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Friedliche Trennung, kennt Ihr das auch?

16. Oktober 2006 um 21:16

Hallo,

ich möchte hier von meiner Trennung erzählen um anderen Mut zu machen.
Ich war mit meinem Mann 11 Jahre verheiratet, wir haben zusammen drei wunderbare süsse Mädchen. Irgendwie hat es von anfang an nicht gestimmt zwischen uns, da wir jedoch beide streng katholisch erzogen wurden, wohnten wir nicht zusammen sondern haben blindlings ziemlich schnell geheiratet. Es gab auch noch andere Gründe, die tun hier aber nichts zur Sache!
Im Mai 2005 habe ich meinem Mann gesagt das ich nach langem hin und her überlegen die Trennung möchte. Für ihn war es ein Schock. Aber je mehr Zeit verging umso besser fühlte er sich dabei.

Da wir zusammen ein Einfamilienhaus haben, entschliessen wir uns dieses in ein Zweifamilienhaus umzubauen.
Ich hatte kurze Zeit später wieder eine Beziehung mit einem Mann den ich schon jahrelang kannte und der immer bei uns ein und aus gegangen war. Er war all die Jahre mein Traummann, und ist es heute noch!!
Mein Mann hat seit Dez. 05 eine Freundin und er ist so glücklich wie noch nie,(und ich auch!!)
Beim umbauen sind wir auf dem Endspurt und die Beziehung zwischen meinem Mann, seiner Freundin, meinem Freund und mir ist super. Und die Kinder kommen ganz gut damit klar, wir haben sie von Anfang an über alles informiert. Sie wussten wann und mit wem wir uns treffen, was wir planen, etc.
Nächstes Jahr werden wir uns scheiden lassen, jedoch werden wir ganz bestimmt beste Freunde bleiben, denn dies sind wir den Kindern und auch uns schuldig!
Ich wünschte mir, es würde mehr Paare geben die sich in Freundschaft trennen und nicht so lange warten bis man kein vernünftiges Wort mehr miteinander reden kann. Ganz schlimm finde ich es wenn Eltern um das Sorgerecht streiten.
Wann immer möglich sollte das Sorgerecht aufgeteilt werden. Die Kinder brauchen beide Elternteile und es ist nicht fair wenn die Kinder hin und her gerissen werden!(Ausnahmen gibt es immer, es gibt ja auch viele sehr schwierige Beziehungen!!)

Wie sind so Eure Erlebnisse bezüglich Trennung/Scheidung? Gibt es jemand unter Euch der auch ein sehr freundschaftliches Verhältnis hat trotz Trennung?

Herzliche Grüsse
Kisha04

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19. Oktober 2006 um 21:38

Neid!!!!!!!!
Das ist nicht böse gemeint, eigentlich freut mich das, weil es meine Meinung bestätigt, dass es sehr wohl auch nach der Trennung ein freundschaftliches Verhältnis zum Ex geben kann. Aber trotzdem spüre ich auch den Neid...
Bei mir ist es leider nicht so. Mein Ex und ich hatten über viele Jahre eine schwierige und belastende Ehe, die durch 2maliges Fremdgehen durch meinen Ex "gekrönt" wurde. Ich entschied mich dann für Trennung. Mein Ex stimmte widerwillig zu.
Den Kindern hatten wir folgende Besuchsregelung versprochen: 2 x Woche nachmittags, jedes 2. Wochenende und in der Woche, wo kein Papa-Wochenende ist, nach Lust und Laune auch noch einen 3. Nachmittag beim Papa.
Leider hat mein Ex die Endgültigkeit der Scheidung erst realisiert, als er von meiner neuen Beziehung erfuhr.
Mir geht es sehr gut mit meinem derzeitigen Partner.
Aber mein Ex leidet, weil er sich erst jetzt bewusst geworden ist, was er verspielt hat. Und seine Strategie, das alles zu verarbeiten: Erstens Kontaktverweigerung! Zwischen uns läuft alles nur via e-mail, sms und nur im Notfall via Telefon.
Zweitens hat er sich mit Nebenjobs eingedeckt, ohne das mit mir abzusprechen und Rücksicht auf meinen Dienstplan zu nehmen.
Die Folge:
Die versprochene Besuchsregelung wurde nicht eingehalten. Die Kinder sehen ihn nun jedes 2. Wochenende mit Übernachten, ansonsten Samstag oder Sonntag.
D.h. kein Alltag mehr mit dem Papa, mit mir hingegen nahezu nur Alltag...
Für die Kinder natürlich nicht ideal.
Dazu kommt, dass er den Kindern ständig vermittelt, dass sie das einzige Glück auf Erden sind, dass er jetzt noch hat. Und das ist für die Kinder natürlich eine enorme Belastung. Sie als Kinder sind für das Glück des erwachsenen Vaters verantwortlich. Und es müsste doch umgekehrt sein. Wir Erwachsenen haben Sorge zu tragen, dass es unseren Kindern gut geht.
Unsere Tochter (12J) fühlt sich stark verantwortlich für ihn, die Rollen verkehren sich immer mehr, unser Sohn verweigert die Verantwortung, indem er ziemlich massiv wieder auf "Kleinkind"-Reaktionen zurückgreift.
Zusätzlich stellt er sich vor den Kindern gerne als den Hauptschuldigen hin und wertet sich damit selbst ab. Da das Selbstgefühl eines Kindes zu einem großen Teil aus unbewusst verinnerlichten Anteilen beider Eltern besteht, ist das für sie natürlich auch belastend.

Und ich befürchte, dass das in den nächsten Jahren so bleiben wird...

Naja, euch und euren Kindern wünsche ich weiterhin alles Gute, toll, dass ihr den Kindern ein derartiges Konfliktlösungsmodell vorlebt!!
lg
Monika

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19. Oktober 2006 um 22:53
In Antwort auf janel_12049830

Neid!!!!!!!!
Das ist nicht böse gemeint, eigentlich freut mich das, weil es meine Meinung bestätigt, dass es sehr wohl auch nach der Trennung ein freundschaftliches Verhältnis zum Ex geben kann. Aber trotzdem spüre ich auch den Neid...
Bei mir ist es leider nicht so. Mein Ex und ich hatten über viele Jahre eine schwierige und belastende Ehe, die durch 2maliges Fremdgehen durch meinen Ex "gekrönt" wurde. Ich entschied mich dann für Trennung. Mein Ex stimmte widerwillig zu.
Den Kindern hatten wir folgende Besuchsregelung versprochen: 2 x Woche nachmittags, jedes 2. Wochenende und in der Woche, wo kein Papa-Wochenende ist, nach Lust und Laune auch noch einen 3. Nachmittag beim Papa.
Leider hat mein Ex die Endgültigkeit der Scheidung erst realisiert, als er von meiner neuen Beziehung erfuhr.
Mir geht es sehr gut mit meinem derzeitigen Partner.
Aber mein Ex leidet, weil er sich erst jetzt bewusst geworden ist, was er verspielt hat. Und seine Strategie, das alles zu verarbeiten: Erstens Kontaktverweigerung! Zwischen uns läuft alles nur via e-mail, sms und nur im Notfall via Telefon.
Zweitens hat er sich mit Nebenjobs eingedeckt, ohne das mit mir abzusprechen und Rücksicht auf meinen Dienstplan zu nehmen.
Die Folge:
Die versprochene Besuchsregelung wurde nicht eingehalten. Die Kinder sehen ihn nun jedes 2. Wochenende mit Übernachten, ansonsten Samstag oder Sonntag.
D.h. kein Alltag mehr mit dem Papa, mit mir hingegen nahezu nur Alltag...
Für die Kinder natürlich nicht ideal.
Dazu kommt, dass er den Kindern ständig vermittelt, dass sie das einzige Glück auf Erden sind, dass er jetzt noch hat. Und das ist für die Kinder natürlich eine enorme Belastung. Sie als Kinder sind für das Glück des erwachsenen Vaters verantwortlich. Und es müsste doch umgekehrt sein. Wir Erwachsenen haben Sorge zu tragen, dass es unseren Kindern gut geht.
Unsere Tochter (12J) fühlt sich stark verantwortlich für ihn, die Rollen verkehren sich immer mehr, unser Sohn verweigert die Verantwortung, indem er ziemlich massiv wieder auf "Kleinkind"-Reaktionen zurückgreift.
Zusätzlich stellt er sich vor den Kindern gerne als den Hauptschuldigen hin und wertet sich damit selbst ab. Da das Selbstgefühl eines Kindes zu einem großen Teil aus unbewusst verinnerlichten Anteilen beider Eltern besteht, ist das für sie natürlich auch belastend.

Und ich befürchte, dass das in den nächsten Jahren so bleiben wird...

Naja, euch und euren Kindern wünsche ich weiterhin alles Gute, toll, dass ihr den Kindern ein derartiges Konfliktlösungsmodell vorlebt!!
lg
Monika

Ich kann Deinen Neid gut verstehen!
Liebe Monika,

ich kann das gut verstehen dass Du etwas Neid verspürst. Denn ich denke jeder wünscht sich dass die Trennung so friedlich verläuft. Aber weisst Du es war ein hartes Stück Arbeit. Am Anfang war es ziemlich schwer, denn erstens hab ich meinem Mann sagen müssen dass ich eigentlich immer nur seinen besten Freund geliebt habe und zweitens waren wir gegen aussen eine heile Bilderbuchfamilie, und zwar so extrem dass viele Verwandte/Bekannte erst mal unter Schock standen.
Für meinen Mann ist erstmal die Welt zusammen gebrochen, obwohl er genau wusste dass es mit uns nicht zum Besten stand.
Er hat sich langsam erholt und schon nach ein paar Monaten wieder nach vorne geschaut. Wir haben viel über unsere Zukunft geredet, wie und wo wir wohnen sollen etc. Wir entschlossen uns das einfachste, vorallem für die Kinder. Darum haben wir unser Haus umgebaut in zwei Wohnungen, damit die Kinder ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen.
Weihnachten 2005 hat mein Mann seine Freundin kennen gelernt und dies war eine enorme Erleichterung. Obwohl ich ja glücklich war mit meinem Freund und ich meinen Mann nicht liebte, hat es mir am Anfang schon einen Stich versetzt, irgendwie hatte ich plötzlich Mühe damit, dass ich nicht mehr seine Nummer 1 war. Aber wir haben uns alle schnell an die neue Situation gewöhnt und mittlerweile ist es so, dass wir oft alle zusammen mit den Kindern unterwegs sind oder auch mal die Freundin meines Mannes und ich gemeinsam mit den Kindern was unternehmen. Wir sind nicht die besten Freundinnen, aber wir kommen ganz gut miteinander klar.

Vielleicht wird Eure Situation auch besser wenn Dein Ex Mann einen neue Beziehung hat in der er glücklich ist! Also bei mir hat sich dadurch sehr vieles zum Positiven geändert!

Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe dass sich bald etwas ändern wird!
Herzlichst
Kisha

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21. Oktober 2006 um 0:49
In Antwort auf cierra_12536047

Ich kann Deinen Neid gut verstehen!
Liebe Monika,

ich kann das gut verstehen dass Du etwas Neid verspürst. Denn ich denke jeder wünscht sich dass die Trennung so friedlich verläuft. Aber weisst Du es war ein hartes Stück Arbeit. Am Anfang war es ziemlich schwer, denn erstens hab ich meinem Mann sagen müssen dass ich eigentlich immer nur seinen besten Freund geliebt habe und zweitens waren wir gegen aussen eine heile Bilderbuchfamilie, und zwar so extrem dass viele Verwandte/Bekannte erst mal unter Schock standen.
Für meinen Mann ist erstmal die Welt zusammen gebrochen, obwohl er genau wusste dass es mit uns nicht zum Besten stand.
Er hat sich langsam erholt und schon nach ein paar Monaten wieder nach vorne geschaut. Wir haben viel über unsere Zukunft geredet, wie und wo wir wohnen sollen etc. Wir entschlossen uns das einfachste, vorallem für die Kinder. Darum haben wir unser Haus umgebaut in zwei Wohnungen, damit die Kinder ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen.
Weihnachten 2005 hat mein Mann seine Freundin kennen gelernt und dies war eine enorme Erleichterung. Obwohl ich ja glücklich war mit meinem Freund und ich meinen Mann nicht liebte, hat es mir am Anfang schon einen Stich versetzt, irgendwie hatte ich plötzlich Mühe damit, dass ich nicht mehr seine Nummer 1 war. Aber wir haben uns alle schnell an die neue Situation gewöhnt und mittlerweile ist es so, dass wir oft alle zusammen mit den Kindern unterwegs sind oder auch mal die Freundin meines Mannes und ich gemeinsam mit den Kindern was unternehmen. Wir sind nicht die besten Freundinnen, aber wir kommen ganz gut miteinander klar.

Vielleicht wird Eure Situation auch besser wenn Dein Ex Mann einen neue Beziehung hat in der er glücklich ist! Also bei mir hat sich dadurch sehr vieles zum Positiven geändert!

Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe dass sich bald etwas ändern wird!
Herzlichst
Kisha

Liebe Kisha!
Davon bin ich auch ausgegangen, dass das ein hartes Stück Arbeit war, ansonsten bekommt man keine friedliche Trennung hin.
Bei meiner Schwester z.B. läuft es seit Jahren auch sehr gut, weil sich auch beide einig waren, es für die Kinder so "leicht" wie möglich zu machen. Da ihre Kinder noch ziemlich klein waren, die neue Wohnung ihres Ex auch, fanden die Besuche die ersten Jahre immer bei meiner Schwester statt. Und das war für sie sicher auch sehr belastend (Sie war die "Verlassene"). Aber es hat sich gelohnt. Die Kinder haben eine tolle Beziehung zu ihrem Vater, beide mittlerweile neue Partner und alle kommen miteinander gut aus.

Was mich so bedrückt, ist die Tatsache, dass es meinen Kindern in der jetzigen Situation halt gar nicht gut geht.

Z.T. liegt es sicher daran, dass ich auch sehr schnell eine neue Beziehung hatte. Bei mir ist halt all die Jahre immer ein Stücken mehr an Liebe zerbrochen und ich habe mich über die Jahre immer stückenweise von meinem Ex innerlich verabschiedet.
Für die Kinder aber kam das dann natürlich ziemlich abrupt. Mein Ex hatte auch noch einige Zeit das Wohnrecht und für die Kinder wurde die Scheidung natürlich erst mit seinem Auszug spürbare Realität, mit all seinen Auswirkungen auf den Alltag.
Kaum haben sie aber begonnen zu trauern, hatte ich schon einen neuen Freund.
Da merke ich auch, dass mich ein bißchen das schlechte Gewissen plagt. Ich habe mit allem abgeschlossen, mir geht es gut und der Rest der Familie leidet noch.
Tja, und das andere Problem ist dann eben auch noch mein Ex, mit den bereits erwähnten Verhalten/Reaktionen auf Scheidung und neuer Freund.
Und da ich aus unserer langjährigen Beziehung weiß, dass er ein besonders "hartnäckiger Fall" ist, frage ich mich, ob sich da je was ändern wird.
Angeblich ist er seit Februar in Therapie, aber ich merke halt keine Veränderung und ich habe die Befürchtung, der Therapeut wird sich an ihm die Zähne ausbeißen...

Sowohl ich wie auch mittlerweile unsere Tochter, würden ihm eine Freundin wünschen. Aber das ist wirklich nicht absehbar, ob sich da jemals wieder etwas tun wird.
Seine Seitensprünge waren nämlich leider nicht folgenlos - er hat sich mit HIV infiziert.
Vorläufig ist er noch immer überzeugt davon, nur mich für immer und ewig zu lieben. Und daran wird er sehr lange festhalten, weil es ihm auch einen guten Grund liefert, sich nicht weiter damit auseinandersetzen zu müssen, ob und wie für ihn noch jemals eine Partnerschaft möglich sein wird. D.h. darauf zu hoffen, ist in meiner Situation leider nicht sehr realistisch.

Im Moment hoffe ich eher darauf, dass er es bald irgendwie den Kindern zu liebe schafft und später dann halt auch einmal für sich schafft, andere Perspektiven für sein Leben zu finden ...

Trotzdem, auch wenn sich so ein bißchen Neid bei mir rührt, ich freue mich, dass es euch so gut gelungen ist.
lg
Monika
PS: Schön finde ich, dass du zugeben konntest, dass du anfangs trotz aller Erleichterung auch Mühe damit hattest, als dein Ex seine neue Freundin kennenglernt hatte ...

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21. Oktober 2006 um 10:54
In Antwort auf janel_12049830

Liebe Kisha!
Davon bin ich auch ausgegangen, dass das ein hartes Stück Arbeit war, ansonsten bekommt man keine friedliche Trennung hin.
Bei meiner Schwester z.B. läuft es seit Jahren auch sehr gut, weil sich auch beide einig waren, es für die Kinder so "leicht" wie möglich zu machen. Da ihre Kinder noch ziemlich klein waren, die neue Wohnung ihres Ex auch, fanden die Besuche die ersten Jahre immer bei meiner Schwester statt. Und das war für sie sicher auch sehr belastend (Sie war die "Verlassene"). Aber es hat sich gelohnt. Die Kinder haben eine tolle Beziehung zu ihrem Vater, beide mittlerweile neue Partner und alle kommen miteinander gut aus.

Was mich so bedrückt, ist die Tatsache, dass es meinen Kindern in der jetzigen Situation halt gar nicht gut geht.

Z.T. liegt es sicher daran, dass ich auch sehr schnell eine neue Beziehung hatte. Bei mir ist halt all die Jahre immer ein Stücken mehr an Liebe zerbrochen und ich habe mich über die Jahre immer stückenweise von meinem Ex innerlich verabschiedet.
Für die Kinder aber kam das dann natürlich ziemlich abrupt. Mein Ex hatte auch noch einige Zeit das Wohnrecht und für die Kinder wurde die Scheidung natürlich erst mit seinem Auszug spürbare Realität, mit all seinen Auswirkungen auf den Alltag.
Kaum haben sie aber begonnen zu trauern, hatte ich schon einen neuen Freund.
Da merke ich auch, dass mich ein bißchen das schlechte Gewissen plagt. Ich habe mit allem abgeschlossen, mir geht es gut und der Rest der Familie leidet noch.
Tja, und das andere Problem ist dann eben auch noch mein Ex, mit den bereits erwähnten Verhalten/Reaktionen auf Scheidung und neuer Freund.
Und da ich aus unserer langjährigen Beziehung weiß, dass er ein besonders "hartnäckiger Fall" ist, frage ich mich, ob sich da je was ändern wird.
Angeblich ist er seit Februar in Therapie, aber ich merke halt keine Veränderung und ich habe die Befürchtung, der Therapeut wird sich an ihm die Zähne ausbeißen...

Sowohl ich wie auch mittlerweile unsere Tochter, würden ihm eine Freundin wünschen. Aber das ist wirklich nicht absehbar, ob sich da jemals wieder etwas tun wird.
Seine Seitensprünge waren nämlich leider nicht folgenlos - er hat sich mit HIV infiziert.
Vorläufig ist er noch immer überzeugt davon, nur mich für immer und ewig zu lieben. Und daran wird er sehr lange festhalten, weil es ihm auch einen guten Grund liefert, sich nicht weiter damit auseinandersetzen zu müssen, ob und wie für ihn noch jemals eine Partnerschaft möglich sein wird. D.h. darauf zu hoffen, ist in meiner Situation leider nicht sehr realistisch.

Im Moment hoffe ich eher darauf, dass er es bald irgendwie den Kindern zu liebe schafft und später dann halt auch einmal für sich schafft, andere Perspektiven für sein Leben zu finden ...

Trotzdem, auch wenn sich so ein bißchen Neid bei mir rührt, ich freue mich, dass es euch so gut gelungen ist.
lg
Monika
PS: Schön finde ich, dass du zugeben konntest, dass du anfangs trotz aller Erleichterung auch Mühe damit hattest, als dein Ex seine neue Freundin kennenglernt hatte ...

Liebe Monika
Ja, ich muss zugeben, Dein Fall ist äusserst schwierig. Mit dem HIV wird es Dein Ex Mann äusserst schwer haben eine neue Partnerin zu bekommen. Vielleicht klammert er sich deshalb so an Dich und Eure Kinder, weil es sich sehr bewusst ist, dass seine Chancen sehr gering sind, selber nochmals eine Familie zu haben.
Wenn Kinder im Spiel sind ist es sowieso immer sehr schwierig. Mir war es immer ein Anliegen, dass ich das bestmöglichste für die Kinder mache, aber ich wusste ja am Anfang auch nicht wie mein Mann reagieren würde. Hätte er sich quer gestellt und versucht mich zu halten hätten wir uns auch völlig zerstritten und dann wäre eine friedliche Lösung nie möglich gewesen. Bei mir war einfach das absolut glücklichste was geschehen konnte eine neue Freundin für meinen Mann. Und zwar nicht irgendeine die für ein paar Wochen/Monate bleibt sondern einfach eine dauerhafte Beziehung.

Du kannst nur versuchen, Deine Kinder zu schützen und trotzdem Verständnis für Deinen Ex MAnn zu haben, denn er ist in einer äusserst schwierigen LAge, wobei er sich natürlich selber dahin gebracht hat und ich weiss nicht wie ich reagieren würde, wenn ein Partner von mir fremdgehen würde.

Es ist sehr schwer, aber ich hoffe dass es für Dich und vor allem für Deine Kinder bald etwas besser wird.
Vielleicht hilft mal ein ehrliches Gespräch mit Deinem Ex Mann. Nimm Dir mal Zeit und höre Dir seine Sorgen an, mach ihm klar dass es so für die Kinder sehr schwer ist und dass es für Dich nie mehr ein zurück geben wird zu ihm. Den Kindern zuliebe soll es sich doch bemühen das Beste daraus zu machen. Das tönt jetzt vielleicht zu einfach und Du hast sicher schon vieles probiert, aber manchmal hilft ein offenes Gespräch bei der man die Gegenseite anhört und anschliessend seine Anliegen offenlegt!!

Liebe Grüsse
Kisha

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31. Oktober 2006 um 19:38

Manchmal würde ich auch gerne davon laufen......
Hallo Cora,

weisst Du wir bemühen uns zwar immer um ein friedliches miteinander, jedoch gibt es auch immer wieder Zeiten bei denen ich am liebsten davon laufen würde. Der Vater meiner Kinder und ich sind eigentlich so unterschiedlich, dass es immer wieder Probleme gibt. Aber weil es uns wichtig ist trotz allem immer gemeinsam für die Kinder da zu sein finden wir immer wieder einen Weg miteinander klar zu kommen. Aber manchmal ist es auch mir zuviel und ich würde am liebsten die Kinder einpacken und weit weg gehen. Aber dann siegt wieder die Vernunft und die trüben Wolken sind schnell wieder weg. Natürlich auch oder besser gesagt vor allem dank meinem Freund, der immer für mich da ist und sich meine Sorgen anhört und sich mit mir gemeinsam über meinen Ex aufregt. Aber es ist wirklich im Grossen und Ganzen sehr friedlich. Doch nächstes Jahr kommt die Scheidung und was mich da wirklich erwartet von meinem Ex kann ich nicht beurteilen, ich hoffe einfach das wir alles friedlich lösen können.

Du bist natürlich in einer besonders schwierigen Situation und ich wüsste auch nicht was ich da machen könnte. Freundschaft kannst Du nicht erzwingen, aber dafür hoffen dass ihm eines Tages ein Licht aufgeht und er merkt was für einen tollen Sohn er hat. Denn Kinder sind das allebeste auf der Welt und zwei Menschen die miteinander ein solch grosses Wunder vollbracht haben sind für immer ein wenig zusammengeschweisst!

Liebe Grüsse und alles Gute für Dich
Kisha

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2. November 2006 um 14:57

Ja...
da kann ich mitreden! Wir haben uns nach 7 Jahren scheiden lassen (haben eine Tochter gemeinsam) Nach der Trennung haben wir noch 2 Monate zusammen gelebt, bis er eine Wohnung gefunden hatte und dann ist er ausgezogen. Für unsere Kleine war es natürlich ein Schock. Wir wußten von Anfang an, dass wir es unserem Schatz so leicht wie möglich machen wollten. Trotz allem ist es ihr in der Zeit nicht sehr gut gegangen. Mittlerweile ist das schon über 1 Jahr her und sie kommt echt gut damit klar. Ich habe auch von Anfang an das gemeinsame Sorgerecht wollen. Wir kümmern uns beide um sie. Sie wohnt zwar hauptsächlich bei mir, aber er kommt sie unter der Woche besuchen, macht mit ihr bei uns (mein neuer Partner und ich) die Hausaufgaben mit der Kleinen und am WE schläft sie immer bei ihm. Auch er hat wieder eine neue Freundin, die auch einen kleinen Sohn hat. Die beiden verstehen sich auch sehr gut. Mein Ex und ich haben täglich Kontakt und wir verstehen uns wirklich sehr sehr gut. Wir gehen auch gemeinsam auf Elternabende in der Schule und dgl. Ich bin wirklich froh, dass es so abgelaufen ist. Ich bin nämlich selbst ein SCheidungskind und meine Eltern schafften dies leider nicht und es wurde viel zu viel auf dem Rücken der Kinder (insbesondere meiner Schwester, welche jünger ist als ich) ausgetragen. So etwas find ich nicht in Ordnung. Ich finde es auch nicht ok, wenn Frauen sich so an den MÄnnern rächen. Es gibt keine Garantie für die Liebe. Wenn sich ein Mann z.B. in eine andere verliebt, kann man das nicht ändern. Dann sollte trotzdem die Frau zuerst an ihre Kinder denken und nicht an sich selbst. Leider kenne ich genügend Fälle, die die Kinder einfach nicht mehr zu ihrem Vater lassen usw. So etwas darf nicht sein. Die Kinder können überhaupt nichts dafür wenn sich Mama und Papa nicht mehr verstehen!

Freut mich aber auch mal zu lesen, dass wir doch noch ein paar wenige sind, die es vernünftig ablaufen lassen!

lg
Lori

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2. November 2006 um 22:06
In Antwort auf maria_12164482

Ja...
da kann ich mitreden! Wir haben uns nach 7 Jahren scheiden lassen (haben eine Tochter gemeinsam) Nach der Trennung haben wir noch 2 Monate zusammen gelebt, bis er eine Wohnung gefunden hatte und dann ist er ausgezogen. Für unsere Kleine war es natürlich ein Schock. Wir wußten von Anfang an, dass wir es unserem Schatz so leicht wie möglich machen wollten. Trotz allem ist es ihr in der Zeit nicht sehr gut gegangen. Mittlerweile ist das schon über 1 Jahr her und sie kommt echt gut damit klar. Ich habe auch von Anfang an das gemeinsame Sorgerecht wollen. Wir kümmern uns beide um sie. Sie wohnt zwar hauptsächlich bei mir, aber er kommt sie unter der Woche besuchen, macht mit ihr bei uns (mein neuer Partner und ich) die Hausaufgaben mit der Kleinen und am WE schläft sie immer bei ihm. Auch er hat wieder eine neue Freundin, die auch einen kleinen Sohn hat. Die beiden verstehen sich auch sehr gut. Mein Ex und ich haben täglich Kontakt und wir verstehen uns wirklich sehr sehr gut. Wir gehen auch gemeinsam auf Elternabende in der Schule und dgl. Ich bin wirklich froh, dass es so abgelaufen ist. Ich bin nämlich selbst ein SCheidungskind und meine Eltern schafften dies leider nicht und es wurde viel zu viel auf dem Rücken der Kinder (insbesondere meiner Schwester, welche jünger ist als ich) ausgetragen. So etwas find ich nicht in Ordnung. Ich finde es auch nicht ok, wenn Frauen sich so an den MÄnnern rächen. Es gibt keine Garantie für die Liebe. Wenn sich ein Mann z.B. in eine andere verliebt, kann man das nicht ändern. Dann sollte trotzdem die Frau zuerst an ihre Kinder denken und nicht an sich selbst. Leider kenne ich genügend Fälle, die die Kinder einfach nicht mehr zu ihrem Vater lassen usw. So etwas darf nicht sein. Die Kinder können überhaupt nichts dafür wenn sich Mama und Papa nicht mehr verstehen!

Freut mich aber auch mal zu lesen, dass wir doch noch ein paar wenige sind, die es vernünftig ablaufen lassen!

lg
Lori

Hallo Loreley
danke für Deinen Beitrag. Ich finde es schön dass sich jemand gemeldet hat der auch positive Erfahrungen gemacht hat. Ich denke würde man nicht so lange warten bis man kein vernünftiges Wort mehr miteinander wechseln kann, gäbe es bei vielen weniger Probleme. Hätte ich gewartet mit der Trennung von meinem Mann, hätten wir uns bestimmt auch nur noch gestritten. Ich habe rechtzeitig den "Absprung" geschafft und bin wirklich sehr froh darüber. Egal welchen Ärger wir auch haben, wir haben immer das gemeinsame Zeil es für die Kinder nicht all zu schwierig zu machen.

Schlimm finde ich wenn sich Kinder zwischen Mama und Papa entscheiden müssen. Ich glaube wäre ich in dieser Situation, würde ich wohl eher auf das Sorgerecht verzichten, sofern ich das Gefühl hätte das meine Kinder bei meinem (Noch) Mann gut aufgehoben wären. Aber zum Glück ist dies bei uns nicht der Fall und ich bin sehr froh. Es hätte auch anders ausgehen können.

LG Kisha

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10. November 2006 um 0:48

Freundschaftliches verhältnis?
kommt drauf an, was du darunter verstehst
sie kann wegen dem kind anrufen oder das wir uns vielleicht treffen
dann ist sendepause - geld gibts sowieso keines
sie sucht zwar immer den kontakt, aber für mich ist sie gestorben - ganz einfach
für mich ist sie max noch die mutter meines sohnes
sie kriegt familienbeihilfe - das kind wohnt 50% bei mir - hat auch alles doppelt
es liebt aber beide, das soll es haben - sie glaubt natürlich sie sei besonders sozial weil sie mich noch nicht angezeigt hat - wofür sollte sie eigentlich was kriegen - normalerwiese müßte ich die halbe familienbeihilfe bekommen - aber die schenk ich ihr damit sie mit ihrem kasper über die runden kommt

habe ich richtig verstanden, das ihr euer gemeinsames einfamilienhaus in ein zweifamilienhaus umgebaut habt und jetzt mit eurem neuen partner darin zusammen wohnt?
mit den kindern - und die neuen habe gleich ihre kinder mitgebracht
oder wie darf ich das verstehen?

das sind wir unseren kindern schuldig - irgendwie glaube ich ich bin zu dämlich das zu kapieren - das kanns jetzt nicht sein oder?

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10. November 2006 um 1:08
In Antwort auf cierra_12536047

Ich kann Deinen Neid gut verstehen!
Liebe Monika,

ich kann das gut verstehen dass Du etwas Neid verspürst. Denn ich denke jeder wünscht sich dass die Trennung so friedlich verläuft. Aber weisst Du es war ein hartes Stück Arbeit. Am Anfang war es ziemlich schwer, denn erstens hab ich meinem Mann sagen müssen dass ich eigentlich immer nur seinen besten Freund geliebt habe und zweitens waren wir gegen aussen eine heile Bilderbuchfamilie, und zwar so extrem dass viele Verwandte/Bekannte erst mal unter Schock standen.
Für meinen Mann ist erstmal die Welt zusammen gebrochen, obwohl er genau wusste dass es mit uns nicht zum Besten stand.
Er hat sich langsam erholt und schon nach ein paar Monaten wieder nach vorne geschaut. Wir haben viel über unsere Zukunft geredet, wie und wo wir wohnen sollen etc. Wir entschlossen uns das einfachste, vorallem für die Kinder. Darum haben wir unser Haus umgebaut in zwei Wohnungen, damit die Kinder ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen.
Weihnachten 2005 hat mein Mann seine Freundin kennen gelernt und dies war eine enorme Erleichterung. Obwohl ich ja glücklich war mit meinem Freund und ich meinen Mann nicht liebte, hat es mir am Anfang schon einen Stich versetzt, irgendwie hatte ich plötzlich Mühe damit, dass ich nicht mehr seine Nummer 1 war. Aber wir haben uns alle schnell an die neue Situation gewöhnt und mittlerweile ist es so, dass wir oft alle zusammen mit den Kindern unterwegs sind oder auch mal die Freundin meines Mannes und ich gemeinsam mit den Kindern was unternehmen. Wir sind nicht die besten Freundinnen, aber wir kommen ganz gut miteinander klar.

Vielleicht wird Eure Situation auch besser wenn Dein Ex Mann einen neue Beziehung hat in der er glücklich ist! Also bei mir hat sich dadurch sehr vieles zum Positiven geändert!

Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe dass sich bald etwas ändern wird!
Herzlichst
Kisha

Also das ist der absolute hammer,
sein bester freund, fickt die frau die er geliebt hat, weil sie seinen besten freund immer geliebt hat - da kommt sie erst nach 11 jahren und 3 kindern drauf - und dann wohnen sie gemeiensam und unternehmen gemeinsam was oder dei frauen unternehmen mit den kindern gemiensam etwas

ist das ein fake?
welches verständnis sollte ich dafür aufbringen, wenn meine frau nach 11 jahren ehe und 3 gemeinsamen kindern mir beichtet, dass sie sowieso nur immer meinen besten freund geliebt hat und mich jetzt verlassen will
und besser noch - die kinder nimmt sie natürlich mit weil sie ist ja die frau
und der überhammer - dann rühmt sie sich, dass sie sich mit dem exmann so gut versteht und er immer die kinder sehen darf
bitte sie mir nicht böse - aber du brauchst einen neurologen - sorry
du würdest max noch eine email v mir kriegen

der absolute wahnsinn - die welt steht nicht mehr lange
was kommt als nächstes - der bruder mit der schwester oder der sohn mit der mutter
ist das die klimaerwärmung? - ich packs nicht

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10. November 2006 um 15:44
In Antwort auf julia_12937580

Also das ist der absolute hammer,
sein bester freund, fickt die frau die er geliebt hat, weil sie seinen besten freund immer geliebt hat - da kommt sie erst nach 11 jahren und 3 kindern drauf - und dann wohnen sie gemeiensam und unternehmen gemeinsam was oder dei frauen unternehmen mit den kindern gemiensam etwas

ist das ein fake?
welches verständnis sollte ich dafür aufbringen, wenn meine frau nach 11 jahren ehe und 3 gemeinsamen kindern mir beichtet, dass sie sowieso nur immer meinen besten freund geliebt hat und mich jetzt verlassen will
und besser noch - die kinder nimmt sie natürlich mit weil sie ist ja die frau
und der überhammer - dann rühmt sie sich, dass sie sich mit dem exmann so gut versteht und er immer die kinder sehen darf
bitte sie mir nicht böse - aber du brauchst einen neurologen - sorry
du würdest max noch eine email v mir kriegen

der absolute wahnsinn - die welt steht nicht mehr lange
was kommt als nächstes - der bruder mit der schwester oder der sohn mit der mutter
ist das die klimaerwärmung? - ich packs nicht

Sag mal du bist ja wohl ziemlich schräg
hast keinen anstand und schreibst schlimmer als ein teenie, drückst dich aus wie ein asozialer kotzbrocken.
was weisst du schon von mir dass du es wagst so einen scheiss zu schreiben? in meinem leben ist überhaupt nichts normal gelaufen, meine kindheit war die hölle, meinen mann wollt ich nicht heiraten, habe mich aber mit 17 jahren unter druck setzten lassen. mein mann hat mir damals gesagt wenn ich ihn verlasse bringt er sich um. was sollte ich da als 17 jährige die in der familie schon mal sowas erlebt hat tun???
ich nehme ihm auch die kinder nicht weg, denn wenn du meinen beitrag wirklich gelesen hättest, wüsstest du dass wir die kinder GEMEINSAM erziehen. und dass wir uns untereinander so gut verstehen ist für mich ein grosses geschenk.
Wir wohnen auch noch nicht mit unseren neuen Partnern zusammen, und unsere Partner haben keine Kinder.
Nur weil du ev selber einen scheiss erlebt hast musst du nicht so überempfindlich reagieren nur weil du neidisch bist.
Was sagst du denn zu den frauen, die ihren männern den umgang mit den kindern verbieten, die ihre männer ausnehmen?
was ist so schlimm daran dass mein mann und ich jetzt beide sehr glücklich sind und die kinder nicht darunter leiden? das ist doch etwas was sich jeder nur wünschen kann.
hätte ich so weiter machen sollen? bei meinem mann bleiben, meine gesundheit, meine psyche ruinieren? wär das denn besser gewesen für die familie??
also bitte, bevor du so rasend wütend unschöne beschimpfungen in die welt setzt, solltest du dich besser informieren bevor du leute hier im forum einfach so angreiffst.

LG Kisha

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10. November 2006 um 17:38
In Antwort auf julia_12937580

Freundschaftliches verhältnis?
kommt drauf an, was du darunter verstehst
sie kann wegen dem kind anrufen oder das wir uns vielleicht treffen
dann ist sendepause - geld gibts sowieso keines
sie sucht zwar immer den kontakt, aber für mich ist sie gestorben - ganz einfach
für mich ist sie max noch die mutter meines sohnes
sie kriegt familienbeihilfe - das kind wohnt 50% bei mir - hat auch alles doppelt
es liebt aber beide, das soll es haben - sie glaubt natürlich sie sei besonders sozial weil sie mich noch nicht angezeigt hat - wofür sollte sie eigentlich was kriegen - normalerwiese müßte ich die halbe familienbeihilfe bekommen - aber die schenk ich ihr damit sie mit ihrem kasper über die runden kommt

habe ich richtig verstanden, das ihr euer gemeinsames einfamilienhaus in ein zweifamilienhaus umgebaut habt und jetzt mit eurem neuen partner darin zusammen wohnt?
mit den kindern - und die neuen habe gleich ihre kinder mitgebracht
oder wie darf ich das verstehen?

das sind wir unseren kindern schuldig - irgendwie glaube ich ich bin zu dämlich das zu kapieren - das kanns jetzt nicht sein oder?

Hallo Gonzo,
ich habe Dir eine private Nachricht schicken wollen, dies hat leider nicht geklappt. Sobald dies wieder möglich ist, versuch ichs nochmals.

LG Kisha

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10. November 2006 um 18:52
In Antwort auf julia_12937580

Freundschaftliches verhältnis?
kommt drauf an, was du darunter verstehst
sie kann wegen dem kind anrufen oder das wir uns vielleicht treffen
dann ist sendepause - geld gibts sowieso keines
sie sucht zwar immer den kontakt, aber für mich ist sie gestorben - ganz einfach
für mich ist sie max noch die mutter meines sohnes
sie kriegt familienbeihilfe - das kind wohnt 50% bei mir - hat auch alles doppelt
es liebt aber beide, das soll es haben - sie glaubt natürlich sie sei besonders sozial weil sie mich noch nicht angezeigt hat - wofür sollte sie eigentlich was kriegen - normalerwiese müßte ich die halbe familienbeihilfe bekommen - aber die schenk ich ihr damit sie mit ihrem kasper über die runden kommt

habe ich richtig verstanden, das ihr euer gemeinsames einfamilienhaus in ein zweifamilienhaus umgebaut habt und jetzt mit eurem neuen partner darin zusammen wohnt?
mit den kindern - und die neuen habe gleich ihre kinder mitgebracht
oder wie darf ich das verstehen?

das sind wir unseren kindern schuldig - irgendwie glaube ich ich bin zu dämlich das zu kapieren - das kanns jetzt nicht sein oder?

Hallo Gonzo leider geht das versenden von Privat Nachrichten im Moment nicht, dann halt so.......
Hallo Gonzo,

ich muss dich warnen, es könnte eine lange mitteilung werden aber wie ich mittlerweile gesehen habe, schreibst du gerne lange. also als erstes als ich deine antwort auf meinen beitrag gelesen habe, war ich total sauer. dies hast du sicher an meiner antwort gemerkt. ich habe aber danach deine letzten beiträge im forum gelesen und fand da die erklärung.
es ist nicht schön was du erlebt hast und ein mensch der keine liebe bekommt bzw. keine liebe verschenken kann geht irgendwann ein.
ich möchte dir etwas über meine situation erzählen. ich bin die älteste von vier kindern, ich habe drei kleinere brüder. wir sind gegen aussen hin sehr streng katholisch erzogen worden. ich sage darum nach aussen hin, weil mein vater uns kinder misshandelt hat, wir waren oft mit blauen flecken übersäät doch keiner um uns herum schien das wirklich wahrgenommen zu haben, dies ist aber ein andrees thema. meine mutter war schwer depressiv und übergab mir schon mit 7 jahren die rolle des "hausmütterchens".sie lag den ganzen tag im bett und war nicht ansprechbar. merhmals hat sie versucht sich das leben zu nehmen, wobei von aussenstehenden personen immer mir die schuld gegeben wurde, ich hätte sie mehr unterstützen sollen. (noch mehr? dachte ich dann bei mir, geht gar nicht. hatte ja so kaum zeit für meine schule.)
schon mit 12 Jahren ging ich nebenbei babysitten und wünschte mir, ich möchte früh kinder haben, eine eigene glückliche familie, ein schönes daheim, geborgenheit die ich bis anhin nirgendwo bekam. aber ich dacht immer, wer will den so eine wie mich? ich hatte absolut kein selbstwertgefühl.
als ich mit 16 meinen mann und seinen freund kennenlernte, verliebte ich mich sofort in den freund meines mannes. leider hatte der gerade eine beziehung hinter sich und war ziemlich verschlossen und traurig, ich bin einfach nicht an ihn herangekommen.
mein mann hingegen hing wie eine klette an mir, was mir sehr schmeichelte, war es doch das erste mal dass sich wirklich jemand für mich interessierte. aber mit zunehmender dauer unserer beziehung wusste ich das geht nie gut, da wir zu verschieden sind und ich einen andern liebte.
ich wollte schluss machen, aber da kam ich böse auf die welt. mein mann drohte mir und sagte, wenn ich ihn verlassen würde, dann werde er sich umbringen indem er gegen einen baum fährt. genau dieser satz verunmöglichte mir wirklich schluss zu machen, da ich sowas nie wieder erleben wollte.
also kam was kommen musste, ich heiratete 1995. alle waren glücklich und ich stand vor den scherben meines lebens. ich dachte, "was erwartest du noch vom leben?" da ich keine ausbildung abgeschlossen habe, sondern eben auf druck von meinem mann darauf verzichtet habe, wusste ich das einzige gute was ich zustande bringen kann sind kinder. ich weiss es war im nachhinein völlig egoistisch, aber ich stehe dazu. ich sah es als meine einzige aufgabe in dieser beziehung an. also wurde ich einen monat nach der hochzeit schwanger und hatte mit 23 jahren bereits drei kinder und eine fehlgeburt hinter mir.
mein mann und ich hatten sehr viel meinungsverschiedenheiten, ich durfte nicht weg, er hat mich eingesperrt, konnte keinem hobby nachgehen, hatte keine zeit für mich. ich war nur alleine zu hause, war für kinder,haushalt verantwortlich und vor lauter einsamkeit und fehlender geborgenheit wurde ich krank. ich hatte migräneanfälle bis zu drei mal pro woche. erschwerend kam hinzu dass der freund meines mannes zweimal pro woche bei uns war und mir sozusagen vor der nase herumgetanzt ist. dazu muss ich sagen, es ist absolut nichts gelaufen zwischen dem freund meines mannes und mir bis ich mich getrennt habe.
im frühling 2005 war ich körperlich und psychisch so am ende, da hab ich meinem mann gesagt dass es nicht mehr geht. es war ein riesiger schock für ihn und allle um uns herum. er hatte sich aber ziemlich schnell gefangen und dann haben wir angefangen zu reden und dabei kam herraus dass er auch von anfang an nicht so ein gutes gefühl hatte, mich aber trotzdem nicht loslassen wollte und da wir so streng katholisch erzogen wurden konnten wir unser zusammenleben auch nicht testen vor der ehe. (genau genommen haben wir auch immer nur mit einem schelchten gewissen miteinander geschlafen, was für mich wenn ich jetzt zurück denke absoluter horror war, dass ich mich vom glauben so unter druck setzen liess.)
also nachdem wir viel geredet haben, lief alles wie von selbst. ich kam endlich mit meinem traummann zusammen und bereute dies keine minute bis jetzt, unsere kinder hatten anfangs natürlich etwas mühe, aber dies geht eh an keinem kind spurlos vorbei, aber jetzt ist es für sie normalzustand und sie freuen sich riesig wenn mein freund oder die freundin meines mannes vorbei kommen. das haus haben wir aus finanziellen gründen umgebaut, weil zwei wohnungen zu teuer waren und weil wir natürlich in erster linie nicht wollten dass unsere kinder die gewohnte umgebung verlassen müssen.
das sorgerecht teilen wir uns gemeinsam und falls einer von uns auszieht weil der partner hier nicht einziehen will, haben wir die abmachung, dass wir im gleichen ort wohnen bleiben und tagsüber die kinder bei mir sind und abends und nachts bei meinem mann. die wocheneden und ferien werde wir aufteilen. würde es soweit kommen bin ich diejenige die auszieht. ich suche mir derzeit auch einen job, weil ich meinem mann nicht auf der tasche liegen will, ich will keinen vorteil durch die scheidung ich will ihn auch nicht ruinieren.
wir regeln das jetzt schon so, dass jeder seinen freien abend hat pro woche und die wochenenden abwechslungsweise.
nun noch etwas zu mir. ich bin ein typ frau, eher ein dorn im auge vieler emanzen/karrierefrauen, weil ich die traditionellen werte sehr schätze. also nach dem motto, ich bringe die kinder auf die welt, mache den haushalt, koche und verwöhne meinen mann, er geht dafür arbeiten. in erster linie muss es für mich in einer beziehung fair sein, gleiches recht für beide.
du hast natürlich auch eine heftige zeit hinter dir. mit hausbau, studieren, kind, dass ist natürlich ganz schön heftig vor allem wenn das vom partner nicht unterstützt wird. es ist klar hast du deine frau so behandelt wenn sie dich mit liebesentzug und sexentzug bestraft. du hast dich eingeigelt und hast sie mit den gleichen waffen geschlagen. aber weisst du es gibt viele frauen die ihre männer mit liebes und sexentzug bestrafen. dies weiss ich weil mein mann mir vor kurzem dafür gedankt hat dass ich ihm nie sex und zärtlichkeit verwehrt habe und zwar bis zum schluss. es war ein thema bei seiner arbeitsstelle unter kollegen und es scheint wirklich häufig vorzukommen dass frauen die männer so bestrafen wollen.


also ich wünsche dir, dass du trotz allem irgendwann deiner ex frau verzeihen kannst und dass du bald eine frau findest, die all das für dich ist was du dir vorstelllst. dein sohn kann sich glücklich schätzen so einen tolen papi zu haben!!!

Liebe Grüsse und alles Gute

kisha

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20. November 2006 um 14:33

Bei uns hat es auch geklappt!!
es gibt sie noch! die Trennung light! Wann verstehen Menschen eigentlich, dass sie noch gemeinsame Eltern sind, auch wenn sie nicht mehr Partner sind? Ich habe mich auch von meinem Mann getrennt...wg. einem anderen Mann. Da wir vorher keine Probleme hatten, kam es für meinen Mann natürlich aus heiterem Himmel! Unser Leben war perfekt...keine Geldsorgen, kein Stress, tolles Kind, tolle Tagesmutter und alles war ok; alles? eben doch nicht, sonst hätte ich mich nicht verliebt! Aber da Frauen ja bekanntlicherweise konsequenter sind als Männer, habe ich mich nach 6 Wochen reichlichen Überlegungen "sauber" getrennt; Meinem Mann ging es sehr schlecht, aber obwohl er Gründe gehabt hätte, war er nie böse!Er hat auch nie meinen neuen Partner vor unserem Kind schlecht dar gestellt, denn das war ja eine Sache zwischen mir und ihm, und er sah schnell, dass unser Kind mit dem neuen Partner super gut zurecht kam. Nach ca. 1 Jahr hat mein Mann seine "Jugendliebe" wieder getroffen, die wiederum seinetwegen ihren Mann verlassen hat. So ist das Leben halt. wir wohnen im gleichen ort, unser Kind hat 2 Kinderzimmer, 2 zu Hause und Kindergeburtstag etc. feiern wir zu viert; Ich bin so froh, dass es so ist, und auch wenn mein mann nicht mehr mein Lebenspartner ist, er ist der Vater meines Sohnes und mir weiterhin einer der wichtigsten Menschen. Zu Elternabenden gehen wir gemeinsam, zu Schulfesten alle zusammen. Unser Kind kennt keinen Beziehungsstress und sitzt mal beim Papa, mal bei meinem Freund auf dem Schoss... Mal ehrlich, meist gibt es doch Ärger wegen Geld, oder weil man sich am anderen rächen möchte, wenn man der oder die Betrogene ist. Was man seinen Kindern damit antut ist unverantwortlich! Wenn ich z.T. höre, dass Kinder das andere Elternteil nur unter Beaufsichtigung sehen dürfen, wird mir schlecht. Wer beaufsichtigt denn den Umgang mit den Kindern, wenn die Eltern sich nicht gerade getrennt haben? Jeder hat doch wohl das Ziel von heiler Familie, aber die gibt es eben nicht mehr allzu oft; Jeder kann sich heute neu verlieben und muss entscheiden was er tut, aber Kinder können nicht entscheiden, und sind darauf angewiesen, wie ihre Eltern damit umgehen!

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22. November 2006 um 10:55

M
Hi,war mit meiner Ex 16Jahre bis auf 2kurze Unterbrechungen zusammen,davon 8Jahre verheiratet und haben 3 Klasse Jungs zusammen.Muss ganz ehrlich sagen haben uns getrennt weil wir uns einfach auseinandergelebt hatten.Wir verstehen uns heute besser denn je und das kommt uns und auch den Kids sehr entgegen.Sehe aber leider bei Bekannten das es auch anders kann.

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2. Dezember 2006 um 22:45

TOOOLLLLL
Es ist wirklich mal super schön auch solche Beiträge zu lesen.

Ihr könnt wirklich echt super Stolz auf euch sein.

Auch ich habe friedliche Trennung hintermir.
Es gibt nichts schöneres vorallem für die Kinder

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3. Januar 2007 um 23:57

Du machst mir Mut!
Ich möchte mich nach 11 Jahren Ehe von meinem Mann trennen, wir Ihr beide das geschafft habt, ist für mich ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Wir haben ein Einfamilien-Haus mit Einliegerwohnung gebaut und zahlen natürlich noch Raten ab. Ich würde nun sehr gerne in die Einliegerwohnung im Haus ziehen und wünsche mir, dass wir das Erziehungsrecht für unseren 9-Jährigen Sohn damit gemeinsam ausüben können.
Ich war bereits vor vier Jahren schon einmal für ein Jahr von meinem Mann getrennt, letztendlich war es aber vor allem ein Riesenproblem für unseren Jungen, aus seiner gewohnten unmittelbaren Umgebung - auch wenn wir nur wenige km entfernt gewohnt haben - gerissen zu sein. Er ist hier wirklich sehr verwurzelt, und das ist ja auch gut so - deshalb hoffe ich auf die Lösung mit Mama *oben* und Papa *unten* im Haus.
Mein ganz großes Problem dabei ist die Tatsache, dass ich von meinem 400,- -Job natürlich nicht die dann ausfallende Miete zur Kredittilgung zahlen könnte. Kann mir jemand sagen, ob ich als Mit-Haus-Eigentümer und Mit-Kredit-Nehmer Wohngeld nur für die abgeschlossene Einliegerwohnung bekommen kann? Wie mein Mann reagiert weiß ich natürlich auch noch nicht, aber so wie es die letzten Monate läuft kann es nicht mehr weitergehen. Ich werde mich hüten, ihn hier schlecht zu machen, eigentlich wäre es schön, wenn er eine Frau findet, die seinen Vorstellungen entspricht: ich bin das ganz offensichtlich nicht
LG Ampelmopf

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