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Freundin kämpft nicht für uns?

27. Juli um 7:36

Hallo Zusammen,

ich brauche mal etwas Rat, ich hoffe hier kann mir jemand helfen.
Seit ein paar Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine Tochter(4J) von Ihrem Ex-Freund. Das Kind kann sich auch nichtmehr dran erriern, dass die Eltern mal zusammen gewohnt haben und für seine Verhältnisse akzeptiert es mich eigentlich gut und sagt auch das es mich mag.
In letzter Zeit fühle ich mich aber sehr ausgegrenzt.
Den kompletten Tag geht es mama, mama, mama. 
Wenn wir in einen Erlebnispark fahren, wird alles nur mit der Mama gemacht, alles wird die mama gefragt. Selbst bei Sachen die Sie garnicht weis, wie wielange wir noch auto fahren wird immer die Mama gefragt.
Die Mama darf sich auch nicht neben mich setzten.
Wenn ich dann doch mal gefragt werden sollte, dann antworte ich, und kurz danach Antwortet die mama dasselbe auch.
Ich kämpfe dann immer regelmäßig darum, dass die Mama doch mal sagen soll "frag mal den Marc". 
Wenn Sie doch mal was sagt - was sehr selten passiert und nur wenn ich sie drum gebeten habe, dann bin ich tatsächlich immer mal kurz aktuell und darf auch mitmachen.
Meine Freundin ist vom Charakter auch sehr Temperamentvoll und entscheidet immer alles.
Vor kurzem habe ich dann einfach mal gesagt ich geh jetzt dort hin und mach das. Schwubbs kam das kind mit, und hat 5 Minuten mit mir alleine was gemacht.
Danach am Essenstisch, sollte ich auch unbedingt bei Ihm bleiben.
Aber solche Momente sind in letzter Zeit so selten.
(gefiel der Mama auch überhaupt nicht, weil das Kind noch am Tisch sitzten bleiben sollte, da war sie danach sauer)
Dazu kommt das ich dafür jedesmal extrem Kämpfen muss.
Wie Kämpfen? Das liegt daran, dass meine Freundin wenn ich versuche mit ihr darüber zu reden gereizt und laut wird, oder sie wird extrem Traurig - Sie hätte das Kind ja immer nur aller einer Woche eine Woche, oder es ist vielleicht im Moment auch sehr Mama fixiert, oder sie will es nicht vor den Kopf stoßen...
Was ich auch verstehe, wäre auch schlimm wenn das Kind auf mich statt auf die Mama fixiert wäre.
Ich glaube ich war in meinem leben noch nie so lange und so oft unglücklich wie in dem letzten halben Jahr aufgrund dieser Probleme.
Man muss vielleicht auch dazu sagen, dass das Kind manchmal schwierig ist. Wenn man Out ist oder es etwas nicht will, dann schreit es einen auch mal an und sagt geh weg. Oder haut nach einem, obwohl man nix getan hat. Oder zickt einen 20 minuten lang an, weil die Unterhose die es anziehen soll nicht schön ist und alle anderen auch nicht.
Wobei ich auch finde, dass diese Momente auch die schlimmsten sind, wenn das Kind rumzickt oder Böse ist und ich mal was sage, dann wird oft auch einfach was anderes gemacht, oder die Mama setzt das was ich gesagt habe außer Kraft.
Wenn ich dann sage, dass sie damit meine Autorität untergräbt, sagt sie, "das Kind war grade so schwierig, da wollte sie nicht das die Lage sich noch weiter zuspitzt.
Aber sollte man sich nicht dafür einsetzten, dass der Partner auch mit dazu gehört?
Ich würde mir halt wünschen das Sie immer dafür kämpft, dass ich auch mit dazu gehöre.
Oder erwarte ich vielleicht zu viel?

Lg
Marc

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