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Hilfe - Bulemie

7. Juli 2004 um 11:09 Letzte Antwort: 7. Juli 2004 um 19:43

Kann mir jemand helfen? Meine Tochter (19 J.) kommt mit sich selbst nicht zurecht. Sie ritzt sich seit Jahren die Arme auf, sie hatte vor 2 Jahren Probleme mit Magersucht, was sie aber damals Gott sei Dank selber in den Griff bekam (dachte ich wenigstens..) und ist jetzt wieder in einer Phase, in der sie alles ausbricht, was sie ißt. Sie ist heute schon weiter als vor 2 Jahren, sie sieht selber ein, dass sie Probleme hat und macht auch eine Therapie (1x i.d. Woche). Denke, dass ist viel zu wenig u. sie sollte stationär in eine Klinik, denn sie wird immer weniger und ist dauernd krank. Schule läuft auch nur noch unregelmäßig.
Was kann ich tun, um ihr zu helfen? Ich weiß mittlerweile gar nicht mehr mit dieser Situation umzugehen und wie ich mich verhalten soll. Versuche immer, ihr keine Vorwürfe zu machen, sie weiß ja selber, dass sie krank ist.
Und sie drückt den Zustand unserer Familie aus. Habe mittlerweile die Konsequenzen gezogen u. bin vor gut 2 Monaten ausgezogen. Hab versucht, es ihr zu erklären und ihr gesagt, dass ich trotzdem immer für sie da bin. Es gab schon immer unter den Teppich gekehrte Probleme in unserer Familie u. das wird auch ein Grund für ihre Krankheit sein.
Hat jemand eine Idee, wie ich ihr helfen kann?
Vielen Dank schon mal..

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7. Juli 2004 um 11:52

Such dir Hilfe von außen
Hallo,
es gibt Selbsthilfegruppen auch für Angehörige. Meld dich am besten dort. Die können Dir kompetent weiterhelfen und Dir auch Psychologen empfehlen. Denn so wie Du es beschreibst leidet ja mitlerweile schon auch Dein Leben unter der Situation. Da sie 19 ist muß der feste Wille etwas zu ändern von Ihr kommen. Auch der Wnsch nach einer umfangreicheren Hilfe - z.b. stationär. Ich wünsch Euch alles gute. Eine Esstörung zu besiegen ist ein harter Weg. Denn mit seiner "Droge" wird man sein Lebenlang konfrontiert. Anders wie beim Alkohol oder Drogen kann man einfach nicht ganz drauf verzichten, sonder muß einen anderen Umgang mit ihnen lernen. Das schwere daran ist das man sich immer wieder kontrolieren muß nicht in das gewohnte Muster zurückzufallen.
Alles Gute für Euch
Tausendschoen

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7. Juli 2004 um 13:26
In Antwort auf tausendschoen

Such dir Hilfe von außen
Hallo,
es gibt Selbsthilfegruppen auch für Angehörige. Meld dich am besten dort. Die können Dir kompetent weiterhelfen und Dir auch Psychologen empfehlen. Denn so wie Du es beschreibst leidet ja mitlerweile schon auch Dein Leben unter der Situation. Da sie 19 ist muß der feste Wille etwas zu ändern von Ihr kommen. Auch der Wnsch nach einer umfangreicheren Hilfe - z.b. stationär. Ich wünsch Euch alles gute. Eine Esstörung zu besiegen ist ein harter Weg. Denn mit seiner "Droge" wird man sein Lebenlang konfrontiert. Anders wie beim Alkohol oder Drogen kann man einfach nicht ganz drauf verzichten, sonder muß einen anderen Umgang mit ihnen lernen. Das schwere daran ist das man sich immer wieder kontrolieren muß nicht in das gewohnte Muster zurückzufallen.
Alles Gute für Euch
Tausendschoen

Danke..
gute Idee, denke das werd ich machen. Denn so, wie im Moment geht's echt nicht weiter.
LG
Stern111

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7. Juli 2004 um 19:43
In Antwort auf an0N_1264583399z

Danke..
gute Idee, denke das werd ich machen. Denn so, wie im Moment geht's echt nicht weiter.
LG
Stern111

...
Es gibt auch betreute Wohngruppen, z.b. für essgestörte Mädchen. Ansonsten würde ich einfach mal noch einen 2. Therapeuten hinzuziehen, was der meint, und ob es

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