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Hilfe mein sohn (18)raubt mir die nerven!!!

27. Mai 2007 um 20:08 Letzte Antwort: 28. Mai 2007 um 20:23

halloIhr lieben,vieleicht kann jemand von euch mir weiterhelfen:
situaton:
ich habe viele kinder ,alle gehen zur schule haben nebenjob oder studieren nur mein sohn von 18 ist ganz anders:geht seit 2 jahren nicht mehr zur schule und auch nicht arbeiten,noch nicht mal zeitungen austragen o.ä.,ich weiss gar nicht was los ist mit ihm..
am liebsten schön aussschlafen,mit zwielichten freunden herumtreiben usw.,
habe den geldhahn zugedreht und dikutiere nicht mehr mit ihm weil er sehr ungerecht wird und es in der vergangenheit eskaliert ist,ich hatte dann megaherzrasen und konnte nicht schlafen usw.
meine frage an euch:ist es ein problem der pubertät(also einfach nur faul,bequem und egoistisch)oder könnte er bordeline oder sowas haben??
er war mal kurz im knast und da hat er sich einem persönlichkeitstest unterziehen müssen der aber nicht viel aufschluss gegeben hat...leider!zum psychologen will er absolut nicht,er sei völlig gesund hat er mir gesagt.ich finde es schade dass er seine zeit vertut und in der zukunft wahrscheinlich keine ausbildung hat usw.,alle enegie die ich reinstecke scheint vergeblich ,was macht man???freue mich über eure erfahrungsberichte allles liebe alixmaus

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28. Mai 2007 um 9:02

Fauler Junge
Naja, ich denke auf die Pubertät oder Borderline kann man das wohl nicht mehr schieben. Habe selber eine stattliche Anzahl von Kindern und habe auch so meinen Erfahrungen mit Bequemlichkeit, Faulheit etc. Allerdings hat sich das alles mit der Zeit gegeben. Bei deinem Sohn vermute ich, dass er sich die falschen Freunde ausgesucht hat, die ihm das alles vorleben!
Grundsätzlich versuche ich immer Einfluss auf meine Kinder zu nehmen, reden ist schon sehr wichtig. Auch wenn es dich ziemlich nervt, was ich verstehen kann, solltest du weiter auf ihn einwirken, auch wenn er im Moment ziemlich drastisch reagiert. Er sollte nicht das Gefühl haben, dass du ihn fallen läßt, dann wird er sich noch enger an seinen Freundeskreis binden. Allerdings solltest du das auch nicht bis zur Selbstaufgabe betreiben. Sei konsequent und sag ihm was du von ihm erwartest. Du bist schließlich nicht nur dazu da ihm ein angenehmes Leben zu bereiten, oder? Er muß langsam anfangen Verantwortung für sich zu übernehmen. Ich weiß, dass das alles sehr schwierig werden kann (habe ich selber ähnlich erlebt), aber du willst dich doch nicht zum `Sklaven` deines Sohnes machen, oder? Das solltest du ihm mal in ganz ruhigem Ton klar machen und ihm vielleicht mal die Wohnungsanzeigen hinlegen. Schließlich hast du doch auch noch genug mit dem Rest der Familie zu tun. Und dich solltest du auch nicht vergessen!!
Bist du denn mit deinem Problem alleine, hast du keinen Partner, der dir hilft?

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28. Mai 2007 um 10:47

Schwierig
stelle ich mir die Unterhaltung mit deinem Sohn vor. Er stellt doch sicher die Ohren auf Durchzug wenn du mit einem Vortrag über Arbeit etc. kommst. Ich denke allerdings auch das ein Gespräch jetzt sehr wichtig ist.
Vielleicht kannst du dir beim örtlichen Jugendamt oder bei Pro Familia einen Rat holen für das Gespräch mit ihm? Oder vielleicht führen die auch ein Gespräch mit euch beiden?

Ich würde ihm ein Zeitlimit setzten von sagen wir mal zwei Monaten, in denen er Zeit hat sich um einen Nebenjob oder AUsbildungsplatz zu bemühen. Ich würde ihm Kosten aufflisten die er für dich verursacht und die auch mit Kindergeld längst nicht bezahlt sind. Da gibt es anteilig Miete,Essen,Kleidung,Versicherungen ec.
Ich würde ihm ganz klar vorgeben,das er sich an den Kosten beteiligen muß, außer er beginnt bspw. eine Ausbildung. Er soll ja schließlich nicht anders behandelt werden als deine anderen Kinder. Oder geben dir deine anderen Kinder Haushaltsgeld?
Sollte er sich um nichts bemühen und somit auch die Kosten nicht bezahlen können,würde ich ihn vor die Tür setzten. SO schlimm sich das auch anhören mag.
Vielleicht hast du ja im Gespräch mit dem Jugendamt auch eine Adresse die du deinem Sohn als Unterschlupf nennen kannst.


Gruß
Sternchen

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28. Mai 2007 um 13:20

Mmh
Wie kommst du darauf, dass er Borderline oder so was haben könnte?? Versteh ich irgendwie nicht... Das, was du beschreibst, hört sich für mich ganz einfach nach einer Mischung aus Pubertät, falschen Freunden und Grenzen austesten an. Ich würde mich auch an deiner Stelle evtl. ans Jugendamt wenden, wenn wirklich alle Gespräche nichts bringen. Aber gibt es denn nicht vielleicht jemand mehr Außenstehenden, wie z.B. irgendwelche Verwandte/Bekannte (oder sein Vater?), denen dein Sohn vertraut und die sich mit ihm mal unterhalten könnten? Sowas wirkt manchmal Wunder, wenn jemand anderes etwas sagt, kommt das bei ihm gleich anders an.

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28. Mai 2007 um 15:33
In Antwort auf aseem_12512669

Fauler Junge
Naja, ich denke auf die Pubertät oder Borderline kann man das wohl nicht mehr schieben. Habe selber eine stattliche Anzahl von Kindern und habe auch so meinen Erfahrungen mit Bequemlichkeit, Faulheit etc. Allerdings hat sich das alles mit der Zeit gegeben. Bei deinem Sohn vermute ich, dass er sich die falschen Freunde ausgesucht hat, die ihm das alles vorleben!
Grundsätzlich versuche ich immer Einfluss auf meine Kinder zu nehmen, reden ist schon sehr wichtig. Auch wenn es dich ziemlich nervt, was ich verstehen kann, solltest du weiter auf ihn einwirken, auch wenn er im Moment ziemlich drastisch reagiert. Er sollte nicht das Gefühl haben, dass du ihn fallen läßt, dann wird er sich noch enger an seinen Freundeskreis binden. Allerdings solltest du das auch nicht bis zur Selbstaufgabe betreiben. Sei konsequent und sag ihm was du von ihm erwartest. Du bist schließlich nicht nur dazu da ihm ein angenehmes Leben zu bereiten, oder? Er muß langsam anfangen Verantwortung für sich zu übernehmen. Ich weiß, dass das alles sehr schwierig werden kann (habe ich selber ähnlich erlebt), aber du willst dich doch nicht zum `Sklaven` deines Sohnes machen, oder? Das solltest du ihm mal in ganz ruhigem Ton klar machen und ihm vielleicht mal die Wohnungsanzeigen hinlegen. Schließlich hast du doch auch noch genug mit dem Rest der Familie zu tun. Und dich solltest du auch nicht vergessen!!
Bist du denn mit deinem Problem alleine, hast du keinen Partner, der dir hilft?

Vielen lieben dank
für eure einträge,im grunde sind eure tipps das gleiche was ich auch vorhabe oder eigentlich schon durchziehe.
ich habe kontakt mit einer jugendarbeiterin,schon seit geraumer zeit,gerade die hat mir gesagt dass er evtl. borderline haben könnte oder manisch depressiv sein könnte.ich will das natürlich lieber nicht glauben und wäre sehr froh wenn er nur ein faulpelz wäre...ist ja klar.mein sohn findet die frau sowieso eine doofe alte..ist ja klar.
was seinen vater betrifft,der ist schon vor 15 jahren gestorben,habe einen lieben partner,den das auch ganz schön mitnimmt,ist ja klar.
habe inzwischen auch schon die ganze familie,vom onkel bis zur oma gebeten um "mal mit ihm zu sprechen...".ich will auch selber einen guten kontakt mit ihm halten was ich auch tue denn jemanden zu ignorieren finde ich das allerletzte.
ich glaube es ist auch so was ihr sagteter umgang macht auch ganz schön viel aus und sein umgang ist ja vom gleichen kaliber....oh mann,hoffentlich kriegt er nochmal die biege.
ich versuche mich dann auch nicht nur auf ihn zu konzentrieren,habe ja noch andere kinder mit denen ich gott sei dank nicht so einen stress habe.
frage an launemichel:wie hat sich bei dir denn das problem gelöst?würde mich interessieren.
so,vielen dank nochmal für eure hilfe liebe grüsse alixmaus

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28. Mai 2007 um 19:46
In Antwort auf tonje_878542

Vielen lieben dank
für eure einträge,im grunde sind eure tipps das gleiche was ich auch vorhabe oder eigentlich schon durchziehe.
ich habe kontakt mit einer jugendarbeiterin,schon seit geraumer zeit,gerade die hat mir gesagt dass er evtl. borderline haben könnte oder manisch depressiv sein könnte.ich will das natürlich lieber nicht glauben und wäre sehr froh wenn er nur ein faulpelz wäre...ist ja klar.mein sohn findet die frau sowieso eine doofe alte..ist ja klar.
was seinen vater betrifft,der ist schon vor 15 jahren gestorben,habe einen lieben partner,den das auch ganz schön mitnimmt,ist ja klar.
habe inzwischen auch schon die ganze familie,vom onkel bis zur oma gebeten um "mal mit ihm zu sprechen...".ich will auch selber einen guten kontakt mit ihm halten was ich auch tue denn jemanden zu ignorieren finde ich das allerletzte.
ich glaube es ist auch so was ihr sagteter umgang macht auch ganz schön viel aus und sein umgang ist ja vom gleichen kaliber....oh mann,hoffentlich kriegt er nochmal die biege.
ich versuche mich dann auch nicht nur auf ihn zu konzentrieren,habe ja noch andere kinder mit denen ich gott sei dank nicht so einen stress habe.
frage an launemichel:wie hat sich bei dir denn das problem gelöst?würde mich interessieren.
so,vielen dank nochmal für eure hilfe liebe grüsse alixmaus

So wars
Hui, da muss ich ein bisschen ausholen. Ich bin zum zweitenmal verheiratet und Vater von 3 Kindern. Meine Frau hat aus erster Ehe 2 Kinder. Unsere Patchworkfamilie bestand bis vor einem Jahr aus Vater, Mutter und 4 Kindern. Ein Sohn von mir lebt bei der leiblichen Mutter. Die Probleme die dein Sohn macht, hatte ich bis vor kurzem auf zwei Söhne verteilt. Einer macht zwar seine Ausbildung zum Karosseriefachmann, allerdings ist er der Ansicht gewesen, dass er zuhause nichts mehr zu tun braucht und alle für ihn zu kochen, putzen etc. hätten. Das geht natürlich in so einer großen Familie nicht, da hat jeder mitzuhelfen. Jedenfalls eskalierten immer öfter die Gespräche besonders zwischen meiner Frau und ihm, obwohl sie auch mir zuliebe alles für meinen Sohn getan hat. Er führte sich auf wie ein Pascha und machte was er wollte. Ich wollte ihn natürlich nicht verlieren, schließlich hatte ich ihn fast allein großgezogen. Aber es sind dann aber doch sehr viele Dinge passiert, die mehrere Seiten füllen würden, daher will ich darauf nicht näher eingehen. Der Druck von allen Seiten auf mich wurde unerträglich. Jedenfalls habe ich ihm dann im Streit gesagt, dass es besser wäre, wenn er sich eine eigene Bleibe suchen würde. Letztendlich hat sich das als richtig erwiesen. Hatte ich doch erst ein schlechtes Gewissen, bemerkte ich doch schnell, wie gut sein Ortswechsel den anderen Familien- mitgliedern tat. Inzwischen haben alle ein ziemlich entspanntes Verhältnis mit ihm und auch er weiß nun, dass es bei uns doch nicht so schlecht war.
Mein anderer Sohn machte Abitur, ging zum Bund und wartete dann zwei Jahre lang darauf, dass sämtliche Universitäten dieses Landes sich darum prügelten ihn studieren zu lassen. Dazu muss ich sagen, dass ihm bei seiner Mutter der nötige `Tritt in den Hintern`fehlte! Er half zwar im Haushalt mit, aber er gammelte sonst die ganze Zeit herum und als die Ersparnisse vom Bund aufgebraucht waren, begann das große Heulen! Dazu sei angemerkt, dass ich in dieser Zeit kein Kontakt zu ihm hatte, da er unbegründeterweise auf mich sauer war! Ich habe aber nie aufgegeben Kontakt mit ihm zu bekommen, auch wenn er alles ignorierte. Und nach zwei Jahren stand er plötzlich etwas geläutert vor der Tür und sagte mir, dass er wohl viel falsch gemacht hätte. Auch war er trotz allem sehr froh, dass ich ihn nicht aufgegeben habe, sonst hätte er sich nicht getraut wieder bei mir zu erscheinen; so sagt er jedenfalls! Inzwischen haben wir zusammen seinem Wunsch entsprechend einen Ausbildungsplatz als Hotelfachmann gefunden. Nun darf er drei Jahre auf Sylt lernen (was für ein Glück). Danach will er noch Betriebswirtschaft studieren. Na, geht doch! Wir sind alle sehr froh, dass sich alles zum Guten gewendet hat!
Das alles kann man natürlich nicht verallgemeinern, Menschen sind nun mal verschieden. Aber aufgeben gilt nicht!!
Wünsche euch jedenfalls alles Gute, wird schon werden.
Liebe Grüße der Launemichel

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28. Mai 2007 um 20:23
In Antwort auf aseem_12512669

So wars
Hui, da muss ich ein bisschen ausholen. Ich bin zum zweitenmal verheiratet und Vater von 3 Kindern. Meine Frau hat aus erster Ehe 2 Kinder. Unsere Patchworkfamilie bestand bis vor einem Jahr aus Vater, Mutter und 4 Kindern. Ein Sohn von mir lebt bei der leiblichen Mutter. Die Probleme die dein Sohn macht, hatte ich bis vor kurzem auf zwei Söhne verteilt. Einer macht zwar seine Ausbildung zum Karosseriefachmann, allerdings ist er der Ansicht gewesen, dass er zuhause nichts mehr zu tun braucht und alle für ihn zu kochen, putzen etc. hätten. Das geht natürlich in so einer großen Familie nicht, da hat jeder mitzuhelfen. Jedenfalls eskalierten immer öfter die Gespräche besonders zwischen meiner Frau und ihm, obwohl sie auch mir zuliebe alles für meinen Sohn getan hat. Er führte sich auf wie ein Pascha und machte was er wollte. Ich wollte ihn natürlich nicht verlieren, schließlich hatte ich ihn fast allein großgezogen. Aber es sind dann aber doch sehr viele Dinge passiert, die mehrere Seiten füllen würden, daher will ich darauf nicht näher eingehen. Der Druck von allen Seiten auf mich wurde unerträglich. Jedenfalls habe ich ihm dann im Streit gesagt, dass es besser wäre, wenn er sich eine eigene Bleibe suchen würde. Letztendlich hat sich das als richtig erwiesen. Hatte ich doch erst ein schlechtes Gewissen, bemerkte ich doch schnell, wie gut sein Ortswechsel den anderen Familien- mitgliedern tat. Inzwischen haben alle ein ziemlich entspanntes Verhältnis mit ihm und auch er weiß nun, dass es bei uns doch nicht so schlecht war.
Mein anderer Sohn machte Abitur, ging zum Bund und wartete dann zwei Jahre lang darauf, dass sämtliche Universitäten dieses Landes sich darum prügelten ihn studieren zu lassen. Dazu muss ich sagen, dass ihm bei seiner Mutter der nötige `Tritt in den Hintern`fehlte! Er half zwar im Haushalt mit, aber er gammelte sonst die ganze Zeit herum und als die Ersparnisse vom Bund aufgebraucht waren, begann das große Heulen! Dazu sei angemerkt, dass ich in dieser Zeit kein Kontakt zu ihm hatte, da er unbegründeterweise auf mich sauer war! Ich habe aber nie aufgegeben Kontakt mit ihm zu bekommen, auch wenn er alles ignorierte. Und nach zwei Jahren stand er plötzlich etwas geläutert vor der Tür und sagte mir, dass er wohl viel falsch gemacht hätte. Auch war er trotz allem sehr froh, dass ich ihn nicht aufgegeben habe, sonst hätte er sich nicht getraut wieder bei mir zu erscheinen; so sagt er jedenfalls! Inzwischen haben wir zusammen seinem Wunsch entsprechend einen Ausbildungsplatz als Hotelfachmann gefunden. Nun darf er drei Jahre auf Sylt lernen (was für ein Glück). Danach will er noch Betriebswirtschaft studieren. Na, geht doch! Wir sind alle sehr froh, dass sich alles zum Guten gewendet hat!
Das alles kann man natürlich nicht verallgemeinern, Menschen sind nun mal verschieden. Aber aufgeben gilt nicht!!
Wünsche euch jedenfalls alles Gute, wird schon werden.
Liebe Grüße der Launemichel

Vielen dank
launemichel für deinen beitrag,gibt mir doch wieder ein bisschen mut um den ganzen stress zu ertragen,ich hoffe dann auch dass mein FAULER SOHN sich irgendwann mal ein bisschen zusammenreisst und mal nachdenkt.ist nur schade für all die jahre dass er rumgammelt.
anyway,ich werde den mut nicht aufgeben(das wäre ja resignieren...)und bedanke mich nochmals ganz herzlich liebe grüsse alixmaus

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