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Großmutter wird von Schwiegertochter des Missbrauchs ihrer Enkeltöchter beschuldigt!

21. August um 18:37 Letzte Antwort: 27. August um 9:20

Hallo, 
es geht um eine gute Freundin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem neu gebauten Haus,
nur 100m vom Haus der ihres Sohnes mit seiner Familie entfernt. Die drei Töchter sind 51/2, vier und anderthalb Jahre alt.
Am Anfang war alles in Ordnung, dann hat
die besagte Freundin, also die Oma der Schwestern, bemerkt, dass sie die Kinder nicht mehr sehen darf, geschweige denn,
in ihrem Haus betreuen, wie es am Anfang selbstverständlich war. Und vorweg, es ist absolut sicher, dass sie ihrer Schwiegertochter keinerlei Grund für ihr Handeln gegeben hat und schon gar nicht, für den unmöglichen Vorwurf, der jetzt kommt. Nach einiger Zeit hat meine Freundin mal ganz vorsichtig gefragt, warum sie ihre Enkeltöchter nicht mehr sehen darf. Und sie bekam von ihrer Schwiegertochter die Antwort, sie müsse ihre Kinder vor ihr schützen, das sie eine
"Tatscherin" sei, die Kinder unsittlich anfassen würde!!!!
Meine Freundin ist total geschockt, da an diesem Vorwurf nichts, aber wirklich gar nichts dran ist. Als sie ihrer Schwiegertochter sagte, von diesem Vorwurf könnten mit der Zeit andere erfahren, sagte sie doch glatt, das würde gar nichts ausmachen, weil es eben so sei!! Dazu kommt, dass sie in einem kleinen Dorf leben, wo jeder jeden kennt.
Die Leute aus dem Ort wissen es nicht und sagen zu meiner Freundin, sie soll sich doch Zeit für ihre Enkeltöchter nehmen, diese schönen Erlebnisse wären doch einmalig und kämen niemals wieder. Wenn die Schwiegertochter wieder stundenweise
zur Arbeit geht, organisiert sie alles über ihre 10 km entfernt lebende Mutter. Und die ist noch sehr stolz darauf, dass sie alles mit ihren Enkeltöchtern machen darf. Sie ist dann so falsch und schwärmt meiner Freundin von den wunderbaren Erlebnissen mit den Kindern vor.
Dabei weiß sie von den Vorwürfen und glaubt natürlich ihrer Tochter. Und hat es als strenge Christin selbstverständlich an ihre Familie weitergegeben. Meine Freundin merkt es an der deutlich zu spürenden Distanzierung von dieser Seite.
Ihr Sohn ist leider auch keine Hilfe, immer, wenn sie ihn auf den bösen Vorwurf anspricht, brüllt er : "Fängst Du schon wieder damit an?". Die Kinder gehen bei den unvermeidlichen Kontakten mittlerweile an ihr und ihrem Mann vorbei, als ob sie  Fremde wären. Meine Freundin ist langsam am Ende und weiß nicht mehr weiter. Sie denkt manchmal schon an Selbstmord. Was kann man da tun?
Vor Gericht will sie nicht gehen. 

Danke für eure Hilfe. 
Maja
 

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21. August um 19:44
In Antwort auf user453564380

Hallo, 
es geht um eine gute Freundin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem neu gebauten Haus,
nur 100m vom Haus der ihres Sohnes mit seiner Familie entfernt. Die drei Töchter sind 51/2, vier und anderthalb Jahre alt.
Am Anfang war alles in Ordnung, dann hat
die besagte Freundin, also die Oma der Schwestern, bemerkt, dass sie die Kinder nicht mehr sehen darf, geschweige denn,
in ihrem Haus betreuen, wie es am Anfang selbstverständlich war. Und vorweg, es ist absolut sicher, dass sie ihrer Schwiegertochter keinerlei Grund für ihr Handeln gegeben hat und schon gar nicht, für den unmöglichen Vorwurf, der jetzt kommt. Nach einiger Zeit hat meine Freundin mal ganz vorsichtig gefragt, warum sie ihre Enkeltöchter nicht mehr sehen darf. Und sie bekam von ihrer Schwiegertochter die Antwort, sie müsse ihre Kinder vor ihr schützen, das sie eine
"Tatscherin" sei, die Kinder unsittlich anfassen würde!!!!
Meine Freundin ist total geschockt, da an diesem Vorwurf nichts, aber wirklich gar nichts dran ist. Als sie ihrer Schwiegertochter sagte, von diesem Vorwurf könnten mit der Zeit andere erfahren, sagte sie doch glatt, das würde gar nichts ausmachen, weil es eben so sei!! Dazu kommt, dass sie in einem kleinen Dorf leben, wo jeder jeden kennt.
Die Leute aus dem Ort wissen es nicht und sagen zu meiner Freundin, sie soll sich doch Zeit für ihre Enkeltöchter nehmen, diese schönen Erlebnisse wären doch einmalig und kämen niemals wieder. Wenn die Schwiegertochter wieder stundenweise
zur Arbeit geht, organisiert sie alles über ihre 10 km entfernt lebende Mutter. Und die ist noch sehr stolz darauf, dass sie alles mit ihren Enkeltöchtern machen darf. Sie ist dann so falsch und schwärmt meiner Freundin von den wunderbaren Erlebnissen mit den Kindern vor.
Dabei weiß sie von den Vorwürfen und glaubt natürlich ihrer Tochter. Und hat es als strenge Christin selbstverständlich an ihre Familie weitergegeben. Meine Freundin merkt es an der deutlich zu spürenden Distanzierung von dieser Seite.
Ihr Sohn ist leider auch keine Hilfe, immer, wenn sie ihn auf den bösen Vorwurf anspricht, brüllt er : "Fängst Du schon wieder damit an?". Die Kinder gehen bei den unvermeidlichen Kontakten mittlerweile an ihr und ihrem Mann vorbei, als ob sie  Fremde wären. Meine Freundin ist langsam am Ende und weiß nicht mehr weiter. Sie denkt manchmal schon an Selbstmord. Was kann man da tun?
Vor Gericht will sie nicht gehen. 

Danke für eure Hilfe. 
Maja
 

Warum will sie nicht vor Gericht gehen?

Entschuldige mal, aber sie wird hier einer schweren Straftat bezichtigt. Dagegen sollte sie sich zur Wehr setzen! Das ist doch keine Lappalie, die die Schwiegertochter hier über sie behauptet.

Sie soll hier unbedingt das Gespräch mit Schwiegertochter und Sohn suchen. Und deutlich machen, dass sie sich - sollte die Schwiegertochter den Vorwurf nicht zurücknehmen und bei ihren Mutter/Familie nicht berichtigen - sich einen Anwalt nehmen wird.

Und dann sowohl zivilrechtlich (Unterlassungsverfügung, Umgangsrecht) aber auch strafrechtlich (Anzeige wegen Übler Nachrede/Verleumdung) gegen Schwiegertochter und Sohn vorgehen wird.

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23. August um 21:14

Also ernsthaft jetzt: Wenn mich jemand des sexuellen Missbrauchs bezichtigt, sitz ich sicher nicht da und warte und weine und denke über Selbstmord nach.

Ausserdem: Wenn die Schwiegertochter und auch der Sohn das tatsächlich glauben, dass das so ist, sollen sie klar sagen, wie sie darauf kommen. Darauf würde ich beharren und notfalls mit einer Anzeige wegen Verleumdung drohen.

Trotzdem hab ich das Gefühl, dass es zu der Sache mehr zu sagen gebe, entweder hast du nicht alles geschrieben, oder deien Freundin hat nicht alles erzählt.

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27. August um 9:20

Mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass übliche Blabla wenn es darum geht, die Oma der Vaterseite aus dem Spiel zu nehmen. Geht meißt von der Oma der Mutterseite aus. Der Mann hält zu seiner Frau und diese Frau natürlich nur zu ihrer eigenen Mutter. Teufelskreis

Wenn es ein Konkurenzdenken bei der Oma der Mütterlichen Seite gibt, hat die Oma der Vaterseite praktisch schon verloren und sieht die Enkel praktisch nimmer.

Der Auslöser ist daher meißt nicht beim Opfer zu suchen sondern beim Täter.

Kann hier zutreffend sein, muß es aber nicht.

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