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Horror Schwiegereltern

4. Januar 2008 um 23:04 Letzte Antwort: 11. Januar 2008 um 10:45

Hallo,
ich bin seit 15 Jahren verheiratet und habe 3 Kinder (15, 12 und 3 Jahre). Mein Mann arbeitet bei seiner Mutter und seinem Stiefvater im Betrieb. Die Kinder und ich waren schon immer die ewigen zweiten. Es kamen denn so Sprüche von meiner Schwiegermutter wie: Sie möchte kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie meinen Mann wieder aus den Urlaub zurück pfeift. So geht es jetzt seit 15 Jahren. Mein Mann sagt dazu: SO IST DAS NUNMAL. Meine Schwiegereltern selber fahren ständig mit ihrem fetten Wohnmobil in Urlaub....Ostern, 1.Mai,Pfingsten,Sommer,Herbst,3.Oktober und natürlich zwischen den Jahren....immer schön in den Ferien.Dann kann mein Mann den Betrieb führen, länger arbeiten und bekommt nichts dafür noch nicht mal ein Dankeschön.
Nun geht es der Firma schlecht, seit 4 Jahren hängen sie mit einem Monatslohn, zuletzt mit zwei Monatslöhnen hinterher. Wir leben also von der Hand in den Mund.
Die beiden Egoisten fahren nach wie vor in Urlaub.
Seit September 07 ist mein Mann nun arbeitslos, damit wir wenigstens etwas Geld bekommen.
Und mein toller Mann, was macht der? Der arbeitet voll für Muttern weiter und sagt: mal abwarten.
Zwischen den Jahren war natürlich erstmal wieder Urlaub angesagt, das lassen sie sich ja nicht nehmen. Ein paar freie Tage für mein Mann..? Nein! Zuviel zutun.Naja, dann haben wir ebend wieder Streit.
DAS IST DIE HÖLLE!!! Ich wollte mich schon so oft trennen, aber was soll ich alleine mit 3 Kindern anstellen. Ich habe nur einen 400 Job.
Ich habe schon so viel geredet und gefleht, das er sich woanders Arbeit sucht, damit wir endlich in Ruhe leben können. Aber er kann seine Eltern nicht im Stich lassen.
Wie soll das bloß weiter gehen?

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10. Januar 2008 um 12:52

Eine Chance Dinge in Gang zu bringen?
Liebe Maya,

Ihre Geschichte rührt mich sehr. Ich habe heute auch in diesem Forum einen Aufruf gestartet, weil ich hoffe Protagonisten für meinen Dokumentarfilm zu gewinnen, der im Juli im ZDF zu sehen sein wird. Die Leidensgeschichte mit Ihren Schwiegereltern ist für mich wie ein Paradebeispiel, wie es in vielen Familien läuft. Der Ehemann duckmäusert vor den eigenen Eltern und man selbst steht als Ehefrau hilflos daneben. Ich frage Sie ganz ohne Umschweife, ob Sie sich vorstellen können aus Ihrer passiven Rolle herauszutreten und bei meinem Dokumentarfilmprojekt mitzuwirken. Ich schreibe Ihnen im Folgenden den Text, den ich normalerweise inseriere:

Hallo,

ich bin Filmemacherin und suche für ein Dokumentarfilmprojekt für das ZDF (Sendedatum liegt im Juli 2008 ) ProtagonistInnen, die mir ihre Geschichte vor der Kamera (gegen eine kleine Aufwandsentschädigung in Höhe von ca.400) erzählen möchten. Ich suche Paare oder auch Einzelpersonen, deren Liebe fast gescheitert ist/auf eine harte Probe gestellt wird oder gescheitert ist, an Problemen die von aussen kamen wie zum Beispiel: Schwiegereltern waren mit PartnerIn nicht einverstanden oder verursachen aus anderen Gründen Probleme, Kinder aus früheren Bezieheungen lehnten/lehnen PartnerIn ab. Die Gründe hierfür können unterschiedlichster Natur sein. Gern würde ich Ihnen am Telefon mehr über das Projekt berichten. Sollten Sie Interesse haben freue ich mich sehr, wenn Sie sich bei mir melden: Telefonisch unter 030/ 695 697 80 oder per E-mail: info@granditsfilm.de. Ich erkläre Ihnen dann gern wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Vorab kann ich sagen, dass es sich erfahrungsgemäß um einen bis maximal 2 Drehtage handeln würde, in denen wir Sie zu vorher abgesprochenen Fragen interviewen und Sie ein wenig in ihrem Alltag begleiten.
Sie können sich gern auf unserer Homepage ein Bild von unserer Firma machen, die ausschließlich für das öffentlich-rechtliche Fernsehen und absolut seriös arbeitet: www.granditsfilm.de

Ich freue mich auf Antworten aus dem gesamten Bundesgebiet!

A. Berkowicz

www.granditsfilm.de
info@granditsfilm.de
030/ 695 697 80

Liebe Maya, ich hoffe von Ihnen zu hören, gern melde ich mich auch telefonisch bei Ihnen, um Ihnen weitere Fragen zu beantworten. Vielleicht können wir mit unserem Film in Ihrer Familie etwas anstoßen und vielleicht ein Umdenken fördern?

Herzliche Grüße,

A. Berkowicz

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10. Januar 2008 um 23:10

Setze deutlich Grenzen,das hast du
die ganzen Jahre versäumt. Dein Mann ist mit dir verheiratet und hat 3!!!!!!Kinder. Dir geht es doch so auch
nicht gut. Stell ihn vor die Alternative.Entweder er entscheidet sich dafür an der Sache etwas zu ändern evt. mittels Paargesprächen oder du wirst gehen. Dein Mann wird nach dem Motto leben, Hunde die bellen beißen nicht. Laß ihn mal spüren, dass du es ernst meinst.Muttersöhnchen sind eine große Herausforderung. Es gibt ein Buch, das leider nur zu sehr hohem Preis zu bekommen ist. Es hat den vielsagenden Titel "Nächsten Sonntag bringe ich sie um", gemeint ist die Schwiegermutter. Schau mal bei www.amazon.de
Gruß Melike

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11. Januar 2008 um 10:45
In Antwort auf melike13

Setze deutlich Grenzen,das hast du
die ganzen Jahre versäumt. Dein Mann ist mit dir verheiratet und hat 3!!!!!!Kinder. Dir geht es doch so auch
nicht gut. Stell ihn vor die Alternative.Entweder er entscheidet sich dafür an der Sache etwas zu ändern evt. mittels Paargesprächen oder du wirst gehen. Dein Mann wird nach dem Motto leben, Hunde die bellen beißen nicht. Laß ihn mal spüren, dass du es ernst meinst.Muttersöhnchen sind eine große Herausforderung. Es gibt ein Buch, das leider nur zu sehr hohem Preis zu bekommen ist. Es hat den vielsagenden Titel "Nächsten Sonntag bringe ich sie um", gemeint ist die Schwiegermutter. Schau mal bei www.amazon.de
Gruß Melike

Er kann an der Sache, nichts ändern!!!!
Ich danke dir so sehr für dein Interesse an mein Elend. Ich dachte schon mein "Gejammer" interessiert sowieso keinen.
Vor die Alternative an der Sache etwas zu ändern habe ich ihn schon so oft gestellt, wohl schon zu oft.
Aber ER kann an der Situation nichts ändern.......... ICH SOLL MICH ÄNDERN,d.h.
ich soll für seine Lage Verständnis haben und nicht rum meckern.
Ansonsten kann ich ebend gehen.
Dann kommt wieder die Angst. Die Kinder leiden darunter und ich versuche, für die Kinder wieder zu funktionieren, rede mir ein, so schlecht geht es dir doch nun auch wieder nicht. Aber ich fühl mich so verdammt scheiße und weiß nicht wie da raus kommen soll.
Dein Beitrag hat mir geholfen und nochmal bestätigt das nicht ich die bin, die alles vergeigt,die ständigen Selbstzweifel kommen ja noch hinzu.

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