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Hilfe, 2-jähriger tyrrannisiert unsere katzen

3. April 2012 um 11:25

ich hab ein echtes problem mit meinem 2-jährigen...er ist zum einen extrem stur, hört sehr schlecht und hat manchmal sehr aggressive wutausbrüche...
Jetzt ist es so, dass mein mann und ich seit 6 jahren zwei katzen haben, mein sohn ihre anwesenheit also von anfang an gewohnt ist. Wir haben auch immer versucht ihm zu vermitteln, dass sie zur familie gehören und man lieb zu ihnen sein muss. Allerdings scheint er das seit einigen monaten nicht so zu sehen. Er rennt ihnen kreischend hinterher, zieht sie am schwanz oder auch an den beinen bis es ihnen weh tut. Sie dürfen sich nirgendwo hinlegen, er jagt sie überall weg, meistens durch einen schlag mit seinem stofftier...ich weiß nicht mehr weiter, schimpfen spornt ihn nur noch mehr an, ein klaps auf die finger interessiert ihn gar nicht erst. Das kann doch so nicht weitergehen? Ich habe etwas angst, wegen ihm die katzen am ende weg geben zu müssen...
Noch mehr angst habe ich allerdings weil im august unser 2. Kind zur welt kommt. Ich fürchte dass er mir diesem dann genau so brutal umgeht

kennt das problem einer von euch und kann mir vielleicht raten was ich tun kann damit sich das ändert?
Danke schon mal, bin echt verzweifelt...

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3. April 2012 um 13:55


also erstmal empfehle ich dir dringend damit aufzuhören, dein kind zu schlagen

und für mich hört es sich aus sicht des kindes so an, als würdet ihr die katzen bevorzugen. ich vermute mal, dass ihr die katzen streichelt und tröstet nach so einer attacke eures sohnes,währenddessen er eben einen schlag auf die hände bekommt.

mein tipp: ignoriert die katzen eine weile! und wenn er mal wieder attackiert, lenkt ihn mit einem lustigen spiel ab. ich bin mir sicher, dass er irgendwann das interesse verliert.

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3. April 2012 um 14:41

Bleibt cool
Macht da bitte nicht so ein Drama draus. Wenn es einer Katze zuviel wird, dann kratzt sie doch oder haut ab. Sind doch schlaue Tiere, die wissen sich schon zu helfen.
Ich würde schauen, dass die Katzen einen Rückzugsort haben, wo dein Sohn nicht dran kann. Du könntest z.B. im Keller oder draußen ein gemütliches Katzenlager bauen, das für deinen Sohn dann auch tabu ist.
Ansonsten würde ich ihn weitesgehend machen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Katzen gibt, die sich nciht wehren, wenn ihnen so ein Dreikäsehoch blöd kommt.
Beispiel: Dein Sohn rennt mit seinem Kuscheltier der Katze hinterher, die Katze rennt weg. Statt zu schimpfen und mich aufzuregen würde ich erstmal abwarten, was passiert. Wahrscheinlich rennt die Katze, wenn sie nicht völlig blöd ist, nach einiger Zeit irgendwo hin, wo dein Sohn nicht dran kommt. Unters Sofa oder auf den Schrank oder was weiss ich. Damit ist das Thema doch erledigt.
Andere Situation: Dein Sohn zieht der Katze am Schwanz. Entweder haut die Katze ab, oder sie kratzt. Mehr wird nicht passieren. Zumindest würde ich erstmal bisschen warten, wie sich die Sache entwickelt und genau überlegen, ob ein Eingreifen notwendig ist. Das einzige, was ich wirklich wichtig finde,ist, dass es einen Ort für die Katzen gibt, an den dein Sohn nicht ran darf. Wenn er die Katze dann beim Schläfchen auf dem Sofa stört: Ihr Pech. Kann sich ja ins Katzenlager legen.

Ach ja, zu deiner Sorgen mit dem 2. Kind: Das ist doch ganz was anderes! Dein Sohn spielt auf seine Weise mit den Tieren, dem macht es einfach Spaß, dass die Viecher wegrennen, wenn er mit seinem Kuscheltier kommt. Ein Säugling ist diesbezüglich doch recht langweilig.

P.S.: Klaps auf die Finger geht gar nicht!

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3. April 2012 um 21:46

...
grundsätzlich solltet ihr dafür sorgen, dass euer sohn die katzen nicht mehr quälen kann oder er muss die konsequenzen spüren, immer wieder erklären, freundlich, aber bestimmt darauf hinweisen, dass eine strafe erfolgt, z.b. zieht er am schwanz, dann würde ich ganz kurz an seinen haaren ziehen ( nein, es sollen keine büschel herausgerissen werden, es soll auch nicht dauerhaft wehtun....), aber er muss merken, dass es schmerzhaft ist. von schlagen halte ich auch nicht viel.

ich weiß nicht, warum die beiden vor mir das so locker sehen. tiere können sich in der regel nicht gut wehren. ja, mit kratzen, das kann aber so richtig ins auge gehen.... und dann?

zu dem problem an sich: ich weiß nicht, wie konsequent ihr in eurer erziehung an sich seid, aber sollte das so weitergehen, könntet ihr das grundproblem beim kinderarzt vorstellen. der sohn meiner freundin war auch so und bei ihm (es muss bei euch nicht so sein!) wurde eine wahrnehmungsstörung festgestellt!

thalia

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3. April 2012 um 23:49

Also
ich hab auch son "doofen" Stubentiger hier, der sich alles gefallen lässt... Mittlerweile ist mein kleines Monster alt genug und "quält" die Katze nicht mehr, aber die wurde auch schon am Schwanz über die Fliesen gezogen oder unglücklich gepackt und rumgeschleppt... ohne danach wegzugehen oder zu hauen...

Was es bei mir aber gar nicht gäbe wäre hauen, egal ob mit nem Stofftier oder wie auch immer, das hat was mit Respekt zu tun. Euer Sohn hat ja auch das Anrecht auf eine gewaltfreie Erziehung, genauso hat die ganze das Recht nicht vermobbt zu werden!
Ich würd ihm das auch erklären, wieso, weshalb und warum man das nicht macht, bei Wiederholungen würd ich ihn aus dem Zimmer entfernen für eine kleine Weile... hat bei meiner Tochter sehr gut funktioniert...

LG

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4. April 2012 um 10:45


also als allererstes mal vorweg - ich SCHLAGE mein kind nicht. er bekommt auch keinen schmerzhaften klaps. nur eben einen leichten, damit er merkt, dass das falsch war. denn mit reden kommen wir bei ihm momentan nicht mehr weiter. ich möchte mich hier ungern als "schlägerin" abstemplen lassen...

auch haben meine katzen keine großen rückzugsmöglichkeiten wie einen garten oder einen frei zugänglichen keller. sie sind reine wohnungskatzen und wir leben in einer mietwohnung. eine der beiden verzieht sich auf die schränke, sie wird aber auch größtenteils in ruhe gelassen, weil sie sich eben mit kratzen oder fauchen wehrt. die andere aber - eine ganz kleine schwarze - ist etwas "dämlich" und sucht bei ihm einfach aufmerksamkeit. daher geht sie auch nicht weg wenn er sie nervt oder gar ihr weh tut. katzen sind manchmal so blöd. und er nutzt das dann aus.

und eifersüchtig kann er auch nicht auf sie sein, da wir uns recht wenig mit den katzen beschäftigen. schon gar nicht werden sie verhätschelt oder groß getröstet wenn was ist. es sind eben "doch nur tiere" wenn man das so sagen kann. aber selbst wenn ich ihm tausend mal zu erklären versuche, warum und weshalb man das nicht tun darf, und dass es ihr weh tut, scheint es ihn nicht zu interessieren. ich habe ja einfach sorge, dass er ihr mal ernsthaft weh tut, wenn ich nicht in der nähe bin, da er sich auch ganz gern mal drauf legt oder sie mit dem fuß über den boden schiebt.

und was das schlagen mit den stofftieren angeht, das macht er auch nicht nur bei der katze sondern auch bei uns. wenn er mal geschimpft wird dann haut er und kneift uns wie schon gesagt. wenn er uns kneift, kneife ich leicht zurück. aber auch das wird von ihm nur belächelt. ist eine echt vertrackte situation.

aber @thalia: vielen dank für den tip. das werde ich sicher mal in angriff nehmen, da es nun schon mehrere monate so geht...vielleicht kann er mir auch noch andere methoden näher bringen wie man kind und katze miteinander verträglich macht.

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4. April 2012 um 11:24
In Antwort auf schneewittchen1501


also als allererstes mal vorweg - ich SCHLAGE mein kind nicht. er bekommt auch keinen schmerzhaften klaps. nur eben einen leichten, damit er merkt, dass das falsch war. denn mit reden kommen wir bei ihm momentan nicht mehr weiter. ich möchte mich hier ungern als "schlägerin" abstemplen lassen...

auch haben meine katzen keine großen rückzugsmöglichkeiten wie einen garten oder einen frei zugänglichen keller. sie sind reine wohnungskatzen und wir leben in einer mietwohnung. eine der beiden verzieht sich auf die schränke, sie wird aber auch größtenteils in ruhe gelassen, weil sie sich eben mit kratzen oder fauchen wehrt. die andere aber - eine ganz kleine schwarze - ist etwas "dämlich" und sucht bei ihm einfach aufmerksamkeit. daher geht sie auch nicht weg wenn er sie nervt oder gar ihr weh tut. katzen sind manchmal so blöd. und er nutzt das dann aus.

und eifersüchtig kann er auch nicht auf sie sein, da wir uns recht wenig mit den katzen beschäftigen. schon gar nicht werden sie verhätschelt oder groß getröstet wenn was ist. es sind eben "doch nur tiere" wenn man das so sagen kann. aber selbst wenn ich ihm tausend mal zu erklären versuche, warum und weshalb man das nicht tun darf, und dass es ihr weh tut, scheint es ihn nicht zu interessieren. ich habe ja einfach sorge, dass er ihr mal ernsthaft weh tut, wenn ich nicht in der nähe bin, da er sich auch ganz gern mal drauf legt oder sie mit dem fuß über den boden schiebt.

und was das schlagen mit den stofftieren angeht, das macht er auch nicht nur bei der katze sondern auch bei uns. wenn er mal geschimpft wird dann haut er und kneift uns wie schon gesagt. wenn er uns kneift, kneife ich leicht zurück. aber auch das wird von ihm nur belächelt. ist eine echt vertrackte situation.

aber @thalia: vielen dank für den tip. das werde ich sicher mal in angriff nehmen, da es nun schon mehrere monate so geht...vielleicht kann er mir auch noch andere methoden näher bringen wie man kind und katze miteinander verträglich macht.

...
also, ich gehe auch nicht davon aus, dass du dein kind schlägst. ich unterscheide tatsächlich zwischen einem klaps auf die hand oder ausholen und....!

es ist halt ein dilemma. man versteht selbst nicht, warum das kind nicht "rafft", dass es die katzen in ruhe zu lassen hat, bzw. wenn es sich mit ihnen beschäftigt, dass es sie streichelt, bzw. lieb bespielt, sofern sie denn wollen.

das artet bei euch in einen anstrengenden kraftakt aus.

und es ist natürlich schwer von weitem dazu was zu sagen, zudem ist dein kleiner erst 2 jahre alt. ich kann nur vergleiche anstellen.

ich hatte eine situation mit dem sohn meiner freundin, die die geduldigste person auf gottes erdboden ist. ich selbst bin so gar nicht geduldig. meine freundin hat einen hund und er hat ihm ständig am schwanz gezogen oder am fell. und dieses "dumme" hundevieh ist einfach zu lieb und hat nur aufgejault. und er hat gelacht. als es mir dann gereicht hat, habe ich mich zu ihm hinuntergesetzt, ihn hart am arm angefaßt und im sehr strengen ton gesagt, dass er was erleben kann, wenn ich nur noch einmal sehe, dass er einem tier was tut.
meiner freundin war es recht, sie wußte nämlich nicht mehr, was sie tun sollte.

danach waren die fronten geklärt und er hat in meinem beisein nie wieder den hund oder die katzen angefaßt. seitdem ist er mit mir auch nicht mehr so grün, aber das ist mir schlicht egal!

ich denke nämlich auch tiere sollten mir respekt behandelt werden, nicht nur menschen. und dieses relativieren ( vielleicht werden die katzen besser behandelt als das kind) ist blödsinn. katzen sind einzelgänger und wollen hin und wieder nur bespielt bzw. gestreichelt werden. seinen kindern widmet man ja viel, viel mehr aufmerksamkeit!

thalia

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4. April 2012 um 13:52


Hallo! Also erstmal möchte ich den anderen auch beipflichten, ich denke auch das er viell. eifersüchtig ist. Bei unserer Tochter war das am anfang auch so.... wir haben zwei hunde.... jetzt im Mai wird sie zwei und ich hab vor ca. 3 monaten angefangen das unsere kleine mir beim Füttern etc. helfen darf. in der früh bringt sie den futternapf rüber darf beim bürsten helfen usw. Seitdem ist es viel besser und wenn sie mit den hunden spielt (sind kleine) merkt man das sie mittlerweile schon ganz anders umgeht mit ihnén. Versuch deinen Sohn mit in die Versorgung der Katzen mit einzubeziehen. Ich denke das hilft

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4. April 2012 um 15:08

Nochmal eine Frage...
Wir haben auch 2 Kätzchen und bekommen ein Kind. Nun les ich das hier und sehe das alles auch auf mich zu kommen. Alles halb so wild, muss man eben durch, aber ich hab letztens in einer Babyzeitschrift beim Arzt gelesen, dass die Kleinen, bis sie ca 3 Jahre alt sind noch gar nicht so richtig unterscheiden können zwischen "richtig" und "falsch", egal, wie viel Mühe man sich gibt und dass sie prinzipiell mit Erklärungen auch nichts anfangen können, sonder nur "Actio - Reactio" kennen. Ich kann das so nicht wirklich glauben. 1. Hab ich recht frühe Kindheitserinnerungen und ich wusste seeehr gut, warum ich im SChwimmbad nicht ins Tiefe darf, etc O.o Ihr seid ja nun gerade ind er Situation und so frage ich direkt: Was sagt ihr dazu?

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4. April 2012 um 15:21

@euphemisma
ich sag mal so, was in babyzeitschriften steht, ist ja immer nur die eine ansichtsweise und vor allem oft von pädagogen oder eben leuten geschrieben oder "erforscht", die keine eigenen kinder haben. also ich bin mir auch sehr sicher, dass mein sohn mit seinen 2 (er ist eigentlich schon 2 1/2) und auch schon sehr früh verstanden hat, warum er nicht an den heißen ofen darf, dass das einfach gefährlich ist. oder warum er nicht allein die treppe hinunter gehen kann. ich denke es kommt immer auf die situation an.

ich muss auch dazu sagen, dass ich ihm bei diesen aktionen mit den katzen keinesfalls böse absichten unterstelle. um gottes willen, mir ist schon bewusst, dass er das eher als spiel ansieht. aber muss er auch verstehen, wo spielen aufhört und ärgern oder gar schmerzen beginnen. und das kann ich ihm ja schlecht zeigen, indem ich ihn ebenfalls mit einem stofftier oder anderen dingen haue oder ihn genau so kräftig an den haaren oder beinen ziehe wie er das bei den katzen. soviel also zum thema "actio - reactio". er wird sehr wohl verstehen, dass er das nicht darf, immerhin haben wir ihm das oft genug begreiflich zu machen versucht. und wenn er NICHT verstehen würde, dass er das nicht tun soll, würde er meiner meinung nach nicht erst recht noch los legen, je mehr es ihm verboten wird.

ABER - es ist ja nicht gesagt, dass euer kind genau so auf die katzen reagiert. mein sohn ist eben ein extremer sturkopf und oft auch sehr aggressiv (wirft auch gern mal mit autos oder anderen gegenständen um sich, wenn ihm etwas nicht auf anhieb gelingt) und ein eher schwieriges kind. ich würde es erst einmal abwarten, wie euer kind überhaupt auf die katzen reagiert, wenn es krabbeln oder später laufen kann. und dann muss man sicher individuell auf das kind eingehen, je nachdem ob es stress macht oder eben nicht. vielleicht habt ihr ja glück - wie mein bruder mit seiner kleinen tochter - und es akzeptiert die katzen einfach wie familienmitglieder und ist lieb zu ihnen
das wünsche ich dir auf jeden fall!

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