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Hilfe mein ehemann und ich sind nur noch am streiten seit unser sohn geboren ist

14. Januar 2012 um 17:58

mein ehemann und ich haben unser sehr auf unser kind gefreut, doch seit dem es geboren ist, sind wir nur noch am streiten. ich weis langsam nicht mehr weiter und fange in letzter zeit auch an haeufig zi weinen, weil mir alles zu viel wird. ich weis das unser sohn ( 10 monate) sehr anstregend ist und das wir kaum schlaf haben, da er in der nacht fast jede stunde aufwacht und nur schwer wieder einschlaeft. mein mann hatte jetzt 2 wochen urlaub und ich dachte es wird sich so einiges anedern, aber es wird immer schlimmer und ich freue mich schon wenn er wieder auf arbeit ist. denn den urlaub hatte ich mir naemlich ganz anders vorgestellt. z.b. das wir mal wieder gemeinsam spazieren gehen oder das er auch mal am morgen mit mir aufsteht um zeit mit seiner familie zu verbringen. stattdessen sitzt er lieber vor dem fernseher bzw. pc und schlaeft fast jeden tag bis kurz vor mittag, faengt an den tisch zu decken und dann zu kochen fuer uns, was ich auch als sehr grosse hilfe empfinde. nur manchmal wuerde ich gerne tauschen, das er auf den kleinen aufpasst und ich koche, nur das moechte er nicht! wenn ich ihm frage ob er denn mit uns frueh auftsehen moechte, sagt er immer das er muede ist und sich von seiner arbeit erholen will, was ich verstehen kann. aber ich bin auch 24 stunden im einsatz mit dem kleinen und mache das meiste im haushalt. ich fuehle mich so gestresst und nicht verstanden und wenn ich versuche zu reden, dann fangen wir an zu streiten. mein mann meinte kuerzlich mittlerweiele es ist sinnlos zu reden, denn ich verstehe ihn nicht und er versteht mich nicht und das es bessere waere wenn wir nicht geheiratet haetten. ich bin fix und fertig, denn ich liebe ihn so sehr und meochte das diese streitereien aufhoren... kann mir jemand helfen oder hat jemand so was aenhliches durchgemacht?

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15. Januar 2012 um 10:16

Kind geboren
Als erstes würde ich fragen : Wie sieht es mit der Liebesbeziehung aus (meine da den Sex)? Habe da festgestellt das man, wenn ein Kind geboren wurde, der Sex und andere Aktivitäten in den Hintergrund geraten. Man gibt eigentlich seine bisherigen Lebensgewohnheiten auf und alles dreht sich nur noch um das Kind. Da kommt auch der Mann etwas zu kurz, da es nur noch um das Kind geht und die Frau eigentlich keine Zeit und Kraft mehr für den Mann hat.
Es ist wirklich eine schwere Zeit für ein Paar wenn ein Kind zur Welt gekommen ist und bei einigen Paaren scheitert die Beziehung daran.
Also ich würde denken dein Mann kommt zu kurz. Ich kenne die Gedanken die Du geschrieben hast.
Wenn das Kind ,dann ein bisschen selbstständiger geworden ist, bessert sich das wieder, 1-2 Lebensjahr würde ich sagen.

Gruß Joe

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15. Januar 2012 um 13:39

Es wird wieder besser aber nicht von alleine,
es ist ein Spagat der stattfindet zwischen Elternschaft und ein Liebespaar zu sein. Ein Kind ist auf der Welt und das dann auch noch so anstrendend ist. Vorher war der Partner an erster Stelle und hat man womöglich ein paar "Übungsstunden " mehr absolviert um endlich eine Familie zu werden. Viele Beziehungen werden kurz nach der Geburt auf eine harte Probe gestellt und auch ein hoher Prozentsatz geht genau in dieser Phase fremd. Damit möchte ich dir nun nciht Angst machen. Offensichtlich habt ihr wie die meisten Paare auch nicht gelernt, eine vernünftige Kommuniktione zu führen, Jeder greift den anderen an und keiner fühlt sich gehört und verstanden. Ich würde euch sehr dringend eine Paarberatung empfehlen. Bei Diakonie oder Caritas findet das zum Teil kostenlos oder auf Spendenbasis statt. Auch wenn ich für diese Empfehlung oft hier angegriffen werde, ist es dennoch die bessere Möglichkeit im Vergleich zu einer gescheiterten Beziehung. Sollte dein Partner nicht mitziehen, dann hole du dir Beratung. Ich habe das seinerzeit auch gemacht und es war eine gute Empfehlung, weil ich begriffen habe, dass man nicht nur Mutter ist, sondern auch Geliebte des Mannes bleiben muß.
Gruß Melike

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17. Februar 2012 um 17:20

Kind und Beruf
Hallo, ich bin neu hier und habe das Bedürfnis mir meinen Kummer von der Seele zu schreiben.
Neben unserer 5 Monate alten Tochter und dem "bißchen" Haushalt fällt noch die Renovierung unseres Hauses an. Für die Renovierung ist zu 95% mein Mann zuständig. Unser Streitpunkt hier sind meine zwei linken Hände. Selbst die einfachsten Dinge bekomme ich nicht hin. Seit dem die Kleine da ist zermürbt mich das noch mehr.
Weil ich nicht immer so mit dem Haushalt nach komme, darf ich mir von meinem Mann hin und wieder anhören, dass ich anscheinend mit unserem Kind überfordert bin.
Aber noch schlimmer ist unser Streitthema "Job". Noch bekomme ich Elterngeld, was aber in 7 Monaten ausläuft. Mein Mann hat kein Verständnis dafür, dass ich bisher noch keine Bewerbungen geschrieben habe. Oft liege ich nachts wach und zerbreche mir den Kopf wo ich unsere Tochter unterbringe, wenn ich wieder arbeiten gehe. Wir haben hier im Umkreis keine Kitas U2. Ergo muss eine Tagesmutter her. Das nächste Problem sind entsprechend bezahlte Teilzeitstellen. Neben der Unterbringungkosten meiner Tochter muss ich auch annähernd den Verdienst in Höhe meines aktuellen Elterngeldes mit nach Hause bringen. Eine Vollzeitstelle kommt für meinen Partner gar nicht in Frage. Aber wie soll ich das alles bewerkstelligen. Das wir nicht ausschließlich von seinem Gehalt leben können, war uns von Anfang an klar. Im Nachhinein überlegt bin ich zu blauäugig an diese Sache ran gegangen. Erst als ich bereits schwanger war habe ich mich bei meinem AG wegen einer künftigen Teilzeitstelle erkundigt. Da dieser weniger als 15 Mitarbeiter beschäftigt hat, muss er mir keine Teilzeitstelle anbieten.
Ich komme mir im Moment wie ein absoluter Versager vor. In letzter Zeit habe ich mehr das Gefühl, dass ich nur noch irgendwie existiere - aber nicht mehr wirklich lebe. Bin ich wirklich mit Kind und Haushalt überfordert? Ich komme nicht einmal mehr dazu das Tagebuch meiner Tochter weiterzuführen. Bin ich die Einzige der es so ergeht?


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20. Februar 2012 um 19:32
In Antwort auf radha_12352329

Kind und Beruf
Hallo, ich bin neu hier und habe das Bedürfnis mir meinen Kummer von der Seele zu schreiben.
Neben unserer 5 Monate alten Tochter und dem "bißchen" Haushalt fällt noch die Renovierung unseres Hauses an. Für die Renovierung ist zu 95% mein Mann zuständig. Unser Streitpunkt hier sind meine zwei linken Hände. Selbst die einfachsten Dinge bekomme ich nicht hin. Seit dem die Kleine da ist zermürbt mich das noch mehr.
Weil ich nicht immer so mit dem Haushalt nach komme, darf ich mir von meinem Mann hin und wieder anhören, dass ich anscheinend mit unserem Kind überfordert bin.
Aber noch schlimmer ist unser Streitthema "Job". Noch bekomme ich Elterngeld, was aber in 7 Monaten ausläuft. Mein Mann hat kein Verständnis dafür, dass ich bisher noch keine Bewerbungen geschrieben habe. Oft liege ich nachts wach und zerbreche mir den Kopf wo ich unsere Tochter unterbringe, wenn ich wieder arbeiten gehe. Wir haben hier im Umkreis keine Kitas U2. Ergo muss eine Tagesmutter her. Das nächste Problem sind entsprechend bezahlte Teilzeitstellen. Neben der Unterbringungkosten meiner Tochter muss ich auch annähernd den Verdienst in Höhe meines aktuellen Elterngeldes mit nach Hause bringen. Eine Vollzeitstelle kommt für meinen Partner gar nicht in Frage. Aber wie soll ich das alles bewerkstelligen. Das wir nicht ausschließlich von seinem Gehalt leben können, war uns von Anfang an klar. Im Nachhinein überlegt bin ich zu blauäugig an diese Sache ran gegangen. Erst als ich bereits schwanger war habe ich mich bei meinem AG wegen einer künftigen Teilzeitstelle erkundigt. Da dieser weniger als 15 Mitarbeiter beschäftigt hat, muss er mir keine Teilzeitstelle anbieten.
Ich komme mir im Moment wie ein absoluter Versager vor. In letzter Zeit habe ich mehr das Gefühl, dass ich nur noch irgendwie existiere - aber nicht mehr wirklich lebe. Bin ich wirklich mit Kind und Haushalt überfordert? Ich komme nicht einmal mehr dazu das Tagebuch meiner Tochter weiterzuführen. Bin ich die Einzige der es so ergeht?


@nell345
eröffne doch eine eigene Diskussion, man findet es hier so versteckt nur durch Zufall und bekommst dann keine Antworten, Wende dich an eine Beratungsstelle von Diakonie, Caritas, Stadtverwaltungen oder Landratsämter , dort wirst du kostenlos beraten.
Gruß melike

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