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Freund stellt Emtscheidung seiner Eltern über unsere

28. April 2012 um 15:42

Hallo zusammen

Ich weiß nicht mehr weiter , das Problem ist wie oben bereits erwähnt das mein Freund immer zu seinen Eltern hält obwohl er oft mir davor auch schon zugestimmt hat.

Zuerst einmal zu uns: ich bin 23 und studiere, mein Freund ist 30 und studiert auch. Ich gehe nebenbei arbeiten und bekomme Bafög, mein freund bekommt von seinen Eltern finanzielle Unterstützung und geht noch nebenbei arbeiten.
wir sind seid knapp 2 jahren zusammen.

Es war zum Beispiel so eine Situation als wir uns eine gemeinsame Wohnung gesucht haben. Da seine Eltern sehr gut verdienen haben sie die Bürgschaft übernommen und die Miete wird von dem Geld bezahlt die mein Freund von seine Eltern auf das Konto bekommt. Ich zahle natürlich die Hälfte der Miete und die Hälfte aller Nebenkosten. Als wir eingezogen sind, haben seine Eltern uns das Geld für Möbel geliehen, was mir persönlich sehr unangenehm war, aber da ich mit der Wohnung kaum mitspracherecht hatte da seine Eltern ja die Bürgschaft übernommen haben, war das naja auch erledigt. Naja, da wir es ihnen ja auch zurück zahlen werden ist das auch ok. An dem Tag als wir die Möbel aufbauen wollten, wollten wir noch in ein Tiergeschäft, da wir uns Wllensitiche holen und nach einen Käfig schauen wollten. Das konnten wir aber nur alleine machen, weil seine Eltern nicht für Tiere sind. Naja, Als dann aber sein Vater anrief und unbedingt die Möbel mitaufbauen wollte hat mein Freund wieder ja gesagt. Ich war natürlich sauer, da ich das mit meinen Freund alleine machen wollte, ich mein es ist unsere erste gemeinsame Wohnung und da will man nicht immer das eingemische von den Eltern. Wenn wir Hilfe gebraucht hätten, hätten wir es schon gesagt.

Das schlimme für mich, war einfach das wir den Tag schon geplant hatten, so wie wir das machen wollten und dann rufen seine Eltern an und alles was wir ausgemacht hatten wird über den Haufen geworfen nur weil seine Eltern es anders machen wollen. Und dass schlimmste ist, dass wenn ich zum ihm Sage "Hey das wollten wir doch so machen, warum mischen sich deine Eltern jetzt da ein" kommt nur von ihm, dass ich überreagiere und "was hast du nur gegen meine Eltern"! Ich habe überhaupt nichts gegen seine Eltern ganz im Gegenteil, ich finde es nur einfach schlimm as er die Entscheidung seiner Eltern über unsere gemeinsam beschlossene Entscheidung stellt! Wenn das jetzt schon so anfängt wie wird das dann später sein?! werden sich seine Eltern immer einmischen und er wird nichts sagen?!

Evtl hat ja einer einen Tipp für mich, ich bin schon soweit das ich evtl die Beziehung beenden werde, da es ja nicht die einzige Situation war.

Ganz liebe und verzweifelte Grüße

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28. April 2012 um 21:25

Hallo!
Blöde Situation, die du da hast...
Prinzipiell verstehe ich dich, dass es dich total nervt, dass seine Eltern sich ständig bei euch einmischen und das sollten sie auch nicht tun meiner Meinung nach. Doof ist allerdings, dass du quasi nichts dazu sagen kannst, da du ja finanziell auch von ihnen profitiert hast und es von daher nicht gerade anständig wäre, sich da jetzt zu beschweren (zumindest aus meiner Sicht). Ich kenne die Situation von früher bei mir auch so, dass man in einer Zwickmühle steckt, einerseits ist man dankbar aber andererseits erwartet man, dass man trotzdem seine Freiheit behalten darf. Problem hierbei war bei mir wie jetzt anscheinend auch bei dir, dass seine Eltern als Gegenzug für ihre Unterstützung wohl auch diese Art Unterwürfigkeit fordern, aus welchen Gründen auch immer...
Wenn du da rauskommen willst, gibt es nur die Möglichkeit, dass entweder dein Freund zu dir steht und die Sache so sieht wie du und dann durchgreift. Oder du musst dich eben unabhängig machen, also entweder das Geld aufbringen, dich da "rauszukaufen" oder eben ausziehen. Ich weiß, dass das ein heftiger Schritt ist und vielleicht auch nicht so zu realisieren ist, weil einfach das Geld fehlt, aber nur dann kannst du sagen, dass es sich um deine Angelegenheiten handelt und sie definitiv nichts zu sagen haben.
Es tut mir wirklich leid, dass du in so einer doofen Situation steckst, aber solange dein Freund nicht zu dir steht, solltest du dir überlegen, ob das wirklich das Richtige für dich ist. Und ob er der Richtige ist. Er ist 30 und hält es entweder nicht für nötig, zu dir zu stehen bzw versteht dich noch nichteinmal oder er kann sich wirklich nicht gegen seine Eltern durchsetzen.
Ich kann dir nur raten: rede mit ihm, sag ihm, dass die Situation dich belastet und du sie ändern möchtest. Wenn er dich nicht verstehen kann und dich nicht unterstützen möchte, dann solltest du dir gut überlegen, ob du mit ihm zusammenbleiben willst. Das zieht sich nämlich durch euer ganzes Leben. Ich hab damals den Schlussstrich gezogen (war 19, also gar nicht mal so viel jünger als du heute ) und ich habe es nicht bereut. Heute habe ich einen lieben Freund, der zu mir steht und sich Mühe gibt, mich zu verstehen. Das gibt es und mit weniger sollte sich keine Frau zufrieden geben.

Ich wünsch dir alles Gute und hoffe, dass ich dir vielleicht ein bisschen helfen konnte.

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8. Mai 2012 um 12:25

Ich bin Mutter und Schwiegermutter!
Liebe Milkmouse, kann ich sehr gut verstehen! Ich weiß nicht was andere Mütter so mit ihren Söhnen immer anstellen.Ich habe einen Sohn, der ist mit 18 von zu Haus weg, um auswärts zu studieren. Von da an - bis heute, er ist 31, verheiratet, Vater - halten wir es so, dass er anruft, wenn er Hilfe braucht. Wir melden uns von uns aus nicht! Und das ist gut so, glaube ich. Er weiß, wir sind immer für die drei da, aber nur nach vorheriger Absprache. Ich finde das gut so, weil ich nicht möchte, dass die Rolläden runtergelassen werden, wenn der "Schwiegerdrachen" im Anmarsch ist. Ich liebe meine Schwiegerkinder und möchte, dass sie mich auch mögen. Bei meiner Tochter und meinem Schwiegersohn besteht offensichtlich das gleiche Problem wie bei dir. Seine Familie nervt ständig, ist omnipräsent. Meine Tochter ist schon ganz verzweifelt. Er hat offensichtlich nicht das Rückgrat, sich komplett vor seine Frau (meine Tochter) zu stellen. Er kann sich (meiner Meinung nach) nicht "abnabeln". Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Ich will mich aber da nicht einmischen. Ich hoffe inniglich, dass er irgendwann den Hintern in der Hose hat, sich für seine kleine nun werdende Familie einzusetzen. Er hat bis 27 noch bei seinen Eltern gewohnt. Das ging gar nicht, jeder hat bei den beiden die Tür aufgerissen, Zweisamkeit gab es nicht, er musste in der Landwirtschaft seiner Eltern helfen, inclusive Dasein für die Dorfgemeinschaft, unsere Tochter hat sich schon als Single aber nicht als junverheiratete Frau gefühlt....Ich verstehe nicht, warum so viele Mütter ihre Söhne nicht loslassen können. Kapieren sie denn nicht, dass man nur das behält, was man auch loslassen kann? Was ich wirklich liebe muss ich auch mal loslassen können, dann kehrt es auch immer wieder zurück. Ist jedenfalls meine feste Überzeugung! Um meine Tochter mache ich mir wirklich Sorgen. Sie liebt ihren Mann sehr, hat ne Menge für ihn aufgegeben. Er liebt sie auch sehr, aber ich fürchte, er ist einfach zu labil um sich der großen Verantwortung die er mitträgt zu stellen.....

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8. Mai 2012 um 12:33

...hab noch was vergessen:
Wegen der finanziellen Unterstützung: Aber Hallo! Da musst du gar kein schlechtes Gewissen haben! Das haben wir bei unseren beiden Kindern während ihres Studiums auch getan! Das ist doch selbstverständlich! Das tun wir auch heute noch, wenn man uns darum bittet und ohne zu zögern und wirklich gern! Übrigens kämen wir nie auf die Idee, daran Bedingungen zu knüpfen. Sich quasi ein Mitspracherecht in der Beziehung zu erkaufen! Wie krank ist das denn? Soetwas nenne ich Erpressung! Fast noch schlimmer ist die emotionale Erpressung unter dem Motto "die Mama muss wegen dir weinen, oder die Oma...oder der Opa wird nicht gesund, weil die /der so ungezogen zu uns ist..." Wer seinen Kindern / Schwiegerkindern dergleichen antut hat es nicht verdient, am jungen Glück teilzuhaben. Das ist meine feste Überzeugung!

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15. Juni 2012 um 9:32

Gibt's schon was Neues...
an der Front?
Bin grad eben auf diesen Thread gestoßen und fand's ganz interessant, war bis vor paar Monaten in der gleichen Situation, dass die Eltern wichtiger waren als ich.
Als er dann auch noch noch zusammen mit dem Vater ein Haus bauen wollte ('weil das ist doch voll toll, dann kann der Papa immer mit uns zu Abend essen oder mal auf ein Glas Wein vorbei kommen...' ), hab ich die Reißleine gezogen und bin ausgestiegen...
Natürlich gab's da noch nen Haufen anderer Gründe, aber letztlich war sein Verhältnis zu seinen Eltern einer der Hauptgründe, warum die Beziehung kaputt ging.
Also leider kein 'Happy End' mit ihm, aber ich fühl mich jetzt einfach so befreit!

Deswegen interessiert mich jetzt, wie's dir in der Zwischenzeit ergangen ist!

Liebe Grüße

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