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Hilfe! Ex-Frau mienes Mannes

24. Juli 2012 um 14:36

Hallo liebe Forumsbesucher,
ich bin bereits seit drei Jahren mit meinem Mann zusammen. Er hat ein Kind aus der ersten Ehe. Und ich habe auch ein Kind aus meiner ersten Ehe. Jedes zweite Wochenende ist sein Kind bei uns, wir fahren ein Mal im Jahr in Urlaub, mein Mann zahlt an die Ex Unterhalt für das Kind. Jedes zweite Wochenende und alle gemeinsame Ferien werden immer zu Hölle! Die Ex-Frau kann einfach nicht akzeptieren, dass das Kind seinen Papa auch liebt und mit ihm Spaß haben kann! Wenn das Kind nach Hause gebracht werden muss, macht diese Frau immer Skandal, wenn das Kind sie anruft und Fragt, ob er eine Stunde länger bei uns bleiben darf, droht sie uns immer mit Polizei! Letzes Mal, als sie von Ihrem Kind mit der gleichen Frage angerufen wurde, ist sie mit Ihrem Auto durch ganzes Bezirk, wo wir wohnen, gefahren, um uns zu finden und schon wieder ein Skandal zu machen. Und zwar vor den Kinder! Ich habe so ein Gefühl, dass sie nicht nur ihren Ex-Mann hasst, sondern auch das Kind. Wenn dem Kind gut geht, gehr dieser Frau richtig schlecht.
Sie sagte, dass wir das Kind nicht mehr sehen werden, geht nicht ans Telefon und Handy vom Kind ist auch ständig aus.
Ich weiß gar nicht, wie ich ihre Angriffe an meine Familie und mein Privatleben abwehren kann. Ich bitte Sie um Rat!

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29. Juli 2012 um 9:52

HExe
Da bist du aber an eine ganz fiese Sorte von Erstfrau geraten, kommt mir bekannt vor
Was will man bei solchen Frauen groß machen? Wie alt ist denn das Kind und besteht die Möglichkeit, dass ihr es in absehbarer Zeit einfach zu euch holt?
Jugendamt kann Vermittlungsgespräche vorschlagen, aber ich denke mal, die wird sie nicht unbedingt annehmen. Vielleicht könnte man auch über Anwälte und Familiengericht einen festgesetzten Punkt mit ins Umgangsrechtdebakel einbauen, dass das Kind auf eigenen Wunsch länger bleiben darf (sofern es nicht an einem Sonntag bis 23 Uhr o.ä. ist).
Ansonsten könnte man noch versuchen an ihre Mutterliebe zu appellieren und die Tränendrüse des Kindes dafür nutzen, klingt nicht so schön, aber sein eigenes Kind weinen zu sehen, rüttelt manche Frauen wach.

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11. August 2012 um 12:32

Besser sich alles aufschreiben.
Hallo Valery,
ich kann gut mitfühlen wie es Euch geht. Bin 42 Jahre alt und war auch 2 Jahre mit einer Frau zusammen welche in keinster Weise das Umgangsrecht harmonisch ausüben möchte. Während ich damals ein Haus für meine kleine Familie saniert habe hat meine Exfrau mich betrogen und hintergangen. Als Sie dann das Umgangsrecht verweigern wollte bin ich mit Ihr vor das Amtsgericht gezogen und hatte dort auch innerhalb von 20 Minuten meine Rechte zugesprochen bekommen. So etwas empfindet dann manche Frau als persönliche Niederlage und entwickelt sich gedanklich immer mehr zum absolut bösen Racheengel. Und wenn Sie dann noch sieht dass der Exmann sich wieder ein neues Leben aufgebaut hat mit einer lieben Frau und einem eigenen Kind, ein Haus und ein gefestigtes Leben dann gehen alle Sicherungen durch und die Frau überschreitet sogar die Grenzen des Kindeswohls. Hier könnte ich jetzt weiterschreiben aber ich bin ehrlich gesagt froh wenn ich nicht immer wieder alle Boshaftigkeiten in Erinnerung rufen muss und mich damit selbst belaste. Zu schlimm war das alles und mit normalem Menschenverstand nicht zu erklären. Und das ist es was Ihr akzeptieren müsst. Bei so einer Frau gibt es keinen Verstand mehr welcher es erlauben würde mit Ihr über Kindesgefühle etc. zu reden. Ihr müsst alles amtlich festschreiben, wenn nötig das Gespräch mit dem Jugendamt suchen und Euch darauf sehr gut vorbereiten. Das beste was ich jemals in meinem Leben gemacht habe war von Anfang an ein Tagebuch zu führen welches ich nach jedem Umgang mit meinem Sohn immer wieder im PC um 5 bis 50 Zeilen erweitert habe um mir alles von der Seele zu schreiben. Da stehen dann Sachen drin wie die "Übergabe des Kindes", die verbalen Vorwürfe der Ex, was ich mit meinem Kleinen unternommen habe, die exakten Zeiten der Abholung und rückbringung, Bilder aus der Kamera einfügen (ab und zu) und aber auch am Schluss jedes Berichtes die Einschätzung wie sich mein Bub gerade fühlt, wie ich mich fühle und vor was ich Angst habe oder ob ich wieder ein wenig zuversichtlicher bin usw.. Das ist erstens gut um alles ein wenig besser loslassen zu können und sich auf die eigene Familie besser konzentrieren zu können und zweitens, man kann sich nicht alles merken und manches könnte später bei einer erneuten Auseinandersetzung vor Gericht ganz wichtig sein. Als ich beim Jugendamt den Bericht zwei Tage vor dem Termin vorbeigebracht habe konnte ich der Mitarbeiterin auch einen persönlichen Eindruck von mir geben. Das kann Euch niemand verbieten dass Ihr Euch Gedanken macht um einen Termin und die Mitarbeiterin entsprechent loyal und objektiv darauf vorbereiten möchtet. Sie war mir glaube ich auch dankbar weil sie sich dann im Vorfeld schon ein Bild machen konnte sowohl über mich wie auch über meine Exfrau. Aber auch vor allem die Gewissheit dass ich später wenn mein Sohn mal die Reife hat und er gefestigt ist ich ihm alles vielleicht mal mitteilen kann indem ich ihm einfach einen Ausdruck des Umgangsbuches geben kann. Also auch die Sorge dass mein Kleiner mich ein Leben lang nicht verstehen würde weil er von seiner Mutter immer manipuliert wird wird dadurch weniger. Nehmt Euch die Zeit, wenn Ihr das mal angefangen habt werdet Ihr sehen dass Euch das Herz leichter ist.
Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und Liebe und hoffe dass Ich Euch helfen konnte Euer Leben sorgenfreier zu haben.
PS: eigentlich müssen einem solche Frauen nur Leid tun, Ihr müsst Sie nicht hassen, das kostet nur Kraft!

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