Forum / Meine Familie / Familie - Patchwork-Familie, Einelternfamilie, allein erziehende Mütter

Fühle mich richtig sch...

17. Oktober 2010 um 14:24 Letzte Antwort: 11. November 2010 um 15:04

Hallo ihr lieben,

aufrgrund von Stress und Alltag etc. ist mir völlig entgangen, dass Herbstferien sind .... mein Partner hat dann mal irgendwie erwähnt, dass er den Bub wahrscheinlich erst Sonntag holt. Ich hab es erst nicht verstanden, aber er meint es sind ja Ferien..... (Aha) Muß ihn aber erst noch fragen wie und was er möchte. Am Freitag dann, erzählt er mir, dass er den Kurzen dann am Sonntag holt- er hat auch alles mit der Mama abgesprochen - ich habe ihn dann gefragt, wie lange er denn bleibt, => ja, wohl erst mal eine Woche!!!!!!! In dem Moment konnt ich irgendwie nix antworten, mußte die Aussage erst einmal sacken lassen. Hinterher habe ich mir nur gedacht - toll, dass du es nur mit ihr absprichst, wie wäre es wenn ich vorher auch mal gefragt werde!? Auf die Idee kommt er noch nicht einmal.....

Er hat den Kurzen dann die ganze Woche mit in die Firma genommen. Hat mich ja gewundert dass er mich nicht gefragt hat, ob ich ein paar Tage Urlaub nehmen kann.

Auch abends dreht sich dann immer noch alles um das Kind. Er möchte gern dies und das schauen, dann wird das auch geschaut - obwohl er auch einen Fernsehr in seinem zimmer hat.... Ich muß jedoch dazu sagen, dass er schon ab und zu gesagt hat, Papa du kannst auch umschalten oder er hat es auch mal zu mir gesagt - da kommt doch tatsächlich von Papa: Wieso das ist doch gut. Wir schauen das jetzt . Ich habe dann nur gesagt, werde ich hier auch gefragt? - NÖ......Prima

Die ganze Woche haben wir uns angeschwiegen, keine Nähe, nur die notwendigsten Küsse (morgens beim gehen,
beim nach Hause kommen und "Gute Nacht") ..... wenn ich dann mal gefragt habe, und was habt ihr so gemacht? Na eben das übliche. Früher hat mein Partner mir auch mal erzählt, was den Kurzen so beschäftigt oder was sie so gemacht haben - aber mittlerweile kommt gar nix mehr. ......

Ich komm mir gerade so richtig sch..... vor. Ich lebe eben mit in dem Haushalt (wenn der Kurze da ist) die machen eben ihr Ding, ob ich nun da bin oder nicht! Da wird getobt, gespielt, gekuschelt, ..... Ist ja auch alles ok, sollen sie ja auch machen, aber ich bin völlige Nebensache. Ich brauch ihm das auch nicht sagen, denn er sieht es eh alles anders und ich bilde mir das immer nur ein. Als nächstes kommt dann, ich könnte ja auch mal auf ihn zukommen.... Solange der Kurze in unserer Nähe ist, brauch ich das nicht machen, da kommt der Kurze entweder sofort dazwischen, oder Papa lässt es einfach nicht zu. Andererseits habe ich dann auch keine Lust, wenn der Kurze dann in seinem Zimmer ist, oder schläft - mehr oder weniger "um Liebe und/oder Nähe zu betteln." Er kommt dann aber auch nicht mal auf mich zu! Nein, diese Woche war das Thema " wir schweigen es aus und wir dürfen nicht, der Bub ist da" - so kam es mir vor.

Der Abschluß war dann heute, dass die Mama angerufen hat und fragte ob Papa den Kleinen später zurückbringen kann!? (ich habe es nur zufällig mitbekommen!) Dann kommt sofort als Antwort - klar kein Problem! Nicht, dass ich auch mal gefragt werde, ob das auch für mich ok ist. Da kommt man sich schon vor, als wäre man Luft - das ist mal so richtig Sch .....!

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17. Oktober 2010 um 18:37

Hallo
Ich kann mir vorstellen dass Du Dich in vielerlei Hinsicht ausgeschlossen und vor vollendete Tatsachen gestellt fühlst.

Im Alltag rate ich eigentlich meist dazu sich selbst beim Kind mehr einzubringen, Eigeninitiative zu zeigen.
Aber hier hat eine Userin einen sehr schönen Text vor ein paar Tagen im vorletzten Thread verfasst, in dem sie darauf hinwies, dass durch die fehlende Nähe des Partners in der Zeit, es auch für die Frau schwierig wird eine Bindung zum Kind aufzubauen.
Da ist wirklich viel dran.

Auf jeden Fall ist es hier wichtig miteinander zu reden. Ich weiß ja nicht in wie weit Dein Partner ein Ohr für Dich in der Hinsicht hat.

Was hat sich eigentlich geändert, dass es nun für Dich einfach so rüber kommt als wärst Du außen vor?

LG

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18. Oktober 2010 um 9:09
In Antwort auf an0N_1296141299z

Hallo
Ich kann mir vorstellen dass Du Dich in vielerlei Hinsicht ausgeschlossen und vor vollendete Tatsachen gestellt fühlst.

Im Alltag rate ich eigentlich meist dazu sich selbst beim Kind mehr einzubringen, Eigeninitiative zu zeigen.
Aber hier hat eine Userin einen sehr schönen Text vor ein paar Tagen im vorletzten Thread verfasst, in dem sie darauf hinwies, dass durch die fehlende Nähe des Partners in der Zeit, es auch für die Frau schwierig wird eine Bindung zum Kind aufzubauen.
Da ist wirklich viel dran.

Auf jeden Fall ist es hier wichtig miteinander zu reden. Ich weiß ja nicht in wie weit Dein Partner ein Ohr für Dich in der Hinsicht hat.

Was hat sich eigentlich geändert, dass es nun für Dich einfach so rüber kommt als wärst Du außen vor?

LG

Ich weiß nicht ....
.... wie das kommt.

Dieses Thema hatten wir schon einmal und ich habe versucht mit meinem Partner darüber zu reden. In dem Moment in dem wir darüber reden, sehe ich das immer alles nur so und ich bilde mir Sachen ein usw...... Aber anscheinend denkt er dann später für sich darüber nach und ändert es beim nächsten Mal. Das ging auch eine ganze Zeit lang gut, aber jetzt fängt es wieder an.... Ich habe auch keine Ahnung woran das liegt! Die Userin hat so Recht damit, dass man zu dem Kind nichts aufbauen kann, obwohl es ja nichts dafür kann!

Wenn ich meinen Partner darauf anspreche, fühlt er sich immer gleich auf den "Schlips getreten" und nimmt es dann eben so hin (habe ich das Gefühl) er meint, das ist immer das selbe - wir streiten uns nur, wenn der Kurze da ist - er merkt aber gar nicht, dass er sich in der Zeit, wo er da ist, so was von verändert! Entweder will er es nicht merken, oder ihm fällt es wirklich nicht auf, da sich dann alles um das Kind drehen muss und er den Rest einfach ausblendet .....

Er hat nicht wirklich ein Ohr dafür. Wie gesagt, er findet das alles in Ordnung ist, so wie es ist und ich mal wieder ein Fass aufmache. Letztendlich erzähl ich ihm meine Gefühle gar nicht mehr, weil ich a) das Gefühl habe es interessiert ihn eh nicht und b) kenne ich die Antworten vorher schon .... und das macht mich ja dann hinterher immer noch wütender!

Ich habe ihn auch gestern noch darauf angesprochen, dass ich es nicht in Ordnung finde, dass ich völlig ignoriert werde, bei den Fragen, Ferien - der Kurze bleibt ne ganze Woche, oder die Ex ruft an und sagt, der Kurze soll ne Stunde später gebracht werden ..... wieder werde ich ignoriert. Klar ging es nur um eine Stunde, aber es ist schon ein sch....Gefühl wenn das einfach so läuft! Er war der festen Überzeugung, dass wir darüber gesprochen haben. Als er aber merkte, dass es doch nicht so ist - kam dann: das war doch aber klar, das der Kurze in den Ferien hier ist!?!?!?! Habe ihm auch gesagt, dass ich sein ganzes Verhalten die ganze Woche über Sch .... fand. Er meint dann immer nur, dass ich doch schlecht (meint er!) drauf bin und außerdem stimmt das alles immer nicht. Thema aus. Eine Stunde später hat er den kurzen nach Hause gebracht. Ich dachte eigentlich, dass wir noch mal darüber reden, wenn er nach Hause kommt - aber Fehlanzeige. Alles was er macht bzw. was die beiden machen ist in Ordnung! Ich weiß nicht, was ich da noch machen soll ....!?

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18. Oktober 2010 um 13:19
In Antwort auf alanna_11880590

Ich weiß nicht ....
.... wie das kommt.

Dieses Thema hatten wir schon einmal und ich habe versucht mit meinem Partner darüber zu reden. In dem Moment in dem wir darüber reden, sehe ich das immer alles nur so und ich bilde mir Sachen ein usw...... Aber anscheinend denkt er dann später für sich darüber nach und ändert es beim nächsten Mal. Das ging auch eine ganze Zeit lang gut, aber jetzt fängt es wieder an.... Ich habe auch keine Ahnung woran das liegt! Die Userin hat so Recht damit, dass man zu dem Kind nichts aufbauen kann, obwohl es ja nichts dafür kann!

Wenn ich meinen Partner darauf anspreche, fühlt er sich immer gleich auf den "Schlips getreten" und nimmt es dann eben so hin (habe ich das Gefühl) er meint, das ist immer das selbe - wir streiten uns nur, wenn der Kurze da ist - er merkt aber gar nicht, dass er sich in der Zeit, wo er da ist, so was von verändert! Entweder will er es nicht merken, oder ihm fällt es wirklich nicht auf, da sich dann alles um das Kind drehen muss und er den Rest einfach ausblendet .....

Er hat nicht wirklich ein Ohr dafür. Wie gesagt, er findet das alles in Ordnung ist, so wie es ist und ich mal wieder ein Fass aufmache. Letztendlich erzähl ich ihm meine Gefühle gar nicht mehr, weil ich a) das Gefühl habe es interessiert ihn eh nicht und b) kenne ich die Antworten vorher schon .... und das macht mich ja dann hinterher immer noch wütender!

Ich habe ihn auch gestern noch darauf angesprochen, dass ich es nicht in Ordnung finde, dass ich völlig ignoriert werde, bei den Fragen, Ferien - der Kurze bleibt ne ganze Woche, oder die Ex ruft an und sagt, der Kurze soll ne Stunde später gebracht werden ..... wieder werde ich ignoriert. Klar ging es nur um eine Stunde, aber es ist schon ein sch....Gefühl wenn das einfach so läuft! Er war der festen Überzeugung, dass wir darüber gesprochen haben. Als er aber merkte, dass es doch nicht so ist - kam dann: das war doch aber klar, das der Kurze in den Ferien hier ist!?!?!?! Habe ihm auch gesagt, dass ich sein ganzes Verhalten die ganze Woche über Sch .... fand. Er meint dann immer nur, dass ich doch schlecht (meint er!) drauf bin und außerdem stimmt das alles immer nicht. Thema aus. Eine Stunde später hat er den kurzen nach Hause gebracht. Ich dachte eigentlich, dass wir noch mal darüber reden, wenn er nach Hause kommt - aber Fehlanzeige. Alles was er macht bzw. was die beiden machen ist in Ordnung! Ich weiß nicht, was ich da noch machen soll ....!?

Fühle mit Dir...
..und freue mich auf weitere nützliche Beiträge, wie die vom kleinenmaulwurff.
@maus: Unsere Geschichten sind sehr ähnlich. Mein Partner hat zwei Kids, 14 und fast 16 Jahre alt. Wir wohnen nicht zusammen, sind erst seit knapp 9 Monaten zusammen. Ich habe auch nichts gegen seine Kids. Ich finde es super, wie er sich um sie kümmert und wie er mit ihnen umgeht. Die Kinder-WE oder wie jetzt die Ferien sind allerdings mittlerweile echt schwer für mich. Wie bei Dir, blendet er zwischenzeitlich alles aus. Ich existiere irgendwie gar nicht mehr. Komme mir vor, wie ein Gegenstand, den man in dieser Zeit ins Regal stellt und wieder hervorkramt, wenn es passt. Ich meine, ist es zuviel verlangt, ab und an mal in diese Dreierbeziehung mit eingebunden zu werden? Oder mal mich - die Partnerin - anzurufen und zu fragen, wie es mir geht? Oder mal für 5 Minuten mich zu besuchen, wenn er eh gerade bei seinen Eltern ist, die unter mir wohnen!? Mehr will ich ja gar nicht. Scheinen unerfüllbare Wünsche meinerseitszu sein. Und eine Wertschätzung meiner Person stelle ich damit auch in Frage. Und ich weiß echt nicht, was ich noch machen soll. Will weder als Meckerziege dastehen, noch ihm das Gefühl geben, dass ich ihn unter Druck stellen möchte und schon gar nicht, dass es jetzt Pflicht ist, dass ich immer dabei sein muß, wenn Kindertage/-wochen sind. Meine Vorstellung wäre, dass er mal von selbst drauf kommt, dass da etwas in Schieflage ist. Aber darauf werde ich nicht hoffen dürfen und können. Also wie am besten reagieren?
Ich verstehe es echt nicht. Mein vorheriger Partner hatte auch Kinder und da war das echt um ein Vielfaches leichter.

lackenkogel

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18. Oktober 2010 um 16:24

Mandellaugen ist kleinermaulwurff


Schönen Gruß

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18. Oktober 2010 um 16:52

*nickt*
Du könntest mit Deiner Theorie durchaus richtig lieben, mandeläugiger Maulwurf , zumindest was meinen "Fall" angeht. Allerdings sind die Kinder ja nicht mehr klein. Aufs Klo und sich Essen zubereiten, können sie schon alleine *gg*. Die sind eher in einem Alter, in dem sie schon Verabredungen treffen. Durchaus also mal "Luft" vorhanden für den Vater, um sich dann zu melden. Hinzu kommen noch die Spaziergänge mit dem Hund, den er auch ohne Kids macht. Noch mal eine Pause für ihn.
Sein Verhalten entfernt mich aber doch von ihm - auch gefühlstechnisch. Wieso möchte er das??????

Lieben Gruß zurück

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18. Oktober 2010 um 17:12
In Antwort auf simge_11909504

*nickt*
Du könntest mit Deiner Theorie durchaus richtig lieben, mandeläugiger Maulwurf , zumindest was meinen "Fall" angeht. Allerdings sind die Kinder ja nicht mehr klein. Aufs Klo und sich Essen zubereiten, können sie schon alleine *gg*. Die sind eher in einem Alter, in dem sie schon Verabredungen treffen. Durchaus also mal "Luft" vorhanden für den Vater, um sich dann zu melden. Hinzu kommen noch die Spaziergänge mit dem Hund, den er auch ohne Kids macht. Noch mal eine Pause für ihn.
Sein Verhalten entfernt mich aber doch von ihm - auch gefühlstechnisch. Wieso möchte er das??????

Lieben Gruß zurück


Ja, das ist schon wirklich komisch, wenn die Kinder bei euch doch schon so groß sind.

Deine Frage am Ende stelle ich mir auch in Deinem Fall.
Ich glaube mancher Mann geht einfach so weit wie er gehen kann und hört den Knall erst wenn es zu spät ist.
Solange die Frau alles mitmacht und nicht aufbegehrt, ist für den Mann alles in Ordnung.

Da gibt es ja auch den tollen Spruch, dass die Frau in der Beziehung unglücklich ist und der Mann nach der Trennung

Ich hatte ja auch einen Ex der zwei Töchter hatte. Da gab es auch Zärtlichkeiten und auch weibliche Anerkennung etc.
Ich hatte einfach nicht mehr das Monopol darauf.
Unabhängig davon und unabhängig vom Geschlecht, ist der Mann auch einfach sozial bedient.
Da ist einfach schon so viel soziale Interaktion vorhanden, mit anderen, dass er nicht mehr auf den Partner dafür angewiesen ist.
Es ist wie eine Art Fremdgehen in sozialer Hinsicht.
Und Männer sind halt einfach auch sehr rational. Wenn ihr Bedarf an etwas gedeckt ist, sind sie eben einfach satt und tun nicht um des Partners willen bzw. damit der nicht gekränkt ist so als hätten sie noch Hunger.

Man könnte einwenden, dass sie die besondere Form der Zärtlichkeit etc. nur von der Partnerin bekommen können. Ja, das können sie auch. Aber das können sie sich eben auch später holen.
In dem Moment zählen andere Bereiche und Dinge.

Ich hab schon immer gesagt dass Kinder auf eine gewisse Weise natürlich auch alles erotische und alles zwischen Mann und Frau verdrängen können.
Das ist in "normalen" Familien ja nicht anders. Daher kommt es ja auch zu Problemen die man erst mal in den Griff bekommen muss.
Und in der Patchwork-Lage ist es natürlich auch nicht anders.
Das fängt ja schon damit an wenn die kleinen Kinder mit im Bett schlafen. Da werden einfach Energien ganz anderer Natur ausgestrahlt und verdrängen die Erotik.

Übrigens kann eine solche Konstellation, die dann die Zuwendung und Interaktion mit dem Partner verdrängt, auch mit einer Schwiegermutter oder einem großen Freundeskreis zustande kommen.
Wenn der Mann sich diese Zuwendung und Interaktion woanders her holt, spielt die Frau einfach in der Zeit keine große Rolle, der Mann ist gesättigt und solche Frauen müssen sich fragen ob sie mit solchen Männern können.
Männer kennen dieses Phänomen umgekehrt von Frauen mit Pferden

Lieben Gruß

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18. Oktober 2010 um 17:44
In Antwort auf an0N_1296141299z


Ja, das ist schon wirklich komisch, wenn die Kinder bei euch doch schon so groß sind.

Deine Frage am Ende stelle ich mir auch in Deinem Fall.
Ich glaube mancher Mann geht einfach so weit wie er gehen kann und hört den Knall erst wenn es zu spät ist.
Solange die Frau alles mitmacht und nicht aufbegehrt, ist für den Mann alles in Ordnung.

Da gibt es ja auch den tollen Spruch, dass die Frau in der Beziehung unglücklich ist und der Mann nach der Trennung

Ich hatte ja auch einen Ex der zwei Töchter hatte. Da gab es auch Zärtlichkeiten und auch weibliche Anerkennung etc.
Ich hatte einfach nicht mehr das Monopol darauf.
Unabhängig davon und unabhängig vom Geschlecht, ist der Mann auch einfach sozial bedient.
Da ist einfach schon so viel soziale Interaktion vorhanden, mit anderen, dass er nicht mehr auf den Partner dafür angewiesen ist.
Es ist wie eine Art Fremdgehen in sozialer Hinsicht.
Und Männer sind halt einfach auch sehr rational. Wenn ihr Bedarf an etwas gedeckt ist, sind sie eben einfach satt und tun nicht um des Partners willen bzw. damit der nicht gekränkt ist so als hätten sie noch Hunger.

Man könnte einwenden, dass sie die besondere Form der Zärtlichkeit etc. nur von der Partnerin bekommen können. Ja, das können sie auch. Aber das können sie sich eben auch später holen.
In dem Moment zählen andere Bereiche und Dinge.

Ich hab schon immer gesagt dass Kinder auf eine gewisse Weise natürlich auch alles erotische und alles zwischen Mann und Frau verdrängen können.
Das ist in "normalen" Familien ja nicht anders. Daher kommt es ja auch zu Problemen die man erst mal in den Griff bekommen muss.
Und in der Patchwork-Lage ist es natürlich auch nicht anders.
Das fängt ja schon damit an wenn die kleinen Kinder mit im Bett schlafen. Da werden einfach Energien ganz anderer Natur ausgestrahlt und verdrängen die Erotik.

Übrigens kann eine solche Konstellation, die dann die Zuwendung und Interaktion mit dem Partner verdrängt, auch mit einer Schwiegermutter oder einem großen Freundeskreis zustande kommen.
Wenn der Mann sich diese Zuwendung und Interaktion woanders her holt, spielt die Frau einfach in der Zeit keine große Rolle, der Mann ist gesättigt und solche Frauen müssen sich fragen ob sie mit solchen Männern können.
Männer kennen dieses Phänomen umgekehrt von Frauen mit Pferden

Lieben Gruß

Oh Gott...
....ich HABE ein Pferd *lach*. Vielleicht sollte ich mich mal um ihn in so einer Intensität wie Du sie schilderst, kümmern. Bislang habe ich dies tunlichst vermieden, weil genau dieser Frauentyp, den Du beschreibst, mir außerordentlich supekt ist ).

Ja, ich weiß auch nicht, was ich von dieser Sache halten soll. Als er im Sommerurlaub mit ihnen war, hat er ja auch angerufen. Wieso das diesmal nicht ging - keine Ahnung. Ich werde es erfragen, wenn der Puls und der Blutdruck wieder normal sind .

Danke für Deine sehr ausführlichen Antworten! Schönen Abend.

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18. Oktober 2010 um 21:32

Teile Deine Behauptungen.
Bin auch fest davon überzeugt, dass in einer "normalen" Familie so ein Theater nicht gemacht wird.

Meiner hat mal gesagt, dass er die Kinderwochenenden nicht als Erziehungswochenenden sieht. Habe ihm dann geantwortet, dass ich ihn in den Hintern treten würde, wäre ich seine Ex. Hätte keine Lust nach einem Papawochenende mehr oder weniger wieder bei Null anzufangen mit gewissen Erziehungsstrategien. Und dass es auch bei ihm Regeln und Gesetze geben muß. Ich finde, Kinder, gerade Teenies brauchen das. Was lernen sie sonst daraus? Mama ist streng und Papa ist Prinz Karneval, der alles kauft, tut und macht. Werte? Wozu? Kriegen ja alles.

Ich übrigens durchaus sehr selbständig und kann die freie Zeit für mich gut nutzen. Ich geniesse es teilweise sogar. Manchmal so arg, dass ich schon ein schlechtes Gewissen habe.........keine Ahnung warum.

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich Bestätigung brauche. Vielleicht ein wenig Sicherheit? Hmmm. Hier klingelt übrigens im halbstunden Takt das Telefon - ich gehe nicht dran. Bin nicht da. Blöd, ne?! Brauche ich aber jetzt.

Gute Nacht und Danke für die Beiträge - die sind echt super!

Lacki

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18. Oktober 2010 um 21:48
In Antwort auf simge_11909504

Teile Deine Behauptungen.
Bin auch fest davon überzeugt, dass in einer "normalen" Familie so ein Theater nicht gemacht wird.

Meiner hat mal gesagt, dass er die Kinderwochenenden nicht als Erziehungswochenenden sieht. Habe ihm dann geantwortet, dass ich ihn in den Hintern treten würde, wäre ich seine Ex. Hätte keine Lust nach einem Papawochenende mehr oder weniger wieder bei Null anzufangen mit gewissen Erziehungsstrategien. Und dass es auch bei ihm Regeln und Gesetze geben muß. Ich finde, Kinder, gerade Teenies brauchen das. Was lernen sie sonst daraus? Mama ist streng und Papa ist Prinz Karneval, der alles kauft, tut und macht. Werte? Wozu? Kriegen ja alles.

Ich übrigens durchaus sehr selbständig und kann die freie Zeit für mich gut nutzen. Ich geniesse es teilweise sogar. Manchmal so arg, dass ich schon ein schlechtes Gewissen habe.........keine Ahnung warum.

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich Bestätigung brauche. Vielleicht ein wenig Sicherheit? Hmmm. Hier klingelt übrigens im halbstunden Takt das Telefon - ich gehe nicht dran. Bin nicht da. Blöd, ne?! Brauche ich aber jetzt.

Gute Nacht und Danke für die Beiträge - die sind echt super!

Lacki


Hey Lack, lachmichtot, als hätt ich das mit dem Pferd geahnt

Na das ist doch eine prima Gelegenheit um sich gepflegt aus der Situation auszuklinken.
Nicht als kindische Rache, sondern einfach weil scheinbar eh kein Hahn nach einem kräht.
Und weißte was, auf einmal ist man dann nämlich wertvoll.

Ja, es ist gut wenn Du Dich auf Dich besinnst und diesen freien Raum auch genießt. Kein Wunder dass Du es genießt. Das andere ist schon echt zum abgewöhnen.

Lieben Gruß

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18. Oktober 2010 um 21:53
In Antwort auf an0N_1296141299z


Hey Lack, lachmichtot, als hätt ich das mit dem Pferd geahnt

Na das ist doch eine prima Gelegenheit um sich gepflegt aus der Situation auszuklinken.
Nicht als kindische Rache, sondern einfach weil scheinbar eh kein Hahn nach einem kräht.
Und weißte was, auf einmal ist man dann nämlich wertvoll.

Ja, es ist gut wenn Du Dich auf Dich besinnst und diesen freien Raum auch genießt. Kein Wunder dass Du es genießt. Das andere ist schon echt zum abgewöhnen.

Lieben Gruß

Ach Ja
Ich gebe sorglos natürlich auch Recht. Genau so ist es.

Und ich kann ja auch aus Erfahrung sprechen.

Mein Mann hat, bevor wir zwei gemeinsame Söhne hatten, solch ein Trara und den Sohn aus erster Ehe veranstaltet, das war nicht mehr zum aushalten.
Wenn wir einkaufen wollten und der Junge im Auto einschlief, mussten wir unterwegs auf halber Strecke wieder umkehren, damit der wertvolle schlaf des armen Jungen nicht gestört wird.

Wenn uns das heute mit unseren gemeinsamen Kindern passiert, fahren wir einfach weiter und die kleinen wachen halt im Einkaufswagen auf
Die gehen eh total gerne einkaufen und würden das nicht verpassen wollen, die sind nicht so weinerlich, sondern total lustig drauf.

Also es ist alles ganz ganz anders. Kein Tamtam und kein Trara mehr.
Mein Mann ist das lebende Beispiel dafür dass er nicht von Natur aus ein Über-Vater ist, sondern aus all den von sorglos genannten Gründen so gehandelt hat.

Weil er über die Trennung nicht hinweg war, weil er sich noch nicht eingestanden hatte, samt der Mutter auch das Kind verlassen zu haben, weil er sich noch nicht damit abgefunden hatte, dass er nicht dem Kind all das geben kann was er in einer intakten Familie hätte geben können, das kann er mit nichts in der Welt ausgleichen.

Lieben Gruß

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18. Oktober 2010 um 21:53
In Antwort auf an0N_1296141299z


Hey Lack, lachmichtot, als hätt ich das mit dem Pferd geahnt

Na das ist doch eine prima Gelegenheit um sich gepflegt aus der Situation auszuklinken.
Nicht als kindische Rache, sondern einfach weil scheinbar eh kein Hahn nach einem kräht.
Und weißte was, auf einmal ist man dann nämlich wertvoll.

Ja, es ist gut wenn Du Dich auf Dich besinnst und diesen freien Raum auch genießt. Kein Wunder dass Du es genießt. Das andere ist schon echt zum abgewöhnen.

Lieben Gruß

Ach Ja
Ich gebe sorglos natürlich auch Recht. Genau so ist es.

Und ich kann ja auch aus Erfahrung sprechen.

Mein Mann hat, bevor wir zwei gemeinsame Söhne hatten, solch ein Trara und den Sohn aus erster Ehe veranstaltet, das war nicht mehr zum aushalten.
Wenn wir einkaufen wollten und der Junge im Auto einschlief, mussten wir unterwegs auf halber Strecke wieder umkehren, damit der wertvolle schlaf des armen Jungen nicht gestört wird.

Wenn uns das heute mit unseren gemeinsamen Kindern passiert, fahren wir einfach weiter und die kleinen wachen halt im Einkaufswagen auf
Die gehen eh total gerne einkaufen und würden das nicht verpassen wollen, die sind nicht so weinerlich, sondern total lustig drauf.

Also es ist alles ganz ganz anders. Kein Tamtam und kein Trara mehr.
Mein Mann ist das lebende Beispiel dafür dass er nicht von Natur aus ein Über-Vater ist, sondern aus all den von sorglos genannten Gründen so gehandelt hat.

Weil er über die Trennung nicht hinweg war, weil er sich noch nicht eingestanden hatte, samt der Mutter auch das Kind verlassen zu haben, weil er sich noch nicht damit abgefunden hatte, dass er nicht dem Kind all das geben kann was er in einer intakten Familie hätte geben können, das kann er mit nichts in der Welt ausgleichen.

Lieben Gruß

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19. Oktober 2010 um 10:47

Ich glaube ...
... Deine Theorie trifft es ganz genau.

Ich bin ja fast schon der Überzeugung gewesen, dass es wirklich an mir liegt, aber wenn ich meine letzte Woche noch einmal revue passieren lasse - lag es nicht an mir.

Mir sind da auch noch 2 Beispiele aufgefallen - Sohn kann nicht 5 Minuten ohne Papa und andersrum geht es aber komischer Weise auch nicht.... der bub sitzt mit uns im Wohnzimmer und sagt dann irgendwann - ich geh mal in mein Zimmer.... wenn er gewollt hätte, dass Papa mitkommt, hätte er das wohl gesagt!? Es dauert keine 5 Minuten, dann ruft Papa nach oben - "was machst denn?" "komm doch wieder runter" ,. ... , .... Das ist doch nicht normal oder????? Interessant ist auch, wenn Papa in der Nähe ist - braucht bub nur erwähnen, dass er was essen oder trinken könnte - Papa springt sofort und bringt ihm alles, schneidet ihm womöglich noch alles mundgerecht und bringt es ihm dann an die Couch oder in sein Zimmer - er muß auch nicht mit uns am Tisch essen, er könnte ja was im Fernsehr verpassen ....
Ich brauch auch dann meinen Teller, mein Glas oder was auch immer nicht in den Geschirrspüler / in die Spüle stellen - Papa macht das schon für mich.
Jetzt kommt das interessante! Wenn Papa nicht da ist - holt der Junge sich alles selbst UND er bringt sogar alles alleine weg! Er wirft sogar den leeren Yoghurtbecher alleine in den Mülleimer .....

Die beiden waren am Sonntag auf der Kartbahn. Als sie wiedergekommen sind, ist der Bub noch draußen geblieben, Fahrrad fahren. Papa kommt rein, setzt sich auf die Couch und fertig. Nach 5 Mintuten schweigen (was ja letzte Woche unser Motto war .... ) habe ich dann mal gefragt -" und wie war es?" Antwort: Saukalt. 3 Minuten später: "ach ja und voll war es auch noch" ..... Es gab mal Zeiten, da hätte er mir mit Stolz erzählt, dass der Kurze als 8. losgefahren ist und dann doch als 2. ins Ziel gekommen ist......

Gestern .... der Kurze ist ja nicht mehr da, ist ihm eingefallen ich hab ja noch eine Freundin ..... mit einmal konnte er wieder reden, sich an mich rankuscheln, küssen, .....
Hab mich da schon etwas verarscht gefühlt, und habe ihn mehr oder weniger abblitzen lassen - hallo ich bin doch kein Spielzeug, das ich in die Ecke stelle und bei Bedarf wieder raushole........ aber genau das ist es, was ich immer versuche ihm klar zu machen, was er aber nicht versteht oder verstehen will!

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19. Oktober 2010 um 11:06
In Antwort auf alanna_11880590

Ich glaube ...
... Deine Theorie trifft es ganz genau.

Ich bin ja fast schon der Überzeugung gewesen, dass es wirklich an mir liegt, aber wenn ich meine letzte Woche noch einmal revue passieren lasse - lag es nicht an mir.

Mir sind da auch noch 2 Beispiele aufgefallen - Sohn kann nicht 5 Minuten ohne Papa und andersrum geht es aber komischer Weise auch nicht.... der bub sitzt mit uns im Wohnzimmer und sagt dann irgendwann - ich geh mal in mein Zimmer.... wenn er gewollt hätte, dass Papa mitkommt, hätte er das wohl gesagt!? Es dauert keine 5 Minuten, dann ruft Papa nach oben - "was machst denn?" "komm doch wieder runter" ,. ... , .... Das ist doch nicht normal oder????? Interessant ist auch, wenn Papa in der Nähe ist - braucht bub nur erwähnen, dass er was essen oder trinken könnte - Papa springt sofort und bringt ihm alles, schneidet ihm womöglich noch alles mundgerecht und bringt es ihm dann an die Couch oder in sein Zimmer - er muß auch nicht mit uns am Tisch essen, er könnte ja was im Fernsehr verpassen ....
Ich brauch auch dann meinen Teller, mein Glas oder was auch immer nicht in den Geschirrspüler / in die Spüle stellen - Papa macht das schon für mich.
Jetzt kommt das interessante! Wenn Papa nicht da ist - holt der Junge sich alles selbst UND er bringt sogar alles alleine weg! Er wirft sogar den leeren Yoghurtbecher alleine in den Mülleimer .....

Die beiden waren am Sonntag auf der Kartbahn. Als sie wiedergekommen sind, ist der Bub noch draußen geblieben, Fahrrad fahren. Papa kommt rein, setzt sich auf die Couch und fertig. Nach 5 Mintuten schweigen (was ja letzte Woche unser Motto war .... ) habe ich dann mal gefragt -" und wie war es?" Antwort: Saukalt. 3 Minuten später: "ach ja und voll war es auch noch" ..... Es gab mal Zeiten, da hätte er mir mit Stolz erzählt, dass der Kurze als 8. losgefahren ist und dann doch als 2. ins Ziel gekommen ist......

Gestern .... der Kurze ist ja nicht mehr da, ist ihm eingefallen ich hab ja noch eine Freundin ..... mit einmal konnte er wieder reden, sich an mich rankuscheln, küssen, .....
Hab mich da schon etwas verarscht gefühlt, und habe ihn mehr oder weniger abblitzen lassen - hallo ich bin doch kein Spielzeug, das ich in die Ecke stelle und bei Bedarf wieder raushole........ aber genau das ist es, was ich immer versuche ihm klar zu machen, was er aber nicht versteht oder verstehen will!

Oh weia.....
.......da stehen mir echt die Haare zu Berge, wenn ich das lese. Man fühlt sich so richtig schön als Lückenfüller. Hmmm, was tun. Hast Du mal die Strategie (ich weiß, das hört sich immer etwas seltsam an) ausprobiert, Dich in der Zeit, wo der Kurze nicht da ist, rar zu machen? Aber nicht aus Trotz, sondern ganz bewußt und ein imaginäres Liedchen zwitschernd auf den Lippen? Schließe ihn doch mal ein paar Tage komplett aus Deinem Leben aus. Mal gucken, was dann passiert. Reden scheint ja nix zu bringen, lass mal Taten sprechen.

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19. Oktober 2010 um 12:01
In Antwort auf simge_11909504

Oh weia.....
.......da stehen mir echt die Haare zu Berge, wenn ich das lese. Man fühlt sich so richtig schön als Lückenfüller. Hmmm, was tun. Hast Du mal die Strategie (ich weiß, das hört sich immer etwas seltsam an) ausprobiert, Dich in der Zeit, wo der Kurze nicht da ist, rar zu machen? Aber nicht aus Trotz, sondern ganz bewußt und ein imaginäres Liedchen zwitschernd auf den Lippen? Schließe ihn doch mal ein paar Tage komplett aus Deinem Leben aus. Mal gucken, was dann passiert. Reden scheint ja nix zu bringen, lass mal Taten sprechen.

Das ...
... hab ich auch schon gemacht. Meine Eltern wohnen fast 500 km entfernt - also sehe ich sie auch selten. Nutze dann auch mal die Möglichkeit übers WE hinzufahren .... hab ich auch schon öfter gemacht, wenn der Kurze da ist. Aber ich GLAUBE die beiden sind dann ganz froh, dass ich weg bin- dann kann der Bub (er ist 9) bei Papa mit im Bett schlafen, keiner muß Rücksicht nehmen, ..... und glaub mal nicht, dass es einfach wäre ihn tagsüber dann mal anrufen zu wollen, oder auf eine Antwort auf eine SMS zu hoffen => angerufen wird erst, wenn der kurze im Bett ist - eine Antwort auf ne SMS kann dann unter Umständen schon mal 2-3 Stunden dauern ....!?!?!? Also bringt es glaub ich nicht wirklich was, ob ich nun da bin oder nicht. Er sagt dann zwar schon, dass er mich vermisst - aber ich nehme ihm das nicht ganz ab, denn ich sehe ja wie es läuft, wenn ich da bin. Da bin ich auch Luft ....

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19. Oktober 2010 um 12:22
In Antwort auf simge_11909504

Oh weia.....
.......da stehen mir echt die Haare zu Berge, wenn ich das lese. Man fühlt sich so richtig schön als Lückenfüller. Hmmm, was tun. Hast Du mal die Strategie (ich weiß, das hört sich immer etwas seltsam an) ausprobiert, Dich in der Zeit, wo der Kurze nicht da ist, rar zu machen? Aber nicht aus Trotz, sondern ganz bewußt und ein imaginäres Liedchen zwitschernd auf den Lippen? Schließe ihn doch mal ein paar Tage komplett aus Deinem Leben aus. Mal gucken, was dann passiert. Reden scheint ja nix zu bringen, lass mal Taten sprechen.

Ja
Das was Lacki geraten hat finde ich auch gut.

Ich wollte noch ein paar Worte zu dem obigen schreiben.
Also das was Du da beschrieben hast kenne ich aus meiner Exbeziehung sehr gut.

Ich kam mit dem Mann zusammen und musste schnell feststellen, dass er unheimlich viel Zeit mit seinen Kindern verbrachte, was auch daran lag, dass er meinte jedes Wochenende in seine Heimatstadt zur Mutter reisen zu müssen um dort von Freitagabend bis Montagfrüh das Kind besuchen zu können.
Er hat die Zeit also auch noch so richtig schön ausgeschöpft.

Ich habe recht schnell Schluss machen wollen, weil mir das zu wenig Mann war und ich dadurch zuviel freigesetzte Zeit zur Verfügung hatte, die ich eigentlich mit meinem Partner verbringen wollte.

Dann ging es ständig hin und her, weil er nicht von mir lassen wollte und schließlich einigten wir uns darauf dass wir alle zwei Wochen gemeinsam von Samstag bis Sonntag zu ihm in die Heimat fahren und alles gemeinsam machen.

Was mich damals getrieben hat das ganze durch zu setzen, war ein ganz bestimmtes Gefühl.

Ich habe es am Anfang so empfunden als würde der Mann mich für seine Zwecke missbrauchen, also für das benutzen was er an Bedürfnissen hat die eine Frau befriedigen kann. Und den Rest der Zeit sperrt er mich ins dunkle Kämmerlein. Da holt er mich dann wieder raus, wenn er mich wieder braucht bzw. nicht mehr bei der Tochter ist.
Ich habe mir vorgenommen mich nicht mehr ins Kämmerlein einsperren zu lassen und das gab mir Kraft.

Es war halt auch so, dass er in der Zeit in der er mit mir zusammen war, sehr auf mich zuging, mich fast schon vereinnahmte. Und dann war er aber plötzlich komplett weg.
Ich sagte damals am Anfang auch dass er dann auch etwas in der übrigen Zeit Abstand halten soll und mich nicht so vereinnahmen soll, weil dieses auf und ab einfach zu heftig ist und ich mich dann an seine Abwesenheit gewöhnen kann.
Das wollte er wiederum nicht.
Es war ein hartes Verhandeln.

Naja, bei meinem jetzigen Mann war es so dass er von Anfang an mich in alles eingebunden hat. Also ein ignorieren zugunsten des Kindes gab es in der Form nicht. Aber er war eben mit dem Kind überfordert und hat halt auch um alles so ein Trara gemacht. Ich konnte bei vielem nicht mitreden und war schnell die böse Stiefmama wenn ich etwas kritisierte.

Jetzt schweife ich ab. Was ich eigentlich übermitteln will ist das Bildnis des "dunklen kleinen Kämmerleins" in das man von einem Mann reingesteckt wird, der zu anderen Zeiten sehr wohl an die Beziehung einen Anspruch stellt und einen damit auf eine gute Ebene holt und einen aber dann wieder fallen lässt wenn das Kind da ist.

Und das geht nicht.

Ich habe in der Exbeziehung versucht die freigesetzte Zeit positiv zu nutzen. Das ging jedoch nicht. Weil durch die Vereinnahmung in der Zeit in der er mich als Partnerin beanspruchte, mich dazu brachte, dass ich in ein Loch fiel. Es war wie eine Achterbahnfahrt.

lg

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19. Oktober 2010 um 12:29
In Antwort auf alanna_11880590

Das ...
... hab ich auch schon gemacht. Meine Eltern wohnen fast 500 km entfernt - also sehe ich sie auch selten. Nutze dann auch mal die Möglichkeit übers WE hinzufahren .... hab ich auch schon öfter gemacht, wenn der Kurze da ist. Aber ich GLAUBE die beiden sind dann ganz froh, dass ich weg bin- dann kann der Bub (er ist 9) bei Papa mit im Bett schlafen, keiner muß Rücksicht nehmen, ..... und glaub mal nicht, dass es einfach wäre ihn tagsüber dann mal anrufen zu wollen, oder auf eine Antwort auf eine SMS zu hoffen => angerufen wird erst, wenn der kurze im Bett ist - eine Antwort auf ne SMS kann dann unter Umständen schon mal 2-3 Stunden dauern ....!?!?!? Also bringt es glaub ich nicht wirklich was, ob ich nun da bin oder nicht. Er sagt dann zwar schon, dass er mich vermisst - aber ich nehme ihm das nicht ganz ab, denn ich sehe ja wie es läuft, wenn ich da bin. Da bin ich auch Luft ....

Das kenne ich
Es ärgert einen in dem Moment einfach, wenn man das Gefühl hat, dass man denen mit seiner Abwesenheit im Grunde auch noch einen Gefallen getan hat.
Da kommt man sich schon doof vor und die lassen es sich gut gehen und verschwenden keinen Gedanken an einen

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19. Oktober 2010 um 12:45
In Antwort auf an0N_1296141299z

Ja
Das was Lacki geraten hat finde ich auch gut.

Ich wollte noch ein paar Worte zu dem obigen schreiben.
Also das was Du da beschrieben hast kenne ich aus meiner Exbeziehung sehr gut.

Ich kam mit dem Mann zusammen und musste schnell feststellen, dass er unheimlich viel Zeit mit seinen Kindern verbrachte, was auch daran lag, dass er meinte jedes Wochenende in seine Heimatstadt zur Mutter reisen zu müssen um dort von Freitagabend bis Montagfrüh das Kind besuchen zu können.
Er hat die Zeit also auch noch so richtig schön ausgeschöpft.

Ich habe recht schnell Schluss machen wollen, weil mir das zu wenig Mann war und ich dadurch zuviel freigesetzte Zeit zur Verfügung hatte, die ich eigentlich mit meinem Partner verbringen wollte.

Dann ging es ständig hin und her, weil er nicht von mir lassen wollte und schließlich einigten wir uns darauf dass wir alle zwei Wochen gemeinsam von Samstag bis Sonntag zu ihm in die Heimat fahren und alles gemeinsam machen.

Was mich damals getrieben hat das ganze durch zu setzen, war ein ganz bestimmtes Gefühl.

Ich habe es am Anfang so empfunden als würde der Mann mich für seine Zwecke missbrauchen, also für das benutzen was er an Bedürfnissen hat die eine Frau befriedigen kann. Und den Rest der Zeit sperrt er mich ins dunkle Kämmerlein. Da holt er mich dann wieder raus, wenn er mich wieder braucht bzw. nicht mehr bei der Tochter ist.
Ich habe mir vorgenommen mich nicht mehr ins Kämmerlein einsperren zu lassen und das gab mir Kraft.

Es war halt auch so, dass er in der Zeit in der er mit mir zusammen war, sehr auf mich zuging, mich fast schon vereinnahmte. Und dann war er aber plötzlich komplett weg.
Ich sagte damals am Anfang auch dass er dann auch etwas in der übrigen Zeit Abstand halten soll und mich nicht so vereinnahmen soll, weil dieses auf und ab einfach zu heftig ist und ich mich dann an seine Abwesenheit gewöhnen kann.
Das wollte er wiederum nicht.
Es war ein hartes Verhandeln.

Naja, bei meinem jetzigen Mann war es so dass er von Anfang an mich in alles eingebunden hat. Also ein ignorieren zugunsten des Kindes gab es in der Form nicht. Aber er war eben mit dem Kind überfordert und hat halt auch um alles so ein Trara gemacht. Ich konnte bei vielem nicht mitreden und war schnell die böse Stiefmama wenn ich etwas kritisierte.

Jetzt schweife ich ab. Was ich eigentlich übermitteln will ist das Bildnis des "dunklen kleinen Kämmerleins" in das man von einem Mann reingesteckt wird, der zu anderen Zeiten sehr wohl an die Beziehung einen Anspruch stellt und einen damit auf eine gute Ebene holt und einen aber dann wieder fallen lässt wenn das Kind da ist.

Und das geht nicht.

Ich habe in der Exbeziehung versucht die freigesetzte Zeit positiv zu nutzen. Das ging jedoch nicht. Weil durch die Vereinnahmung in der Zeit in der er mich als Partnerin beanspruchte, mich dazu brachte, dass ich in ein Loch fiel. Es war wie eine Achterbahnfahrt.

lg

Ein weiteres Bildnis
hatte ich für diese Situation auch.
Nämlich dass man auf eine Art zum Spielball des Mannes wird.
Er entscheidet wann er einen braucht und wann er auf einen verzichten kann und man kann sich dann nach diesem Wind drehen.

Ich hatte mir irgendwann etwas vorgenommen, nachdem ich einige schlechte Erfahrungen gemacht hatte.

Also erstens dass ich mich nicht ins Kämmerlein sperren lasse, zweitens dass ich mich nicht zum Spielball machen lasse und drittens dass ich meine eigene Sonne bin um die sich bei mir alles dreht.

Das letzte will ich auch noch beschreiben.
Ich habe leider so oft erleben müssen wie manch einer meint dass sich alle anderen um ihn drehen müssen und wie wichtig sich doch manche nehmen und andere zum Inventar oder Möbelstück in ihren Leben degradieren, dem sie nicht genügend Wertschätzung beimessen.
Man wird zum Satelliten im Leben eines anderen.
Daher habe ich mir irgendwann gesagt dass ich mich nicht mehr zum Satelliten degradieren lasse, sondern auch eine Sonne bin. Ohne jedoch andere zu Satelliten zu degradieren.

Diese Bildnisse halfen mir die richtigen Entscheidungen zu treffen, sie gaben mir Kraft, sowohl in Richtung Veränderung in der Beziehung, als auch mal Richtung Trennung.

LG

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20. Oktober 2010 um 13:58

Hallo sorglos....
... ich glaube der Kurze mag mich schon und er weiß auch das ich die Freundin von seinem Papa bin, ABER dadurch dass Papa mich "ignoriert" bzw,. auch keine Nähe zulässt, zwängt er sich auch immer zwischen! - Ich weiß aus Erzählungen, dass das zu Hause bei Mama ganz anders abläuft, da wird auch mit dem Partner gekuschelt und geküsst. (aber anscheinend hat er das Papa mal gesteckt, dass er das nicht mag - und schon wird es bei uns nicht gemacht - es könnte dem Kleinen ja wehtun .....) Alles dreht sich immer nur um das Kind.

Die Mama merkt das natürlich auch, dass der Kurze bei Papa "Narrenfreiheit" hat und hat ihm auch schon gesagt, dass er den Kurzen "mehr rannehmen" soll, aber das inspiriert ihn nicht wirklich. Das ist die Freizeit bzw. die Ferien und da kann man den Jungen schon mal verwöhnen! Ich sehe das auch etwas anders, aber meine Meinung zählt ja nicht ..... Denn zu Hause hat er einen Ablauf und bei uns kann er quasi machen was er will. Das ihn das vielleicht auch iritieren kann, bzw. nur noch schlechtes sieht, wenn Mama mal schimpft = ist doch auch nur logisch. Papa unterstützt natürlich immer den Kurzen, wenn er dann am Telefon mal erzählt, dass Mama mal schimpft - denn "nur das Beste für mein Kind" ....

Das schlimmste für mich ist aber: ich sage ihm, was mir auffällt oder was mich stört, er nimmt das so hin - meint immer ich bilde mir das ein oder ich bin ja eh die ganze Zeit schlecht drauf. Dann ist das Thema für ihn durch. Er denkt da nicht drüber nach (habe ich das Gefühl) zum Beispiel, dass ich auch VORHER darüber informiert werde, bzw. dass es mit mir abgesprochen wird, wenn der Kurze ne ganze Woche bei uns bleibt und nicht, dass es nur mit der EX durchgesprochen wird. Aber das ist in dem Moment alles richtig so wie er es tut und andere Meinungen sind falsch. Bzw. er setzt es voraus, dass ich nichts dagegen habe. Wie könnte ich denn was gegen SEINEN Sohn haben???? Also wirklich!

Ist schon alles nicht einfach .....

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21. Oktober 2010 um 8:33
In Antwort auf alanna_11880590

Hallo sorglos....
... ich glaube der Kurze mag mich schon und er weiß auch das ich die Freundin von seinem Papa bin, ABER dadurch dass Papa mich "ignoriert" bzw,. auch keine Nähe zulässt, zwängt er sich auch immer zwischen! - Ich weiß aus Erzählungen, dass das zu Hause bei Mama ganz anders abläuft, da wird auch mit dem Partner gekuschelt und geküsst. (aber anscheinend hat er das Papa mal gesteckt, dass er das nicht mag - und schon wird es bei uns nicht gemacht - es könnte dem Kleinen ja wehtun .....) Alles dreht sich immer nur um das Kind.

Die Mama merkt das natürlich auch, dass der Kurze bei Papa "Narrenfreiheit" hat und hat ihm auch schon gesagt, dass er den Kurzen "mehr rannehmen" soll, aber das inspiriert ihn nicht wirklich. Das ist die Freizeit bzw. die Ferien und da kann man den Jungen schon mal verwöhnen! Ich sehe das auch etwas anders, aber meine Meinung zählt ja nicht ..... Denn zu Hause hat er einen Ablauf und bei uns kann er quasi machen was er will. Das ihn das vielleicht auch iritieren kann, bzw. nur noch schlechtes sieht, wenn Mama mal schimpft = ist doch auch nur logisch. Papa unterstützt natürlich immer den Kurzen, wenn er dann am Telefon mal erzählt, dass Mama mal schimpft - denn "nur das Beste für mein Kind" ....

Das schlimmste für mich ist aber: ich sage ihm, was mir auffällt oder was mich stört, er nimmt das so hin - meint immer ich bilde mir das ein oder ich bin ja eh die ganze Zeit schlecht drauf. Dann ist das Thema für ihn durch. Er denkt da nicht drüber nach (habe ich das Gefühl) zum Beispiel, dass ich auch VORHER darüber informiert werde, bzw. dass es mit mir abgesprochen wird, wenn der Kurze ne ganze Woche bei uns bleibt und nicht, dass es nur mit der EX durchgesprochen wird. Aber das ist in dem Moment alles richtig so wie er es tut und andere Meinungen sind falsch. Bzw. er setzt es voraus, dass ich nichts dagegen habe. Wie könnte ich denn was gegen SEINEN Sohn haben???? Also wirklich!

Ist schon alles nicht einfach .....

Ach Mensch
Das ist ja echt die typische Patchwork Falle.
Dem Mann sollte mal gesteckt werden dass er auf diese Weise seiner Erziehungspflicht nicht nachkommt und das Kind VERzieht.
Das macht der Mann aus egoistischen Erwägungen heraus, um sein schlechtes Gewissen wegen der Trennung zu kompensieren und als Sonnenschein-Papa dazustehen.
Und das ist dann nichts anderes als im Grunde Missbrauch am Kind.

Das fatale ist dass solche Männer noch denken dass sie etwas übermäßig gutes tun, also übermäßig viel Liebe geben. Dabei tun sie das Gegenteil davon. Sie tun etwas schlechtes und wer liebt will doch das beste fürs Kind und nicht dass es verzogen wird.

LG

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22. Oktober 2010 um 10:26

Hallo Maus
Wie ist die Lage der Nation?

Bei mir herrscht Schweigen! Und ich denke an Mord . Naja, hoffe, dass wir dieses WE dieses Thema vom Tisch kriegen - wie auch immer.

Lieben Gruß

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24. Oktober 2010 um 21:04

Ähnliche Situation
Hallo Maus813,

ich kenne deine Situation und kann dich vollstens verstehen. Wenn der Kleine zu Besuch ist, fühlst du dich volllommen abgeschrieben und fühlsz dich vernachlässigt.
Ich habe eine ähnliche Situation.
Also ich führe seit knapp einem Jahr eine Fernebeziehung. Er wohnt in Dänemark. Wir sehen und etwa alle vier-sechs, manchmal leider auch erst alle 8 Wochen.

Er hat eine 6 Jahre alte Tochter. Erst hat sie bei der Mutter gelebt und nun ist sie bei ihm.( liegt an der Mutter. Sie hat sie quasie abgeschoben. Schreckliche Mutter)
Sie lebt jetzt in einer zweiten Ehe und hat noch zwei weitere Kinder+ eins von ihm. Da wurde ihr das Geld mit ihr zu knapp und sie schob sie ab.

Naja setzt wohnt sie bei ihm.
Jetzt war ich bei ihm und sie hat die letzte Woche bei uns verbracht.( Mutter rief an und sagte er soll sie abholen da sie nen Termin hätte, ja klar!!. Sie macht das extra, da ihr unsere Beziehnung nicht passt))
Ich habe mir alle Mühe gegeben und mit ihr gespielt, sie bettfertig gemacht usw. Sie mag mich und ich mag sie. Eine ganz goldige. Man kann mir keine Vorüwrfe machen.

Nun ist es aber verständlich, das ich die Zeit die wir haben gerne intensiv nutzen würde. Das ist aber schwer mit einer sechsjährigen. Ich verstehe das auch und fühle mich so schlecht, aber ich werde regelrecht eifersüchtig.
Wenn sie kuscheln oder er nun etwas länger sich mit ihr beschäftigt fühle ich mich richtig schlecht. Wie, als wäre ich überflüssig und das unsere gemeinsame Zeit nicht so wichtig ist. Ich bin ja schließlich nicht immer da und wir haben nur begrenzt Zeit.
Und in dieser Zeit möchte ich gerne seine Aufmerksamkeit. Aber jedesmal muss ich einen Schritt zurück machen und geduldig warten.
Wenn sie dann im Bett ist und wir Zeit für uns haben können, weiß ich nach 1 - 2 Stunden ist das auch vorbei. Die KLeine ruft, Vater geht und ich mache wieder meinen Schritt zurück und warte. WIr können aber auch nicht bis in die Puppen wach bleiben, da am nächsten Tag die Nacht früh vorbei ist

Ich bin mir sicher das sie es auch öfter extra und ohne Grund macht. Sie hat ja normalerweise ihren Vater ganz für sich allein und steht im Mittelpunkt.
Doch ist es so verwerflich, dass ich die wenige Zeit die wir haben mit ihm allein verbringen möchte? Ihn ganz für mich allein möchte? Ich fühle mich so schlecht.
Dasselbe auch beim Sprechen übe Skybe. Immer wieder, warte mal kurz usw.
Ich denke es wäre anders wenn wir zusammen wohnen würden. Dann fahre ich oder er ja nicht wieder für ein paar Wochen weg. Aber wir sind nun mal in dieser Situation. Schwieeriger wird es ja auch noch dadurch, dass ich noch kein dänisch kann.Also komm die Kleine ins Wohnzimmer, qüäkt Disneychannel und wir müssen umstellen. Dann verstehe ich garnichts mehr und muss die Zeit absitzen.
Zudem man sich als jemand der die Sprache nicht versteht öfter ausgegrenzt fühlt.

Es ist nicht einfach und ich wäre über HIlfen und Kommentaren sehr dankbar.

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25. Oktober 2010 um 9:15

Diesen Spruch ...
... hat meiner auch immer drauf! Oder "das bildest du dir nur ein" - "ist mir so noch gar nicht aufgefallen" .....

Ich glaube meiner legt dann einen Schalter um, wenn der Kurze da ist und blendet alles um sich rum aus. Wir hatten ja nun eine Woche und ein Wochenende ohne Kind.... und das war so schöööööön.... wir haben geredet, gelacht, GEKUSCHELT, geküsst usw .... aber ich weiß, wenn das nächste WE kommt - ist alles wieder anders!

Ich hab schon überlegt unsere Wohnung zu verkabeln und überall versteckte Kameras aufzustellen damit er mal sieht wie er sich wirklich verhält .... weil, wenn man ihm das nur sagt - spinnt man sich ja immer einen zurecht!

Ja, bei mir ist mittleweile auch Eifersucht im Spiel, ich geb es zu und ich verfluche die Wochenenden, wenn der Kurze da ist, ich möchte aber wieder betonen: Der Kurze kann ja nix dafür - Papa lebt es ihm ja so vor!!!!!!! Ich habe auch schon öfter, wenn ich mal wieder ignoriert werde, überlegt mich zu trennen. Habe mir auch schon Wohnungen angeschaut ..... (Weil ich auch der festen Überzeugung bin, wäre die Familie noch zusammen, würde der Alltag GANZ anders aussehen!!!!!!) Papa wird wirklich das schlechte Gewissen plagen, dass er seinen Sohn verlassen hat.

Aber dann kommt wieder die Zeit, wo wir alleine sind und dann ist er ja wieder ganz anders! So wie ich ihn kennengelernt habe (ohne Kind) und deswegen liebe ich ihn ja - und das lässt die Gedanken an Trennung dann auch immer wieder schnell verschwinden...... Ich habe aber Angst, dass irgendwann so eine Situation kommt, dass man dann aus Wut oder Ärger oder wie man auch immer dies jetzt beschreiben mag - dass man dann sagt - ich kann das nicht mehr - ich trenn mich..... Obwohl man das ja gar nicht möchte => Was dann?

Jetzt steht ja auch wieder Weihnachten vor der Tür.... wenn ich mir den Wunschzettel, des Kurzen anschaue (9) weiß ich auch nicht mehr weiter..... was wünschen sich denn 9-jährige normalerweise???? OK, wenn man letztes Weihnachten von Papa ein Quad geschenkt bekommt und von Mama einen neuen Rechner und noch viele diverse kleine Sachen .... muß natürlich im nächsten Jahr eine Steigerung kommen.... Jetzt wünschen wir uns mal wieder ein neues Handy, einen i-pod, einen Laptop oder einen Hund....
Da hab ich doch ernsthaft gesagt, ICH würde ihm weder Laptop noch Handy schenken - Rechner hat er erst letztes Jahr bekommen und Handy zu Ostern .... Ich finde, er weiß es doch gar nicht zu schätzen, wenn er immer und alles "in den A.... geblasen bekommt" ..... Da sagt Papa: naja wenn er doch keine anderen Wünsche hat.....!? Aber: letzten Endes werde ich ja nicht gefragt, was WIR zu Weihnachten schenken -sondern Papa organisiert das dann im Alleingang....

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29. Oktober 2010 um 19:58

Da will ich mich doch ...
...auch mal mit einklinken.

ich kenne das ganze thema nur zu gut und stecke auch ziemlich tief in dem dilemma (siehe meinem beitrag "er, seine tochter und ich...).

gerade ist mein partner wieder unterwegs und holt seine tochter ab. heute abend übernachtet er mit ihr bei seinen eltern, worum ich um ehrlich zu sein wirklich nicht böse bin.

die theorie, dass der wochenend-vater einfach völlig überfordert ist, klingt plausibel. auch der vorschlag, dass man sich doch als die sowieso ignorierte partnerin einfach auch mal rar macht, finde ich gar nicht schlecht. ich denke, das werde ich auch mal ausprobieren

auch das bildnis mit dem satelliten und der sonne finde ich super klasse!!! das trifft es schon sehr sehr gut und ich glaube, dieses bildnis könnte mir auch noch weiterhelfen. denn auch ich habe oft das gefühl, dass ich um alles mögliche kreise oder kreisen muss und dabei mich selbst völlig ignoriere, obwohl ich daran kaputt gehe.

es tut mir leid, dass ich hier keine guten tipps beitragen kann, weil ich selbst riesige probleme mit der situation habe und oftmals sehr nahe am "ich kann nicht mehr" punkt bin. mir aber hat es schon etwas mut gemacht, hier zu lesen, dass es anderen ähnlich oder genauso ergeht und deshalb möchte ich auch dir schreiben, dass es noch viele leidensgenossinen gibt und ich auch dazu gehöre - vielleicht hilft dir das ja auch zumindest ein kleines bisschen!

allen da draußen, die an diesem wochenende wieder einmal den "freudigen besuch" erwarten wünsche ich viel kraft!!

liebe grüße!

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8. November 2010 um 9:20
In Antwort auf aletha_12537752

Da will ich mich doch ...
...auch mal mit einklinken.

ich kenne das ganze thema nur zu gut und stecke auch ziemlich tief in dem dilemma (siehe meinem beitrag "er, seine tochter und ich...).

gerade ist mein partner wieder unterwegs und holt seine tochter ab. heute abend übernachtet er mit ihr bei seinen eltern, worum ich um ehrlich zu sein wirklich nicht böse bin.

die theorie, dass der wochenend-vater einfach völlig überfordert ist, klingt plausibel. auch der vorschlag, dass man sich doch als die sowieso ignorierte partnerin einfach auch mal rar macht, finde ich gar nicht schlecht. ich denke, das werde ich auch mal ausprobieren

auch das bildnis mit dem satelliten und der sonne finde ich super klasse!!! das trifft es schon sehr sehr gut und ich glaube, dieses bildnis könnte mir auch noch weiterhelfen. denn auch ich habe oft das gefühl, dass ich um alles mögliche kreise oder kreisen muss und dabei mich selbst völlig ignoriere, obwohl ich daran kaputt gehe.

es tut mir leid, dass ich hier keine guten tipps beitragen kann, weil ich selbst riesige probleme mit der situation habe und oftmals sehr nahe am "ich kann nicht mehr" punkt bin. mir aber hat es schon etwas mut gemacht, hier zu lesen, dass es anderen ähnlich oder genauso ergeht und deshalb möchte ich auch dir schreiben, dass es noch viele leidensgenossinen gibt und ich auch dazu gehöre - vielleicht hilft dir das ja auch zumindest ein kleines bisschen!

allen da draußen, die an diesem wochenende wieder einmal den "freudigen besuch" erwarten wünsche ich viel kraft!!

liebe grüße!

Danke ...
.... es ist auch nicht schlimm, wenn du keine guten Tips geben kannst. Hier reicht es manchmal schon, dass man sich alles von der Seele schreiben kann und es Menschen gibt, die sich Zeit nehmen einem "zu zuhören" was der Partner ja manchmal nicht schafft bzw. das Gesagte ignoriert..... Mir hilft das Ungemein, denn ich merke, dass wenn ich darüber nachdenke - das ich schlimme Gedanken habe, wie Trennung. Aber eigentlich will ich das nicht!!!!! Und wenn man sich mal alles von der Seele "reden" kann ist das schon mal gut. Ich weiß aber auch das es eigentlich falsch ist - denn man sollte darüber schon mit dem Partner sprechen - aber was, wenn es ihn nicht interessiert??????

Ich hatte am Wochenende wieder "freudigen Besuch" - aber diesmal habe ich nix gesagt und ich werde auch nix mehr sagen, denn es ändert sich ja doch nix.

Ab Januar werde ich meine "bessere Hälfte" nur noch am WE sehen (berufliche Veränderung), dass heißt ein WE haben wir für uns (wahrscheinlich auch nicht wirklich, da wir ja noch die Firma haben) und an dem anderen WE werd ich wieder abgeschrieben sein, da ja dann der "freudige Besuch" ansteht .... Ich bin mal gespannt, wie das so wird ....!?

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11. November 2010 um 15:04

Wie kann man denn die Theorie ausbauen?
Es wäre schön wenn es dafür Lösungen gäbe und ich würde mich freuen hier darüber zu lesen.

LG

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