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Hilfe! ich bin mit meinen Nerven am Ende!

10. Oktober 2014 um 21:47

Hallo liebe Mama's!
Ich erhoffe mir hier gute Tipps und Meinungen von Euch, damit es hoffentlich schnell wieder besser läuft bei uns...ich fange einfach mal an. Ich bin 34, habe zwei Kinder, einen Jungen fast vier, und ein Mädchen fast zwei. Ich gehe 20 Std. die Woche arbeiten und bin zur Zeit total überfordert mit allem. Ich liebe meine Kinder sehr, schreie aber leider viel rum in letzter Zeit. Mein Sohn ist sehr, sehr lebhaft, hat immer noch ne heftige Trotzphase..heute waren wir auf nem Spielplatz, und er hat die anderen Kinder mit Sand beworfen, ne Schaufel auf ein Kind geschmissen. Ich bin dann sofort mit den Kindern nach Hause. Hab mich so geschämt und frage mich warum er so ist...er macht nur noch Mist...was habe ich falsch gemacht...ich will eine gute Mutter sein, aber im Moment bin ich es nicht...mir sind auch leider schon mal richtig die Nerven durch gegangen und ich hab ihm auf den Popo gehauen was mir danach total leid getan hat...er ist auch immer so wild und aggressiv mit seiner kleinen Schwester. Hilfe, bitte gebt mir Tipps was ich besser machen kann...

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10. Oktober 2014 um 23:09

Hallo
Hallo,

Was macht ihr zusammen in der Freizeit? Bei Jungs ist es immer sehr wichtig, dass sie viel raus kommen und sich bewegen können. Wie sieht es mit Kinderturnen aus? Dann hättest du mal ne Stunde Auszeit und er wäre beschäftigt.

Um selbst ruhiger zu werden, wäre es gut, wenn du deine Kinder ab und zu abgeben könntest, um mal wieder Zeit für dich selbst zu finden und zur Ruhe zu kommen. In vielen Städten gibt es unter der woche oder am Wochenende Kinderbetreuungsmöglichkeiten für wenig Geld oder sogar kostenlos (z.B. Mehrgenerationshäuser, soziale Angebote der Stadt). Dort gibt es auch schon in kleineren Städten Bastel und Spielangebote für Kinder.

lg

stern

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10. Oktober 2014 um 23:41
In Antwort auf sonnenblauerstern

Hallo
Hallo,

Was macht ihr zusammen in der Freizeit? Bei Jungs ist es immer sehr wichtig, dass sie viel raus kommen und sich bewegen können. Wie sieht es mit Kinderturnen aus? Dann hättest du mal ne Stunde Auszeit und er wäre beschäftigt.

Um selbst ruhiger zu werden, wäre es gut, wenn du deine Kinder ab und zu abgeben könntest, um mal wieder Zeit für dich selbst zu finden und zur Ruhe zu kommen. In vielen Städten gibt es unter der woche oder am Wochenende Kinderbetreuungsmöglichkeiten für wenig Geld oder sogar kostenlos (z.B. Mehrgenerationshäuser, soziale Angebote der Stadt). Dort gibt es auch schon in kleineren Städten Bastel und Spielangebote für Kinder.

lg

stern

Danke
Danke für Deine Antwort. Wir sind viel draußen und ich lasse ihn viel toben. Aber mit anderen Kindern klappt es leider nie, irgendwann fängt er an zu schubsen oder ähnliches...mit dem turnen ist denke ich ne gute Idee, das werde ich mal versuchen, danke!

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10. Oktober 2014 um 23:44

Danke
Danke für Deine Antwort. Es tut gut zu hören das andere Kinder auch so sind, auch wenn es für uns beiden keine Lösung ist...ich traue mich auch irgendwie nirgends mehr hin....still sitzen geht auch gar nicht..

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10. Oktober 2014 um 23:46
In Antwort auf lillyleo

Danke
Danke für Deine Antwort. Es tut gut zu hören das andere Kinder auch so sind, auch wenn es für uns beiden keine Lösung ist...ich traue mich auch irgendwie nirgends mehr hin....still sitzen geht auch gar nicht..

Hoffentlich
Ist es alles nur eine Phase....

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11. Oktober 2014 um 5:42


Ihr sprecht mir aus der seele

Mein sohn 3 jahre ist ganz genauso.. Die letzten wochen war es jetzt wirklich ok und es gab keine zwischenfälle. Nun geht er seit 4 wochen in den kiga und dort macht er nur scheisse er schubst , haut, macht den kindern gebastelte sachen kaputt und vor 2 tagen hat er ein kind gebissen.. Das hat er noch nie gemacht.. Ich hab schon so viel geweint und schäme mich total. Dann frag ich mich was ich falsch gemacht hab oder mache. Ich versteh es einfach nicht und bin kurz davor mit ihm zum psychologen zu gehen

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11. Oktober 2014 um 5:50
In Antwort auf belja1985


Ihr sprecht mir aus der seele

Mein sohn 3 jahre ist ganz genauso.. Die letzten wochen war es jetzt wirklich ok und es gab keine zwischenfälle. Nun geht er seit 4 wochen in den kiga und dort macht er nur scheisse er schubst , haut, macht den kindern gebastelte sachen kaputt und vor 2 tagen hat er ein kind gebissen.. Das hat er noch nie gemacht.. Ich hab schon so viel geweint und schäme mich total. Dann frag ich mich was ich falsch gemacht hab oder mache. Ich versteh es einfach nicht und bin kurz davor mit ihm zum psychologen zu gehen


Im Kindergarten meinten die mal zu mir, das es am Anfang ganz normal wäre, das die Kinder sich so versuchen durchzusetzen, da sie sprachlich noch nicht soweit sind. ..und weil für Deinen Kleinen ja alles neu ist, plötzlich mit so vielen Kinder um sich. ..aber das Verhalten muss sich wieder legen, und das hat es bei uns nicht getan, es wird nur noch schlimmer und da fragt man sich echt was man falsch macht...andere Kinder spielen doch auch schön zusammen. . Aber meinen Sohn kann ich nie aus den Augen lassen...

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11. Oktober 2014 um 6:38

Lilyleo
Ja genauso gehts mir auch. Ich bin irgendwie immer unter strom da ich ständig angst haben muss dass er wieder böse ist.

Thema kindergarten: ich würde es ja noch verstehen wenn er nicht schon in der krippe gewesen wäre.. Da gab es sowas komischerweise nie

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14. Oktober 2014 um 18:38

Uffff
Es liegt auf jeden Fall an der Erziehung und wril du durchs arbeiten zu Wenig Zeit hast.
Du musst eine Strenge Hand an legen, damit mein ich nicht schlagen, strenge muss her, bis sie es kappieren.
Belohne aie am ende auch mal dafür.
Setze kosequentzen und zeig wos lang geht. Lass dir nicht auf der Nase rum tanzen !
Es bringt nichts schähmend nach haus zu flüchten, weil dein Sohm mist macht.
Sonst wird er später wenn er mist gemacht hat, auch einfach weg laufen und alle verletzten Liegen lassen.
Er soll sich bei den anderen Kindern ensvhuldigen, oder auch mal fragen ob sie mit spielen wollen.
Sie profozieren dich und es macht ihnen auch spaß, weil ddu dich nicht durchsetzt.
Du willst doch nicht dass dein Sohn später kriminell wird und soo mit Frauen um geht oder ?!
Alles gute dir und deiner Familie

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4. Juni 2016 um 9:48

Ich bin froh das ich hier sehr viel gemeinsam mit euch Müttern habe und nicht alleine bin
Ich bin 36 mein Mann 35 mein Sohn 8 meine Tochter wird 6 .Mein Mann unterstützt mich wenig den ihm ist auch alles zu viel . Mein Sohn ärgert ständig seine Schwester ich bin auch mit den Nerven am Ende bin sehr oft müde fühle mich minderwertig habe oft keine Geduld und keine Lust werde auch oft Aggresiv ,mit einer kur hab ich auch schon oft nach gedacht ,aber meine Tochter kommt im September in die Schule und dann habe ich keinen Anspruch mehr auf eine Kur denn diese bekommt man nur wenn die Kinder noch im KiGA sind .Ich war auch schon im Krankenhaus wegen depressionen und einer Blutvergiftung ,da kann man auch nicht wirklich sich erholen ,ich wollte dann schnell wieder nach hause weil ich nur noch am heulen war und Angst hatte das ich sterbe .meine Eltern sagen auch nur das ich strenger sein muss und mich durchsetzen muss gegen über meiner Kinder und meinem Mann .Hilfe ich weiß auch leider nicht mehr weiter aber ich bin nur froh das ich hier sehr viel gemeinsam mit euch Müttern habe und nicht alleine bin .Trotzdem ein kleiner Tipp ,mir tut es auch oft gut bleib zu werden und zu reden z.b. mit meiner Schwiegermutter oder Freunden die meine Lebessituation kennen die dich unterstützen und loben wie gut du es machst.Wir Mütter sind etwas Wert Kopf hoch Krone richten und weiter gehen ,alles wird gut denken ,es gibt Höhen und Tiefen und es geht eine Tür zu ,aber es geht auch immer wieder eine Tür auf ! Ich hoffe es gibt auch irgendwann mal eine Kur für Mamas mit Kinder im Schulalter .Drücke euch mal ganz fest das tut auch ab un zu gut !!! HERZLICHE LIEBE GRÜßE

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5. Juni 2016 um 15:48

Gebt euch und dem Kind Zeit- ich weiß wovon ich rede!
Hallo besorgte Mamis,

das, was ihr beschreibt habe ich mit meinem Sohn (heute fast 6) auch hinter mir. Schon ganz früh bei der Tagesmutter mit Beissen an und wurde schlimmer. Er konnte nicht teilen, musste sich immer durchsetzen, war egoistisch- und dass obwohl er von klein auf mit anderen Kindern zusammen war. Ich war am Ende mit meiner Kraft- so wie ihr. Ich brauche das nicht ausweiten, wir hatten die gleichen Probleme wie ihr und die Tipps der anderen, "sei geduldig, es wird besser" halfen absolut nix. Hier meine Tipps, das was mir und meinem Sohn geholfen hat:

- meidet die Situationen nicht! Geht trotzdem in den Spielplatz, trefft euch mit anderen Müttern, ladet Kinder zu euch ein (in seinem vertrauten Umfeld, wo er sich wohl fühlt) begegnet eher die Situation, nur so kann er lernen sich in ihr zurecht zu finden und du lernst damit umzugehen

- verurteilt/beurteilt euer Kind nicht! sagt ihm nicht ständig was es falsch macht, sondern was es lieber machen sollte, gebt die Richtung zur Problemlösung an

- versucht der Grund für die Handlung zu verstehen! damit meine ich, nicht zu fragen "Warum hast du das gemacht", sondern schaut einfach dahinter, vielleicht will euer Kind mit den anderen spielen, kann das nur nicht äußern. Solche Handlungen entstehen meistens aus Frust, weil man sich nicht zu helfen weiß. Kinder können mit Emotionen nicht so gut umgehen wie wir. (kleine Babies"hauen" ja auch vor Freude mit den Händen vor sich hin und her) Wenn dein Kind mit Sand schmeißt will es dem anderen sagen, "Hallo ich bin da, nehme mich wahr"

- aus dem stichpunkt davor könnt ihr ableiten, dass Kommunikation wichtig ist. Übt das mit euren Kindern. Sprecht viel mit ihnen, auch über eure Gefühle... "ach jetzt hat das Kind die Schaufel zu erst genommen, das ist ja ärgerlich. Was meinst du, was können wir an Stelle der Schaufel nehmen, meinst du diese Form geht?"

- ich habe meinem Sohn dann besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt und ihn in seinem Spiel begleitet, nicht wie die anderen Mamas auf der Bank am Quatschen oder mit dem Smartphone "Nein, dass muss er selbst lernen" Wenn die Kids aus der Phase raus sind und alleine spielen können oder freundlich mit den anderen spielen, dann kann man sie auch alleine machen lassen

- steigert euch nicht rein in die schlechten Ereignisse, schaut euch die positiven Eigenschaften eurer Kinder an. Sie hören manchmal nicht, sie beissen oder hauen, aber einige von ihnen teilen gerne, oder helfen zuhause oder sind sportlich oder essen ordentlich... je mehr ihr die schlechten dinge fokosiert desto schlimmer wirds. ihr werden frustriert uund die kinder merken das und denken ihr liebt sie nicht mehr

- das Verhalten außerhalb der Situationen ist wichtig! Mein Lieblingsritual am Abend (machen wir seit 3 Jahren und heute noch!) Nach dem Vorlesen sagt jeder noch mindestens eine Sache, die ihm besonders gut an diesem Tag gefallen hat. Meistens sind es Kleinigkeiten, aber die werden uns dadurch bewusst und wir erleben nochmal die Freude darüber. das kann was ganz banales sein zB dass er makl endlich auf dem roten Stuhl in der Kita sitzen durfte. Und dann erinnern wir uns worüber wir heute gelacht haben. Jeder von uns lacht, an jedem Tag. Das fällt uns garnicht auf. So beendet ihr den Tag mit einem schönen gedanken und glücklich über die schönen Dinge, die passiert sind. Ich liebe dieses Ritual, weil es nicht nur meinem Sohn geholfen hat sondern auch mir und meinem Partner. Denn wenn wir ins Bett gehen, bedanke ich mich für eine Sache, die er an diesem Tag gemacht hat. Aich wenns eine Kleinigkeit war. Ein Danke geht oftmals in der Hektik des Alltags verloren und immer mehr Dinge werden selbstverständlich!

Habt Gedult. Mit euch und mit euren Kindern. Vertraut euch und euren Kindern. Das sind alles gute Wesen, die unsere Unterstützung brauchen, also ist es unsere Aufgabe ihnen zu zeigen, wie das Leben funktioniert.

Die Trotzphase geht wirklich vorbei, aber wie sich eure Kinder entwickeln, hängt von eurem Verhalten während dieser Phase ab.

Ich habe damals (als er drei war und es so schlimm gerade war, dass ich nicht mal das Haus mit ihm verlassen wollte) mal ein Plakat mit einem furchtbar traurigen Jungen in seinem Alter gesehen und darauf stand.
"Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am meisten" das hat sich in mein Gedächtnis gefressen.

Ich bin keine Psychologin oder dergleichen. Eine einfache Mutter, die viel gelesen und probiert hat und ich habe eine glückliche Beziehung mit meinem Sohn, weil ich gefunden habe, was für uns beide funktioniert!

ich drücke euch die Daumen, dass ihr euren Weg findet!

Grüße
Tatjana

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5. Juni 2016 um 22:24
In Antwort auf mamicka84

Gebt euch und dem Kind Zeit- ich weiß wovon ich rede!
Hallo besorgte Mamis,

das, was ihr beschreibt habe ich mit meinem Sohn (heute fast 6) auch hinter mir. Schon ganz früh bei der Tagesmutter mit Beissen an und wurde schlimmer. Er konnte nicht teilen, musste sich immer durchsetzen, war egoistisch- und dass obwohl er von klein auf mit anderen Kindern zusammen war. Ich war am Ende mit meiner Kraft- so wie ihr. Ich brauche das nicht ausweiten, wir hatten die gleichen Probleme wie ihr und die Tipps der anderen, "sei geduldig, es wird besser" halfen absolut nix. Hier meine Tipps, das was mir und meinem Sohn geholfen hat:

- meidet die Situationen nicht! Geht trotzdem in den Spielplatz, trefft euch mit anderen Müttern, ladet Kinder zu euch ein (in seinem vertrauten Umfeld, wo er sich wohl fühlt) begegnet eher die Situation, nur so kann er lernen sich in ihr zurecht zu finden und du lernst damit umzugehen

- verurteilt/beurteilt euer Kind nicht! sagt ihm nicht ständig was es falsch macht, sondern was es lieber machen sollte, gebt die Richtung zur Problemlösung an

- versucht der Grund für die Handlung zu verstehen! damit meine ich, nicht zu fragen "Warum hast du das gemacht", sondern schaut einfach dahinter, vielleicht will euer Kind mit den anderen spielen, kann das nur nicht äußern. Solche Handlungen entstehen meistens aus Frust, weil man sich nicht zu helfen weiß. Kinder können mit Emotionen nicht so gut umgehen wie wir. (kleine Babies"hauen" ja auch vor Freude mit den Händen vor sich hin und her) Wenn dein Kind mit Sand schmeißt will es dem anderen sagen, "Hallo ich bin da, nehme mich wahr"

- aus dem stichpunkt davor könnt ihr ableiten, dass Kommunikation wichtig ist. Übt das mit euren Kindern. Sprecht viel mit ihnen, auch über eure Gefühle... "ach jetzt hat das Kind die Schaufel zu erst genommen, das ist ja ärgerlich. Was meinst du, was können wir an Stelle der Schaufel nehmen, meinst du diese Form geht?"

- ich habe meinem Sohn dann besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt und ihn in seinem Spiel begleitet, nicht wie die anderen Mamas auf der Bank am Quatschen oder mit dem Smartphone "Nein, dass muss er selbst lernen" Wenn die Kids aus der Phase raus sind und alleine spielen können oder freundlich mit den anderen spielen, dann kann man sie auch alleine machen lassen

- steigert euch nicht rein in die schlechten Ereignisse, schaut euch die positiven Eigenschaften eurer Kinder an. Sie hören manchmal nicht, sie beissen oder hauen, aber einige von ihnen teilen gerne, oder helfen zuhause oder sind sportlich oder essen ordentlich... je mehr ihr die schlechten dinge fokosiert desto schlimmer wirds. ihr werden frustriert uund die kinder merken das und denken ihr liebt sie nicht mehr

- das Verhalten außerhalb der Situationen ist wichtig! Mein Lieblingsritual am Abend (machen wir seit 3 Jahren und heute noch!) Nach dem Vorlesen sagt jeder noch mindestens eine Sache, die ihm besonders gut an diesem Tag gefallen hat. Meistens sind es Kleinigkeiten, aber die werden uns dadurch bewusst und wir erleben nochmal die Freude darüber. das kann was ganz banales sein zB dass er makl endlich auf dem roten Stuhl in der Kita sitzen durfte. Und dann erinnern wir uns worüber wir heute gelacht haben. Jeder von uns lacht, an jedem Tag. Das fällt uns garnicht auf. So beendet ihr den Tag mit einem schönen gedanken und glücklich über die schönen Dinge, die passiert sind. Ich liebe dieses Ritual, weil es nicht nur meinem Sohn geholfen hat sondern auch mir und meinem Partner. Denn wenn wir ins Bett gehen, bedanke ich mich für eine Sache, die er an diesem Tag gemacht hat. Aich wenns eine Kleinigkeit war. Ein Danke geht oftmals in der Hektik des Alltags verloren und immer mehr Dinge werden selbstverständlich!

Habt Gedult. Mit euch und mit euren Kindern. Vertraut euch und euren Kindern. Das sind alles gute Wesen, die unsere Unterstützung brauchen, also ist es unsere Aufgabe ihnen zu zeigen, wie das Leben funktioniert.

Die Trotzphase geht wirklich vorbei, aber wie sich eure Kinder entwickeln, hängt von eurem Verhalten während dieser Phase ab.

Ich habe damals (als er drei war und es so schlimm gerade war, dass ich nicht mal das Haus mit ihm verlassen wollte) mal ein Plakat mit einem furchtbar traurigen Jungen in seinem Alter gesehen und darauf stand.
"Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am meisten" das hat sich in mein Gedächtnis gefressen.

Ich bin keine Psychologin oder dergleichen. Eine einfache Mutter, die viel gelesen und probiert hat und ich habe eine glückliche Beziehung mit meinem Sohn, weil ich gefunden habe, was für uns beide funktioniert!

ich drücke euch die Daumen, dass ihr euren Weg findet!

Grüße
Tatjana

Weniger bücher lesen, mehr hausverstand
Ich finde man sollte den kindern ruhig sagen und auch spüren lassen wenn sie etwas falsch machen. Sprich: Wird mit sand geworfen...sagst du: Das macht man nicht: Deswegen musst du auf der Bank sitzen oder besser ab nach Hause. Nur so funktioniert Erziehung. Da bringt das ganze reden nix.

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7. Juni 2016 um 11:09
In Antwort auf mamicka84

Gebt euch und dem Kind Zeit- ich weiß wovon ich rede!
Hallo besorgte Mamis,

das, was ihr beschreibt habe ich mit meinem Sohn (heute fast 6) auch hinter mir. Schon ganz früh bei der Tagesmutter mit Beissen an und wurde schlimmer. Er konnte nicht teilen, musste sich immer durchsetzen, war egoistisch- und dass obwohl er von klein auf mit anderen Kindern zusammen war. Ich war am Ende mit meiner Kraft- so wie ihr. Ich brauche das nicht ausweiten, wir hatten die gleichen Probleme wie ihr und die Tipps der anderen, "sei geduldig, es wird besser" halfen absolut nix. Hier meine Tipps, das was mir und meinem Sohn geholfen hat:

- meidet die Situationen nicht! Geht trotzdem in den Spielplatz, trefft euch mit anderen Müttern, ladet Kinder zu euch ein (in seinem vertrauten Umfeld, wo er sich wohl fühlt) begegnet eher die Situation, nur so kann er lernen sich in ihr zurecht zu finden und du lernst damit umzugehen

- verurteilt/beurteilt euer Kind nicht! sagt ihm nicht ständig was es falsch macht, sondern was es lieber machen sollte, gebt die Richtung zur Problemlösung an

- versucht der Grund für die Handlung zu verstehen! damit meine ich, nicht zu fragen "Warum hast du das gemacht", sondern schaut einfach dahinter, vielleicht will euer Kind mit den anderen spielen, kann das nur nicht äußern. Solche Handlungen entstehen meistens aus Frust, weil man sich nicht zu helfen weiß. Kinder können mit Emotionen nicht so gut umgehen wie wir. (kleine Babies"hauen" ja auch vor Freude mit den Händen vor sich hin und her) Wenn dein Kind mit Sand schmeißt will es dem anderen sagen, "Hallo ich bin da, nehme mich wahr"

- aus dem stichpunkt davor könnt ihr ableiten, dass Kommunikation wichtig ist. Übt das mit euren Kindern. Sprecht viel mit ihnen, auch über eure Gefühle... "ach jetzt hat das Kind die Schaufel zu erst genommen, das ist ja ärgerlich. Was meinst du, was können wir an Stelle der Schaufel nehmen, meinst du diese Form geht?"

- ich habe meinem Sohn dann besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt und ihn in seinem Spiel begleitet, nicht wie die anderen Mamas auf der Bank am Quatschen oder mit dem Smartphone "Nein, dass muss er selbst lernen" Wenn die Kids aus der Phase raus sind und alleine spielen können oder freundlich mit den anderen spielen, dann kann man sie auch alleine machen lassen

- steigert euch nicht rein in die schlechten Ereignisse, schaut euch die positiven Eigenschaften eurer Kinder an. Sie hören manchmal nicht, sie beissen oder hauen, aber einige von ihnen teilen gerne, oder helfen zuhause oder sind sportlich oder essen ordentlich... je mehr ihr die schlechten dinge fokosiert desto schlimmer wirds. ihr werden frustriert uund die kinder merken das und denken ihr liebt sie nicht mehr

- das Verhalten außerhalb der Situationen ist wichtig! Mein Lieblingsritual am Abend (machen wir seit 3 Jahren und heute noch!) Nach dem Vorlesen sagt jeder noch mindestens eine Sache, die ihm besonders gut an diesem Tag gefallen hat. Meistens sind es Kleinigkeiten, aber die werden uns dadurch bewusst und wir erleben nochmal die Freude darüber. das kann was ganz banales sein zB dass er makl endlich auf dem roten Stuhl in der Kita sitzen durfte. Und dann erinnern wir uns worüber wir heute gelacht haben. Jeder von uns lacht, an jedem Tag. Das fällt uns garnicht auf. So beendet ihr den Tag mit einem schönen gedanken und glücklich über die schönen Dinge, die passiert sind. Ich liebe dieses Ritual, weil es nicht nur meinem Sohn geholfen hat sondern auch mir und meinem Partner. Denn wenn wir ins Bett gehen, bedanke ich mich für eine Sache, die er an diesem Tag gemacht hat. Aich wenns eine Kleinigkeit war. Ein Danke geht oftmals in der Hektik des Alltags verloren und immer mehr Dinge werden selbstverständlich!

Habt Gedult. Mit euch und mit euren Kindern. Vertraut euch und euren Kindern. Das sind alles gute Wesen, die unsere Unterstützung brauchen, also ist es unsere Aufgabe ihnen zu zeigen, wie das Leben funktioniert.

Die Trotzphase geht wirklich vorbei, aber wie sich eure Kinder entwickeln, hängt von eurem Verhalten während dieser Phase ab.

Ich habe damals (als er drei war und es so schlimm gerade war, dass ich nicht mal das Haus mit ihm verlassen wollte) mal ein Plakat mit einem furchtbar traurigen Jungen in seinem Alter gesehen und darauf stand.
"Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am meisten" das hat sich in mein Gedächtnis gefressen.

Ich bin keine Psychologin oder dergleichen. Eine einfache Mutter, die viel gelesen und probiert hat und ich habe eine glückliche Beziehung mit meinem Sohn, weil ich gefunden habe, was für uns beide funktioniert!

ich drücke euch die Daumen, dass ihr euren Weg findet!

Grüße
Tatjana

Ich finde
das hast du sehr schön geschrieben.

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8. Juni 2016 um 0:47
In Antwort auf zainabhabibitunesia

Uffff
Es liegt auf jeden Fall an der Erziehung und wril du durchs arbeiten zu Wenig Zeit hast.
Du musst eine Strenge Hand an legen, damit mein ich nicht schlagen, strenge muss her, bis sie es kappieren.
Belohne aie am ende auch mal dafür.
Setze kosequentzen und zeig wos lang geht. Lass dir nicht auf der Nase rum tanzen !
Es bringt nichts schähmend nach haus zu flüchten, weil dein Sohm mist macht.
Sonst wird er später wenn er mist gemacht hat, auch einfach weg laufen und alle verletzten Liegen lassen.
Er soll sich bei den anderen Kindern ensvhuldigen, oder auch mal fragen ob sie mit spielen wollen.
Sie profozieren dich und es macht ihnen auch spaß, weil ddu dich nicht durchsetzt.
Du willst doch nicht dass dein Sohn später kriminell wird und soo mit Frauen um geht oder ?!
Alles gute dir und deiner Familie

Dass es am Arbeiten liegt
war ja mal wieder klar...

Nach Hause gehen in der Situation, wie im Ausgangspost beschrieben, was doch richtig und konsequent. Das einzige, was nicht richtig war, ist, sich für das Verhalten des Kindes zu schämen.

Kinder machen Unsinn nicht nur, weil sie schlecht erzogen sind, sonder, aus Neugierde, Hilfslosigkeit, Frustration und vielen anderen Gründen. Das ganze ist ein Lernprozess der mit 3 Jahren noch nicht abgeschlossen ist, zum Glück. Die Alterskonstellation ist einfach schwierig.

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