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Frust und Ärger

18. Juli 2008 um 13:40 Letzte Antwort: 20. Juli 2008 um 12:43

Wir leben seit 5 Jahren unter einem Dach und ich fühle mich eingeengt. jetzt gabs mal wieder krach, weil wir was renovieren wollen und der schw.vater seine hilfe zugesagt hatte und sich in vieles einmischte (klar, es ist ja noch sein haus) aber mir ist der kragen geplatzt und ich habe ihm meine meinung gesagt, heftig. daß er eben alles besser weiß und er solls doch grad selber machen. dann hat er uns über die schw.mutter sagen lassen, daß er jetzt nicht mehr hilft. ich habe mich heute wegen meines tones entschuldigt, aber nicht wegen dem inhalt, das habe ich ganz deutlich gesagt. dann kam zuerst: das reicht nicht. mit mir könnte man nicht diskutieren, da ich immer davonlaufen würde. was jetzt auch nicht stimmt. das kam jetzt 2x vor, wo wir uns eben in die wolle kamen und ich dann weg bin - war mir halt dann so, ich hatte meine meinung gesagt und gut.

jetzt hilft er plötzlich wieder und ich komme mir total blöd vor - d.h. mein selbstwertgefühl hat einen ganz schönen knacks ab. ich hab mich ja nur für meinen heftigen ton entschuldigt und nicht aus dem grund, daß er jetzt wieder hilft - so auf die art: ohne ihn läuft eh nichts. ich fühl mich wirklich mies. am liebsten würde ich ausziehen.

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18. Juli 2008 um 20:31

Antwort
Also ich wollte nicht renovieren, das war mein Mann, der das haus mal bekommen soll. und ich darf ja mal meine meinung sagen, so sehe ich das. und daß er helfen wollte, ja das war nett. aber nach diesem streit hätte ich da gerne darauf verzichtet.

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18. Juli 2008 um 20:56

Zukunft
Du hast geschrieben, dass du dich eingeengt fühlst. Das war wohl die Ursache für den Streit. So wie ich zwischen den Zeilen lese, stehst du unter ständiger Beobachtung. Du bist auch schon weggelaufen. Wenn tutto bene wäre, wärst du nicht gegangen.

Kannst du dir denn vorstellen, die nächsten 10 Jahre so weiter zu leben? Steht dein Mann zu dir? Was wünscht du dir für die Zukunft? Hättest du die Kraft auszuziehen und deinen Weg alleine zu gehen?

Sich unterzuordnen bedeutet vielmals physische Probleme zu bekommen. Rückenprobleme, Schultern. Oder die Knie machen nicht mehr mit.

Ich wünsche dir viel Kraft und Energie.

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18. Juli 2008 um 21:32

Mißverständnis
Also das ganze habe ich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt. Ich würde mich hier nie einmischen, was bauliche massnahmen angeht, da mich das nichts angeht. ich halte mich da sehr zurück. der schw.vater war mit allem einverstanden und hat gesagt, daß wir das alles selber organisieren sollen und dennoch mischt er sich ein, z.b. ich sollte anrufen und was abklären, kurze zeit später kommt er her und hat ebenfalls dort angerufen oder ich sage ihm, daß der maler gesagt hat, man soll die pinsel in wasser reinmachen. nein, er macht es in terpintin weil man das schon immer so gemacht hat. da kommt man sich doch blöd vor und wenn ich da mal ausraste, ist das so verwunderlich?

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18. Juli 2008 um 21:35
In Antwort auf fannie_12289705

Zukunft
Du hast geschrieben, dass du dich eingeengt fühlst. Das war wohl die Ursache für den Streit. So wie ich zwischen den Zeilen lese, stehst du unter ständiger Beobachtung. Du bist auch schon weggelaufen. Wenn tutto bene wäre, wärst du nicht gegangen.

Kannst du dir denn vorstellen, die nächsten 10 Jahre so weiter zu leben? Steht dein Mann zu dir? Was wünscht du dir für die Zukunft? Hättest du die Kraft auszuziehen und deinen Weg alleine zu gehen?

Sich unterzuordnen bedeutet vielmals physische Probleme zu bekommen. Rückenprobleme, Schultern. Oder die Knie machen nicht mehr mit.

Ich wünsche dir viel Kraft und Energie.

Falsch ausgedrückt
also mit weglaufen habe ich gedacht, daß ich nach dem streit in meine wohnung gegangen bin. richtig weggegangen bin ich natürlich nicht. aber danke für die aufmunternden worte.
mein mann steht schon zu mir, da kann ich mich nicht beklagen.

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19. Juli 2008 um 9:45

Na dann
bevor es noch schlimmer wird..

Zieh einfach aus... Niemand zwingt dich dort zu bleiben..

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19. Juli 2008 um 13:48

Ich bin nicht für "klein beigeben"
aber ich denke, bei euch gab es Mißverständnisse, die man in einem ruhigen sachlichen Gespräch klären könnte. Oft ist es der Ton, der die Musik macht. Oft ist es auch die Art und Weise wie etwas gesagt wird. Wenn für dich klar ist, dass du weiterhin in diesem
Haus wohnen möchtest, dann sollten Lösungen gefunden werden, mit denen ihr leben könnt.
Denn in einer Umgebung, wo man sich am liebsten
nicht begegnet, da sollte man besser nicht leben. Das würde aber bedeuten, dass ihr ausziehen müßt. Du solltest ganz klar wissen und deinem Partner besprechen, wie euer Wohnen in der Zukunft aussehen kann und soll.
Gruß Melike

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19. Juli 2008 um 13:56
In Antwort auf melike13

Ich bin nicht für "klein beigeben"
aber ich denke, bei euch gab es Mißverständnisse, die man in einem ruhigen sachlichen Gespräch klären könnte. Oft ist es der Ton, der die Musik macht. Oft ist es auch die Art und Weise wie etwas gesagt wird. Wenn für dich klar ist, dass du weiterhin in diesem
Haus wohnen möchtest, dann sollten Lösungen gefunden werden, mit denen ihr leben könnt.
Denn in einer Umgebung, wo man sich am liebsten
nicht begegnet, da sollte man besser nicht leben. Das würde aber bedeuten, dass ihr ausziehen müßt. Du solltest ganz klar wissen und deinem Partner besprechen, wie euer Wohnen in der Zukunft aussehen kann und soll.
Gruß Melike

Distanz
Danke für Deine Antwort. Ich habe mir schon einiges überlegt. mein mann hat nochmals gesprochen, aber da hieß es nur, ich hätte überreagiert. auf jeden fall ist es noch sehr unangenehm für mich.
für mich habe ich jetzt beschlossen mehr auf distanz zu gehen. d.h. mein kind ist morgens im kiga und dann wird es abgeholt und danach gehen wir gleich in die wohnung und essen. danach wird sie schlafen gelegt und später wenn sie will, kann sie zu den schw.eltern. dort hole ich sie ab und gehe sofort hoch und bleibe nicht unten. ich habe mir vorgenommen, das in zukunft strikt einzuhalten.

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20. Juli 2008 um 12:43
In Antwort auf shan_12728870

Antwort
Also ich wollte nicht renovieren, das war mein Mann, der das haus mal bekommen soll. und ich darf ja mal meine meinung sagen, so sehe ich das. und daß er helfen wollte, ja das war nett. aber nach diesem streit hätte ich da gerne darauf verzichtet.

Das Kreuz der Dankbarkeit
Hallo elisabeth959,

vielleicht haste ja mal ein bisschen gelesen was ich schon gepostet habe...Also ich kann es verstehen, dass es nicht immer angenehm ist zu allem ja und amen zu sagen. Wir stecken in einer ähnlichen Situation. Mich hat es auch total angenervt dass man immer fragen sollte, einem andauernd hilfe angeboten wurde - obwohl man dienicht will...

Wir besprechen jetzt einfach das was ansteht mit dem SV, fragen auch mal ob er helfen kann. Das hilft!!! DU musst mal so bedenken, die SE stellen euch da ein Haus zur Verfügung, dass sie wohlmöglich jahrzehntelang abbezahlt haben,viel Mühr und Herzblut reingesteckt haben. Natürlich wollen Sie da mit einbezogen werden! Das heißt ja nicht dass sie alles bestimmen wollen, oder? Sagt er euch denn welche Farbe an die Wand soll, oder wie die Fliesen auszusehen haben? Wenn er beim Maler anruft etc, dann will er sicher nur helfen. Klar steckt da auch ein bisschen der Gedanke dahinter dass >er ja schon viel mehr Ahnung hat>. Hat er wahrscheinlich auch.

Vielleicht solltest ihr euch mal hinsetzen und ihm erklären, dass ihr sehr dankbar für die Fürsorge seid, aber eben auch eigene Erfahrungen machen müsst. Aber wenn möglich, gib ihnen das Gefühl sie mit einbeziehen zu wollen. Das erleichtert vieles und wenns schiefgeht, dann kann keiner sagen >habe ich euch doch gleich gesagt...>

Wünsche dir viel Glück!

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