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Gibt es Möglichkeiten für meine Absicherung?

10. Oktober 2012 um 15:12

Hallo liebe Foren - Leser und - Leserinnen,

meine Patchwork - Situatiuon gestaltet sich zusehends schwieriger. Wohne mit meinen Kindern bei meinem Lebenspartner und seinen Kindern, er ist Witwer. Habe mich schon vor dem Zusammenziehen intensiv um seine Kinder gekümmert, ganz zu schweigen von seiner Familie. Ich arbeite seit Jahren für seinen Betrieb und bekomme nur ein sehr, sehr kleines Gehalt, was auch nur aufgestockt wurde, nachdem der Steuerberater meinte, das dies so nicht mehr tragbar wäre. Mein Partner meint, ich würde später eine Absicherung für mein Alter erhalten, jetzt sei dies alles mein Vorschuß, da er momentan hohe Schulden hat. Seine Familie meint, ich wolle nur ans Erbe! Im Streit wird dies nun ständig Thema, ich fühle mich zunehmend ausgenutzt. Morgens bin ich die erste und abends die letzte. Den 7-Personen-Haushalt erledige ich völlig alleine und mit Hilfe der Kinder, was gut klappt. Für den Betrieb arbeite ich mindestens 6 - 7 Stunden täglich ( Mo - Sa), oft noch Büro abends, wenn alle auf der Couch liegen.Für mich bleibt nie Zeit oder es wird mir vorgehalten, für meine Kinder nehme ich sie mir nun endlich! Miete zahle ich keine, da mein Gehalt garnicht dafür reichen würde! Lebensmittel teilen wir. Oft habe ich meine Kinder , als diese noch kleiner waren, schon alleine gelassen, um mich um die Belange von seinen armen, verwaisten Kids zu kümmern. Jetzt haben sich die Momente gehäuft, in denen meine Kinder dran gewesen wären ( z.Bsp. finanzielle Unterstützung des Hobbys), was so immer versprochen wurde und nun will er nichts mehr davon wissen. Ich habe dadurch sehr viel Vertrauen verloren und möchte eigentlich irgendeine Absicherung. Es muß doch möglich sein, dass es eine rechtliche Handhabe meinerseits gibt, dass meine Arbeitskraft nicht verpufft. Ich meine ohne mich müßte er `ne Haushälterin, `ne Putzfrau, `ne Bürohilfe und jemanden für den Betrieb einstellen. 6- 7 Strunden Arbeit an sechs Tagen die Woche, das ist ja kein Nebenjob! So hoch kann doch die Miete garnicht sein, oder? Wir hatten deswegen auch schon oft Gespräche, leider endet dieses Thema immer mit Aussitzen seinerseits und es tut sich rein garnichts. Haben seine Kinder Wünsche und Anliegen werden diese schnellmöglich geregelt, auch wenn es um Geld geht. Dafür hat er immer Zeit. Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie ich das lösen könnte. Es gibt doch bestimmt noch andere Frauen, die ihren Lebensgefährten im Geschäft unterstützen,?! Liebe Grüße

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10. Oktober 2012 um 17:15

Hilfe, was machst du denn?
Hätte ich kein Vertrauen mehr zu meinem Partner, dann würde ich gehen. Das wäre für mich keine Basis mehr.
Was tust du, wenn dein Partner dich Morgen vor die Tür setzt?
Du hättest dich wohl nie so abhängig machen dürfen.
Wenn er dir keine Sicherheit bietet, würde ich wirklich ganz schnell die Notbremse ziehen.
Außer Heirat würde mir jetzt auch nichts einfallen, wie er dich absichern kann. Das Mindeste wäre ein reguläres Gehalt für deine Arbeit, die Hausarbeit würde ich aufteilen, er die Hälfte, die andere du bzw. eben im Verhältnis wie ihr auch arbeiten geht.
Aber ehrlich, nach Liebe hört sich das für mich nicht mehr an.

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7. November 2012 um 11:01

Günstige Arbeitskraft
Dein Mann/LG benutz dich als billige Arbeitskraft, schließlich bist du 5 in 1. Wenn es ihm nur darum geht die Sozialversicherungsbeiträge zu sparen, sollte er dir zumindest so Geld zustecken, dass du etwas davon in eine private Altersvorsorge stecken kannst. Wenn er steuerlich noch was davon haben möchte, kann er auch eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge für dich einrichten. Ausreden gibt es also keine. Wie die Vorrednerin schon sagte, wäre auch eine Heirat denkbar. Aber wenn er Selbständig ist und keine private Absicherung für seine Ehefrau macht bist du genauso naß. Du mußt auf jedenfall etwas tun. Ich weiß nicht wie alt du bist aber die Zeit läuft dir davon. Du kannst dir auch eine neue Arbeit suchen bei der du das verdienst was du verdienst. Wenn du deinen Mann/LG deswegen ansprichst musst du sehr behutsam vorgehen. Er muss es sich selbst verkaufen. Am besten gehst du auf den Steuerberater zu, der hat dir ja schon einmal geholfen.

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