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Horror-Tage im Krankenhaus

3. März 2008 um 20:25 Letzte Antwort: 4. März 2008 um 10:34

hallo an alle mamis,

vor etwa 2 Wochen hatte ich schon mal geschrieben, dass es meiner Tochter, 7 Monate, sehr schlecht ging. Sie hatte eine Bronchitis. Es wurde noch schlimmer, und sie wurde letzte Woche ins Krankenhaus eingewiesen, Diagnose spastische Bronchitis mit anfänglicher Lungenentzündung. Die Medikamente hatten nicht gewirkt also wurde sie im Krankenhaus mit Spray und allem anderen behandelt.
In unserem Zimmer waren wir am 1. Tag allein, gottseidank dachte ich.
In der Nacht gegen 01.00 Uhr kam eine Frau mit Baby, 5 Mon, in unser Zimmer auch mit Lungenentzündung aber schon schlimmer als mein Engel.
ihre Tochter weinte ununterbrochen, bekam keine Luft und so, meine Tochter wurde auch ständig wach dadurch aber ich fand das nicht sooo schlimm, schliesslich ist es ein Krankenhaus, alle Mäuse sind krank.
Schlimm fand ich die Mutter, bei ihr ging nachts um 03.00 Uhr das Handy und sie telefonierte lautstark, ihr war es egal, wer da noch so lag.
Meine Kleine weinte deswegen bis 05.00 Uhr und sie jukte das nicht. Ich sagte zu ihr, dass das nicht sein muss um die Zeit, und wenn solle sie doch vor die Tür gehen. War ihr auch egal.
Am nächsten Tag wurden wir auf meinen Wunsch in ein anderes Zimmer verlegt, super dachte ich eine Nacht etwas Ruhe, wenn man Ruhe sagen kann.
Drauf den Tag wurde sie wieder in mein Zimmer verlegt, scheisse verdammt nochmal, was soll das? Sie nahm keinerlei Rücksicht auf uns, und schlief schnarchend wie Stein während ihre Kleine 20 Min schrie.
Man musste sie immer wecken, damit sie nach ihr sah, die Kleine erstickte fast, aber sie regte sich nur auf sie sei müde und so.
Ich kann das nicht verstehen, ok im Krankenhaus ist nunmal viel Unruhe, hatte manchmal das Gefühl, es ist schlimmer hier krank zu sein.
Wie kann man als Mutter so kalt und gefühllos sein, wenn meine ihr schon egal ist, ok, aber das eigene Kind?
Das Dilemma ging 3 weitere Tage so, ihr Kind tat mir schon leid.
Ständig musste sie rauchen gehen und das Baby war immer allein, weinend auch um 5 Uhr früh.
Wir wurden heute entlassen, aber in weitere Behandlung durch unseren Arzt, mir war alles recht, ich wollte nur noch weg da.
Meiner Kleinen gings mental immer schlechter, durch das nicht schlafen können, aber zu Hause ging sie plötzlich auf wie eine Blume, gottseidank.
Ich kann nicht verstehen, wie eine Mutter so auf ihr eigenes Kind reagiert, als wäre es fremd.

Mich würde eure Meinung mal interessieren. Habt ihr so etwas mal erlebt? Ich kann nicht beschreiben, wie egoistisch sie war. Leider gibts solche Mütter auch.


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4. März 2008 um 0:13

Wow
das ist ja mal der hammer schlecht hin...
habe sowas zwar noch nicht erlebt aber ich glaube bei meiner tempramentvollen art wäre mir spätestens am zweiten tag die hutschnur geplatz...
die mütterliche nähe ist mit am wichtigsten für ein kind gerade wenn es krank ist und dann sowas...nee also das ist echt hammer hart--
bist echt ne klasse mama das du das mit deiner maus so gut durchgestanden hast
alles liebe dir und deiner familie

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4. März 2008 um 10:34
In Antwort auf

Wow
das ist ja mal der hammer schlecht hin...
habe sowas zwar noch nicht erlebt aber ich glaube bei meiner tempramentvollen art wäre mir spätestens am zweiten tag die hutschnur geplatz...
die mütterliche nähe ist mit am wichtigsten für ein kind gerade wenn es krank ist und dann sowas...nee also das ist echt hammer hart--
bist echt ne klasse mama das du das mit deiner maus so gut durchgestanden hast
alles liebe dir und deiner familie

Danke Sabi
ich bin auch froh, dass wir wieder zu Hause sind, aber all das will mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, ich kann nur annähernd beschreiben, wie krass ich das empfunden habe, mir fehlen die Worte.
Man muss das live miterlebt haben, es war wie in einem Horror Film. Und das im Krankenhaus. Ich will nicht wissen, wie manche Leute privat zu ihren Kindern sind.

Vielen Dank für die lieben Worte.

Elli

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