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Habe täglich Angst vor der Konfrontation mit meiner Schwiegermutter

20. Juni 2018 um 16:01

Habe lange überlegt, ob mir so ein Forum helfen kann, aber ich muss mir das Thema einfach mal von der Seele schreiben.
Mir geht´s zunehmend schlechter wegen meiner Schwiegermutter in spe. Es ist eine sehr lange Geschichte. Mein Partner und ich, wir sind schon 19 Jahre zusammen. Von Anfang an haben seine Eltern und insbesondere seine Schwiegermutter sich sehr viel bei uns eingemischt. Da wir immer wieder mal finanzielle Schwierigkeiten hatten und sie uns dann ausgeholfen haben, sind wir auf eine gewisse Art und Weise in eine Abhängigkeit geraten. Nach etwa 3 Jahren Beziehung sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Wir hatten bis vor fünf Jahren immer eine gemeinsame Wohnung, zwar im Ort oder Nachbarort der Schwiegereltern, aber immerhin noch dieser Abstand. Vor 6 Jahren ist unsere Tochter auf die Welt gekommen. Als sie 1 Jahr alt war ist die Oma meines Freundes verstorben und somit wurde das Erdgeschoß im Haus meiner Schwiegereltern frei. Somit war sofort klar, dass wir dort einziehen werden. Im Prinzip hatte ich da nicht so viel dagegen, denn es ist auch nicht so, dass wir überhaupt kein gutes Verhältnis hätten.
Leider standen in der Wohnung grundlegende Sanierungsarbeiten an und da wir dafür kein Polster hatten (ich habe bereits einen Kredit) haben die Schwiegereltern alles bezahlt. Aber auch alles bestimmt. Es wurde ein komplett neues Bad gemacht, ebenso Küche, die anderen Räume mit Rauputz verputzt und teilweise farblich gestrichen, ein Laminatboden verlegt. Ich/wir wurden nicht einmal gefragt, welche Fliesen würdet ihr wählen, wollt ihr vielleicht eine Badewanne, gefällt euch diese Wandfarbe... etc. Zu meinem Partner wurde so quasi gesagt, wir kennen ja euren Geschmack. Es ist auch nicht total hässlich geworden, aber manches hätte ich doch anders gewollt. Aber man muss ja dankbar sein.
Und mittlerweile ist es so gekommen, wie es kommen musste. Meine Schwiegermutter mischt sich eigentlich in unser komplettes Leben ein und besonders in die Erziehung unserer Tochter. Ich könnte jetzt hundert Beispiele aufführen, was aber zu lang werden würde. Vielleicht so viel, sie kauft mittlerweile die meiste Kleidung für unsere Tochter, wofür man wiederum sehr dankbar sein muss und legt somit auch einen Kleidungsstil fest. Wenn es mit der Tochter zu - in meinen Augen ganz normalen - "Schwierigkeiten" kommt (Kind will nicht schlafen, Kind will keinen Salat und Gemüse essen,...) sind immer wir schuld und sollten dies und jenes tun. Z.B. sollte ich doch frischer und abwechslungsreicher kochen.
Nun könnte man sich hier bei vielem noch sagen "Da rein, da raus..." aber mir gelingt das nicht immer und mir gehts einfach nicht gut damit.
Und teilweise leidet auch meine Tochter darunter. Z.B. mag meine Schwiegermutter keine Barbie Puppen. Sie ist halt selbst eher so der sportliche Typ, schminkt sich nicht etc. Meine Tochter liebt aber ihre Barbies und ich finde es nicht schön, dass sie von Omi immer hören muss "Barbies sind doof".
Der Konflikt spitzt sich auch dahingehend zu, dass meine Mutter so ein komplett anderer Typ ist, als meine Schwiegermutter. Also sowohl vom Modestil, als auch von der Art. Die beiden kommen auch nicht gut miteinander klar. Meine Eltern leben in Bayern, deswegen gibt es da nicht häufigen Kontakt, aber es bezieht sich halt auch wieder auf alles und beeinflusst unser Leben. Unsere Tochter bekommt z.B. von der Oma aus Bayern pinkfarbene Kleider, wie es Mädchen lieben oder Barbie Puppen und die Omi hier findet das dann scheiße und sagt es auch!
Im September wollen mein Freund und ich endlich heiraten. Wir kombinieren das mit der Einschulung unserer Tochter. Hierzu sind dann natürlich die Schwiegereltern und auch meine Eltern eingeladen. Mir graut es schon total davor, obwohl das ja eigentlich zwei wunderschöne Tage werden sollten...
Ich weiß dass meine Mutter ein rosa Spitzenkleid für meine Tochter für die Hochzeit besorgt hat und dass es meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen wird, ich weiß dass die Unterhaltungen mit den vieren am Tisch schwierig werden, ich weiß dass meine Schwiegermutter genau beäugen wird wieviel meine Eltern uns zur Hochzeit schenken, da sie (die Schwiegereltern) das Essen und Deko bezahlen,...
Jeden Tag habe ich Angst vor der Begegnung/Konfrontation mit meiner Schwiegermutter! Das hört sich bestimmt total bescheuert an, aber ich bin schon total verunsichert, weil ich ganz oft was vorgeworfen bekomme oder mir ihre Meinung anhören muss. Ich bin generell ein Mensch der schwer kontern kann und nicht so schlagfertig ist - sie hingegen ist jedoch total dominant, also die perfekte Kombination
Mein Freund versucht oft zu schlichten oder auch zu beschwichtigen, aber im Grunde kommt er auch nicht gegen sie an. Er ist momentan beruflich auch sehr eingespannt und oft gar nicht da. Auch ich muss Vollzeit arbeiten und deshalb übernimmt ausgerechnet auch meine Schwiegermutter täglich ab 13:30 bis etwa 17 Uhr die Betreuung unserer Tochter. Sie ist also voll mit im Boot und ich wäre ohne sie aufgeschmissen... Der Schwiegervater ist noch voll berufstätig und mischt sich weniger ein.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich nicht den großen Krach haben möchte?
Vielen Dank!!!

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20. Juni 2018 um 17:01
In Antwort auf user9048

Habe lange überlegt, ob mir so ein Forum helfen kann, aber ich muss mir das Thema einfach mal von der Seele schreiben.
Mir geht´s zunehmend schlechter wegen meiner Schwiegermutter in spe. Es ist eine sehr lange Geschichte. Mein Partner und ich, wir sind schon 19 Jahre zusammen. Von Anfang an haben seine Eltern und insbesondere seine Schwiegermutter sich sehr viel bei uns eingemischt. Da wir immer wieder mal finanzielle Schwierigkeiten hatten und sie uns dann ausgeholfen haben, sind wir auf eine gewisse Art und Weise in eine Abhängigkeit geraten. Nach etwa 3 Jahren Beziehung sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Wir hatten bis vor fünf Jahren immer eine gemeinsame Wohnung, zwar im Ort oder Nachbarort der Schwiegereltern, aber immerhin noch dieser Abstand. Vor 6 Jahren ist unsere Tochter auf die Welt gekommen. Als sie 1 Jahr alt war ist die Oma meines Freundes verstorben und somit wurde das Erdgeschoß im Haus meiner Schwiegereltern frei. Somit war sofort klar, dass wir dort einziehen werden. Im Prinzip hatte ich da nicht so viel dagegen, denn es ist auch nicht so, dass wir überhaupt kein gutes Verhältnis hätten.
Leider standen in der Wohnung grundlegende Sanierungsarbeiten an und da wir dafür kein Polster hatten (ich habe bereits einen Kredit) haben die Schwiegereltern alles bezahlt. Aber auch alles bestimmt. Es wurde ein komplett neues Bad gemacht, ebenso Küche, die anderen Räume mit Rauputz verputzt und teilweise farblich gestrichen, ein Laminatboden verlegt. Ich/wir wurden nicht einmal gefragt, welche Fliesen würdet ihr wählen, wollt ihr vielleicht eine Badewanne, gefällt euch diese Wandfarbe... etc. Zu meinem Partner wurde so quasi gesagt, wir kennen ja euren Geschmack. Es ist auch nicht total hässlich geworden, aber manches hätte ich doch anders gewollt. Aber man muss ja dankbar sein.
Und mittlerweile ist es so gekommen, wie es kommen musste. Meine Schwiegermutter mischt sich eigentlich in unser komplettes Leben ein und besonders in die Erziehung unserer Tochter. Ich könnte jetzt hundert Beispiele aufführen, was aber zu lang werden würde. Vielleicht so viel, sie kauft mittlerweile die meiste Kleidung für unsere Tochter, wofür man wiederum sehr dankbar sein muss und legt somit auch einen Kleidungsstil fest. Wenn es mit der Tochter zu - in meinen Augen ganz normalen - "Schwierigkeiten" kommt (Kind will nicht schlafen, Kind will keinen Salat und Gemüse essen,...) sind immer wir schuld und sollten dies und jenes tun. Z.B. sollte ich doch frischer und abwechslungsreicher kochen.
Nun könnte man sich hier bei vielem noch sagen "Da rein, da raus..." aber mir gelingt das nicht immer und mir gehts einfach nicht gut damit.
Und teilweise leidet auch meine Tochter darunter. Z.B. mag meine Schwiegermutter keine Barbie Puppen. Sie ist halt selbst eher so der sportliche Typ, schminkt sich nicht etc. Meine Tochter liebt aber ihre Barbies und ich finde es nicht schön, dass sie von Omi immer hören muss "Barbies sind doof".
Der Konflikt spitzt sich auch dahingehend zu, dass meine Mutter so ein komplett anderer Typ ist, als meine Schwiegermutter. Also sowohl vom Modestil, als auch von der Art. Die beiden kommen auch nicht gut miteinander klar. Meine Eltern leben in Bayern, deswegen gibt es da nicht häufigen Kontakt, aber es bezieht sich halt auch wieder auf alles und beeinflusst unser Leben. Unsere Tochter bekommt z.B. von der Oma aus Bayern pinkfarbene Kleider, wie es Mädchen lieben oder Barbie Puppen und die Omi hier findet das dann scheiße und sagt es auch!
Im September wollen mein Freund und ich endlich heiraten. Wir kombinieren das mit der Einschulung unserer Tochter. Hierzu sind dann natürlich die Schwiegereltern und auch meine Eltern eingeladen. Mir graut es schon total davor, obwohl das ja eigentlich zwei wunderschöne Tage werden sollten...
Ich weiß dass meine Mutter ein rosa Spitzenkleid für meine Tochter für die Hochzeit besorgt hat und dass es meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen wird, ich weiß dass die Unterhaltungen mit den vieren am Tisch schwierig werden, ich weiß dass meine Schwiegermutter genau beäugen wird wieviel meine Eltern uns zur Hochzeit schenken, da sie (die Schwiegereltern) das Essen und Deko bezahlen,...
Jeden Tag habe ich Angst vor der Begegnung/Konfrontation mit meiner Schwiegermutter! Das hört sich bestimmt total bescheuert an, aber ich bin schon total verunsichert, weil ich ganz oft was vorgeworfen bekomme oder mir ihre Meinung anhören muss. Ich bin generell ein Mensch der schwer kontern kann und nicht so schlagfertig ist - sie hingegen ist jedoch total dominant, also die perfekte Kombination
Mein Freund versucht oft zu schlichten oder auch zu beschwichtigen, aber im Grunde kommt er auch nicht gegen sie an. Er ist momentan beruflich auch sehr eingespannt und oft gar nicht da. Auch ich muss Vollzeit arbeiten und deshalb übernimmt ausgerechnet auch meine Schwiegermutter täglich ab 13:30 bis etwa 17 Uhr die Betreuung unserer Tochter. Sie ist also voll mit im Boot und ich wäre ohne sie aufgeschmissen... Der Schwiegervater ist noch voll berufstätig und mischt sich weniger ein.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich nicht den großen Krach haben möchte?
Vielen Dank!!!

Hi ,
vorallem wird es dir deine Schwiegermutter vom Tag eurer Hochzeit an bis in alle Ewigkeit vorhalten können, wenn das Geschenk deiner Eltern nicht wertvoll genug war. Vertrau einfach auf deine
Eltern. Falls sie deine Erwartungen doch enttäuschen,
kannst du ja deine Enttäuschung mit der anderen
Oma teilen.
Dass deine Schwiegermutter nachmittags
auf deine Tochter aufpasst ist ja für dich eine
Entlastung, ich hoffe du und auch dein Mann gebt
ihr da kein Anlass ein Blatt vor den Mund zu nehmen,
dann wird sie sich schon mit der Oma einig,
auch in der Frage warum sie Babies nun blöd findet.
In einer voreingerichteten Wohnung da kann man immer was machen, mal ein Bild aufhängen,
mal eine Wand neu streichen. Was soll die Oma
machen,, wenn ihr sagt, das es euch gefällt.
Letztendlich ist es aber dieser Konflikt in dir selbst,
der dir Sorgen zu machen scheint. Führe ich ein selbstbestimmtes Leben, fühle ich mich von der Oma
beobachtet,, in meiner Freihheit eingeschränkt ?
Nehme ich mir meine Freiheit und stecke der Oma Grenzen, verärgere ich sie dann, erschaffe ich dann in ihr einen Groll auf mich, den sie mit sich rumträgt ?
Ist dann zugunsten meiner Freiheit(en) der Frieden
in der Familie gestört ? Will ich das für mein Mann,
für meine Tochter ? Oder ist die Oma vllt. doch ein ganz umgänglicher Mensch,, der es verstehen wird,
zwar ihre Meinung sagt, aber letztendlich vllt. auch in Frieden mit euch leben möchte. Das sind Fragen über die ich selbst erstmal nachdenken müsste. Ich schau später nochmal rein, was sehn, wie andere diese Thema anfassen.

cu,
TWIX
www.tv-renton.store

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20. Juni 2018 um 18:30
In Antwort auf user9048

Habe lange überlegt, ob mir so ein Forum helfen kann, aber ich muss mir das Thema einfach mal von der Seele schreiben.
Mir geht´s zunehmend schlechter wegen meiner Schwiegermutter in spe. Es ist eine sehr lange Geschichte. Mein Partner und ich, wir sind schon 19 Jahre zusammen. Von Anfang an haben seine Eltern und insbesondere seine Schwiegermutter sich sehr viel bei uns eingemischt. Da wir immer wieder mal finanzielle Schwierigkeiten hatten und sie uns dann ausgeholfen haben, sind wir auf eine gewisse Art und Weise in eine Abhängigkeit geraten. Nach etwa 3 Jahren Beziehung sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Wir hatten bis vor fünf Jahren immer eine gemeinsame Wohnung, zwar im Ort oder Nachbarort der Schwiegereltern, aber immerhin noch dieser Abstand. Vor 6 Jahren ist unsere Tochter auf die Welt gekommen. Als sie 1 Jahr alt war ist die Oma meines Freundes verstorben und somit wurde das Erdgeschoß im Haus meiner Schwiegereltern frei. Somit war sofort klar, dass wir dort einziehen werden. Im Prinzip hatte ich da nicht so viel dagegen, denn es ist auch nicht so, dass wir überhaupt kein gutes Verhältnis hätten.
Leider standen in der Wohnung grundlegende Sanierungsarbeiten an und da wir dafür kein Polster hatten (ich habe bereits einen Kredit) haben die Schwiegereltern alles bezahlt. Aber auch alles bestimmt. Es wurde ein komplett neues Bad gemacht, ebenso Küche, die anderen Räume mit Rauputz verputzt und teilweise farblich gestrichen, ein Laminatboden verlegt. Ich/wir wurden nicht einmal gefragt, welche Fliesen würdet ihr wählen, wollt ihr vielleicht eine Badewanne, gefällt euch diese Wandfarbe... etc. Zu meinem Partner wurde so quasi gesagt, wir kennen ja euren Geschmack. Es ist auch nicht total hässlich geworden, aber manches hätte ich doch anders gewollt. Aber man muss ja dankbar sein.
Und mittlerweile ist es so gekommen, wie es kommen musste. Meine Schwiegermutter mischt sich eigentlich in unser komplettes Leben ein und besonders in die Erziehung unserer Tochter. Ich könnte jetzt hundert Beispiele aufführen, was aber zu lang werden würde. Vielleicht so viel, sie kauft mittlerweile die meiste Kleidung für unsere Tochter, wofür man wiederum sehr dankbar sein muss und legt somit auch einen Kleidungsstil fest. Wenn es mit der Tochter zu - in meinen Augen ganz normalen - "Schwierigkeiten" kommt (Kind will nicht schlafen, Kind will keinen Salat und Gemüse essen,...) sind immer wir schuld und sollten dies und jenes tun. Z.B. sollte ich doch frischer und abwechslungsreicher kochen.
Nun könnte man sich hier bei vielem noch sagen "Da rein, da raus..." aber mir gelingt das nicht immer und mir gehts einfach nicht gut damit.
Und teilweise leidet auch meine Tochter darunter. Z.B. mag meine Schwiegermutter keine Barbie Puppen. Sie ist halt selbst eher so der sportliche Typ, schminkt sich nicht etc. Meine Tochter liebt aber ihre Barbies und ich finde es nicht schön, dass sie von Omi immer hören muss "Barbies sind doof".
Der Konflikt spitzt sich auch dahingehend zu, dass meine Mutter so ein komplett anderer Typ ist, als meine Schwiegermutter. Also sowohl vom Modestil, als auch von der Art. Die beiden kommen auch nicht gut miteinander klar. Meine Eltern leben in Bayern, deswegen gibt es da nicht häufigen Kontakt, aber es bezieht sich halt auch wieder auf alles und beeinflusst unser Leben. Unsere Tochter bekommt z.B. von der Oma aus Bayern pinkfarbene Kleider, wie es Mädchen lieben oder Barbie Puppen und die Omi hier findet das dann scheiße und sagt es auch!
Im September wollen mein Freund und ich endlich heiraten. Wir kombinieren das mit der Einschulung unserer Tochter. Hierzu sind dann natürlich die Schwiegereltern und auch meine Eltern eingeladen. Mir graut es schon total davor, obwohl das ja eigentlich zwei wunderschöne Tage werden sollten...
Ich weiß dass meine Mutter ein rosa Spitzenkleid für meine Tochter für die Hochzeit besorgt hat und dass es meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen wird, ich weiß dass die Unterhaltungen mit den vieren am Tisch schwierig werden, ich weiß dass meine Schwiegermutter genau beäugen wird wieviel meine Eltern uns zur Hochzeit schenken, da sie (die Schwiegereltern) das Essen und Deko bezahlen,...
Jeden Tag habe ich Angst vor der Begegnung/Konfrontation mit meiner Schwiegermutter! Das hört sich bestimmt total bescheuert an, aber ich bin schon total verunsichert, weil ich ganz oft was vorgeworfen bekomme oder mir ihre Meinung anhören muss. Ich bin generell ein Mensch der schwer kontern kann und nicht so schlagfertig ist - sie hingegen ist jedoch total dominant, also die perfekte Kombination
Mein Freund versucht oft zu schlichten oder auch zu beschwichtigen, aber im Grunde kommt er auch nicht gegen sie an. Er ist momentan beruflich auch sehr eingespannt und oft gar nicht da. Auch ich muss Vollzeit arbeiten und deshalb übernimmt ausgerechnet auch meine Schwiegermutter täglich ab 13:30 bis etwa 17 Uhr die Betreuung unserer Tochter. Sie ist also voll mit im Boot und ich wäre ohne sie aufgeschmissen... Der Schwiegervater ist noch voll berufstätig und mischt sich weniger ein.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich nicht den großen Krach haben möchte?
Vielen Dank!!!

Ihr nehmt SEHR viel Hilfe von den Eltern deines Lebensgefährten an. 

Dass sie die Wohnung so gerichtet haben wie sie es wollen kann ich verstehen. Es ist ihr Eigentum und sie haben fuer die Renovierungen bezahlt. Ich wuerde das auch bestimmen wollen, falls man die Wohnung mal vermieten oder verkaufen will. 

Mietfrei wohnen ist toll. Aber wenn ihr die Mutter deines Freundes. Icht immer in euren Angelegenheiten wollt habt ihr die Option auszuziehen. Du kannst nicht aendern wie sie ist oder was sie macht. Du kannst nur aendern was du machst oder du bist.

Das Geld fuer die Hochzeit wuerde ich nicht annehmen. Damit habt ihr sie noch mehr in euren Angelegenheiten. Ich Wuerde ganz klein heiraten, damit es keine großen Kosten verursacht.

Was ihr von den anderen Gaesten (auch deinen Eltern) geschenkt bekommt wuerde ich gar nicht mit anderen bereden...auch nicht mit den Schwiegereltern. Das müssen sie nicht wissen.

Auch die kostenlose Kinderbetreuung ist klasse. Wenn du aber zu Hause keine Einmischung willst, dann muesst ihr euch nach anderen Moeglichkeiten umsehen. Andere Kinder gehen auch in Krippe, Kita, Hort usw.

Was die Mutter deines Freundes macht kannst du. Icht aendern. Aber ihr koennt aendern was ihr macht. 

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21. Juni 2018 um 7:17

Naja, ich sags mal so - wenn man sich an jemanden verkauft, dann muss man auch damit rechnen, dass man demjenigen dann gehört.
Sicher gibt es irgendwo da draußen Eltern, die gerne mal große finanzielle Hilfe leisten und sich trotzdem in gar nichts einmischen. Die auf die Kinder aufpassen, aber trotzdem überhaupt keine Meinung zu deren Erziehung haben. Aber davon gibt es weltweit sicher nur eine Handvoll

Wenn ihr nicht von seinen Eltern abhängig sein wollt, dann müsst ihr euch wohl selbst unabhängig machen. Wenn ihr aber wie Kinder auf ihren Wohnraum, ihre Hilfe und ihr Geld angewiesen seid, dann braucht ihr euch nicht zu wundern, dass ihr wie Kinder behandelt werdet.
Wenn ihr mietfrei wohnt, dann müsst ihr doch sehr viel einsparen. Vielleicht könnt ihr ja einen Auszug in eine eigene Wohnung planen, die ihr euch mit eurem Geld leisten könnt?

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21. Juni 2018 um 10:06
In Antwort auf user9048

Habe lange überlegt, ob mir so ein Forum helfen kann, aber ich muss mir das Thema einfach mal von der Seele schreiben.
Mir geht´s zunehmend schlechter wegen meiner Schwiegermutter in spe. Es ist eine sehr lange Geschichte. Mein Partner und ich, wir sind schon 19 Jahre zusammen. Von Anfang an haben seine Eltern und insbesondere seine Schwiegermutter sich sehr viel bei uns eingemischt. Da wir immer wieder mal finanzielle Schwierigkeiten hatten und sie uns dann ausgeholfen haben, sind wir auf eine gewisse Art und Weise in eine Abhängigkeit geraten. Nach etwa 3 Jahren Beziehung sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Wir hatten bis vor fünf Jahren immer eine gemeinsame Wohnung, zwar im Ort oder Nachbarort der Schwiegereltern, aber immerhin noch dieser Abstand. Vor 6 Jahren ist unsere Tochter auf die Welt gekommen. Als sie 1 Jahr alt war ist die Oma meines Freundes verstorben und somit wurde das Erdgeschoß im Haus meiner Schwiegereltern frei. Somit war sofort klar, dass wir dort einziehen werden. Im Prinzip hatte ich da nicht so viel dagegen, denn es ist auch nicht so, dass wir überhaupt kein gutes Verhältnis hätten.
Leider standen in der Wohnung grundlegende Sanierungsarbeiten an und da wir dafür kein Polster hatten (ich habe bereits einen Kredit) haben die Schwiegereltern alles bezahlt. Aber auch alles bestimmt. Es wurde ein komplett neues Bad gemacht, ebenso Küche, die anderen Räume mit Rauputz verputzt und teilweise farblich gestrichen, ein Laminatboden verlegt. Ich/wir wurden nicht einmal gefragt, welche Fliesen würdet ihr wählen, wollt ihr vielleicht eine Badewanne, gefällt euch diese Wandfarbe... etc. Zu meinem Partner wurde so quasi gesagt, wir kennen ja euren Geschmack. Es ist auch nicht total hässlich geworden, aber manches hätte ich doch anders gewollt. Aber man muss ja dankbar sein.
Und mittlerweile ist es so gekommen, wie es kommen musste. Meine Schwiegermutter mischt sich eigentlich in unser komplettes Leben ein und besonders in die Erziehung unserer Tochter. Ich könnte jetzt hundert Beispiele aufführen, was aber zu lang werden würde. Vielleicht so viel, sie kauft mittlerweile die meiste Kleidung für unsere Tochter, wofür man wiederum sehr dankbar sein muss und legt somit auch einen Kleidungsstil fest. Wenn es mit der Tochter zu - in meinen Augen ganz normalen - "Schwierigkeiten" kommt (Kind will nicht schlafen, Kind will keinen Salat und Gemüse essen,...) sind immer wir schuld und sollten dies und jenes tun. Z.B. sollte ich doch frischer und abwechslungsreicher kochen.
Nun könnte man sich hier bei vielem noch sagen "Da rein, da raus..." aber mir gelingt das nicht immer und mir gehts einfach nicht gut damit.
Und teilweise leidet auch meine Tochter darunter. Z.B. mag meine Schwiegermutter keine Barbie Puppen. Sie ist halt selbst eher so der sportliche Typ, schminkt sich nicht etc. Meine Tochter liebt aber ihre Barbies und ich finde es nicht schön, dass sie von Omi immer hören muss "Barbies sind doof".
Der Konflikt spitzt sich auch dahingehend zu, dass meine Mutter so ein komplett anderer Typ ist, als meine Schwiegermutter. Also sowohl vom Modestil, als auch von der Art. Die beiden kommen auch nicht gut miteinander klar. Meine Eltern leben in Bayern, deswegen gibt es da nicht häufigen Kontakt, aber es bezieht sich halt auch wieder auf alles und beeinflusst unser Leben. Unsere Tochter bekommt z.B. von der Oma aus Bayern pinkfarbene Kleider, wie es Mädchen lieben oder Barbie Puppen und die Omi hier findet das dann scheiße und sagt es auch!
Im September wollen mein Freund und ich endlich heiraten. Wir kombinieren das mit der Einschulung unserer Tochter. Hierzu sind dann natürlich die Schwiegereltern und auch meine Eltern eingeladen. Mir graut es schon total davor, obwohl das ja eigentlich zwei wunderschöne Tage werden sollten...
Ich weiß dass meine Mutter ein rosa Spitzenkleid für meine Tochter für die Hochzeit besorgt hat und dass es meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen wird, ich weiß dass die Unterhaltungen mit den vieren am Tisch schwierig werden, ich weiß dass meine Schwiegermutter genau beäugen wird wieviel meine Eltern uns zur Hochzeit schenken, da sie (die Schwiegereltern) das Essen und Deko bezahlen,...
Jeden Tag habe ich Angst vor der Begegnung/Konfrontation mit meiner Schwiegermutter! Das hört sich bestimmt total bescheuert an, aber ich bin schon total verunsichert, weil ich ganz oft was vorgeworfen bekomme oder mir ihre Meinung anhören muss. Ich bin generell ein Mensch der schwer kontern kann und nicht so schlagfertig ist - sie hingegen ist jedoch total dominant, also die perfekte Kombination
Mein Freund versucht oft zu schlichten oder auch zu beschwichtigen, aber im Grunde kommt er auch nicht gegen sie an. Er ist momentan beruflich auch sehr eingespannt und oft gar nicht da. Auch ich muss Vollzeit arbeiten und deshalb übernimmt ausgerechnet auch meine Schwiegermutter täglich ab 13:30 bis etwa 17 Uhr die Betreuung unserer Tochter. Sie ist also voll mit im Boot und ich wäre ohne sie aufgeschmissen... Der Schwiegervater ist noch voll berufstätig und mischt sich weniger ein.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich nicht den großen Krach haben möchte?
Vielen Dank!!!

Hallo,

ich kenne die Situation wenn es mit der Schwiegermutter schwierig ist, ich habe diese lage auch gerade.
Bei uns war auch länger das Thema ob und wann wir in dem Haus der Schwiegereltern einziehen, bzw darauf ausbauen.
Da uns das dann im endeffekt von der Schwiegermutter verboten wurde als es ernst wurde. (Es war eigentlich Ihre Idee) haben wir beschlossen erst mal in eine Wohnung zu ziehen.
Ich würde es nicht mehr anders machen, es hat vor kurzem Situationen gegeben wo ich und meine Schwiegermutter "gestritten" haben bzw ich mir von ihr etwas anhören durfte weil....
Wir leben bis die Wohnung fertig ist mal bei meinen Eltern und mal bei seinen. Meistens sind wir aber bei seinen Eltern, ich kann verstehen das es dort regeln gibt, Ihr Haus ihre Regeln daran muss man sich auch halten.
Für uns kommt es aber nicht in frage bei dem Haus irgendetwas zu machen ohne das es uns überschrieben wurde. 

Habt ihr schon mal über dieses Thema geredet?
Bekommt ihr das Haus mal oder müsst ihr sowieso wieder ausziehen??

Wenn es nicht in Frage kommt das ihr das Haus mal bekommt würde ich euch empfehlen so schnell wie möglich nach einer Wohnung zu suchen.
Dann hast du schneller deinen Frieden.

Wenn ihr das Haus aber mal bekommt würde ich mich mit allen mal zusammensetzen und das besprechen, wann bekommt ihr das Haus, kann man sich darauf verlassen usw...
(Aber verägere deine Schwiegereltern nicht, vielleicht sollte das dein Mann vorsichtig ins Gespräch bringen.)

Weiß dein Mann von der Situation bescheid, bzw. wie es dir geht?
Rede doch auch mit ihm mal darüber vielleicht hat er einen Lösungsvorschlag.
(Bei mir hat das immer geholfen )

Ich würde euch dringen abraten euch die Hochzeit von Ihnen bezahlen zu lassen, da mit sicherheit das selbe passieren wird wie mit dem Haus.
Sie zahlen-Sie bestimmen!
Ich war vor kurzem auf einer Hochzeit die sich das Brautpaar auch "schenken" ließ und bei denen durfte das Brautpaar dann auch nichts bestimmen, da sie es auch nicht bezahlen.

Was deine Eltern oder irgenwer anderes euch schenken muss sie garnicht erfahren wenn ihr das nicht wollt.

Wenn du so angst von dem "Brauttisch" hast wieso machst du dann nicht nur einen Brauttisch für dich, deinen Mann deine Trauzeugen und dein Kind?
Ist zwar unüblich aber es ist euer Tag und den solltet ihr euch nicht kaputt machen lassen.
Setz doch deine Eltern zu deiner Verwandtschaft und seine Eltern zu seiner.
Es ist bestimmt auch für eure Eltern unangenehm zusammen zu sitzen wenn sie sich eigentlich nicht mögen.

Die Kinderbetreuung würde ich auf jeden Fall anders lösen wenn du nicht willst das sie sich in die Erziehung einmischt.
(Da ich noch keine Kinder habe ist das aber schwer für mich zu beurteilen.)

Ich wünsche euch viel Kraft, sowas ist echt unangenehm und eigentlich will man sich auch nicht streiten aber du musst zusehen das du daran nicht verzweifelst denn man sollte sich auf eine Hochzeit oder ein zusammenleben freuen und keine Angst davor haben.

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21. Juni 2018 um 10:44

Hallo
ich kenne das Problem auch. Gerade bei Gründung einer Familie und bei der Erziehung der Kinder mischen sich die eigenen oder die Eltern vom Partner gerne ein. Auch gut gemeinte Tipps aus dem Umfeld sind an der Tagesordnung.

Uns hat es geholfen, gemeinsam eine klare Line und Regeln zu erarbeiten. Besonders haben wir damit beschäftig, wie wir als Paar und Eltern und gegenüber Dritten ob Familie oder Bekannte positionieren. Wir halten uns alle an die Regeln und das hilft besonders innerhalb der Familie mit unseren Eltern bzw. Schwiegereltern. Wir als Eltern machen die Regeln und stimmen uns als Paar ab. Gerade unsere Eltern und Schwiegereltern merken das wir nicht mehr unterschiedlicher Meinung sind und können dann auch nicht eigene Ideen einbringen, die wir nicht möchten.Natürlich sind wir nicht immer einer Meinung, aber klären das intern und nicht mit anderen.

Wenn Ihr für euch eine klare Line gefunden habt und an einem Strang zieht, werdet Ihr schnell eine Verbesserung der Situation merken. Evt. ist es auch hilfreich mal eine klare Line zu zeigen und anderen besonders der Familie klar zu machen, das Ihr die Regeln aufstellt und es auch so gemacht wird.

Viele Grüße
Micha

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21. Juni 2018 um 11:57

Vielen Dank Euch allen schon mal für die Antworten!
Es ist sehr interessant, die doch unterschiedlichen Meinung zu lesen!

Da es angesprochen wurde, noch ein paar kleine Anmerkungen:
-Wir wohnen nicht völlig mietfrei in der Wohnung, sondern zahlen monatlich 700,- €, was für 5 Zimmer plus Küche/Bad mit Sicherheit günstig ist (auch auf dem Land), aber es ist uns nicht geschenkt.
-Mein Freund/zukünftiger Mann wird das Haus aber auch einmal überschrieben bekommen. Das haben sie schon sehr oft gesagt und das glauben wir ihnen auch, denn sie selbst hatten sich immer aufgeregt, dass die Oma ihnen das Haus nicht zu Lebzeiten überschrieben hatte und sie viel Erbschaftssteuer zahlen mussten.
-Die Hochzeit machen wir im kleinstmöglichen Rahmen, nämlich nur mit meinen Eltern und Schwiegereltern. Keine Trauzeugen oder weiteren Gästen, nur zu 7. Da wird man zwangsläufig beieinander an einem Tisch sitzen. Wenn meine Schwiegereltern sich in den Kopf gesetzt haben dass sie etwas bezahlen, dann lassen die sich davon nicht mehr abbringen. Mein Freund möchte sie da auch nicht vor den Kopf stoßen.

Ich weiß, es ist eine sehr verwobene Situation.
Vielleicht macht es mich auch einfach so verrückt, dass meine Schwiegermutter so schwer einzuschätzen ist. An manchen Tagen ist sie wie Zucker zu mir, hat nichts zu beanstanden und wir unterhalten uns sehr gut. An anderen Tagen wieder brauche ich nur etwas zu sagen oder sie begegnet mir in irgendeiner Situation mit meiner Tochter und ein unangenehmes Gespräch ist vorprogrammiert.
Ich würde gerne demnächst mit ihr die Sache mit dem Kleid für meine Tochter für die Hochzeit sprechen, welches meine Mutter gekauft hat. Weiß aber nicht wie und habe Angst vor ihrer Reaktion!

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21. Juni 2018 um 14:41
In Antwort auf user9048

Habe lange überlegt, ob mir so ein Forum helfen kann, aber ich muss mir das Thema einfach mal von der Seele schreiben.
Mir geht´s zunehmend schlechter wegen meiner Schwiegermutter in spe. Es ist eine sehr lange Geschichte. Mein Partner und ich, wir sind schon 19 Jahre zusammen. Von Anfang an haben seine Eltern und insbesondere seine Schwiegermutter sich sehr viel bei uns eingemischt. Da wir immer wieder mal finanzielle Schwierigkeiten hatten und sie uns dann ausgeholfen haben, sind wir auf eine gewisse Art und Weise in eine Abhängigkeit geraten. Nach etwa 3 Jahren Beziehung sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Wir hatten bis vor fünf Jahren immer eine gemeinsame Wohnung, zwar im Ort oder Nachbarort der Schwiegereltern, aber immerhin noch dieser Abstand. Vor 6 Jahren ist unsere Tochter auf die Welt gekommen. Als sie 1 Jahr alt war ist die Oma meines Freundes verstorben und somit wurde das Erdgeschoß im Haus meiner Schwiegereltern frei. Somit war sofort klar, dass wir dort einziehen werden. Im Prinzip hatte ich da nicht so viel dagegen, denn es ist auch nicht so, dass wir überhaupt kein gutes Verhältnis hätten.
Leider standen in der Wohnung grundlegende Sanierungsarbeiten an und da wir dafür kein Polster hatten (ich habe bereits einen Kredit) haben die Schwiegereltern alles bezahlt. Aber auch alles bestimmt. Es wurde ein komplett neues Bad gemacht, ebenso Küche, die anderen Räume mit Rauputz verputzt und teilweise farblich gestrichen, ein Laminatboden verlegt. Ich/wir wurden nicht einmal gefragt, welche Fliesen würdet ihr wählen, wollt ihr vielleicht eine Badewanne, gefällt euch diese Wandfarbe... etc. Zu meinem Partner wurde so quasi gesagt, wir kennen ja euren Geschmack. Es ist auch nicht total hässlich geworden, aber manches hätte ich doch anders gewollt. Aber man muss ja dankbar sein.
Und mittlerweile ist es so gekommen, wie es kommen musste. Meine Schwiegermutter mischt sich eigentlich in unser komplettes Leben ein und besonders in die Erziehung unserer Tochter. Ich könnte jetzt hundert Beispiele aufführen, was aber zu lang werden würde. Vielleicht so viel, sie kauft mittlerweile die meiste Kleidung für unsere Tochter, wofür man wiederum sehr dankbar sein muss und legt somit auch einen Kleidungsstil fest. Wenn es mit der Tochter zu - in meinen Augen ganz normalen - "Schwierigkeiten" kommt (Kind will nicht schlafen, Kind will keinen Salat und Gemüse essen,...) sind immer wir schuld und sollten dies und jenes tun. Z.B. sollte ich doch frischer und abwechslungsreicher kochen.
Nun könnte man sich hier bei vielem noch sagen "Da rein, da raus..." aber mir gelingt das nicht immer und mir gehts einfach nicht gut damit.
Und teilweise leidet auch meine Tochter darunter. Z.B. mag meine Schwiegermutter keine Barbie Puppen. Sie ist halt selbst eher so der sportliche Typ, schminkt sich nicht etc. Meine Tochter liebt aber ihre Barbies und ich finde es nicht schön, dass sie von Omi immer hören muss "Barbies sind doof".
Der Konflikt spitzt sich auch dahingehend zu, dass meine Mutter so ein komplett anderer Typ ist, als meine Schwiegermutter. Also sowohl vom Modestil, als auch von der Art. Die beiden kommen auch nicht gut miteinander klar. Meine Eltern leben in Bayern, deswegen gibt es da nicht häufigen Kontakt, aber es bezieht sich halt auch wieder auf alles und beeinflusst unser Leben. Unsere Tochter bekommt z.B. von der Oma aus Bayern pinkfarbene Kleider, wie es Mädchen lieben oder Barbie Puppen und die Omi hier findet das dann scheiße und sagt es auch!
Im September wollen mein Freund und ich endlich heiraten. Wir kombinieren das mit der Einschulung unserer Tochter. Hierzu sind dann natürlich die Schwiegereltern und auch meine Eltern eingeladen. Mir graut es schon total davor, obwohl das ja eigentlich zwei wunderschöne Tage werden sollten...
Ich weiß dass meine Mutter ein rosa Spitzenkleid für meine Tochter für die Hochzeit besorgt hat und dass es meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen wird, ich weiß dass die Unterhaltungen mit den vieren am Tisch schwierig werden, ich weiß dass meine Schwiegermutter genau beäugen wird wieviel meine Eltern uns zur Hochzeit schenken, da sie (die Schwiegereltern) das Essen und Deko bezahlen,...
Jeden Tag habe ich Angst vor der Begegnung/Konfrontation mit meiner Schwiegermutter! Das hört sich bestimmt total bescheuert an, aber ich bin schon total verunsichert, weil ich ganz oft was vorgeworfen bekomme oder mir ihre Meinung anhören muss. Ich bin generell ein Mensch der schwer kontern kann und nicht so schlagfertig ist - sie hingegen ist jedoch total dominant, also die perfekte Kombination
Mein Freund versucht oft zu schlichten oder auch zu beschwichtigen, aber im Grunde kommt er auch nicht gegen sie an. Er ist momentan beruflich auch sehr eingespannt und oft gar nicht da. Auch ich muss Vollzeit arbeiten und deshalb übernimmt ausgerechnet auch meine Schwiegermutter täglich ab 13:30 bis etwa 17 Uhr die Betreuung unserer Tochter. Sie ist also voll mit im Boot und ich wäre ohne sie aufgeschmissen... Der Schwiegervater ist noch voll berufstätig und mischt sich weniger ein.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich nicht den großen Krach haben möchte?
Vielen Dank!!!

Ihr habt euch da tatsächlich in eine Abhängigkeit hineinmanövriert, die nicht hätte sein müssen. Hast du denn überhaupt einmal mit deiner Schwiegermutter darüber gesprochen, wie es dir geht?

Wenn nicht, solltest du das tun. Sie zahlten eure Schulden, ihr weohnt (wenn auch zur Miete) in ihrem Haus und sie betreut dir kostenlos täglich deine Tochter. Sie kann wahrscheinlich gar nicht mehr zwischen ihrem und eurem Leben unterscheiden.

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21. Juni 2018 um 15:03

musst du ihr das von dem Kleid deiner Tochter denn erzählen?
Ich würde da garnichts sagen und sie am Hochzeitstag einfach anziehen, wenn vorher schon die Frage der Schwiegermutter kommt was denn die Tochter anzieht, dann kannst du ihr ja sagen, dass deine Mutter sich die Mühe gemacht hat und extra ein Kleid besorgt hat, dass wird sie tragen. Wenn es nicht zum Gespräch kommt würde ich auch die Farbe nicht erwähnen.
Es ist schließlich immer noch eure Tochter und die kann ja tragen was sie will, oder ihr für richtig haltet.

Ich würde deiner Schwiegermutter nicht all zu viel erzählen, gerade bei solchen Dingen. Du lässt sie auch damit viel zu viel an eurem Leben teilhaben und wenn du mit solchen sachen zu ihr kommst und ihr das erzählt, verstehe ich auch irgendwie das Sie dir natürlich ihre Meinung sagt.
Wenn du schon mit so etwas kommst wird sie der meinung sein du fragst ob es ihr recht ist. Frag garnicht danach, entscheide solche sachen doch einfach und versuch dich ein bisschen mehr durchzusetzen.
Nicht Frech, einfach nur bestimmt und höflich.

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21. Juni 2018 um 16:11

Quatsch. Ich habe die Anwesen von meinen Grosseltern und meinen Eltern ueberschrieben bekommen. Ich musste niemanden pflegen. Man bestimmt doch selber zu welchen Konditionen ueberschrieben wird. 

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22. Juni 2018 um 9:03

In so einer Situation solltet ihr schlicht und ergreifend eure Abhängigkeit beenden.

- Bezahlt den Eltern das Geld zurück, welches sie für deine / eure Schulden bezahlt haben. Definiert eine Rückzahlrate und einen Zeitraum. Haltet euch aber auch daran.
- Zieht aus. Stellt euch auf eigene Beine und organisiert euren Lebensmittelpunkt neu.
- Sucht euch eine Kinderbetreuung, die nichts mit den Schwiegereltern zu tun hat. Ihr könnt nicht verlangen, dass sie sich täglich um euer Kind kümmern und sich dabei aber bitte aus der Erziehung rauszuhalten haben. Diese Grenze verwischt durch die Betreuung komplett.

Nur dann könnt ihr anfangen, euch auf Augenhöhe zu begegnen. 

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26. Juni 2018 um 16:26
In Antwort auf user9048

Habe lange überlegt, ob mir so ein Forum helfen kann, aber ich muss mir das Thema einfach mal von der Seele schreiben.
Mir geht´s zunehmend schlechter wegen meiner Schwiegermutter in spe. Es ist eine sehr lange Geschichte. Mein Partner und ich, wir sind schon 19 Jahre zusammen. Von Anfang an haben seine Eltern und insbesondere seine Schwiegermutter sich sehr viel bei uns eingemischt. Da wir immer wieder mal finanzielle Schwierigkeiten hatten und sie uns dann ausgeholfen haben, sind wir auf eine gewisse Art und Weise in eine Abhängigkeit geraten. Nach etwa 3 Jahren Beziehung sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Wir hatten bis vor fünf Jahren immer eine gemeinsame Wohnung, zwar im Ort oder Nachbarort der Schwiegereltern, aber immerhin noch dieser Abstand. Vor 6 Jahren ist unsere Tochter auf die Welt gekommen. Als sie 1 Jahr alt war ist die Oma meines Freundes verstorben und somit wurde das Erdgeschoß im Haus meiner Schwiegereltern frei. Somit war sofort klar, dass wir dort einziehen werden. Im Prinzip hatte ich da nicht so viel dagegen, denn es ist auch nicht so, dass wir überhaupt kein gutes Verhältnis hätten.
Leider standen in der Wohnung grundlegende Sanierungsarbeiten an und da wir dafür kein Polster hatten (ich habe bereits einen Kredit) haben die Schwiegereltern alles bezahlt. Aber auch alles bestimmt. Es wurde ein komplett neues Bad gemacht, ebenso Küche, die anderen Räume mit Rauputz verputzt und teilweise farblich gestrichen, ein Laminatboden verlegt. Ich/wir wurden nicht einmal gefragt, welche Fliesen würdet ihr wählen, wollt ihr vielleicht eine Badewanne, gefällt euch diese Wandfarbe... etc. Zu meinem Partner wurde so quasi gesagt, wir kennen ja euren Geschmack. Es ist auch nicht total hässlich geworden, aber manches hätte ich doch anders gewollt. Aber man muss ja dankbar sein.
Und mittlerweile ist es so gekommen, wie es kommen musste. Meine Schwiegermutter mischt sich eigentlich in unser komplettes Leben ein und besonders in die Erziehung unserer Tochter. Ich könnte jetzt hundert Beispiele aufführen, was aber zu lang werden würde. Vielleicht so viel, sie kauft mittlerweile die meiste Kleidung für unsere Tochter, wofür man wiederum sehr dankbar sein muss und legt somit auch einen Kleidungsstil fest. Wenn es mit der Tochter zu - in meinen Augen ganz normalen - "Schwierigkeiten" kommt (Kind will nicht schlafen, Kind will keinen Salat und Gemüse essen,...) sind immer wir schuld und sollten dies und jenes tun. Z.B. sollte ich doch frischer und abwechslungsreicher kochen.
Nun könnte man sich hier bei vielem noch sagen "Da rein, da raus..." aber mir gelingt das nicht immer und mir gehts einfach nicht gut damit.
Und teilweise leidet auch meine Tochter darunter. Z.B. mag meine Schwiegermutter keine Barbie Puppen. Sie ist halt selbst eher so der sportliche Typ, schminkt sich nicht etc. Meine Tochter liebt aber ihre Barbies und ich finde es nicht schön, dass sie von Omi immer hören muss "Barbies sind doof".
Der Konflikt spitzt sich auch dahingehend zu, dass meine Mutter so ein komplett anderer Typ ist, als meine Schwiegermutter. Also sowohl vom Modestil, als auch von der Art. Die beiden kommen auch nicht gut miteinander klar. Meine Eltern leben in Bayern, deswegen gibt es da nicht häufigen Kontakt, aber es bezieht sich halt auch wieder auf alles und beeinflusst unser Leben. Unsere Tochter bekommt z.B. von der Oma aus Bayern pinkfarbene Kleider, wie es Mädchen lieben oder Barbie Puppen und die Omi hier findet das dann scheiße und sagt es auch!
Im September wollen mein Freund und ich endlich heiraten. Wir kombinieren das mit der Einschulung unserer Tochter. Hierzu sind dann natürlich die Schwiegereltern und auch meine Eltern eingeladen. Mir graut es schon total davor, obwohl das ja eigentlich zwei wunderschöne Tage werden sollten...
Ich weiß dass meine Mutter ein rosa Spitzenkleid für meine Tochter für die Hochzeit besorgt hat und dass es meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen wird, ich weiß dass die Unterhaltungen mit den vieren am Tisch schwierig werden, ich weiß dass meine Schwiegermutter genau beäugen wird wieviel meine Eltern uns zur Hochzeit schenken, da sie (die Schwiegereltern) das Essen und Deko bezahlen,...
Jeden Tag habe ich Angst vor der Begegnung/Konfrontation mit meiner Schwiegermutter! Das hört sich bestimmt total bescheuert an, aber ich bin schon total verunsichert, weil ich ganz oft was vorgeworfen bekomme oder mir ihre Meinung anhören muss. Ich bin generell ein Mensch der schwer kontern kann und nicht so schlagfertig ist - sie hingegen ist jedoch total dominant, also die perfekte Kombination
Mein Freund versucht oft zu schlichten oder auch zu beschwichtigen, aber im Grunde kommt er auch nicht gegen sie an. Er ist momentan beruflich auch sehr eingespannt und oft gar nicht da. Auch ich muss Vollzeit arbeiten und deshalb übernimmt ausgerechnet auch meine Schwiegermutter täglich ab 13:30 bis etwa 17 Uhr die Betreuung unserer Tochter. Sie ist also voll mit im Boot und ich wäre ohne sie aufgeschmissen... Der Schwiegervater ist noch voll berufstätig und mischt sich weniger ein.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich nicht den großen Krach haben möchte?
Vielen Dank!!!

Hallo!

Zuerst einmal: Ich kann deine Situation nachvollziehen und verstehe, wie du dich damit fühlst. Als Lösung kann ich mir vorstellen, dass ihr mehr gemeinsam macht (z.B. mal für deine Tochter shoppen geht) und versucht einander besser zu verstehen. Geschmäcker sind verschieden und die unterschiedlichen Einflüsse tun deiner Tochter bestimmt nicht weh. Allerdings sollte deine Schwiegermama natürlich auch die Interessen deiner Tochter (z.B. die Barbies) respektieren und nicht beleidigen. Das kannst du ihr ja vielleicht mal nett sagen. Eine direkte Konfrontation und deiner Schwiegermama ihre "Grenzen aufzeigen" klingt für mich darüber hinaus aber nicht besonders sinnvoll... vor allem, weil das sehr undankbar rüber kommen kann.
Wenn ich deinen Text so lese, kann ich mir allerdings auch die Sicht deiner Schwiegermama ganz gut vorstellen und habe daher mal den folgenden Text aus ihrer Perspektive verfasst. So oder so ähnlich könnte sie die Situation einschätzen. Vielleicht hilft dir das ja, deinen Groll etwas zu schwächen und sie besser zu verstehen.

Liebe Grüße!


Mein Sohn und seine Partnerin sind schon sehr lange zusammen. Ich finde sie sehr nett und freue mich, ein Teil im Leben von ihr und meinem Sohn zu sein. Daher finde ich es auch toll, dass die beiden nie weit weg gewohnt haben und nun sogar bei uns im Haus wohnen.
Als sie ein paar finanzielle Schwierigkeiten hatten, haben wir natürlich sofort geholfen! Die Wohnung im Erdgeschoss war leider schon älter und nicht besonders schön, daher haben wir sie für meinen Sohn und seine Familie renoviert. Mit einem kleinen Kind haben die beiden Eltern natürlich viel um die Ohren, daher haben wir nicht nur das finanzielle, sondern auch die "Arbeit" übernommen - sprich, wir haben alle Fliesen und Tapeten ausgesucht und uns Mühe gegeben, alles schön herzurichten, so, wie es den beiden eben gefallen müsste.
Seit die kleine Familie bei uns wohnt, ist unser Verhältnis noch enger geworden, was mich sehr freut! Gerade mit unserer kleinen Enkelin darf ich ganz viel Zeit verbringen, worüber ich dankbar bin. Gerne unterstütze ich meinen Sohn und seine Partnerin auch, indem ich der Kleinen mal was neues zum Anziehen mitbringe oder meiner Schwiegertochter ein paar Tips zum Kochen gebe. Schließlich möchte ich, dass meine Enkelin groß und stark wird und gesund isst. Auch in der Erziehung versuche ich so gut ich kann zu helfen. Schließlich habe ich ja auch schon Kinder großgezogen und verfüge über einen gewissen Erfahrungsschatz.
Manchmal gehen unsere Meinungen sehr auseinander, z.B. wenn es um das Spielzeug meiner Enkelin geht. Da sie sich viel mit diesen scheußlichen Plastik-Barbies befasst, bemühe ich mich, ihr auch anderes zu zeigen und hoffe, dass sie irgendwann erkennt, dass diese rosa Glitzerwelt einfach realitätsfern ist. Ich will ja nicht, dass sie sowas als Vorbild nimmt, sich runter hungert und mit 10 schon schminkt. Leider ist die Mutter meiner Schwiegertochter da keine große Hilfe. Ich möchte, dass meine Enkelin zu einer selbstbewussten, klugen Frau heranwächst, und habe daher manchmal das Gefühl gegen ihre andere Oma an arbeiten zu müssen.
Auch freue ich mich schon auf die Einschulung der Kleinen, wir haben extra dafür gesorgt, dass die beiden Tage ganz besonders werden! Es gibt ein leckeres Essen auf unsere Kosten und besonders schöne Deko. Wir bezahlen das gerne für sie! 
Auch wenn ich sicherlich ab und zu sehr aufdringlich und dominant bin, will ich nur das beste für meinen Sohn, seine Partnerin und meine Enkelin. Ich gebe mir große Mühe und möchte weiterhin meinen Platz in deren Leben haben. Ich würde mir wünschen, dass meine Schwiegertochter das etwas mehr zu schätzen weiß, mir vielleicht öfter dankt oder mich auch mal von selbst um Rat fragt. Dann kommen wir vielleicht noch besser miteinander aus und können weiterhin ein harmonisches Familienleben führen.


 

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