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Ich bin nurnoch unglücklich. Was soll ich tun?

17. Mai 2015 um 0:29

WER KEINE LUST HAT VIEL ZU LESEN SOLLTE GLEICH WEGKLICKEN .

Hallo , als erstes denke ich es wäre gut mich kurz vorzustellen. Ich bin 15 Jahre alt und die jüngste von 3 Kindern. Meine Eltern sind seit mehr als 20 Jahren verheiratet und führen eine sehr unglückliche Ehe.
Ich fühle mich Zuhause nicht mehr wohl . Ich fühle mich ungeliebt von meiner Mutter , von meinem Vater sowieso ( bei ihm ist es mir aber egal , habe noch nie zu ihm eine Bindung gehabt) .
Vielleicht sollte ich kurz etwas aus meinem Leben und von meiner Familie erzählen .
Meine Eltern sind relativ wohlhabend , Menschen die uns nicht näher kennen denken dass unser Leben sehr einfach ist .
Meine Mutter ist sehr zielstrebig , hat viel in Ihrem Leben erreicht . Das allerdings weiß sie auch , und fühlt sich dadurch oft als etwas besseres. Auf der anderen Seite sieht sie sich oft selbst als das Opfer von allen . Keine Ahnung ob ihr das versteht.
Mein Vater ist 60, und ich habe noch nie etwas mit ihm Unternommen. Er ist nicht interessiert an mir oder meinen Geschwistern . An meiner Mutter auch nicht mehr , so wirkt es jedenfalls auf mich . Er verdient sehr gut . Er kann nicht mit Geld umgehen . Er ist ein Messie. Er ist gefühlskalt. Er besitzt kein soziales Leben . Er lässt seinen Frust gerne an uns aus . ( Wenn wir ihn mal sehen . )
Ich denke das sind die wichtigsten Informationen über meine Eltern denke ich .
Jetzt zu mir und meinen Geschwistern..
Meine Schwester ist 22 , hat Abitur gemacht . Nach dem Abitur hat sie ein Jahr nichts gemacht .Dann hat sie den Stress mit meinen Eltern nicht mehr ausgehalten (mehr mit meiner Mutter , meinem Vater ist alles egal) , ist mit einem 45 jährigem alten reichen Mann zusammengekommen und nach 4 Wochen Beziehung zu ihm gezogen. Sie war seitdem sie 16 war ein Partygirl , hat sich mit ekligen Männern und Draufgängern umgeben . War jedes Wochendende besoffen , war zeitweise depressiv. Als sie mit ihm zusammenkam hat sich das geändert . Keine Partys mehr , keine fremden Männer mehr , keine Freundinnen mehr. Er war ein aggressiver kontrollfreak. Ich hoffe bis heute das er ihr nie was angetan hat . Heute ist sie Flugbegleiterin und wohnt wieder zuhause . Sie ist Mamas Liebling . Aber nur weil sie sich nicht verbal wehren kann , alles über sich ergehen lässt.
Nun zu meinem Bruder..
Er ist 19, studiert BWL und all die Hoffnung meiner Eltern liegt auf ihm . Er war nie auffällig , hatte nie viele Freunde . Als er 14/15 war hat meine Mutter ihn nach Amerika geschickt , damit er mehr selbstvertauen erlangt . Hat etwas gebracht , aber dadurch ist er eher etwas unsympathischer geworden . Sorry , meine Meinung . Vielleicht liegt das aber auch nur daran dass er meinem Vater ziemlich ähnlich ist und ich meinen Vater nicht ausstehen kann.
Und nun zu mir . Meine Mutter sagt , ich bin "der Teufel der Familie".das "Problemkind". Ich würde sagen sie mag mich einfach nicht .
Zugegeben , ich war nie einfach . Ich habe von klein auf versucht meiner Mutter zu gefallen , da sich ihre Abneigung mir gegenüber stark ausgeprägt hat - ich würde sagen seitdem ich etwa 10 bin .
Ich bin dauernd hin und her gerissen zwischen "ich versuche alles perfekt zu machen " und "scheiß auf alles ich bin böse " . Mit 11 oder 12 habe ich das erste Mal Alkohol getrunken . Am Ende des Abends lag ich mit einer Alkoholvergiftung auf der Intensivstation, Magenauspumpen inklusive .
Hat es meine Eltern interessiert ? Meine Mutter ein bisschen . Allerdings hat sie nicht gestört dass ich halbtot war , sondern dass ich den Alkohol von meiner Schwester genommen habe. Meinem Vater war es egal . Ihm ist alles egal .Ja ich weis es war meine rebellische Art , mal wieder ein Schrei nach Aufmerksamkeit , musste mal wieder irgendwas neues , verrücktes machen . So bin ich . Damit muss man umgehen können . 1 Jahr später haben Depressionen bei mir angefangen . Ich wurde von meiner "Clique" ausgeschlossen (ein paar ziemlich beliebte Mädchen waren das) und schließlich vom Gymnasium gemobbt. Ich habe Schule geschwänzt . Danach bin ich auf eine andere Schule gegangen . War Glücklich . Nette Menschen habe ich kennengelernt . Bis heute bin ich auf dieser Schule . Meine Schulischen Leistungen sind nicht gut . In 4 Wochen ist das 10te Schuljahr vorbei , ob ich danach weiter darf ist noch nicht klar . Meine Eltern wissen das . Seit Monaten . Sie sagen es ist ok , ein Teil der Unterschicht zu sein . Es ist ok , nichts zu erreichen . Sie sagen das , aber sie sagen es in einem Ton voller Hass . Dieser Ton sagt mir wie schlecht ich bin . Das mein Leben gerade erst begonnen hat , und ich trotzdem schon alles schlecht gemacht habe was man schlecht machen kann . Ich Streite mich jeden Tag mit meiner Mutter . Meine Mutter hatte Krebs . Vor 1 Jahr hat es sich rausgestellt . Vor 3 Jahren hat sie angefangen davon zu reden dass sie Krebs kriegen könnte und sterben wird . Bei jedem unserer Streitereien redet sie davon . Davon , dass sie sich vor ein Auto schmeißen kann / wird , davon dass sie sterben wird . Todkrank ist . Sie "droht " mir damit dass sie bald stirbt seitdem ich 12 bin . Kein schönes Gefühl . Im Moment befürchte ich das ich zu einer Essstörung neige. Ich habe mal gelesen das Essgestörte es selber nicht merken , aber ich glaube schon . Ich hungere Tagelang , habe Fressattacken , kotze alles wieder aus , esse Tage lang nur wenn nötig und kotze die Hälfte Wieder raus . Bin unglücklich mit meiner Figur . Wäre gerne dünner ( 59 Kilo bei 176-177cm , hört sich wenig an - aufgrund meiner mangelnden Muskelmassen ist es aber relativ normal bis viel )
Ich bin zuhause total Unglücklich . Wenn ich da bin habe ich Streit mit meiner Mutter . Sie sagt mir wie schlecht ich bin und wie toll alle anderen sind . Was ich wieder verhauen habe. Kann mich nicht auf die Schule konzentrieren . Wenn ich mit Freunden was unternehme gehen wir Feiern , trinken Alkohol in irgendwelchen überteuerten Bars und Clubs . Ist mir egal . Kettenrauchen . Tanzen zwischen Menschen die doppelt so alt sind wie ich . Ist mir egal . Ich habe meinen Spaß. Bis ich nach Hause gehe und am nächsten Morgen nüchtern wieder aufwache und der Realität in die Augen gucken . Sehen , dass der Alkohol sich eventuell schon an der Figur festgesetzt hat . Sich wünschen das man in einer anderen Welt leben würde . Egal ob Arm oder reich . Hauptsache glücklich . In einer Welt wo man nicht jeden Tag weinend im Bett liegt und sich fragt wie es besser werden kann . Ich weis nicht was ich machen soll . Tut mir leid falls mein Text teilweise etwas zusammenhanglos ist , ich bin keine gute Texterin . Musste das aber alles einmal loswerden . Vielleicht hat ja jemand von euch einen Rat für mich.

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23. Mai 2015 um 0:02

Tipp
Hi!! Na ja... Es ist so schon, wie du sagst... Es ist nicht wichtig das man viel Geld hat!!! Ich bin Schwerbehindert und bin Krank wegen meiner Vergangenheit aber Hey..... Mir helfen die Medikamente.... Meine Eltern. Können mich bis heute nicht akzeptieren so wie ich bin.... Ich habe noch eine Jüngere Schwester und die ist von mein Vater das Prinzesschen.... Er hat immer nur Sachen mit ihr gemacht.... Auch wenn es an Weihnachten. Und Geburtstagen tolle Geschenke gab, ich war nicht glücklich..... Weil die immer meiner Schwester mehr zeit gewidmet haben als mir!!! Ich kann dich sehr gut verstehen..... Und ich war auf Einer Sonderschule......

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