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G8 Gym Bayern - trotz Lernen schlechte Noten - Frust

3. Dezember 2012 um 17:01

Hallo - unser Sohn geht mit einer Gymnasialempfehlung seit September auf das hiesige Gym. In der Grundschule schafften wir die guten Noten auch nur mit Lernen - also kein Selbstläuferkind. Wir dachten, daß es ja auf dem Gym kein Nachteil ist, wenn er das ständige Lernen gewöhnt ist. Es war sein Wunsch auf das Gym zu gehen - weil halt alle Freunde hingingen.
In den Nebenfächern kommen wir gut zurecht - wir bleiben am Ball und somit haben wir gute Noten. Aber in den Hauptfächern. Deutsch ne 4 - Aufsätze schreiben sind leider nicht sein Ding und leider werden nur Aufsätze, Briefe etc geschrieben. Mathe ne 3 und in Englisch eine 4. Das ist normalerweise ja kein Problem, aber wir lernen sehr viel für diese Schulaufgaben und falls abgefragt werden soll und dann kommt "nur" eine 4 dabei raus. Das frustriert mich, ihn und ich muß mich fragen, ob das dann überhaupt einen Sinn macht auf dem Gym zu bleiben. Wenn ich ihn nicht immer anleiten würde zum Lernen, dann würde er das von selbst nicht so tun - ich denke, dann würden schlechtere Notend dabei rauskommen. Ich habe ihm gesagt, daß es dieser Lernaufwand nicht wert ist, solche Noten zu kriegen und ich finde, daß er auf der Realschule besser aufgehoben ist. Er macht teilweise haarsträubende Fehler die eigentlich nicht nach ihm aussehen! Auch kommt in der 6. Klasse noch Französisch dazu...wie sollen wir das denn alles schaffen??? Was sollen wir tun? Es ist frustrierend und kräftezehrend...ich kann doch nicht jetzt schon Nachhilfe geben lassen - soweit kann ich ihm das alles selbst erklären - auch haben wir eh kaum Freizeit - die will ich ihm nicht auch noch nehmen!!!
Danke für Antworten

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5. April 2013 um 16:01


In der Grundschule musste ich nie lernen. Außer es ging um Gedichte auswendig lernen.

In der 5.Klasse wurde meine Noten schlechter, ich war das Lernen einfach nicht gewohnt. Nachdem ich mich eingewöhnt hatte, wurden meine Noten wieder "normaler". Natürlich nicht mehr so gut wie auf der Grundschule, aber immerhin.

Ab der 7. waren meine Noten auf dem Tiefstand. Nur 3er, 4er und eine 5 in Mathe. 8.Klasse Zwischenzeugnis: drei 5er.

Ich finde die Noten von deinem Sohn definitiv unterdurchschnittlich. Kann allerdings sein, dass es besser wird... oder eben nicht. In der 6. Klasse kommt ja nicht nur Französisch dazu, sondern auch Geschichte. Die Lernerei wird nicht weniger.

Wenn sich dein Sohn von den Noten so demotivieren lässt und der Lernaufwand zu überdimensional groß wird wäre die Überlegung da zu wechseln.

Machen ihm die Noten nichts aus und werden auch nicht schlechter als 4 bzw maximal eine 5, kann er das so bis zur Oberstufe durchziehen. Warum auch nicht? Für das Abitur spielen die Noten vorher ja eh keine Rolle. Egal wieviele 4er im Zeugnis sind.

Und selbst mit einem schlechten Abitur hat man Chance auf Plätze. Die Abiturzeit ist sowieso was vollkommen anderes. Ich stand ab der 8. Klasse zwischen 3,0 und 3,5. Meine Abiturnote ist 2,8. Nicht gut, aber für jedes Studium das ich machen wollte hat es gereicht.

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