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Hass oder Zuneigung - "Schwiegermutter"

5. September 2011 um 12:53

Hallo!

Also es geht um meine zukünftige Schwiegermutter (daher in Klammern). Ich bin momentan einfach psychisch fertig, da ich nicht sagen kann ob ich ihr Liebling bin oder ob sie mich nicht ausstehen kann.
Ich bin vor 4 Jahren zu meinem Freund zugezogen und wohne seit dem im gleichen Haus mit seinen Eltern. Wir teilen uns auch das Bad und die Küche.
Am Anfang war alles super (die Idee, dass ich zu ihnen ziehen sollte hatte meine "Schwiegermutter", da sie sagte, wir könnten uns als Studenten keine Wohnung leisten und würden nur Schulden haben).
Dann lief alles OK, sie ist sogar meine Taufpatin geworden (bin mit 20 getauft worden) und hat mir immer wieder kleine Geschenke gemacht etc.)
Das einzige, das nicht gepasst hat, war das Verhältnis zu der Schwester meines Freunds, da wir komplette Gegensätze sind. Wir haben uns aber nie gestritten oder so, ab u zu lässt halt eine von uns ne Bemerkung raus aber ansonsten kommen wir miteinander aus.
Tja. Aber meine "Schwiegermutter" ist total gespalten. Sie hat manchmal Phasen, da ist sie einfach wütend und wer gerade Pech hat, der ist an allem Schuld. In letzter Zeit bin ichs.
Mein Freund zieht nächsten Monat weg (wg. Masterarbeit), ich war mir am Anfang nicht sicher, ob ich mitkommen soll (da er dort nur ein halbes Jahr sein wird), aber dann hat meine "Schwiegermutter" zu ihm gesagt, ich solle mitkommen, da sie es mit mir ohne ihn nicht aushält (wg. der Streiterei mit seiner Schwester). Ich hab da ganz arg geweint, da ich dachte, die kann mich doch nicht leiden, obwohl sie immer so lieb ist. Vor allem: sie hat ja nie gesagt, dass es sie stören würde oder was ich anders machen soll. Dann hab ich mich beruhigt u es war alles OK.
Bis morgen. Da hatten wir unser 5.Jubiläum. Ich bin aufgestanden, um meinem Freund Frühstück vom McDonald zu holen, weil er es so mag, es war ein Teil des GEschenks. Da treff ich meine "Schwiegermutter" und sie sagt: Fährst du zum Bäcker? Wir wollten nämlich Pancakes machen. Das hab ich so verstanden, dass ich nicht zum Bäcker fahren soll, da sie ja die pancakes machen u hab gesagt_ Nein, ich fahr nicht zum Bäcker, ich hol nur was für'n Thomas.
Dann bin ich gekommen u sie war stinksauer. Für mich gabs keine Pancakes und sie hat mit mir nicht geredet, mich und meinen Freud einfach ignoriert. Ich habs gar nicht verstanden und habs auch nicht ausgehalten, bin in mein Zimmer u hab geheult, weil es dann zu viel für mich war, dass ich am Frühstückstisch sitz u total ignoriert werd.
Irgendwann sagte mir Thomas' Schwester, sie ist sauer weil ich keine Brötchen mitgebracht hab. Dann dacht ich mir ok ich habs wohl falsch verstanden und obwohl ich finde, dass wir beide einfach ein Kommunikationsproblem hatten, bin ich zu ihr hin und wollte mich entschuldigen, weil cih diese Atmosphäre nicht aushalten konnte. Sie hat mich gar nicht ausreden lassen und hat die ganze Geschcihte ganz anders erzählt, auch Sätze hinzugefügt und so und mir vorgeworfen, ich denke nur an mich und sie hätten schon so viel für uns getan... Na ja, als ob ich noch nie was für die anderen gemacht hätte (u ja ich denke an unserem Jahrestag an meinen Freund, für mich hab ich nix geholt u hatte dann auch kein Frühstück).
Es ging dann nur darum, wie egoistisch ich mich verhalten hab, als ich ihm das Frühstück geholt hab u es war ganz klar, dass ich zum Bäcker hätte fahren sollen, dann hätten sie auch keine Pancakes gemacht. Dann hat sie nur gesagt, das ist jetzt in Ordnung (in einem total saueren Ton) und hat mich aus dem Bad rausgeschmissen.
Nun sitz ich da u denke mir: super, was soll ich jetzt tun? Wenn es wegen ein paar Brötchen schon den ganzen Tag stress gibt, dann geh ich lieber nicht aus dem Zimmer raus, sonst tue ich vllt wieder irgendwas, ohne es zu merken. Mein Freund sagt, sie ist halt so, wenn sie Stress hat (in der Arbeit), dann regt sie sich immer gleich auf und übertreibts u das hat erstmal nix mit mir zu tun. Aber ich pack's einfach nicht, dass ich dann ignoriert u angemacht werde, weil sie sich entspannen muss. Ich hab auch keine LUst, dieses Jahr mit ihnen Weihnachten zu feiern oder einfach nur da zu sein. Mir bleibt noch ein Monat, dann bin ich ja mit meinem Freund weggezogen und ich komm auch nicht mehr zurück (obwohl sies mir angeboten hat- ne Woche nachdem sie zu meinem Freund sagte, ich soll verschwinden).
Wie soll ich damit umgehen? Manchmal mag sie mich, dann macht sie solche Szenen und macht mich vor allen total schlecht.. Ich ertrags emotional einfach nicht, so ein Verhalten bin ich nicht gewohnt.
Habt ihr nen Rat für mich? Soll ich versuchen, Begegnungen mit ihr zu meiden? Soll ich mich normal verhalten und solche Ausrutscher akzeptieren?
Ich bin im Moment einfach traurig und wütend gleichzeitig u kann nicht drüber hinwegkommen...

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7. September 2011 um 15:35

Sie ist wie sie ist,
sei froh, dass du deinen Freund an deiner Seite hast. Du solltest mit ihr eine ganz klare Sprache haben.Arbeite an deiner Kommunikation. Ich möchte nun nicht deine Schwiegermutter in Schutz nehmen, aber sie steht zwischen den Fronten, da ist die Tochter und da ist die Schwiegertochter. Wenn ihr woanders wohnt, dann werdet ihr euch eh seltner begegnen und vertrete deinen Standpunkt ,wenn ihr euch seht, Du darfst ganz klar sagen, wie du was empfindest und erlebst.
Und du mußt deine Grenzen setzen, so ist das nun mal, das gilt für immer und überall. Sonst fühlst du dich als Opfer und als Verliererin.

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13. September 2011 um 20:40

Nicht einfach
zahlst du dafür, dass du dort mit im Haus wohnen darfst??

oder wie ist das geregelt....


Gruss Saraa

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