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Hilfe mein Kind räumt nicht auf

22. Juni 2013 um 15:53

Hallo, unsere Maus ist 7 und ich habe große Probleme damit ihr klar zu machen das sie ihr Zimmer aufräumen muss. Ab und an wenn es zu schlimm wird mach ich es dann, aber eigentlich bin ich jetzt so langsam der Meinung Mut ihren 7 Jahren kann sie das allein machen. Ich suche hilfreiche Tipps und Tricks sie überzeugen zu können, selbst der Köder mit einer Belohnung hilft nicht. Bin total verzweifelt und weiß nich mehr weiter. Danke schonmal für eure Tipps.
Ach und blöde Kommentare können bitte gelassen werden. Danke

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23. Juni 2013 um 12:57

Danke
Für eure schnellen Antworten. Im Moment haben wir es so angepackt, sie soll aufräumen und passiert das heute nich, is Morgen das spielzeug weg (natürlich nur im Keller). Jetzt räumt sie auf, mal sehen was draus wird. Hatten gestern noch ne Riesen Diskussion um das Thema weil sie der Meinung ist wir würden ja nix machen, da wir aber täglich was im Haushalt machen fällt ihr das wahrscheinlich nich auf oder so.
@ wie unordentlich es ist: ich komm teilweise nich mal mehr zum Fenster weil so viel rum liegt
@wie groß das Zimmer ist: Ca 11qm als nich so groß
Ich werd versuchen eure Tipps umzusetzen, achso und das mit dem helfen hab ich alles schon probiert. Da räum ich auf und sie schaut mir zu.
Den Tipp mit der festen aufräumZeit find ich gut, werd ich mal ausprobieren.

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23. Juni 2013 um 13:01

Achja
Und boxen oder so hat sie, sie hat 1 große holzbox, ein kleines Regal mit boxen und ein BücherRegal, eine plasteTonne für lego, ein StoffFrosch für die plüschTiere. Sie braucht alles nur reinzulegen. Hab schon versucht ihr das kinderfreundlich zu gestalten

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24. Juni 2013 um 23:58

Hab
bei unseren Kind ( auch fast 7) schon vor ein paar Jahren einen gewissen Grundschliff eingeführt. Alles hat sein Platz und womit nicht mehr gespielt wird landet wieder direkt auf sein Platz bevor mit etwas anderen gespielt wird . Ganz selten haben wir da Chaos und wenn dann helfe ich auch mit. Aber wohl gemerkt ich helfe , nicht umgekehrt.

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25. Juni 2013 um 8:46

Ich
Denke das hab ich verpasst. Jetzt haben wir es so gemacht ich hab ihr gesagt mit was sie anfangen soll und wo was hin soll. Habe auch geholfen, aber klipp und klar gesagt sie soll aufräumen und nicht ich. Hat gut funktioniert. Sie war hinterher so stolz auf sich das sie es geschafft hat. Ich will nur eben keinen potenziellen Messi großziehen. War irgendwie immer der Meinung sie ist zu klein zum aufräumen und da verpasst den Grundstein zu legen. Naja müssen wir eben jetzt nachholen

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25. Juni 2013 um 13:14


Also wir haben das so gelöst:
Mein Sohnemann war eine Zeitlang auch der Meinung- Aufräumen- Nein Danke!!
Daraufhin habe ich sämtliche "Leistungen" wie z.B. Staubsaugen, Bett machen sowie abends Geschichte lesen eingestellt, weil ich ja nicht mehr durch das Chaos Richtung Bett kam !!
Ende vom Lied- er hat es sich überlegt, wir haben zusammen das Zimmer aufgeräumt und ich habe meinem Sohn klar gesagt, dass ich dies in Zukunft nicht mehr machen werde- er muss halt erst was wegräumen, bevor er was neues holt (geht ja nicht darum das es klinisch rein sein soll, nur Chaos eben nicht)!!
Ruhig bleiben, freundlich sagen das ER/SIE dadurch einen Mangel hat, NICHT du!!! und mal nachdenken lassen!!!!
Lg Beerenfee

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1. Juli 2013 um 21:37

Aufräumspiele
@ beerenfee: also deine methode finde ich super

Ich bin erzieherin und im kindergarten mache ich es manchmal so: das wir zuerst alle blauen sachen aufräumen, dann ale gelben. ...usw
Als es mal ganz schlimm wurde, habe ich eine geschichte vorgelesen in der es um das "durcheinanderland" ging. Die geschichte hat schön beschrieben, wie doof es ist, wenn die socken da sind, wo normal die tassen stehen....und man dann nichts trinken kann, weil die tassen iwo anders sind. Die kobolde aus dem durcheinnanderland haben dann ein spiel erfunden: das in 20 sek alles aufgeräumt sein muss....

Und naja man muss es pädagogisch gesehen leider aushalten, nicht einfach alleine auf zu räum.... Dann muss alles dreckig bleiben, sonst wird man schnell nicht ernst genommen... Und komsequent sein

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18. August 2013 um 20:28


Ja, dass gute alte "Mülltütenspiel"- kenne ich auch!!!!
Ebenso die "Grosse Hand Technik"- Komischerweise benutzte auch meine Mutter diese!!!!
Ich denke, es gibt einen Punkt, da hört jegliches Diskutieren auf und es erfolgen Konsequenzen- ich habe das "Mülltütenspiel" abgewandelt und kassiere dann halt mal die Eine oder Andere Sache ein- für einen festen Zeitraum- wirkt Wunder!!!!
Die Sache mit der "Grossen Hand" ist so gar nicht meins- wäre mir zur Aggressiv!!!!

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19. August 2013 um 13:01

Manchmal funktioniert auch das:
Ihr habt das Thema zwar schon genügend abgehandelt und Kleene061 scheint ja jetzt auch Erfolg zu haben.
Mein Tipp wäre noch ein anderer, der bei meinem Sohn damals in diesem Alter auch sehr gut gefruchtet hat.

Kinder haben ja im Alter von rund 7 Jahren eigentlich noch kein richtiges Zeitgefühl. Und bockig sind sie auch hin und wieder, da sind wir uns sicher alle einig und das ist auch völlig in Ordnung (auch wenns manchmal nervt *gg*).

Als mein Sohn irgendwann mit dem Thema anfing, nicht aufräumen zu wollen und das kam irgendwann mit dem Satz "ich habe keine Lust", habe ich ihn einfach für den Moment in Ruhe gelassen und ihn in seinem ganzen Wust sitzen lassen.

Aber ich habe ihm später beim Abendessen für den nächsten Tag einen Besuch bei McDonalds zugesagt, worauf er sich natürlich sehr gefreut hat. Als der nächste Tag dann kam und wir quasi schon in der Tür standen, um zu McD. zu fahren, habe ich mich plötzlich im letzten Moment umgedreht, gesagt: "ach, weißte was, jetzt habe ICH keine Lust, so wie du gestern beim Aufräumen" und wir sind zuhause geblieben. Große Augen, langes Gesicht, aber es dämmerte ihm, dass da was schief läuft.

Das "Spielchen" brauchte ich nur zwei mal machen und beim dritten Mal, als erkennbar war, dass unser Junior eigentlich auch wieder keine Lust hatte, er aber trotzdem mit einem relativ unwilligen Gesicht aufgeräumt hat, hab ich ihm noch mal erklärt, dass jeder in der Familie gewisse Aufgaben hat, damit eine Familie funktioniert (natürlich kindgerecht, sonst hätte er das ja auch nicht verstanden). Und ich habe ihm gesagt, wenn jeder seine Aufgaben erfüllt, dann sind auch mal so Extratouren (Belohnungen) wie McD. drin. Wir haben uns dann auch zusammen gesetzt und ich habe ihn gefragt: "jetzt stell dir mal vor, ich würde irgendwann sagen, ich habe keine Lust zum Kochen. Oder zum Waschen. Oder dich in den Kindergarten zu bringen....Dann hättest du nichts zu essen. Und müsstest immer in schmutzigen Klamotten rumlaufen (das mochte er ja gaaaaaaaaaar nicht).Und dann hättest du den ganzen Tag deine Freunde nicht um dich rum...." Thema erledigt. Wir haben dann auch feste Zeiten vereinbart, denn ich wollte ihn ja nicht schon nachmittags während des Spielens zum Aufräumen treiben, sondern erst gegen Abend, z.B. während ich z. B. gekocht habe, und so war die Zeit bis zum Abendessen überbrückt und nach dem Abendessen konnte man den Rest des Abends einläuten. Hat gut funktioniert.....

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22. August 2013 um 19:51

Wir handhaben es ähnlich
wie es bereits unten in einigen Kommentaren erwähnt wurde:
meine Kinder 4 und 2 teilen sich zur Zeit noch ein Zimmer, da kann man sich ja denken, wie es dann jedesmal dort aussieht
Sie dürfen mit allem spielen womit sie wollen, aber wir haben es von vornherein schon so gemacht, dass alles wieder an seinen Platz zurückgeräumt wird, bevor man was anderes machen will... Im Zimmer gibts ne Kommode und bunte Kisten, es muss nicht alles korrekt sortiert sein, aber eine gewisse Ordnung muss sein
In den meisten Fällen klappts ganz gut, weil meine grosse auch genau weiss, dass ich sonst mal "ordentlich aufräume" .
Wenn das chaos zu gross ist, machen wir es gemeinsam unter der Voraussetzung, dass wirklich ALLE mithelfen ...
Und damit es nicht zu unübersichtlich wird, sortiere ich ab und zu mal aus. Sachen die grad nicht interessant sind kommen vorübergehend in den Keller.
Das schöne ist, dass meine Kids wirklich fast ALLES dafür tun, um sich abends mal ne Kindersendung anzugucken, daher läufts meistens ganz gut mit dem Aufräumen

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