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Hilfe - Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn

10. November 2016 um 11:05

MEin Sohn ist 11 Jahre alt, hat ADHS und kommt nirgends auf Dauer zurecht. Angefangen hat alles mit dem ersten Schultag mit 6 Jahren. Diagnose ADHS, Tabletten, aber auch Mobbing und Ausgrenzung. Dann nach 6 Monaten Klassenwechsel, nach dem 1. Schuljahr Schulwechsel. Ist aggressiv, stört den Unterricht, hört nicht, lernt nicht, gefährdet sich und andere. Lügt. Dann Eskalation auch zu Hause, da die Schule mir immer mehr Druck macht. Und erneute Androhung des Schulausschlusses. Er klaut, lügt und raucht (mit 9 Jahren). Dann Psychatrie für 8 Wochen. Es war die Hölle für mich. Danach hat es zwischen mir und ihm wieder gut geklappt. Mein Sohn kam in ein Institut für Heilpädagogik wo er auch beschult wird. Dort war er jetzt fast 4 Jahre, Fortschritte gab es keine. Allerdings nimmt er weder Tabletten noch ist er aggressiv. Aber er lügt und klaut auch noch immer manchmal. Akzeptiert keine Regeln oder nur schwer, ist jetzt auch schon pubertär. Jetzt ist er in einer Gemeinschaftsschule, 1 Woche und schon gab es den ersten Zwischenfall in der Pause. Während des Unterrichts ist er ok. Er ist unter Beobachtung von Seiten der Schule und wird, wenn noch mal was passiert auch da fliegen. Er ist auch in therapeutischer Behandlung, Ausgang ungewiss. Ich weiß nicht mehr weiter, wie ich ihm noch helfen soll oder begreiflich machen, dass er sich ändern muss. Ich versuche immer hinter ihm zu stehen und zu glauben, ermutige ihn, baue ihn auf. Ja, wir streiten auch heftig und es ist oft auch schwierig mit ihm. Er hat keine Freunde und ich auch fast nicht mehr. Ich wünsche mir nur, dass er die Schule abschliessen kann und zurecht kommt. Ein normales Teenagerleben halt. Mit Freunden. Ich selbst bin alleinerziehend, kein oder fast kein Kontakt zum Vater und ich habe auch keinen Partner. Obwohl ich berufstätig bin, versuche ich so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen und viel zu unternehmen. So weit ich im Moment nicht mit verschlossenen Türen rede.
Ich habe Angst, dass nichts mehr bleibt und er ins Heim/Internat (kann ich nicht zahlen) muss. Eine neue Schule wird ihn nicht mehr nehmen.

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11. November 2016 um 8:57

Erziehungshilfen vom Jugendamt, ja. Ohne die wäre er nicht in ein Institut für Heilpädagogik gekommen. Tagesgruppe war er, rausgeflogen, und war auch angegliediert an das Institut. Er kam täglich erst um 18 Uhr nach Hause. Was soll ich tun gegen die Lügen. Ich sage ihm dass ich enttäuscht bin, dass er mich wieder angelogen hat, verhänge Strafen, wie kein Handy oder keine Ausflüge oder kein Taschengeld. Hilft alles nicht. Ich treibe regelmäßig Sport, gehe laufen.
 

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