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Hat hier jemand ein Kind das hochintelligent ist?

13. Juni 2006 um 21:54

Ich habe ein Problem mit meiner Tochter. Sie ist vor ein paar Tagen 4 geworden.
Es liegt einige Monate zurück da wurde ich im Kindergarten angesprochen, ich solle sie mal von einem Kinderpsychologen untersuchen lassen, man hätte dort im Kindergarten das Gefühl sie käme dort nicht zurecht da sie große Schwierigkeiten hätte sich anzupassen und in die große Gruppe einzufügen.
Mir wurde vorgeschlagen sie in eine Sondergruppe mit weniger Kinder zu geben, dort sei sie besser aufgehoben.
Also ging ich mit ihr zu diesem Arzt. Der wiederum sagte mir meine Tochter könne evtl. hochintelligent sein und aus diesem Grund ihren Platz in der Gruppe nicht finden. Sein Rat war sich sehr viel mit ihr zu beschäftigen und ihr immer, so waren seine Worte " Futter für ihr kluges Köpfchen zu bieten". Seit ich diesen Bericht im Kindergarten abgegeben habe, hat niemand mehr mit mir über eine Sondergruppe oder ähnliches gesprochen und ich ging davon aus, dass der Rat und die Diagnose des Arztes angenommen wurde. Jetzt musste ich erfahren, dass dies in keinster Weise geschieht. Ganz im gegenteil andere Eltern berichteten mir, dass meine Tochter im Kindergarten immer beiseite geschoben wird wenn sie eine Frage stellt oder etwas erklärt haben will. Ich muß dazu sagen sie stellt oft sehr komplizierte Fragen, die nicht leicht kindgerecht zu beantworten sind. Aber das ist doch noch lange kein Grund sie beiseite zu schieben und künstlich klein zu halten und so gegen den Rat des Arztes zu arbeiten. Als meine Tochter mal die Mutter eines anderen Kindes fragte ob sie dort mal spielen dürfe, da wurde der Mutter von einer Erzieherin davon abgeraten mein Kind zu sich zu holen. Sie gab die Begründung mein Kind sei sooo anstrengend das könne kein normaler Mensch leisten.
Ich sehe das nicht so und die andere Mutter, die sie übrigens doch zu sich geholt hat, auch nicht. Ich weiß jetzt nur nicht so recht was ich im Bezug auf den Kindergarten machen soll. ich würde meine Tochter ja in einen anderen Kindergarten geben wenn es hier noch einen geben würde, aber das ist leider nicht der Fall. Und vor allem weiß ich ja noch gar nicht sicher ob sie tatsächlich hochintelligent ist, das kann ja auch alles noch umschlagen.
Hat hier jemand Erfahrungen in dieser Richtung sammeln können? Wann merke ich woran sicher ob sie tatsächlich sooo intelligent ist.
Vielen Dank im Voraus
Nachtschicht

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14. Juni 2006 um 12:18

Habe deren zwei.
Hallo Nachtschicht!

Oh, wie kommen mir deine Probleme bekannt vor! Unsere "heile Welt" kriegte Risse, als meine Älteste, die mit 3 Jahren fließend lesen konnte (ganz vón allein), aus dem Kindergarten mit der Frage kam: "Mami, bin ich wirklich nicht normal? Das hat die xxx Erzieherin) heute zu mir gesagt." Bis dahin hatte ich mich an meinem klugen Kind einfach nur gefreut. Bis ich wieder unbefangen mit dem Thema umgehen konnte, sind Jahre vergangen. Inzwischen kommt meine Tochter mit 8 Jahren in die 5. Klasse (und ist trotzdem heftig unterfordert), meinen Mittleren habe ich mit 5 1/4 einschulen lassen, und wir kommen halbwegs mit dem Thema zurecht.

Das Wichtigste ist: Lass dir nicht einreden, deine Kinder seien unnormal. Versuche, in Ruhe mit den Kindergärtnerinnen über das Problem zu sprechen. (Es gibt für Erzieherinnen Schulungen in Sachen Hochbegabung. Leider scheinen die meisten Angst davor zu haben.) Suche vor allem nach "Gleichbetroffenen" in deinem Umfeld. Das ist auch für die Kinder ganz wichtig!!!, denn sie fühlen sich unter Gleichaltrigen meist ebenso fehl am Platz wie unter Erwachsenen - mit Ersteren können sie nicht reden, Letztere nehmen sie (von löblichen Ausnahmen abgesehen) nicht ernst. Mir hat ein Kontakt zur Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) sehr geholfen. (Die helfen dir übrigens, ohne nach dem IQ oder einer Diagnose oder sonstwas zu fragen!) Die Probleme fangen nämlich meist erst mit der Schule so richtig an, da ist es sinnvoll, sich schon langfristig gute Kontakte zu sichern. Übrigens: Intelligenz ist da oder nicht, sie "verwächst" sich nicht !!

Ich kann dir ganz viel über das Thema erzählen und vielleicht auch im Einzelfall ein paar sinnvolle Ratschläge geben. Wenn du möchtest, schick mir doch eine Privatnachricht! Würde mich freuen!

Tschüss, Tiny

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14. Juni 2006 um 13:18

??
Ich würde die erzieherin zur rede stellen und mic beim vorgesetztn beschweren. Mann kann einem kind doch nicht sagen das es nicht normal ist. Ich bin froh das ich nicht an deiner stelle bin ich erzieher würde entlassen werden. Man kann doch als erzieherin das kind nicht mir absicht nich zusätzlich ausgrenzen. Wechsel am besten den kindergarten.

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14. Juni 2006 um 20:49

Hallo
Habe eine ähnliche Tochter.-Das tut jetzt aber nichts zur Sache.
Rede mit den Erziehern!!!
Frage sie ganz direkt, ob sie der Situation nicht gewachsen sind, Deine Tochter zu betreuen und wenn das so ist, nimm sie aus diesem KIGA raus!!!

Bin seit gestern in einer Elterngruppe von hochbegabten Kindern und habe etliche Literatur bekommen, wenn Du magst, dann kann ich Dir einiges empfehlen-Internetseiten, Tel.Nr., vielleicht auch eine Elterngruppe in Deiner Nähe.

LG Kleene32

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18. Juni 2006 um 9:31

Da würde ich mich aber...
beschweren. Und zwar ganz schnell. Das geht ja wohl nicht an, dass eine Erzieherin einer Mutter abrät, das Kind von anderen einzuladen.

Es gibt übrigens auch Erzieherinnen, die ein Kind einfach nicht mögen und da kann man dran drehen, was man will, das ist so.

Mir wurde, als mein Sohn 4 oder 5 war, von seiner Erzieherin nahe gelegt, ihn aus dem Kindergarten rauszunehmen und in den heilpädagogischen Kindergarten der Lebenshilfe zu bringen. Ich bin aus allen Wolken gefallen und hab natürlich überhaupt nichts derartiges unternommen. Angeblich wäre er verhaltensgestört und hyperaktiv. Das Ganze - und da mußt du unbedingt aufpassen - zog sich dann noch bis in die Grundschule weiter, weil Lehrerin und Erzieherin dicke befreundet waren. Schluss war erst, als ich bei der Erziehungsberatungsstelle war, der gute Pädagoge mir klar sagte, er wüßte überhaupt nicht, was ich da wolle, mein Kind wäre so normal, wie es normaler nicht ginge. Erst als ich diesen Pädagogen dann zu der Lehrerin schickte, bzw, ihn darum bat, mit ihr zu sprechen, war endlich Ruhe. In der dritten Klasse bekam er dann einen LehrER, und der war einfach superklasse.

Heute geht er aufs Gymnasium, ist knapp 15 Jahre alt, kommt mit seinem Umfeld gut klar, ist beliebt, und ich frage mich noch oft, was er eigentlich in der Lebenshilfe sollte. (nicht abwertend gemeint).

So einen Missbrauch von *vermeintlicher* Macht einer Erzieherin würde ich allerdings keinstenfalls mehr hinnehmen. Bitte kümmere Dich darum, und wenn es nicht geht, hol sie da raus.

vg
Waerterin

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18. Juni 2006 um 12:33

Es ist schön zu sehen,
dass es noch mehr Eltern so geht wie mir. Und ich freue mich darüber so viele Erfahrungsberichte zu lesen. Es ist nicht einfach in dieser Situation zu stecken. In meinem Umfeld hat leider niemand ein Kind mit diesen Eigenschaften und es ist nicht leicht mit Eltern die dieses Problem nicht haben darüber zu sprechen. Ich habe oft das Gefühl, die meinen ich wolle mich mit meiner Tochter in den Mittelpunkt stellen und wie soll ich sagen "angeben". Das ist aber wirklich nicht der Fall, dass kann ich Euch sagen ich hätte lieber ein ganz "normales" Kind. Im Kindergarten läuft es zur Zeit besser. Ich habe mit den Erzieherinnen ein intensives Gespräch geführt und ihnen deutlich gemacht, dass ich mir meiner Möglichkeiten bewußt bin und ich diese auch nutzen werde wenn sollte sich nichts ändern.
Um meine Tochter hinreichend zu fördern bekommt sie jetzt Ergotherapie. So wie ich die Sache sehe ist sie damit sehr glücklich, denn für sie heißt das 45min in der Woche volle Auslastung und die bekommt sie sonst eher selten. Der Ergotherapeut ist super er hat immer Tipps für mich wie ich sie sinnvoll fördern kann und er hilft mir dabei herauszufinden in welche Richtung ihre Begabung genau geht. So leicht ist das bei ihr nicht denn es äußert sich bei ihr nicht so sichtbar wie zu Beispiel bei Kindern die aus heiterem Himmel lesen oder rechnen können. Der Umgang mit logischen Zusammenhängen und das Abstrakte Denken sind bei ihr sehr ausgeprägt das ist schon mal sicher auch das Verständnis für Formen und Farben, aber so ganz haben wir noch keine genaue Linie gefunden. Ich denke ich habe in den letzten Tagen gelernt mit der Tatsache zu leben nur wie gesagt es ist nicht einfach den richtigen Weg zu finden. An alle die Buchtipps, Kontaktadressen, Spielvorschläge oder ähnliches für mich haben, ich freue mich über private Nachrichten und bin sehr dankbar. Ich muß auch noch mal sagen wie froh ich bin dass es dieses Forum gibt denn hier in unserem Dorf halten mich alle für arrogant wenn ich von meiner Tochter erzähle, aber man muß es doch mal loswerden.

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20. Juni 2006 um 12:46
In Antwort auf nachtschicht

Es ist schön zu sehen,
dass es noch mehr Eltern so geht wie mir. Und ich freue mich darüber so viele Erfahrungsberichte zu lesen. Es ist nicht einfach in dieser Situation zu stecken. In meinem Umfeld hat leider niemand ein Kind mit diesen Eigenschaften und es ist nicht leicht mit Eltern die dieses Problem nicht haben darüber zu sprechen. Ich habe oft das Gefühl, die meinen ich wolle mich mit meiner Tochter in den Mittelpunkt stellen und wie soll ich sagen "angeben". Das ist aber wirklich nicht der Fall, dass kann ich Euch sagen ich hätte lieber ein ganz "normales" Kind. Im Kindergarten läuft es zur Zeit besser. Ich habe mit den Erzieherinnen ein intensives Gespräch geführt und ihnen deutlich gemacht, dass ich mir meiner Möglichkeiten bewußt bin und ich diese auch nutzen werde wenn sollte sich nichts ändern.
Um meine Tochter hinreichend zu fördern bekommt sie jetzt Ergotherapie. So wie ich die Sache sehe ist sie damit sehr glücklich, denn für sie heißt das 45min in der Woche volle Auslastung und die bekommt sie sonst eher selten. Der Ergotherapeut ist super er hat immer Tipps für mich wie ich sie sinnvoll fördern kann und er hilft mir dabei herauszufinden in welche Richtung ihre Begabung genau geht. So leicht ist das bei ihr nicht denn es äußert sich bei ihr nicht so sichtbar wie zu Beispiel bei Kindern die aus heiterem Himmel lesen oder rechnen können. Der Umgang mit logischen Zusammenhängen und das Abstrakte Denken sind bei ihr sehr ausgeprägt das ist schon mal sicher auch das Verständnis für Formen und Farben, aber so ganz haben wir noch keine genaue Linie gefunden. Ich denke ich habe in den letzten Tagen gelernt mit der Tatsache zu leben nur wie gesagt es ist nicht einfach den richtigen Weg zu finden. An alle die Buchtipps, Kontaktadressen, Spielvorschläge oder ähnliches für mich haben, ich freue mich über private Nachrichten und bin sehr dankbar. Ich muß auch noch mal sagen wie froh ich bin dass es dieses Forum gibt denn hier in unserem Dorf halten mich alle für arrogant wenn ich von meiner Tochter erzähle, aber man muß es doch mal loswerden.

Nachtschicht: wollte dir eine PN schicken,
aber es geht "irgendwie" nicht (weiß nicht, woran das liegt?!). Ich versuch es die Tage nochmal. Jedenfalls habe ich es nicht vergessen!

Gruß, tiny

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28. Juni 2007 um 13:05
In Antwort auf birgit_11892245

Habe deren zwei.
Hallo Nachtschicht!

Oh, wie kommen mir deine Probleme bekannt vor! Unsere "heile Welt" kriegte Risse, als meine Älteste, die mit 3 Jahren fließend lesen konnte (ganz vón allein), aus dem Kindergarten mit der Frage kam: "Mami, bin ich wirklich nicht normal? Das hat die xxx Erzieherin) heute zu mir gesagt." Bis dahin hatte ich mich an meinem klugen Kind einfach nur gefreut. Bis ich wieder unbefangen mit dem Thema umgehen konnte, sind Jahre vergangen. Inzwischen kommt meine Tochter mit 8 Jahren in die 5. Klasse (und ist trotzdem heftig unterfordert), meinen Mittleren habe ich mit 5 1/4 einschulen lassen, und wir kommen halbwegs mit dem Thema zurecht.

Das Wichtigste ist: Lass dir nicht einreden, deine Kinder seien unnormal. Versuche, in Ruhe mit den Kindergärtnerinnen über das Problem zu sprechen. (Es gibt für Erzieherinnen Schulungen in Sachen Hochbegabung. Leider scheinen die meisten Angst davor zu haben.) Suche vor allem nach "Gleichbetroffenen" in deinem Umfeld. Das ist auch für die Kinder ganz wichtig!!!, denn sie fühlen sich unter Gleichaltrigen meist ebenso fehl am Platz wie unter Erwachsenen - mit Ersteren können sie nicht reden, Letztere nehmen sie (von löblichen Ausnahmen abgesehen) nicht ernst. Mir hat ein Kontakt zur Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) sehr geholfen. (Die helfen dir übrigens, ohne nach dem IQ oder einer Diagnose oder sonstwas zu fragen!) Die Probleme fangen nämlich meist erst mit der Schule so richtig an, da ist es sinnvoll, sich schon langfristig gute Kontakte zu sichern. Übrigens: Intelligenz ist da oder nicht, sie "verwächst" sich nicht !!

Ich kann dir ganz viel über das Thema erzählen und vielleicht auch im Einzelfall ein paar sinnvolle Ratschläge geben. Wenn du möchtest, schick mir doch eine Privatnachricht! Würde mich freuen!

Tschüss, Tiny

Wie merke ich das mein kind hochbegabt ist
Ich habe schon länger den verdacht das mein Sohn Leon-Luca weit vorraus ist aber irgentwie habe ich keine konkreten hilfen von aussen der kinderartzt sagt zwar er hat ein gutes Motorik und Entwicklungspotential
aber irgentwie geht er nicht auf meine Vermutung ein. Erist im Kindergarten ein ziemlich normales Kind hat dort zwar ab und zu langeweile aber die meiste Zeit geht es und zu Hause fängt der Streß dann an Mama spiel mit mir mama den Ganzen Tag. Dann frägt er mir Löcher in den Bauch als weiß ich keine Kindgerechte antwort zu geben er geht ungern ins Bett hat unheimliche Power. Mit 4 1/2 monaten bekam er die ersten zähne Hat mit 10 1/2 monaten gelaufen und mit zwei angefangen zu sprechen.Mit 3 Jahren ging es plötzlich von 0 auf 100 mit dem Wortschatz. Jetzt ist er 4 Jahre er bedient den Pc den -viediorecorder Spielt nintendo einwandfrei und will ständig Schule spielen.Wenn was nicht klappt wird er böse und wütend. Er hat eine Tante die 10 ist kann es daran liegen das er soweit vorraus ist oder muß ich mir gedanken über eine HB machen.Wer kann mir Helfen.

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5. August 2013 um 1:20

Kommt mir bekannt vor...
aus meiner eigenen Kindheit. Ich selbst gelte auch als hochintelligent, hatte aber bis in die 7. Klasse grosses Glück mit meinen Lehrern. Jetzt bin ich 16 und mache die Matura. Aber als ich deinen Text durchlas, dachte ich sofort, dein Kind ist ganz bestimmt hochbegabt. Wie sich die Kindergärtnerin ihr gegenüber benahm ist absolut daneben. Ich würde den Kindergarten wechseln, wenn das möglich ist. Aber auf die andere Seite ist es auch nicht wahnsinnig schlimm für deine Tochter, diese Ablehnung zu erfahren, im Sinne davon, dass sie davon keine Schäden davontragen wird. Als Hochbegabte kommt man ständig in Situationen, in denen man eben "das Genie" ist, und daher uniteressant, da leider das Klischee vorherrscht, wir hochintelligenten seien alles sozial unfähige Pickelgesichter mit dicken Brillengläsern, und würden ständig nur mathematische Formeln vor uns hin brabbeln. Sie wird damit umgehen lernen, aber wenn es möglich ist, wäre es natürlich schon viel besser, einen Kindergarten für sie zu finden, wo sie akzeptiert wird. Evtl. ist die Kindergärtnerin einfach beleidigt, weil eine 4-jährige gescheiter ist als sie. Kommt recht häufig vor bei Lehrpersonen, habe da so meine Erfahrungen gemacht...
Aber sie wird keinen Schaden davontragen, wenn die Kindergärtnerin sich ihr gegenüber so benimmt. Klar, es ist nicht schön, es wird bei ihr Frust auslösen, und Wut. Aber sie wird ihre Fragen aufsparen, bis sie beantwortet werden, oder sie versuchen, aufgrund Informationen die sie aufschnappt, selber zu beantworten.

Einige Tipps für dich:
- Wenn dich deine Tochter etwas fragt, antworte so genau wie möglich darauf. Auch wenn es gerade unpassend ist, sie wird es dir danken!
- Sie wird dich Dinge fragen, die überhaupt nicht zum Thema passen. Wenn du (evtl. kommt das erst später) mit ihr über etwas sprichst, kann es sein, dass sie 2 Sekunden danach etwas völlig zusammenhangsloses fragt. Lass dich davon nicht irritieren, hab ich auch immer gemacht (;
- Wenn sie später in der Schule Probleme mit den Lehrern hat, weil diese ihre Fragen nicht beantworten oder sie benachteiligen, erklär deiner Tochter, dass sie einfach darüber wegsehen soll. Sag ihr, sie kann ja andere Fragen, nicht nur Lehrer wissen Dinge.

Sonst frag mich per PN, würde mich freuen (:


Liebe Grüsse
Dnupselina

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5. August 2013 um 10:52

Bericht
Zu dem Thema habe ich etwas auf meinem Blog verfasst.

http://familiefreizeitinhannover.blog spot.de/2013/07/ein-beitrag-im-familie-magazin.html

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8. August 2013 um 0:02

Klar geht das
Klar kann das sein! Intelligenz hat nichts mit dem Alter zu tun. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist etwa die Hälfte Erziehung, und die andere Hälfte sind die Gene. Klar, mit 4 ist man noch nicht "fertig erzogen", aber das meiste spielt sich eh schon vorher ab, geht man davon aus. Also, es ist durchaus möglich, dass das Kind intelligenter ist als die Erzieherin.

Aber da sieht man gerade sehr schön das Problem, dass viele Leute einfach zu wenig über dieses Thema wissen, zu wenig sensibilisiert dafür sind (nicht böse gegen dich gemeint). Denn ziemlich genau das, was du dir denkst, dachte sich die Kindergärtnerin wahrscheinlich auch.


In einem Punkt gebe ich dir aber recht: Die Kindergärtnerin hat sicher tatsächlich viel zu tun, das sehe ich auch so. Klar, kann sie dem Kind nicht jede Frage so genau erklären, wie das Töchterchen es gerne hätte. Aber das ist noch lange kein Grund, sich so daneben zu benehmen und sich ins Privatleben einzumischen...

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9. August 2013 um 10:01

Da verwechselst du wohl was
Intelligenz hat nur bedingt was mit Wissen oder Können zu tun. Menschen mit einem hohen IQ haben diesen schon seit Kindheit. Auch wenn sie nicht lesen oder rechnen können, ist der IQ höher, als bei den meisten Erwachsenen.

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12. August 2013 um 6:54

Widerspruch
Es ist wie es ist. Was Intelligenz bedeutet, ist festgelegt.Wenn Du es gerne anders interpretierst, ist es Dein Problem. Schön, dass Du weißt, wie Ich mir intelligente Leute vorstelle, dass ist aber DEINE Vorstellung. Deinen letzten Satz muss man umdrehen, dann wird er richtig: Ein Kind kann intelligenter sein, als ein Erwachsener, dafür braucht es nicht mehr wissen.

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13. August 2013 um 8:15

Ohja, wenn man nicht mehr weiterkommt, dann wird man persönlich
Mal abgesehen von dem Unwissen, welches du an den Tag legst, Solltest Du den kompletten Wikipedia-Artikel lesen UND verstehen. Ich kenne diesen und mit Verlaub noch diverse andere wissenschaftlich fundierte Publikationen. Mein Studium beschäftigte sich im Kern damit ...Manchmal reicht es eben doch nicht nur Lesen zu können, verstehen wäre sinnvoll. Aber Lass gut sein, für Minderbemittelte lass ich auch eine (zu) triviale Definition gelten.

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15. August 2013 um 22:23

Mein Sohn hat einen Durchschnitts IQ von 116-126,
aber eine Sprachbegabung von 136+.
Ist legastheniker...was die sache nicht einfacher macht.

Ich musste leider feststellen, das es für Kinder mit Hochbegabung hier in Deutschland nicht wirklich Unterstützung gibt. Mein Sohn besucht die Mittelschule und ist nicht gerade der Beste....Verhaltensauffällig, da er im Unterricht vor sich hin brabbelt und meist nicht bei der Sache ist. Auf eine Höhere Schule geht nicht, da er die Leistungen nicht auf der Gänze bringen kann. Auf der Mittelschule falsch, weil er nicht genug input bekommt. Also hoffe ich, das er es wie z.Beisp.: der Physiknobelpreisträger 2012, Albert Einstein, Leonardo DaVinci, Mozart und co. hält und einfach als Erwachsender seinen Weg findet und nicht das eintrifft, was Einstein einmal sagte: "Die Schule macht einen freien Geist kaputt." so oder so ähnlich

Meine Frage ist nur eine: Können wir uns das leisten???

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25. August 2013 um 14:02

Du gehst zum Kinderarzt
und holst dir dort eine Überweisung zum Kinderpsychologen, bei dem du deine Tochter einen IQ-Test machen läßt.

Wenn sie den gut mit macht, bekommst du ein aussagekräftiges Ergebnis über ihre Intelligenz. Du kannst auch mal ganz unverbindlich bei mensa e.V. rein schauen, dort gibt es die Sektion "hochbegabte Kinder" - demzufolge auch die zugehörigen Eltern Im Zweifelsfall einfach mal die Zentrale anmailen, die helfen dir sicher weiter.

Ob meine Kiddies hochbegabt sind, weiß ich nicht. Chancen stehen gut, denn der zugehörige Papa ist es, ich bin es, meine Schwester und mein Vater sind es auch.......Von demher - ich kann dir eher aus Erwachsenensicht Rat geben nach dem Motto "Was hätte mir gefallen, hätte man vor 35 Jahren schon gewußt, was Hochbegabung ist"

Und hey - auch wenn das jetzt wie ein Schlag ins Gesicht wirkt: Wenn dein Kind von der Norm abweicht, egal in welcher Art, dann bist du und dein Kind in solchen Einrichtungen wie KiTas nur dann erwünscht, wenn die KiTa eine sog. Integrative KiTa ist. Die Jungs und Mädels dort kennen sich mit allen möglichen Auffälligkeiten aus und haben auch Lust dazu, sich damit auseinander zu setzen. Regelfall ist aber eher genau das, was dir gerade passiert.

Und Hochbegabung ist eh nur was, was die Eltern gerne wollen <- Die Ironie hast du hoffentlich erkannt.......

LG Zimt

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6. September 2013 um 22:13

Mit 4 oder 5....
Kann ein Kind mit Begabung durchaus lesen und rechnen. Im "schlimmsten" fall hat es sich das sogar selber bei gebracht. Das erste verständliche Wort meines Sohnes war:"Bitte", da war er knapp ein halbes Jahr alt. Meine Tochter konnte mit einem Jahr Drei-Wort-Sätze. Wollte mit 3 eigentlich lesen lernen. Aufgrund von äußeren negativen Einflüssen habe ich mich nicht getraut. Rechnen im Bereich des Zehnerraums konnte sie mit viereinhalb. Sie hat "nur" einen def. IQ von 116.
Ich habe sie früher eingeschult, aber das Schulsystem ist für solche Kinder nicht gemacht. Mobbing war Tagesgeschäft. Selbst eine der Lehrerinnen mobbte.
Deshalb schaffte sie den Übertritt HS>RS nicht auf Anhieb. Ich lies sie die fünfte in der RS wiederholen. Heute, sie geht jetzt in die 8. klasse, kämpft sie hauptsächlich mit pubertärer Faulheit ;D
.... Achja.... Die Lehrerin mobbte meine Tochter, weil diese sie innerhalb der ersten 5 Schultage in der dritten klasse! an ihre pädagogischen grenzen brachte und die Lehrerin nicht sofort merkte, das meine Tochter mit ihr "spielte".
Welcher Erwachsene gibt schon gern zu, das ein Kind ihn ausgetrickst hat....
Mein Sohn hat in der vierten fast ein viertel Jahr lang zwei hausaufgabenhefte benutzt und damit die Lehrerin, die hortbetreuer und mich an der Nase herum geführt.... Diese Kinder suchen nach Aufgaben..... ;D

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