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Hilfe , Mama in Not !!!!!!

20. September 2005 um 16:00

Also ich habe da ein riesen problem.
Und zwar handelt es sich um meinen Sohnemann .
Mein sohnemann ist fast 6 jahre alt und schlägt andere kinder und sogar seine eigene schwester seit neustem .
Und jetzt hol ich mal aus :

Mein kind ist von geburt an krank gewesen . Er hat ein Hypoplastisches Linksherzsyndrom : das heisst :
Er hat nur noch eine herzhälfte . Er hat 3 Ops hinter sich gebracht. Das problem bis zu seinem dritten Lebensjahr ist er wenig mit kindern zusammen gekommen aus dem grund :
er hat jede nacht 40 fieber bekommen ( weil er halt so steril gehalten wurde im kh ) und die nächte wollte ich meinem kind und mir nicht mehr geben , habe also auf treffen mit kindern weit gehenst verzichtet. Als er jetzt in den Kindergarten kam fing es an, dass er die kindergärtnerinnen und die kinder schlug . Was man aber schnell im griff hatte zum damaligen zeitpunkt . ( er ist aber auch erst mit 4 in den kiga gekommen weil seine letzte op mit 3 war und ich ihm eine ruhepause von noch einem jahr gönnte . ) So jetzt gestern also am 19.09.05 kniff er meine tochter in den arm , darauf hin fragte ich ihn warum er das gemacht hat , er darauf hin : Lena hat was falsches gesagt .
Heute früh im kiga musste ich ihn früher abholen weil er einen simon zweimal geschlagen hat , worauf ich ihn nochmal fragte warum , er dazu : Mama, weiss ich nicht .
Naja abgemacht war halt mit dem kiga kommt das nochmal vor muss es eine strafe nach sich ziehen , und dann hatten wir ausgemacht das der kiga anruft falls das nochmal passiert . Soweit war es dann heute . Dann heute nochmal so kurz nachdem mittag schrieb meine kleine tochter wie am spiess .
Und ich fragte ihn wieder was ist passiert .... was man halt immer fragt . Er gestand mir er hätte sie aufs bein geschlagen , warum wisse er auch nicht. Dann habe ich ihn gefragt ob ihm das hauen spass macht , er verneinte dies .

Ich bin so verzweifelt , und würde mich über jede hilfe freuen . Meine nerven sind ganz schön down mittlerweile , denn es gibt hier kein tag wo frieden ist. Und das ist für die ganze familie nicht gut.

Ich bin eigentlich sehr streng vernachlässige aber das kuscheln und alles weitere aber nicht . Wie kommt es das er so ist ? und was kann ich dagegen tun ? Mein Mann und ich sind ratlos ... und haben auch nicht mehr lange die kraft das mitzumachen !

Bitte helft mir

Mfg Dany

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21. September 2005 um 7:44

Hallo
Erstmal danke für deine Aufmerksamkeit hierrauf .

Mutterkindkur mit 2 kids .... na ich weiss nicht die rauben mir auch so schon den letzten nerv .
Die erzieherinnen ... das ist alles nicht so einfach wie man sich das vorstellt . Die leiterin vom kiga sagte mal zu mir : respekt . Und ich fragte weswegen ?
Sie darauf hin für uns sind die 4 stunden wo ihr sohn bei uns ist verdammt anstrengend , sie möchten nicht wissen wie es hier ist !

Sagt doch eigentlich fast schon alles . Ich hätte ihn gerne ganztags da , aber ich habe das gefühl mir geht die kiga-leiterin aus dem weg . Neuer Kiga kommt nicht in frage , weil mein sohn nach einem jahr dort erst freunde gefunden hat , die ihn so nehmen wie er ist !

Und ich arbeite ja auch noch das kommt da noch zu , wenn ich weg bleibe werde ich gekündigt . Alleine schon das wort ich bin krank wird da gekündigt .
Nächstes jahr komme ich mal weg mit allen . Das erste mal mit allen zusammen eine woche nach Kiel. Mein Sohn hat nochmal eine kleine Kathedar Op . Das geht immer so über drei Tage den rest von der woche machen wir es uns dann gemütlich . Ich hoffe das , dass vll ein bisschen abwechslung ins leben unserer familie bringt. Das sich vll auch was ändert . Man kann ja nie wissen .

Mfg Dany

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21. September 2005 um 9:27

Unterstützung
Hallo,
habe eben den Beitrag überflogen.

Holt Euch bitte Unterstützung in einer Familienberatungsstelle, oder erste Anlaufstelle, vielleicht ein Frauenhaus, in Eurer Nähe, die Euch mit Adressen versorgen können, Die hilfreich sein können.
Mene Erfahrungen mit Kindern die schlagen sind folgende:
Angst der Kinder , unverarbeitetes in der Geschichte. Und bei drei OP`s kann das durchaus im Rahmen des möglichen Sein. Kinder spüren auch die Ängste der Eltern und leben diese auf ihre Art und Weise aus, weil sie es nicht genau definieren können.
Holt Euch bitte Hilfe von aussen. Dies wird zwar oft als bankrott-Erklärung gesehen, aber ich kann Euch sagen, es ist nicht so.
Würde gerne wissen, wie es weitergeht. Schreibt mir doch mal unter silvia.probsthain@web.de

danke

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21. September 2005 um 11:20

mag falsch liegen, aber ich denke, dass ist der Grund....
"Ich bin eigentlich sehr streng vernachlässige aber das kuscheln und alles weitere aber nicht . "

Ich denke, dein Sohn schreit nach Aufmerksamkeit. Ich bin selbst berufstätig und weiss, dass es nicht einfach ist, immer alles unter einen Hut zu bringen.

Versuch Dir in Deinen Tagesplan eine feste Kuschelzeit (möglichst mit Vater) mit Deinen Kindern bzw. nur mit Deinem Sohn zu nehmen. Vllt verbunden mit Vorlesen o.ä. zum Zubettgehen.

Eventuell solltest Du auch extern Hilfe bei Caritas oder ähnlichen Stellen anfordern. Wünsch Dir viel Erfolg!

LG Twin

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21. September 2005 um 20:51

"Wenn die Kinderseele weint"
so heißt das Buch, das ich gerade lese.
Hallo erstmal !
Ich kann das Buch empfehlen, Verlag: Kösel, Autor: Ingrid Romberg-Asboth.
Und weil ich gleich helfen möchte, schreib ich mal ein bißchen von dem, was ich gerade gelernt habe (aus dem Buch). Ich muß kurz ausholen. In dem Buch steht, daß Verletzungen der Seele, unerfüllte Wünsche beispielsweise, Ängste ...., Wut oder Ärger - wenn es sich nicht ausdrücken konnte, ausweinen konnte oder nicht verstanden und getröstet wurde, diese Gefühle, - die also weh tun, oder weh taten, wurden so vergraben, dass sich das Kind selbst nicht mehr daran erinnert. Bei bestimmten Anlässen kann so ein Gefühl herausbrechen - ohne das es das Kind will - und vor allem, ohne dass es das Kind kontrollieren kann.
Übrigens auch bei Erwachsenen: dazu ein Beispiel:
Ein Vater flippt aus, weil sein Kind mit dem Lineal herumspielt (anstatt sich auf die Hausaufgaben zu konzentrieren).
Bei der Psychotherapie kommt heraus, dass der Vater von seinem Vater mit dem Lineal auf die Finger geschlagen wurde (dies wußte er nicht mehr ) .....

Viele seelische Verletzungen, die ein Kind einstecken muß, verdrängt es. Jede Art von Hilflosigkeit empfindet es als Schwäche.
Und statt Schwäche zu zeigen, langt Deiner hin und haut - um stark zu sein.
Das ist gut (auf jeden Fall besser - als die anderen richtig kranken - seelisch kranken Kinder mein ich - die sich selbst verletzen oder depressiv werden).
Natürlich ist es nicht gut - wenn er so unangenehm auffällt.
Aber seid erst mal positiv - statt verzweifelt!

Du schreibst, du bist sehr streng.
Mußt du denn immer so streng sein - oder hast du auch Humor ?
Überrasch ihn doch mal mit einer Reaktion - die er nicht von Dir erwartet !
Vielleicht hilft es auch, wenn du mal selber schwach bist.
Sag ihm, daß Du nicht weiter weißt.
Zeig ihm, daß du auch Schwächen hast - und nicht alles weißt und kannst.
Man kann sich auch mal bei seinem Kind entschuldigen, wenn man überreagiert hat - finde ich.
(Ich glaube sogar - ihr seid deshalb so hilflos, weil er Euch hilflos braucht !!! - nicht immer nur stark und mächtig.)
Ich hab meinen Sohn 3 1/2 mal gefragt:
Jetzt hab ich Dich geschimpft, ich hab dir auf den Popo gehaun, ich hab Dich in dein Zimmer geschickt - ich hab die "Gute Nacht Geschichte" gestrichen - bitte sag mir, was soll ich tun, damit du "...dies oder jenes" (sorry - weiß nicht mehr was es war) tust ?
Und er sagte : Spielen

Dann haben wir gespielt.

Lies das Buch bei Gelegenheit.

Und denkt Euch eine Möglichkeit aus, wie Dein Sohn Gefühle (Ärger, Wut, Angst, Schamgefühl, Hilflosigkeit, Schmerz...) ausdrücken darf. Vielleicht erarbeitet ihr Euch verschiedene Methoden gemeinsam.
Hoffentlich konnte ich Euch helfen !


Viel Glück und viele liebe Grüße
Manuela

PS: Der Erzieherin im Kiga würde ich sagen "wir machen eine Therapie - wir schaffen das !"


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22. September 2005 um 11:41
In Antwort auf beryl_12097443

"Wenn die Kinderseele weint"
so heißt das Buch, das ich gerade lese.
Hallo erstmal !
Ich kann das Buch empfehlen, Verlag: Kösel, Autor: Ingrid Romberg-Asboth.
Und weil ich gleich helfen möchte, schreib ich mal ein bißchen von dem, was ich gerade gelernt habe (aus dem Buch). Ich muß kurz ausholen. In dem Buch steht, daß Verletzungen der Seele, unerfüllte Wünsche beispielsweise, Ängste ...., Wut oder Ärger - wenn es sich nicht ausdrücken konnte, ausweinen konnte oder nicht verstanden und getröstet wurde, diese Gefühle, - die also weh tun, oder weh taten, wurden so vergraben, dass sich das Kind selbst nicht mehr daran erinnert. Bei bestimmten Anlässen kann so ein Gefühl herausbrechen - ohne das es das Kind will - und vor allem, ohne dass es das Kind kontrollieren kann.
Übrigens auch bei Erwachsenen: dazu ein Beispiel:
Ein Vater flippt aus, weil sein Kind mit dem Lineal herumspielt (anstatt sich auf die Hausaufgaben zu konzentrieren).
Bei der Psychotherapie kommt heraus, dass der Vater von seinem Vater mit dem Lineal auf die Finger geschlagen wurde (dies wußte er nicht mehr ) .....

Viele seelische Verletzungen, die ein Kind einstecken muß, verdrängt es. Jede Art von Hilflosigkeit empfindet es als Schwäche.
Und statt Schwäche zu zeigen, langt Deiner hin und haut - um stark zu sein.
Das ist gut (auf jeden Fall besser - als die anderen richtig kranken - seelisch kranken Kinder mein ich - die sich selbst verletzen oder depressiv werden).
Natürlich ist es nicht gut - wenn er so unangenehm auffällt.
Aber seid erst mal positiv - statt verzweifelt!

Du schreibst, du bist sehr streng.
Mußt du denn immer so streng sein - oder hast du auch Humor ?
Überrasch ihn doch mal mit einer Reaktion - die er nicht von Dir erwartet !
Vielleicht hilft es auch, wenn du mal selber schwach bist.
Sag ihm, daß Du nicht weiter weißt.
Zeig ihm, daß du auch Schwächen hast - und nicht alles weißt und kannst.
Man kann sich auch mal bei seinem Kind entschuldigen, wenn man überreagiert hat - finde ich.
(Ich glaube sogar - ihr seid deshalb so hilflos, weil er Euch hilflos braucht !!! - nicht immer nur stark und mächtig.)
Ich hab meinen Sohn 3 1/2 mal gefragt:
Jetzt hab ich Dich geschimpft, ich hab dir auf den Popo gehaun, ich hab Dich in dein Zimmer geschickt - ich hab die "Gute Nacht Geschichte" gestrichen - bitte sag mir, was soll ich tun, damit du "...dies oder jenes" (sorry - weiß nicht mehr was es war) tust ?
Und er sagte : Spielen

Dann haben wir gespielt.

Lies das Buch bei Gelegenheit.

Und denkt Euch eine Möglichkeit aus, wie Dein Sohn Gefühle (Ärger, Wut, Angst, Schamgefühl, Hilflosigkeit, Schmerz...) ausdrücken darf. Vielleicht erarbeitet ihr Euch verschiedene Methoden gemeinsam.
Hoffentlich konnte ich Euch helfen !


Viel Glück und viele liebe Grüße
Manuela

PS: Der Erzieherin im Kiga würde ich sagen "wir machen eine Therapie - wir schaffen das !"


Hm
Nein ich bin nicht immer streng !!!

Bloss nicht falsch verstehen . Dadurch das ich die kinder bis zum späten nachmittag habe , bin ich halt die strenge mein mann lässt abends mit den kids dann die ... raus *G* .

Aber jetzt mal ernst klar habe ich humor ( glaub ich mal ) meine kids können natürlich mit mir auch lachen und quatsch machen . Aber dadurch das mir der kleine so auf die schiefe bahn gerät , bin ich halt etwas strenger zu beiden . Sie haben beide " fast " gleiche grenzen sie noch nicht so wie er . Sind ja immerhin 3 jahre unterschied. Aber mal was anderes .



Also mal absatz mach .

Also sagen wir mal so ich bin so streng weil ich es nicht anders gelernt habe . Ich weiss was ich will , und will dementsprechend natürlich auch nur das beste für meine zwei. Jetzt muss ich ausholen ....

Also mit 8 bin ich ins heim gekommen und stand schon in frühster kindheit auf meinen eigenen beinen ich hatte also keine kindheit . Als ich dann hätte machen können was ich wollte , habe ich meine zwei geschwister beschützt und habe sie auch nicht los gelassen . Ich habe viel mitmachen MÜSSEN . Vielleicht bin ich auch daher so streng ich weiss es nicht . Aber ich denke ganz ohne strenge und grenzen gehts bei kindern einfach nicht .

Die frage ist in wie weit darf ich gehen !?

Das komische an der sache ist , wenn man selbst keine erziehung genossen hat , weiss man auch nicht , was man mit seinen kindern in gewissen situationen anfangen soll .

Das heisst ob das was sie machen in dem augenblick ok ist , oder halt zuviel des guten.
Ich war auch nie eine die hilfe brauchte ich habe bis jetzt alles alleine geschafft , daher fällt es mir auch so schwer persönlich hilfe anzunehmen.
Deswegen bin ich ja hier . So fällt es mir alle mal leichter zu fragen . Ich hoffe ihr versteht mich .

Wer noch mehr wissen mag kann gerne fragen !

Ich habe nix dagegen . und danke für die beiträge die helfen doch sehr.

Mfg Dany

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