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Hilfe,3jährige Tochter tanzt uns auf der Nase rum

24. März 2008 um 10:36 Letzte Antwort: 25. März 2008 um 19:02

Also so langsam verzweifel ich,,,,,,das soll zwar normal sein aber mir raubts den Nerv.
Wenn sie was nicht will oder nicht bekommt,geht sie ab wien Zäpfchen: Beissen,spucken,treten,manchmal kriegen wir sogar eine geknallt.
Sowas lasse ich natürlich nicht durchgehen,sie kriegt dann ihre Konsequenz.

Wenn sie nicht frühstücken will und Mittag essen will,gibts den Tag nix anderes,keinen Bonbon,nichts,das ziehen wir durch,aber sie geht total ab. Gibts da noch n Tip? Manchmal wein ich total,weil man nicht mehr weiter kommt,vor allem wenn ne 3jährige einen schlägt,hallo? Wo bin ich bitte,da ist sie an der falschen Adresse,

Hol bald die Super Nanny,lach, Nein, Spaß...... aber wäre schön, wenn mir jemand nen Rat geben kann. Bin schwanger und möchte meine Nerven eigentl schonen.

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24. März 2008 um 12:40

Verändert
Bin jetzt in der 17.Woche,doch verändert hat sie sich da hast du recht,doch eher zum negativen,sie war nie so und das erschreckt mich so

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24. März 2008 um 12:43

Bestechen
da hast du recht,aber da erwische ich mich immer wieder,ich besteche sie immer damit nichts eskaliert,ich sag oft,wenn du das so machst dann kriegst du das oder das,einfach damit sie sich beruhigt.aber das ist nicht richtig z.B.gester,sie hat partou nicht gefrühstückt und mittag und wir wollten später raus.mein freund hat ihm und mir draussen eine eis geholt,ihr nicht,aber das haben wir vorher gesagtu bekommst nichts anderes,solange du nicht aufgegessen hast und das haben wir durchgezogen,bis sie abends ihr brot freiwillig gegessen hat.draussen ist sie natürlich voll abgegangen.

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24. März 2008 um 13:14

Nicht so wie du denkst
weiss nicht ob das am trotzalter liegt etc,sie war halt früher nicht so,also liegt das bestimmt an der entwicklung oder?also gut gehts ihr bei uns

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24. März 2008 um 16:08

Lachen tu ich darüber...so ärgert MICH deine Mail
also irgendwie hast du von nix n plan,kann das sein?was hat das mit nicht im griff haben zu tun?wenn ich sie gar nicht im griff hätte würde ich ihr wohl keine grenzen setzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das Kinder ein Trotzalter haben haste auch noch nie gehört oder? Das Du ne Mail schreiben konntest,wundert mich,denn Deine Antwort klang wie als wenn Du aufm Mond leben würdest.Kopf schüttel

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25. März 2008 um 8:06

Angst
Das Kind hat Angst, dich zu verlieren. Es merkt, dass du dich veränderst. Es spürt und ahnt, dass du in Zukunft nicht mehr so wie frueher fuer es dasein kannst. Es versteht und ahnt schon viel.

Mach bitte einen Kurs in Elterlicher Praesenz (EP) oder anderen Methoden der Erziehung in der naechsten Familienbildungsstaette. Und entwickle Arbeiten MIT deiner Tochter, damit sie sich jetzt und in Zukunft nicht ausgeschlossen fuehlt.

Du musst sie miteinbeziehen, nicht nur versorgen, sondern auch ganz konkret mit ihr kooperieren. Also z.B. ihr macht gemeinsam Fruehstueck, ihr macht gemeinsam Teile der hausarbeit (auch Dreijaehrige koennen Tassen einraeumen oder Blumen giessen etc.). Wichtig ist, dass die GEMEINSCHAFT in der Familie in den Vordergrund rueckt. Nicht ein "ich mache das, du machst das" oder mama und papa machen das, du machst das" sondern versucht wirklich, mehr zusammen zu koordinieren. Ausgeschlossen sein, sei es durch die strikte Rollen- und Aufgabenteilung als auch durch das zukuenftige Geschwisterkind, foerdert solche Aggressionen nur.

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25. März 2008 um 13:17

Klingt schlimm und würde mir auch den Nerv rauben!
Besonders schlimm finde ich, daß es dich so sehr mitnimmt, daß Du sogar weinen must! Das kenne ich von uns nicht und ich finde, so weit darf ein Eltern-Kind-Konflikt nicht eskalieren. Soviel Macht darf ein Kind nicht über dich bekommen, Du mußt eindeutig souveräner im Umgang mit diesen Szenen werden. Ich rate Dir: entferne Dich oder das Kind IMMER, wenn es eine Szene macht! Mach ihr klar: Dein Verhalten ist absolut nicht tolerierbar und Du wirst damit nicht durchkommen. Aber ohne Schimpfen und Schreien. Wir haben unseren Sohn bei Wutanfällen und Schreiattacken von kleinst auf (etwa ab 9 Monate) in sein Zimmer getragen und später geschickt und ihm gesagt, daß er wiederkommen soll, wenn es ihm besser geht und er nicht mehr schreien muß. Das hat er ziemlich schnell kapiert. Mein Mann und ich führen ein sehr harmonischer Beziehungsleben und ich hatte immer den Eindruck, daß es für unser Kind am schlimmsten war, in dem Moment aus der Geborgenheit dieser harmonischen Gemeinschaft ausgeschlossen zu sein. Ich seh das so: Das ganze Leben ist doch ein Kompromiß, aber Kindern fällt es eben schwer, Kompromisse zu akzeptieren. Sie müssen lernen, daß sie nicht jeden Willen durchsetzen können und Du mußt deiner Tochter dabei helfen. Kauf Dir Bücher, Bücher, Bücher zu dem Thema (z.B. "Das Geheimnis glücklicher Kinder" von Steve Biddulph, "Kinder lernen aus den Folgen" von Rudolf Dreikurs, "Kinder brauchen Grenzen" von Jan-Uwe Rogge). Erstens wird Dir klar, daß alle Kinder an einem gewissen Punkt so reagieren und du damit nicht alleine bist. Zweitens hilft es dir, gelassener und überlegter zu reagieren. Schreie nicht rum sondern mach dem Kind deutlich, daß es sein Verhalten und die Konsequenzen selbst beeinflussen kann. Ich möcht echt nicht rumprahlen, aber wir haben inzwischen einen wirklich netten, wohlerzogenen, fröhlichen Vierjährigen und machen drei Kreuze, daß er so gut geraten ist. Wir hatten kürzlich Bekannte hier, deren Sohn war zwei Jahre älter, hat am Tisch gefressen, wie ein Schwein, die ganze Zeit rumgeschrien wie bekloppt und seine Mutter geboxt, wenn er etwas nicht bekommen hat. Wir waren fassungslos und irgendwann hat mein Mann zu ihm gesagt, entweder er würde sich jetzt am Tisch benehmen oder er könne im Nebenzimmer essen. Die Eltern haben einfach nichts gegen dieses üble Benehmen unternommen und der Junge hat sich zum Teil wie ein Irrer aufgeführt - Unglaublich!
Dir wünsche ich: Bleib stark und lies viel, das mach Dich selbstbewußt und du erkennst die Mechanismen hinter den Trotzanfällen und kannst damit besser umgehen. Je selbstbewußter und authentischer du bist, desto kleiner werden die Probleme mit deiner Tochter. Kinder haben nämlich einen untrüglichen Instinkt für die Schwachpunkte ihrer Eltern.

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25. März 2008 um 19:00
In Antwort auf angie_12090656

Klingt schlimm und würde mir auch den Nerv rauben!
Besonders schlimm finde ich, daß es dich so sehr mitnimmt, daß Du sogar weinen must! Das kenne ich von uns nicht und ich finde, so weit darf ein Eltern-Kind-Konflikt nicht eskalieren. Soviel Macht darf ein Kind nicht über dich bekommen, Du mußt eindeutig souveräner im Umgang mit diesen Szenen werden. Ich rate Dir: entferne Dich oder das Kind IMMER, wenn es eine Szene macht! Mach ihr klar: Dein Verhalten ist absolut nicht tolerierbar und Du wirst damit nicht durchkommen. Aber ohne Schimpfen und Schreien. Wir haben unseren Sohn bei Wutanfällen und Schreiattacken von kleinst auf (etwa ab 9 Monate) in sein Zimmer getragen und später geschickt und ihm gesagt, daß er wiederkommen soll, wenn es ihm besser geht und er nicht mehr schreien muß. Das hat er ziemlich schnell kapiert. Mein Mann und ich führen ein sehr harmonischer Beziehungsleben und ich hatte immer den Eindruck, daß es für unser Kind am schlimmsten war, in dem Moment aus der Geborgenheit dieser harmonischen Gemeinschaft ausgeschlossen zu sein. Ich seh das so: Das ganze Leben ist doch ein Kompromiß, aber Kindern fällt es eben schwer, Kompromisse zu akzeptieren. Sie müssen lernen, daß sie nicht jeden Willen durchsetzen können und Du mußt deiner Tochter dabei helfen. Kauf Dir Bücher, Bücher, Bücher zu dem Thema (z.B. "Das Geheimnis glücklicher Kinder" von Steve Biddulph, "Kinder lernen aus den Folgen" von Rudolf Dreikurs, "Kinder brauchen Grenzen" von Jan-Uwe Rogge). Erstens wird Dir klar, daß alle Kinder an einem gewissen Punkt so reagieren und du damit nicht alleine bist. Zweitens hilft es dir, gelassener und überlegter zu reagieren. Schreie nicht rum sondern mach dem Kind deutlich, daß es sein Verhalten und die Konsequenzen selbst beeinflussen kann. Ich möcht echt nicht rumprahlen, aber wir haben inzwischen einen wirklich netten, wohlerzogenen, fröhlichen Vierjährigen und machen drei Kreuze, daß er so gut geraten ist. Wir hatten kürzlich Bekannte hier, deren Sohn war zwei Jahre älter, hat am Tisch gefressen, wie ein Schwein, die ganze Zeit rumgeschrien wie bekloppt und seine Mutter geboxt, wenn er etwas nicht bekommen hat. Wir waren fassungslos und irgendwann hat mein Mann zu ihm gesagt, entweder er würde sich jetzt am Tisch benehmen oder er könne im Nebenzimmer essen. Die Eltern haben einfach nichts gegen dieses üble Benehmen unternommen und der Junge hat sich zum Teil wie ein Irrer aufgeführt - Unglaublich!
Dir wünsche ich: Bleib stark und lies viel, das mach Dich selbstbewußt und du erkennst die Mechanismen hinter den Trotzanfällen und kannst damit besser umgehen. Je selbstbewußter und authentischer du bist, desto kleiner werden die Probleme mit deiner Tochter. Kinder haben nämlich einen untrüglichen Instinkt für die Schwachpunkte ihrer Eltern.

Lieb von Dir
Dein Beitrag hat mir Mut gemacht und ich habe auch mit meiner heute Mutter drüber gesprochen und sie meinte das ist das Trotzalter. Ich werde mir mal ein paar Bücher holen,aber das i weine liegt wohl an den Hormonen zur Zeit,da bin i wohl anfälliger auf jeden Fall finde ich es Quatsch was mir weiter unten manch eine Person an den Kopf geworfen hat. Weder habe ich eine Rotzgöre, noch bin ich überfordert,genug Kinder sind so und da haben Fremde nicht so über mein Leben zu urteilen. Ich bin auch so, das ich dann durchziehe was ich sage, das weiß sie schon,bloss manchmal denkt man halt,da muss es doch noch was anderes geben,deshalb schrieb ich hier rein. Ich beziehe sie auch in vieles mit ein, sie ist also nicht allein. Ich werde Deine Tips ausprobieren. Dankeschön

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25. März 2008 um 19:02

Gut zu wissen
das andere auch so sind,,,,,,,,,,,werde mir mal was raussuchen

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