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Hilfe!!! mein Kind ist total frech geworden.

4. Juli 2013 um 22:40

Mein Sohn ist 3 Jahre alt.Seit dem er in Kindergarten geht ist er soooo frech geworden das ich ihn nicht mehr Stoppen kann.
Er hört überhaupt nicht mehr auf mich.
Wenn ich schimpfe lacht er.Wenn ich ihm Strafe gebe das er in sein Zimmer gehen soll knallt er die Türen und tretet gegen die Tür.
Er hat paar mal auf Popo bekommen,aber ich habe gemerkt das sowas überhaupt nichts bringt,er lacht.und macht weiter.

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5. Juli 2013 um 13:02


1. Lass das Popohauen- Jemand den man liebt, den schlägt man nicht- mehr sag ich zu dem Thema nicht!!!
2. Dein Sohn ist 3!!!!!!!- Das nennt sich Trotzphase, der eine hat se mehr, der andere weniger- Glaub mir die meisten hier können ein Lied davon singen wie unglaublich anstrengend das sein kann- bei mir gab es Tage, da war ich Abends wirklich Fix und Fertig, wegen der ständigen Auseinandersetzungen- das ist nicht unnormal in dem Alter!!
3. Was da hilft ist nur eines- KONSEQUENZ- und, auch wen es schwerfällt- RUHIG bleiben!!
Auch meiner hat das mit dem Türknallen gemacht- ich hin und habe RUHIG gesagt, er soll das sein lassen- Begründung dazu- NATÜRLICH hat er es wieder gemacht, mehrfach- das hatte dann, nach einer weiteren Begründung, WARUM jetzt passiert, was passiert, die Konsequenz, dass er keine Tür mehr hatte zum Knallen!!!!
Aber ohne Gemecker, Gebrüll oder Gewalt meinerseits- Vollendete Tatsachen nenne ich das!!!
Thema Lachen wen man mit Ihm Ernst redet- Hat meiner auch gemacht- da hilft ebenfalls nur KONSEQUENZ- wer lacht hat Pech gehabt- Ich habe dann sofort das Gespräch beendet (lass mich nicht auslachen) und RUHIG gesagt, es ist Schade, dass du nicht zuhörst, dann ist das Gespräch beendet- es sind deine Konsequenzen- NICHT meine!!!
Das wird natürlich nicht beim ersten Mal fruchten- es wird Dauern- es wird Mega Anstrengend, ja, aber es klappt!!!
Lg und gaaannnz viel Kraft wünsch ich dir und das dein Racker schnell durch diese Phase hindurch ist!!!!

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5. Juli 2013 um 13:11
In Antwort auf agathe_12863723


1. Lass das Popohauen- Jemand den man liebt, den schlägt man nicht- mehr sag ich zu dem Thema nicht!!!
2. Dein Sohn ist 3!!!!!!!- Das nennt sich Trotzphase, der eine hat se mehr, der andere weniger- Glaub mir die meisten hier können ein Lied davon singen wie unglaublich anstrengend das sein kann- bei mir gab es Tage, da war ich Abends wirklich Fix und Fertig, wegen der ständigen Auseinandersetzungen- das ist nicht unnormal in dem Alter!!
3. Was da hilft ist nur eines- KONSEQUENZ- und, auch wen es schwerfällt- RUHIG bleiben!!
Auch meiner hat das mit dem Türknallen gemacht- ich hin und habe RUHIG gesagt, er soll das sein lassen- Begründung dazu- NATÜRLICH hat er es wieder gemacht, mehrfach- das hatte dann, nach einer weiteren Begründung, WARUM jetzt passiert, was passiert, die Konsequenz, dass er keine Tür mehr hatte zum Knallen!!!!
Aber ohne Gemecker, Gebrüll oder Gewalt meinerseits- Vollendete Tatsachen nenne ich das!!!
Thema Lachen wen man mit Ihm Ernst redet- Hat meiner auch gemacht- da hilft ebenfalls nur KONSEQUENZ- wer lacht hat Pech gehabt- Ich habe dann sofort das Gespräch beendet (lass mich nicht auslachen) und RUHIG gesagt, es ist Schade, dass du nicht zuhörst, dann ist das Gespräch beendet- es sind deine Konsequenzen- NICHT meine!!!
Das wird natürlich nicht beim ersten Mal fruchten- es wird Dauern- es wird Mega Anstrengend, ja, aber es klappt!!!
Lg und gaaannnz viel Kraft wünsch ich dir und das dein Racker schnell durch diese Phase hindurch ist!!!!

Zusatz!!!
wollte noch was Anhängen!!!
Nehm das Verhalte deines Sohnes nicht persönlich, er hat sein ICH entdeckt und probiert aus, wie weit er gehen kann- Du bist sozusagen sein Testfeld-das macht er nicht um dich zu ärgern- Wichtig ist nur, dass er lernt, dass sein Verhalten nicht geduldet wird und das er so nicht weiterkommt!!!

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6. Juli 2013 um 23:33
In Antwort auf agathe_12863723

Zusatz!!!
wollte noch was Anhängen!!!
Nehm das Verhalte deines Sohnes nicht persönlich, er hat sein ICH entdeckt und probiert aus, wie weit er gehen kann- Du bist sozusagen sein Testfeld-das macht er nicht um dich zu ärgern- Wichtig ist nur, dass er lernt, dass sein Verhalten nicht geduldet wird und das er so nicht weiterkommt!!!

So wiet zustimmung meinerseits
er ist in einem alter, in dem er anfängt seine selbsständigkeit zu entdecken und auszuprobieren. ich würd daher nicht einmal von trotz sprechen, sondern eben von autonomie. im übrigen geht ein berühmter dänischer familientherapeut (jesper juul) sogar soweit zu behaupten, dass es keine trotzphase gibt. und wenn es sie gibt, dann sind nicht die kinder trotzig, sondern die eltern , denn man ist's gewohnt als elternteil, dass das kleinkind von einem abhängig ist und entsprechend mehr oder weniger macht, was man von ihm verlangt. nun aber spricht sich das kind von dieser fremdbestimmung frei (selbständigkeit im gegensatz zur abhängigkeit), die eltern sind es nicht gewohnt und reagieren entsprechend entnervt. auch weil es nicht in ihren "stundenplan" passt. z.b. wenn man es grad eilig hat zur arbeit zu kommen und zuvor noch das kind in den KiGa bringen muss und es plötzlich erklärt, dass es sich die schuhe selbst bindet (was natürlich ewig dauern würde..). in so einem moment tut das kind nichts böses, aber der jeweilige elternteil ist nun mal in eile und legt fest, dass er/sie dem kind jetzt die schuhe zubindet. woraufhin das kind "trotzig" reagiert und darauf beharrt es selber zu machen. entsprechend kann man aber auch sagen, dass die eltern trotzig sind, schließlich beharren sie genauso sturr auf ihren standpunkt wie das kind . jesper juul schlägt an dieser stelle vor, dass man dem kind erklärt, dass man seinen wunsch nach selbständigkeit versteht, es aber grade eilig hat und deswegen selber hand anlegt, beim nächsten maal, wenn dann mehr zeit ist, kann das kind auch selber machen . (wenn mich nicht alles täuscht kann man das in jesper juul's "das kompetente kind" nachlesen).
natürlich löst das nicht dein problem, aber ich wollte auch nur dazu anregen, die situation aus einer etwas ungewöhnlichen perspektive zu sehen. ansonsten könnt ich im sinne von juul auch noch raten, nicht nur zu begründen, warum er nicht mit der tür knallen darf, sondern auch zunächst einmal danach zu fragen, warum er das überhaupt tut (um mt dir zu spielen? dann sucht euch ein anderes gemensames spiel! weil die tür so ein tolles geräusch macht? - kinder mögen angeblich komische geräusche wie z.b. furzen, weil man diese selten zu hören bekommt und sie entsprechend als ungewöhnlich und lustig empfunden werden - dann sucht eine möglichkeit andere interessante geräusche zu machen, die vielleicht weniger aufdringlich sind, als ein knall!).
und wenn du aus der antwort auf das warum nicht schlauer geworden bist, dann solltest du deine begründung in form einer "ich-botschaft" präsentieren ("ICH verstehe, dass dir das spaß macht, aber ICH möchte, dass du jetzt damit aufhörst, weil..." oder auch ohne "weil", denn angeblich lieben kinder es ihren eltern einen gefallen zu tun, außerdem ist das eine klare - und auch für ein kleines kind - unmissverständliche aussage. im alter von 3 jahren kann er deine rationalen argumente vielleicht nämlich noch gar nicht nachvollziehen, weil das zu weit von seiner lebenswirklichkeit - seiner kleinen welt - weg ist und er noch nicht über die nötigen abstraktionsfähigkeiten verfügt. beispiel: "iss dein essen auf! schließlich haben die kinder in afrika gar nichts zu essen!" dein kind aber denkt: "hä?? aber, wenn ich dieses essen nicht aufesse, dann kann ich es doch den kindern in afrika geben. wenn ich es aber aufesse, dann kriegen die doch erst recht nichts ")

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6. Juli 2013 um 23:50
In Antwort auf isleofsky

So wiet zustimmung meinerseits
er ist in einem alter, in dem er anfängt seine selbsständigkeit zu entdecken und auszuprobieren. ich würd daher nicht einmal von trotz sprechen, sondern eben von autonomie. im übrigen geht ein berühmter dänischer familientherapeut (jesper juul) sogar soweit zu behaupten, dass es keine trotzphase gibt. und wenn es sie gibt, dann sind nicht die kinder trotzig, sondern die eltern , denn man ist's gewohnt als elternteil, dass das kleinkind von einem abhängig ist und entsprechend mehr oder weniger macht, was man von ihm verlangt. nun aber spricht sich das kind von dieser fremdbestimmung frei (selbständigkeit im gegensatz zur abhängigkeit), die eltern sind es nicht gewohnt und reagieren entsprechend entnervt. auch weil es nicht in ihren "stundenplan" passt. z.b. wenn man es grad eilig hat zur arbeit zu kommen und zuvor noch das kind in den KiGa bringen muss und es plötzlich erklärt, dass es sich die schuhe selbst bindet (was natürlich ewig dauern würde..). in so einem moment tut das kind nichts böses, aber der jeweilige elternteil ist nun mal in eile und legt fest, dass er/sie dem kind jetzt die schuhe zubindet. woraufhin das kind "trotzig" reagiert und darauf beharrt es selber zu machen. entsprechend kann man aber auch sagen, dass die eltern trotzig sind, schließlich beharren sie genauso sturr auf ihren standpunkt wie das kind . jesper juul schlägt an dieser stelle vor, dass man dem kind erklärt, dass man seinen wunsch nach selbständigkeit versteht, es aber grade eilig hat und deswegen selber hand anlegt, beim nächsten maal, wenn dann mehr zeit ist, kann das kind auch selber machen . (wenn mich nicht alles täuscht kann man das in jesper juul's "das kompetente kind" nachlesen).
natürlich löst das nicht dein problem, aber ich wollte auch nur dazu anregen, die situation aus einer etwas ungewöhnlichen perspektive zu sehen. ansonsten könnt ich im sinne von juul auch noch raten, nicht nur zu begründen, warum er nicht mit der tür knallen darf, sondern auch zunächst einmal danach zu fragen, warum er das überhaupt tut (um mt dir zu spielen? dann sucht euch ein anderes gemensames spiel! weil die tür so ein tolles geräusch macht? - kinder mögen angeblich komische geräusche wie z.b. furzen, weil man diese selten zu hören bekommt und sie entsprechend als ungewöhnlich und lustig empfunden werden - dann sucht eine möglichkeit andere interessante geräusche zu machen, die vielleicht weniger aufdringlich sind, als ein knall!).
und wenn du aus der antwort auf das warum nicht schlauer geworden bist, dann solltest du deine begründung in form einer "ich-botschaft" präsentieren ("ICH verstehe, dass dir das spaß macht, aber ICH möchte, dass du jetzt damit aufhörst, weil..." oder auch ohne "weil", denn angeblich lieben kinder es ihren eltern einen gefallen zu tun, außerdem ist das eine klare - und auch für ein kleines kind - unmissverständliche aussage. im alter von 3 jahren kann er deine rationalen argumente vielleicht nämlich noch gar nicht nachvollziehen, weil das zu weit von seiner lebenswirklichkeit - seiner kleinen welt - weg ist und er noch nicht über die nötigen abstraktionsfähigkeiten verfügt. beispiel: "iss dein essen auf! schließlich haben die kinder in afrika gar nichts zu essen!" dein kind aber denkt: "hä?? aber, wenn ich dieses essen nicht aufesse, dann kann ich es doch den kindern in afrika geben. wenn ich es aber aufesse, dann kriegen die doch erst recht nichts ")

Auch ein zusatz
das problem taucht zwar noch nicht in deiner beschreibung auf, aber angesichts der situation (alter des kindes, freches verhalten, kindergarten). wirst du woh bald auch mit den ersten schimpfwörtern, die er im KiGa gelernt hat rechnen müssen. da habe ich eine recht gute erfahrung mit gemacht (4-jähriges heimkind), als ich als "hu*ensohn" betitelt wurde (er wollte nicht ins bett, deswegen die lobeshymne auf meine person xD). ich hab ihn daraufhin gefragt, ob er denn überhaupt wüsste, was dieses wort bedeutet. kam natürlich keine antwort (man könnte an dieser stelle natürlich auf eine antwort bestehen, aber ich finde, dass man dadurch auf den wissenslücken des kindes rumtritt und das nicht förderlich für's selbstbewsstsein des kindes ist, deshalb hab ich das schweigen einfach hingenommen und bin weiter im programm. "das bedeute, dass man das kind einer hu*e ist" bin nicht näher darauf eingegangen, was genau das h-wort bedeutet, aber er hat auch nicht danach gefragt. "und meine mutter ist keine h. außerdem bin ich ein mädchen, also kann ich doch gar kein 'sohn' sein". ende der geschichte =). ich wurde nicht nochmal mit diesem wort konfrontiert.
es lohnt sich also die lebenswirklichkeit des kindes mit einzubeziehen und mal zu überlegen, wie es die welt sieht. dann kann man viel gezielter auf das verhalten eingehen.

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