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Fühle mich als Außenseiter

11. Juni 2011 um 7:58

Hallo,

meine Geschichte ist ein wenig umfangreich und ich habe mich in letzter Zeit oft gefragt, warum ich mich schlecht fühle und ob ich nicht zu egoistisch bin, usw. usw.

Ich fang mal an. Habe im September 2010 meinen Freund kennengelernt und wußte auch von Anfang an, dass er einen heute 13jährigen Sohn hat. Da ich schon mal schlechte Erfahrungen hatte mit so einer Beziehung, habe ich anfangs überlegt, ob ich mich überhaupt darauf einlassen soll. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass er der Mann ist, mit dem ich mir ein gemeinsames Leben vorstellen kann. Es war anfangs so, dass ich in meiner Wohnung das Wochenende verbracht habe, wenn er sein Kind hatte und wenn er sein Kind nicht hatte, hatten wir das Wochenende für uns in seiner Wohnung.

Irgendwann im November hat mein Freund (also relativ schnell) seinem Kind gesagt, dass er möchte, dass es mich kennenlernt. Worauf sein Kind dicht gemacht. Er wollte mich aufgrund früherer schlechter Erfahrungen nicht kennenlernen. Also hatten wir weiterhin getrennte Wochenenden. Mein Freund hat dann ab Januar sein Kind auf den "Pott" gesetzt. Hat gesagt, dass ich ab Januar immer hier sein werde und sein Kind entscheiden kann, ob es uns besucht oder nicht. Damit hat er mir gezeigt, dass er zu mir steht, mich aber aus heutiger Sicht auch in eine Lage gebracht, wo ich heute immer hin und her schwanke.

Die ersten 3 Wochen im Januar haben sie sich nicht gesehen, aber dann habe ich gemerkt, dass er sein Kind sehr vermißt und das Kind ihn. Also liefen dann die Wochenenden so ab, dass er an einem Tag am Wochenende immer mit seinem Kind außerhalb unserer "jetzt gemeinsamen" Wohnung verbracht hat. Habe ihm hier auch den Rücken gestärkt und ihn teilweise dazu gedrängt, sein Kind zu besuchen, weil ich merkte, dass es ihm schlecht geht. Kurz vor Ostern kam der Junge dann von allein auf seinen Vater zu und hat ihm gesagt, dass er mich kennenlernen möchte. Es lief super, wir verstehen uns bestens und er ist auch ein tolles Kind. Jede Mutter könnte sich wahrscheinlich glücklich schätzen, so ein Kind zu haben.

Und jetzt kommt das ABER: Seit Ostern, also April, Mai und auch noch den kompletten Juni haben wir den Jungen jedes Wochenende. Bis auf eines, weil wir da was vorhatten. Sie hatten auch in der Vergangenheit nie den 14tägigen Rhythmus, sondern die Mutter gab die Termine vor und dann wurde abgestimmt.

Ich habe natürlich ja gesagt zu den Terminen, weil ich wollte, dass die beiden auch Zeit mit einander verbringen, weil wir ja Anfang des Jahres die Situation hatten, wie wir sie hatten.

Jetzt ist es aber so, dass die Termine ständig hin und her geschoben werden seitens der Mutter. Wochenende ist er sowieso da. Dann heißt es, er kommt Freitag nicht, dann kommt er Freitag doch und ich erfahre das mal eben nebenbei. Ich kann überhaupt nichts mehr planen und hinzu kommt, dass ich auch langsam an einen Punkt komme wo ich mich frage und wann haben wir mal Zeit für uns?

Und der Knackpunkt kam gestern. Wir haben Pfingsten, das Kind ist bei uns und Pfingstmontag habe ich Geburtstag. Das Kind hat sich entschieden, im kommenden Jahr konfirmiert zu werden und hat genau an meinem Geburtstag seinen ersten Gottesdienst. Mein Freund hat gesagt, dass er nicht dran teilnimmt, weil wir Gäste haben. Nun habe ich das Ganze auf eine Stunde nach hinten verschoben. Was grundsätzlich ja ganz schön ist, dachte ich, so können wir ja in Ruhe morgens frühstücken usw. Nun erfahre ich dann gestern so nebenbei vor dem Einschlafen, dass er dann doch an dem Gottesdienst teilnehmen möchte. Worauf meine Stimmung sofort im Keller war und ich natürlich auch nicht geschlafen habe.

Ich weiß momentan nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich weiß, dass ich als "Stiefmutter" in erster Linie immer zurückstecken muss und ich habe es bis jetzt auch immer getan, weil ich ein gutes Verhältnis haben möchte mit dem Kind und weil ich nicht als die "Blöde" da stehen möchte. Aber mal wieder eine Terminänderung an meinem Geburtstag, das war dann einfach zu viel.

Ich habe dann gestern noch, eigentlich ohne zu überlegen gesagt, dass er mich doch mitnehmen könnte zu dem Gottesdienst. Das fand er gegenüber seiner Ex nicht gut, dass sie mich an der Kirche kennenlernt. Aber ich bin der Meinung, dass sie das so wieso irgendwann muss. Ich muss dazu sagen, ich bin nicht Schuld an der Trennung der Beiden. Die Trennung ist jetzt 7 Jahre her. Ich frage mich, habe ich zu viel verlangt? Er kann mich doch nicht ständig aussen vor lassen?

Das Schlimme daran ist, dass er ständig dicht macht, wenn ich ihm hierzu meine Meinung sage. Ich bin jetzt schon dazu übergegangen, ihm e-mails zu schreiben und anschließend nicht darüber zu reden, weil das Kind ja ständig bei uns ist und ich es blöd finde, wenn man sich vor Kindern streitet.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und am liebsten würde ich alles stehen und liegen lassen und gehen.

Ich erwarte eigentlich nicht viel, nur ein wenig mehr Zeit mit ihm, dass Terminänderungen mit mir abgesprochen werden und das er meinen Geburtstag respektiert. Ansonsten kann er machen, was er will.

Wie seht ihr das?

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12. Juni 2011 um 20:49

Kopf hoch
hey,
erst einmal möchte ich dir sagen, dass du nicht allein bist in deiner situation. so geht es sehr sehr vielen (klar, wenn es immer mehr scheidungen gibt und so).
ich weiß, wenn man geburtstag hat, ist das alles besonders schlimm, aber lass das mal beiseite.
- du hast ziemlich lange zurück gesteckt und versucht, es den anderen recht zu machen. das ist löblich, aber es trägt nicht gerade dazu bei, dass ihr als gemeinschaft dauerhaft glücklich werdet. ich finde, du brauchst mehr egoismus und einen blick für deine eigenen bedürfnisse. wenn du es freundlich und erwachsen angehst, wird dir dein freund sicher in vielen punkten zustimmen, wenn du ihm deine allgemeine situation schilderst.
- du kennst die ex nicht. was echt irgendwie blöd ist. ladet sie auf nen kaffee ein. oder trefft euch mal sonstwo. aber in der kirche, das ist blöd. und an deinem geburtstag, nö, das finde ich auch nicht so prall.
- wenn ihr zusammen wohnt, ist es auch völlig ok, wenn er dir bescheid sagt (rechtzeitig!), wann der junge da ist. und wenn pläne sind, wird das halt abgestimmt. das hat ja nix mit nach erlaubnis fragen zu tun. aber ihr seid nun mal zu zweit und da gehört das dazu
- jeder von euch muss kompromisse eingehen, damit die beziehung funktioniert. patchwork verlangt nun mal allen beteiligten verdammt viel ab. auch dem jungen.
- setz deine grenzen. dann bist du halt mal die "blöde". so läuft das nun mal. wichtig finde ich nur, dass das alles nicht nur aus einer überzogenen trotzreaktion heraus geschieht, sondern bedacht.

ich wünsche dir / euch ganz viel kraft!

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13. Juni 2011 um 7:01
In Antwort auf dottie_983290

Kopf hoch
hey,
erst einmal möchte ich dir sagen, dass du nicht allein bist in deiner situation. so geht es sehr sehr vielen (klar, wenn es immer mehr scheidungen gibt und so).
ich weiß, wenn man geburtstag hat, ist das alles besonders schlimm, aber lass das mal beiseite.
- du hast ziemlich lange zurück gesteckt und versucht, es den anderen recht zu machen. das ist löblich, aber es trägt nicht gerade dazu bei, dass ihr als gemeinschaft dauerhaft glücklich werdet. ich finde, du brauchst mehr egoismus und einen blick für deine eigenen bedürfnisse. wenn du es freundlich und erwachsen angehst, wird dir dein freund sicher in vielen punkten zustimmen, wenn du ihm deine allgemeine situation schilderst.
- du kennst die ex nicht. was echt irgendwie blöd ist. ladet sie auf nen kaffee ein. oder trefft euch mal sonstwo. aber in der kirche, das ist blöd. und an deinem geburtstag, nö, das finde ich auch nicht so prall.
- wenn ihr zusammen wohnt, ist es auch völlig ok, wenn er dir bescheid sagt (rechtzeitig!), wann der junge da ist. und wenn pläne sind, wird das halt abgestimmt. das hat ja nix mit nach erlaubnis fragen zu tun. aber ihr seid nun mal zu zweit und da gehört das dazu
- jeder von euch muss kompromisse eingehen, damit die beziehung funktioniert. patchwork verlangt nun mal allen beteiligten verdammt viel ab. auch dem jungen.
- setz deine grenzen. dann bist du halt mal die "blöde". so läuft das nun mal. wichtig finde ich nur, dass das alles nicht nur aus einer überzogenen trotzreaktion heraus geschieht, sondern bedacht.

ich wünsche dir / euch ganz viel kraft!

Danke
Hallo,

ich finde Deine Antwort sehr hilfreich. Und ich denke auch, dass man nicht aus einer Trotzreaktion heraus entscheiden sollte.
Grundsätzlich sehe ich das genauso. Nur manchmal wächst mir das alles über den Kopf hinaus und dann muss ich echt aufpassen, was ich sage und wie ich reagiere.
Ich werde künftig versuchen, klare Grenzen zu setzen, damit auch ich hier nicht auf der Strecke bleibe.
Ich danke Dir.

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14. Juni 2011 um 12:10

Hallo Pauline!

Ich finde, dass Du so, wie Du Dich in der Patchworkfamilie verhälst, echt sehr erwachsen und sehr einfühlsam. Das kann auch nicht jeder. Ich glaube es gibt so einige Stiefmütter, die ständig ihr Ego als Fahne nach oben schwingen, damit sie ja nicht benachteiligt werden! Das tust Du nicht und das verdient Respekt!!!
ABER...jetzt schließe ich mich auch anderen Antworten an, außer der, die das Kind mit "Kumpel" vergleicht (gehts noch??)...DU MUSST NATÜRLICH AUCH AN DICH DENKEN und klar Deine Grenzen setzen! Terminverschiebung ok. Aber wie schon gesagt, er muss es Dir rechtzeitig bescheid geben. Er muss lernen, dass Du auch eine entscheidende Rolle in der Patchwork Familie spielst! Und dass DU Deinen Platz verdienst! Ob Du die Ex wirklich in der Kirche kennen lernen willst, ist fraglich. Ich finde das keine gute Kennenlern Basis, deshalb hat Dein Freund es vielleicht abgelehnt, aber allein schon, dass Du die Bereitschaft hast sie kennen zu lernen, sollte er Dir hoch anrechnen! Ich bin mir sicher, dass nicht alle Frauen so sind. Viele machen bei der Ex dicht!

Fazit: Einfach ist es für uns "Stiefmütter" nie. Wir werden immer an Situation stoßen, wo wir uns ausgestossen fühlen, als Außenseiterin usw...das merke ich auch an mir, obwohl ich ein gutes Verhältnis auch zu der Ex habe und zu dem Kind meines Freundes. Aber es werden IMMER Situationen kommen, die schwierig für uns sind. Wir müssen nur lernen damit umzugehen oder es sein lassen, wenn der Preis dann doch zu hoch ist! Bleib so wie Du bist, ich finde es toll wie Du das machst, aber....denk auch an Dich!

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15. Juni 2011 um 15:21

Das freut mich für Dich,
Caro!

Trotzdem frage ich mich, warum Du Dich immer noch in den Patchwork Foren aufhälst? Es wird wohl IMMER die schönste und einfachste Variante sein, wenn man einen kinderlosen Freund hat, oder eine "ganz normale Familie" mit Mama und Papa und allem drum und dran, aber hier finden sich Menschen, die tatsächliche Ratschläge brauchen!!!! Verstehst Du? Es ist nämlich nicht immer einfach!!!! Und wenn man nun man den Partner liebt und eine gute Beziehung hat, dann wünscht man sich nämlich dass das alles funktioniert!!! Aufgeben kann jeder! Ich hätte mir z.b. meine Situation auch gern anders gewünscht, aber sie ist nun mal wie sie ist, dass dieser tolle Mann den ich habe nun mal ein Kind hat. Und es tut gut, wenn man sich hier mit Menschen austauschen kann, die ähnliche Probleme kennen!

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15. Juni 2011 um 16:49

Meinung
Grundsätzlich darf hier ja jeder seine Meinung sagen, das ist richtig Ich muss dazu sagen, dass ich bevor ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe, bereits eine Beziehung mit einem Vater von zwei Kindern hatte. Als das damals auseinander ging, habe ich mir geschworen, nie wieder einen Typen mit Kind!!! Dann hatte ich eine Beziehung, der Typ war über 40 und hatte noch gar kein Vorleben, was das anbelangt - der war nur Panne im Hirn!!! Also auch nicht gut
Als ich meinen jetzigen Freund kennenlernte, habe ich auch erstmal überlegt, ob ich mich noch mal auf so was einlasse. Das Problem ist natürlich, dass wir mit Ende 30 nicht mehr tauffrisch sind und es kaum noch Männer auf dem Markt gibt ohne Vorleben bzw. Frauen!!!
Es ist natürlich nicht immer einfach, wenn man selbst keine Kinder hat, sich in die Situation des anderen zu versetzen, der Kinder hat und umgekehrt. Kinder nehmen natürlich einen großen Teil Deiner Zeit in Anspruch. Bei uns ist ja auch nicht das Kind das Problem, sondern die Zeiteinteilung, die sein Vater und seine Mutter treffen. Ich habe in den letzten Tagen auch eines gelernt, nicht immer nur ja sagen, sondern einfach auch mal NEIN sagen. Und ich denke, wenn sowohl mein Freund als auch ich uns daran halten, wird das schon funktionieren.
Caro...grundsätzlich finde ich es auch toll, mein Leben selbst zu entscheiden und einen kinderlosen Freund zu haben. Aber man kann ja seinen Freund nicht nur nach Vorleben aussuchen. Und grundsätzlich muss ich Dir sagen, ist mein Freund ein toller Kerl. Er muss nur lernen, sich zu organisieren und seinem Kind auch mal das NEIN anbieten. Und wenn es dann eben noch das eine oder andere Mal bei uns knallt - na und - in jeder guten Küche brennt mal was an. Ich bin eh nicht der Typ Mensch, der immer den einfachsten Weg wählt.

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16. Juni 2011 um 13:07

Ich weiß ja was Du sagen willst,
liebe Caro und klar...warum jetzt hier in den Foren "rumheulen" wenn man selbst weiß worauf man sich eingelassen hat, aber genau das ist der Punkt. Ich finde, wenn man einer Beziehung zusagt, in der ein Partner bereits ein Kind hat, muss man für sich wissen, dass es nicht immer einfach sein wird. Ich war vorher total davon unberührt und unerfahren, ich hatte keine Ahnung! Und obwohl wir eine sehr harmonische Patchwork Family sind, ist es für mich trotzdem nicht immer einfach. Man muss vorher die Entscheidung treffen, ob man sich das antun will oder nicht, nicht Mitten drin! Und für Leute, die eben Mitten in der Beziehung sind und sich mit den kleinen alltäglichen Sorgen austauschen wollen, ist dieser Forum optimal! Wer würde denn einen am besten verstehen, wenn nicht derjenige, der das gleiche Schicksal hat?

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16. Juni 2011 um 14:21

Weiß man wirklich, worauf man sich da einlässt?
also ich kann caro ziemlich gut verstehen. ich glaube, stünde ich mit meinem heutigen wissen vor der wahl, mann mit kind(ern) oder nicht, würde ich auch nein sagen. einfach, weil es total anstrengend ist. und verliebtheit hin oder her, am anfang kann man sich noch lösen.

also ich meine kinderlose frau trifft auf mann mit anhang (egal, wo dieser lebt).
es ist nun mal nicht natürlich, sich ständig zu strecken und sich fragen auszusetzen, die für eine kinderlose frau nicht zum normalen leben gehören. eben weil man kein eigenes kind hat. und egal, wie sehr man (frau) es auch versucht, sich in die ex und in den partner und in die kinder hineinzufühlen, man wird immer nur an der oberfläche kratzen. das finde ich auch gar nicht schlimm, sondern ist einfach so, wie es ist. das ist doch vergleichbar mit anderen lebensabschnitten. in der grundschule war die klassenarbeit so unglaublich schwer. im studium vielleicht die diplomarbeit, später der erste job. und bei jeder stufe ist man, wenn es soweit war, emotional gereift. beim ersten (eigenen) kind wird es wieder so sein, auf ganz natürliche weise. die sache beim patchwork ist doch die, dass man die stufen zeugung, austragen, geburt und die ersten jahre einfach übersprungen hat und es nun mal schwierig ist, sich inerhalb von ein paar wochen auf etwas einzustellen, wofür die eigentlichen eltern jahre! zeit hatten. ist doch kein wunder, dass man sich überfordert fühlt!

eine gesunde partnerschaft zu führen ist auch ohne patchwork-extra schwierig genug. diese neuen (künstlichen) probleme müssen einfach nicht sein. es stimmt schon: warum sich das antun?!

und das sage ich, obwohl es bei mir echt gut funktioniert (momentan). es ist mega anstrengend und geht nur, wenn der partner absolutes verständnis für die wehwehchen seiner neuen liebe aufbringen kann, mit der alten beziehung auch wirklich abgeschlossen hat und sein leben nicht allein von schuldgefühlen den kindern gegenüber geprägt ist.

alles liebe und viel kraft wünsche ich dir!

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17. Juni 2011 um 9:42

Hör mal zu...
Ich denke erstmal sollte der Ton hier mal runtergeschraubt werden zwischen Dir und mir. Jeder hat seine persönliche Meinung, ich hab Dir bereits mehrmals geschrieben, dass ich Deine respektiere, also bitte ich Dich auch meine Meinung zu respektieren! Mein wie Du sagst freiheitsraubendes Gequatsche ist nix anderes als Verantwortung zeigen! Und ja, ich finde man muss vorher FÜR SICH SELBST sicher sein, wenn man Kinder in die Welt setzt oder heiratet, dass man das auch durchzieht!!!! Wenn der Partner sich entscheidet zu gehen, kann man nix machen, schließlich kann man niemanden zwingen! Aber seine eigene Entscheidung kann man sehr wohl gewissenhaft treffen!

Allerdings passieren natürlich auch mal solche Geschichten, dass gewisse Frauen "unabsichtlich" schwanger werden, dann es auch noch zu spät merken, so dass über eine Alternative nicht nachgedacht werden kann...und fertig ist der Braten! In so einer Situation sind sehr viele Männer! Und was nun? Sich dann unbedingt von ihnen abwenden?

Ich sage es Dir nochmal, weil Du mich anscheinend immer noch nicht richtig verstanden hast! ICH VERSTEHE WAS DU SAGEN WILLST!!!! Es ist auf alle Fälle einfacher mit einem Mann ohne Anhang! Und man kann sich definitiv davon distanzieren, wenn es einem zu viel ist! Aber das hier ist nun mal ein Patchwork Forum, hier suchen Menschen, die in einer Patchwork Beziehung leben Hilfe, hier suchen sie Rat, wie es funktionieren kann. Und deshalb finde ich solche Meinungen wie lass es doch einfach und meine Freiheit und hier und da einfach fehl am Platze, sorry!!!

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17. Juni 2011 um 15:35

Das sind FAST meine Worte...
In der Hinsicht, dass man keine Kinder in die Welt setzen sollte, wenn man nicht zu 100% sicher sein kann, dem Kind dauerhaft eine Familie bieten zu können, bin ich vollkommen einverstanden. Mir tun Trennungs oder Scheidungskinder selbst unglaublich leid! Aber das Leben ist nun mal leider anders, als diese Vorstellung. Wir nehmen ein Beispiel: Ein mann lernt eine Frau kennen, sie sind erst wenige Monate zusammen, sie wird ungewollt schwanger, merkt es als es schon zu spät ist, muss also das Kind austragen. Die beiden versuchen es noch eine ganze Weile mit einander, aber es geht nicht, weil sie merken, dass sie überhaupt nicht zusammen passen und das, was passiert ist, überhaupt nicht hätte passieren sollen, ausser, dass ein wundervoller Mensch so durch sie entstanden ist. Was ist dann mit diesen beiden Menschen? Haben sie nicht mehr das Recht auf eine neue Liebe, eine neue Beziehung, eine neue Chance? Habe ich Dich darin richtig verstanden?

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17. Juni 2011 um 15:44

Ach ja...
und was ist mit den Menschen, die urplötzlich von ihrem Partner verlassen werden? Die dann alleine mit dem Kind da sitzen, ob Mann oder Frau? Die gar keine SCHULD trifft, dass sie dem Kind keine dauerhaft lebende Familie bieten konnten? Was ist mit diesen Menschen? Sollen sie auf ewig dann allein bleiben? Du sagst Du hast psychologische Bildung Caro, dann wirst Du auch mit Sicherheit wissen, dass Kinder sich immer nach einer Familie sehnen. Viele Kinder sind ungern allein mit ihrer Mami oder ihrem Daddy. Natürlich hätten sie eine Wahl gehabt, hätten sie niemals zugelassen, dass die Familie zerbricht, aber die armen Würmchen haben keine Wahl. Und wenn der erste Schmerz verheilt ist, sind diese Kinder vielleicht IRGENDWANN auch mal froh, wenn ihr alleinerziehender Elternteil nicht mehr allein ist! Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dürfen wir uns diesen allein erziehenden nicht nähern? Somit wären 1/3 der Menscheit bis Lebensende allein. Denn wie Du ja mit Sicherheit weißt, jede 3. Ehe wird geschieden! Nicht meine Träume - aber leider die Realität!

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17. Juni 2011 um 17:08
In Antwort auf dixie_12308598

Hör mal zu...
Ich denke erstmal sollte der Ton hier mal runtergeschraubt werden zwischen Dir und mir. Jeder hat seine persönliche Meinung, ich hab Dir bereits mehrmals geschrieben, dass ich Deine respektiere, also bitte ich Dich auch meine Meinung zu respektieren! Mein wie Du sagst freiheitsraubendes Gequatsche ist nix anderes als Verantwortung zeigen! Und ja, ich finde man muss vorher FÜR SICH SELBST sicher sein, wenn man Kinder in die Welt setzt oder heiratet, dass man das auch durchzieht!!!! Wenn der Partner sich entscheidet zu gehen, kann man nix machen, schließlich kann man niemanden zwingen! Aber seine eigene Entscheidung kann man sehr wohl gewissenhaft treffen!

Allerdings passieren natürlich auch mal solche Geschichten, dass gewisse Frauen "unabsichtlich" schwanger werden, dann es auch noch zu spät merken, so dass über eine Alternative nicht nachgedacht werden kann...und fertig ist der Braten! In so einer Situation sind sehr viele Männer! Und was nun? Sich dann unbedingt von ihnen abwenden?

Ich sage es Dir nochmal, weil Du mich anscheinend immer noch nicht richtig verstanden hast! ICH VERSTEHE WAS DU SAGEN WILLST!!!! Es ist auf alle Fälle einfacher mit einem Mann ohne Anhang! Und man kann sich definitiv davon distanzieren, wenn es einem zu viel ist! Aber das hier ist nun mal ein Patchwork Forum, hier suchen Menschen, die in einer Patchwork Beziehung leben Hilfe, hier suchen sie Rat, wie es funktionieren kann. Und deshalb finde ich solche Meinungen wie lass es doch einfach und meine Freiheit und hier und da einfach fehl am Platze, sorry!!!

Mir
Brauchst du die korrekte Einnahme der Pille nicht zu erklären! Da war ich auch immer sehr gewissenhaft! Die Ex meines Partners wohl eher nicht! Ihn danach nicht zu wollen - gut, deine Meinung! Für mich aber vollkommen unverständlich! Was kann mein Mann denn dafür, wenn seine Ex bei der Verhütung schlampt? Er hat ihr dabei wohl vertraut, so wie viele Männer es tun! Aber gut, das ist ein anderes Thema!

Ich bin froh, wenn ich Dich missverstanden habe, obwohl ich nicht weiß was an der Aussage: "... und wer das Elend der Scheidungskinder nicht noch schlimmer machen will, sollte sich lieber von allein erziehenden Elternteilen lieber fernhalten!"?????

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17. Juni 2011 um 17:19
In Antwort auf dixie_12308598

Ach ja...
und was ist mit den Menschen, die urplötzlich von ihrem Partner verlassen werden? Die dann alleine mit dem Kind da sitzen, ob Mann oder Frau? Die gar keine SCHULD trifft, dass sie dem Kind keine dauerhaft lebende Familie bieten konnten? Was ist mit diesen Menschen? Sollen sie auf ewig dann allein bleiben? Du sagst Du hast psychologische Bildung Caro, dann wirst Du auch mit Sicherheit wissen, dass Kinder sich immer nach einer Familie sehnen. Viele Kinder sind ungern allein mit ihrer Mami oder ihrem Daddy. Natürlich hätten sie eine Wahl gehabt, hätten sie niemals zugelassen, dass die Familie zerbricht, aber die armen Würmchen haben keine Wahl. Und wenn der erste Schmerz verheilt ist, sind diese Kinder vielleicht IRGENDWANN auch mal froh, wenn ihr alleinerziehender Elternteil nicht mehr allein ist! Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dürfen wir uns diesen allein erziehenden nicht nähern? Somit wären 1/3 der Menscheit bis Lebensende allein. Denn wie Du ja mit Sicherheit weißt, jede 3. Ehe wird geschieden! Nicht meine Träume - aber leider die Realität!

Halblang
Heeeee Leute...nun mal halblang. Ich will nicht, dass Ihr Euch hier an die Gurgel geht.
Ich habe auch so gedacht wie Caro, am besten einen Mann ohne Anhang. Aber erstens ist das wie bereits geschrieben in meinem Alter fast aussichtslos und 2. Männer über 40 ohne Vorleben haben dezent gesagt auch irgendwie einen an der Klatsche!!! Sorry...reine Erfahrungswerte. Man kann es drehen und wenden wie man es will....Gegen Gefühle kommt man nicht an. Und man kann natürlich immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen, aber man kann sich auch Problemen stellen. Und ich glaube, wenn man es mit Fingerspitzengefühl angeht, wird man es auch packen. Ist halt nicht immer leicht und in diesen Situationen tut es einfach gut, sich mit anderen auszutauschen.

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17. Juni 2011 um 17:29

Wie sieht es denn nu aus?
hey pauline,

mich würde ernsthaft interessieren, wie es nun gelaufen ist. hattest du trotzdem einen schönen geburtstag?
hast du mit deinem freund gesprochen?

viele grüße und ein schönes wochenende!

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17. Juni 2011 um 18:42

Beide Seiten sind wichtig
Nun ich habe die Texte hier gelesen, das an die Gurgel gehoppse dann mehr oder minder ein wenig überflogen.
Fakt ist es hier, der Kindesvater macht ein wenig das was Sohnemann will. Stiefmami steht ein wenig auf dem Schlauch weil ihr heissgeliebter Freund der doch zu Beginn ihr nur absolute Loyalität schwor nicht dem Reiter auf dem Schimmel entspricht.

Nein mal vollkommen im Ernst. Die Männer streben danach ihren Rang zu behalten den sie sich bei ihrem Kind erhoffen. Da es aber den Kindern vollkommen egal ist eigentlich von wem sie die Liebe bekommen grade in einem Teenager Alter, stattdessen aber wirklich mehr zählt von wem erwarte ich das bessere Geschenk, wer unternimmt mehr mit mir und vor Allem aber wo darf ich mehr. Grade hier müssen Männer lernen so geht das nicht. Sie müssen mehr mit ihrer Partnerin kooperieren.
Schliesslich wird es so sein, das Kind entwickelt sich weiter, geht irgendwann seine Wege, doch die Beziehungen der Männer stehen immer auf dünnem Eis.

Ich selber lebe in der Konstellation Patchwork, seit aber nun 5 Jahren mit dem Vater und unserem Spross nun schon über 15 als reine Familie.
Ich kenne beide Seiten der Medallie, die Seite als Patchwork, wenn man das Kind immer wieder abgibt, immer wieder der Vater denkt oh nein noch mehr Watte bitte das arme Kind. So wie eben die Geschichte Vater Mutter Kind nun daheim alle zusammen.

Je schlimmer die Väter sich benehmen, dem Kind zeigen du hast eigentlich die Macht, desto schlimmer das Leben dann an solchen Tagen wenn der Besuch naht.
Bei uns war Gott sei Dank von Beginn an klar. Wir sind wir und bleiben das auch. Sicher unternahmen wir was, wie mal schwimmen gehen, mal in den Zoo oder eben mal hier oder dahin fahren. Jedoch machten wir uns nie zum "Sklaven" des Kindes.
Wir haben immer klar angesagt pass auf, bei uns gelten unsere Regeln, bei der Mutter eben andere Regeln. Wenn dir das nicht passt bei uns dann leb da wo du denkt da isset doch wunderbar.
Kiner in dem Alter besonders wie es hier beschrieben ist, ich bitte euch, das sind keine kleinen Weicheier bei denen man auf jedes Wort achten muss.
Dem Kind kann ich klare Ansagen machen. Da kann ich mal meckern wenn er nach dreimal Bitte immernoch nicht den Teller in der Geschirrspülmaschine hat und da kann ich sagen Nein das gehört mir.

Bei uns und ich betone wirklich UNS, war immer klar es gab keine Ansage Papa ist der Beste.
Nein unser Sohn und damit meine ich heute bewusst mein Sohn, er hat gelernt das Leben ist kein Ponyhof. Sein Entschluss bei uns zu leben kam von ihm, sein Entschluss mich Mama seit mehr als 3 Jahren zu nennen kam von ihm.
Nie habe ich ihn als ein "Anhängsel" betrachtet, er war immer integriert.
Unsere Erfahrung hat uns gelehrt, wir haben ihn als Mitglied unserer kleinen Familie gesehen. Sicher waren wir zu zweit, aber wir haben ihm klar gesagt er besucht uns, dies ist keine Pflicht, er kann es sich aussuchen, aber Pflichten hat er genauso wie daheim.
Eben dies war was wir förderten, ein gemeinsames Leben, wir redeten nicht darüber was bei seiner Mutter war, wir haben gelebt wie eine Familie die ihr Kind in der Woche in einem Internat hatte.
Dies hat uns dann nach nur einem vollen Jahr Patchwork dies gegeben, das er eben sagte er will bei uns leben. Und weiss Gott hatte er mehr Regeln und alles andere als bei seiner Mutter die lieber mit Ihren Freundinen redete, oder wegging ihn allein liess, so dass er machen konnte was er wollte.
Jedes andere Kind nach einer Trennung der Eltern von 5 Jahren Trennungszeit die das Kind kannte, so wie eben das er doch tun und lassen konnte bei ihr was er wollte, würde doch nicht eintauschen diese Freiheit mit zunehmenden Alter.
Er aber hat es. Es kam von ihm allein und nun was soll ich sagen, in all den Jahren sind wir eben Vater Mutter Kind geworden. Es geht, man kann es schaffen und ich liebe meinen Sohn sehr, ich würde immer für ihn kämpfen wie eine Löwin die ihr Junges verteidigt und das beweise ich täglich.
Die Frage vorab eigene weitere Kinder haben wir nicht, wir wollten keinen so grossen Altersunterschied, gehen beide arbeiten und jeder kann sich auf jeden verlassen. Finanzielle Hilfen gab es nie genauso wenig wie Unterhalt. Daher eben stellte sich die Frage nie weiter. Mein Mann fühlte sich für ein solch kleines Kind auch zu alt mit weit über 30, das sehe ich aber auch so dieser Altersunterschied Kind hier lebend und dann noch Nachwuchs das muss nicht sein.
Seit unser Sohn bei uns lebt, haben wir auch auf Grund eben der Situation das die Mutter nachher Null Interesse zeigte alle Rechte bekommen, haben wir nicht mehr was eben diesen Austausch angeht von Kind bei dem einen oder anderen. Das ist sicher auch unser Glück.
Jedoch weiss ich auch wie schwer es sein kann, was es an Kraft kostet und wie lange der Kampf innerlich ab und an ist sich zu fragen ob man am kommenden Tag wieder weiter machen will.
Man fühlt sich oft missverstanden, jedoch gemeinsam wenn es ein Gemeinsam gibt kann man es schaffen.
Sehr wichtig ist aber klare Absprachen, Ansagen, Regeln und eben die Stellungsebene welche Wünsche und Aussagen wiegen mehr. Paarebene, Kinderebene, Elternebene. Man darf nichts ausser Acht lassen. ... Allen einen sehr guten Weg es zu schaffen und die Kraft dazu.

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18. Juni 2011 um 8:58
In Antwort auf dottie_983290

Wie sieht es denn nu aus?
hey pauline,

mich würde ernsthaft interessieren, wie es nun gelaufen ist. hattest du trotzdem einen schönen geburtstag?
hast du mit deinem freund gesprochen?

viele grüße und ein schönes wochenende!

Schön
Wir haben mit einander gesprochen oder wollen wir mal so sagen, gestritten. Er ist dann doch nicht gefahren, das hat er eingesehen. Dann ging es um die künftige Gestaltung unserer Wochenenden. Er hat mich gebeten, bis zu den Sommerferien noch geduldig zu sein. Ich habe ihm gesagt, dass ich nach den Ferien eine andere Regelung möchte. Dass wir auch Wochenenden für uns haben! Bin gespannt.

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26. Juni 2011 um 4:05

Gehts noch
Bei mir ist es ja so, dass ich das Kind mag. Er kriegt halt sein schlechtes Gewissen nicht in den Griff und das macht das Ganze recht schwer.
Der Oberknaller ist eigentlich, dass er in dem Haus seiner Ex ja immer noch sämtliche Reparaturarbeiten erledigt und das ist ein absolutes NO-GO! Mal helfen, warum nicht, aber so nicht. Ich komme am Dienstag nach Hause und finde einen Aufgabenzettel von ihr. Ja gehts eigentlich noch? Ich tue mich momentan sehr schwer, ihm zu vertrauen.

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12. Juli 2011 um 20:43

Eskaliert
Wollte Euch mal wieder auf dem Laufenden halten. Bei uns ist die Situation eskaliert. Nach dem die Geschichte mit dem Geburtstag und den Reparaturarbeiten abgehakt war. Folgen Geschichte Nr. 3 und 4.
Nr. 3 ist, dass wir vor 2 Wochen abends zu seinem Sohn gefahren sind, um ein Laptop vorbei zu bringen. Er hat mir zwei Möglichkeiten gegeben, ich dürfte in einem Eiscafe warten oder im Auto. Ich habe dann im Auto gewartet, weil die Mutter seines Sohnes sich tierrisch aufgeregt hat, dass ich mit gefahren bin und sie wollte mich einfach nicht sehen. Siehe oben, die Trennung ist sieben Jahre her und wir sind seit einem Jahr zusammen. Also ich habe nichts damit zu tun.
Nr. 4 derzeit ist der Sohn mit seiner Mutter 3 Wochen in den Ferien an der Ostsee. Somit haben wir auch mal Zeit für uns. Gestern kam ein Anruf seines Sohnes, dass dieser sich entschieden hätte, sich am Sonntag an der Ostsee taufen zu lassen. Und PAPA ist eingeladen und fährt natürlich hin.
Frage mich langsam - wer bin ich in dieser Beziehung und wo ist mein Stellenwert?

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