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Gemeinsamer Haushalt mit Schwieger-Großmutter

14. April um 18:02

Hallo zusammen,

das Thema wurde schon oft diskutiert und aufgegriffen. Ich muss mir hiermit den Frust von der Seele schreiben, sonst werde ich noch depressiv.
Ich lebe mit meinem Ehemann und dessen Schwieger-Großmutter (82) in einem Haus. Es ist nochmal eine Generation on-Top und einfach nur ANSTRENGEND!!
Die Großmutter war schon vor mir da bzw. mein Ehemann hat den alten, nicht mehr existenten Bauernhof übergeben bekommen. Das alte Haus wurde komplett weggerissen und darauf wurde unser neues Haus gebaut.
Mein Ehemann hat sich partout geweigert, eine Einliegerwohnung zu bauen.
Nun ja, jetzt haben wir den Salat.
Die Großmutter hat bei uns ein Schlaf- und Wohnzimmer, sowie das Wohnrecht und Recht auf Mitbenutzung der Küche lt. Übergabevertrag.
Ich bin 33, mein Mann 37 und arbeiten beide Vollzeit (Selbständig).
Gewisse Dinge sind mir noch nicht so wichtig (wie Garten und Kochen), da mir einfach die Zeit fehlt. Da lasse ich ihr freie Hand.

Nun zu den Problemen:

Gleich vorweg gegriffen ...
Ich schätze sie sehr und sie ist kein boshaftes Weib. Sie meint es, meiner Meinung nach, nur gut- teilweise eben zu gut. Aber ich kann eben nicht immer gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich bring meinen Mund nicht auf, dass ist mein ganzes Problem!

Das Oberproblem ist, dass sie unser neu gebautes Haus mit ihrem alten Krempel zumüllt. Hier ein Figürchen, hier Trockenblumen und da noch ausgestopfte Tiere. Und so ist das gesamte Haus und vorallem die Fensterbretter vollgestellt. Egal welches Zimmer ich betrete, überall ist ihr altes Zeug, dass nicht mal schön ist. Ich will in einem neuen Haus kein altes Zeug haben. Es kommen dann so Kommentare: "Bei dir muss auch immer alles zusammenpassen, oder?". Ja - Ich möchte bsp. in meinem/unserem Bad einheitliche Handtücher haben und nicht die alten von ihr, die teilweise noch nach Stall stinken.

Ich muss mich wegen jeder Sache was ich tue, was ich nicht tue, wie ich es tue rechtfertigen - wie ein kleines 5-Jähriges Mädchen.
Wenn ich den Boden wische fragt sie mich: "Warum nimmst du den GUTEN Lappen?!", "Warum putzt du jetzt, weil dann kann ich gar nicht in die Küche?!".
Wenn ich in die Speisekammer gehe kommt sofort ein "sucht du was?". Wenn ich ins Auto steige läuft sie mir nach, muss erst ihre Kreuzworträtselfragen beantworten, ihr irgendwo SCHNELL helfen und verspäte mich bei jedem Termin. Wenn man ihr sagt, ich hätte gern, dass du das so machst, dann geht das 1-2 mal gut und dann zieht sie wieder ihren alten Stiefel durch.
Sie lässt oft so schnippische Kommentare fallen. Wo ich mir denke, was willst du mit dieser Aussage erreichen?

Mein Ehemann ist mir nicht gerade eine große Hilfe. Er lässt sich von ihr nicht drein reden und kommandieren. Sie haben ihre Kämpfe schon ausgetragen. Beide haben eher ein unterkühltes Verhältnis. Aber wenn ich über die Großmutter "rummeckere" (seine Worte), dann kommt immer nur "lass sie doch". Er versteht das einfach nicht.

Wenn wir zu Mittag essen (Gegessen wird um PUNKT 12 und Brotzeit um 18 Uhr) und ich zu meinem Ehemann sage, ob er mir die Wäsche aufhängen könnte wenn sie fertig ist, kommt von ihr nur der Kommentar "das ist doch Weiberarbeit?!". HALLO?! Willkommen im Jahr 2019!!

Allgemeine Alltagssituation:
Ich komme in die Küche - kein Guten Morgen oder dergleichen. Ich bin kein Morgenmensch, dass muss ich mir eingestehen. Es kommt sofort von ihr die Aussage: "Die Butter geht aus!". Ja, na und? Ihrer Meinung nach sollte ich sofort los fahren und eine neue Butter für meinen Ehemann kaufen, da nur er die Butter braucht.

Wie soll ich weitermachen? Ich weiß mir keinen Rat mehr. Wie anfangs geschrieben, bring ich meinen Mund nicht auf und Schlucke alles. Es kommt dann erst immer alles im Nachhinein und das nagt an mir.


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14. April um 21:06

Du kennst ja dein Problem schon. Es wäre einfach gut, wenn du deinen Standpunkt vertrittst.

Wegen der Deko: Es ist ja irgendwie auch ihre Wohnung und sie muss sich wohlfühlen. Aber DU AUCH. Ich würde mich hinsetzen und drüber reden, dass ihr das eben beide müsst - euch wohlfühlen - und darüber sprechen, wo ihr Zeug stehen kann, und wo du dekorierst.
Ist ja kein Thema das Zeug in ihre Zimmer zu stellen und ihr vielleicht noch ein Fensterbrett in der Küche zu überlassen.
Oder du schlägst ihr vor, ihr eine Vitrine zu besorgen, damit sie ihr Zeug dort gut betrachten kann und es nicht noch Staub fängt.

Ihre Aussagen würde ich nicht zu Herzen nehmen. "Suchst du was?" - "Ja die Müllsäcke" - Dann lass sie halt sagen, wo die liegen, auch wenn du das slebst weißt. Es gibt ihr auch ein gutes Gefühl geholfen zu haben.
Genauso wie mit dem wischen "Ja ich muss nacher noch was erledigen, dann hab ich keine Zeit mehr." - Oder wenn möglich einfach gucken, dass dus nicht zur Kochzeit machst. Du weißt ja, dass das Essen Punkt 12 fertig ist.

Lappen: "Ja, mit dem gehts am besten."
Wegend em Bad würde ich vielleicht gucken, dass ihr dort einen Bereich für die Großmutter einrichtet, damit ihre Handtücher von deinen ein bisschen optisch getrennt sind und du dich mit deiner Ecke wohlfühlen kannst.
Ältere Menschen sind selten flexibel und sie haben einfach auch einen ganz anderen Hintergrund wie wir, die wir in Wohlstand aufgewachsen sind. Mit ganz anderen Wertvorstellungen.

Auch mit der Wäsche: "Oma, seit die Frauen ihr eigenes Geld verdienen sind bei Männern andere Qualitäten wichtig, als früher. Hausarbeit macht einen Mann heute attraktiv!"

Butter: "Ich bring beim nächsten Einkauf eine mit."

Und wenn du in die Küche kommst und einen guten Morgen wünscht und sie erwidert das nicht, dann sag doch zu ihr: "Einen schönen Morgen wünsche ich dir!" oder: "Du, wenn dir einer einen schönen Morgen wünscht, dann darfst du das gerne erwidern!"
Vielleicht hatte sie nur Sorge, die Butter zu vergessen.

Einfach die Oma sein lassen, wie sie ist. Und wenn du gleich was drauf erwiderst, dann ärgerst du dich nacher nicht. Wenn du deien Standpunkt höflich vertrittest, dann gibts auch keinen Grund für Frustration.

LG

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14. April um 22:18
In Antwort auf vera13

Hallo zusammen, 

das Thema wurde schon oft diskutiert und aufgegriffen. Ich muss mir hiermit den Frust von der Seele schreiben, sonst werde ich noch depressiv.
Ich lebe mit meinem Ehemann und dessen Schwieger-Großmutter (82) in einem Haus. Es ist nochmal eine Generation on-Top und einfach nur ANSTRENGEND!!
Die Großmutter war schon vor mir da bzw. mein Ehemann hat den alten, nicht mehr existenten Bauernhof übergeben bekommen. Das alte Haus wurde komplett weggerissen und darauf wurde unser neues Haus gebaut. 
Mein Ehemann hat sich partout geweigert, eine Einliegerwohnung zu bauen. 
Nun ja, jetzt haben wir den Salat. 
Die Großmutter hat bei uns ein Schlaf- und Wohnzimmer, sowie das Wohnrecht und Recht auf Mitbenutzung der Küche lt. Übergabevertrag. 
Ich bin 33, mein Mann 37 und arbeiten beide Vollzeit (Selbständig).
Gewisse Dinge sind mir noch nicht so wichtig (wie Garten und Kochen), da mir einfach die Zeit fehlt. Da lasse ich ihr freie Hand. 

Nun zu den Problemen:

Gleich vorweg gegriffen ... 
Ich schätze sie sehr und sie ist kein boshaftes Weib. Sie meint es, meiner Meinung nach, nur gut- teilweise eben zu gut. Aber ich kann eben nicht immer gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich bring meinen Mund nicht auf, dass ist mein ganzes Problem!

Das Oberproblem ist, dass sie unser neu gebautes Haus mit ihrem alten Krempel zumüllt. Hier ein Figürchen, hier Trockenblumen und da noch ausgestopfte Tiere. Und so ist das gesamte Haus und vorallem die Fensterbretter vollgestellt. Egal welches Zimmer ich betrete, überall ist ihr altes Zeug, dass nicht mal schön ist. Ich will in einem neuen Haus kein altes Zeug haben. Es kommen dann so Kommentare: "Bei dir muss auch immer alles zusammenpassen, oder?". Ja - Ich möchte bsp. in meinem/unserem Bad einheitliche Handtücher haben und nicht die alten von ihr, die teilweise noch nach Stall stinken. 

Ich muss mich wegen jeder Sache was ich tue, was ich nicht tue, wie ich es tue rechtfertigen - wie ein kleines 5-Jähriges Mädchen.
Wenn ich den Boden wische fragt sie mich: "Warum nimmst du den GUTEN Lappen?!", "Warum putzt du jetzt, weil dann kann ich gar nicht in die Küche?!".
Wenn ich in die Speisekammer gehe kommt sofort ein "sucht du was?". Wenn ich ins Auto steige läuft sie mir nach, muss erst ihre Kreuzworträtselfragen beantworten, ihr irgendwo SCHNELL helfen und verspäte mich bei jedem Termin. Wenn man ihr sagt, ich hätte gern, dass du das so machst, dann geht das 1-2 mal gut und dann zieht sie wieder ihren alten Stiefel durch. 
Sie lässt oft so schnippische Kommentare fallen. Wo ich mir denke, was willst du mit dieser Aussage erreichen?

Mein Ehemann ist mir nicht gerade eine große Hilfe. Er lässt sich von ihr nicht drein reden und kommandieren. Sie haben ihre Kämpfe schon ausgetragen. Beide haben eher ein unterkühltes Verhältnis. Aber wenn ich über die Großmutter "rummeckere" (seine Worte), dann kommt immer nur "lass sie doch". Er versteht das einfach nicht. 

Wenn wir zu Mittag essen (Gegessen wird um PUNKT 12 und Brotzeit um 18 Uhr) und ich zu meinem Ehemann sage, ob er mir die Wäsche aufhängen könnte wenn sie fertig ist, kommt von ihr nur der Kommentar "das ist doch Weiberarbeit?!". HALLO?! Willkommen im Jahr 2019!!

Allgemeine Alltagssituation:
Ich komme in die Küche - kein Guten Morgen oder dergleichen. Ich bin kein Morgenmensch, dass muss ich mir eingestehen. Es kommt sofort von ihr die Aussage: "Die Butter geht aus!". Ja, na und? Ihrer Meinung nach sollte ich sofort los fahren und eine neue Butter für meinen Ehemann kaufen, da nur er die Butter braucht. 

Wie soll ich weitermachen? Ich weiß mir keinen Rat mehr. Wie anfangs geschrieben, bring ich meinen Mund nicht auf und Schlucke alles. Es kommt dann erst immer alles im Nachhinein und das nagt an mir. 


 

Die Großmutter war schon vor mir da.
Darüber musste ich gerade echt lachen. Liest sich lustig.

Dein Mann ist auch ne Nummer, ich hätte eine Einliegerwohnung gebaut. Kann nie falsch sein. Für Omas, später die eigenen Kinder, Untermieter, wenn man selbt mal Oma ist... Naja nun ist es zu spät....

Ginge es vielleicht doch,dass man dennoch die Bereiche etwas abstecken kann, wie eine kleine Kochnische?  Das mit den Handtüchern ist dir vielleicht auch etwas ein Dorn im Auge,weil du eben darunter leidest, dass dir andere Dinge nicht so gelingen. Wie schlagfertiger zu sein.Das ist ja eine Sache die nicht für ewig hält.Sei doch froh darum. So kann sie auch nicht sagen, dass du die schönen einfarbigen nicht richitg wäschst, etc. Sie hat ihren  Kram und ihr euren.
 
Sie ist 82. Ich glaube da kann man nicht mehr viel ändern an ihr, außer an sich, wenn man sein Nerven behalten will.
Aber du kannst mit so kleinen Dingen auch einiges bewirken.

 Dekokram: "Schau mal, was hälst du davon, wenn wir das ein bisscher besser aufteilen. Du hast die und die Ecken und ich die.
Wir haben ja doch einen verschiedenen Geschmack und so kommt jeder besser zur Geltung."

Ausgehende Lebensmittel: Block hinlegen mit nem Kuli.
"Guck da kannst du alles immer aufschreiben, was fehlt. Später/Morgen etc kann ich es holen."

Kreuzworträtsel:
"Kannst du es mir später zeigen? Ich muss los, sonst komme ich zu spät."

Mithilfe deines Mannes:
Einfach reden lassen.
Oder sagen:
"Jup er wollte schon immer wissen wie das so als Frau ist...."
"Solange du ihm kein Sommerkleidchen nähen musst...."

Versuch ein bissel lockerer zu werden, auch mal was witziges Antworten.
So antworten,dass die Antwort quasi schon inbegriffen ist.
Wenn sie jetzt total giftig und unmöglich wäre, dann könnte man ihr schon mal eine gepfefferte Rede halten, aber ich glaube davon seit ihr weit entfernt.Wie hat sie denn gelebt? Was hat sie gearbeitet, wieviele Kinder hat sie?
 

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15. April um 8:02

Ich verstehe was ihr meint. Ich bin mittlerweile schon zu verbissen und auf 180, weil ich bei jedem Satz von ihr erwarte, dass irgendwas gemeines, verletztendes kommt.
Das wird mich viel Kraft kosten, an mir zu arbeiten.

Sie hat den Hof und den Haushalt geschmissen, sich um ihren Mann gekümmert, der früh gestorben ist. Sie hat 2 Kinder. Natürlich wurde auch der Enkel verhätschelt - als einziger Mann in der Familie.
 

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15. April um 20:19

Ausziehen war schon oft mein Gedanke ... 
Mit dämlich hat das m. M. nichts zu tun - eher mit Leichtgläubigkeit und der Auffassung, der Situation besser gewappnet zu sein. Ich bin normalerweise nicht auf den Mund gefallen aber wurde mit Anstand gegenüber dem Alter erzogen.

Es ist gemein zu sagen: "Frage der Zeit" und versuche auch ihre Seite zu verstehen. Wir sind auch zwei erwachsene Menschen. Deshalb bin ich geblieben. 

Das mit den Absprachen funktioniert eben nicht. Wird die erste Woche eingehalten und dann wirds vergessen. 
Naja... Wenn wir mal Kinder haben sollten, krämple ich sowieso das ganze Haus um. So, dass es mir gefällt. 

 

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15. April um 21:01
In Antwort auf vera13

Hallo zusammen, 

das Thema wurde schon oft diskutiert und aufgegriffen. Ich muss mir hiermit den Frust von der Seele schreiben, sonst werde ich noch depressiv.
Ich lebe mit meinem Ehemann und dessen Schwieger-Großmutter (82) in einem Haus. Es ist nochmal eine Generation on-Top und einfach nur ANSTRENGEND!!
Die Großmutter war schon vor mir da bzw. mein Ehemann hat den alten, nicht mehr existenten Bauernhof übergeben bekommen. Das alte Haus wurde komplett weggerissen und darauf wurde unser neues Haus gebaut. 
Mein Ehemann hat sich partout geweigert, eine Einliegerwohnung zu bauen. 
Nun ja, jetzt haben wir den Salat. 
Die Großmutter hat bei uns ein Schlaf- und Wohnzimmer, sowie das Wohnrecht und Recht auf Mitbenutzung der Küche lt. Übergabevertrag. 
Ich bin 33, mein Mann 37 und arbeiten beide Vollzeit (Selbständig).
Gewisse Dinge sind mir noch nicht so wichtig (wie Garten und Kochen), da mir einfach die Zeit fehlt. Da lasse ich ihr freie Hand. 

Nun zu den Problemen:

Gleich vorweg gegriffen ... 
Ich schätze sie sehr und sie ist kein boshaftes Weib. Sie meint es, meiner Meinung nach, nur gut- teilweise eben zu gut. Aber ich kann eben nicht immer gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich bring meinen Mund nicht auf, dass ist mein ganzes Problem!

Das Oberproblem ist, dass sie unser neu gebautes Haus mit ihrem alten Krempel zumüllt. Hier ein Figürchen, hier Trockenblumen und da noch ausgestopfte Tiere. Und so ist das gesamte Haus und vorallem die Fensterbretter vollgestellt. Egal welches Zimmer ich betrete, überall ist ihr altes Zeug, dass nicht mal schön ist. Ich will in einem neuen Haus kein altes Zeug haben. Es kommen dann so Kommentare: "Bei dir muss auch immer alles zusammenpassen, oder?". Ja - Ich möchte bsp. in meinem/unserem Bad einheitliche Handtücher haben und nicht die alten von ihr, die teilweise noch nach Stall stinken. 

Ich muss mich wegen jeder Sache was ich tue, was ich nicht tue, wie ich es tue rechtfertigen - wie ein kleines 5-Jähriges Mädchen.
Wenn ich den Boden wische fragt sie mich: "Warum nimmst du den GUTEN Lappen?!", "Warum putzt du jetzt, weil dann kann ich gar nicht in die Küche?!".
Wenn ich in die Speisekammer gehe kommt sofort ein "sucht du was?". Wenn ich ins Auto steige läuft sie mir nach, muss erst ihre Kreuzworträtselfragen beantworten, ihr irgendwo SCHNELL helfen und verspäte mich bei jedem Termin. Wenn man ihr sagt, ich hätte gern, dass du das so machst, dann geht das 1-2 mal gut und dann zieht sie wieder ihren alten Stiefel durch. 
Sie lässt oft so schnippische Kommentare fallen. Wo ich mir denke, was willst du mit dieser Aussage erreichen?

Mein Ehemann ist mir nicht gerade eine große Hilfe. Er lässt sich von ihr nicht drein reden und kommandieren. Sie haben ihre Kämpfe schon ausgetragen. Beide haben eher ein unterkühltes Verhältnis. Aber wenn ich über die Großmutter "rummeckere" (seine Worte), dann kommt immer nur "lass sie doch". Er versteht das einfach nicht. 

Wenn wir zu Mittag essen (Gegessen wird um PUNKT 12 und Brotzeit um 18 Uhr) und ich zu meinem Ehemann sage, ob er mir die Wäsche aufhängen könnte wenn sie fertig ist, kommt von ihr nur der Kommentar "das ist doch Weiberarbeit?!". HALLO?! Willkommen im Jahr 2019!!

Allgemeine Alltagssituation:
Ich komme in die Küche - kein Guten Morgen oder dergleichen. Ich bin kein Morgenmensch, dass muss ich mir eingestehen. Es kommt sofort von ihr die Aussage: "Die Butter geht aus!". Ja, na und? Ihrer Meinung nach sollte ich sofort los fahren und eine neue Butter für meinen Ehemann kaufen, da nur er die Butter braucht. 

Wie soll ich weitermachen? Ich weiß mir keinen Rat mehr. Wie anfangs geschrieben, bring ich meinen Mund nicht auf und Schlucke alles. Es kommt dann erst immer alles im Nachhinein und das nagt an mir. 


 

Ich würde mich strikt an den Vertrag halten. Sie hat zwei Zimmer, die kann sie zumüllen, wie sie möchte. Die Küche ist deine Küche. Sie kann sie benutzen, aber gehören tut sie dir. Genauso wie dein Bad, Wohnzimmer und restliche Räume vom Haus. Da hat sie nichts drin zu suchen. 

Wohnrecht schön und gut, aber das heißt nicht, dass sie alles als ihr Eigentum ansehen darf. Sie soll mal die Augen zumachen, dann sieht sie was ihr gehört. 

Das Problem liegt bei dir und deinem Mann. Ihr trefft keine Absprachen

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