Forum / Meine Familie

Ich bin aggressiv und laut gegenüber meinem Kind

13. Januar um 13:58 Letzte Antwort: 20:38

Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

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13. Januar um 15:45

Hi,
Also ich finde es gut das du dir Hilfe suchst und selbst gemerkt hast dass das so nicht weiter geht. Hier "dürfen" natürlich auch Männer anfragen.
Ich würde dir jetzt ganz spontan mal raten dir zu überlegen: wann hat es angefangen das du aggressiv gegenüber deinem Kind geworden bist und dann nach der Ursache forschen. Vielleicht kommst du selber drauf was los ist. Manchmal ist das Kind (weil das schwächste Glied in der Kette) einfach nur das Ventil für ein ganz anderes Problem. Im Moment ist die Situation ja allgemein sehr kompliziert. Man kann nicht so viel unternehmen und aktiv sein, die Zukunft ist ungewiss und wenn du sagst ihr seid bei deinen Eltern hocken ja auch ein Paar Menschen aufeinander.
Ansonsten würde ich dir zur Stressbewältigung einfach raten: wenn du merkst du wirst wütend geh und lass deinen Sohn, lass es deine Frau machen und überlege dir ganz genau: ist das ein Grund so wütend zu werden? Klar ein paar abgebrochene Pinselhaare: nein! Wenn dein Sohn Zeit schindet beim Mittagsschlaf kann man ja auch präventiv sagen: du machst jetzt gleich deinen Mittagsschlaf, was willst du vorher noch machen. Dann kannst du mit ihm auf Klo gehen, was trinken und ihm ein Lied vor singen und ihm dann sagen, wir haben alles gemacht was du vorher machen wolltest, jetzt wird geschlafen. Und dann konsequent sein. Manchmal hilft tief durchatmen. Wenn du wieder wütend wirst visualisiere seine Tränen und frage dich will ich das? Ist es das wert?
Sollte es nicht besser werden hilft nur noch eins: Hilfe bei anderen suchen. Eine Aggressionsberatung oder Psychotherapie, letztere kann auch helfen die Ursache für dein Verhalten zu finden.
Und ganz zum Schluss: frage dich ob du die Art Vater sein willst vor dem dein Kind oder wenn noch welche geplant sind, deine Kinder Angst haben. Ist das nicht ein schreckliches Gefühl? Halte dir da vor Augen, denn mit deiner Decke über den Konfektion hast du ihm ganz sicher Angst gemacht. Lass das nicht Dauerzustand werden.
Alles gute

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13. Januar um 18:49
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Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

Kann es sein, dass du das Kind insgeheim gar nicht wolltest? Es wirkt so auf mich. Sei mal ehrlich und höre in dicv hinein. Wolltest du dieses Kind wirklich? 

Ich finde auch, dass man als Student zu jung ist für Kinder. Meine Meinung. Man verdient nicht ausreichend Geld, hat keine Berufserfahrung und die Last ist sehr hoch. 

Das kind macht nicht so, wie du willst und es bringt dich auf die Palme. Ist es zu wenig Liebe? Wenn man liebt, richtig liebt, dann ist man viel großzügiger im Umgang. Ich denke, du wolltest und willst ihn nicht wirklich. 

Andonsten extrem schwierig sich Hilfe zu holen ohne dass es Konsequenzen gibt 

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13. Januar um 18:49
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Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

Kann es sein, dass du das Kind insgeheim gar nicht wolltest? Es wirkt so auf mich. Sei mal ehrlich und höre in dicv hinein. Wolltest du dieses Kind wirklich? 

Ich finde auch, dass man als Student zu jung ist für Kinder. Meine Meinung. Man verdient nicht ausreichend Geld, hat keine Berufserfahrung und die Last ist sehr hoch. 

Das kind macht nicht so, wie du willst und es bringt dich auf die Palme. Ist es zu wenig Liebe? Wenn man liebt, richtig liebt, dann ist man viel großzügiger im Umgang. Ich denke, du wolltest und willst ihn nicht wirklich. 

Andonsten extrem schwierig sich Hilfe zu holen ohne dass es Konsequenzen gibt 

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Gestern um 17:48
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Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

Also meine Meinung.

Du musst deutlich entspannter werden.

Ein Kind ist kein Automat, das auf Knopfdruck das tut was Eltern gerade wollen. Ein Kind ist auch kein Semester-Studienplan.

Wenn Kinder plappern und singen ist das das schönste was man sich so vorstellen kann. Irgendwann schläft jedes Kind ein, du brauchst nicht einen Finger zu rühren.

Solange wartest du zufrieden im Sessel und liest ein Buch. Wenn nach ´ner halben Stunde dein Kind eingeschlafen ist, deckst du ihn noch zu und fertig. So einfach ist das. Mehr brauchst du nicht zu tun.

Vielleicht bist du selbst im Moment unzufrieden in deinem Leben oder das Kind passt mit seinen Reaktionen nicht in deinen Tagesplan.

Lies alles zu dem Thema von Jesper Juul, dänischer Familientherapeut. Hat einige Bücher dazu geschrieben. Wenn du den ernst nimmst, fallen bei dir die Groschen und du wirst der entspannteste und zufriedenste Vater, den du dir vorstellen kann.

Du lernst dort Dinge, die kann dir kein Studium vermitteln.

 

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Gestern um 17:50
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Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

ps. war es ein Wunschkind für dich?
Ich glaub das ist ne wichtige Frage.

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Gestern um 18:03
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Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

1. Wie steht es um die Beziehung zu der Mutter bzw. deiner Partnerin

2. Ist es ein Wunschkind für dich oder musstest du dich abfinden.

3. Passte das Kind in deine Lebensplanungen oder hattest du dir deine nächsten Jahre anders vorgestellt.

4. Ist das Kind von der richtigen Partnerin oder hättest du es gern von einer anderen Frau.

Daher kann der Groll und die Agressivität kommen. Das musst du herausfinden und dich eventuell mit jemandem besprechen.

Das Kind kann faktisch nichts für deinen Frust egal wo der herkommt.

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Gestern um 22:11

Zu diesem Thema kann ich das Buch "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" empfehlen. Wie der Buchtitel schon erahnen lässt, haben viele Eltern Probleme mit ihren Kleinen, gerade auch in diesem Alter. In dem Buch ist sehr gut erklärt, wie und warum Kinder in diesem Alter so reagieren, wie sie es eben tun, wie weit sie mit ihrer Hirnentwicklung sind, was sie schon können und was sie total überfordert. Dazu wird im zweiten Teil auch darauf eingegangen, woher Überforderung, Frust und Aggressivität bei den Eltern kommen und was man dagegen tun kann. Obwohl hier ja die meisten gefragt haben, ob es ein Wunschkind war, wie glücklich du bist etc, ist das vermutlich gar nicht der wirkliche Grund für deinen Frust. 

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0:04
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Hi,
Also ich finde es gut das du dir Hilfe suchst und selbst gemerkt hast dass das so nicht weiter geht. Hier "dürfen" natürlich auch Männer anfragen.
Ich würde dir jetzt ganz spontan mal raten dir zu überlegen: wann hat es angefangen das du aggressiv gegenüber deinem Kind geworden bist und dann nach der Ursache forschen. Vielleicht kommst du selber drauf was los ist. Manchmal ist das Kind (weil das schwächste Glied in der Kette) einfach nur das Ventil für ein ganz anderes Problem. Im Moment ist die Situation ja allgemein sehr kompliziert. Man kann nicht so viel unternehmen und aktiv sein, die Zukunft ist ungewiss und wenn du sagst ihr seid bei deinen Eltern hocken ja auch ein Paar Menschen aufeinander.
Ansonsten würde ich dir zur Stressbewältigung einfach raten: wenn du merkst du wirst wütend geh und lass deinen Sohn, lass es deine Frau machen und überlege dir ganz genau: ist das ein Grund so wütend zu werden? Klar ein paar abgebrochene Pinselhaare: nein! Wenn dein Sohn Zeit schindet beim Mittagsschlaf kann man ja auch präventiv sagen: du machst jetzt gleich deinen Mittagsschlaf, was willst du vorher noch machen. Dann kannst du mit ihm auf Klo gehen, was trinken und ihm ein Lied vor singen und ihm dann sagen, wir haben alles gemacht was du vorher machen wolltest, jetzt wird geschlafen. Und dann konsequent sein. Manchmal hilft tief durchatmen. Wenn du wieder wütend wirst visualisiere seine Tränen und frage dich will ich das? Ist es das wert?
Sollte es nicht besser werden hilft nur noch eins: Hilfe bei anderen suchen. Eine Aggressionsberatung oder Psychotherapie, letztere kann auch helfen die Ursache für dein Verhalten zu finden.
Und ganz zum Schluss: frage dich ob du die Art Vater sein willst vor dem dein Kind oder wenn noch welche geplant sind, deine Kinder Angst haben. Ist das nicht ein schreckliches Gefühl? Halte dir da vor Augen, denn mit deiner Decke über den Konfektion hast du ihm ganz sicher Angst gemacht. Lass das nicht Dauerzustand werden.
Alles gute

Du kannst einem 2 Jährigen nicht die Decke auf den Kopf drücken nur weil er sich gegen den Mittagsschlaf wehrt, wie können die Anderen hier so ruhig bleiben? Der versteht das meiste noch garnicht und das ist beginnende Kindesmisshandlung!

Da hilft auch kein '"Ich weiss nicht warum ich so wütend bin", Wut ist das Eine aber es an einem Kleinkind dann wirklich körperlich und emotional auslassen eine ganz andere Hausnummer!

Du hast zwei Möglichkeiten, entweder du gehst in Therapie und lernst dort dich wie ein erwachsener Mann zu verhalten, nimm wenn nötig eine Kur und komm mal runter oder du ziehst aus! 



 

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0:07
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Kann es sein, dass du das Kind insgeheim gar nicht wolltest? Es wirkt so auf mich. Sei mal ehrlich und höre in dicv hinein. Wolltest du dieses Kind wirklich? 

Ich finde auch, dass man als Student zu jung ist für Kinder. Meine Meinung. Man verdient nicht ausreichend Geld, hat keine Berufserfahrung und die Last ist sehr hoch. 

Das kind macht nicht so, wie du willst und es bringt dich auf die Palme. Ist es zu wenig Liebe? Wenn man liebt, richtig liebt, dann ist man viel großzügiger im Umgang. Ich denke, du wolltest und willst ihn nicht wirklich. 

Andonsten extrem schwierig sich Hilfe zu holen ohne dass es Konsequenzen gibt 

Und wenn nicht? Soll seine Partnerin es zurück schieben wo es her kam?

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Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

Warum äußerst du dich nicht? 

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Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

Warum äußerst du dich nicht? 

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12:09
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Hallo zusammen,
Nachdem ich schon einige Beiträge gelesen habe, entschuldige ich mich schonmal dafür dieses Thema nochmal auf die Agenda zu bringen. Doch vllt. kann mir trotzdem jemand helfen, vllt. hilft es mir auch selbst einfach mal darüber zu schreiben.
Ich bin Vater von einem Kind (etwas mehr als 2 Jahre) und merke zunehmend, dass mein Verhalten meinem Kind gegenüber nicht mehr tragbar ist. Ich habe bereits mit meiner Partnerin darüber gesprochen, doch konnte sie mir abgesehen von einem "Das ist nicht in Ordnung" nicht wirklich weiterhelfen. Die Situation ist folgende, dass ich seit ca. 2 Wochen zunehmend aggressiv gegenüber meinen Kind werde. DIes äußert sich darin, dass ich ihn anschreie und sehr grob anfasse. Als Beispiel. Ich lege ihn zum Mittagsschlaf in sein Bett. Er braucht dann für gewöhnlich ein paar Minuten, manchmal 15 Minuten um einzuschlafen. Oft quatscht er noch rum, steht nochmal auf, will ein Lied singen oder etwas trinken. Ich sage ihm dann, er soll sich bitte wieder hinlegen, singe manchmal auch noch ein Lied, doch reicht sein Verhalten, dass ich ihm gegenüber wütend und zornig werde. Heute habe ich ihm dann vor Wut die Decke über den Kopf gezogen und mit meiner Hand sehr fest auf seinen Kopf gedrückt. Danach hat er geweint, ich habe ihn in den Arm genommmen und ihm gesagt, dass er damit aufhören muss und ich damit nicht umgehen kann. Danach ist er relativ schnell, jedoch mit Tränen in den AUgen eingeschlafen. Ich war danach sehr traurig und wütend zugleich, auf mich und die SItuation. Solche Situationen häufen sich in der vergangenen Zeit. Entweder ich bin sehr schnell auf ihn wütend und schreibe ihn an, auch wenn er nur mal die Pinsel vom malen zu sehr aufdrückt, sodass ein paar Borsten abbrechen, dann habe ich ihn angeschrien, er soll damit aufhören, dass macht die Pinsel kaputt und habe ihm das Malzeug weggenommen. Er sind vergleichsweise Bagatelle doch bin ich sehr schnell wütend. Geschlagen habe ich ihn noch nicht, doch habe ich sehr große Angst, dass das noch kommt. Ich liebe mein Kind und will nicht so wütend auf ihn werden, dass ich in anschreibe oder so grob anfasse.

Meine Situation ist eigentlich recht priviligiert. Ich betreue unser Kind bis zum nachmittag und kann danach Sachen für die Uni machen (Bin noch Student). Ich habe ausreichend Zeit für Sport und auch Zeit für mich. Zudem sind wir gerade bei meinen Eltern auf dem Land (die haben ein großes Haus und Grundstück und wegen Kitaschlißeung haben wie uns enntschieden hierhin auszuweichen - haben wir im Frühjahr auch schon gemacht). Falls mir jemand Hilfe oder einen Rat anbieten kann, wäre ich sehr dankbar. Ich bekomme diese Situationen allein nicht mehr geregelt.

Alle Einträge die ich gelesen habe waren von Müttern geschrieben. Ich hoffe das das Forum "gofeminin" nicht ausschlißelich fü Mütter ist. Falls dem so ist, dann entschulidgt bitte, dass ich diesen Raum verletzt habe. Ein Forum für Väter habe ich nicht gefunden. Vielen Dank.

Hallo Hawo,

du musst nur rausfinden, woher dein Frust oder deine Aggressivität kommen.
Das musst du beheben und abarbeiten. Gehe also deine wirklichen Frustpunkte und Stressthemen an. Das musst du tun.

Das Kind ist nicht der Grund. Kinder machen eigentlicht nur Spass.
Jeder Vater hat sich schon mal vollkommen bescheuert oder falsch verhalten und hat deswegen ganz schöne Gewissensbisse oder denkt er ist der schlechteste Vater auf der Welt.

Wenn du dich aussprechen willst, gehe einfach auch mal zu irgendeiner Familienberatung. Das hilft auf jeden Fall weiter. Die sind dort kompetent und kennen sich aus bei solchen Problemen. Du gehst auf alle Fälle beruhigter raus und wirst froh gewesen sein, dass du da gewesen bist.

Denn ich glaub schon, du brauchst jemanden bei dem du dich kompetent ausquatschen kannst und der dir auch kompetent und mit Ahnung antwortet.

 

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13:06

Vielen Dank für die rege Anteilnahme an meinem Problem. Ich kann mir vieles von dem was gesagt wurde mitnehmen. DIe Fragen die ihr an mich richtet werde ich für mich selbst beantworten bzw. werde ich dies versuchen. Das werde ich jedoch nicht öffentlich diskutieren. Vielen Dank auch für die Buchempfehlung. Ich bin ein Mensch, der aus Büchern gut Erkenntnisse gewinnen kann, also falls es da noch Tipps und Anregungen gibt, dann her damit. Jesper Juul ist mir vertraut, doch konnte mir er mir in der Situation nicht weiterhelfen. Ich hab gestern einen Termin zur Väterberatung gehabt. Das hat mir glaube ich geholfen, wobei ich jedoch davon überzeugt bin, dass das bereits beschriebene Grundproblem der Aggression keinesfalls offenliegt und ich dzgl. Arbeit investieren muss.

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20:38
In Antwort auf

Vielen Dank für die rege Anteilnahme an meinem Problem. Ich kann mir vieles von dem was gesagt wurde mitnehmen. DIe Fragen die ihr an mich richtet werde ich für mich selbst beantworten bzw. werde ich dies versuchen. Das werde ich jedoch nicht öffentlich diskutieren. Vielen Dank auch für die Buchempfehlung. Ich bin ein Mensch, der aus Büchern gut Erkenntnisse gewinnen kann, also falls es da noch Tipps und Anregungen gibt, dann her damit. Jesper Juul ist mir vertraut, doch konnte mir er mir in der Situation nicht weiterhelfen. Ich hab gestern einen Termin zur Väterberatung gehabt. Das hat mir glaube ich geholfen, wobei ich jedoch davon überzeugt bin, dass das bereits beschriebene Grundproblem der Aggression keinesfalls offenliegt und ich dzgl. Arbeit investieren muss.

Das nenne ich verantwortungsvollen Umgang. Lass dich auch nicht von den anderen so runter ziehen oder dir was einreden. Ich finde es erschreckend wie hier teilweise reagiert wird. Natürlich war dein Verhalten falsch aber deswegen hast du ja Hilfe gesucht.
Und an alle anderen Vorverurteiler und Beschimpfer: Väter sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler, aus seinen Fehlern zu lernen sollte jedoch positiv bemerken werden oder würdet ihr euch trauen solche Fragen zu stellen wenn ihr von Vornherein wisst dass ihr euch dann beschimpfen lassen müsst? Nur weil ihr hier anonym seid könnt ihr nicht die Axt im Wald spielen. Wenn ihr ach so perfekt in allem wärt würdet ihr andere nicht so beschimpfen. Nur weil der Fragesteller hier keine zwei mehr ist heißt dass das ihr ihn gleich so, wie es so manch einer Ausgedrückt hat: misshandeln! Geht mal in euch und fragt euch ob euer Verhalten richtig ist. Und ein der Misshandelt sein Kind der hat das verdient lass ich nicht gelten wir leben nicht in einer Zahn um Zahn Auge um Auge gesellschaft. Hier braucht so manch anderer auch noch Nachhilfe darin wie man mit seinen Mitmenschen umspringt. Und zur Betonung nochmal: auch ich fand sein Verhalten dem Jungen gegenüber nicht richtig. Trotzdem sind hier manche nicht besser nur weil er ja schon erwachsen ist

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