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Helikopter Eltern

10. September 2018 um 22:31

Hallo,
ich habe eine Frage. Undzwar bin ich ein Kind von Helikopter Eltern. Ich liebe meine Eltern, aber sie haben einfach immer viel zu viel für mich gemacht und sich so um mich gekümmert bzw. immer dafür gesort, dass mir auf jedenfall nichts passiert und alles immer schick. Jetzt bin ich 20 Jahre alt und Studentin. Während meiner Schulzeit habe ich schon keiner Clique dazu gehört und hatte in der Schule keine Freunde sondern nur außerhalb. Und jetzt im Studium ist es nicht viel anders. Ich hab sehr viele tolle, nette und liebe Menschen kennengelernt und habe gedacht dass ich zu einer neuen Clique bzw. zu einem neuem Freundeskreis mit dazu gehöre. Am Anfang war auch alles schick, wir waren zusammen in Barcelona (mein erster Urlaub ohne meine Eltern), haben oft was gemeinsam gemacht/unternommen aber das flacht immer mehr ab. Ich werde immer weniger zu Sachen mit eingeladen und ich hab das Gefühl als wöllte man immer weniger Kontakt mit mir haben obwohl ich nichts gemacht habe. Ich weiß nicht, aber irgendwie schaffe ich es nicht richtig Freundschaften richtig aufzubauen und lange zu halten.
Nun zu meiner Frage: Habt ihr Vorschläge wie ich es schaffen könnte, das was meine Eltern bei mir mehr oder weniger versaut haben, da wieder heraus zu kommen? Und was kann ich machen damit Freundschaft länger halten und man auch mit mir in Kontakt bleiben möchte?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Danke.

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10. September 2018 um 22:51

Gibt es eine Person in der Clique, von der du glaubst, dass sie dir dabei helfen könnte, den Kontakt zu halten?

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10. September 2018 um 23:35

Erst mal vorne Weg: Erziehung ist nicht alles. Der erste Schritt um Freunde zu finden wird erst mal sein anzuerkennen, dass du jetzt nicht mehr bei deinen Eltern wohnst und das du jetzt selbstverantwortlich für dein Verhalten und deine Entscheidungen bist. Du kannst das also nicht mehr auf deine Eltern schieben, sondern nur auf dich selbst. Ich kenne das. Ich bin selbst auch nicht gerade sozialstark und konnte mit gleichaltrigen nie viel anfangen. Dazu zugehören ist aber der falsche Ansatz. Du bauchst keine Clique sondern Menschen, die deine Interessen teilen und bei denen du du selbst sein kannst, ohne dich komplett zu verbiegen. Du bist weder "versaut" noch "verkorkst", sondern genau richtig und richtige Freunde sehen dass auch. Wenn du jemanden kennen lernst und gerne mehr Kontakt hättest, dann ergreife die Initiative. Warte nicht dadrauf, dass sie dich einladen, sondern sprich sie doch mal an, ob sie nen Kaffee trinken wollen oder nicht.

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11. September 2018 um 21:54

Oja, da werden die Leute ihr gleich ganz offen und ehrlich in's Gesicht sagen, wo das Problem ist...

Ich würde der TE auch raten:
Erstmal - du bist erwachsen. Das wichtigste ist jetzt mal, eben nicht mehr die Eltern für alles verantwortlich zu machen, sonst bleibst du ja noch immer in deinen Mustern.

Dann wie hier erwähnt: Bist du selbst aktiv? Gehst du auf andere zu? Pflege Kontakte aktiv. Solltest du aber mal das Gefühl haben es passt nicht, dann eben andere Kontakte knöpfen und pflegen.

Du bist jung, die Welt steht dir offen. Du hast es nach Barcelona mit den Freunden geschafft, da schaffst du auch noch mehr!

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12. September 2018 um 16:03
In Antwort auf naddl989

Hallo,
ich habe eine Frage. Undzwar bin ich ein Kind von Helikopter Eltern. Ich liebe meine Eltern, aber sie haben einfach immer viel zu viel für mich gemacht und sich so um mich gekümmert bzw. immer dafür gesort, dass mir auf jedenfall nichts passiert und alles immer schick. Jetzt bin ich 20 Jahre alt und Studentin. Während meiner Schulzeit habe ich schon keiner Clique dazu gehört und hatte in der Schule keine Freunde sondern nur außerhalb. Und jetzt im Studium ist es nicht viel anders. Ich hab sehr viele tolle, nette und liebe Menschen kennengelernt und habe gedacht dass ich zu einer neuen Clique bzw. zu einem neuem Freundeskreis mit dazu gehöre. Am Anfang war auch alles schick, wir waren zusammen in Barcelona (mein erster Urlaub ohne meine Eltern), haben oft was gemeinsam gemacht/unternommen aber das flacht immer mehr ab. Ich werde immer weniger zu Sachen mit eingeladen und ich hab das Gefühl als wöllte man immer weniger Kontakt mit mir haben obwohl ich nichts gemacht habe. Ich weiß nicht, aber irgendwie schaffe ich es nicht richtig Freundschaften richtig aufzubauen und lange zu halten. 
Nun zu meiner Frage: Habt ihr Vorschläge wie ich es schaffen könnte, das was meine Eltern bei mir mehr oder weniger versaut haben, da wieder heraus zu kommen? Und was kann ich machen damit Freundschaft länger halten und man auch mit mir in Kontakt bleiben möchte?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Danke.

Ja ....Helikoptereltern können es einem schwer machen. Jetzt bist du erwachsen und hast das erkannt..... und entscheidest, ob du ein Helikopterkind bleiben möchtest, oder dich auf den Weg machst und selbständig wirst.
 

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13. September 2018 um 7:10

dein Tipp ist schon seeehr theoretisch. Hast du das selbst mal gemacht? Und sagte dir die Leute einfach in's Gesicht etwas a la: Ja, du bist einfach eine nervige biestige Zicke und nebenbei hast du Mundgeruch.

Also mit ein klein wenig Solzialerfahrung weiß man doch, dass das so nicht läuft... Menschen sind so lange es geht konfliktscheu
 

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13. September 2018 um 12:32

Es gibt einen Unterschied zwischen ehrlich und einfach nu kindisch verletzend. Zu welcher Gruppe man da gehört, muss sich jeder selber überlegen.

Klar, man kann solche Gespräche führen (habe ich auch schon, stelle dir vor). Aber es braucht viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung alles richtig zu deuten. Die richtige Situation, überhaupt die richtige Person aussuchen und dann das gesagte richtig deuten.

Ich sage mal so, Personen die solche Probleme entsprechend dann beantworten können und wollen, sind sicher selten. Und dann im Alter der TE.

Hier im Forum leben ja alle in einer idealen kleinen pinken Wattewelt, aber da draußen muss man schon genau hinhören, muss schon genau wissen, was wie läuft. Und jetzt kommt die TE und klar, sie wird da genau gleich alles zu hören bekommen.


So eine Antwort: Frag doch mal, bei jemanden, der doch noch recht unsicher in sozialen Kontakten ist, finde ich ziemlich naiv und kindisch einfach.
Denn so etwas fragt man am besten die beste Freundin oder seeehr nahestehende Personen. Und wenn ich das Post der TE lese, interpretiere ich doch, dass so jemand fehlt...

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