Home / Forum / Meine Familie / Großer Streit weil Schwiegermutter (Oma) sich aufplustert...

Großer Streit weil Schwiegermutter (Oma) sich aufplustert...

8. August 2008 um 11:38

Hallo, ich brodele innerlich und muß mal Dampf ablassen.
Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und wir haben unsere Tochter Michelle die bald zwei wird.
Alles läuft rund, wir haben keine großen Probleme und wenn auch nur kleine Sorgen. Alles in allem es ist ok so wie es ist!!!
Wäre da nicht meine Schwiegermutter, die seid dem Tage wo sie erfuhr dass sie Oma wird völlig am Rad dreht.
Um es etwas zu verkürzen, die SS war eine tolle, nur ihre Unruhe und ihre ständigen Anrufe nach meinem Befinden waren schlimm.
Als unsere Maus dann da war ging es dann richtig zur Sache.
Ständig kam sie vorbei, täglich rief sie an und der Satz `wie gehts denn der Lütten` der kommt mir schon aus den Ohren raus.
Das ist ja noch so typisch Schwiegermutter oder Oma, finde ich, aber sie ist noch nen großen Schritt weiter gegangen.
Es gab da eine Familienfeier und sie hat sich Michelle sozusagen an sich gerissen, versucht sie mit mit 5 Monaten mit Sahnegemüse Soßenkartoffeln und in Fett triefenden Rouladen zu mästen. Hallo, ein Baby mit 5 Monaten ißt Brei, wird gestillt, aber bekommt sicher nicht so eine Hänkersmahlzeit oder ?!
Als ich dann mal höflich dazwischen bin bekam ich den Lachspruch schlechthin. Hilfe, jetzt wird mir mein Enkel entzogen. Alle haben die Nase gerümpft und verdattert geguckt, aber sie merkt es nicht.
Dann ist es Mode mich anzurufen und alles in Frage zu stellen was ich mache. Ich müßte mit ihr mehr raus gehen, ich sollte mal das und das kochen, einmal die Woche Spielkreis und einmal Turnen reicht nicht, da müßte mehr kommen. Ich sollte mal konsequenter sein und nicht soviel kaufen usw....
Ich muß sagen, ich bin verliebt in meine Tochter, ich mache alles was möglich ist und ich verwöhne sie auch gerne. ABER, das geht doch meine Schwma nichts an oder ?!
Letztlich ist mir dann der Kragen geplatzt. Es war Gewitter und wir haben telefoniert, ein Blitz war wohl direkt über uns hergezischt und ich habe mich erschrocken und das auch kuntgetan.
Da kam wieder so ein Spruch, `Du mußt Stärke gegenüber dem Kinde zeigen und keine Angst vermitteln` Bla bla bla dachte ich mir, wenn ein Blitz direkt über mir ist, bin ich nicht Stark sondern habe Angst. Punkt! Und ich muß doch hier nicht ... spielen und meiner Tochter was vormachen.
Jedenfalls habe ich ihr mitgeteilt, dass es jetzt reicht. Ständig nur, das ist falsch, das würde ich anders machen, das siehst du falsch usw....
Sie hat mir empört gezeigt wie undankbar ich bin und dass ich ja noch nicht so viele Erfahrungen habe und deshalb ruhig mal auf ihre Ratschläge hören dürfte. Boar, mir ist fast der Kragen geplatzt. Es ging dann noch so weiter mit den Vorhaltungen, bis ich dann höflich aber direkt gesagt habe, dass ich das Gespräch beenden möchte, weil ich mich auf diesem Level nicht bewegen möchte.
Was halte ich davon? Eigentlich nichts. Ich kann ihr Genöhle nicht mehr hören und dieses Klugscheißen auch nicht. Sagen kann man das offensichtlich nicht. Mein Mann läuft bei ihr genauso gegen eine Wand wie ich. Sie kann alles, sie weiß alles und alle anderen sind offensichtlich zu dumm.
Was kann ich tun, damit sie wieder auf den Boden zurückfindet und sich mal zurück nimmt?
Ansonsten breche ich den Kontakt echt ab, denn das ist echt zuviel.


LG Yvonne

Mehr lesen

3. Januar 2013 um 18:34

Das ist verglichen mit meinem Fall nur das Vorwort
Liebe LG Yvonne,
Ich bin leider nicht mehr der Jüngste und habe demnächst 71 Jahre auf dem Buckel, bin mit meiner lieben Annemarie, die über 65 Jahre jung ist, seit 45 Jahren glücklich verheiratet. Meine Schwiegermutter lebt in unserem eigenen Haus separat im EG seit über 22 Jahren und ist jetzt 99 Jahre alt.Nun ist sie seit 6 Monaten ein absoluter Pflegefall geworden und muss täglich drei Mal versorgt werden. Dass die untere Wohnung in der auch unser Sohn verheiratet nebenan wohnt, gab er den Anlass zu künden und eine andere Wohnung zu suchen wegen starkem Sch....-Gestank an der Grenze des zu Mut barem. Wir sagten er könne bleiben, wenn wir unsere Patientin zu uns in die Wohnung im 1. Obergeschoss zu uns nehmen. Jetzt haben wir den schwarzen Peter und der Gestank ist eine Etage höher. Sie will absolut n i c h t in ein Alterheim, zwei definitive Anmeldungen gingen mit viel Geld wegen der Umtriebe in die Hosen. Täglich kreuzen sich die Wege in unserer Wohnung mit nervlichen Belastungen für uns zwei bis zum geht nicht mehr. Ständig will sie mit ihrer Tochter (meiner Frau) über alle unsere Beziehungen nörgeln. Es ist ihr einerseits langweilig täglich im Wohnzimmer, das ich für sie aufgeben musste zu verweilen und andererseits will sie keinen Kontakt zu Leuten haben, die im nebenstehenden Altersheim ihren Frieden geniessen. Das ging soweit, dass ich heute einen Nervenzusammenbruch erlitt, meine Frau hatte schon einen, und im Moment sehe ich ein, dass es Leute gibt, die zur Schusswaffe greifen (Gottseidank habe ich keine). Aber ich weiss nicht mehr weiter - Niemand kümmert sich um d i e s e s Problem. Ein schlechter Anfang für 2013.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen