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Freund mit Kindern

16. Dezember 2008 um 13:39

Hallo!

Ich habe einen Freund mit zwei Kindern (12 und 15 Jahre) die jedes zweite Wochenende zu uns kommen und in den Ferien.
Ich habe ein Problem damit, das es die Kinder gibt, obwohl sie mir noch nie etwas getan haben und immer nett zu mir sind. Als ich meinen Freund kennengelernt habe, dachte ich, das kriege ich schon hin mit den Kindern. Aber das es so schwer für mich werden würde, mit der Situation klar zu kommen, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich an das Kinderwochenende nur schon denke, krieg ich schon die Krise. Oder jetzt über Weihnachten bleiben sie auch eine Woche da und das ist dann für mich kein Urlaub.

Vielleicht gibt es ja jemanden, der das gleiche Problem hatte und es geschafft hat, mit der Situation klar zu kommen und jetzt ein ganz normales Familienleben führen kann. Ohne diese negativen Gefühle.
Wäre für jeden Tip dankbar!

Gruß Pololady1

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23. Dezember 2008 um 21:03

Stiefmutterdasein
Hallo Pololady,
ich bin jetzt seit fast 7 Jahren Stiefmutter. Mit dem Wort stehe ich immer noch auf Kriegsfuss und kann mich kaum daran gewöhnen. Ich habe keine Erfahrungen mit eigenen Kindern und bin ziemlich ins kalte Wasser geschmissen worden. Der Sohn meines Freundes war damals 12 und wir kamen nach ein paar Startschwierigkeiten auch gut miteinander aus. Da das bei Dir auch so ist, ist schon mal eine gute Basis.
Vater und Sohn haben zu dem Zeitpunkt, wo ich ins Haus kam knapp 2 Jahr zusammen gelebt und der Sohn war recht unregelmäßig bei seiner Mutter, da diese im Schichtdienst arbeitet und nicht jedes 2. WE frei hat.
Ich habe diese Zeit mit meinem Freund sehr genossen, denn wenn die Beziehung frisch ist, braucht man einfach auch Zeit zu zweit. Es ist jedes Mal eine Unterbrechung, wenn sich das Familiengefüge ändert und man fängt immer ein bisschen von vorn an. So habe ich das zumindest empfunden, wenn der Sohn nach dem Mama-We zurückkehrte.
Als Tipp von Stiefmutter zu Stiefmutter versuche Dich auf die Kinder einzustellen und höre genau zu, um sie besser kennenzulernen. Du wirst bestimmt viele schöne Seiten entdecken und vielleicht sogar Gemeinsamkeiten, z.B. bestimmte Speisen oder so...Das verbindet und man fühlt sich dabei integrierter. Außerdem kannst Du Deinen Partner damit sehr, sehr glücklich machen, indem Du versuchst eine Beziehung zu seinen Kindern herzustellen und ihm nicht das Gefühl gibst sich entscheiden zu müssen.
Aber eines ist immer Fakt, Du bist nicht die Mutter, aber die Erwachsene und damit zum Zurückstecken verdonnert. Wenn Du das nicht kannst, wird es sehr schwer...Die negativen Gefühle sind oft nur große Unsicherheit im Umgang mit den Kindern. Aber das wird besser!
Ich hoffe, dass Du ein schönes Weihnachtsfest verbringst.
Viele Grüsse,
Betane

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4. Januar 2009 um 19:07

Eifersucht...?
Hallo Polo,

klar ist es nicht einfach, den Liebsten mit anderen Menschen teilen zu müssen. Aber wie Du schreibst, sind die Kids ja wirklich umgänglich und mögen/akzeptieren Dich sogar. Wie beneidenswert

Gefühle kann man nicht kontrollieren, gerade Eifersucht ist da ganz schlimm.
Aber glaub mir, auf Dauer ist es auch für Dich einfacher, wenn zu versuchst, die Situation zu akzeptieren wie sie ist...
Immerhin hast Du ihn ja so genommen und wie schon oben angedeutet ist es keinesfalls selbstverständlich, dass sie Kids das alles so toll mitmachen...

Versuche, das Positive daraus zu ziehen. Denn ich könnte mir vorstellen, wenn Du Deine Schiene weiter so fährst, könntest Du vielleicht auch irgendwann mal ungerecht zu den Kindern werden und dann hast Du womöglich ein großes Problem mit Deinem Mann...

Alles Gute und Gruß
Silva

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