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Hoher Ausländeranteil in der Klasse meiner Tochter, was nun?

28. Oktober 2006 um 20:40 Letzte Antwort: 13. November 2007 um 23:42

Hallo,
meine Tochter ist 6 Jahre alt und wurde dieses Jahr eingeschult. Gestern hat Sie eine Telefonliste aus Ihrer Klasse mitgebracht mit allen Schülern drauf. Mit entsetzten stellte ich fest, dass in Ihrer Klasse 22 Schüler sind, davon aber nur 5 deutsche.
ICH BIN NICHT AUSLÄNDERFEINDLICH!!! Ich verreise gerne und mag auch ausländische Mitbürger und habe auch keine Vorurteile Ihnen gegenüber.
Meine Sorge ist jedenfalls die Förderung meiner Tochter. Ich denke Sie wird dort nicht genügend gefordert, denn schließlich muss sich die Lehrerin auch den anderen Kindern, die teilweise auch große sprachlichen Probleme haben anpassen. Was kann man in dem Fall machen? Spiele mit den Gedanken Sie auf eine Privatschule (Waldorfschule) zu schicken. Hat jmd. Erfahrungen mit Waldorfschulen, wenn ja welche? Was denkt Ihr über den hohen Ausländeranteil in deutschen Schulen? Sind meine Sorgen berechtigt?
Möchte für meine Tochter eine gute Schulausbildung haben und denke, dass Sie in Ihrer jetzigen Klasse nicht gut aufgehoben ist.

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28. Oktober 2006 um 21:27

Ich würde sie spielerisch
zu Hause und am Wochenende fördern und ggf.mal mti der Lehrerin sprechen!
Von Walddorfschulen halte ich nicht viel *sorry*

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28. Oktober 2006 um 21:35

Schule
Meine Tochter geht auf eine Waldorfschule,sie hat auch ausländische Mitschüler.Sie bestimmen nicht den überwiegenden Teil, aber das liegt mit Sicherheit daran, dass wir hier sehr ländlich wohnen und eh keinen hohen Ausländeranteil haben.Ich denke mal, eine Waldorfschule in einer Großstadt hat auch einen hohen Ausländeranteil.
Außerdem wäre das kein Grund für mich, mein Kind auf eine Waldorfschule zu schicken. Da muss man schon von der Pädagogik überzeugt sein, sonst fühlt sich da keiner bei wohl.

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28. Oktober 2006 um 22:36

Waldorfschulen
da muß man auch die nötige Einstellung mitbringen, für mich wär es nicht umbedingt was, was jetzt nicht heißen soll das die Schulen schlecht sind!
Ich würde mir jetzt erstmal gar nicht so große Gedanken um den hohen Ausländeranteil machen. Auf manchen Schulen wird auch individuell gefördert. Heißt das es auch ein bißchen auf das SChulsystem der SChule ankommt. Wir haben hier in einem Stadtgebiet auch eine SChule wo der Ausländeranteil sehr hoch ist. Dort wird es so gehandhabt das die Kinder die nicht so gut sind extra Förderunterricht bekommen und die jenigen die gut sind ganz andere Aufgaben zu bewältigen haben wie die anderen. Also jeder SChüler wird nach seinen Bedürfnissen gefördert. Wie ich es rausgehört habe funktioniert das bei denen ganz gut.
Aber am allerbesten ist es immer mit der Lehrerin über deine Bedenken zu reden, nur sie kann dir erklären wie es dort funktioniert und dann kannst du dich immer noch entscheiden ob es ratsam ist die SChule zu wechseln oder nicht.

Lg die Haesin

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29. Oktober 2006 um 18:15

Schulwechsel
hallo annett, versuche es doch einmal auf einer evangelischen grundschule. da sind zum einen die klassen kleiner (bei uns 18 kinder), und du hast auch einen höheren bis kompletten anteil an einheimischen kindern, weil die teilnahme am evangelischen religionsunterricht voraussetzung ist. wir sind in so einer einrichtung, und die kinder lernen sehr schnell, konnten schon nach dem ersten halbjahr recht flüssig lesen und gut rechnen. ich bin sehr zufrieden damit

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30. Oktober 2006 um 9:06

Das kommt ja auch darauf an,
welchen Lernstand die Ausländer haben. Bei meiner Tochter in der ersten Klasse sind 20 Kinder, davon 7 Ausländer. Davon sprechen allerdings 6 akzentfreies Deutsch. Ein Mädchen kann kaum Deutsch. Es ist ja nicht grundsätzlich so, dass Kinder das Lernniveau herunterziehen, nur weil sie ausländisch sind. Allerdings kann das schon der Fall sein, wenn viele sprachliche Probleme haben. Warum hast du dich nicht im Vorfeld darüber informiert und danach die Schule ausgewählt? Fühlt sich dein Kind denn in der Klasse wohl?Du kannst es ja auch zu Hause fördern, wenn du den Eindruck hast, dass es mit dem Lernstoff zu langsam voran geht.
Von einem Schulwechsel auf die Waldorfschule nur aus diesem Grund halte ich nichts, da dir in dieser Richtung wohl auch die Überzeugung fehlt. Vielleicht gibt es eine konfessionsgebundene Schule an die sie noch wechseln kann, aber ich wäre damit vorsichtig. Deinem Kind tut es sicher nicht so gut, sich wieder auf eine neue Klasse einzustellen.
Außerdem ist es bei uns in Bochum so, dass in Stadtteilen mit sehr hohem Ausländeranteil die Anfragen bei den Konfessionsschulen so hoch sind, dass ohnehin nicht alle genommen werden können. Es könnte daher schwierig sein, dort überhaupt einen Platz zu bekommen.
Meine Empfehlung wäre daher, mit deinem Kind privat so viel zu lernen wie nötig. Du könntest ja auch mit der Lehrerin sprechen, vielleicht kann sie dir einen Rat geben.
Alles Gute
awjg

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13. November 2007 um 23:42

Wie wärs denn mit ....
wie wärs denn mit ...

alle deutschen kinder in einer klasse und
alle ausländischen kinder in einer klasse??

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