Home / Forum / Meine Familie / Gleichgesinnte Patchwork-Geschädigte gesucht

Gleichgesinnte Patchwork-Geschädigte gesucht

29. August 2009 um 15:20

Hallo Ihr Lieben,

ich suche Leute, mit den ich mich über ihre Patchwork-Probleme austauschen kann - Vorzugsweise Frauen, die einen Partner haben der Kinder mit ihn die Beziehung gebracht hat.
Ich habe die Hoffnung, dass es sehr gut tun kann, wenn man sich gegenseitig mit Gleichgesinnten austauscht, da kein anderer sich besser hineinversetzten kann als, die die es selber erleben. Oft traut man sich ja auch schon gar nicht bestimmte Gefühle Bekannten oder Freunden zu erzählen.
So wie ich sehe geht es vielen so wie mir es geht. Vielleicht kann man sich gegenseitig mut zusprechen, oder seine erfahrungen und rat weitergeben.

Ich freue mich über viele Mails!

Eine Patchwork-Geschädigte

Mehr lesen

2. September 2009 um 20:35

Dein Beitrag hat mich sehr betroffen gemacht
Du hast auch schon so viel mitgemacht. Du bist schon im dritten Leben drin und alles war so schwer. Erst recht wenn Kinder Im Spiel sind.

Bei diesen Worten kamen mir die Tränen und sie haben mich sehr zum nachdenken gebracht:
lasst Hände weg von den Männern, die Kinder haben. Geschiedene Kinder können nichts dafür, aber die Väter.. Sobald sie uns, Frauen in der Tasche haben und uns alles nehmen, was uns unabhängig, sicher und selbstbewusst, attraktiv gemacht hat, verlieren wir auch am Respekt bei ihnen.

Da zweifelt man echt dran ob man richtig entschieden hat, sich mit einem Vater einzulassen. Auch wenn jetzt bei uns vieles in Ordnung ist, war es doch so dass es mich unglaubliche Opfer gekostet hat, unglaubliche und ich noch heute unter dem Verlust von all dem was Du aufgezählt hast leide.

Es tut mir so leid dass Du so in der Luft hängst mit Deinem Kleinen und Deine Kinder so stiefmütterlich behandelt werden. Da kann man mal sehen wie umgekehrt die Männer nämlich drauf sind, wenn man selbst Kinder mitbringt. Echt traurig.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Alles liebe auch Dir.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. September 2009 um 19:07

Hallo hier auch patchworkgeschädigte
hallo,

ich bin bereits das zeite mai indieser situation. beim ersten war es ein junge und ein mädchen. nun ist es eine tochter.
das gibt immer probleme. denn oftmals sieht man als außenstehende mehr die "fehler" der anderen. man muss zurückstecken, und vieles hinnehmen. hast du denn konkrete probleme?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2010 um 14:26

Melde mich auch..
hallo feinersand,

suche auch jemanden zum austauschen nach nun 3 jahren "geheimniskrämerei" brauch ich Dritte Meinungen, Ratschläge oder Tips. Kurz zu mir, bin Mama von 2 kindern, beide von meinem Ehemann, mit dem ich heute eine perfekte platonische Beziehung führe. Vor 1,5 jahren bin ich aus der damals gemeinsam wohnung ausgezogen , zu meinem freund, der mir immer die pistole auf die brust gesetzt hat ich soll endlich zu ihm stehen bla bla.. aus angst ihn zu verlieren habe ich wohl viele dinge gemacht, zu meiner 5 jährigen tochter hat mein freund ein super verhältnis kennen sich schon lange auch die zweite kleine wächst quasi im paradies auf, viele können wahrscheinlich nicht glauben aber nach (klari viel stress in den eigenen vier wänden zwischen mir und meinem eifersuchtsanfall-freund) haben wir alle 3 (mein noch-mann, mein freund, und ich) zusammengerauft. Wir alle sind erwachsen und das Gemeinwohl der Kinder steht an erster stelle. Soweit so gut....
ich müsste eigentlich zufrieden sein, mit dem einen käuft es gut mit dem anderen auch, die kinder sind zufrieden bla bla...hätte sich mein freund nur nicht so sehr eher ins negative verändert... das es überhaupt soweit kommen konnte dass mein jetziger freund bei mir eine chance hatte lag sehr viel an seinem verhalten, ich bin ein starker, fordender, immer treibender Typ, der hohe anforderungen sowohl im beruf als auch im privaten an sich selbst und sein umfeld stellt. Bei meinem Freund fand ich Anfangs einen Weggefährten, Stark, selbstbewusst, viele ziele schon viel erreicht etc. das zog mich magisch an, zwischen mir und meinem mann war damals schon klar wir führen eine ordentliche zweckbeziehung halt ohne stress sondern völlig pragmatisch gesehen. aber ich bin auch noch jung und die möglichkeit sich auch mal an eine starke schulter anzulehnen war ein tolles gefühl... heute ist es zu 1000% umgekehrt, vieles hängt jetzt erst recht an mir, mein freund hat mit der familie nun alles im leben erreicht was er will, er lässt sich gehen, hin und wieder kommt noch ein streitversuch in richtung "forderung lass dich scheiden" was ich partout nicht will wegen der kleinen, und wozu? neu heiraten will ich eh nicht. ich bin völlig enttäuscht das die leidenschaft und extreme liebe, das wundervolle gefühl wieder ins alltag, streit, geendet ist... ich weiß jetzt wohl, dass es die ewige liebe wie sie am anfang nunmal immer auflordernd ist nicht bleibt, aber dann hätte ich meinen mann - so hart wie das jetzt klingen mag - nicht verlassen müssen, eine glückliche und sogar ohne streit geführte beziehung- ja schon fast offene beziehung hatte ich....beide kinder lieben meinen freund und meinen mann und werden von beiden - und auch vom opa/oma mehr als versorgt, trotzdem frag ich mich ob es das jetzt schon wieder war? nach nur 4 jahren seitdem wir offiziell zusammen sind.... dass ich noch nicht ausgezogen bin liegt nur an den kindern, denn den zoff, und seine nicht mehr so liebevolle art hat einiges vom anfang kaputt gemacht... aber ich frag mich WAS soll ein Auszug bringen? wieder von vorne anfangen? nee ich will bestimmt nicht "papa"-nr. 3,4,5,6, vorsetzen, zumal mein freund die kinder ebenfalls über alles liebt (obendrein haben wir in unserer zeit die wir zusammen sind erfahren, dass er zeugungsunfähig ist). jetzt steh ich quasi in der pflicht "durchzuhalten" weil allen um mich herum es so gefällt? kann mich zufällig jemand verstehen? wahrscheinlich nicht...naja ich warte mal ab was ihr so schreibt...daduese

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Juli 2010 um 11:24

Neuanfang ...
Harter Lebenslauf - du bist sicher nicht zu beneiden. Aber ich glaube das Verhalten deines jetzigen Mannes hat nichts mit Patchworkfamilie zu tun. Diesen miesen Charakter hat er sicher auch ohne Deinen Kinder. Wer lässt denn andere Menschen zugucken und grenzt sie so aus. Aber Ungutes kann Dir auch mit dem totalen Singlemann passieren. Aber für mich hört sich Deinen Geschichte so an als ob du eine lange Zeit mal ohne Männer leben solltest, und Dir eine beratende Unterstützung gönnen solltest, Dein Leben zu sortieren, zu klären warum du soviel"Pech" hast, mithilfe einer Beratungsstelle eine finanzielle Basis erarbeiten. Nur für Dich und Deine Kinder ...
Wünsche Dir viel Kraft für das "nächste Leben" ...

LG Lisa

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Januar 2011 um 20:07

Falls noch aktuell...
....melde ich mich doch auch mal!

Kurz zu mir: mein Freund hat eine mittlerweile 7-jährige Tochter, die jedes zweite Wochenende beo uns verbringt.

Ich würde mich sehr über Kontakt zu "Gleichgesinnten" freuen - insbesondere, wenn vielleicht sogar jemand aus der Umgebung dabei ist, mit deman sich auch mal "live" austauschen kann...

Ganz liebe Grüße!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Januar 2011 um 23:01
In Antwort auf aletha_12537752

Falls noch aktuell...
....melde ich mich doch auch mal!

Kurz zu mir: mein Freund hat eine mittlerweile 7-jährige Tochter, die jedes zweite Wochenende beo uns verbringt.

Ich würde mich sehr über Kontakt zu "Gleichgesinnten" freuen - insbesondere, wenn vielleicht sogar jemand aus der Umgebung dabei ist, mit deman sich auch mal "live" austauschen kann...

Ganz liebe Grüße!

Juhu...
Hallo Eveeee,

super wo kommst du her? Bin in genau der selben Situation und würde mich über einen Kontakt freuen.

Komme aus der Nähe von Landau.

Ich freu mich von dir zu hören!

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Januar 2011 um 12:22

Gleichgesinnte Patchworkfamilien gesucht!!
Moin Moin , ich weis etwas spät , aber lieber spät, als gar nicht...lächel.
Ich würde mich ebenso ,über einen regen Austausch freuen.
Mein Problem ist , das wir seit zwei Jahren eine Patchworkfamilie sind und uns 150 km trennen.
Wir sehen uns regelmäßig und die Kinder ( meiner 16, seine 17M und 12J) kennen sich und naja sagen wir mal so... sie akzeptieren sich .
Wir waren auch zusammen im Kurzurlaub. Wir sind nun seit knapp 1 1/2 Jahren zusammen. Es hat sich so langsam eingespielt und im großen bin ich ganz zufrieden. Nun kommt es aber dazu, dass wir in unterschiedlichen Bundesländern wohnen und dadurch getrennte Ferienzeiten haben.
Mein Partner fährt nun mit seinen Kindern alleine in den Urlaub. Ich gönne es ihm sehr und doch geht es mir nicht gut dabei!
Es liegt sicher daran, dass ich gerade mit der Tochter. ein sehr schwieriges Verhältnis habe und sie mich lange Zeit boykottiert hat. Das hat sich etwas verlagert aber mit feinen Pfeilen schießt sie immer noch.
Ich würde gerne wissen wie man damit gelassener umgehen kann.
Einfach das wegdenken klappt leider nicht und wir werden auch die nächsten 3 Jahre nicht zusammen ziehen können, weil ich meinen Sohn hier nicht rausreißen will.

Ihr solltet auch wissen das mein Mann vor ein paar Jahren und auch seine Frau vor ein paar Jahren verstorben ist.

Freue mich über regen Schreibwechsel
Engelzeiten

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. Februar 2011 um 22:02
In Antwort auf kleinermaulwurff

Dein Beitrag hat mich sehr betroffen gemacht
Du hast auch schon so viel mitgemacht. Du bist schon im dritten Leben drin und alles war so schwer. Erst recht wenn Kinder Im Spiel sind.

Bei diesen Worten kamen mir die Tränen und sie haben mich sehr zum nachdenken gebracht:
lasst Hände weg von den Männern, die Kinder haben. Geschiedene Kinder können nichts dafür, aber die Väter.. Sobald sie uns, Frauen in der Tasche haben und uns alles nehmen, was uns unabhängig, sicher und selbstbewusst, attraktiv gemacht hat, verlieren wir auch am Respekt bei ihnen.

Da zweifelt man echt dran ob man richtig entschieden hat, sich mit einem Vater einzulassen. Auch wenn jetzt bei uns vieles in Ordnung ist, war es doch so dass es mich unglaubliche Opfer gekostet hat, unglaubliche und ich noch heute unter dem Verlust von all dem was Du aufgezählt hast leide.

Es tut mir so leid dass Du so in der Luft hängst mit Deinem Kleinen und Deine Kinder so stiefmütterlich behandelt werden. Da kann man mal sehen wie umgekehrt die Männer nämlich drauf sind, wenn man selbst Kinder mitbringt. Echt traurig.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Alles liebe auch Dir.

Viel Spaß beim sulen in Selbstmitleid.
Werde ich als Witwer richtig sauer. Weiber, lesen können sie auch nicht, worauf sie in ihrem typisch depriemierten Gelaber antworten. Die Tussi, auf die sich die letzten zwei Kommentare beziehen beschwert sich, dass sie sich nicht zwei Männer gleichzeitig halten kann und im Tschiep Reflex springen ihr Alle nach und bejammern sie. Nicht nur lesen, auch verstehen können. Wer immer nur selber haben will und ich, ich, ich. Der wird auch nicht ansatzweise etwas wie Liebe finden. Müsste man ja mal wissen, was das sein könnte. Könnte mit sich selber kennen anfangen. Das ist Meilen von finanzieller Sicherheit entfernt. Für die superleicht gestrickten. Den Reim spare ich mir Wer nur sich selber sieht, wird auch nur bei Egoisten landen. Jeder bekommt, was er/sie verdient

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Februar 2011 um 11:45
In Antwort auf aletha_12537752

Falls noch aktuell...
....melde ich mich doch auch mal!

Kurz zu mir: mein Freund hat eine mittlerweile 7-jährige Tochter, die jedes zweite Wochenende beo uns verbringt.

Ich würde mich sehr über Kontakt zu "Gleichgesinnten" freuen - insbesondere, wenn vielleicht sogar jemand aus der Umgebung dabei ist, mit deman sich auch mal "live" austauschen kann...

Ganz liebe Grüße!

Gleichgesinnte
Hallo...Patchworkgeschädigt... mein Partner hat eine 7jährige Tochter aus ersten Beziehung.
Sie kommt alle 2 Wochen am WE, ich kenne es also auch zur Genüge, wenn du magst, kannst du mich auch direkt anschreiben...
Alles Liebe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Februar 2011 um 21:08
In Antwort auf fuchur8

Viel Spaß beim sulen in Selbstmitleid.
Werde ich als Witwer richtig sauer. Weiber, lesen können sie auch nicht, worauf sie in ihrem typisch depriemierten Gelaber antworten. Die Tussi, auf die sich die letzten zwei Kommentare beziehen beschwert sich, dass sie sich nicht zwei Männer gleichzeitig halten kann und im Tschiep Reflex springen ihr Alle nach und bejammern sie. Nicht nur lesen, auch verstehen können. Wer immer nur selber haben will und ich, ich, ich. Der wird auch nicht ansatzweise etwas wie Liebe finden. Müsste man ja mal wissen, was das sein könnte. Könnte mit sich selber kennen anfangen. Das ist Meilen von finanzieller Sicherheit entfernt. Für die superleicht gestrickten. Den Reim spare ich mir Wer nur sich selber sieht, wird auch nur bei Egoisten landen. Jeder bekommt, was er/sie verdient

Also DAS ist zu hart!
Das Wort "Tussi" finde ich unangebracht!
Wir sollten uns nicht verletzen, denn jeder sucht hier Austausch und Denkanstöße, aber keine Beleidigungen! Da frage ich mich schon, was DICH so wütend macht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. November 2011 um 19:44

Gleichgesinnte Patchworkgeschädigte
Hallo feinersand,
dein Beitrag ist zwar schon 2 Jahre her, aber vielleicht ist das Thema immer noch aktuell. Ich bin gerade wieder in einer kritischen Situation, was die Patchworkfamilie angeht.
Falls noch Interesse am Austausch besteht, bitte melde dich.
LG Andrea.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2011 um 14:42

Hallo
Hi, ich würde mich auch als geschädigt bezeichnen, da nicht nur ich darunter leide, sondern auch meine bzw. die gemeinsame Tochter, da sie in der Familie meines Mannes einen schlechten Stand hat. Schließlich ist sie das 5. Enkelkind und wird auch wie das 5. Rad am Wagen behandelt...

Vielleicht bald mehr....!

LG
Panda11111

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Dezember 2011 um 23:00

Noch eine "Patchwork-Geschädigte"
Hallo Zusammen,

ich bin ebenfalls eine "Paschwork-Geschädigte" und momentan ziemlich gefrustet von den Problemen, negativen Gefühlen und fehlenden Austauschmöglichkeiten/Verständnis im Freundeskreis. Ich lebe seit 3 1/2 Jahren mit meinem Partner zusammen, der eine fast 6jährige Tochter hat.....Sie ist regelmäßig jedes zweite Wochenende von Fr bis Mo bei uns und die Wochenenden sind für mich mittlerweile total negativ behaftet. Für mich wird die ganze Situation immer schwieriger....negative Gefühle, Streit, Gewissensbisse etc. Das belastet mich und die Beziehung zu meinem Partner ganz stark.

Gibt es noch Gleichgesinnte die auch das Bedürfnis zum Austausch haben?

Würde mich total über Antwort freuen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Dezember 2011 um 22:25

Zweisamkeit vs Dreisamkeit
Das klingt hart aber ich kann es zumindest teilweise sehr gut nachvollziehen.
Trennungsgedanken habe ich zur Zeit auch oft - ich habe auch schon überlegt mich vielleicht zumindest räumlich zu trennen. Aber irgendwie ist die "Zweisamkeit" mit meinem Partner, die wir ja bis auf jedes zweite Wochenende haben einfach zu schön......
Eines meiner größten Probleme ist mit der "Abwertung" an den Wochenenden zu dritt klarzukommen. Mein Partner und seine Tochter haben ein sehr inniges Verhältnis und sind an diesen Wochenenden sehr fixiert aufeinander. Für mein Freund zählt dann vorallem seine Tochter. Wenn ich auch da bin ist es zwar schön für Ihn (wenn wir nicht gerade streiten) aber irgendwie nicht so wichtig wie sonst. Und für seine Tochter ist es OK wenn ich da bin (unser Verhältnis ist OK, wenn auch nicht herzlich und momentan eher auf dem absteigenden Ast) aber mindestens genau so OK wenn ich nicht da bin ----- aber was für eine Rolle spiele ICH denn dann?! Vom Verstand her weiß ich, dass es ganz normal ist und ich auch ein stückweit drüber stehen sollte, aber emotional bekomme ich es momentan einfach nicht gebacken. Kommendes Wochenende wird wieder ein Wochenende zu dritt und ich weiß jetzt schon, dass es mir ab Donnerstag davor grauen wird. Und ich finde es so schade dass das so ist und ich das Alles nicht auch irgendwie positiv oder zumindest neutral und realistisch auf mich zukommen sehen kann.......

Habt ihr ähnliche Gefühle oder Erfahrungen??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Dezember 2011 um 14:19
In Antwort auf issac_11984639

Zweisamkeit vs Dreisamkeit
Das klingt hart aber ich kann es zumindest teilweise sehr gut nachvollziehen.
Trennungsgedanken habe ich zur Zeit auch oft - ich habe auch schon überlegt mich vielleicht zumindest räumlich zu trennen. Aber irgendwie ist die "Zweisamkeit" mit meinem Partner, die wir ja bis auf jedes zweite Wochenende haben einfach zu schön......
Eines meiner größten Probleme ist mit der "Abwertung" an den Wochenenden zu dritt klarzukommen. Mein Partner und seine Tochter haben ein sehr inniges Verhältnis und sind an diesen Wochenenden sehr fixiert aufeinander. Für mein Freund zählt dann vorallem seine Tochter. Wenn ich auch da bin ist es zwar schön für Ihn (wenn wir nicht gerade streiten) aber irgendwie nicht so wichtig wie sonst. Und für seine Tochter ist es OK wenn ich da bin (unser Verhältnis ist OK, wenn auch nicht herzlich und momentan eher auf dem absteigenden Ast) aber mindestens genau so OK wenn ich nicht da bin ----- aber was für eine Rolle spiele ICH denn dann?! Vom Verstand her weiß ich, dass es ganz normal ist und ich auch ein stückweit drüber stehen sollte, aber emotional bekomme ich es momentan einfach nicht gebacken. Kommendes Wochenende wird wieder ein Wochenende zu dritt und ich weiß jetzt schon, dass es mir ab Donnerstag davor grauen wird. Und ich finde es so schade dass das so ist und ich das Alles nicht auch irgendwie positiv oder zumindest neutral und realistisch auf mich zukommen sehen kann.......

Habt ihr ähnliche Gefühle oder Erfahrungen??

Trennungsgedanken
Auch ich habe desöfteren Trennungsgedanken gehabt. Aber dann wieder verworfen. Da ich bereits so eine Trennungsgeschichte hinter mir habe und das nicht noch mal durchmachen will. Ich bin mit meinem Partner jetzt seit 2004 zusammen. Er hat seinen Sohn, damals 8, mit in die Beziehung gebracht (Die Mutter hat sich nie um ihn gekümmert). Ich habe wegen meinem jetzigen Partner meinen Mann und ein neu gebautes Haus mit schönem Grundstück usw. verlassen. Mir ging es finanziell super. Aber ich habe mich trotzdem auf diese Beziehung eingelassen, weil ich an die große Liebe glaubte. Aber alles ist wie Seifenblasen zerplatzt. Wir haben kaum Zeit für uns, weil immer mein Stiefsohn da ist, sehr selten besucht er seine leibliche Mutter. Und dann bin ich so was von befreit, wenn die Luft mal rein ist. Aber denke gleichzeitig schon an dessen Rückkehr. Dann ist die traute Zweisamkeit vorbei. Mein Partner hat dann seine Antennen nur auf den Sohn ausgerichtet und verwöhnt ihn natürlich auch nach Strich und Faden. Wenn er Mist baut, ist das alles normal. Ich darf zur Erziehung keinen Kommentar abgeben, es ist ja nicht mein Sohn. Aber Geld für die Erziehung darf ich mit verdienen.
Ich wäre froh, wenn ich in der glücklichen Lage wäre und nur alle 2 Wochenenden den Jungen um mich hätte. Du kannst eigentlich von Glück reden. Sieh das mal so, es gibt schlimmere Fälle, wie z. B. meiner. Die 2 Tage am Wochenende sin doch schnell vorbei.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Dezember 2011 um 17:26

Hallo Gleichgesinnte
Ich (32) lebe auch in einer Patchworkfamilie. Mein Verlobter hat 3 Kinder von 2 Frauen. Die Große (14) hat nicht sehr viel Kontakt zu ihrem Papa, mit Ihr ist es sehr schwer Teenie halt.
Die Jungs ( 8 und 6) leben seit 2 1/2 Jahren mit der Mutter 350 km weit weg. Wir haben die Jungs immer nur in den Ferien.
Da ich im Moment nicht arbeite und mein Mann z.Z. "Rentner" ist haben wir nicht viel Möglichkeiten.
Mein Partner und ich sind uns zumindest was die Jungs angeht immer einig.
Doch das er mit seiner EX halt noch so viel kommunizieren muss ist hart für mich. Und das halt Zeit draufgeht die Kinder zu holen und wieder weg zubringen.
Jetzt überlegen wir ob wir in die Nähe der Kinder ziehen, damit sie auch jedes 2te WE bei uns sein könnten.
Ich habe die Kinder total lieb und wir kommen seit 3 Jahren gut miteinanderklar.
Mir tun die Kinder nur so unsagbar leid, weil bei Ihrer Mutter nicht viel gemacht wird. Fernseh und Playstation sind dort Hauptprogramm.
Wenn die Kinder in den Ferien hier sind, dann leren sie auch so was wie Schwimmbad und Fußball spielen kennen. Brettspiele spielen sie auch gerne oder im Sommer gibt es schonmal eine Wasserschlacht, aber eben alles nur bei uns.

Ich mach' mir so meine Gedanken um die Kinder obwohl ich ja keinen Einfluß drauf habe. Das macht mich echt fertig.

Zusätzlich ist auch das liebe Geld ein Problem und auch wenn ich arbeiten würde. Das hatten wir ja 2 Jahre. Gab es da Probleme. Ich bekam nicht immer dann Urlaub wenn die Kinder da waren. Wir konnten keinen gemeinsamen Urlaub planen. Musste Spassprogramm, nach der Arbeit, mit den Kindern starten. Die Kindern wollen auch unbedingt was mit mir machen.


Trotzdem manchmal weiß ich nicht was richtig und was falsch ist. Wie ich mich mehr Abgrenzen kann! Wie ich mir nicht so viele Gedanken um seine Kinder machen kann.
Kennt das Jemand ? Hat mich überhaupt wer verstanden?

Gruß Day

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Dezember 2011 um 13:06

Klasse!
Schon allein das Lesen deines Beitrages tat gut. Ich habe bisher nicht die Kraft, so wie du zu handeln.

Mach weiter so !

LG
panda11111

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Dezember 2011 um 9:06
In Antwort auf issac_11984639

Zweisamkeit vs Dreisamkeit
Das klingt hart aber ich kann es zumindest teilweise sehr gut nachvollziehen.
Trennungsgedanken habe ich zur Zeit auch oft - ich habe auch schon überlegt mich vielleicht zumindest räumlich zu trennen. Aber irgendwie ist die "Zweisamkeit" mit meinem Partner, die wir ja bis auf jedes zweite Wochenende haben einfach zu schön......
Eines meiner größten Probleme ist mit der "Abwertung" an den Wochenenden zu dritt klarzukommen. Mein Partner und seine Tochter haben ein sehr inniges Verhältnis und sind an diesen Wochenenden sehr fixiert aufeinander. Für mein Freund zählt dann vorallem seine Tochter. Wenn ich auch da bin ist es zwar schön für Ihn (wenn wir nicht gerade streiten) aber irgendwie nicht so wichtig wie sonst. Und für seine Tochter ist es OK wenn ich da bin (unser Verhältnis ist OK, wenn auch nicht herzlich und momentan eher auf dem absteigenden Ast) aber mindestens genau so OK wenn ich nicht da bin ----- aber was für eine Rolle spiele ICH denn dann?! Vom Verstand her weiß ich, dass es ganz normal ist und ich auch ein stückweit drüber stehen sollte, aber emotional bekomme ich es momentan einfach nicht gebacken. Kommendes Wochenende wird wieder ein Wochenende zu dritt und ich weiß jetzt schon, dass es mir ab Donnerstag davor grauen wird. Und ich finde es so schade dass das so ist und ich das Alles nicht auch irgendwie positiv oder zumindest neutral und realistisch auf mich zukommen sehen kann.......

Habt ihr ähnliche Gefühle oder Erfahrungen??

Bekannte Gefühle
Hallo casd09,
dein Beitrag spricht mir so sehr aus dem Herzen, daß ich direkt darauf antworten wollte.
Bin mit meinem Freund seit etwas mehr als 2 Jahren zusammen und er hat einen mittlerweile 8jährigen Sohn aus der vorigen Beziehung. Dieser lebt 1000 km weit weg und ist nur ein paar Wochen im Jahr bei uns.
Da liegt es auf der Hand, daß ich in dieser Zeit so gut wie abgeschrieben bin. Nach einigen Streitereien deshalb achtet mein Partner zwar jetzt mehr darauf, mich nicht zu vernachlässigen, aber wenns drauf ankommt, kann ich schaun, wo ich bleib. Entweder ich beteilige mich an den Unternehmungen der beiden, oder ich bleib allein.
Seit einem halben Jahr wohnen wir zusammen und jetzt über Weihnachten ist der Kleine auch bei uns. Ich habe das Gefühl, keinen Platz in der eigenen Wohnung zu haben. Wenn ich kurz von der Couch aufstehe, liegt der Kleine sofort auf meinem Platz, wenn ich mich daneben setzen will, sagt er, daß dieser Platz für seinen Vater reserviert ist.
Er bestimmt unser Leben ohnehin die meiste Zeit (keine Urlaube zu zweit, finanzielle Altlasten meines Freundes, er will auch keine Kinder mehr, weil er meint, dann müßte er sich zerreißen), aber wenn er da ist, dreht sich alles nur mehr um ihn.
Habe zwar noch keinen Weg gefunden, wirklich damit umzugehen. Jedenfalls denke ich, man darf sich nicht aufgeben und muß auch mal anfangen, Grenzen zu setzen.
Wenn ich merke, daß es mir zuviel wird, ziehe ich mich etwas zurück, treffe mich so wie diese Woche auch mal mit Freundinnen, egal ob der Kleine da ist oder nicht. Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, aber andererseits sage ich mir, es ist nicht mein Kind und er kommt seines Vaters wegen. Also bin ich nicht verpflichtet, ständig dabei zu sein.
Ich habe gemerkt, daß ich dadurch zumindest für meinen Freund auch in der Zeit, in der sein Sohn da ist, wieder etwas wichtiger geworden bin. Und mir gehts auch besser damit, weil ich mehr darauf achte, was mir guttut anstatt ständig mit Bauchweh und Tränen in den Augen als fünftes Rad am Wagen mitzulaufen.

Es tut wirklich gut, über die belastende Situation zu reden (bzw. zu schreiben).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2011 um 18:01
In Antwort auf megan_12528792

Bekannte Gefühle
Hallo casd09,
dein Beitrag spricht mir so sehr aus dem Herzen, daß ich direkt darauf antworten wollte.
Bin mit meinem Freund seit etwas mehr als 2 Jahren zusammen und er hat einen mittlerweile 8jährigen Sohn aus der vorigen Beziehung. Dieser lebt 1000 km weit weg und ist nur ein paar Wochen im Jahr bei uns.
Da liegt es auf der Hand, daß ich in dieser Zeit so gut wie abgeschrieben bin. Nach einigen Streitereien deshalb achtet mein Partner zwar jetzt mehr darauf, mich nicht zu vernachlässigen, aber wenns drauf ankommt, kann ich schaun, wo ich bleib. Entweder ich beteilige mich an den Unternehmungen der beiden, oder ich bleib allein.
Seit einem halben Jahr wohnen wir zusammen und jetzt über Weihnachten ist der Kleine auch bei uns. Ich habe das Gefühl, keinen Platz in der eigenen Wohnung zu haben. Wenn ich kurz von der Couch aufstehe, liegt der Kleine sofort auf meinem Platz, wenn ich mich daneben setzen will, sagt er, daß dieser Platz für seinen Vater reserviert ist.
Er bestimmt unser Leben ohnehin die meiste Zeit (keine Urlaube zu zweit, finanzielle Altlasten meines Freundes, er will auch keine Kinder mehr, weil er meint, dann müßte er sich zerreißen), aber wenn er da ist, dreht sich alles nur mehr um ihn.
Habe zwar noch keinen Weg gefunden, wirklich damit umzugehen. Jedenfalls denke ich, man darf sich nicht aufgeben und muß auch mal anfangen, Grenzen zu setzen.
Wenn ich merke, daß es mir zuviel wird, ziehe ich mich etwas zurück, treffe mich so wie diese Woche auch mal mit Freundinnen, egal ob der Kleine da ist oder nicht. Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, aber andererseits sage ich mir, es ist nicht mein Kind und er kommt seines Vaters wegen. Also bin ich nicht verpflichtet, ständig dabei zu sein.
Ich habe gemerkt, daß ich dadurch zumindest für meinen Freund auch in der Zeit, in der sein Sohn da ist, wieder etwas wichtiger geworden bin. Und mir gehts auch besser damit, weil ich mehr darauf achte, was mir guttut anstatt ständig mit Bauchweh und Tränen in den Augen als fünftes Rad am Wagen mitzulaufen.

Es tut wirklich gut, über die belastende Situation zu reden (bzw. zu schreiben).

Verstehe Dich so gut
Hallo meli365,
ich bin auch schon etwas länger auf der Suche nach Frauen, denen es ähnlich geht wie mir und es tut so gut zu wissen, daß man nicht alleine ist...Mein Freund hat eine 11 jährige Tochter und alles was casd09 oder Du beschriben hast, kenne ich auch. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns vielleicht einmal austauschen könnten...versuche auch gerne meine Erfahrungen weiter zu geben oder was mir geholfen hat oder wo ich gar nicht mit klar komme. Ich finde es total klasse, daß Du den ersten Schritt machst und an Dich denkst. Denn das ist glaube das allerwichtigste...sich selbst nicht vergessen und aufgeben...leider mache ich diesen Fehler auch immer noch und allzu gerne....
Ich bin nicht so sehr oft online...würde mich aber sehr freuen mal von Dir zu hören!
Liebe Grüße...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. Januar 2012 um 12:58
In Antwort auf hope3332

Verstehe Dich so gut
Hallo meli365,
ich bin auch schon etwas länger auf der Suche nach Frauen, denen es ähnlich geht wie mir und es tut so gut zu wissen, daß man nicht alleine ist...Mein Freund hat eine 11 jährige Tochter und alles was casd09 oder Du beschriben hast, kenne ich auch. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns vielleicht einmal austauschen könnten...versuche auch gerne meine Erfahrungen weiter zu geben oder was mir geholfen hat oder wo ich gar nicht mit klar komme. Ich finde es total klasse, daß Du den ersten Schritt machst und an Dich denkst. Denn das ist glaube das allerwichtigste...sich selbst nicht vergessen und aufgeben...leider mache ich diesen Fehler auch immer noch und allzu gerne....
Ich bin nicht so sehr oft online...würde mich aber sehr freuen mal von Dir zu hören!
Liebe Grüße...

Gerne können wir Erfahrungen austauschen
Hallo Hope,
würde mich sehr freuen, wenn wir uns austauschen könnten.
Man kann hier auch direkt Emails schreiben, falls dir das lieber ist.
Bei mir ist es zur Zeit eh wieder recht mühsam, Kind ist 2 Wochen über Weihnachten bei uns und ich war schon ein paar Mal kurz vorm Davonrennen.
Ich schreibe dir einfach mal direkt eine Nachricht.
Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2012 um 17:42

Auch ich lebe in der Patchworkhölle
Hallo

Du hast Recht damit, dass man sich oft nicht traut über solche Gefühle zu reden, weils eben keine guten sind und für Außenstehende sicher kaum zu verstehen.
Auch bei mir stellen sich meine Emotionen gegen meinen Verstand.. wenn es wieder da ist, dieses Wochenende mit seinem Sohn..
Das war nicht von Anfang an so, aber ich will erläutern wie es langsam dazu kam, dass ich seinen Sohn mittlerweile komplett ablehne, seine bloße Anwesenheit einfach nur nervt und ich die Krise kriege wenn er hier ist..

Zu meiner Situation. Ich bin vor knapp 5 Monaten mit meinem Sohn (7) zu ihm gezogen, davor war ich alleinerziehend.. also alles noch sehr frisch.
Er selbst hat einen 2jährigen Sohn und liegt immer noch mit der Ex im Scheidungs- und Sorgerechtsklinsch. Alles nichts außergewöhnliches, doch man betrachte die genaueren Umstände.
Mein Freund ist wegen der Arbeit immer 2 Wochen zu Hause, 2 Wochen auf Schicht (natürlich kommt es auch vor, dass er auch mal nur 1 Woche zu Hause ist -.-) Wir haben also als Paar eh schon eher geringe Zeit für einander. In der Zeit wo er zu Hause ist, gehört natürlich jedes Wochenende seinem Sohn. Auch nichts außergewöhnliches.. ja wäre denn nun alles anders. Weil in der Zeit bin auch ich Luft für meinen Freund. Auch ich verstehe und will auch, dass er Zeit mit seinem Sohn verbringt. Aber die Art und Weise wie es hier geschieht.. nun, ich bin ja auch Mutter und mein Sohn lebt hier.. aber mein Freund hatte noch nie das Gefühl, die 2te Geige zu sein.
Mein Freund mutiert nämlich dann immer zum Übervater.. sitzt 3 Stunden bei verschlossener Tür im Kinderzimmer, 2 mal spazieren gehen am Tag damit der Kleine frische Luft bekommt, auf zu den Großeltern (wenn ich nicht will dann eben alleine) und alles dreht sich um seinen Sohn.. Ich bin einfach Luft. Morgens wird sofort aufgesprungen, kein "Guten Morgen" Schatz und erstmal wach werden.. nein, direkt in die Küche und Frühstück auf den Tisch, egal ob mir schlecht wird weil ich erstmal eine halbe Stunde und einen Kaffee brauche ehe ich morgens etwas essen kann.. Sagte dann immer, die Kinder (auch meiner) werden nicht verhungern wenn sie noch eine halbe Stunde warten müssen.. und wir stehen ja auch an den Wochenenden zeitig auf.. jeder der kleine Kinder hat weiß wie es ist..

Nunja, der Kleine wird verhätschelt wo es geht, auch von den Großeltern... Und ich als Mutter kann da nur sagen, wirklich übertrieben. Auch was die Erziehung angeht, da geschehen Sachen, da denke ich nur "oh man wie kann man nur". Aber all das muss ich eben hinnehmen können, weil ist ja nicht mein Kind..

Aber wie steht es denn nun um meinen eigenen Sohn?
Der wird für jede Kleinigkeit zusammengestaucht. Wenn etwas zwischen den Kindern ist, war es immer meiner (auch wenn ich selbst beobachtet habe das es nicht so ist, wird es so ausgelegt).
Wenn ich etwas gegen seinen sage, z.B. dass ich es nicht toll finde, wie er gerade wieder seinen Saft überall verteilt oder seinen Keks in unserem Bett isst (während meiner immer rausgeschmissen wird nur weil er dort sitzt), heißt es, och.. der ist halt noch klein -.-
Zudem kommt, dass ich es mir niemals herausnehmen würde grob gegen sein Kind zu werden, oder es anzuschreien so wie er es mit meinem macht.
Nach vielen Gesprächen hat sich das zumindest schon etwas gebessert..

Natürlich hat mein Freund auch ein Hobby. Ich erinnere mich an Geschehnisse wie den einen Tag als er seinen Sohn hier hatte.. eine Stunde bevor er zu seinem Verein wollte (es war für ihn den ganzen Tag klar, dass er hingehen würde!!) fragte er, ob ich auf seinen Sohn aufpassen würde.. Ich hatte mich natürlich auf einen gemeinsamen Abend mit ihm gefreut und war sehr enttäuscht.. aber was tat ich? Ich habe aufgepasst, weil ich ihm ja eine gute Freundin sein will und jeder ja seinen Freiraum braucht..

Aber auch das ist immer noch nicht die Spitze des Eisberges..
Wie gesagt arbeitet mein Feund ja immer 2 Wochen am Stück, kämpft aber nun um das alleinige Sorgerecht und will seinen Sohn ganz bei sich haben.
Das wusste ich schon bevor ich hergezogen bin. Aber hätte ich gewusst, wie alles ablaufen würde, hätte ich es definitiv gelassen!!!

Ihr müsst euch vorstellen.. er und seine Mutter führen eine Art Tagebuch über den Kleinen. Alles wird akribisch festgehalten.. wann der Kleine krank war, wie er geschlafen hat.. wenn er nachts mal schreit sind es natürlich Alpträume.. was die Mutter angeblich alles falsch macht und vernachlässigt.. wunde Pos werden fotografiert.. beim Arzt wird sich bestätigt gelassen, ob und wann die Ex mit dem Kind beim Arzt war, was es für Medikamente gab.. und noch vieles mehr..
Das alles wird dann dem Anwalt vorgelegt.
Ihr könnt euch natürlich denken, wie viel Raum dieses Thema also in der ohnehin knappen Zeit einnimmt, die wir miteinander haben..

Aber worauf ich hinaus wollte.. ich sagte meinem Freund immer, dass ich nicht sein Kind erziehen werde und möchte. Genauso wenig will ich dass er es mit meinem tut (und trotzdem meint er immer er müsse seinen Mund aufmachen..) und dass er sich schon entscheiden müsse, zwischen seinem Sohn und seinem Job..
Ich dachte immer, das ich da ganz richtig denke bis sich dann der Oma und Opa einmischten (wie sooft -.-) ..
Es war der zweite Weihnachtstag.. ich stand 4 Stunden in der Küche um für ihn und seine Family ein tolles Essen zu kochen.. und zum Dank bekam ich dann danach aufs Brot geschmiert, ich könne doch von meinem Mann (!) (bin noch kein Jahr mit meinem Freund zusammen), dass er seinen Job dann aufgeben muss wenn der Kleine hier wohnt. Ich solle doch gefälligst auf ihn achten weil wir ja wie eine Familie unter einem Dach wohnen..
Dann fing ich an mich zu verteidigen, dass ich auch gerne wieder arbeiten möchte, mir meinen Sohn auch niemand abgenommen hat, damit ich arbeiten kann und auch endlich wieder etwas für mich selber tun möchte. (musste sehr viel für mein Kind zurückstecken und seh es irgendwo nicht ein dass jetzt weiterhin für eins zu müssen, was nicht einmal meins ist..)
Auch das Argument, dass der Kleine dann seinen Vater hier braucht und nicht mich hat keine Wirkung gezeigt und sofort meinte Oma denn "dann nehmen wir ihn eben immer für die Zeit". Da ist mir alles aus dem Gesicht gefallen.. Die haben mich beide wie die Wölfe zerrissen und was macht mein feiner Freund?? Sitzt da und sagt kein einziges Wort dazu.. verteidigt mich kein Stück..
Wir haben dass dann geklärt und er meinte dann auch, er würde seinen Job dann drangeben..
Doch was muss ich dann ein paar Wochen später in einem Anwaltsschreiben lesen? (ich habe spioniert.. ich weiß, macht man nicht.. aber mir erzählt ja keiner was..)
Ich muss lesen, wie gerne ich oder die Oma sich doch dann um den Kleinen kümmern würden in der Zeit wo er arbeitet!!! (Formuliert als würde ich mich glatt drum reißen, seinen Sohn für ihn zu erziehen..)

Da freue ich mich natürlich besonders, da ich für seine Ex ja eh "diese Frau" bin, die ihren Sohn ja nicht anfassen soll..
Noch mehr freue ich mich auch über Tatsachen, dass ich mir immer seine alten Geschichten anhören muss..
Seine Ex hatte in die Beziehung schon vorher 2 Kinder gebracht und von der Tochter ist mein Freund der Patenonkel..
Somit höre ich immer, wie toll er ja mit ihren Kindern auskam, während es hier oft Probleme gibt und dass er sie ja auch mit erzogen hätte.. er vergleicht meinen Sohn mit denen etc..
Bis gerade eben hang noch ein Bild von dem Mädchen an der Wand.. (seine Patentochter.. das Kind seiner Ex, nicht sein leibliches).. ich habs gerade abgenommen.. ich kanns einfach nicht mehr ertragen ihr Kind in meiner Wohnung hängen zu haben.. wenns sein Kind wäre, wäre es ja ok.. aber das geht für mich gar nicht mehr..
Auch dass er immer noch eine Schatulle in der Schublade hat mit den Eheringen und Hochzeitsfotos..
Ich selber bin auch noch nicht geschieden, aber ich habe soetwas nicht.. denke auch dass ihn das verletzen würde..

Ich habe von einer Mitbetroffenen hier gelesen, wie schwer es ist sich seinen Platz zu sichern.. neben seinem Kind, neben der Ex.. und solangsam frag ich mich, ob es nicht vergeblich ist..
Natürlich habe ich schon mit ihm über alles gesprochen. Ich war so wütend und verletzt und konnte eines Tages einfach nicht anders, als ihm das alles vor den Kopf zu klatschen.. und zwar unverblühmt, ohne Rücksicht auf seine Gefühle. Die hatte er ja bislang auch nicht für meine..

Manchmal denke ich es wird besser, ich muss eben an meiner Einstellung arbeiten und hier und da bemüht er sich auch wirklich dass es besser wird..
Aber meine Gefühle sind nach einer kurzen Besserung wieder die selben.. Die Ex, sein Kind.. "dieses Kind"..
Dass er immer im Mittelpunkt steht, alles darf während meiner nur getadelt wird.. ich mit in seine Schlammschlacht mit der Ex gezogen werde.. Er mich nicht vor seiner Familie verteidigt, während ich mir nur Gedanken mache, wie ich diesen Menschen glücklich machen kann und ihm solche Dinge niemals antun würde..
Ja ist es denn da so verwunderlich dass ich solangsam echt einen Hass (und dieses Wort ist bewusst gewählt) auf seine Familie UND auf seinen Sohn bekomme? (und ich weiß es ist nur ein Kind und was die Erwachsenen da alles tun ist in meinen Augen schlichtweg falsch!)

Und ich versuche so sehr eine Lösung zu finden.. strafe mich selber für dieses Gefühl einem wehrlosen Kind gegenüber (und er ist eigentlich ein so liebes und süßes Kind..)
Und doch kann ich es nicht ändern..
Ich habe nun schon oft gelesen dass es auch nicht die Aufgabe der neuen Freundin ist, das Kind des Partners zu erziehen, gar zu lieben und viele machen an den Tagen dann etwas für sich wenn das Kind zu Besuch ist..
Und dann denke ich ok, vielleicht sollte ich das machen, aber wir wollen doch eigentlich eine Familie sein. Und was ist das für eine Familie in der alle alles getrennt von einander machen??
Also ich weiß auch nicht mehr weiter.. und ich bin wirklich überrascht, dass es so viele andere gibt, denen es genauso geht.. die auch mit diesem Gefühl leben und sich deswegen selber fertig machen..

Jetzt habe ich soviel geschrieben Ich hoffe wir finden alle eine Lösung, denn eines weiß ich.. auf die Dauern möchte kein Mensch so unglücklich sein.

Lieben Gruß


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Februar 2012 um 16:08

Hallo
Ja so werde ich das auch machen. Nach vielem reden mal wieder, werde ich es noch einmal im Guten versuchen. Haut das nicht hin mach ich mein eigenes Ding. Was dann auch sonst. So geht es einfach nicht aber aufgeben kommt für mich so schnell auch nicht in Frage. Ist halt für alle ein langer Lernprozess. So lange man willens ist, die Dinge zu erörtern und dann auch zu ändern.. gut. Wenn nicht dann soll es eben so sein

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Februar 2012 um 16:08

Hey
Macht ja nichts. Trotzdem danke
Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 12:59

Patchwork-Familie
Hallöchen,

bin ich froh auf deinen Text gestoßen zu sein..grins..auch ich bin einem neuem Partner zusammen der einen Sohn hat,leider ist unsere Beziehung(zum Sohn) sehr angespannt,umgedreht bei meinem Partner ebenso...schnauf..
würde mich über Nachricht freuen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 14:57

Hey Kruemel
Das Problem bei mir ist, ich habe niemanden in der Umgebung an den ich mich wenden könnte. Ich habe kaum Familie und die, die ich habe leben nicht in meinem Umfeld. Genauso ist es mit meinen Freunden. Leben alle weit weg und somit steh ich da immer alleine gegen alle..
Wäre ja eigentlich nicht so das Problem, würde mein Freund wirklich hinter mir stehen. Er hat seinen Fehler was das angeht ja eingesehen und schon versucht seiner Fam zu vermitteln, dass es unser Leben ist und wir entscheiden wie wir leben möchten. Nur tat er das nicht in meinem Beisein -.- Jetzt soll demnächst ein gemeinsames Gespräch stattfinden und du kannst mir denken wie sehr ich mich darauf freue (nämlich gar nicht)..
Aber selbst wenn dieses Problem gelöst ist bleibt immer noch das interne.
Er muss einfach lernen, dass sein Sohn nicht der Mittelpunkt der Welt ist und wenn er mit uns eine Familie sein möchte eben jeder gleich behandelt werden muss. Mein Sohn wird mittlerweile schon eifersüchtig auf seinen, hat sonst gerne mit ihm gespielt obwohl der erst 2 ist. Jetzt schließt er ihn aus. Verständlich wie ich finde. Bin halt der Meinung, dass Kinder alle gleich behandelt werden sollten.. gerade in Patchwork Familien.. sonst geht das böse in die Hose.

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 15:06
In Antwort auf sharon_12249226

Patchwork-Familie
Hallöchen,

bin ich froh auf deinen Text gestoßen zu sein..grins..auch ich bin einem neuem Partner zusammen der einen Sohn hat,leider ist unsere Beziehung(zum Sohn) sehr angespannt,umgedreht bei meinem Partner ebenso...schnauf..
würde mich über Nachricht freuen.

Hallo Blumenfee
Können uns gerne unterhalten Wie ist es denn bei dir? Hast du selber auch ein Kind? Und habe ich das richtig verstanden, dass er selbst mit seinem Sohn nicht so klar kommt?
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 15:16

Achja ^^
Und das was du beschreibst, alles gleich zu verplanen.. das würde ich auch nicht mit machen. Vor allem, wenn man noch nicht einmal gefragt wird. Konnte mein Freund auch sehr gut. Da hab ich aber hinterher nicht mehr mitgespielt. Mir kams immer so vor, als würde er eine Beziehung mit seiner Familie führen, aber nicht mit mir. Vll kennst du das ja auch. Und klar..stellst du dich dann gegen die geschlossene Meinung aller, ja dann hast du echt den Stempel. Aber ganz ehrlich? Dann lieber so, als mir ständig das ganze Heck Meck seiner Familie reinzuziehen. Irgendwo ist man selbst ja auch noch Mensch und hat ein eigenes Leben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 15:38
In Antwort auf kendra_12323900

Hey Kruemel
Das Problem bei mir ist, ich habe niemanden in der Umgebung an den ich mich wenden könnte. Ich habe kaum Familie und die, die ich habe leben nicht in meinem Umfeld. Genauso ist es mit meinen Freunden. Leben alle weit weg und somit steh ich da immer alleine gegen alle..
Wäre ja eigentlich nicht so das Problem, würde mein Freund wirklich hinter mir stehen. Er hat seinen Fehler was das angeht ja eingesehen und schon versucht seiner Fam zu vermitteln, dass es unser Leben ist und wir entscheiden wie wir leben möchten. Nur tat er das nicht in meinem Beisein -.- Jetzt soll demnächst ein gemeinsames Gespräch stattfinden und du kannst mir denken wie sehr ich mich darauf freue (nämlich gar nicht)..
Aber selbst wenn dieses Problem gelöst ist bleibt immer noch das interne.
Er muss einfach lernen, dass sein Sohn nicht der Mittelpunkt der Welt ist und wenn er mit uns eine Familie sein möchte eben jeder gleich behandelt werden muss. Mein Sohn wird mittlerweile schon eifersüchtig auf seinen, hat sonst gerne mit ihm gespielt obwohl der erst 2 ist. Jetzt schließt er ihn aus. Verständlich wie ich finde. Bin halt der Meinung, dass Kinder alle gleich behandelt werden sollten.. gerade in Patchwork Familien.. sonst geht das böse in die Hose.

Lieben Gruß

Hallo Cyra
natürlich müssen beide Kinder gleichbehandelt werden. Sehe ich genauso und ist auch sehr wichtig, da ja ansonsten logischerweise der neid aufkommt.

Aber wie Du mit Sicherheit in einigen Threads hier schon gelesen hast, scheint es kein Einzelproblem zu sein.

Während die Frau sich gleichermaßen um beide Kinder bemüht (eigenes Kind und Stiefkind), tendieren anscheinend die Männer dazu ihr eigenes Kind komplett zu bevorzugen.

Männer sind halt Egoisten, hatte man mir mal gesagt. Und manchmal sehe ich es auch so...

Lg kruemel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 16:07
In Antwort auf kendra_12323900

Achja ^^
Und das was du beschreibst, alles gleich zu verplanen.. das würde ich auch nicht mit machen. Vor allem, wenn man noch nicht einmal gefragt wird. Konnte mein Freund auch sehr gut. Da hab ich aber hinterher nicht mehr mitgespielt. Mir kams immer so vor, als würde er eine Beziehung mit seiner Familie führen, aber nicht mit mir. Vll kennst du das ja auch. Und klar..stellst du dich dann gegen die geschlossene Meinung aller, ja dann hast du echt den Stempel. Aber ganz ehrlich? Dann lieber so, als mir ständig das ganze Heck Meck seiner Familie reinzuziehen. Irgendwo ist man selbst ja auch noch Mensch und hat ein eigenes Leben.

@cyra
Ja, so komme ich mir auch manchmal vor. Wie das fünfte Rad am Wagen.

Habe grade auf meine Thread " mir ist grade die Hutschnur geplatzt" oder so ähnlich.

Da wird auch wieder einfach was beschlossen, was er möchte, ohne sogar Rücksicht mal auf die Kleine zu nehmen.

Und ich mach da halt nicht mehr mit.

jetzt muß er die Kleine selber fahren udn zusehen, wie er damit klar kommt.

Mir tut nur die Kleine leid!

Lg Kruemel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 16:14
In Antwort auf kendra_12323900

Achja ^^
Und das was du beschreibst, alles gleich zu verplanen.. das würde ich auch nicht mit machen. Vor allem, wenn man noch nicht einmal gefragt wird. Konnte mein Freund auch sehr gut. Da hab ich aber hinterher nicht mehr mitgespielt. Mir kams immer so vor, als würde er eine Beziehung mit seiner Familie führen, aber nicht mit mir. Vll kennst du das ja auch. Und klar..stellst du dich dann gegen die geschlossene Meinung aller, ja dann hast du echt den Stempel. Aber ganz ehrlich? Dann lieber so, als mir ständig das ganze Heck Meck seiner Familie reinzuziehen. Irgendwo ist man selbst ja auch noch Mensch und hat ein eigenes Leben.

Moment Korrektur...
Schau mal unter " Aufregungsfreie Woche" da hatte ich vorhin den zweiten Hutschnurplatzer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. März 2012 um 12:50

Juchuuu- ein forum für patchworkgeschädigte
hallo, ich bin seit inzwischen 4,5 jahren -immer mal mehr oder weniger- patchworkgeschädigt (unfassbar, dass ich jetzt erst auf dieses forum stosse )). mein freund hat zwei jungs (8 und 10 jahre alt) mit denen ich mich super verstehe.ich selber bin 37 und habe keine kids (hatte anfang des jahres ne gebärmutterentfernung und kann jetzt auch leider keine mehr bekommen ...).
die ersten 1,5 jahre unseres zusammenseins lief alles traumhaft. die kinder waren jedes zweite we bei uns,wir sind zu allen aktivitäten die 2 std. zu ihnen gefahren, haben dann auch oft dort im hotel übernachtet ich hab mich ziemlich gut mit der ex verstanden-im gegensatz zu meinem freund, die beiden streiten ständig und oft genug musste ich "schlichten".. . "nur" mein freund litt sehr, da er seine kinder unter der woche (ex ist mit ihrem neuen in eine andere stadt gezogen) sehr vermisste.
als diese beziehung in die brüche ging zog die ex wieder zurück- in unsere strasse- und die probleme begannen.sie wollte wieder ganztags arbeiten gehen und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, die kinder "mit zu betreuen". ich bin stewardess und somit die hälfte des monats zuhause. die eltern meines freundes wohnen auch auf unserem grundstück (familienbetrieb) und somit wollte dann die oma für die kids da sein, wenn ich fliegen bin.
wir waren uns einig, es mal auszuprobieren, mein freund war super happy, die beiden jetzt tagtäglich auf dem grundstück zu haben und machte mir auch gleich einen heiratsantrag.
naja, kurzum sei gesagt: die ex hat sich um gar nix mehr gekümmert, ist mit ihrem neuen freund nur noch feiern gegangen. hausaufgaben etc. blieben alles bei mir und oma hängen und auf den elternabenden war ich alleine. bis heute weiss ich nicht, wie lange sie tatsächlich arbeitet, da die kinder manchmal unter der woche um acht noch bei uns sassen und auf mamas anruf gewartet haben, um rübergehen zu können. an anderen tagen stand ihr auto schon um 14 uhr vor der tür, sie meldet sich aber erst um halb sieben (gerne auch mal angetrunken)...absprachen wurden nicht eingehalten und ich kann die abende nicht zählen, an denen sie nach gesprächen über ihr verhalten bei uns sass und bitterlich weinend besserung gelobte.meine partnerschaft litt dadurch enorm, ich war nur noch genervt und hab letztendlich den entschluss gefasst, mein angebot, die jungs jeden tag zu betreuen, zurückzuziehen. das hat mein freund dann auch mit seinem heiratsantrag gemacht- nett, gell?daraufhin habe ich mir eine kleine wohnung gesucht und seine mutter-ist so ein "ichrettedieweltnursollesauchj ederwissen-typ" hat sich für die nun tägliche betreuung der beiden angeboten und mich zum teufel gewünscht. das ist jetzt ein jahr her, wir sind nach wie vor ein paar und mein freund möchte nun, dass ich wieder einziehe- gerade versuchen wir es "auf probe". ich liebe ihn sehr, seine kinder haben mich in meiner wohnung sehr oft besucht und der kontakt ist nach wie vor sehr gut. ich habe aber schlichtweg keine lust mehr auf diese "ersatzmama"- ding. die jungs sind jeden tag auf dem grundstück, ihr kinderzimmer in "unserem" haus, womit sie eh bei mir, nicht bei oma, sind, wenn ich zuhause bin. das heisst, ich müsste den beiden "die eigene" haustür zuschliessen...die ex hat von den plänen wieder zusammen zu ziehen erfahren und läuft amok deswegen (ich solle mich bloss raushalten aus allem was die kinder betrifft, wäre eh zu streng- jahaaa, ballerspiele ab 16 sind nicht für 10jährige oder nicht???!!!zumindest nicht in meinem beisein, das hat doch was mit aufsichtspflicht zu tun....... und dürfe auf keinen fall ihre kinder erziehen.) mir ja eigentlich nur recht- nur wie soll das alles gehen????mein freund sagt auch, "halt dich einfach raus" aber lässt mich dann trotzdem mit den beiden alleine. da erzieht man doch automatisch, wenn ich auch nur sage "würdest du das bitte wegräumen...".inzwischen sage ich auch zu den kindern "das darf ich nicht entscheiden, geh rüber zur oma und frag die" das finden die beiden aber total doof und können nicht verstehen, warum das jetzt so ist ("doch, das darfst du natürlich entscheiden...")...ich kann die kündigung meiner wohnung noch zurückziehen und weiss einfach nicht, ob ich mich nochmal auf dieses abenteuer patchwork einlassen soll.....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. März 2012 um 13:18

Hallo rebsel
Also ich würde nicht das Risiko eingehen dort noch einmal einzuziehen. Das schreit ja geradezu nach neuen/alten Problemen. Dein Freund hat ein Abgenzungproblem zu seiner Mutter (klar er braucht ja ihre Unterstützung) zu seiner Ex (die könnte die Kinder beinflussen) und gegen seine Kinder für Euch. Er sitzt wie du zwischen vielen Stühlen und " Eine Kunst die keiner kann, ist es Allen recht zu tun. Also wenn ihr ein Paar bleiben wollt würde ich die Wohnung entweder kündigen und in die unmittelbare Nähe ziehen oder aber bleiben wo ich bin. Den sonst geht ihr als Paar den Bach runter. Die Oma gibt dir keine Chance mehr da du in ihren Augen versagt hast, dein Freund hat das adaptiert indem er den Heiratsantrag zurück genommen hat. Da frage ich mich doch warum hat er Dir einen gemacht???? Um seine Kinder zu versorgen oder weil er dich als Mensch liebt. So aber wirst du in Zukunft allen anderen Themen weiter hinten angestellt werden. Laß dich nicht in die Rolle der Familienmanegerin bringen. Weil du bist nicht die Mutter und kannst maximal begleiten aber nicht ersetzen. Also warum dort einziehen??? Denn was würde passieren wenn du nicht da wärst? Es müßte und würde auch so funktionieren. Also tue dir den Gefallen und nimm dich zurück. Begleite und laßt die Oma, Mutter und Vater machen. Wenn die Kinder zu Dir Vertrauen haben super. Lass sie zu Dir/Euch kommen. Nuzt die Zeit als "neue Familie", aber laß dich nicht von anderen Menschen instrumentatisieren. Den läuft dann was schief, wirst du letztendlich die sein die am Ende der Kette steht! Ich würde mir das an Hand deines Kommentares sehr gut überlegen. Der Kompromiß wäre wie gesagt in die Nähe zu ziehen. Wenn er dich liebt und die Probleme sieht die da sind müßte er das verstehenh und es sogar beführworten. Den keiner hält permanenten Streß aus. Ihr oder Du müß Euch von der alten Familie aus meiner Sicht abnabeln im positiven Sinne!!
VG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2012 um 21:22

Und ich dachte schon, dass ich alleine mit diesen Problemen wäre...
Hallo ihr Lieben,
ich dachte wirklich, dass ich alleine mit meinen Problemen wäre.

Ich habe meinen Mann vor vier Jahren kennengelernt, als er gerade frisch von seiner Ex getrennt war. Zu diesem Zeitpunkt war sein Sohn gerade vier Jahre alt. Die beiden haben sich getrennt, weil sie wie Bruder und Schwester miteinander lebten.

Kurz nachdem wir zusammen waren begann seine Ex damit, ihre Giftpfeile zu verschießen. Sie berichtete den unwissenden Ex-Schwiegereltern von der "Neuen", sie sprach überall schlecht über mich und setzte fiese Gerüchte über den Vater ihres Kindes in die Welt.

Ich muss dazu sagen, dass mein Mann seinen Sohn über alles liebt, alles für ihn tut und seiner Ex damals gesagt hat, dass er trotz Scheidung immer für die beiden da ist. Das finde ich grundsätzlich klasse, solange das nicht ausgenutzt wird. Dann jedoch aus ihrem Bekanntenkreis zu hören, dass mein Mann sich nicht um den Sohnemann kümmere und keinen Unterhalt zahlen würde, finde ich eine unglaubliche Frechheit. Gut, mein Mann hat das mit verletztem Stolz entschuldigt und das Thema war durch.

Ich habe mich mit der Zeit immer besser mit dem Zwerg verstanden und wir waren schon bald ein Herz und eine Seele. Wenn so ein Knirps nach wenigen Monaten sagt, dass er einen liebt und man ein Küsschen nach dem anderen bekommt, kann es doch schöner nicht sein, oder?!

Das nahm die Ex als Anlass und machte mich bei jeder Gelegenheit bei ihrem Sohn schlecht. Ich kann es wirklich nicht verstehen, wie man ein so kleines Kind in solche Sachen reinziehen kann.

Weiter ging es damit, dass sie dem armen Kerl laufend zu große Sachen angezogen hat. Irgendwann war der Zeitpunkt, wo ich mir ein Herz gefasst und sie angerufen habe - meinem Mann hat sie schließlich immer gesagt, dass ich mich persönlich melden solle, wenn ich ein Problem habe. Gesagt - getan. Auf meine Anmerkung, dass ein Kind von knapp einem Meter Größe wohl keine Anziehsachen Größe 122 tragen müsse lachte sie und sagte, dass das ihre Sache sei.
Mir tat der Zwerg einfach nur leid. Dauernd hatte die Ärmel seiner Pullover im Weg, die Hosen rutschten direkt vom Hintern runter (trotz Gürtel, Gummizug etc.). So bin ich kurzerhand losgezogen und habe ihm ordentliche Klamotten gekauft. Dieses Thema zieht sich bis heute in allen Kategorien durch: Hosen, Jacken, Schuhe, Unterwäsche,...

Nachdem der Kleine dann seit Zimmer komplett eingerichtet hatte und wir ihm das ein oder andere Spielzeug geschenkt haben, kam natürlich direkt von der Ex, dass wir das Kind überschütten würden. Wir sollten dies sein lassen. Des lieben Friedens Willen haben wir ihm nichts mehr gekauft, sondern einfach jedes Wochenende Spielzeug hin- und hergefahren.
Heute ist es so, dass er ungelogen jede Woche mit neuen Nintendospielen, Playmobilsachen oder oder oder bei uns ankommt.

Nach ca. einem halben Jahr hatte die Ex einen epileptischen Anfall. Sie lag zwei Wochen im Krankenhaus. Für uns war die Sache klar, dass der Kurze für diese Zeit auf jeden Fall bei uns ist und wir ihn jeden Morgen zum KiGa bringen und ihn mittags wieder abholen (pro Strecke jeweils 60km; die Ex wollte bei der Trennung diese Entfernung haben!). Die Eltern von ihr haben darauf bestanden, dass der Zwerg seine Mutter im Krankenhaus besucht - wir waren nicht begeistert, weil sie auf der Intensivstation lag und nicht wirklich fit war. Das Resultat: wochenlange Alpträume...

Nach dieser Zeit war sie einigermaßen freundlich zu uns - der nächste Schlag ließ jedoch nicht lange auf sich warten...

Während ich das hier schreibe, kommen mir wieder alle Geschichten hoch und ich könnte mich stundenlang darüber auslassen.

Neben den bereits geschrieben Sachen kommen hinzu:
...Lügen gegenüber dem Vater bei Verletzungen des Kindes, die die Mutter verschuldet hat...
...Lügen, dass Papa keine Zeit hat und uns zu sagen, dass der Zwerg keine Lust auf uns hat...
...Unfähigkeit, das Kind in der Schule zu unterstützen...
...Lügen über uns...
...völlige Überforderung, weswegen der Kurze jedes Wochenende und eine Nacht unter der Woche bei uns ist...

Das schlimme für mich ist einfach, dass ich nichts tun kann. Ich kann immer nur auf meinen Mann einreden, was alles schief läuft. Im ersten Momente streiten wir uns, weil er die Dinge anders sieht als ich - später merkt er dann aber, dass ich Recht hatte.

Selbst meine Schwiegereltern halten nicht viel von ihr, obwohl sie sich dauernd treffen und den Kontakt in jedem Fall aufrecht erhalten wollen. Eine Psychologin hat ihr jegliche Kompetenz in der Kindererziehung abgesprochen.

Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll bzw. wie ich mit der Situation umgehen soll. Einerseits ist sie die Ex (und das hat seinen Grund) auf der anderen Seite werde ich mit dieser Frau immer wieder konfrontiert. Da ist es nicht wirklich einfach, sich rauszuhalten und ruhig zu bleiben.

Wie geht ihr mit eurer Situation um? Wie schafft ihr es, innerlich nicht daran kaputt zu gehen?

Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2012 um 14:52
In Antwort auf deimos_12561334

Und ich dachte schon, dass ich alleine mit diesen Problemen wäre...
Hallo ihr Lieben,
ich dachte wirklich, dass ich alleine mit meinen Problemen wäre.

Ich habe meinen Mann vor vier Jahren kennengelernt, als er gerade frisch von seiner Ex getrennt war. Zu diesem Zeitpunkt war sein Sohn gerade vier Jahre alt. Die beiden haben sich getrennt, weil sie wie Bruder und Schwester miteinander lebten.

Kurz nachdem wir zusammen waren begann seine Ex damit, ihre Giftpfeile zu verschießen. Sie berichtete den unwissenden Ex-Schwiegereltern von der "Neuen", sie sprach überall schlecht über mich und setzte fiese Gerüchte über den Vater ihres Kindes in die Welt.

Ich muss dazu sagen, dass mein Mann seinen Sohn über alles liebt, alles für ihn tut und seiner Ex damals gesagt hat, dass er trotz Scheidung immer für die beiden da ist. Das finde ich grundsätzlich klasse, solange das nicht ausgenutzt wird. Dann jedoch aus ihrem Bekanntenkreis zu hören, dass mein Mann sich nicht um den Sohnemann kümmere und keinen Unterhalt zahlen würde, finde ich eine unglaubliche Frechheit. Gut, mein Mann hat das mit verletztem Stolz entschuldigt und das Thema war durch.

Ich habe mich mit der Zeit immer besser mit dem Zwerg verstanden und wir waren schon bald ein Herz und eine Seele. Wenn so ein Knirps nach wenigen Monaten sagt, dass er einen liebt und man ein Küsschen nach dem anderen bekommt, kann es doch schöner nicht sein, oder?!

Das nahm die Ex als Anlass und machte mich bei jeder Gelegenheit bei ihrem Sohn schlecht. Ich kann es wirklich nicht verstehen, wie man ein so kleines Kind in solche Sachen reinziehen kann.

Weiter ging es damit, dass sie dem armen Kerl laufend zu große Sachen angezogen hat. Irgendwann war der Zeitpunkt, wo ich mir ein Herz gefasst und sie angerufen habe - meinem Mann hat sie schließlich immer gesagt, dass ich mich persönlich melden solle, wenn ich ein Problem habe. Gesagt - getan. Auf meine Anmerkung, dass ein Kind von knapp einem Meter Größe wohl keine Anziehsachen Größe 122 tragen müsse lachte sie und sagte, dass das ihre Sache sei.
Mir tat der Zwerg einfach nur leid. Dauernd hatte die Ärmel seiner Pullover im Weg, die Hosen rutschten direkt vom Hintern runter (trotz Gürtel, Gummizug etc.). So bin ich kurzerhand losgezogen und habe ihm ordentliche Klamotten gekauft. Dieses Thema zieht sich bis heute in allen Kategorien durch: Hosen, Jacken, Schuhe, Unterwäsche,...

Nachdem der Kleine dann seit Zimmer komplett eingerichtet hatte und wir ihm das ein oder andere Spielzeug geschenkt haben, kam natürlich direkt von der Ex, dass wir das Kind überschütten würden. Wir sollten dies sein lassen. Des lieben Friedens Willen haben wir ihm nichts mehr gekauft, sondern einfach jedes Wochenende Spielzeug hin- und hergefahren.
Heute ist es so, dass er ungelogen jede Woche mit neuen Nintendospielen, Playmobilsachen oder oder oder bei uns ankommt.

Nach ca. einem halben Jahr hatte die Ex einen epileptischen Anfall. Sie lag zwei Wochen im Krankenhaus. Für uns war die Sache klar, dass der Kurze für diese Zeit auf jeden Fall bei uns ist und wir ihn jeden Morgen zum KiGa bringen und ihn mittags wieder abholen (pro Strecke jeweils 60km; die Ex wollte bei der Trennung diese Entfernung haben!). Die Eltern von ihr haben darauf bestanden, dass der Zwerg seine Mutter im Krankenhaus besucht - wir waren nicht begeistert, weil sie auf der Intensivstation lag und nicht wirklich fit war. Das Resultat: wochenlange Alpträume...

Nach dieser Zeit war sie einigermaßen freundlich zu uns - der nächste Schlag ließ jedoch nicht lange auf sich warten...

Während ich das hier schreibe, kommen mir wieder alle Geschichten hoch und ich könnte mich stundenlang darüber auslassen.

Neben den bereits geschrieben Sachen kommen hinzu:
...Lügen gegenüber dem Vater bei Verletzungen des Kindes, die die Mutter verschuldet hat...
...Lügen, dass Papa keine Zeit hat und uns zu sagen, dass der Zwerg keine Lust auf uns hat...
...Unfähigkeit, das Kind in der Schule zu unterstützen...
...Lügen über uns...
...völlige Überforderung, weswegen der Kurze jedes Wochenende und eine Nacht unter der Woche bei uns ist...

Das schlimme für mich ist einfach, dass ich nichts tun kann. Ich kann immer nur auf meinen Mann einreden, was alles schief läuft. Im ersten Momente streiten wir uns, weil er die Dinge anders sieht als ich - später merkt er dann aber, dass ich Recht hatte.

Selbst meine Schwiegereltern halten nicht viel von ihr, obwohl sie sich dauernd treffen und den Kontakt in jedem Fall aufrecht erhalten wollen. Eine Psychologin hat ihr jegliche Kompetenz in der Kindererziehung abgesprochen.

Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll bzw. wie ich mit der Situation umgehen soll. Einerseits ist sie die Ex (und das hat seinen Grund) auf der anderen Seite werde ich mit dieser Frau immer wieder konfrontiert. Da ist es nicht wirklich einfach, sich rauszuhalten und ruhig zu bleiben.

Wie geht ihr mit eurer Situation um? Wie schafft ihr es, innerlich nicht daran kaputt zu gehen?

Liebe Grüße

Nicht allein mit diesen Problemen
Hallo knitzi238,
es gibt glaube ich keine Patchworkfamilie, die nicht solche Probleme hat. In ganz "normalen" Familien gibt es ja auch verschiedene Differenzen. Und in den Patchworkfamilien ist das aber noch viel verschärfter. Und aus allem raushalten funktioniert nicht immer. Man schlittert manchmal ganz automatisch in einzelne Situationen, obwohl man das nicht will. Und ich habe, glaube ich, das "Glück", dass ich ohne eigenes Kind in der Familie lebe (meine Tochter ist erwachsen, 28 Jahre, hat selbst ihre Familie, wohnt aber 400 km entfernt). Mein jetziger Mann hat seinen Sohn, damals 8 Jahre, nun 17 Jahre, mit in die Beziehung gebracht, weil die Mutter mit dem Jungen nichts anfangen konnte und auch jetzt nichts für ihn übrig hat.
Sobald Probleme, ob das schulische oder andere sind, auftreten, ist bei uns zu Hause dicke Luft und mein Mann läßt seinen Ärger bei mir raushängen über seinen Sohn, obwohl ich am wenigsten dafür kann. Ratschläge über die Erziehung darf ich nicht geben, das ist alles falsch, aber zur Versorgung seines Sohnes, ob finanziell oder auch hauswirtschaftlich bin ich gut genug. "Ich habe gut reden bei meiner Vorzeigetochter." Er darf die ganze Nacht außer Haus sein, und das schon seit bestimmt 2 Jahren. Und dann ist das Geschrei groß, wenn in der Schule die Leistungen zum Nullpunkt fallen. In solchen eskalierenden Situationen versuche ich mich meistens aus dem Staub zu machen, treffe mich mit meiner Freundin, besuche meine Mutter, oder gehe einfach spazieren. Und den anderen Angehörigen, wie Mutter meines Mannes, Schwester usw. kann man es sowieso nie recht machen. Als 2. Partnerin wird man immer abwertend behandelt. Aber wie gesagt, schlimmer ist es bestimmt, wenn beide Partner noch Kinder mit in die Beziehung bringen. Dann ist der Streit vorprogrammiert.
Mich hält die Hoffnung in meiner Beziehung, dass es nicht mehr so lange dauert, bis mein Stiefsohn nicht mehr bei uns lebt. Dann wird es auch in unserer Partnerschaft ruhiger werden.
Aber bei dir knitz238 scheint das noch etwas zu dauern.
Vielleicht versuchst du auch, dich mit Freunden oder Bekannten zu treffen. Mach doch was für dich, nimm dir die Zeit. Du hast auch noch ein Leben.
Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Mai 2012 um 14:28

Habe endlich gleichgesinnte Patchworker gefunden
Hallo zusammen...
Nach langem stöbern im Internet habe ich endlich diese Beiträge gefunden und fühle mich jetzt nicht mehr so allein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2012 um 9:05

Extrem unterschiedliche erziehungsansichten
Ich habe einen Freund mit zwei Kindern und selbst zwei Kinder und alles könnte perfekt sein. Die Kinder haben das gleiche alter und verstehen sich. An den
kinerwochenenden unternehmen wir viel. seine Kinder leben bei der Mutter, meine bei mir. Aber mein ex hebt die Kinder über alles. Sie bekommen alles, dürfen alles, stehen an erster Stelle über seiner Beziehung. Ich bin eher streng und sehe mich nicht nur als Mutter, sondern auch als Frau mit eigenen Bedürfnissen. Da meine Kids bei ihrem Papa bis in die puppen aufbleiben und dabei sitzen dürfen, fordern sie das bei mir auch ein. Privatsphäre in den Ferien ist gleich null. Mein Sohn tendiert dazu, zum Papa ziehen zu wollen, weil er da keine regeln hat. Ich lasse mich aber nicht erpressen. Ein ewiger Kampf. Wir waren schon mal bei einer Familienberatung. Gebracht hat es nichts. Er fühlt sich im recht, ist halt der bessere Pädagoge, weil er im Fernstudium seinen psychologischen Berater gemacht hat und ich nur ein Laie bin. Ich will meinen Kindern aber nicht nur Party bieten. Und wenn meine 14 jährige Tochter bei mir keine Horrorfilme gucken darf, weil ich auch nein sagen kann, dann ist das eben so

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Juli 2012 um 10:34

Spannung pur
Hi Kruemel,
da der Beitrag schon eine Weile her ist, wollte ich erst einmal schauen, ob du noch on bist in diesem Forum.
Ganz liebe Grüße
Najeju

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Juli 2012 um 12:06

Frischlings-Patchwork-Opfer
10 Monate Beziehung, 9 Monate leben als "Stiefmutter". KM hat meinen Freund 2 Monate bevor wir uns kennengelernt haben verlassen. Scheidung läuft, 3 Kinder (6,3,1). Leider wollte die gute Frau damals auf einmal ihren Mann zurück haben, als wir 1 1/2 Monate zusammen waren und das war für mich dann der Anfang vom Ende. Systematisch hat sie ihm das Leben zur Hölle gemacht und mich vor allen Leuten als die Person hingestellt, die einer Frau den Mann und 3 Kindern den Vater genommen hat.
Im Moment sind wir wieder in einer recht ruhigen Phase, feiern ist zwar weiterhin wichtiger als Kinder, aber immerhin werde ich nicht mehr ganz wie die Ausgeburt der Hölle behandelt.

Anders wird das ganze, wenn die Kinder von mir Geschenke zum Geburtstag bekommen, die verschwindet immer zufällig, angeblich macht der kleine Sohn die auch immer kaputt. Also hab ich schon fast keine Lust mehr wirklich was zu schenken, weil ich das Geld dann eigentlich auch wegschmeißen könnte.
Wenn die Kinder bei uns sind, darf ich auch nicht nein sagen, wenn sie etwas machen, was sie einfach nicht dürfen, ich bin ja schließlich nicht die Mutter. Pflichten bis zum geht nicht mehr, aber Rechte bleiben aus, ist bei meinem Partner aber auch so. Unterhalt zahlen darf er, um Rechte muss er sich prügeln.
Auch werde ich über ihn gebeten, raus zu finden, wieso die älteste so furchtbar gemein zur Mutter ist, aber wenn die mir dann vertraut, an mir hängt und neben mir schlafen will, geht das gar nicht.

Irgendwie ist es egal was ich mache, denn es ist aus Prinzip erstmal falsch...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. August 2012 um 20:44

Geschädigt?
Hallo feinersand,
das hört sich ja echt verzweifelt an. Was hast Du / Ihr denn für Probleme?
Ich habe ca 7 Jahre Patchwork Erfahrung und suche hier auch nach Infos/Lösungen etc.da es zur Zeit nicht gut geht bzw. keine Lösungen für meine Probleme greifbar sind. Wenn Du willst kanst du ja mal antworten, lg. Uwe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. August 2012 um 21:15

Manchmal mag ich nicht mehr
... so wie heute.... Mein Mann hat 2 Söhne: 22 und 17. Der 17jährige wohnt bei uns, der andere beim Kumpel. Meine Tochter, 16 wohnt bei uns, mein Sohn, 19, wohnt beim Papa.

Heute eskalierte es mal wieder. Eine einzige Frage führt zu einer Explosion. Man kann manchmal, so wie heute, nicht mal EINE Frage über das andere Kind stellen, ohne das man sofort angegriffen wird, unterstellt wird man wolle nur schlechtes.

Alles Richtigstellen half nichts, ich war Schuld.

So zieht sich das seid 10 Jahren durch mein Leben. Und manchmal, ...manchmal mag ich einfach nicht mehr.



Deern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. August 2012 um 22:47
In Antwort auf lorrie_11937172

Manchmal mag ich nicht mehr
... so wie heute.... Mein Mann hat 2 Söhne: 22 und 17. Der 17jährige wohnt bei uns, der andere beim Kumpel. Meine Tochter, 16 wohnt bei uns, mein Sohn, 19, wohnt beim Papa.

Heute eskalierte es mal wieder. Eine einzige Frage führt zu einer Explosion. Man kann manchmal, so wie heute, nicht mal EINE Frage über das andere Kind stellen, ohne das man sofort angegriffen wird, unterstellt wird man wolle nur schlechtes.

Alles Richtigstellen half nichts, ich war Schuld.

So zieht sich das seid 10 Jahren durch mein Leben. Und manchmal, ...manchmal mag ich einfach nicht mehr.



Deern

Ohhhh
na das macht ja Hoffnung, Meine Kids sind erst 5 unser gemeinsamer, und 8 Jahre meine Tochter, Ihre Kids 8, 11, 13 Jahre alt und wir versuchen es seit 7 Jahren mit zusammen leben, Trennung, Versöhnung, trennung, versöhnung, getrenntes zusammenleben etc. z. Zt. wohne ich wieder bei mir, habe meine Tochter( und dann auch unseren gemeinsamen sohn) nur noch bei mir zuhause weil sie zu meiner Freundin nicht mehr hin darf, bin mehrmals die woche wieder bei meiner freundin weil wir uns eigendlich lieben, und ich lebe doch 2 getrennte leben, irgendwie habe ich aufgegeben es der mutter unseres sohnes, ihren kids, den vätern ihrer kids, und der der mutter meiner tochter und ihrer familie recht zu machen, es geht scheinbar nicht und ich verliere immer wenn ich irgendwie was versuche zu ändern oder meine meinung zu äussern, zeit mit meiner tochter. meine tochter bzw. die situation und ihr verhältnis zu meiner freundin in der sie in dieser patchworkgeschichte lebt führt immer wieder zu streits und eine miese laune, selbstauflösung und frust, wieso geht das nicht, die ganze woche für andere kids da zu sein, teilzuhaben, zukunft zu planen, sie zu mögen, zeit miteinander zu verbringen, und in der kurzen Zeit wenn das eigene kind mit dabei ist, ist jede eigenheit störend, verstärkte zuneigung ( kuscheln, geschenke etc.) führen zu missmut, und im sinne der gleichbehandlung aller kids sind die probeme des einzelnen kindes ( schüchternheit, immer wieder heimwehanfälle nach mama, das suchen der nähe von papa, und negativer beeinflussung von der mama etc.) an den papawochenenden gründe letzendlich ein kind nicht zu mögen und es entsprechend mit verachtung und unverständnis zu strafen, ich wünschte mir echt hilfe für die kleine, etwas mehr zuneigung, geborgenheit und eine feste position in unserer patchworkfamilie, wenn wir es denn jemals schaffen eine zu werden, na ja ich lese mich hier mal weiter durch, in der hoffung auf (er)lösung....... lg. uwe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. August 2012 um 9:21
In Antwort auf nea_12260678

Ohhhh
na das macht ja Hoffnung, Meine Kids sind erst 5 unser gemeinsamer, und 8 Jahre meine Tochter, Ihre Kids 8, 11, 13 Jahre alt und wir versuchen es seit 7 Jahren mit zusammen leben, Trennung, Versöhnung, trennung, versöhnung, getrenntes zusammenleben etc. z. Zt. wohne ich wieder bei mir, habe meine Tochter( und dann auch unseren gemeinsamen sohn) nur noch bei mir zuhause weil sie zu meiner Freundin nicht mehr hin darf, bin mehrmals die woche wieder bei meiner freundin weil wir uns eigendlich lieben, und ich lebe doch 2 getrennte leben, irgendwie habe ich aufgegeben es der mutter unseres sohnes, ihren kids, den vätern ihrer kids, und der der mutter meiner tochter und ihrer familie recht zu machen, es geht scheinbar nicht und ich verliere immer wenn ich irgendwie was versuche zu ändern oder meine meinung zu äussern, zeit mit meiner tochter. meine tochter bzw. die situation und ihr verhältnis zu meiner freundin in der sie in dieser patchworkgeschichte lebt führt immer wieder zu streits und eine miese laune, selbstauflösung und frust, wieso geht das nicht, die ganze woche für andere kids da zu sein, teilzuhaben, zukunft zu planen, sie zu mögen, zeit miteinander zu verbringen, und in der kurzen Zeit wenn das eigene kind mit dabei ist, ist jede eigenheit störend, verstärkte zuneigung ( kuscheln, geschenke etc.) führen zu missmut, und im sinne der gleichbehandlung aller kids sind die probeme des einzelnen kindes ( schüchternheit, immer wieder heimwehanfälle nach mama, das suchen der nähe von papa, und negativer beeinflussung von der mama etc.) an den papawochenenden gründe letzendlich ein kind nicht zu mögen und es entsprechend mit verachtung und unverständnis zu strafen, ich wünschte mir echt hilfe für die kleine, etwas mehr zuneigung, geborgenheit und eine feste position in unserer patchworkfamilie, wenn wir es denn jemals schaffen eine zu werden, na ja ich lese mich hier mal weiter durch, in der hoffung auf (er)lösung....... lg. uwe

Hallo Uwe
Ich kenne diese Schlagwörter die du benutzt: Verachtung, Unverständnis, Zuneigung, Geschenke....
Manchmal denke ich, halt dich einfach raus. Aber wie soll das gehen in einer Familie? Das wäre dann ignorieren. Würde ich das tun, würde meine Tochter gleiches zurück bekommen. Das will ich nicht. Keiner will sowas. Das ist doch nicht Sinn der Sache.
Nun habe ich hier, mal wieder, dicke Luft. Ich hasse das.

Manchmal möchte ich alles hinschmeißen. Aber ich liebe meinen Mann, und bis jetzt haben wir alles gemeistert. Wir haben vor 2 Jahren geheiratet.
Wir sind seid 10 Jahren ein Paar, leben aber erst seid 4 Jahren zusammen. Vielleicht war es einfach zu spät um zu glauben, es könnte mit der Patchworkfamily funktionieren.

LG Deern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. August 2012 um 10:29
In Antwort auf kendra_12323900

Auch ich lebe in der Patchworkhölle
Hallo

Du hast Recht damit, dass man sich oft nicht traut über solche Gefühle zu reden, weils eben keine guten sind und für Außenstehende sicher kaum zu verstehen.
Auch bei mir stellen sich meine Emotionen gegen meinen Verstand.. wenn es wieder da ist, dieses Wochenende mit seinem Sohn..
Das war nicht von Anfang an so, aber ich will erläutern wie es langsam dazu kam, dass ich seinen Sohn mittlerweile komplett ablehne, seine bloße Anwesenheit einfach nur nervt und ich die Krise kriege wenn er hier ist..

Zu meiner Situation. Ich bin vor knapp 5 Monaten mit meinem Sohn (7) zu ihm gezogen, davor war ich alleinerziehend.. also alles noch sehr frisch.
Er selbst hat einen 2jährigen Sohn und liegt immer noch mit der Ex im Scheidungs- und Sorgerechtsklinsch. Alles nichts außergewöhnliches, doch man betrachte die genaueren Umstände.
Mein Freund ist wegen der Arbeit immer 2 Wochen zu Hause, 2 Wochen auf Schicht (natürlich kommt es auch vor, dass er auch mal nur 1 Woche zu Hause ist -.-) Wir haben also als Paar eh schon eher geringe Zeit für einander. In der Zeit wo er zu Hause ist, gehört natürlich jedes Wochenende seinem Sohn. Auch nichts außergewöhnliches.. ja wäre denn nun alles anders. Weil in der Zeit bin auch ich Luft für meinen Freund. Auch ich verstehe und will auch, dass er Zeit mit seinem Sohn verbringt. Aber die Art und Weise wie es hier geschieht.. nun, ich bin ja auch Mutter und mein Sohn lebt hier.. aber mein Freund hatte noch nie das Gefühl, die 2te Geige zu sein.
Mein Freund mutiert nämlich dann immer zum Übervater.. sitzt 3 Stunden bei verschlossener Tür im Kinderzimmer, 2 mal spazieren gehen am Tag damit der Kleine frische Luft bekommt, auf zu den Großeltern (wenn ich nicht will dann eben alleine) und alles dreht sich um seinen Sohn.. Ich bin einfach Luft. Morgens wird sofort aufgesprungen, kein "Guten Morgen" Schatz und erstmal wach werden.. nein, direkt in die Küche und Frühstück auf den Tisch, egal ob mir schlecht wird weil ich erstmal eine halbe Stunde und einen Kaffee brauche ehe ich morgens etwas essen kann.. Sagte dann immer, die Kinder (auch meiner) werden nicht verhungern wenn sie noch eine halbe Stunde warten müssen.. und wir stehen ja auch an den Wochenenden zeitig auf.. jeder der kleine Kinder hat weiß wie es ist..

Nunja, der Kleine wird verhätschelt wo es geht, auch von den Großeltern... Und ich als Mutter kann da nur sagen, wirklich übertrieben. Auch was die Erziehung angeht, da geschehen Sachen, da denke ich nur "oh man wie kann man nur". Aber all das muss ich eben hinnehmen können, weil ist ja nicht mein Kind..

Aber wie steht es denn nun um meinen eigenen Sohn?
Der wird für jede Kleinigkeit zusammengestaucht. Wenn etwas zwischen den Kindern ist, war es immer meiner (auch wenn ich selbst beobachtet habe das es nicht so ist, wird es so ausgelegt).
Wenn ich etwas gegen seinen sage, z.B. dass ich es nicht toll finde, wie er gerade wieder seinen Saft überall verteilt oder seinen Keks in unserem Bett isst (während meiner immer rausgeschmissen wird nur weil er dort sitzt), heißt es, och.. der ist halt noch klein -.-
Zudem kommt, dass ich es mir niemals herausnehmen würde grob gegen sein Kind zu werden, oder es anzuschreien so wie er es mit meinem macht.
Nach vielen Gesprächen hat sich das zumindest schon etwas gebessert..

Natürlich hat mein Freund auch ein Hobby. Ich erinnere mich an Geschehnisse wie den einen Tag als er seinen Sohn hier hatte.. eine Stunde bevor er zu seinem Verein wollte (es war für ihn den ganzen Tag klar, dass er hingehen würde!!) fragte er, ob ich auf seinen Sohn aufpassen würde.. Ich hatte mich natürlich auf einen gemeinsamen Abend mit ihm gefreut und war sehr enttäuscht.. aber was tat ich? Ich habe aufgepasst, weil ich ihm ja eine gute Freundin sein will und jeder ja seinen Freiraum braucht..

Aber auch das ist immer noch nicht die Spitze des Eisberges..
Wie gesagt arbeitet mein Feund ja immer 2 Wochen am Stück, kämpft aber nun um das alleinige Sorgerecht und will seinen Sohn ganz bei sich haben.
Das wusste ich schon bevor ich hergezogen bin. Aber hätte ich gewusst, wie alles ablaufen würde, hätte ich es definitiv gelassen!!!

Ihr müsst euch vorstellen.. er und seine Mutter führen eine Art Tagebuch über den Kleinen. Alles wird akribisch festgehalten.. wann der Kleine krank war, wie er geschlafen hat.. wenn er nachts mal schreit sind es natürlich Alpträume.. was die Mutter angeblich alles falsch macht und vernachlässigt.. wunde Pos werden fotografiert.. beim Arzt wird sich bestätigt gelassen, ob und wann die Ex mit dem Kind beim Arzt war, was es für Medikamente gab.. und noch vieles mehr..
Das alles wird dann dem Anwalt vorgelegt.
Ihr könnt euch natürlich denken, wie viel Raum dieses Thema also in der ohnehin knappen Zeit einnimmt, die wir miteinander haben..

Aber worauf ich hinaus wollte.. ich sagte meinem Freund immer, dass ich nicht sein Kind erziehen werde und möchte. Genauso wenig will ich dass er es mit meinem tut (und trotzdem meint er immer er müsse seinen Mund aufmachen..) und dass er sich schon entscheiden müsse, zwischen seinem Sohn und seinem Job..
Ich dachte immer, das ich da ganz richtig denke bis sich dann der Oma und Opa einmischten (wie sooft -.-) ..
Es war der zweite Weihnachtstag.. ich stand 4 Stunden in der Küche um für ihn und seine Family ein tolles Essen zu kochen.. und zum Dank bekam ich dann danach aufs Brot geschmiert, ich könne doch von meinem Mann (!) (bin noch kein Jahr mit meinem Freund zusammen), dass er seinen Job dann aufgeben muss wenn der Kleine hier wohnt. Ich solle doch gefälligst auf ihn achten weil wir ja wie eine Familie unter einem Dach wohnen..
Dann fing ich an mich zu verteidigen, dass ich auch gerne wieder arbeiten möchte, mir meinen Sohn auch niemand abgenommen hat, damit ich arbeiten kann und auch endlich wieder etwas für mich selber tun möchte. (musste sehr viel für mein Kind zurückstecken und seh es irgendwo nicht ein dass jetzt weiterhin für eins zu müssen, was nicht einmal meins ist..)
Auch das Argument, dass der Kleine dann seinen Vater hier braucht und nicht mich hat keine Wirkung gezeigt und sofort meinte Oma denn "dann nehmen wir ihn eben immer für die Zeit". Da ist mir alles aus dem Gesicht gefallen.. Die haben mich beide wie die Wölfe zerrissen und was macht mein feiner Freund?? Sitzt da und sagt kein einziges Wort dazu.. verteidigt mich kein Stück..
Wir haben dass dann geklärt und er meinte dann auch, er würde seinen Job dann drangeben..
Doch was muss ich dann ein paar Wochen später in einem Anwaltsschreiben lesen? (ich habe spioniert.. ich weiß, macht man nicht.. aber mir erzählt ja keiner was..)
Ich muss lesen, wie gerne ich oder die Oma sich doch dann um den Kleinen kümmern würden in der Zeit wo er arbeitet!!! (Formuliert als würde ich mich glatt drum reißen, seinen Sohn für ihn zu erziehen..)

Da freue ich mich natürlich besonders, da ich für seine Ex ja eh "diese Frau" bin, die ihren Sohn ja nicht anfassen soll..
Noch mehr freue ich mich auch über Tatsachen, dass ich mir immer seine alten Geschichten anhören muss..
Seine Ex hatte in die Beziehung schon vorher 2 Kinder gebracht und von der Tochter ist mein Freund der Patenonkel..
Somit höre ich immer, wie toll er ja mit ihren Kindern auskam, während es hier oft Probleme gibt und dass er sie ja auch mit erzogen hätte.. er vergleicht meinen Sohn mit denen etc..
Bis gerade eben hang noch ein Bild von dem Mädchen an der Wand.. (seine Patentochter.. das Kind seiner Ex, nicht sein leibliches).. ich habs gerade abgenommen.. ich kanns einfach nicht mehr ertragen ihr Kind in meiner Wohnung hängen zu haben.. wenns sein Kind wäre, wäre es ja ok.. aber das geht für mich gar nicht mehr..
Auch dass er immer noch eine Schatulle in der Schublade hat mit den Eheringen und Hochzeitsfotos..
Ich selber bin auch noch nicht geschieden, aber ich habe soetwas nicht.. denke auch dass ihn das verletzen würde..

Ich habe von einer Mitbetroffenen hier gelesen, wie schwer es ist sich seinen Platz zu sichern.. neben seinem Kind, neben der Ex.. und solangsam frag ich mich, ob es nicht vergeblich ist..
Natürlich habe ich schon mit ihm über alles gesprochen. Ich war so wütend und verletzt und konnte eines Tages einfach nicht anders, als ihm das alles vor den Kopf zu klatschen.. und zwar unverblühmt, ohne Rücksicht auf seine Gefühle. Die hatte er ja bislang auch nicht für meine..

Manchmal denke ich es wird besser, ich muss eben an meiner Einstellung arbeiten und hier und da bemüht er sich auch wirklich dass es besser wird..
Aber meine Gefühle sind nach einer kurzen Besserung wieder die selben.. Die Ex, sein Kind.. "dieses Kind"..
Dass er immer im Mittelpunkt steht, alles darf während meiner nur getadelt wird.. ich mit in seine Schlammschlacht mit der Ex gezogen werde.. Er mich nicht vor seiner Familie verteidigt, während ich mir nur Gedanken mache, wie ich diesen Menschen glücklich machen kann und ihm solche Dinge niemals antun würde..
Ja ist es denn da so verwunderlich dass ich solangsam echt einen Hass (und dieses Wort ist bewusst gewählt) auf seine Familie UND auf seinen Sohn bekomme? (und ich weiß es ist nur ein Kind und was die Erwachsenen da alles tun ist in meinen Augen schlichtweg falsch!)

Und ich versuche so sehr eine Lösung zu finden.. strafe mich selber für dieses Gefühl einem wehrlosen Kind gegenüber (und er ist eigentlich ein so liebes und süßes Kind..)
Und doch kann ich es nicht ändern..
Ich habe nun schon oft gelesen dass es auch nicht die Aufgabe der neuen Freundin ist, das Kind des Partners zu erziehen, gar zu lieben und viele machen an den Tagen dann etwas für sich wenn das Kind zu Besuch ist..
Und dann denke ich ok, vielleicht sollte ich das machen, aber wir wollen doch eigentlich eine Familie sein. Und was ist das für eine Familie in der alle alles getrennt von einander machen??
Also ich weiß auch nicht mehr weiter.. und ich bin wirklich überrascht, dass es so viele andere gibt, denen es genauso geht.. die auch mit diesem Gefühl leben und sich deswegen selber fertig machen..

Jetzt habe ich soviel geschrieben Ich hoffe wir finden alle eine Lösung, denn eines weiß ich.. auf die Dauern möchte kein Mensch so unglücklich sein.

Lieben Gruß


Noch da?
Hey Cyra, wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?

LG Deern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. August 2012 um 12:32
In Antwort auf lorrie_11937172

Noch da?
Hey Cyra, wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?

LG Deern

Hallo deern,
ja es gibt mich noch und hin und wieder schau ich hier noch mal vorbei
wie ist es mir ergangen? gute frage oder eher gesagt, wie ergeht es mir/ uns immer noch?
ich kann nur sagen, es ist viel passiert. wir haben so viel durch. fast jeden monat eine "beinah-trennung" und danach immer wieder die erkenntnis "wir wollen nicht ohne einander"
also was tun? erstmal habe ich mir professionelle hilfe ins haus geholt von der caritas. sie hilft uns doch sehr gut mit unseren problemen umzugehen und neue wege zu finden, mit allem anders und besser umzugehen.
aber auch bis dahin war es ein langer weg meinem freund die augen zu öffnen und jetzt, jetzt hat er endlich verstanden und eingesehen und vieles hat sich geändert (was auch an der lieben dame von der caritas liegt ).
mittlerweile steht sein sohn nicht mehr über allen dingen. es wird sich nicht mehr im kinderzimmer verbarrikadiert und wenn die familie kommt wird der ball sozusagen flach gehalten. er behandelt endlich beide kinder gleich und ergreift nun auch vor seiner familie partei für meinen und gegen seinen sohn, wenn die oma mal wieder ungerecht daher kommt oder hetschelt.
zb dem eigenen enkel was zu erlauben und dem anderen es dann zu verbieten geht gar nicht.
aber ich kann immer noch nicht sagen "alles ist gut, wir haben es geschafft". noch lange nicht, denn es gibt noch allerhand zu lernen, einzuprägen und umzusetzen. es ist nicht leicht bei der erziehung an einem strang zu ziehen und wir erlernen gerade gemeinsame rituale und methoden die dann auch für beide kinder gelten.
auch was uns als paar angeht gibt es neue regeln. das er mir zb wie früher auf die schulter tippt und sagt "ich bin dann mal weg" zb zum sport etc. gibt es in dieser form nicht mehr. am abend zuvor wird der nächste tag besprochen wer wann was machen möchte und was wir dann gemeinsam tun. keine bösen überraschungen mehr und alle sind zufrieden .
was meine persönlichen gefühle angehen, lerne ich immer noch mit allem umzugehen, zb die abneigung gegen das kind und warum das eigentlich so ist. auch da bin ich froh über die hilfe, die mir da mit verständnis und professionalität zur seite steht.
aber am wichtigsten war es meinen freund offen und ehrlich wissen zu lassen was ich empfinde, und warum.
das hat viel geholfen und auch wenn er immer noch viel falsch macht (er muss es auch erst lernen) ist er mir heute eine stütze und versteht diese gefühle.
er hat sogar eingeräumt das es ihm wohl auch nicht anders ergehen würde, wäre er an meiner stelle.
im oktober ist er auch endlich geschieden. das kind bleibt vorerst bei der mutter wohnen.
ich gehe aber davon aus das es in ein paar jahren wieder vor gericht geht, denn ihr großer sohn ist jetzt wegen ihrer unfähigkeit als mutter in eine einrichtung gekommen.
aber das wurde ihr ja als positiv angerechnet, da sie ihn freiwillig dort hingegeben hat und ihre überforderung mit dem kind zugegeben hat.

ich versuche mich zu brüsten, wenn man es so sehen mag. denn ich bin davon überzeugt das dieses thema noch lange nicht vom tisch ist. diese frau wird uns garantiert noch einige überraschungen bescheren und ich wünsche mir nach wie vor mein freund hätte dieses kind nicht mit ihr.
aber da macht man eben nichts dran. die ex muss ich versuchen auszublenden. und an dem gefühl seinem sohn gegenüber muss ich immer noch arbeiten.
dabei geht es auch viel darum alte ideale loszulassen.. die eigene kindheit (ich war das stiefkind) zu ergründen und zu akzeptieren das der erste mann in meinem leben, mit dem ich mir das alles wirklich gewünscht hätte das alles (heiraten, kinder kriegen, etwas aufbauen) schon mit einer anderen hatte...

es ist nicht leicht, für beide nicht. aber wir erkämpfen es uns nach wie vor. aus tiefster liebe und dem glauben daran es schaffen zu können.
kann nur jedem raten, sich auch einen coach ins haus zu holen.
oft sieht man eben den wald vor lauter bäumen nicht. und auch wenn man sich noch so liebt heißt das nicht, den anderen immer so zu verstehen wie er gerne verstanden werden möchte.
eine dritte, unparteiische und professionelle meinung kann da wunder wirken.
wünsche euch allen viel zuversicht und glück fürs eigene patchwürgfamilienleben

lg cyra

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. August 2012 um 14:26
In Antwort auf kendra_12323900

Hallo deern,
ja es gibt mich noch und hin und wieder schau ich hier noch mal vorbei
wie ist es mir ergangen? gute frage oder eher gesagt, wie ergeht es mir/ uns immer noch?
ich kann nur sagen, es ist viel passiert. wir haben so viel durch. fast jeden monat eine "beinah-trennung" und danach immer wieder die erkenntnis "wir wollen nicht ohne einander"
also was tun? erstmal habe ich mir professionelle hilfe ins haus geholt von der caritas. sie hilft uns doch sehr gut mit unseren problemen umzugehen und neue wege zu finden, mit allem anders und besser umzugehen.
aber auch bis dahin war es ein langer weg meinem freund die augen zu öffnen und jetzt, jetzt hat er endlich verstanden und eingesehen und vieles hat sich geändert (was auch an der lieben dame von der caritas liegt ).
mittlerweile steht sein sohn nicht mehr über allen dingen. es wird sich nicht mehr im kinderzimmer verbarrikadiert und wenn die familie kommt wird der ball sozusagen flach gehalten. er behandelt endlich beide kinder gleich und ergreift nun auch vor seiner familie partei für meinen und gegen seinen sohn, wenn die oma mal wieder ungerecht daher kommt oder hetschelt.
zb dem eigenen enkel was zu erlauben und dem anderen es dann zu verbieten geht gar nicht.
aber ich kann immer noch nicht sagen "alles ist gut, wir haben es geschafft". noch lange nicht, denn es gibt noch allerhand zu lernen, einzuprägen und umzusetzen. es ist nicht leicht bei der erziehung an einem strang zu ziehen und wir erlernen gerade gemeinsame rituale und methoden die dann auch für beide kinder gelten.
auch was uns als paar angeht gibt es neue regeln. das er mir zb wie früher auf die schulter tippt und sagt "ich bin dann mal weg" zb zum sport etc. gibt es in dieser form nicht mehr. am abend zuvor wird der nächste tag besprochen wer wann was machen möchte und was wir dann gemeinsam tun. keine bösen überraschungen mehr und alle sind zufrieden .
was meine persönlichen gefühle angehen, lerne ich immer noch mit allem umzugehen, zb die abneigung gegen das kind und warum das eigentlich so ist. auch da bin ich froh über die hilfe, die mir da mit verständnis und professionalität zur seite steht.
aber am wichtigsten war es meinen freund offen und ehrlich wissen zu lassen was ich empfinde, und warum.
das hat viel geholfen und auch wenn er immer noch viel falsch macht (er muss es auch erst lernen) ist er mir heute eine stütze und versteht diese gefühle.
er hat sogar eingeräumt das es ihm wohl auch nicht anders ergehen würde, wäre er an meiner stelle.
im oktober ist er auch endlich geschieden. das kind bleibt vorerst bei der mutter wohnen.
ich gehe aber davon aus das es in ein paar jahren wieder vor gericht geht, denn ihr großer sohn ist jetzt wegen ihrer unfähigkeit als mutter in eine einrichtung gekommen.
aber das wurde ihr ja als positiv angerechnet, da sie ihn freiwillig dort hingegeben hat und ihre überforderung mit dem kind zugegeben hat.

ich versuche mich zu brüsten, wenn man es so sehen mag. denn ich bin davon überzeugt das dieses thema noch lange nicht vom tisch ist. diese frau wird uns garantiert noch einige überraschungen bescheren und ich wünsche mir nach wie vor mein freund hätte dieses kind nicht mit ihr.
aber da macht man eben nichts dran. die ex muss ich versuchen auszublenden. und an dem gefühl seinem sohn gegenüber muss ich immer noch arbeiten.
dabei geht es auch viel darum alte ideale loszulassen.. die eigene kindheit (ich war das stiefkind) zu ergründen und zu akzeptieren das der erste mann in meinem leben, mit dem ich mir das alles wirklich gewünscht hätte das alles (heiraten, kinder kriegen, etwas aufbauen) schon mit einer anderen hatte...

es ist nicht leicht, für beide nicht. aber wir erkämpfen es uns nach wie vor. aus tiefster liebe und dem glauben daran es schaffen zu können.
kann nur jedem raten, sich auch einen coach ins haus zu holen.
oft sieht man eben den wald vor lauter bäumen nicht. und auch wenn man sich noch so liebt heißt das nicht, den anderen immer so zu verstehen wie er gerne verstanden werden möchte.
eine dritte, unparteiische und professionelle meinung kann da wunder wirken.
wünsche euch allen viel zuversicht und glück fürs eigene patchwürgfamilienleben

lg cyra

Hej Cyra und hej Najeju 1975
@ Cyra : Schön von Dir zu lesen.

Und wow, ihr habt ja eine Menge Entwicklung und Bewegung bei Euch gehabt. Ist super mit der Hilfe, die Du geholt hast.

Und soll ich Dir etwas sagen. Bei uns ist auch so einiges passiert. Wir sind auch momentan mit Pro Familia dran unsere Ehe zu retten.

Nachdem unsere Ehe immer mehr den Bach runter ging, seine Launenhaftigkeit und seine Zwei Gesichter, mich ständig nur noch verbal verletzte, etc. und noch viel mehr, stand ich fast kurz vor der Trennung.

Acuh weil es immer noch diese ganzen Probleme gab, mich zu übergehen in vielen Dingen und auch wegen der Kleinen.

Naja, ich hatte dann immer wieder zu ihm gesagt, ich will eine Paartherapie, er wollte aber nicht. Bis zu dem Tag, als ich ihm leider kurzfristig mal fremdgehen mußte (ja, weil bei uns nichts mehr im gefühlsleben lief und wir nur noch Zweckgemeinschaft waren, hatte mich durch unser Hobby leider in einen Kollegen verguckt).
Tja, er hat es dann spitz bekommen. Naja, er hatte sich dafür vorher schon einige Faupax geleistete (auch sehr unschön).

Jetzt sind wir in einer Paartherapie und versuchen unsere Ehe wieder ins Lot zu bringen und vor allem gweisse Dinge die er immer wieder tat und mich verletzte sollen damit nun abgeschaltet werden bzw. entschärft. Und das wir uns wieder mal annähern und mehr Zeit füreinander haben (seine Zeit war nur noch für seine Tochter und das Hobby da).

Mal sehen ob das klappt. Nach wie vor hat er aber immer wieder noch gewisse Ansichten, diue dauerhaft bei uns nicht auf einen grünen Zweig führen. In vielen Dingen haben wir halt auch unterschiedliche Vorstellungen und Ansichten.

Traurig alles. Mal sehen ob wir noch etwas retten können.
Leider ist mein Mann auch noch (wurde festgestellt) manisch-depressiv und hat zu dem auch noch eine ADHS.

Also, für mich ein ziemlicher Spießrutenlauf, der oftmals mich sehr viel Kraft kostet. Ich habe jetzt noch eine gesonderte Einzeltherapie und warte auf einen Klinikplatz weil ich ein Burn-Out habe.

Also, liebe Cyra versucht alles, was geht. Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr es schafft.

LG Krümel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. August 2012 um 15:02

Patchwork-Hölle
Hallo,
zu diesem Thema habe ich ein interessantes Buch entdeckt,
es nennt sich "Barfuß durch die Patchwork-Hölle"...die Autorin ist Vera Kalthoff.
Da ich auch Patchwork-Geschädigt bin, habe ich das Buch verschlungen. Ich hatte einige AHA-Erlebnisse.

Gruß meg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. September 2012 um 11:05
In Antwort auf cicely_12274634

Hej Cyra und hej Najeju 1975
@ Cyra : Schön von Dir zu lesen.

Und wow, ihr habt ja eine Menge Entwicklung und Bewegung bei Euch gehabt. Ist super mit der Hilfe, die Du geholt hast.

Und soll ich Dir etwas sagen. Bei uns ist auch so einiges passiert. Wir sind auch momentan mit Pro Familia dran unsere Ehe zu retten.

Nachdem unsere Ehe immer mehr den Bach runter ging, seine Launenhaftigkeit und seine Zwei Gesichter, mich ständig nur noch verbal verletzte, etc. und noch viel mehr, stand ich fast kurz vor der Trennung.

Acuh weil es immer noch diese ganzen Probleme gab, mich zu übergehen in vielen Dingen und auch wegen der Kleinen.

Naja, ich hatte dann immer wieder zu ihm gesagt, ich will eine Paartherapie, er wollte aber nicht. Bis zu dem Tag, als ich ihm leider kurzfristig mal fremdgehen mußte (ja, weil bei uns nichts mehr im gefühlsleben lief und wir nur noch Zweckgemeinschaft waren, hatte mich durch unser Hobby leider in einen Kollegen verguckt).
Tja, er hat es dann spitz bekommen. Naja, er hatte sich dafür vorher schon einige Faupax geleistete (auch sehr unschön).

Jetzt sind wir in einer Paartherapie und versuchen unsere Ehe wieder ins Lot zu bringen und vor allem gweisse Dinge die er immer wieder tat und mich verletzte sollen damit nun abgeschaltet werden bzw. entschärft. Und das wir uns wieder mal annähern und mehr Zeit füreinander haben (seine Zeit war nur noch für seine Tochter und das Hobby da).

Mal sehen ob das klappt. Nach wie vor hat er aber immer wieder noch gewisse Ansichten, diue dauerhaft bei uns nicht auf einen grünen Zweig führen. In vielen Dingen haben wir halt auch unterschiedliche Vorstellungen und Ansichten.

Traurig alles. Mal sehen ob wir noch etwas retten können.
Leider ist mein Mann auch noch (wurde festgestellt) manisch-depressiv und hat zu dem auch noch eine ADHS.

Also, für mich ein ziemlicher Spießrutenlauf, der oftmals mich sehr viel Kraft kostet. Ich habe jetzt noch eine gesonderte Einzeltherapie und warte auf einen Klinikplatz weil ich ein Burn-Out habe.

Also, liebe Cyra versucht alles, was geht. Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr es schafft.

LG Krümel

Kruemel
hallo kruemel ,
schön von dir zu lesen. nur was ich da lesen muss ist ja gar nicht schön
das sind ja ziemlich heftige baustellen bei euch.. dann seid ihr euch schon fremd gegangen.. meinst du das lässt sich wirklich wieder kitten? wenn sowas einmal vorgefallen ist, ist hinterher nichts mehr wie vorher
dann das dein mann krank ist und du auch in stationäre therapie möchtest.. überlege vll mal ob ihr zwei euch wirklich gut tut, oder ob ihr euch nicht doch gegenseitig das leben noch schwerer macht..
manchmal kann man es eben nicht passend machen, wenn man zu unterschiedlich ist und kein kompromiss zu finden ist der für beide ok ist sieht es schlecht aus..
liebt ihr euch denn überhaupt noch wirklich? denn wenn selbst das nicht mehr der fall ist hat es ohnehin keinen wert mehr an der ehe festzuhalten.
dann lieber eine scheidung als etwas fortzusetzen wo offensichtlich alle drunter leiden..
wenn du dich schon in einen anderen mann verguckt hast, sollte dir das schon alles sagen
denke auch das die therapie eine gute idee ist. und wenn du denn von zu hause weg bist wird dir sicher einiges klar.
zb das du dich wesentlich freier, wohler und glücklicher ohne diese ehe fühlen würdest..
ich kenne ja nun ein wenig mehr deiner geschichte durch das forum damals und finde es erstaunlich das du immer noch aushälst..
du/ ihr müsst wirklich abwägen ob eure gefühle überhaupt noch ausreichen an allem festzuhalten.
ich wünsche dir alles gute kruemel und viel kraft den richtigen weg zu finden.

lg
cyra

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. September 2012 um 11:29
In Antwort auf kendra_12323900

Kruemel
hallo kruemel ,
schön von dir zu lesen. nur was ich da lesen muss ist ja gar nicht schön
das sind ja ziemlich heftige baustellen bei euch.. dann seid ihr euch schon fremd gegangen.. meinst du das lässt sich wirklich wieder kitten? wenn sowas einmal vorgefallen ist, ist hinterher nichts mehr wie vorher
dann das dein mann krank ist und du auch in stationäre therapie möchtest.. überlege vll mal ob ihr zwei euch wirklich gut tut, oder ob ihr euch nicht doch gegenseitig das leben noch schwerer macht..
manchmal kann man es eben nicht passend machen, wenn man zu unterschiedlich ist und kein kompromiss zu finden ist der für beide ok ist sieht es schlecht aus..
liebt ihr euch denn überhaupt noch wirklich? denn wenn selbst das nicht mehr der fall ist hat es ohnehin keinen wert mehr an der ehe festzuhalten.
dann lieber eine scheidung als etwas fortzusetzen wo offensichtlich alle drunter leiden..
wenn du dich schon in einen anderen mann verguckt hast, sollte dir das schon alles sagen
denke auch das die therapie eine gute idee ist. und wenn du denn von zu hause weg bist wird dir sicher einiges klar.
zb das du dich wesentlich freier, wohler und glücklicher ohne diese ehe fühlen würdest..
ich kenne ja nun ein wenig mehr deiner geschichte durch das forum damals und finde es erstaunlich das du immer noch aushälst..
du/ ihr müsst wirklich abwägen ob eure gefühle überhaupt noch ausreichen an allem festzuhalten.
ich wünsche dir alles gute kruemel und viel kraft den richtigen weg zu finden.

lg
cyra

Hallo Cyra
Ja, es ist irgendwie immer heftiger geworden. Du weißt ja, dass wir schon vorher große Probleme hatten.

Bis ich in die Burn-Out Klinik komme muß ich noch warten. Das geht leider nicht so schnell. gehe jetzt erst mal noch für mich alleine in eine Therapie.

Tja, ob wir uns noch lieben? Mein Mann sagt ja, er würde mich lieben. Ich bin mir da nicht immer so sicher, ob es bei ihm nicht eher eine freundschaftliche Liebe ist, Gewohnheit und natürlich das bequeme Leben, was er dann wieder quitt wäre. Ich denke nur so, wenn ich jemanden liebe, dann tue ich ihm nicht so weh.

Ich habe schon gemerkt durch unsere jetzt erst zwei Sitzungen (kommt alles etwas schwieriger in Gang, weil Pro Familia anscheinend momentan etwas überbelastet ist), dass ich ihn schon noch liebe und an ihm hänge. Ich merke es vor allem dann, wenn ich mal ein zwei Tage nicht zu Hause bin.

Aber nach ein paar Tagen zusammen sein, ist dann oft auch mal wieder der Stress vorprogrammiert und ich bin angenervt von ihm und möchte manchmal nur noch weg.

Also, ich kann nur bedingt mit ihm, aber auch nicht ganz ohne ihn.

Tja, und was den anderen anbetrifft, so bin ich mir da zwar sicher, dass ich ihn auch liebe, aber es würde ein schwieriger Weg werden. Denn er wohnt 500 km von mir weg, wir haben uns bisher immer irgendwie alle zwei Wochen mal gesehen. Aber er ist geschäftlich viel unterwegs und soll eventuell auch irgendwann nach Skandinavien versetzt werden (was ja nicht schlimm wäre, da wollte ich eh immer leben).
Wir haben halt sehr, sehr viel gemeinsam und verstehen uns auch sehr gut zwischenmenschlich. Sogar unsere Hobbies sind alle die selben. Problem ist nur, dass er noch mal 5 Jahre älter ist als mein Mann. Also Altersunterschied 15 Jahre.

Ich bin mir halt noch nicht sicher, was ich tun soll. Zumal ich merken mußte, durch unsere Therapiesitzungen, dass er sehr abhängig ist von mir, in vielen Dingen.
Und dann wieder umziehen, was wir beide uns nicht leisten können.

Da sind so viele Dinge, die mich halt ziemlich abbremsen.

Mal sehen, was kommt. Ich berichte Dir, wenn Du magst.

Hoffe, Ihr kommt auf jeden Fall weiter und bei Euch wird alles gut werden. ich drücke alle Daumen für Euch.

Liebe Grüße,
Krümelschen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2012 um 13:49
In Antwort auf cicely_12274634

Hallo Cyra
Ja, es ist irgendwie immer heftiger geworden. Du weißt ja, dass wir schon vorher große Probleme hatten.

Bis ich in die Burn-Out Klinik komme muß ich noch warten. Das geht leider nicht so schnell. gehe jetzt erst mal noch für mich alleine in eine Therapie.

Tja, ob wir uns noch lieben? Mein Mann sagt ja, er würde mich lieben. Ich bin mir da nicht immer so sicher, ob es bei ihm nicht eher eine freundschaftliche Liebe ist, Gewohnheit und natürlich das bequeme Leben, was er dann wieder quitt wäre. Ich denke nur so, wenn ich jemanden liebe, dann tue ich ihm nicht so weh.

Ich habe schon gemerkt durch unsere jetzt erst zwei Sitzungen (kommt alles etwas schwieriger in Gang, weil Pro Familia anscheinend momentan etwas überbelastet ist), dass ich ihn schon noch liebe und an ihm hänge. Ich merke es vor allem dann, wenn ich mal ein zwei Tage nicht zu Hause bin.

Aber nach ein paar Tagen zusammen sein, ist dann oft auch mal wieder der Stress vorprogrammiert und ich bin angenervt von ihm und möchte manchmal nur noch weg.

Also, ich kann nur bedingt mit ihm, aber auch nicht ganz ohne ihn.

Tja, und was den anderen anbetrifft, so bin ich mir da zwar sicher, dass ich ihn auch liebe, aber es würde ein schwieriger Weg werden. Denn er wohnt 500 km von mir weg, wir haben uns bisher immer irgendwie alle zwei Wochen mal gesehen. Aber er ist geschäftlich viel unterwegs und soll eventuell auch irgendwann nach Skandinavien versetzt werden (was ja nicht schlimm wäre, da wollte ich eh immer leben).
Wir haben halt sehr, sehr viel gemeinsam und verstehen uns auch sehr gut zwischenmenschlich. Sogar unsere Hobbies sind alle die selben. Problem ist nur, dass er noch mal 5 Jahre älter ist als mein Mann. Also Altersunterschied 15 Jahre.

Ich bin mir halt noch nicht sicher, was ich tun soll. Zumal ich merken mußte, durch unsere Therapiesitzungen, dass er sehr abhängig ist von mir, in vielen Dingen.
Und dann wieder umziehen, was wir beide uns nicht leisten können.

Da sind so viele Dinge, die mich halt ziemlich abbremsen.

Mal sehen, was kommt. Ich berichte Dir, wenn Du magst.

Hoffe, Ihr kommt auf jeden Fall weiter und bei Euch wird alles gut werden. ich drücke alle Daumen für Euch.

Liebe Grüße,
Krümelschen

Huhu
ja, dieses nur bedingt mit ihm aber nicht ganz ohne ihn kenne ich auch sehr gut. gerade jetzt am we merk ich das wieder besonders. sind wieder ein paar dinge passiert wo ich denke, gott sei dank ist das we gleich um und ich den kleinen prinzen wieder quitt.
heute ist wieder so ein tag an dem ich mich frage, warum tust du dir das an? man redet und redet und trotzdem wieder das selbe. der kleine baut scheiße und meiner wird bestraft.
meiner soll sich am tisch benehmen, seiner schmatzt wie ein wiederkäuer und alles ist ok.
dann wird wieder munter mit der ex und deren brut verglichen und ich könnte einfach wieder nur schreiend davon rennen.
und heute aufm spielplatz wird sich noch gewundert, das ich mit seinem nicht spielen mag.
kruemel ich denke, es wird immer und immer wieder das selbe sein..
vll sollte ich einfach alles ignorieren? würde ich wohl, würde er meinen sohn denn auch mal aufhören erziehen zu wollen..

und du? du sagst du liebst deinen mann aber den anderen auch? oder habe ich das falsch verstanden?
wenn du so viel mit dem anderen gemeinsam hast, ihr euch so gut versteht, ihr gemeinsame träume habt (und schließe jetzt nicht so viel auf das alter, das ist nebensächlich), dann frage ich mich ernsthaft was dich noch hält?
ich würde eher einen neuanfang und umzug wagen als mein leben in einem zustand zu verbringen, der mir als hölle erscheint und mich in eine therapie treibt..
aber ich habe was das angeht ja gut reden.. wer im glashaus sitzt und so

vll wäre es auch besser einfach mal keinen mann dein leben aufreiben zu lassen. trenn dich, geh in therapie und ordne dein leben neu. gewinne deine stärke zurück. danach wirst du genau wissen was dir gut tut und was nicht.

ist wirklich nicht leicht die richtige entscheidung zu treffen. manchmal bleibt auch nichts anderes übrig als den dingen ihren lauf zu lassen bis man denn endlich weiß was richtig für einen ist.
wenn gefühle im spiel sind machen wir so viel dumme, dumme wirklich dumme dinge, auch wenn sie uns alles andere als gut tun. naja..
würde mich freuen wieder von dir zu hören.

bis bald mal

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Stiefsohn
Von: elfenzauber04
neu
28. August 2016 um 15:48
Wie kann man bei richtiger wut auf jemanden runterkommen?
Von: gangarander
neu
28. August 2016 um 7:50
Pädophiler ex-partner
Von: sadgirl1704
neu
26. August 2016 um 15:45
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen