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Gesamtschule?

30. November 2005 um 11:16

Hallo!
Wir haben ein Problem. Unser Sohn soll nächstes Jahr im Sommer auf die weiterführende Schule. Leider ist er der einzige in seiner Klasse, der aufs Gymnasium kommt. Alle anderen bekommen eine Realschul-oder Hauptschulempfehlung.
Die meisten gehen jetzt auf eine Gesamtschule. Mein Sohn möchte zwar gerne mit seinen Freunden zusammen bleiben aber andererseits möchte er auch gerne aufs Gymnasium. Wir sind uns jetzt nicht sicher, was wir machen sollen.
Wir leben auf einem Dorf und er müsste auf jeden Fall dann in die nächste Stadt fahren. Also, viele Veränderungen. Größere Schule, fremde Kinder und Lehrer, mehr Leistungsdruck. Wir sind nicht besonders begeistert von einer Gesamtschule, weil wir das Gefühl haben, das diese Schulform ein Auffangbecken ist. Leider kennen wir niemanden, der jemals auf einer Gesamtschule gewesen ist. Wir hören immer nur negative Bemerkungen.
Kann uns jemand helfen mit seinen Erfahrungen? Vielleicht als Schüler oder Eltern von Kindern, die auf der Gesamtschule sind oder waren?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Gruß
Sahummel

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30. November 2005 um 15:52

..
schickt ihn aufs Gymnasium, sonst bereut ihr es später mal, wenn er sich in der gesamtschule lengweilt..neue freunde wird er dort auch finden

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30. November 2005 um 16:35

Hier meldet sich eine Ex-Gesamterin...
..."Ex" nur deswegen, weil ich dieses Jahr dort mein Abi gemacht hab.

Ich bin, vielleicht, weil ich selber so gute Erfahrungen gemacht habe, absolute Gesamtschulenverfechterin

Auffangbecken stimmt nicht! Die Gesamtschule bei uns am Ort, die ich besucht habe, muss von Jahr zu Jahr mehr Schüler ablehnen, weil immer mehr Nachfrage besteht. Die einzelnen "Selektionskriterien" kenne ich nicht, ich weiß aber, dass immer für eine gesunder Mischung gesorgt wird, was Leistungsstand etc. angeht. Allerdings kann man einer Gesamtschule durchaus verwiesen werden kann, nicht durch Leistungsschwäche (außer in Fällen von Lernbehinderungen, mit denen auf einer "normalen" Schule nicht umgegangen werden kann), aber wenn sich da jemand ständig daneben benimmt, ist der da auch irgendwann weg. Das Auffangbecken in dem Sinne ist eher die Hauptschule, traurig aber wahr (und das ist jetzt auch nicht einfach so daher gesagt, ich arbeite in einer solchen und hab darüber mit einigen Lehrern gesprochen).

Das Gute an einer Gesamtschule ist vor allem die bunte Mischung. Meiner Erfahrung nach sind Gesamtschüler oft toleranter, was andere Menschen angeht, weil sie mit viel mehr verschiedenen Gesellschaftsschichten und unterschiedlichen Lebensweisen zu tun haben, als die Schüler vom Gymnasium oder der Hauptschule.

Ein weiterer Punkt ist der, dass man sich Leistungsschwankungen erlauben kann, ohne die Schule wechseln zu müssen. Schlechte Schüler haben die Möglichkeit, sich zu mausern und ohne Probleme ihr Abi zu machen, ein guter Schüler, der in der Pubertät oder so mal eine "Null-Bock-Phase" hat, muss deswegen nicht die Schule wechseln, sondern kann das wieder ändern und so weitermachen, wie er angefangen hat.

Ich habe nach der vierten Klasse auch eine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen, wollte aber auf die Gesamtschule, weil mir die viel besser gefiel. Ich wäre vom Unterricht her ohne Probleme im Gymnasium mitgekommen, hätte die Unterrichtsmethoden dort aber nicht so gut vertragen.
Ich hab mich nie gelangeweilt, mir ist die Schule zwar bis zum Ende leicht gefallen, ich habe nie viel lernen müssen, aber das war nicht unbedingt ein Nachteil... Verhaltensauffällig bin ich dadurch auch nicht geworden

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns ist die Gesamtschule, im Gegensatz zum Gymnasium und den anderen Schulen, eine Ganztagsschule. Das hat mir viel gebracht, da ich nicht völlig geschockt war, auf der Arbeit einen 8-Stunden-Tag vorzufinden

So, das war meine Lobrede auf Gesamtschulen

Ich denke, ihr müsst das auch aus dem Bauch heraus entscheiden und auch auf den Wunsch eures Sohnes hören... Denn wenn er irgendwo hingeht, wo er nicht glücklich ist, wird er nie gut lernen...

LG sunseeker

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30. November 2005 um 16:48
In Antwort auf eryn_12735428

Hier meldet sich eine Ex-Gesamterin...
..."Ex" nur deswegen, weil ich dieses Jahr dort mein Abi gemacht hab.

Ich bin, vielleicht, weil ich selber so gute Erfahrungen gemacht habe, absolute Gesamtschulenverfechterin

Auffangbecken stimmt nicht! Die Gesamtschule bei uns am Ort, die ich besucht habe, muss von Jahr zu Jahr mehr Schüler ablehnen, weil immer mehr Nachfrage besteht. Die einzelnen "Selektionskriterien" kenne ich nicht, ich weiß aber, dass immer für eine gesunder Mischung gesorgt wird, was Leistungsstand etc. angeht. Allerdings kann man einer Gesamtschule durchaus verwiesen werden kann, nicht durch Leistungsschwäche (außer in Fällen von Lernbehinderungen, mit denen auf einer "normalen" Schule nicht umgegangen werden kann), aber wenn sich da jemand ständig daneben benimmt, ist der da auch irgendwann weg. Das Auffangbecken in dem Sinne ist eher die Hauptschule, traurig aber wahr (und das ist jetzt auch nicht einfach so daher gesagt, ich arbeite in einer solchen und hab darüber mit einigen Lehrern gesprochen).

Das Gute an einer Gesamtschule ist vor allem die bunte Mischung. Meiner Erfahrung nach sind Gesamtschüler oft toleranter, was andere Menschen angeht, weil sie mit viel mehr verschiedenen Gesellschaftsschichten und unterschiedlichen Lebensweisen zu tun haben, als die Schüler vom Gymnasium oder der Hauptschule.

Ein weiterer Punkt ist der, dass man sich Leistungsschwankungen erlauben kann, ohne die Schule wechseln zu müssen. Schlechte Schüler haben die Möglichkeit, sich zu mausern und ohne Probleme ihr Abi zu machen, ein guter Schüler, der in der Pubertät oder so mal eine "Null-Bock-Phase" hat, muss deswegen nicht die Schule wechseln, sondern kann das wieder ändern und so weitermachen, wie er angefangen hat.

Ich habe nach der vierten Klasse auch eine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen, wollte aber auf die Gesamtschule, weil mir die viel besser gefiel. Ich wäre vom Unterricht her ohne Probleme im Gymnasium mitgekommen, hätte die Unterrichtsmethoden dort aber nicht so gut vertragen.
Ich hab mich nie gelangeweilt, mir ist die Schule zwar bis zum Ende leicht gefallen, ich habe nie viel lernen müssen, aber das war nicht unbedingt ein Nachteil... Verhaltensauffällig bin ich dadurch auch nicht geworden

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns ist die Gesamtschule, im Gegensatz zum Gymnasium und den anderen Schulen, eine Ganztagsschule. Das hat mir viel gebracht, da ich nicht völlig geschockt war, auf der Arbeit einen 8-Stunden-Tag vorzufinden

So, das war meine Lobrede auf Gesamtschulen

Ich denke, ihr müsst das auch aus dem Bauch heraus entscheiden und auch auf den Wunsch eures Sohnes hören... Denn wenn er irgendwo hingeht, wo er nicht glücklich ist, wird er nie gut lernen...

LG sunseeker

Noch fragen!
Hallo!
Vielen Dank für deine Auskunft. Bei uns an der Grundschule ist es so, dass alle Eltern sagen, deren Kind keine Gymnasial-Empfehlung bekommt, dann kommt mein Kind eben auf die Gesamtschule. Deswegen das Wort "Auffangbecken".
Wie genau läuft das denn so auf der Gesamtschule? Ich habe gehört, dass es dort keine Klassen im klassischen Sinn gibt sondern ein Kurssystem. Wie ist das mit den Kindern? Müssen die dort besonders selbstbewusst sein und genaue Vorstellungen haben, um sich durchzusetzen. Im Unterricht meine ich. Wie ist denn da die Klassengröße bei dir gewesen.
Hast du dich da immer wohl gefühlt? warum wolltest du auf die gesamtschule? wegen deiner freunde?
Freue mich über eine antwort

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30. November 2005 um 17:10

Unterschiedlich
Ich persönlich habe nicht so gute Erfahrungen gemacht. Alle Personen, die ich bislang von der Gesamtschule kennengelernt habe, hätte ich keinen Abschluss auf der entsprechenden "normalen" Schule zugetraut. Und dass es sich durchaus um ein Auffangbecken handeln kann, bringt schon allein die Idee der Gesamtschule mit sich. Du findest auch hier im Forum häufig den Tip, es doch "wenigstens mit der Gesamtschule" zu probieren, falls es für das Gymnasium nicht reicht. Dies kann das Niveau einer Schule senken.

Ich habe mich vor kurzem mit meiner Schwester über das Thema unterhalten, da sie meine Nichte auch auf eine Gesamtschule schicken möchte. Ich habe ihr meine Bedenken geschildert. Sie ist daraufhin zu einem Kennenlern-Tag dort gewesen und es hat ihr sehr gut gefallen. Es waren viele Eltern dort, die sich bewusst für die Gesamtschule entschieden haben, also eben kein Auffangbecken.

Schau dir den Ruf der Schule an und unterhalte dich mit Lehrern und anderen Eltern. Das wird die Entscheidung bestimmt erleichtern.

Gruß
kratzamkopp

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30. November 2005 um 22:59
In Antwort auf talya_11944139

Noch fragen!
Hallo!
Vielen Dank für deine Auskunft. Bei uns an der Grundschule ist es so, dass alle Eltern sagen, deren Kind keine Gymnasial-Empfehlung bekommt, dann kommt mein Kind eben auf die Gesamtschule. Deswegen das Wort "Auffangbecken".
Wie genau läuft das denn so auf der Gesamtschule? Ich habe gehört, dass es dort keine Klassen im klassischen Sinn gibt sondern ein Kurssystem. Wie ist das mit den Kindern? Müssen die dort besonders selbstbewusst sein und genaue Vorstellungen haben, um sich durchzusetzen. Im Unterricht meine ich. Wie ist denn da die Klassengröße bei dir gewesen.
Hast du dich da immer wohl gefühlt? warum wolltest du auf die gesamtschule? wegen deiner freunde?
Freue mich über eine antwort


Aaalso:

Wie gesagt, das mit dem Auffangbecken kommt so nicht hin, hab ich ja geschrieben.

Zu deinen Fragen spreche ich jetzt mal nur von den Klassen 5 bis 10, da die Oberstufe ein vergleichbares System hat, wie die auf dem Gymnasium (ist ja auch gleichwertig )

Klassen gibt es bei uns schon, jedenfalls bis zur 10. Klasse. In der 5. und 6. Klasse findet jeder Unterricht im Klassenverband statt, ab der 7. Klasse wird dann in Mathe und Englisch in GK (Grundkurs) und EK (Erweiterungskurs) (bzw. in Englisch noch zusätzlich Bili, d.h. Vorbereitungskurs auf den ab der 9. Klasse für diese Schüler stattfindenden Bilingualen Unterricht (also Erdkunde und Wirtschaft auf englisch)) unterteilt, ab der 9. Klasse noch zusätzlich in Deutsch und Chemie GK und EK.
Außerdem wählt man ab der 7. Klasse WP1 (Wahlpflichtunterricht) und ab der 9. WP2.
Man wird also an dieses Kurssystem herangeführt, es wird auch ein bisschen unterteilt, so dass jeder seiner Leistung entsprechend gefördert werden kann, aber man hat weiterhin den Rückhalt eines Klassenverbandes.

Die Kinder müssen dort nicht selbstbewusster sein als auf anderen Schulen. Ich war früher sehr schüchtern und ein wenig unsicher, deswegen wäre ich auf dem Gymnasium eher untergegangen, aber auf der Gesamtschule lernt man wohl mehr, in Teams zu arbeiten und selbstständiger zu werden (wird oft bei Einstellungen für Ausbildung oder Beruf berücksichtigt, dass das so ist, ist also anscheinend so anerkannt), daher kommt das Selbsbewusstsein mit der Zeit. Einen Teil gibt meiner Meinung nach auch der Umgang mit so vielen total verschiedenen Menschen dazu.

Die Klassengröße variiert, also, unser Jahrgang hatte fünf Klassen mit jeweils zwischen 25 und 29 Schülern. Ist also vergleichbar mit anderen Schulen. Bei den Kursen ist das dann unterschiedlich... je nachdem, wer was wählt und wie die Kurse dann zusammengesetzt werden.

Ich hab mich immer wohl gefühlt. Es gibt mal Stress oder auch Leute, mit denen man nicht klar kommt, aber das ist ja überall so. Unsere Lehrer waren ziemlich jung und mit den allermeisten kamen wir immer gut aus.

Ich wollte auf die Gesamtschule weil sie mir gefiel Wegen der jungen Lehrer, die nicht alle in Anzug und Krawatte rumliefen, wegen der bunten Gebäude und weil nicht alles so grau und bedrohlich war, wie in dem Gymnasium, was ich damals gesehen hatte. Meine beste Freundin ging auch zur Gesamtschule, sonst kaum jemand von meinen Freunden, daher war das nicht der Hauptgrund.
Ich fand die Schule auch sympatischer.
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass meine Eltern auch äußerst angetan davon waren, dass cih dahin wollte, weil sie meinten, ich wäre aufgrund meiner Schüchternheit auf dem Gymnasium untergegangen...

Wenn noch Fragen da sind, immer her damit...

...ich erinnere mich doch gerne!

LG sunseeker
...will zurück zur Schule und nochmal Abi machen *träum*

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1. November 2007 um 11:53
In Antwort auf eryn_12735428


Aaalso:

Wie gesagt, das mit dem Auffangbecken kommt so nicht hin, hab ich ja geschrieben.

Zu deinen Fragen spreche ich jetzt mal nur von den Klassen 5 bis 10, da die Oberstufe ein vergleichbares System hat, wie die auf dem Gymnasium (ist ja auch gleichwertig )

Klassen gibt es bei uns schon, jedenfalls bis zur 10. Klasse. In der 5. und 6. Klasse findet jeder Unterricht im Klassenverband statt, ab der 7. Klasse wird dann in Mathe und Englisch in GK (Grundkurs) und EK (Erweiterungskurs) (bzw. in Englisch noch zusätzlich Bili, d.h. Vorbereitungskurs auf den ab der 9. Klasse für diese Schüler stattfindenden Bilingualen Unterricht (also Erdkunde und Wirtschaft auf englisch)) unterteilt, ab der 9. Klasse noch zusätzlich in Deutsch und Chemie GK und EK.
Außerdem wählt man ab der 7. Klasse WP1 (Wahlpflichtunterricht) und ab der 9. WP2.
Man wird also an dieses Kurssystem herangeführt, es wird auch ein bisschen unterteilt, so dass jeder seiner Leistung entsprechend gefördert werden kann, aber man hat weiterhin den Rückhalt eines Klassenverbandes.

Die Kinder müssen dort nicht selbstbewusster sein als auf anderen Schulen. Ich war früher sehr schüchtern und ein wenig unsicher, deswegen wäre ich auf dem Gymnasium eher untergegangen, aber auf der Gesamtschule lernt man wohl mehr, in Teams zu arbeiten und selbstständiger zu werden (wird oft bei Einstellungen für Ausbildung oder Beruf berücksichtigt, dass das so ist, ist also anscheinend so anerkannt), daher kommt das Selbsbewusstsein mit der Zeit. Einen Teil gibt meiner Meinung nach auch der Umgang mit so vielen total verschiedenen Menschen dazu.

Die Klassengröße variiert, also, unser Jahrgang hatte fünf Klassen mit jeweils zwischen 25 und 29 Schülern. Ist also vergleichbar mit anderen Schulen. Bei den Kursen ist das dann unterschiedlich... je nachdem, wer was wählt und wie die Kurse dann zusammengesetzt werden.

Ich hab mich immer wohl gefühlt. Es gibt mal Stress oder auch Leute, mit denen man nicht klar kommt, aber das ist ja überall so. Unsere Lehrer waren ziemlich jung und mit den allermeisten kamen wir immer gut aus.

Ich wollte auf die Gesamtschule weil sie mir gefiel Wegen der jungen Lehrer, die nicht alle in Anzug und Krawatte rumliefen, wegen der bunten Gebäude und weil nicht alles so grau und bedrohlich war, wie in dem Gymnasium, was ich damals gesehen hatte. Meine beste Freundin ging auch zur Gesamtschule, sonst kaum jemand von meinen Freunden, daher war das nicht der Hauptgrund.
Ich fand die Schule auch sympatischer.
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass meine Eltern auch äußerst angetan davon waren, dass cih dahin wollte, weil sie meinten, ich wäre aufgrund meiner Schüchternheit auf dem Gymnasium untergegangen...

Wenn noch Fragen da sind, immer her damit...

...ich erinnere mich doch gerne!

LG sunseeker
...will zurück zur Schule und nochmal Abi machen *träum*

IGS
Hallo
ich habe folgendes Problem
Bei uns im Ort wird es ab Sommer 2008 eine nagelneue IGS geben. Unsere Tochter ist z.Zt.in der 4.Klasse und es steht ein Schulwechsel an. Sie wird eine Gymnastiumsempfehlung bekommen, und wir sind nun total verunsichert was wir machen sollen. Es gab einen Infoabend es klang alles super, aber ob alles so eintrifft?! Wer kann tips geben?

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