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Hilfe schwester will ungeborenes baby abgeben

8. Dezember 2013 um 15:08

Ich brauche Rat! Meine Schwester wurde ungewollt schwanger und behielt das Kind, in der Hoffnung der Erzeuger würde bei ihr bleiben bzw spätestens bei der Geburt zurück kommen. Nun führen die beiden seit Monaten eine on- off Beziehung.
Meine Schwester ist Naiv, kümmert sich nicht um Dinge wie eine neue Wohnung, weil sie aus der alten raus muss. Hat kaum die Babysachen zusammen. ET ist Ende Januar. Und überhaupt sie hat garkeine ln wirklchrn Bezug zu dieser SS. Anfangs versäumte sie die Vorsorgen.
Zwischendurch, wenn mit dem Erzeuger alles "gut" lief, machte sie einen auf glückliche werdende Mami. Freute sich angeblich total und zählte die Tage.
Nun hat der Typ sie verlassen und sie will das Baby nicht mehr!
Ich finde das so unbegreiflich. Es war gut genug um den Versuch zu starten die "Beziehung" zu retten und nun hat es nicht geklappt, ist dad Kind auch nicht mehr gut genug??
Vor wenigen Wochen hat sie sich noch einen welpen angeschafft! Diesen liebt sie heiß und innig.

Meint ihr die Einstellung zum Kind kann sich noch ändern, wenn es da ist?? Wer hatte auch solange keinen Bezug zum ungeborenen Kind? Evtl sagt sie diese Adoptionssache jetzt auch nur, weil sie wegen der Trennung so fertig ist. Hormone??
Ich habe so Angst, dass sie meinen Neffen abgibt. Meine Mutter kann nachts nicht schlafen, weil meine Schwester uns seit Wochen immer wieder solche Sorgen bereitet und sich kaum helfen lassen will, weil wir nunmal anderer Meinung sind.

Wenn sie es wirklich durchzieht und das Kind nicht will, könnte es zu meinet Mutter?? Der Kindsvater wird auf jeden Fall dagegen sein, aber welche Rechte wird er haben???
Es wär toll, wenn mir jemand Rat geben kann. An welche Stellen kann man sich wenden? Ich glaube kaum dass meine Scwester mitgehen würde, aber ein Versuch ist es wert!
Ich kann nicht zusehen, wie sie unser familienmitglied einfach weggibt, weil es ihr nicht in den Kram passt.

Ich würde es nehmen, aber das würde A mein Mann niemals mitmachen und B bin ich froh wieder zu arbeiten und bald evtl eine tolle neue Arbeitsstelle anzufangen wenn alles klappt.

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8. Dezember 2013 um 15:14


Blödes Schreiben mit dem Handy. Fehler nicht beachten und es wird meine Nicht, nicht Neffe wie dort steht

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8. Dezember 2013 um 15:51

Also ich würde spontan
davon ausgehen, dass sie das sagt, um indirekt den erzeuger zu 'erpressen'. dass sie also etwas dramatik braucht und 'so tut als ob'. davon gibts ja GENUG.

aber ich kenne sie nicht und habe keine ahnung, was in ihr vorgeht. ich weiß nicht, wie sie lebt, was sie macht, wie ihr umfeld ist, wie sie zu kindern ist oder wie sie sich allgemein mal ihre zukunft ausgemalt hat..

weil ich aber solche aufmerksamkeitsschreie nicht ausstehen kann und davon ausgehe, dass es einer ist und sie nur blufft, würde ich deiner mutter und dir raten, sie für voll zu nehmen und ihr zu sagen, dass deine mutter das kind im falle des falles adoptieren will und wann deine schwester mit zum jugendamt will um sich diesbezüglich informationen zu holen. sie knallhart mit den konsequenzen konfrontieren.. wenn sie es zur adoption freigeben lassen will, seid ihr zu recht daran interessiert, dass das kind in der familie bleibt. der erzeuger oder ihr/deine mutter... wäre also familie.

fahrt mal vllt ne andere schiene als diese "nein, tus nciht". wie wärs mit "ja, es ist besser so. du bist unreif."

ich würde mich für euch freuen, wenn das kind in der familie bleibt, damit ihr nicht darunter leiden müsstet. und ich wünsch euch dazu viel kraft. sollte sie sich für babyklappe oder ähnliches entscheiden.. letzten endes ist meine meinung da, besser so als behalten, lieblos zu sein, vergammeln zu lassen, ... was glaubst du, wie sehr ihr darunter leiden würdet, zu sehen, sie behält das kind und ist einfach keine für eure verhältnisse "gute" mutter. vllt bekommt ihr das sorgerecht, ansonsten betet, dass es wer anderes bekommt, der damit umgehen kann.

oder eben, im allerschönsten falle, dass deine schwester die kurve bekommt, gefühle entwickelt und in der mutterrolle aufgeht.

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8. Dezember 2013 um 16:03
In Antwort auf nesrin_12661922

Also ich würde spontan
davon ausgehen, dass sie das sagt, um indirekt den erzeuger zu 'erpressen'. dass sie also etwas dramatik braucht und 'so tut als ob'. davon gibts ja GENUG.

aber ich kenne sie nicht und habe keine ahnung, was in ihr vorgeht. ich weiß nicht, wie sie lebt, was sie macht, wie ihr umfeld ist, wie sie zu kindern ist oder wie sie sich allgemein mal ihre zukunft ausgemalt hat..

weil ich aber solche aufmerksamkeitsschreie nicht ausstehen kann und davon ausgehe, dass es einer ist und sie nur blufft, würde ich deiner mutter und dir raten, sie für voll zu nehmen und ihr zu sagen, dass deine mutter das kind im falle des falles adoptieren will und wann deine schwester mit zum jugendamt will um sich diesbezüglich informationen zu holen. sie knallhart mit den konsequenzen konfrontieren.. wenn sie es zur adoption freigeben lassen will, seid ihr zu recht daran interessiert, dass das kind in der familie bleibt. der erzeuger oder ihr/deine mutter... wäre also familie.

fahrt mal vllt ne andere schiene als diese "nein, tus nciht". wie wärs mit "ja, es ist besser so. du bist unreif."

ich würde mich für euch freuen, wenn das kind in der familie bleibt, damit ihr nicht darunter leiden müsstet. und ich wünsch euch dazu viel kraft. sollte sie sich für babyklappe oder ähnliches entscheiden.. letzten endes ist meine meinung da, besser so als behalten, lieblos zu sein, vergammeln zu lassen, ... was glaubst du, wie sehr ihr darunter leiden würdet, zu sehen, sie behält das kind und ist einfach keine für eure verhältnisse "gute" mutter. vllt bekommt ihr das sorgerecht, ansonsten betet, dass es wer anderes bekommt, der damit umgehen kann.

oder eben, im allerschönsten falle, dass deine schwester die kurve bekommt, gefühle entwickelt und in der mutterrolle aufgeht.


Leider hat sie bisher mit ihren 21 Jahren nicht wirklich was auf die Reihe bekommen. Seit Anfang der Pubertät, mit etwa 12, ist sie ein Sorgenkind.
Drama und Aufmerksamkeit braucht definitiv einige Dosen mehr als andere. Sie hat damals sehr darunter gelitten, als meine Mutter sich von ihrem Vater trennte und der nie wirklich für sie da sein wollte.

Wir waren nicht begeistert von der schwangerschaft, haben aber gehofft sie würde dadurch reifer werden und ein Veranwortungsgefühl bekommen. Sie hat immerhin sofort aufgehört zu rauchen. Wunderlicherweise hat sie sogar plötzlich nach etlichen Jahren mit dem Nagelakauen aufgehört.

Da sie in den letzten Wochen mehr für ihre "glückliche" Beziehung lebte und sie uns nicht mehr "brauchte" habe ich weniger Kontakt. Inzwischen habe ich auch aufgegeben gegen sie anureden bzw ihr Vorwürfe zu machen, weil sie sich um nix kümmert was so wichtigist. Genau wie meine mutter nachdem ich ihr sagte, dass es nix bringt und sie lernen muss selber klar zu kommen.


Ich gehe stark davon aus, dass dieser Entschluss nur eine Reaktion auf die Trennung ist, aber trotzdem zieht sich in mir alles zusammen, wenn ich daran denke dass es evtl keine Phase ist.
Ich bin ja schonmal beruhigt, dass der Vater doch ein paar Rechte hat wenn die Vaterschaft bewiesen ist. Ich glaube er würde dagegen definitiv angehen.

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8. Dezember 2013 um 16:58

Lieber eine
Liebevolle Adoptivmutter als eine mutter, die das Kind nicht will.
Deine Mutter kann die Pdlegschaft beantragen, geht soviel ich weiss über das Jugendamt. Da gibt es aber gewisse Richlinien, das alter spielt unter anderem eine Rolle etc.
LG

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8. Dezember 2013 um 17:02
In Antwort auf vickie_11987519


Leider hat sie bisher mit ihren 21 Jahren nicht wirklich was auf die Reihe bekommen. Seit Anfang der Pubertät, mit etwa 12, ist sie ein Sorgenkind.
Drama und Aufmerksamkeit braucht definitiv einige Dosen mehr als andere. Sie hat damals sehr darunter gelitten, als meine Mutter sich von ihrem Vater trennte und der nie wirklich für sie da sein wollte.

Wir waren nicht begeistert von der schwangerschaft, haben aber gehofft sie würde dadurch reifer werden und ein Veranwortungsgefühl bekommen. Sie hat immerhin sofort aufgehört zu rauchen. Wunderlicherweise hat sie sogar plötzlich nach etlichen Jahren mit dem Nagelakauen aufgehört.

Da sie in den letzten Wochen mehr für ihre "glückliche" Beziehung lebte und sie uns nicht mehr "brauchte" habe ich weniger Kontakt. Inzwischen habe ich auch aufgegeben gegen sie anureden bzw ihr Vorwürfe zu machen, weil sie sich um nix kümmert was so wichtigist. Genau wie meine mutter nachdem ich ihr sagte, dass es nix bringt und sie lernen muss selber klar zu kommen.


Ich gehe stark davon aus, dass dieser Entschluss nur eine Reaktion auf die Trennung ist, aber trotzdem zieht sich in mir alles zusammen, wenn ich daran denke dass es evtl keine Phase ist.
Ich bin ja schonmal beruhigt, dass der Vater doch ein paar Rechte hat wenn die Vaterschaft bewiesen ist. Ich glaube er würde dagegen definitiv angehen.

Sorry
Aber was hat das Nägelkauen damit zu tun, ob man was auf die Reihe bekommt?

Es gibt einuge hochintelligente Menschen, für die das einfach ein Ventil ist.

Kann es sein, dass ihr Euch zu sehr in ihr Leben einmischt?
VG

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8. Dezember 2013 um 17:25

Einen ähnlichen fall gab es
In unserem Kiga. Die Ima kümmert sich um ihre 3 Enkel, ihre Tochter ist psychisch krank, kann und will sich nicht kümmern.
Für die kInder ist es so normal, auch sehen sie ihre Mutter ab und zu.
Trotzdem eine doofe Situation.
LG

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8. Dezember 2013 um 17:46

Ich bin der meinung,
Dass es ihre Entscheidung ist. Klar. Du und deine Mutter wärt traurig, aber ist es nicht wichtiger was sie möchte? Besser sie bekommt, wie du sagst, erstmal ihr Leben auf die Reihe, als sich um ein Kind zu kümmern, welches sie nicht will und dann irgendwann durch zu drehen und ausbrechen zu wollen.
Ich denke nicht, dass ihr eure Vorwürfe irgendwas bringen,ausser das sie sich noch mehr verschließt und euch provozieren möchte. Unterstütz sie, helft ihr, zeigt ihr die Möglichkeiten die sie hat und bedrängt sie nicht.

Ich kaue übrigens Nägel seit ich 4 bin und ich habe mein Leben wunderbar im Griff und keinerlei Probleme... Ist also kein Kriterium um sie zu verurteilen

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8. Dezember 2013 um 18:07

Wartet doch erst mal ab
vielleicht muss sie da erst mal reinwachsen? unterstützt sie mit dem baby, das kleine kann auch so bei eurer mutter bleiben, ohne das sie es adoptieren muss. gibt ja genug kinder die bei der oma aufwachsen. deine schwester ist noch sehr jung, das wird schon. vielleicht kommen die muttergefühle, wenn sie das kleine in den armen hält. voreilig zur adoption freigeben wär wirklich die letzte option.

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8. Dezember 2013 um 20:54

Kann dir von mir sagen
meine tochter war absolut kein wunschkind. ungewollt schwanger, single, erzeuger kein interesse, schwangerschaft spät bemerkt...konnte mir zwar keine adoption vorstellen, weil ich glaube, dass ich damit nie leben hätte können, zu wissen, dass es da ein kind gibt, aber für mich war die ss sehr schwer..und was ist? seit die kleine da bist, bin ich ihre mama mit ganzem herz ...klar war es anfangs besonders schwer..aber ich hab viel unterstützung bekommen von meinen eltern und alle standen hinter mir...das hilft enorm...habe studium fertig gemacht und lenke mein leben in die hoffentlich richtigen bahnen. ich denke deine schwester wird das kleine schon lieben - wenn sie schon den hund so liebt

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8. Dezember 2013 um 20:58
In Antwort auf nonameproduct

Kann dir von mir sagen
meine tochter war absolut kein wunschkind. ungewollt schwanger, single, erzeuger kein interesse, schwangerschaft spät bemerkt...konnte mir zwar keine adoption vorstellen, weil ich glaube, dass ich damit nie leben hätte können, zu wissen, dass es da ein kind gibt, aber für mich war die ss sehr schwer..und was ist? seit die kleine da bist, bin ich ihre mama mit ganzem herz ...klar war es anfangs besonders schwer..aber ich hab viel unterstützung bekommen von meinen eltern und alle standen hinter mir...das hilft enorm...habe studium fertig gemacht und lenke mein leben in die hoffentlich richtigen bahnen. ich denke deine schwester wird das kleine schon lieben - wenn sie schon den hund so liebt

Ps
und ich kann mcih erinnern in meiner ss mal einen thread bei gofem gepostet zu haben "kann ich das kind je lieben?" ---> JA ICH KANN!!! Und das trotz dieser verdammt ungeplanten, teils bescheruten umstände. mama liebe steht da halt total drüber

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8. Dezember 2013 um 20:59

Letztendlich...
ist es ihre Entscheidung und die des Kindsvaters. Und ganz ehrlich, deine Erzählungen vermitteln mir den Eindruck "ihr gegen sie", deine Mutter und du ihr seid euch offenbar immer einig und der Meinung, dass sie alles falsch macht ("wir waren nicht begeistert von der Schwangerschaft").

Noch ein schönes Beispiel dafür, das du unten geschrieben hast: "Aber sie ist noch so unreif und alle die nicht ihrer Meinung sind dürfen sich nicht einmischen." Für mich klingt das nicht so, als würdet ihr sie wirklich ernst nehmen. Sondern ganz schön von oben herab behandeln. Vielleicht reagiert sie auch deshalb euch gegenüber so?

Ich vermute, dass sie das Kind nicht wirklich weggeben will, hört sich auf jeden Fall nicht wirklich durchdacht an, sondern mehr nach Kurzschluss-Trotzreaktion. Ich denke es besteht noch die Chance, dass sich das ändert.

Und selbst wenn sie es zur Adoption freigeben wollen würde, dann müsstet ihr das akzeptieren und vor allem auch respektieren. Und nicht versuchen, dass Kind über ihren Kopf hinweg zu bekommen. "Ich habe mich so gefreut Tante zu werden." Darum geht es aber nicht. Deine Schwester muss eine Entscheidung treffen mit der sie und vor allem auch das Kind gut leben kann.

Alles Gute!

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8. Dezember 2013 um 21:00
In Antwort auf nonameproduct

Ps
und ich kann mcih erinnern in meiner ss mal einen thread bei gofem gepostet zu haben "kann ich das kind je lieben?" ---> JA ICH KANN!!! Und das trotz dieser verdammt ungeplanten, teils bescheruten umstände. mama liebe steht da halt total drüber

Und so
einfach mal ein kind weggeben...kann man ja schnell mal dahersagen, aber wirklich durchziehen? buh..

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