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Geburtserlebnisse .Wie war es bei Euch ??

21. Juli 2002 um 17:22

Ich kann mich dafür immer begeistern und erinnere mich auch gern daran.
Mein erstes Kind war geplannt doch leider musste ich lange im Krankenhaus liegen wegen Blutungen.In der 26 SSW.nach 10 Stunden Wehen die ich gut wegatmen konnte wurde mein Sohn geboren der aber, wie einige von euch wissen ,nach der Geburt starb.
Zwei Jahre später wurde ich entlich wieder schwanger. Auch diese Schwangerschaft war nicht einfach.Mit Frühwehen lag ich mehrere Wochen im Krankenhaus .Als ich dann wieder nach Hause durfte .Na ja, lang kein Sex mehr gehabt(wir waren vorsichtig ).Aber in der selben Nacht (36 SSW) ist die Fruchtblase beplatzt .Wir hatten damals noch kein Auto und auch kein Telefon.Mein Mann wollte ein Taxi besorgen und ich zog mich schon mal an .In der Klinik wurde dann festgestellt das das Baby in der Beckenentlage lag und so wurde ein Kaiserschnitt gemacht.Entlich hatte ich mein langgewünschtes Baby 2390 g und 48 cm. Die Kleine war fit und musste nicht in den Brutkasten.Ich erholte mich auch schnell und konnte sie von Anfang an selbst versorgen.1,8 Monate später wollten wir noch ein Kind .Ich wurde auch sofort schwanger .Auch diese Schwangerschaft war eine Risikoschwangerschaft und ich musste Wehenhemer einnehmen.War aber nur ein mal für eine Woche im Krankenhaus.Drei Tage über dem Termin ,von Samstag auf Sonntagnacht wurde ich von den Wehen wach.Erst ärgerte ich mich das ich nicht weiter schlafen konnte.Als die Wehen regelmässig alle 5 Minuten kamen fuhren wir ,diesmal mit dem eigenen Auto ins Krankenhaus.Zwei Stunden Treppen steigen und Flure rauf und runter laufen .Dann hatte ich aufeinmal keine Wehen mehr.Vom Kreissaal ging es nun auf die Station.Mein Mann schickte ich nach Hause und versuchte zu schlafen .Was aber nicht ging,da Besuchzeit war .Ich fühlte mich nicht gut war erkältet meine Nase war zu.Montagnachmittag sezten dann die Wehen wieder ein.Ich kam gar nicht klar damit. Mein Hals tat weh ,durch die Nase bekamm ich keine Luft so konnte ich nicht vernüftig atmen .Nach ein paar Stunden lies ich mir eine PDA setzen weil ich es nicht mehr aushielt.Mein Mann war mitlerweile wieder da und ich schlief ein paar Stunden.Mit der PDA ging es ganz gut und Dienstagsnachmittags nach zwei Presswehen war unsere zweite Tochter geboren 2860g und auch 48cm .Wir waren sehr glücklich aber nach den Risikoschwagerschaften und als festgestellt wurde das unsere erste Tochter eine leichte Behinderung hat ,wollten wir kein weiteres Kind haben.Ich habe die Pille nie vertragen so benutzten wir Kondome . Ein Jahr später wurde ich wieder schwanger.In der 7 ten SSW habe ich dieses Baby verloren.Und wenn ich erlich bin war ich damals erleichtert weil ich Angst hatte vor einer erneuten schwierigen Schwngerschaft.Nun lies ich mir die Spirale einsetzen und habe sie gut vertragen.Drei Jahre später lies ich eine Neue einsetzen und wurde fast drei Jare später trotz Spirale wieder schwanger.Meine Ältesten waren fast 10 und 8 Jahre alt .Wir mussten alles wieder neu anschaffen .Der Arzt meinte die Schwangerschaft stände 50 zu 50.Aber trozdem kam für uns keine Abtreibung in Frage.Und ob man es glaubt oder nicht . Es war meine beste Schwangerschaft die ich je hatte.Zwei Wochen vor dem Termin platzte in den frühen Morgenstunden die Fruchtblase .Bis Mittags hatte sich noch nichts getan so wurde mit einem Gel eingeleitet was auch schnell Erfolg brachte .Mit jeder Wehe wurden die Herztöne des Babys schlecht so musste dann nach 11 ! Stunden die ich so gut geschaft hatte doch ein Kaiserschnitt gemacht.Wieder haben wir eine Tochter bekommen 2730g und 45 cm.Weil ich einmal auf dem O.P.Tich lag lies ich mich nun auch direkt sterilisieren.Das war die beste Lösung und ich /wir haben es nie bereut.
Auch wenn meine Schwangerschaften und Geburten nicht immer einfach waren erinnere ich mich immer gerne daran und bin sehr glücklich mit meinen Kindern.

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22. Juli 2002 um 14:15

Es ist sehr schön, ....
dass du es trotz deiner Schwierigkeiten und Schicksalschlägen so positiv sehen kannst. Ich selbst habe ein Kind. Es wird im August 2 jahre alt und ist unser Sonnenschein. Gerne möchte ich noch einmal ein Kind, wenn ich auch nach der Geburt gesagt habe - einmal und nie wieder! Das kennen sicherlich viele Frauen. Ich war mir lange Zeit nicht klar darüber, ob ich ein Kind möchte oder nicht, da in unserer Familie ein seltener Gendefekt vorhanden ist und bei Kindern zu einer unheilbaren Stoffwechselerkrankung sterben müssen. Beide Brüder von mir hatten diese Erkrankung und mussten im Alter von 15 und 16 Jahren sterben. für mich war das sehr schlimm, denn ich war die ganzen Jahre in die Pflege und Betreuung mit eingebunden und hatte ein sehr intensives Verhältnis zu ihnen. Mir nun vorzustellen, mein Kind könnte diese Erkrankung haben, war für mich unerträglich. Ich hatte Angst, ich könnte mein Kind auf diese Weise verlieren. Nun gut. Mein damaliger Freund (jetzt Mann) wollten es abklären, ob wir Träger der Krankheit sind und haben uns in die Obhut einer Spezialklinik gegeben. Dort stellte man fest, dass ich Träger und er wahrscheinlich kein Träger ist. Nach diesem ergebnis haben wir für uns die Entscheidung getroffen, dass wir Kinder möchten. Als es dann endlich soweit war, waren wir ganz aus dem Häuschen. Ich habe von Anfang an gewusst, dass ich schwanger bin und ich habe auch gespürt, dass es ein Junge ist. Vom ersten Augenblick an. Ich dachte immer nur an einen Jungen. Das kennen vielleicht auch viele - dieser siebte Sinn. Naja, wir waren vom ersten Augenblick an verliebt in unser Kind. Die Schwangerschaft lief bombig. Ich hatte vorher immer etwas Gewichtsprobleme und dachte, na da wirst du wohl als Tonne enden - was mir aber nichts ausmachte - aber es passierte das Gegenteil. Ich nahm nur 6 Kilo zu in der ganzen Schwangerschaft und hatte nach der Geburt, nach dem ich heimkamm 13 KIlo weniger wie vor der Schwangerschaft. Ich hätte auch in der Schwangerschaft Bäume ausreisen können. So viel Power hatte ich seither nie wieder. Die Geburt verlief dann allerdings nicht so gut. Morgens platzte bei mir die Fruchtblase und es ging nicht lange, bis die Wehen einsetzten. Nach drei Stunden überrollten sie mich schon alle drei Minuten. Ich war in der Zwischenzeit schon gleich ins Krankenhaus gekommen, liegend, im Krankentransporter, weil das Köpfchen noch nicht fest im Becken war. Das war übrigens 2 Tage vor dem errechneten Termin. Jedenfalls waren die Wehen sehr heftig nach 3 Stunden und ich liess mir was homöopathisches geben, was aber nichts nützte. Auch die Spritze in den Oberschenkel brachte nichts. So versuchte ich es mit der Badewanne. Da war ich nach einer Minute wieder draussen. Eigentlich dachte ich ja, dass es nur positiv ist, wenn die Wehen in so kurzen Abständen kommen, dann wird es wohl bald vorrüber sein. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Der Muttermund war noch keine 3 Zentimeter auf. Wie sollte das bloss weitergehen. Ich versuchte meine ganze Energie zusammenzunehmen und mich auf mein kind zu konzentrieren, aber irgendwie wollte mir das nicht gelingen. Mein Mann war die ganze Zeit an meiner Seite. Man stellte schliesslich nach 10 Stunden fest, dass das Köpfchen etaws schief im Becken liegt und er sich deshalb nicht durchschieben kann. Man hoffte auf eine kleine Drehung seinerseits. Dies ging dann 22 Std. lang und ich muss gestehen, ich war nicht mehr Herr meiner Sinne. Zwischendurch lies ich mir eine PDA legen, die aber nur kurz wirkte. Nach 22 Std. bekamm ich dann Fieber und die Ärzte bangten nun um mein Kind, dass er vielleicht auch eine Infektion bekommen könnte. Ich muss sagen, ich war richtig froh, dass jetzt endlich was passiert. Ich wollte nur noch mein Kind sehen. Man entschied sich zu einem kaiserschnitt und ich war wirklich Gottfroh darüber. Ich bekam nochmal PDA nachgespritzt und wurde für den Schnitt vorbereitet. Das kam mir ewig vor. Dann war es soweit. Um 1.23h wurde geschnitten, um 1,26h war unser Schatz endlich da. Wir waren sehr glücklich und konnten es nicht fassen. Dank PDA konnte ich alles miterleben und mein Mann konnte auch dabei sein. Auch wenn alles vorher schwirig war, so war es dennoch im Nachhinein betrachtet ein wunderschönes Erlebnis, dass ich nicht vermissen möchte. Unser Sohn war kerngesund und natürlich das schönste Kind auf der Ganzen Welt. Die Kaiserschnittschmerzen machten mir noch etwas zu schaffen, aber auch das habe ich gut überstanden und merke heute nur noch eine Narbe. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn er auf normalem Weg gekommen wäre, aber es ging eben nicht. Während ich hier schreibe merke ich, wie mich alles bewegt und es ist ein sehr schönes Gefühl. Ich würde mich freuen, wenn wir noch ein Kind haben dürften. Denn für mich gibt es nichts schöneres auf der Welt, als Mutter zu sein.

Ich hoffe, ich habe dich nicht gelangweilt. ich wollte eigentlich nur ganz kurz schreiben und jetzt.....naja, ist halt auch ein besonderes Erlebnis!
viele liebe Grüsse

Valerie

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22. Juli 2002 um 18:35
In Antwort auf wanda_12923291

Es ist sehr schön, ....
dass du es trotz deiner Schwierigkeiten und Schicksalschlägen so positiv sehen kannst. Ich selbst habe ein Kind. Es wird im August 2 jahre alt und ist unser Sonnenschein. Gerne möchte ich noch einmal ein Kind, wenn ich auch nach der Geburt gesagt habe - einmal und nie wieder! Das kennen sicherlich viele Frauen. Ich war mir lange Zeit nicht klar darüber, ob ich ein Kind möchte oder nicht, da in unserer Familie ein seltener Gendefekt vorhanden ist und bei Kindern zu einer unheilbaren Stoffwechselerkrankung sterben müssen. Beide Brüder von mir hatten diese Erkrankung und mussten im Alter von 15 und 16 Jahren sterben. für mich war das sehr schlimm, denn ich war die ganzen Jahre in die Pflege und Betreuung mit eingebunden und hatte ein sehr intensives Verhältnis zu ihnen. Mir nun vorzustellen, mein Kind könnte diese Erkrankung haben, war für mich unerträglich. Ich hatte Angst, ich könnte mein Kind auf diese Weise verlieren. Nun gut. Mein damaliger Freund (jetzt Mann) wollten es abklären, ob wir Träger der Krankheit sind und haben uns in die Obhut einer Spezialklinik gegeben. Dort stellte man fest, dass ich Träger und er wahrscheinlich kein Träger ist. Nach diesem ergebnis haben wir für uns die Entscheidung getroffen, dass wir Kinder möchten. Als es dann endlich soweit war, waren wir ganz aus dem Häuschen. Ich habe von Anfang an gewusst, dass ich schwanger bin und ich habe auch gespürt, dass es ein Junge ist. Vom ersten Augenblick an. Ich dachte immer nur an einen Jungen. Das kennen vielleicht auch viele - dieser siebte Sinn. Naja, wir waren vom ersten Augenblick an verliebt in unser Kind. Die Schwangerschaft lief bombig. Ich hatte vorher immer etwas Gewichtsprobleme und dachte, na da wirst du wohl als Tonne enden - was mir aber nichts ausmachte - aber es passierte das Gegenteil. Ich nahm nur 6 Kilo zu in der ganzen Schwangerschaft und hatte nach der Geburt, nach dem ich heimkamm 13 KIlo weniger wie vor der Schwangerschaft. Ich hätte auch in der Schwangerschaft Bäume ausreisen können. So viel Power hatte ich seither nie wieder. Die Geburt verlief dann allerdings nicht so gut. Morgens platzte bei mir die Fruchtblase und es ging nicht lange, bis die Wehen einsetzten. Nach drei Stunden überrollten sie mich schon alle drei Minuten. Ich war in der Zwischenzeit schon gleich ins Krankenhaus gekommen, liegend, im Krankentransporter, weil das Köpfchen noch nicht fest im Becken war. Das war übrigens 2 Tage vor dem errechneten Termin. Jedenfalls waren die Wehen sehr heftig nach 3 Stunden und ich liess mir was homöopathisches geben, was aber nichts nützte. Auch die Spritze in den Oberschenkel brachte nichts. So versuchte ich es mit der Badewanne. Da war ich nach einer Minute wieder draussen. Eigentlich dachte ich ja, dass es nur positiv ist, wenn die Wehen in so kurzen Abständen kommen, dann wird es wohl bald vorrüber sein. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Der Muttermund war noch keine 3 Zentimeter auf. Wie sollte das bloss weitergehen. Ich versuchte meine ganze Energie zusammenzunehmen und mich auf mein kind zu konzentrieren, aber irgendwie wollte mir das nicht gelingen. Mein Mann war die ganze Zeit an meiner Seite. Man stellte schliesslich nach 10 Stunden fest, dass das Köpfchen etaws schief im Becken liegt und er sich deshalb nicht durchschieben kann. Man hoffte auf eine kleine Drehung seinerseits. Dies ging dann 22 Std. lang und ich muss gestehen, ich war nicht mehr Herr meiner Sinne. Zwischendurch lies ich mir eine PDA legen, die aber nur kurz wirkte. Nach 22 Std. bekamm ich dann Fieber und die Ärzte bangten nun um mein Kind, dass er vielleicht auch eine Infektion bekommen könnte. Ich muss sagen, ich war richtig froh, dass jetzt endlich was passiert. Ich wollte nur noch mein Kind sehen. Man entschied sich zu einem kaiserschnitt und ich war wirklich Gottfroh darüber. Ich bekam nochmal PDA nachgespritzt und wurde für den Schnitt vorbereitet. Das kam mir ewig vor. Dann war es soweit. Um 1.23h wurde geschnitten, um 1,26h war unser Schatz endlich da. Wir waren sehr glücklich und konnten es nicht fassen. Dank PDA konnte ich alles miterleben und mein Mann konnte auch dabei sein. Auch wenn alles vorher schwirig war, so war es dennoch im Nachhinein betrachtet ein wunderschönes Erlebnis, dass ich nicht vermissen möchte. Unser Sohn war kerngesund und natürlich das schönste Kind auf der Ganzen Welt. Die Kaiserschnittschmerzen machten mir noch etwas zu schaffen, aber auch das habe ich gut überstanden und merke heute nur noch eine Narbe. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn er auf normalem Weg gekommen wäre, aber es ging eben nicht. Während ich hier schreibe merke ich, wie mich alles bewegt und es ist ein sehr schönes Gefühl. Ich würde mich freuen, wenn wir noch ein Kind haben dürften. Denn für mich gibt es nichts schöneres auf der Welt, als Mutter zu sein.

Ich hoffe, ich habe dich nicht gelangweilt. ich wollte eigentlich nur ganz kurz schreiben und jetzt.....naja, ist halt auch ein besonderes Erlebnis!
viele liebe Grüsse

Valerie

Wie du schreibst

Es ist ein besonderes Erlebnis ein Kind zur Welt zu bringen.
Gruss Mamelick

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22. Juli 2002 um 18:56

Meine Geschichte....
Der Termin war der 28.12.1998. Meine erste Schwangerschaft.

Eigentlich hatte ich gehofft, das sich unser Mädchen bis nach dem Jahreswechsel Zietlassen würde, denn ich finde es schon selbst ganz schlimm, oft am ersten Advent Geburtstag zu feiern. Außerdem haben wir viele GeEburtstage im Dezember, das reichte eigentlich.

Nun, sie wollte nicht warten !

Morgens um halb vier lief ich unruhig zur Toilette, wanderte dann in der Wohnung herum, konnte nicht schlafen und hatte ein merkwürdiges Ziehen irgendwo im unteren Körperbereich.

Es war der 23.12. !
Ein Mittwoch, mein Mann stand um 5 Uhr auf und fragte, ob er bei mir bleiben sollte oder zur Arbeit fahren sollte. Ich meinte er solle ruhig fahren, ich würde ihn anrufen, wenn sich etwas tun würde.

Er trank einen Kaffe, machte sich fertig und ich stand an der Balkontür und starrte in den dunklen kalten Wintermorgen, als die Fruchtblase sprang.

"Ähm - Schatz, ich glaube Du solltest noch warten."
"Was ist los?"
" Ruf mal im Krankenhaus an und frage nach, was wir tun sollen. Ich habe nämlich keine Ahnung, ob es jetzt schon los geht."

Er rief also an.

Von der Ärtzin wußten wir, das das Köpfchen schon tief in meinem Becken war, also ich brauchte nicht liegend transportiert werden.

Die Hebamme im KKH meinte, wir sollten langsam unsere Sachen packen, noch etwas essen und schön vorsichtig auf den Weg machen, es wäre glatt. Aber bitte nicht erst gegen Mittag auftauchen !

Gegen 8 Uhr morgens waren wir da, Mein Mann erledigte den Papierkram, ich lag auf einer Pritsche im Hebammenzimmer am CTG. ERnüchternd, denn das was ich fühlte, wären keine Wehen, meinten die Damen ! Ich empfand das anders.

Ob ich denn sicher sei, ob es ein Blasensprung gewesen wäre, fragten die mich. Meine Antwort hat sie nicht überzeugt also riefen sie die Stationsärztin, die schickte mich auf den Stuhl und untersuchte mich.
Sie murmelte vor sich hin, das es wohl doch keine Blasensprung gewesen sein, wollte noch genauer nachsehen und hüpfte dann 2 m nach hinten ! Es war also ein Blasensprung - sagte ich ja gleich, aber mir glaubte ja niemand !

Um halb zehn bekamen wir erstmal ein gutes Frühstück im Kreissaal serviert. Dannach beschlossen die Damen, mir ein Gel einzuführen um die Wehen anzuregen.

Dann mußte ich 4 Stunden liegen. Da mein Mann mir eh nicht helfen konnte, habe ich ihn nach Hause geschickt. Er solle mal so gegen 17.00 anrufen, falls sich bis dahin nichts neues ergab.

Bis 14.00 lag ich also da, wurde von kleineren und mittleren Wehen überrollt, die ich wegatmen konnte. Dazwischen fing ich an zu frieren, zog mich an, die Hebamme fragte, wo ich denn hinwollte und bestimmte, das ich mich unten herum wieder auszog.
Ich lief ein wenig herum, hockte wie ein Indianer auf dem Bett mit der Decke über den Schultern und übergab mich immer wieder. Dannach bekam ich dann gleich wieder etwas zu essen, Kekse und Zwieback und jede Menge süßen Pfefferminztee, weil ich ja Kraft bräuchte.

Um 14.00 stellte sich dann die NAchmittagsschicht vor. Aus der 2ten Gabe Gel würde nix, sie legten mir eine Braunüle und hängten den Wehentropf dran.

Von da an waren die Wehen so heftig, das ich tobte, weinte, schimpfte und jeden anmeckerte, der mich nicht in Ruhe ließ. Es traf natürlich die Hebamme, die jede Stunde nachsehen wollte, wie weit ich denn wäre. Leider sagte sie immer nur 2 cm.

Ich war fassungslos ! Gegen 17.00 kam mein Mann wieder. Ich fühlte mich müde und ausgelaugt. Und mein Körper wollte sich einfach nicht öffnen, dachte ich. Ich hatte betreits 2 Spritzen gegen die Schmerzen bekommen und bettelte jetzt um eine PDA.

Mein Mann bekam einen Fragebogen, las die Fragen vor, ich versuchte, sie zu beantworten. Jede 2te Frage mußte er wiederholen, weil mich eine WEhe überrollte.

Gegen 19.00 kam die Hebamme, nahm uns den Bogen wieder ab und meinte, das es für die PDA nun zu spät war. Die würde mir eh nicht mehr helfen!
Sie schickten mich zur Toilette, packten mich auf das Kreisbett und machten den Wehentropf wieder auf.

In dieser letzten Phase hatte ich einfach nur Angst und keine Kraft mehr. Der Kopf des Kindes wollte einfach nicht durch mein Becken. Sie schnitten mich und um 21.53 war unsere Tochter geboren.

Sie wog 3.475 g war 53 cm groß und hellwach. Und sie hat eben noch am 23.12. Geburtstag.

Die nächsten Tage hatte ich Muskelkater, den nötigen Schlaf habe ich immer noch nicht nachgeholt .

Eines noch: Als am nächsten Morgen und den ganzen Tag alle immer fröhliche Weihnachten wünschten, da ging mir immer wieder durch den Kopf, ach ja - das hätte ich fast vergessen. Und es ärgerte mich, das ich das leckere Weihnachtsessen bei meiner Schwiegermutter verpasste, denn die kocht immer so ausgefallene Dinge.

Niemand hatte mir etwas davon mitgebracht ich bekam Klöße, Rotkohl und Sauerbraten, was ich ganz schrecklich fand. Nicht gerade das bester essen für eine Wöchnerin oder?

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22. Juli 2002 um 20:18
In Antwort auf alexus_12900916

Meine Geschichte....
Der Termin war der 28.12.1998. Meine erste Schwangerschaft.

Eigentlich hatte ich gehofft, das sich unser Mädchen bis nach dem Jahreswechsel Zietlassen würde, denn ich finde es schon selbst ganz schlimm, oft am ersten Advent Geburtstag zu feiern. Außerdem haben wir viele GeEburtstage im Dezember, das reichte eigentlich.

Nun, sie wollte nicht warten !

Morgens um halb vier lief ich unruhig zur Toilette, wanderte dann in der Wohnung herum, konnte nicht schlafen und hatte ein merkwürdiges Ziehen irgendwo im unteren Körperbereich.

Es war der 23.12. !
Ein Mittwoch, mein Mann stand um 5 Uhr auf und fragte, ob er bei mir bleiben sollte oder zur Arbeit fahren sollte. Ich meinte er solle ruhig fahren, ich würde ihn anrufen, wenn sich etwas tun würde.

Er trank einen Kaffe, machte sich fertig und ich stand an der Balkontür und starrte in den dunklen kalten Wintermorgen, als die Fruchtblase sprang.

"Ähm - Schatz, ich glaube Du solltest noch warten."
"Was ist los?"
" Ruf mal im Krankenhaus an und frage nach, was wir tun sollen. Ich habe nämlich keine Ahnung, ob es jetzt schon los geht."

Er rief also an.

Von der Ärtzin wußten wir, das das Köpfchen schon tief in meinem Becken war, also ich brauchte nicht liegend transportiert werden.

Die Hebamme im KKH meinte, wir sollten langsam unsere Sachen packen, noch etwas essen und schön vorsichtig auf den Weg machen, es wäre glatt. Aber bitte nicht erst gegen Mittag auftauchen !

Gegen 8 Uhr morgens waren wir da, Mein Mann erledigte den Papierkram, ich lag auf einer Pritsche im Hebammenzimmer am CTG. ERnüchternd, denn das was ich fühlte, wären keine Wehen, meinten die Damen ! Ich empfand das anders.

Ob ich denn sicher sei, ob es ein Blasensprung gewesen wäre, fragten die mich. Meine Antwort hat sie nicht überzeugt also riefen sie die Stationsärztin, die schickte mich auf den Stuhl und untersuchte mich.
Sie murmelte vor sich hin, das es wohl doch keine Blasensprung gewesen sein, wollte noch genauer nachsehen und hüpfte dann 2 m nach hinten ! Es war also ein Blasensprung - sagte ich ja gleich, aber mir glaubte ja niemand !

Um halb zehn bekamen wir erstmal ein gutes Frühstück im Kreissaal serviert. Dannach beschlossen die Damen, mir ein Gel einzuführen um die Wehen anzuregen.

Dann mußte ich 4 Stunden liegen. Da mein Mann mir eh nicht helfen konnte, habe ich ihn nach Hause geschickt. Er solle mal so gegen 17.00 anrufen, falls sich bis dahin nichts neues ergab.

Bis 14.00 lag ich also da, wurde von kleineren und mittleren Wehen überrollt, die ich wegatmen konnte. Dazwischen fing ich an zu frieren, zog mich an, die Hebamme fragte, wo ich denn hinwollte und bestimmte, das ich mich unten herum wieder auszog.
Ich lief ein wenig herum, hockte wie ein Indianer auf dem Bett mit der Decke über den Schultern und übergab mich immer wieder. Dannach bekam ich dann gleich wieder etwas zu essen, Kekse und Zwieback und jede Menge süßen Pfefferminztee, weil ich ja Kraft bräuchte.

Um 14.00 stellte sich dann die NAchmittagsschicht vor. Aus der 2ten Gabe Gel würde nix, sie legten mir eine Braunüle und hängten den Wehentropf dran.

Von da an waren die Wehen so heftig, das ich tobte, weinte, schimpfte und jeden anmeckerte, der mich nicht in Ruhe ließ. Es traf natürlich die Hebamme, die jede Stunde nachsehen wollte, wie weit ich denn wäre. Leider sagte sie immer nur 2 cm.

Ich war fassungslos ! Gegen 17.00 kam mein Mann wieder. Ich fühlte mich müde und ausgelaugt. Und mein Körper wollte sich einfach nicht öffnen, dachte ich. Ich hatte betreits 2 Spritzen gegen die Schmerzen bekommen und bettelte jetzt um eine PDA.

Mein Mann bekam einen Fragebogen, las die Fragen vor, ich versuchte, sie zu beantworten. Jede 2te Frage mußte er wiederholen, weil mich eine WEhe überrollte.

Gegen 19.00 kam die Hebamme, nahm uns den Bogen wieder ab und meinte, das es für die PDA nun zu spät war. Die würde mir eh nicht mehr helfen!
Sie schickten mich zur Toilette, packten mich auf das Kreisbett und machten den Wehentropf wieder auf.

In dieser letzten Phase hatte ich einfach nur Angst und keine Kraft mehr. Der Kopf des Kindes wollte einfach nicht durch mein Becken. Sie schnitten mich und um 21.53 war unsere Tochter geboren.

Sie wog 3.475 g war 53 cm groß und hellwach. Und sie hat eben noch am 23.12. Geburtstag.

Die nächsten Tage hatte ich Muskelkater, den nötigen Schlaf habe ich immer noch nicht nachgeholt .

Eines noch: Als am nächsten Morgen und den ganzen Tag alle immer fröhliche Weihnachten wünschten, da ging mir immer wieder durch den Kopf, ach ja - das hätte ich fast vergessen. Und es ärgerte mich, das ich das leckere Weihnachtsessen bei meiner Schwiegermutter verpasste, denn die kocht immer so ausgefallene Dinge.

Niemand hatte mir etwas davon mitgebracht ich bekam Klöße, Rotkohl und Sauerbraten, was ich ganz schrecklich fand. Nicht gerade das bester essen für eine Wöchnerin oder?

Du hast recht Romara..
Es ist nicht schön im Dezember Geburtstag zu feiern.Aber man kann es sich ja nicht aussuchen .Ich wurde mit jedem meiner Kinder im April schwanger ob mit oder ohne Verhütung .Das Ergebniss ie Geburtstage meiner Kinder
10.12.
12.12.
und 6.1. vorher im November habe ich Geburtstag und mein Mann 12.1. so ist zwischen Weihnachten und Neu Jahr nicht nur Advenzstress bei uns.Gruss Mamelick

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26. Dezember 2002 um 23:04
In Antwort auf jasmin_12079308

Du hast recht Romara..
Es ist nicht schön im Dezember Geburtstag zu feiern.Aber man kann es sich ja nicht aussuchen .Ich wurde mit jedem meiner Kinder im April schwanger ob mit oder ohne Verhütung .Das Ergebniss ie Geburtstage meiner Kinder
10.12.
12.12.
und 6.1. vorher im November habe ich Geburtstag und mein Mann 12.1. so ist zwischen Weihnachten und Neu Jahr nicht nur Advenzstress bei uns.Gruss Mamelick

Kleiner Spruch...
bei uns gibt es einen Spruch, der sich auf dies bezieht:

Wer Ostern mit den Eiern spielt, hat Weihnachten Bescherung ! ))

Ich kann sagen, daß ich es bei meinen beiden Entbindungen nicht schwer gehabt habe. Bei meiner Großen hatte ich am 07.07.99 Termin. Am 06.07. hatte ich den ganzen Tag schon ein leichtes Ziehen im Becken, dadurch fuhren mein Mann und ich sicherheitshalber in die Klinik. Muttermund 3 cm. Sie behielten mich da. (Fahrzeit ca. 30min) Am tatsächlichen Termin hatte ich nichts. Keine einzige Wehe. Allerdings am 08.07. um ca. 1 Uhr begannen die Wehen. Ziemlich heftig, aber noch auszuhalten. Ich ging zum Kreissaal, und rief dann meinen Mann an. Um die Wartezeit zu verkürzen legte ich mich in die Badewanne. Als mein Mann da war, gingen wir ins Wehenzimmer. Ich legte mich ins Bett und fing an die Wehen zu verschnaufen. Um 5 Uhr meinte die Hebamme, wir sollten langsam in den Kreissaal gehen, der Muttermund sei bei 8 cm. Dort begannen die Presswehen. Um 5:24 Uhr war meine Tochter geboren. 56 cm, 3900 g, 35.5 KU. Ich wurde geschnitten, was ich allerdings nicht gemerkt hatte. Nach einer Stunde bin ich zum Duschen gegangen und fühlte mich ziemlich gut.

Bei der 2. Entbindung ging es ein bißchen schneller. Termin war am 12.04.02. Am 12.04. ca. 0:00 Uhr bekam ich regelmäßige Wehen. Wieder fuhren wir sicherheitshalber in die Klinik. Muttermund 3 cm. Das wars dann wieder. Ich mußte da bleiben. Den Rest vom Tag und in der darauf folgenden Nacht, keine einzige Wehe. Am 13.04. stellte ich mich bei der Visite auf die Hinterfüße - ich wollte nach Hause. Sie ließen mich dann auch gehen - mit der Auflage bei Blasensprung oder Wehen sofort zu kommen. Ich verbrachte den Tag mit meiner Familie und konnte mich wieder entspannen. Um Mitternacht kamen leichte Wehen - so alle 5 Minuten.Um 1 Uhr da dachte ich mir, ich lege mich mal gemütlich in die Badewanne, wenn die Wehen stärker werden fahren wir in die Klinik. Um 1:30 Uhr kroch ich auf allen vieren ins Schlafzimmer um meinen Mann zu wecken. Schreien wollte ich nicht, da meine Große nicht aufwachen sollte. Die Wehen alle 3 Minuten. Er fuhr sofort los um seine Mutter als Babysitter zu holen. Ich zog mich in der Zeit an. Um 2 Uhr fuhren wir Richtung Klinik. Auf der Autobahn - Wehen alle 1,5 Min - Tempo 200, durch Ingolstadt Tempo 160. Ich betrat die Notaufnahme so gegen 2:30 Uhr. Um 2:35 Uhr wurde ich ans CTG angeschlossen. Um 2.37 Uhr Blasensprung - Muttermund 6 cm. Dann Presswehen. Nur war der Kreissaal noch nicht fertig. Der mußte noch sauber gemacht werden. Die anderen 3 ware besetzt. So lag ich noch im Wehenzimmer. Ich versuchte so gut wie es ging nicht zu pressen. Tief schnaufen und nicht pressen. Aber ich merkte, wie bei jeder Wehe das Kind tiefer rutschte. Dann kurz vor 3 in den Kreissaal. Rauf aufs Bett und meine Tochter war mit einmal pressen komplett da. Es ging so schnell, daß ich gerissen bin, und mit 7 Stichen genäht werden mußte. Geburtszeit 14.04.2002 3:03 Uhr. Größe 52cm, 3350 g und 34 KU. Auch nach dieser Entbindung fühlte ich mich super und ging wieder nach einer Stunde zum Duschen.

Bei der ersten ging ich am 4. Tag und bei der zweiten am 3. Tag nach Hause. Ich hatte meine Kinder immer bei mir. Nur jeweils in der ersten Nacht habe ich sie ins Kinderzimmer gegeben, damit ich meinen Schlaf nachholen konnte.

Meine kleine Tochter war zwar bei der Geburt kleiner, hatt aber jetzt die Große in Größe und Gewicht eingeholt. Jetzt 8 Monate alt, ca. 82 cm und 10 kg.

Ich wünsche allen noch einen guten Rutsch in neue Jahr. Und laut meiner Hebamme hat sie für die ersten 3 Monate im neuen Jahr schon fast 20 Entbindungen.

Liebe Grüße

Alex

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