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Hilfe- umgang mit der ex?!!!

16. September 2010 um 13:19

Hallo,

ich bin neu hier im forum- wusste einfach nicht mehr genau an wen ich mich wenden soll. Ich (27) bin seit 2,5 jahren mit meinem freund (36) zusammen. er hat einen 4 jährigen sohn. wir sind sehr glücklich miteinander und steiten uns sonst recht wenig, aber wenn dann konstruktiv und lösen konflikte schnell auf. ein thema führt allerdings seit 2,5 jahren immer wieder zu stress und mittlerweile - wie ich annehme - zur trennung. seine ex. bzw. sein umgang mit der ex.

alle versuche ihm meine gefühle etc zu erklären sind kläglich gescheitert. er will zwar verstehen,- tut es aber nicht und macht immer und immer und immer wieder das gleiche.

die ex wohnt 2 strassen weiter von seinem zuhause. wir wohnen nicht getrennt, aber ich bin in die nähe gezogen. die beiden sind seit ca 3 jahren getrennt und verstehen sich gut. er sieht sie jeden morgen bzw. jeden tag weil er jeden morgen den kleinen abholt um ihn in die kita zu fahren. zudem ruft sie öfters an. er geht dran ist total nett und freundlich und sagt mir ( wenn ich direkt daneben sitze) noch nicht einmal den grund des anrufes. und das ist eigentlich normal wie ich finde,- wenn sein kumpel anruft , dann sagt er ja auch kurz was dazu. sie ruft morgens um 7,30 an, abends..egal wann ohne nur einmal zu sagen: oh sorry dass ich störe..ne so als würde sie ihren freun anrufen und als wäre es das selbstverständlichste der welt dass er ran geht und zu allem ja und amen sagt.

[b]frage 1arf sie das? wenn es nicht wirklich dringend ist? muss sie sich nicht irgendwie entschuldigen, dass sie stört? oder ist es "ok"wenn man ein gemeinsames kind hat??[/b]

dann hat mein freund das kind am donnerstag und am wochenende. jedes wochenende. also von freitag auf samstag oder samstag auf sonntag. allerdings wird das alles nicht eingehalten. jede woche machen sie unter einander irgendwelche tage aus, ohne dass ich darüber überhaupt informiert werde. mein freund arbeitet viel und ich habe irgendwann mal angeboten auf den kleinen aufzupassen. ( wir verstehen uns total super). die kommen dann meistens zu mir. ich koche, bringe den kleinen ins bett, lese ihm was vor. morgens aufstehen, action etc. also ich habe da meine pflicht gesehen alles zu tun damit er sich wohlfühlt und mein freund auch. ich mache das gerne,- allerdings ist die 2. frage:

frage 2: müsste ich nicht, wenn schon nicht einbezogen, dann zumindest informiert werden, wann er das kind hat. ist es normal dass jede woche ein neuer tag von den beiden ausgemacht wird? und ich überhaupt nichts zu melden habe? auch was wochenenden angeht und " unsere" pläne? das gleiche gilt auch für urlaub. sie hatte urlaub eingereicht,- dann musste mein freund direkt im anschluss urlaub nehmen, ich demensprechend auch,- obwohl mcih das sehr viel stress gekostet hat,- da ich das eigentlich nicht durfte.

habe ich überhaupt irgendwelche rechte? ich habe das gefühl ich habe nur pflichten, mal hier babysitten mal dort was machen und kochen. sobald der kleine fieber hat,- werde ich noch nichteinmal gefragt ob ich mich auskenne oder wie und was, direkt wird die ex kontaktiert. auch wenn das kind nur 37,5 hat.
ich habe schon so oft mit ihm gesprochen. er verischert mir immer wieder dass da ncihts wäre und er sie nicht liebt. er hat sich damals von ihr getrennt und das kind war ein unfall. sie wollte es behalten ( sie ist älter als er) und er will die verantwortung tragen. was ich ja auch toll finde. aber ich komme mir eher vor wie eine patch ... als eine patch-work "familie". und wenn ich an die zukunft denke wird mir übel. ich weiss nicht mehr wie ich damit umgehen soll. ich habe jetzt gesagt ich möchte mit der ganzen kind situation nichts mehr zu tun haben und er soll das mit ihr alleine klären. aber das ist auch keine lösung....
er sagt er sieht nicht ein eine oberflächliche beziehung zu führen. ich sehe nicht ein nur zu springen und zu machen wenn kein babysitter zur hand ist und ich sonst aus allem rausgehalten werde und diese frau sich noch aufführt als hätten sie eine beziehung...... er versteeeeeeeeeht das nicht!

hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee eee

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17. September 2010 um 6:48

Ui
Eine sehr schwierige Situation.
Also bei dem Mann gilt wohl friss oder stirb. Jede neue Frau hat wohl diese enge Beziehung zur Ex zu akzeptieren, wenn nicht kann sie gehen, der Mann ist nur so zu haben.
Wer damit kann, kann bleiben, wer nicht, der kann gehen.

So schauts wohl aus.

Du schreibst dass Du schon oft mit ihm über alles geredet hast und dass er sagte es sei nichts mehr mit ihr. Aber darum geht es ja nicht. Es wäre eher wichtig bei dem Gespräch über das Thema Deinen Standpunkt und Wunsch klar zu machen, nämlich dass Du geregelte Verhältnisse wünscht und weniger Kontakt zur Ex. Dass Du nur so mit allem kannst.
Hast Du diesen Anspruch gestellt?

Du schreibst dass Dir das ganze Übelkeit bereitet, wenn Du an die Zukunft denkst. Das kann ich mir vorstellen. Wenn Du damit nicht kannst, dann musst Du es auch nicht schlucken. Entweder er geht auf Dich zu oder Du solltest hier die Notbremse ziehen.
Mir selbst wäre das alles viel zu viel Kontakt, die örtliche Nähe, die Verpflichtung mit dem Kindergarten und auch die Häufigkeit der Besuche.

Alles in allem nimmt er der Frau echt viel ab und verhält sich auch in der Hinsicht wie ein Partner. Du hilft sogar noch bei der Entlastung der Frau.
Ich habe selbst Kinder. Ich wäre froh wenn ich so viel Unterstützung von meinem Mann in meiner intakten Beziehung in Punkto Kind bekäme und andere Mütter auch. Das ist echt viel was er da erbringt. Ich bin mal froh wenn mein Mann sich am Wochenende um den Großen kümmert, was unternimmt. Das ist etwas bei dem ich ihm dankbar bin und nicht selbstverständlich.
Wenn eine Alleinerziehende also diese Unterstützung und Entlastung erfährt von dem Mann, dann kommt ihr viel zu von ihm. Sogar die neue Frau wird dafür eingespannt.

Irgendwo muss man jedoch die Grenze ziehen, da geht es nicht mehr um das Kind sondern um die Entlastung der Frau. Allein schon bei der Kindergartensache.

Wenn er zu dieser Grenzziehung nicht bereit ist und Du damit nicht kannst, dann solltest Du wirklich gehen, denn das verspricht für die Zukunft nur Zoff, weil so eine Schräglage zu Deinen Lasten einfach zuviel ist, wenn Du einigermaßen normale Verhältnisse wünschst.

Ein Ex von mir mit zwei Kindern meinte auch ich müsse alles schlucken und ich sei das Problem. Als meine Nachfolgerin genau dieselben Verhältnisse bemängelte hat er erst kapiert dass er einen inakzeptablen Umgang pflegt und er das Problem ist. Und wenn er nicht aufräumt auch keine anständige Frau abkriegen wird, sondern sein Leben dann der Ex und den Kinder opfert.
Für uns war es da längst zu spät. Gott sei Dank aus heutiger Sicht.

LG

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17. September 2010 um 8:46

Hallo
Ich hatte am Anfang ähnliche Probleme mit meinem Freund und mich stört noch heute, dass seine Ex uns oft Verabredungen oder Unternehmungen zu nichte macht oder wir uns anders arrangieren müssen als ursprünglich geplant, aber das ist nicht so schlimm wie bei dir.

Am Anfang war ich sehr ausgegrenzt. Der Kleine (jetzt fast 2) war erst 4 Monate, als er endlich mit zu uns durfte. Die Zeit war immer knapp bemessen, am Anfang waren es nur 2 Stunden und ich war total abgeschrieben. Ich fand den Knirps so süß, durfte mich aber nicht einbringen, weil mein Freund die Zeit mit dem Kleinen intensiv nutzen wollte. Ich hab mich total oft wie das 5. Rad am Wagen gefühlt. Ganz schlimm wurde es dann für mich, als wir Freunde besucht haben und diese den Kleinen auf den Arm nehmen durften und das fast den ganzen Besuch über. Bis dato hatte ich den Kleinen 1 oder 2 Mal auf dem Arm und durfte mich annähern. Ich durfte aber nach ihm gucken, wenn mein Freund sich mal eine oder zwei geraucht hat, dafür war ich dann gut genug.

Dann war es oft so, das ich von der Arbeit kam und der Kleine war da. Nicht das ihr das falsch versteht, ich finde es toll, wenn er da ist, aber es war nicht abgesprochen. Seine Ex hat gefragt und er hat ja gesagt. Oder der Kleine kam an einem Wochenende, welches nicht abgesprochen war und wir mussten unsere Pläne ändern, auch das, ohne das ich davon was wusste.
Irgendwann wurde es mir zu viel, aber es hat mehr als ein Gespräch mit meinem Freund gebraucht, bis er mich verstanden hat. Bis er verstanden hat, dass ich den Kleinen total gerne hab und ich ihm nicht verbieten will oder nicht damit einverstanden bin, dass der Kleine kommt.
Seit der Kleine dann krabbeln konnte und selbst hin konnte wo hin er wollte, ist es um einiges besser geworden. Aber anfangs musste ich meinem Freund auch sagen, dass er den Kleinen lassen soll, wenn er zu mir oder zu wem auch immer will.

Bei dem anderen Thema ist es so, dass ich ihm gesagt habe, dass es mich und uns auch noch gibt. Das sie nicht mehr zusammen leben und er "ein neues Leben" mit mir begonnen hat, das es auch meine Wohnung ist und ich auch mal etwas mit ihm mache möchte und nicht immer verzichten will. Aber am aller wichtigsten war mir, dass er Änderungen mit mir abspricht, bevor er ihr zu sagt. Nicht, damit ich nein sagen kann, sondern damit ich mit entscheiden kann, mit ja sagen kann. Oder wir uns gemeinsam dagegen entscheiden. Jetzt kommt es sogar manchmal vor, dass ich ja sage und meine Pläne ändern würde, mein Freund aber dann nicht will und wir es bei dem ursprünglich vereinbarten lassen.

Du solltest dich nicht zum Babysitter machen lassen. Du bist die neue Freundin und solltest schon an einem Familienleben interessiert sein, aber wenn er den Kleinen nicht holen kann oder er nicht da ist, solltest du nicht oder nicht ständig für ih einspringen. Auch solltest du es nicht hin nehmen, dass er alle Entscheidungen alleine trifft, vor allem, wenn es dich betrifft und du dann unerwartet den Babysitter spielen darfst.
Bei uns wird es so gehandhabt, dass es feste Tage gibt, die auch überwiegend eingehalten werden. Wenn jetzt dem einen mal etwas dazwischen kommt oder er lieber ein Wochenende tauschen möchte, dann wird eine Lösung gesucht. Aber es wird nicht jede Woche ein neuer Tag ausgemacht, auf irgendwas muss man sich ja auch einstellen können. Wenn sich die Ex bei meinem Freund meldet und es jetzt bspw schon nach 20 Uhr ist, entschuldigt sie sich dafür, andersrum macht es mein Freund genauso. Sie sind halt nicht mehr zusammen und führen keine Beziehung mehr, wenn sich einer so spät meldet, dann greift er in das Leben des anderen ein, dafür sollte man sich entschuldigen.

Du solltest deinen Freund auf all das noch einmal ansprechen. Natürlich musst du dich auf Familie einlassen und ich kann dir sagen, dass es manchmal echt nicht einfach ist, aber ohne einen Rahmen um das ganze, kann es nicht richtig funktionieren.
Frag deinen Freund doch mal, warum er das macht? Haben die beiden das gemeinsame Sorgerecht? Das hat zwar nichts mit dem Besuchsrecht zu tun, aber kann einem trotzdem einen gewissen Rückhalt geben.
Bei meinem Freund war es so, dass er Angst hatte, das er den Kleinen nicht mehr oder noch weniger sehen darf, wenn er mal zu einer Planänderung nein sagt und hat deswegen die Füße still gehalten.

Ich hoffe, ich hab dir mit meinen (wahrscheinlich viel zu langen) Ausführungen helfen können.

Wünsche dir alles Gute!

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25. September 2010 um 11:06

Danke danke
ich wollte mich zwar verspätet, aber immerhin für die ganzen beiträge bedanken! hab in den letzten tagen so viel gearbeitet, dass ich zwar alles gelesen habe aber keine zeit zum antworten hatte

vielen dank für die mühe und das verständnis. beruhigend zu hören dass es bei anderen auch nicht viel anders läuft. traurig aber für mich, da sich die situation von tag zu tag verschlimmert. jetzt bin ich schon soweit, dass ich gesagt habe ich möchte überhaupt nichts mehr mit der situation zu tun haben. wenn er das kind hat, mache ich meine sachen und gehe zum sport und sehe es einfach nicht mehr ein mich darum zu kümmern. hart aber irgendwie verdaue ich das gerade nicht anders. heute gehen die 3 ( mein freund, ex und kind) in eine schule- da ist tag der offenen tür....er hat mich zwar gefragt ob ich mit will,- aber ne...irgendwann mal reicht das alles einfach.
keine ahnung was da noch helfen soll. vll. ne paartherapie? aber das kostet....keine ahnung...

aber danke danke danke nochmal für alles
und alles gute

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