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Freund mit 2 Kindern - fühle mich fehl am Platz

19. August 2007 um 14:49

Seit fast zwei Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder (Zwillinge, 10) hat. Hatte bis dahin keine Erfahrung mit Kindern. Dass er Kinder hat, wußte ich von Anfang an und das war auch nie ein Problem, die beiden sind echt lieb und es gab noch nie etwas in Richtung "du hast uns gar nichts zu sagen". Aber in den letzten Wochen bin ich nur noch genervt wenn ich daran denke, dass die Kinder auch da sein werden.

Ich sehe meinen Partner nur am Wochenende, das auch nicht regelmäßig und wenn ich da bin sind es die Kinder auch. Es ist alles etwas unregelmäßig, geht aber momentan nicht anders wegen Arbeitszeiten, Fernbeziehung etc. Die Kids wollen wenn sie den Papa sehen halt auch was mit ihm machen und er auch mit ihnen. Ich werde immer in die Familienaktivitäten mit eingebunden, doch ich merke, dass ich der Begegnung mit den Kids bewusst aus dem Weg gehe. Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich eine Herausforderung, weil die beiden (für meine Begriffe) unglaublich schlechte Tischmanieren haben. Etwas zusammen Spielen nervt mich so gewaltig, dass ich nach wenigen Minuten das Spielbrett durch die Gegend werfen könnte (ich tu's nicht - aber ich würde gerne). Ich bin sonst sehr ruhig und gelassen und sehe die Dinge völlig entspannt. Aber die Situation geht mir immer mehr an die Substanz. Ich ziehe mich zurück, würde mich am liebsten im Schlafzimmer einschließen und erst wieder rauskommen, wenn die Kids im Bett oder wieder zu Hause sind. Mich nervt das Reden, die Lautstärke, die (ganz normalen) Streitereien unter Geschwistern, es nervt mich einfach alles.

Ich sitze heulend in der Ecke und überlege, ob diese Beziehung überhaupt einen Sinn hat. Ich kann meinen Freund nicht vor die Wahl stellen, wenn, dann bin ich diejenige die geht. Aber das möchte ich doch gar nicht. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn jeden Tag, den wir uns nicht sehen können. Bin ich vielleicht eifersüchtig auf die Kinder? Ich weiß es nicht... Am Anfang war doch alles gut. Und auch für die jetzigen Ferien habe ich mir ganz viele tolle Sachen für unser "privates Ferienprogramm" ausgedacht. Aber die Vorstellung, dass ich die beiden die nächsten 14 Tage um mich haben werde wecken das Gefühl in mir, dass ich ins Auto sitzen und in mein Zuhause fahren möchte.

Vielleicht geht's ja noch jemandem da draußen so wie mir? Ist noch jemand so hin und her gerissen oder war's zumindest? Ich bin gerade so traurig und verzweifelt, ich möchte diese Beziehung nicht aufgeben, weiß aber nicht wie ich das mit den Kindern in den Griff bekommen soll.
Ich danke Euch!

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20. August 2007 um 19:29

Hallo Thinga


ich kann Dir leider auch keinen Rat geben. Ich weiß aber genau, wie Du Dich fühlst. Mir geht es nämlich genauso. Dabei sind seine bereits 13 und 17, was das alles aber nicht gerade einfacher macht. In Sachen Erziehung hab ich gar nichts mitzureden, wobei mir bei deren Erziehung so manches gegen den Strich geht.

Toll ist es auch, daß, wenn er zu ihnen sagt, sie seien zu dick und stinken, das ok ist. Wenn ich etwas sage, ist der Teufel los.

Müssen wir uns denn alles bieten lassen? Sind wir und deren Putzfrau und Köchin? Dürfen wir immer nur hinterherräumen und müssen kuschen???

Seine beiden und er dazu haben mich am Freitag sehr geärgert. Nun ist er sauer auf mich!!!! Frag mich nur warum!!!

Soll ich mich nun etwa entschuldigen, daß seine Kinder mich geärgert haben?? BITTE??????????

Ich warte nun mit Dir auf - hoffentlich - einige Antworten. Denn auch ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll.

Ich habe ja die Hoffnung, daß sie irgendwann nicht mehr kommen - zumindest nicht mehr alle 14 Tage. Aber bis dahin......

Mein Mann ist auch fast die ganze Woche weg, und wenn, dann kommt er erst spät, so daß ich ihn nur schnarchend im Bett sehe.

Verzweifelte Grüße
sabine

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20. August 2007 um 20:40
In Antwort auf zabel_12728602

Hallo Thinga


ich kann Dir leider auch keinen Rat geben. Ich weiß aber genau, wie Du Dich fühlst. Mir geht es nämlich genauso. Dabei sind seine bereits 13 und 17, was das alles aber nicht gerade einfacher macht. In Sachen Erziehung hab ich gar nichts mitzureden, wobei mir bei deren Erziehung so manches gegen den Strich geht.

Toll ist es auch, daß, wenn er zu ihnen sagt, sie seien zu dick und stinken, das ok ist. Wenn ich etwas sage, ist der Teufel los.

Müssen wir uns denn alles bieten lassen? Sind wir und deren Putzfrau und Köchin? Dürfen wir immer nur hinterherräumen und müssen kuschen???

Seine beiden und er dazu haben mich am Freitag sehr geärgert. Nun ist er sauer auf mich!!!! Frag mich nur warum!!!

Soll ich mich nun etwa entschuldigen, daß seine Kinder mich geärgert haben?? BITTE??????????

Ich warte nun mit Dir auf - hoffentlich - einige Antworten. Denn auch ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll.

Ich habe ja die Hoffnung, daß sie irgendwann nicht mehr kommen - zumindest nicht mehr alle 14 Tage. Aber bis dahin......

Mein Mann ist auch fast die ganze Woche weg, und wenn, dann kommt er erst spät, so daß ich ihn nur schnarchend im Bett sehe.

Verzweifelte Grüße
sabine

Weitere Aufmunterung
Hallo Sabine,

dachte schon ich bin die einzige, die so denkt und fühlt. Heute war wieder ganz schlimm, saß fast ne Stunde im Arbeitszimmer und habe geheult. Weil ich nicht weiß, warum mir die Kids so auf die Nerven gehen, weil ich nicht weiß ob ich diese Situation auf Dauer haben will und weil keiner was geschrieben hat. Aber dann, heute Abend - mein Lichtblick! Eine Antwort, kein Ratschlag aber dafür - umso wertvoller - die Aufmunterung. Es geht nicht nur mir so.

Bekommt man ein eigenes/leibliches Kind hat man Monate Zeit sich darauf vorzubereiten, man kann Bücher lesen und Ratgeber befragen, dann ist das Kind da und man lernt mit der Zeit. So wie ein Kind täglich Fortschritte macht lernen die Eltern auch jeden Tag dazu. Was war gut, was war weniger geschickt in Sachen Erziehung. Lernt man aber einen neuen Partner kennen, der Kinder mitbringt, haste von einem Tag auf den anderen (halb)fertige Persönlichkeiten vor dir und musst schauen, wie du damit klar kommst. Zu streng willste nicht sein, denn sonst biste "Papas blöde neue Freundin", zu lieb ist auch nix, sonst tanzen Dir die Zwerge auf der Nase rum. Dann haste noch den möglichen Krisenfaktor "Ex" im Nacken, die natürlich argwöhnisch die Neue des Ex-Gatten beäugt. Beäugt wird weniger wegen dem Mann, als wegen der Kinder. Die ja in der Trennungsphase und auch danach der Einzige Halt für die Frau waren (dieser Satz sprüht vor Ironie).

Wir werden in diese Situation katapultiert und müssen schauen, wie wir klar kommen. Mit dem neuen Partner drüber reden ist ein absolutes Muss. Er sollte über die Ängste/Befürchtungen Bescheid wissen. Aber das ist auch extrem schwer, man redet als "neuer Teil im Leben" über etwas, was dem Partner viel näher ist, als man selbst. Vielleicht äußert man Kritik an seinen Kindern, an seiner Erziehung, an seiner Ex - der Mutter der Kinder, mit der auch einmal ein sehr inniges Verhältnis bestanden hat.

Darf man an sich zweifeln? Ich tus momentan sehr oft und viel. Ist es da was ich will? Ich, die Karrierefrau, die klare Ansagen macht und dann läufts? Und wenn es nicht so klappt wie ich dachte, dann gut ... auf ein Neues. Alles wird analysiert, wieso - weshalb - warum? Was kann ich anders machen?

Ich schreibe und schreibe, aber ich habe das Gefühl es tut gut alles mal so loszuwerden. Ich bin sicher, dass es noch viele Frauen und Männer gibt, die zur Zeit leiden oder vielleicht auch schon damit fertig sind. Lernt man es, mit der Situation umzugehen? Was hat Euch geholfen, nicht zu sehr zu verzweifeln?

Liebe Grüße,
Thingamajig

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22. August 2007 um 12:23
In Antwort auf taegan_12838931

Weitere Aufmunterung
Hallo Sabine,

dachte schon ich bin die einzige, die so denkt und fühlt. Heute war wieder ganz schlimm, saß fast ne Stunde im Arbeitszimmer und habe geheult. Weil ich nicht weiß, warum mir die Kids so auf die Nerven gehen, weil ich nicht weiß ob ich diese Situation auf Dauer haben will und weil keiner was geschrieben hat. Aber dann, heute Abend - mein Lichtblick! Eine Antwort, kein Ratschlag aber dafür - umso wertvoller - die Aufmunterung. Es geht nicht nur mir so.

Bekommt man ein eigenes/leibliches Kind hat man Monate Zeit sich darauf vorzubereiten, man kann Bücher lesen und Ratgeber befragen, dann ist das Kind da und man lernt mit der Zeit. So wie ein Kind täglich Fortschritte macht lernen die Eltern auch jeden Tag dazu. Was war gut, was war weniger geschickt in Sachen Erziehung. Lernt man aber einen neuen Partner kennen, der Kinder mitbringt, haste von einem Tag auf den anderen (halb)fertige Persönlichkeiten vor dir und musst schauen, wie du damit klar kommst. Zu streng willste nicht sein, denn sonst biste "Papas blöde neue Freundin", zu lieb ist auch nix, sonst tanzen Dir die Zwerge auf der Nase rum. Dann haste noch den möglichen Krisenfaktor "Ex" im Nacken, die natürlich argwöhnisch die Neue des Ex-Gatten beäugt. Beäugt wird weniger wegen dem Mann, als wegen der Kinder. Die ja in der Trennungsphase und auch danach der Einzige Halt für die Frau waren (dieser Satz sprüht vor Ironie).

Wir werden in diese Situation katapultiert und müssen schauen, wie wir klar kommen. Mit dem neuen Partner drüber reden ist ein absolutes Muss. Er sollte über die Ängste/Befürchtungen Bescheid wissen. Aber das ist auch extrem schwer, man redet als "neuer Teil im Leben" über etwas, was dem Partner viel näher ist, als man selbst. Vielleicht äußert man Kritik an seinen Kindern, an seiner Erziehung, an seiner Ex - der Mutter der Kinder, mit der auch einmal ein sehr inniges Verhältnis bestanden hat.

Darf man an sich zweifeln? Ich tus momentan sehr oft und viel. Ist es da was ich will? Ich, die Karrierefrau, die klare Ansagen macht und dann läufts? Und wenn es nicht so klappt wie ich dachte, dann gut ... auf ein Neues. Alles wird analysiert, wieso - weshalb - warum? Was kann ich anders machen?

Ich schreibe und schreibe, aber ich habe das Gefühl es tut gut alles mal so loszuwerden. Ich bin sicher, dass es noch viele Frauen und Männer gibt, die zur Zeit leiden oder vielleicht auch schon damit fertig sind. Lernt man es, mit der Situation umzugehen? Was hat Euch geholfen, nicht zu sehr zu verzweifeln?

Liebe Grüße,
Thingamajig

Mir geht es ähnlich!
Hallo,

ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat sich wegen mir von seiner Frau getrennt, die Scheidung ist seit März durch und zwischen uns läuft es wunderbar.
Seine Ex-Frau hat auch einen neuen Partner, mit dem sie zusammen lebt. Also wirklichen Stress mit ihr gibt es Gott sei Dank nicht! Ich selbst habe eine Tochter (6 Jahre) und mein Freund hat "leider" gleich drei Kinder! 2 Jungs und ein Mädchen. 8,6 und 3 Jahre alt. Diese drei kommen ebenfalls seit 1 1/2 Jahren alle 14 Tage zu uns. Am Anfang klappte es irgendwie, aber mittlerweile nerven die drei mich und ich überlege alle 14 Tage wohin ich mit meiner Tochter hinfliehen könnte, um all dem zu entgehen. Am meisten nervt mich der älteste, da es auch ständig Konflikte zwischen ihm und meiner Tochter gibt! Besonders schlimm war es am vergangenen WE, so dass ich mit meiner Tochter den ganzen Samstagnachmittag über geflohnen bin...aber so kann es ja nicht auf Dauer gehen.
Haben mit der Ex-Frau meines Freundes über den Jungen gsprochen und da erzählte sie uns, dass selbst sie massive Probleme mit ihm hat und ihr neuer Partner ebenso.
Haben mit dem Jungen gesprochen, aber er ist total verschlossen, habe jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle gemacht. Möchte nicht, dass meine Tochter, ich oder meine Beziehung darunter leiden. Zum Glück kann ich mit meinem Partner über alles frei sprechen, ohne das er mir etwas übel nimmt. Er weiß, dass ich seinen ältesten zum kotzen finde und das ich das ja eigentlich gar nicht so möchte, aber allein nichts daran ändern kann. Er möchte das es mir gut geht und fand es super von mir, dass ich den Termin gemacht habe. Mal sehen was die uns dort raten
Aber ich kenne das, ich kapsel mich an den Wochenenden auch ab und habe schon eine negative Einstellung zu allem was die Kinder tun oder sagen. Ich finde natürlich auch, dass mein eigenes Kind viel toller ist ... Ich denke manchmal auch, dass ich unfair bin, kann mich aber allein nicht mehr dagegen wehren. Es ist wichtig mit dem Partner über alles zu sprechen, ohne das der eine oder andere etwas krumm nimmt und beleidigt ist! Wenigstens können wir das und das ist mehr als einige andere Paare haben, das tröstet!

Ganz liebe Grüße
Steffi

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22. August 2007 um 12:58
In Antwort auf taegan_12838931

Weitere Aufmunterung
Hallo Sabine,

dachte schon ich bin die einzige, die so denkt und fühlt. Heute war wieder ganz schlimm, saß fast ne Stunde im Arbeitszimmer und habe geheult. Weil ich nicht weiß, warum mir die Kids so auf die Nerven gehen, weil ich nicht weiß ob ich diese Situation auf Dauer haben will und weil keiner was geschrieben hat. Aber dann, heute Abend - mein Lichtblick! Eine Antwort, kein Ratschlag aber dafür - umso wertvoller - die Aufmunterung. Es geht nicht nur mir so.

Bekommt man ein eigenes/leibliches Kind hat man Monate Zeit sich darauf vorzubereiten, man kann Bücher lesen und Ratgeber befragen, dann ist das Kind da und man lernt mit der Zeit. So wie ein Kind täglich Fortschritte macht lernen die Eltern auch jeden Tag dazu. Was war gut, was war weniger geschickt in Sachen Erziehung. Lernt man aber einen neuen Partner kennen, der Kinder mitbringt, haste von einem Tag auf den anderen (halb)fertige Persönlichkeiten vor dir und musst schauen, wie du damit klar kommst. Zu streng willste nicht sein, denn sonst biste "Papas blöde neue Freundin", zu lieb ist auch nix, sonst tanzen Dir die Zwerge auf der Nase rum. Dann haste noch den möglichen Krisenfaktor "Ex" im Nacken, die natürlich argwöhnisch die Neue des Ex-Gatten beäugt. Beäugt wird weniger wegen dem Mann, als wegen der Kinder. Die ja in der Trennungsphase und auch danach der Einzige Halt für die Frau waren (dieser Satz sprüht vor Ironie).

Wir werden in diese Situation katapultiert und müssen schauen, wie wir klar kommen. Mit dem neuen Partner drüber reden ist ein absolutes Muss. Er sollte über die Ängste/Befürchtungen Bescheid wissen. Aber das ist auch extrem schwer, man redet als "neuer Teil im Leben" über etwas, was dem Partner viel näher ist, als man selbst. Vielleicht äußert man Kritik an seinen Kindern, an seiner Erziehung, an seiner Ex - der Mutter der Kinder, mit der auch einmal ein sehr inniges Verhältnis bestanden hat.

Darf man an sich zweifeln? Ich tus momentan sehr oft und viel. Ist es da was ich will? Ich, die Karrierefrau, die klare Ansagen macht und dann läufts? Und wenn es nicht so klappt wie ich dachte, dann gut ... auf ein Neues. Alles wird analysiert, wieso - weshalb - warum? Was kann ich anders machen?

Ich schreibe und schreibe, aber ich habe das Gefühl es tut gut alles mal so loszuwerden. Ich bin sicher, dass es noch viele Frauen und Männer gibt, die zur Zeit leiden oder vielleicht auch schon damit fertig sind. Lernt man es, mit der Situation umzugehen? Was hat Euch geholfen, nicht zu sehr zu verzweifeln?

Liebe Grüße,
Thingamajig

Take it easy...
Hallo ihr zwei,

bin in einer ähnlichen Situation Fernbeziehung er hat 3 Kinder (17, 19, 21) die mich fast wahnsinnig machen. Die Tochter ist mittlerweile mit einem riesen Tra-Ra ausgezogen, die Jungs leben bei ihm. Diese Kinder sind kein Stück erzogen. Ihre Arbeit das sind Spülmaschine ausräumen und samstags staubsaugen, und das ist das einzige, was die Kiddis auf einem kleinen Bauernhof tun müssen (!!!) machen sie nur nach mehrmaliger Aufforderung oder sie freuen sich, wenn bereits alles erledigt ist. Ich bin gewohnt, Samstag nach dem Mittag alles fertig zu haben, damit wir alle etwas Zeit miteinander haben, die Herrschaften kommen erst am Abend in die Gänge. Der Älteste hat eine gleichaltrige Freundin, die alle 14 Tage auch dort ist. Beide zusammen sind kaum zu ertragen, schon morgens laut und erst leise, wenn sie schlafen. Die Tischmanieren sind ... Mit Messer und Gabel essen ist denen völlig fremd, ich staune, dass sie nicht nur mit den Fingern essen. Da wird rumgemanscht und reingeschaufelt, ich kann gar nicht hingucken.

Irgendwer hat mir ein Strichmännchen in der Nachbarschaft an eine Wand gemalt, das lächelt mich immer an meist schau ich dann da hin und bleibe ruhig (äußerlich).

Ich hatte irgendwann das Gefühl, ich fahre mit meinen Kindern nur zum putzen, kochen, waschen hin und lasse mich auch wie die Magd behandeln. Irgendwann war dann Schluss damit. Wir zwei hatten jedes WE Streit miteinander nur wegen seiner Kinder.

Nun habe ich beschlossen, nur noch alle 14 Tage hinzufahren, wenn der Große bei seiner Freundin ist. Dann muss er zwar zu mir kommen, empfindet die Ruhe bei uns aber als recht angenehm. Ich habe jetzt auch wieder etwas mehr Zeit für mich und genieße die WE zu Hause. Wenn ich dann wieder bei ihm bin, bin ich wesentlich relaxter, plane den Samstag so wie bei mir zu Hause auch und bin nach dem Mittagessen fertig mit der Hausarbeit.

Ich bin mir auch sehr sicher, dass es eine gemeinsame Zukunft bei ihm nur geben wird, wenn seine Kinder aus dem Haus sind. Vor allem der Große. Er schnüffelt überall herum, lauscht, versucht mich auszuhorchen. Mittlerweile rede ich mit ihm bis auf Höflichkeiten nichts. Weil alles was ich mach und tu seiner Mutter total verdreht erzählt wird. (Bei mir zieht er dann wieder über seine böse Mama her!) Ich kann ihm auch nichts recht machen, ständig decke ich den Tisch falsch, es wird am Essen gemäkelt, bevor es gekocht ist etc. Ist mir inzwischen egal. Ich werde das nie ändern können. Mein Freund weiß, dass ich darunter leide, steht da auch zu mir. Sonst wäre schon längst Schluss.

Man kann es nicht allen recht machen. Mein Freund liebt seine Kinder der Große ist nicht einmal sein leiblicher Sohn weiß auch um die Fehler in der Erziehung. Er hat meine 3 kennen gelernt und kann Vergleiche ziehen. Er versteht mich auch, sagt, jede andere wäre bereits davongelaufen.

Also mit viel Verständnis füreinander und dem Versuch, den anderen zu verstehen kann man sich arrangieren. Es bleibt nicht aus, dass jeder ein Stückchen seines Lebens weiterlebt wie bisher. Ich fröne auch oder vor allem wenn ich bei meinem Freund bin mitten in dem ganzen Chaos meinen Hobbys tu etwas nur für mich irgendwo in einer ruhigen Ecke und bin so eigentlich viel relaxter. Auch achte ich drauf, dass ich mit den Großen nie alleine bin, sonst bin ich wieder dran, sie können es beide ganz gut.

Die Zeit wird es zeigen, wieviel wir bereit sind auszuhalten, uns aneinander zu gewöhnen oder auch nicht. Bis dahin genießen wir die paar Stunden (meist im Schlaf) die wir miteinander haben.

Euch viel Glück.
Werde das auch weiterhin verfolgen
MollyS

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24. August 2007 um 8:34

Kenn ich...
Hallo,

ich wohne mit meinem Freund und seinen 4 Kindern zusammen. Die beiden großen Mädels sind 15 und 13 und die kleinen Jungs sind 6 und 4. Es ist eine sau-schwere Situation.
Die Kinder akzeptieren mich und mögen mich sehr gerne. Ich mag sie, aber liebe sie nicht. Zudem kommt die Mutter vorbei wann es ihr passt, setzt sich ins Wohnzimmer, etc.

Anfangs war mein Problem, dass er überhaupt Kinder hat. Mittlerweile ist die Exfrau mehr das Problem. Ich MUSS akzeptieren, dass sie vorbeikommt, so seine Worte.
Ich binde mich ein, aber nicht vollständig. Manchmal unternehmen wir was gemeinsam zu 6., was auch sehr viel Spaß machen kann. Manchmal will ich meine Ruhe und gehe alleine raus. Manchmal unternehmen wir was zu 2 - ich habe ihm gesagt, dass ich das unbedingt brauche.

Es war ein langer Kampf, immer wieder reden, Vorschläge machen, etc. Mein Aufhänger ist, dass ich Zeit mit ihm alleine brauche, um dann auch mit allen gemeinsam was zu unternehmen. Umso mehr du dich um die Kinder bemühst, umso mehr kannst du dich integrieren und wohl fühlen. Und wenn du keine Nerven hast, dann sag klipp und klar, dass du jetzt deine Ruhe brauchst!

Viel Kraft!

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31. August 2007 um 8:55
In Antwort auf stefania763

Mir geht es ähnlich!
Hallo,

ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat sich wegen mir von seiner Frau getrennt, die Scheidung ist seit März durch und zwischen uns läuft es wunderbar.
Seine Ex-Frau hat auch einen neuen Partner, mit dem sie zusammen lebt. Also wirklichen Stress mit ihr gibt es Gott sei Dank nicht! Ich selbst habe eine Tochter (6 Jahre) und mein Freund hat "leider" gleich drei Kinder! 2 Jungs und ein Mädchen. 8,6 und 3 Jahre alt. Diese drei kommen ebenfalls seit 1 1/2 Jahren alle 14 Tage zu uns. Am Anfang klappte es irgendwie, aber mittlerweile nerven die drei mich und ich überlege alle 14 Tage wohin ich mit meiner Tochter hinfliehen könnte, um all dem zu entgehen. Am meisten nervt mich der älteste, da es auch ständig Konflikte zwischen ihm und meiner Tochter gibt! Besonders schlimm war es am vergangenen WE, so dass ich mit meiner Tochter den ganzen Samstagnachmittag über geflohnen bin...aber so kann es ja nicht auf Dauer gehen.
Haben mit der Ex-Frau meines Freundes über den Jungen gsprochen und da erzählte sie uns, dass selbst sie massive Probleme mit ihm hat und ihr neuer Partner ebenso.
Haben mit dem Jungen gesprochen, aber er ist total verschlossen, habe jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle gemacht. Möchte nicht, dass meine Tochter, ich oder meine Beziehung darunter leiden. Zum Glück kann ich mit meinem Partner über alles frei sprechen, ohne das er mir etwas übel nimmt. Er weiß, dass ich seinen ältesten zum kotzen finde und das ich das ja eigentlich gar nicht so möchte, aber allein nichts daran ändern kann. Er möchte das es mir gut geht und fand es super von mir, dass ich den Termin gemacht habe. Mal sehen was die uns dort raten
Aber ich kenne das, ich kapsel mich an den Wochenenden auch ab und habe schon eine negative Einstellung zu allem was die Kinder tun oder sagen. Ich finde natürlich auch, dass mein eigenes Kind viel toller ist ... Ich denke manchmal auch, dass ich unfair bin, kann mich aber allein nicht mehr dagegen wehren. Es ist wichtig mit dem Partner über alles zu sprechen, ohne das der eine oder andere etwas krumm nimmt und beleidigt ist! Wenigstens können wir das und das ist mehr als einige andere Paare haben, das tröstet!

Ganz liebe Grüße
Steffi

Ich kenne deine Gefühle....
Hallo!

Du bist auf jeden Fall nicht allein mit deinen Gedanken und Gefühlen. Auch ich dachte anfangs ich hätte "böse" Gefühle und ich bin bestimmt die Einzige der es so geht!

Auch ich lebe in einer Beziehung mit meinem Partner, der einen 6jährigen Sohn aus einer Affäre hat. Auch ich wusste von Anfang an bescheid und hätte mir nie gedacht das mir die Situation so schwer zu schaffen machen könnte.
Ich habe sehr eifersüchtige Gefühle, nicht speziell auf den Jungen, sonder eher auf die Gesamtsitution. D.h. das es da jemanden gibt der sehr sehr eng mit meinem Partner verbunden ist, und mit mir nichts zu tun hat. Er ist ein Teil aus seinem "alten" Leben.

Auch ich habe mir schon sehr viele Vorwürfe gemacht, daß ich so denke, denn was kann denn der Junge dafür??

Ich glaube, als Erstes ist es einmal wichtig sich nicht permanent für seine Gedanken und Gefühle zu schämen und zu verurteilen. Nimm sie so an wie sie sind. Ja und, dann bist du halt manchmal traurig und verzweifelt weil die Situation so ist wie sie ist. Du darfst manchmal sauer sein, weil dir die Kinder auf die Nerven gehen. Du bist auch nur ein Mensch und wenige kommen mit so einer Patchwork-Situation von anfang an gut zurecht.
Es ist ein langer Lernprozess.

Sprich auch mit deinem Partner über deine Gefühle, sag ihm wie es dir geht. Ich hatte immer total Hemmungen mit meinem Freund über meine Gefühle zu sprechen. Aber er hat natürlich gemerkt, daß ich mich jedesmal komisch verhalte wenn der Kleine da ist, auch wenn ich mich immer unheimlich zusammengerissen habe. Ich habe ihm dann einfach mal alles erzählt, was mir so durch den Kopf geht, auch wenn ich weiss, daß das zum Teil dumme Gedanken sind!!

Ich weiss auch noch nicht wie ich damit zurechtkommen werde, aber ich weiss daß ich es lernen kann und will, weil ich meinen Partner über alles liebe und mit ihm zusammen sein will!!

Ich wünsche dir alles Liebe

Maudi

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6. September 2007 um 20:23
In Antwort auf grethe_12043658

Ich kenne deine Gefühle....
Hallo!

Du bist auf jeden Fall nicht allein mit deinen Gedanken und Gefühlen. Auch ich dachte anfangs ich hätte "böse" Gefühle und ich bin bestimmt die Einzige der es so geht!

Auch ich lebe in einer Beziehung mit meinem Partner, der einen 6jährigen Sohn aus einer Affäre hat. Auch ich wusste von Anfang an bescheid und hätte mir nie gedacht das mir die Situation so schwer zu schaffen machen könnte.
Ich habe sehr eifersüchtige Gefühle, nicht speziell auf den Jungen, sonder eher auf die Gesamtsitution. D.h. das es da jemanden gibt der sehr sehr eng mit meinem Partner verbunden ist, und mit mir nichts zu tun hat. Er ist ein Teil aus seinem "alten" Leben.

Auch ich habe mir schon sehr viele Vorwürfe gemacht, daß ich so denke, denn was kann denn der Junge dafür??

Ich glaube, als Erstes ist es einmal wichtig sich nicht permanent für seine Gedanken und Gefühle zu schämen und zu verurteilen. Nimm sie so an wie sie sind. Ja und, dann bist du halt manchmal traurig und verzweifelt weil die Situation so ist wie sie ist. Du darfst manchmal sauer sein, weil dir die Kinder auf die Nerven gehen. Du bist auch nur ein Mensch und wenige kommen mit so einer Patchwork-Situation von anfang an gut zurecht.
Es ist ein langer Lernprozess.

Sprich auch mit deinem Partner über deine Gefühle, sag ihm wie es dir geht. Ich hatte immer total Hemmungen mit meinem Freund über meine Gefühle zu sprechen. Aber er hat natürlich gemerkt, daß ich mich jedesmal komisch verhalte wenn der Kleine da ist, auch wenn ich mich immer unheimlich zusammengerissen habe. Ich habe ihm dann einfach mal alles erzählt, was mir so durch den Kopf geht, auch wenn ich weiss, daß das zum Teil dumme Gedanken sind!!

Ich weiss auch noch nicht wie ich damit zurechtkommen werde, aber ich weiss daß ich es lernen kann und will, weil ich meinen Partner über alles liebe und mit ihm zusammen sein will!!

Ich wünsche dir alles Liebe

Maudi

Mein "von der Seele schreiben"
Hallo alle zusammen!

Mir kommt alles Beschriebene sehr bekannt vor. Ich selbst habe einen Sohn 5 Jahre und bin seit Schwangerschaftsbeginn allein. Vor fast genau 1 Jahr lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. Er hat einen Sohn, 5 Jahre, und eine Tochter, 7 Jahre,. Wir führen eine Wochenendbeziehung. Seine Kinder sind alle 14 Tage ab Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag dabei. Dafür habe ich gesorgt, weil er sich seinen Rechten nicht bewußt war. Die Kinder verstanden sich von Anfang an prima. Auch ich kann eigentlich von einer guten Beziehung als Freundin für seine beiden sprechen. Doch mein Problem ist, dass ich mich sehr als Außenstehende fühle, wenn diese WE mit allen 3 Kids verlebt werden. Dass wir mehr der Besuch sind als die beiden Kids. Sozusagen, als Alleinerziehende plus Kind stoße auf Familie mit Ex. Ich gebe zu, dass ich noch Berührungsängste vor den 2 Kindern habe. Bin zu vorsichtig. Ich möchte sie nicht mit der Situation überfordern. Irgendwie Zeit geben. Betrachte mehr das Geschehen von außen, als das ich mich mit integriere. Ich fühle mich nicht dazugehörend. Eher störend. Ich habe darüber mit meinem Freund gesprochen. Er sagt, er könne nichts an der Situation ändern, reagierte traurig, daß ich so fühle. Ich weiß, dass er mich über alles liebt. Aber wenn es darum geht, dass er sich dafür bekennt, auch vor seiner Ex, dann handelt er anders. Zum Bsp. wenn er die Kinder abholt oder zurück bringt, müssen mein Sohn und ich unterwegs an einem Waldrand aus dem Auto aussteigen, damit wir nicht an dem Haus von seiner Ex dabei sind. 20 Minuten später werden wir wieder von dort abgeholt. Er spricht, er möchte seine Ex noch nicht mit uns persönlich konfrontieren. Wir fühlen uns wie ausgesetzte Hunde. Oder zum Schulanfang seiner Tochter durfte ich auch nicht dabei sein. Da ging er mit seiner Mutter hin. Das Geschenk, das wir gemeinsam ausgesucht haben, ich mich gekümmert habe, Preise vergleichen etc. ... auf der Geschenkkarte hat er nur

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6. September 2007 um 20:42
In Antwort auf lesly_11886408

Mein "von der Seele schreiben"
Hallo alle zusammen!

Mir kommt alles Beschriebene sehr bekannt vor. Ich selbst habe einen Sohn 5 Jahre und bin seit Schwangerschaftsbeginn allein. Vor fast genau 1 Jahr lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. Er hat einen Sohn, 5 Jahre, und eine Tochter, 7 Jahre,. Wir führen eine Wochenendbeziehung. Seine Kinder sind alle 14 Tage ab Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag dabei. Dafür habe ich gesorgt, weil er sich seinen Rechten nicht bewußt war. Die Kinder verstanden sich von Anfang an prima. Auch ich kann eigentlich von einer guten Beziehung als Freundin für seine beiden sprechen. Doch mein Problem ist, dass ich mich sehr als Außenstehende fühle, wenn diese WE mit allen 3 Kids verlebt werden. Dass wir mehr der Besuch sind als die beiden Kids. Sozusagen, als Alleinerziehende plus Kind stoße auf Familie mit Ex. Ich gebe zu, dass ich noch Berührungsängste vor den 2 Kindern habe. Bin zu vorsichtig. Ich möchte sie nicht mit der Situation überfordern. Irgendwie Zeit geben. Betrachte mehr das Geschehen von außen, als das ich mich mit integriere. Ich fühle mich nicht dazugehörend. Eher störend. Ich habe darüber mit meinem Freund gesprochen. Er sagt, er könne nichts an der Situation ändern, reagierte traurig, daß ich so fühle. Ich weiß, dass er mich über alles liebt. Aber wenn es darum geht, dass er sich dafür bekennt, auch vor seiner Ex, dann handelt er anders. Zum Bsp. wenn er die Kinder abholt oder zurück bringt, müssen mein Sohn und ich unterwegs an einem Waldrand aus dem Auto aussteigen, damit wir nicht an dem Haus von seiner Ex dabei sind. 20 Minuten später werden wir wieder von dort abgeholt. Er spricht, er möchte seine Ex noch nicht mit uns persönlich konfrontieren. Wir fühlen uns wie ausgesetzte Hunde. Oder zum Schulanfang seiner Tochter durfte ich auch nicht dabei sein. Da ging er mit seiner Mutter hin. Das Geschenk, das wir gemeinsam ausgesucht haben, ich mich gekümmert habe, Preise vergleichen etc. ... auf der Geschenkkarte hat er nur

Fortsetzung
"Glückwünsche von deinem Papa" draufgeschrieben. Ich habe mich darüber geärgert, sprach ihn darauf an. Er sagte, dass er doch mit uns beiden die meiste Zeit verbringen würde. Und er hätte sich über eine 1/2 Stunde überlegt, was er draufschreiben solle. Ich bin ständig für ihn der Kummerkasten, aber für mich hat er kaum Gehör. Im Gegenteil, er ärgert sich, wenn ich darüber anders denke, als er. Ignoriert mich dann für eine ganze Zeit oder schnappt ein. Von Verständnis ganz zu schweigen. Er nimmt vieles für selbstverständlich hin, wofür ich Verständnis aufbringe. Innerlich kämpfe ich mit mir. (Mein Magen ist mein Gehirn.) Es sind keine großen Dinge, aber die vielen kleinen sammeln sich und sammeln sich. Ich bin sehr oft durcheinander, weiß nicht mehr, was gut oder nicht so prickelnd für mich ist. Wo für mich die Grenze sein sollte. Ich ziehe mich sehr oft auf das stille örtchen und weine meinen Kummer aus. Versuche dann über alles darüber zu stehen und rede mir ein, dass ich wahrscheinlich zu kleinlich, zu zickig bin. "Es ist ja nur eine karte. Es ist ja nicht immer, dass wir aus dem Auto raus müssen. (Nämlich weil ich dann nicht mehr mitfahre. Aber von der Wegstrecke her, ist das manchmal nötig, um zum Garten weiterzufahren oder zusammen zurückzukommen.)Wir haben verschiedene Ansichten betreff der Erziehung. Ich bin tolerant. Er eher prinzipientreu Nur tanzen seine Kinder auf seiner Nase rum und meiner hört. Trotzdem hackt er auf meinen Sohn rum und seine dürfen alles. Er könnte ja nicht auch noch schimpfen, wenn er sie nur die kurze Zeit hat. Das ist dann wieder ein Aufhänger für eine Auseinandersetzung, die von mir kommt. Ohne Verständnis. Ich schaue zu. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich als Außenstehende...

Liebe Grüße
Zoe

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7. September 2007 um 15:54
In Antwort auf lesly_11886408

Fortsetzung
"Glückwünsche von deinem Papa" draufgeschrieben. Ich habe mich darüber geärgert, sprach ihn darauf an. Er sagte, dass er doch mit uns beiden die meiste Zeit verbringen würde. Und er hätte sich über eine 1/2 Stunde überlegt, was er draufschreiben solle. Ich bin ständig für ihn der Kummerkasten, aber für mich hat er kaum Gehör. Im Gegenteil, er ärgert sich, wenn ich darüber anders denke, als er. Ignoriert mich dann für eine ganze Zeit oder schnappt ein. Von Verständnis ganz zu schweigen. Er nimmt vieles für selbstverständlich hin, wofür ich Verständnis aufbringe. Innerlich kämpfe ich mit mir. (Mein Magen ist mein Gehirn.) Es sind keine großen Dinge, aber die vielen kleinen sammeln sich und sammeln sich. Ich bin sehr oft durcheinander, weiß nicht mehr, was gut oder nicht so prickelnd für mich ist. Wo für mich die Grenze sein sollte. Ich ziehe mich sehr oft auf das stille örtchen und weine meinen Kummer aus. Versuche dann über alles darüber zu stehen und rede mir ein, dass ich wahrscheinlich zu kleinlich, zu zickig bin. "Es ist ja nur eine karte. Es ist ja nicht immer, dass wir aus dem Auto raus müssen. (Nämlich weil ich dann nicht mehr mitfahre. Aber von der Wegstrecke her, ist das manchmal nötig, um zum Garten weiterzufahren oder zusammen zurückzukommen.)Wir haben verschiedene Ansichten betreff der Erziehung. Ich bin tolerant. Er eher prinzipientreu Nur tanzen seine Kinder auf seiner Nase rum und meiner hört. Trotzdem hackt er auf meinen Sohn rum und seine dürfen alles. Er könnte ja nicht auch noch schimpfen, wenn er sie nur die kurze Zeit hat. Das ist dann wieder ein Aufhänger für eine Auseinandersetzung, die von mir kommt. Ohne Verständnis. Ich schaue zu. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich als Außenstehende...

Liebe Grüße
Zoe

Gegenseitiges Verständis ist wichtig!
Hallo Zoe,

ich hatte bereits vorher zu diesem Beitrag geantwortet und ich habe selbst eine Tochter (6 Jahre und gerade zur Schule gekommen) und mein Freund hat drei Kinder. Zwei Jungs 8 und 6 Jahre alt und eine Tochter 3 Jahre alt. Seit mehr als 1 1/2 Jahren kommen seine drei jedes zweite WE zu uns. Würde es bei uns so ablaufen wie bei euch, hätte ich mich bereits von meinem Freund getrennt. Ich würde niemals mit meiner Tochter irgendwo aussteigen und 20 Minuten warten bis wir wieder abgeholt werden! Entweder er steht zu euch oder nicht. Ich finde das nicht in Ordnung seine EX oder seine Kinder zu schonen, was ist denn mit deinem Sohn. Was denkt und fühlt er denn wenn ihr dort warten müsst?
Das ist doch so kein Zustand. Das ihr euch in Erziehungsangelegenheiten nicht immer einig seid ist klar. Das ist bei uns auch so. Nur habe ich den Vorteil, dass mein Freund findet, dass ich alles besser mache als seine EX und meine Methoden auch für seine Kids einführt und übernimmt. Er nörgelt auch nie an meiner Tochter herum, im Gegenteil, er nimmt sie in Schutz wenn ich mal unzufrieden mit ihr bin. An seinen Kindern kritisiere ich schon manchmal was, aber wir sprechen ruhig darüber und dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung. Eingeschnappt ist er nie! Das mit der Karte finde ich wirklich schade, schliesslich kennt seine Tochter dich doch. Ich kann bei jedem Ereignis dabei sein, die die Kinder meines Partners betreffen. Er sollte mal versuchen für deine Situation Verständnis zu zeigen und ihr solltet wirklich mal in aller Ruhe über alle Punkte sprechen die dich ihn stören. Es ist nicht leicht, aber wenn ihr euch liebt, dann bekommt ihr das auch hin! Ich wünsche dir viel Kraft und Glück!

Steffi

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7. September 2007 um 15:55

Bin ich eifersüchtig auf das Kind??
Hallo alle zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe mich (ganz erleichtert) gewundert, dass es offensichtlich doch sehr vile gibt. die das gleiche Problem haben wie ich. Bisher hatte ich eigentlich immer angenommen, dass ich die einzige bin.
Mir geht es offenbar genauso wie euch...
...ich bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir sind ein paar Monate nach seiner Trennung (mit der ich nichts zu tun hatte) zusammen gekommen. 3 Monate später habe ich dann seine Tocher (damals 5) kennengelernt-mit der ich bis heute sehr gut klar komme. Ich wusste von anfang an, dass er eine Tochter hat und das sie uns alle 2 Wochen besuchen wird. Naiv war vielleicht von mir zu glauben, das es genau damit getan sei: ein besuch alle 2 wochen von Freitags bis Sonntags.
Aber es kam viel mehr dazu. Unstimmigkeiten bei der Erziehung (wer bestimmt was, was wir zusätzlich zum Unterhalt noch bezahlt...), beim Umgang mit seiner Ex-Frau (um Stress zu vermeiden hat er ihr meist nachgegeben, zum Nachteil für unsere beziehung), etc..

Zwei Dinge sind am aller schlimmsten. Die Nerverei der Ex-Frau und meine Eifersucht auf das Kind.
Anfangs dachte ich, dass es mich einfach nur stört, das schon mal von vornherein jedes 2. WE verplant ist und uns durch seine Vergangenheit Zeit geklaut wird. Aber es ist mehr. ich fühle mich mittlerweile so unsicher und zurück gesetzt gegenüber seiner Ex-Frau und seiner Tochter, dass ich of Angst habe ob wir weiter zusammenbleiben können. Seit etwa einem halben Jahr wird es immer schlimmer. ich glaube, dass ich eifersüchtig auf das Kind bin. Gegen eine Ex-Frau, oder Ex-Freundin, kann man kämpfen, aber nicht gegen ein Kind. Ein Kind wird immer da sein und auch immer gewinnen. Ich habe das gefühl, das wenn es mal hart auf hart käme, dass ich natürlich verliere - gegen Ex+Kind. Das ist doch nicht fair! Ich habe 2 Jahre lang alles getan - die WE's mit ihm verbracht, wenn die Tochter da war, bei der Erziehung geholfen. Aber wenn es Problemsituationen mit der Ex gab und sie meinte uns ausser der Reihe die Tochter aufs Auge zu drücken z.b. für eine Woche unter sehr fadenscheinigen gründen, dann hab immer ich verloren! Urlaube wurden abgesagt und zweisame Stunden verschoben / fielen aus. Ich bin ja schließlich erwachsen und kann ohne ende kompromisse eingehen. Aber das er sich mal seiner Ex-Frau entgegenstellt war zuviel verlangt.

Ich habe Angst, dass das alles immer so weitergeht. Wie lange dauert das, bis man ein fremdes Kind (was man sich meistens am liebsten weg wünschen würde!) akzeptieren kann. Wie kann man Eifersucht heilen?? Ich hatte mir für mein leben immer gewünscht einen Mann zuheiraten, der auch zum 1. Mal heiratet und zum 1. Mal Kinder bekommt - das wird mit ihm nicht gehen. Für ihn wird das alles das 2. Mal sein. hinzu kommt, dass man sich bei den UNterhaltsverpflictungen, die er hat auch noch nicht einmal den Wunsch erfüllen kann 2 oder 3 Kinder zu kriegen, wie man es ursprünglich mal wollte. wir werden uns höchstens 1 oder 2 leisten können.

Ist es möglich, wenn man jemanden liebt all dise dinge zu akzeptieren???

Wir gehen seit einer Woche auf Abstand, weil die probleme zu schlimm und belastend geworden sind und wollen uns in ein paar Tagen zusammensetzen und überlegen, ob wir eine Zukunft haben.
Wir lieben uns wirklich sehr, aber drohen an dem Ex-Familienproblem zu zerbrechen.

Hat irgendjemand einen Rat?? Oder aufmunternde Worte?

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7. September 2007 um 16:14

...mir geht es ganz genauso
...ich kann dich sehr gut verstehen. ich mache das gleiche seit über einem halben Jahr durch. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, das wir über Trennung nachdenken. Total bescheuert eigentlich, weil wir uns wahnsinnig lieben! Aber seine Ex-Familie mach mich wahnsinnig und das jedes 2. WE seine Tochter kommt wirft mich immer wieder aus der Bahn. Ich bin 5. Rad am Wagen ud bin einfach nur eifersüchtig und verzweifelt und sitze genauso wie Du heulend in einer Ecke und hintefrage alles.
Ich hoffe immer noch, dass ich akzeptieren kann, dass er ein Kind hat und die Eifersucht bekämpft kriegen. Aber es ist verdammt schwer!!!

Aber soll man seine große Liebe aufgeben??

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10. September 2007 um 20:14
In Antwort auf stefania763

Gegenseitiges Verständis ist wichtig!
Hallo Zoe,

ich hatte bereits vorher zu diesem Beitrag geantwortet und ich habe selbst eine Tochter (6 Jahre und gerade zur Schule gekommen) und mein Freund hat drei Kinder. Zwei Jungs 8 und 6 Jahre alt und eine Tochter 3 Jahre alt. Seit mehr als 1 1/2 Jahren kommen seine drei jedes zweite WE zu uns. Würde es bei uns so ablaufen wie bei euch, hätte ich mich bereits von meinem Freund getrennt. Ich würde niemals mit meiner Tochter irgendwo aussteigen und 20 Minuten warten bis wir wieder abgeholt werden! Entweder er steht zu euch oder nicht. Ich finde das nicht in Ordnung seine EX oder seine Kinder zu schonen, was ist denn mit deinem Sohn. Was denkt und fühlt er denn wenn ihr dort warten müsst?
Das ist doch so kein Zustand. Das ihr euch in Erziehungsangelegenheiten nicht immer einig seid ist klar. Das ist bei uns auch so. Nur habe ich den Vorteil, dass mein Freund findet, dass ich alles besser mache als seine EX und meine Methoden auch für seine Kids einführt und übernimmt. Er nörgelt auch nie an meiner Tochter herum, im Gegenteil, er nimmt sie in Schutz wenn ich mal unzufrieden mit ihr bin. An seinen Kindern kritisiere ich schon manchmal was, aber wir sprechen ruhig darüber und dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung. Eingeschnappt ist er nie! Das mit der Karte finde ich wirklich schade, schliesslich kennt seine Tochter dich doch. Ich kann bei jedem Ereignis dabei sein, die die Kinder meines Partners betreffen. Er sollte mal versuchen für deine Situation Verständnis zu zeigen und ihr solltet wirklich mal in aller Ruhe über alle Punkte sprechen die dich ihn stören. Es ist nicht leicht, aber wenn ihr euch liebt, dann bekommt ihr das auch hin! Ich wünsche dir viel Kraft und Glück!

Steffi

Reden ist kaum möglich
Hallo Steffi,
vielen Dank für Deine netten Zeilen.
Ich habe in vielerlei Dingen versucht, mit ihm zu reden. Ich wäge schon sehr definiert ab, was für mich wichtig ist zu klären, wo ich mich nicht gut dabei fühle. Ich gehe zu ihm, er hört sich alles an. Dann ist das Wochenende gelaufen. Denn ich würde ihn nur kritisieren, mich in sein Leben einmischen.Es wäre SEIN Leben, SEINE Kinder und nur er wäre es, der zu bestimmen hat, was läuft und was nicht. Vorschläge, Meinungen von mir, die ihm nur anregen oder helfen sollten, nimmt er als persönliche Kritik auf. Ich hätte es wohl auf seine Fehler abgesehen und nichts anderes zu tun, als ihm das ewig vorzuhalten. Ein Bsp.: letzten Freitag waren wir zu fünft in meiner 2-Raum-Wohnung. Die Kinder wollten alle bei mir übernachten. Also wandelten wir das ehemalige Schlafzimmer ins Kinderzimmer um. Nur hatten seine beiden Kids keine Zahnbürsten mit. Ich aber hatte vorgesorgt. Ich bot meinem Freund die Zahnbürsten an. Er sagte, das wäre nicht notwendig, die Kinder könnten auch mal eine Nacht ohne Zähneputzen ins Bett. Ich sagte, dass ich die Zahnbürsten gerne gäbe. Er meinte, dass er die Entscheidung zu treffen hätte. Ich mich nicht einzumischen habe. Er ging zu den Kindern, sagte, sie bräuchten die Zähne nicht putzen. Beide reagierten, sie hätten Angst vor den Zahnmännlein. Mein Freund sagte, so schnell käme keins und würden keine Löcher machen. (Und ich kennse sein "Gebiss".)Für was also die alltäglichen Regeln? Am nächsten Tag sah ich, dass im Auto doch die Zahnbürsten in dessen Reisetaschen waren. Sagte auch noch, dass ich sie auch holen gegangen wäre, wenn ich das gewußt hätte. Er reagierte mit einem bösen Blick und sagte, ich hätte wohl nichts anderes zu tun, als ihm ständig seine Entscheidungen in Frage zu stellen. Ich fühl mich zur Zeit so, als würde ich ihm wirklich das Leben noch schwerer machen. Bin am jeglichen "versauten WE" dran schuld. Und rede mir ein, nur wenn ich mich ändere, hätte unsere beziehung eine Chance. Mit seinen Worten: er würde sich ja auch nicht über mich und meinen Sohn beschweren. Ich glaub bald, tiefer kann ich nicht mehr sinken. Er sagt, er würde meine Meinung hoch schätzen. Aber ich hab das Gefühl, ich muß dafür teuer bezahlen. WE für WE.
Zoe

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14. September 2007 um 11:46
In Antwort auf lesly_11886408

Reden ist kaum möglich
Hallo Steffi,
vielen Dank für Deine netten Zeilen.
Ich habe in vielerlei Dingen versucht, mit ihm zu reden. Ich wäge schon sehr definiert ab, was für mich wichtig ist zu klären, wo ich mich nicht gut dabei fühle. Ich gehe zu ihm, er hört sich alles an. Dann ist das Wochenende gelaufen. Denn ich würde ihn nur kritisieren, mich in sein Leben einmischen.Es wäre SEIN Leben, SEINE Kinder und nur er wäre es, der zu bestimmen hat, was läuft und was nicht. Vorschläge, Meinungen von mir, die ihm nur anregen oder helfen sollten, nimmt er als persönliche Kritik auf. Ich hätte es wohl auf seine Fehler abgesehen und nichts anderes zu tun, als ihm das ewig vorzuhalten. Ein Bsp.: letzten Freitag waren wir zu fünft in meiner 2-Raum-Wohnung. Die Kinder wollten alle bei mir übernachten. Also wandelten wir das ehemalige Schlafzimmer ins Kinderzimmer um. Nur hatten seine beiden Kids keine Zahnbürsten mit. Ich aber hatte vorgesorgt. Ich bot meinem Freund die Zahnbürsten an. Er sagte, das wäre nicht notwendig, die Kinder könnten auch mal eine Nacht ohne Zähneputzen ins Bett. Ich sagte, dass ich die Zahnbürsten gerne gäbe. Er meinte, dass er die Entscheidung zu treffen hätte. Ich mich nicht einzumischen habe. Er ging zu den Kindern, sagte, sie bräuchten die Zähne nicht putzen. Beide reagierten, sie hätten Angst vor den Zahnmännlein. Mein Freund sagte, so schnell käme keins und würden keine Löcher machen. (Und ich kennse sein "Gebiss".)Für was also die alltäglichen Regeln? Am nächsten Tag sah ich, dass im Auto doch die Zahnbürsten in dessen Reisetaschen waren. Sagte auch noch, dass ich sie auch holen gegangen wäre, wenn ich das gewußt hätte. Er reagierte mit einem bösen Blick und sagte, ich hätte wohl nichts anderes zu tun, als ihm ständig seine Entscheidungen in Frage zu stellen. Ich fühl mich zur Zeit so, als würde ich ihm wirklich das Leben noch schwerer machen. Bin am jeglichen "versauten WE" dran schuld. Und rede mir ein, nur wenn ich mich ändere, hätte unsere beziehung eine Chance. Mit seinen Worten: er würde sich ja auch nicht über mich und meinen Sohn beschweren. Ich glaub bald, tiefer kann ich nicht mehr sinken. Er sagt, er würde meine Meinung hoch schätzen. Aber ich hab das Gefühl, ich muß dafür teuer bezahlen. WE für WE.
Zoe

Du bist nicht Schuld!
Hi Zoe,

das tut mir unendlich für dich leid, dass dein Freund so unfähig ist sich etwas sagen oder helfen zu lassen. Du meinst es doch wirklich nur gut, auch mit seinen Kindern!
Ich kann seine Reaktion überhaupt nicht verstehen. Mein Freund wäre froh gewesen wenn ich noch zwei Zahnbürsten gehabt hätte und er wäre stolz darauf gewesen eine so tolle Frau zu haben! Genauso sollte dein Freund auch denken! Wie ist er denn an den Wochenenden wenn seine Kinder nicht bei ihm sind? Nimmt er grundsätzlich keine Ratschläge an oder reagiert er nur so, wenn es um seine Kinder geht?
Weißt du, selbst ich frage mich manches Mal weshalb ich das alles mit mache, aber ich weiß das mein Freund mich liebt und er hat mich auch mit meiner Tochter genommen. Also muss ich halt auch dadurch wenn seine drei zu uns kommen (dieses WE sind wir wieder dran!). Wenn dein Freund nicht lernt mit Ratschlägen und Kritik anderer umzugehen und er nicht einmal merkt wie sehr er dich mit seinem Verhalten verletzt, dann tut es mir leid, doch dann ist er ein Idiot. Wie wäre es denn, wenn ihr euch für eine gewisse Zeit nur sehr, wenn er kinderfrei hat? Vielleicht hilft es euerer Beziehung. Wenn das so weiter geht wirst du dich sicherlich früher oder später trennen. Du hast es doch gar nicht nötig dir immer die Schuld für sein schlechtes Verhalten zu geben. Das kenne ich von meinem Ex-Mann! Er hat immer alles so gedreht und gewendet als sei alles meine Schuld. Es war fast so, dass ich mich bei ihm für sein Fremdgehen entschuldigen musste! Wäre ja alles meine Schuld...
Halt die Ohren steif und lass dir nicht alles bieten!
Ganz liebe Grüße

Steffi

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4. Oktober 2007 um 21:05
In Antwort auf stefania763

Mir geht es ähnlich!
Hallo,

ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat sich wegen mir von seiner Frau getrennt, die Scheidung ist seit März durch und zwischen uns läuft es wunderbar.
Seine Ex-Frau hat auch einen neuen Partner, mit dem sie zusammen lebt. Also wirklichen Stress mit ihr gibt es Gott sei Dank nicht! Ich selbst habe eine Tochter (6 Jahre) und mein Freund hat "leider" gleich drei Kinder! 2 Jungs und ein Mädchen. 8,6 und 3 Jahre alt. Diese drei kommen ebenfalls seit 1 1/2 Jahren alle 14 Tage zu uns. Am Anfang klappte es irgendwie, aber mittlerweile nerven die drei mich und ich überlege alle 14 Tage wohin ich mit meiner Tochter hinfliehen könnte, um all dem zu entgehen. Am meisten nervt mich der älteste, da es auch ständig Konflikte zwischen ihm und meiner Tochter gibt! Besonders schlimm war es am vergangenen WE, so dass ich mit meiner Tochter den ganzen Samstagnachmittag über geflohnen bin...aber so kann es ja nicht auf Dauer gehen.
Haben mit der Ex-Frau meines Freundes über den Jungen gsprochen und da erzählte sie uns, dass selbst sie massive Probleme mit ihm hat und ihr neuer Partner ebenso.
Haben mit dem Jungen gesprochen, aber er ist total verschlossen, habe jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle gemacht. Möchte nicht, dass meine Tochter, ich oder meine Beziehung darunter leiden. Zum Glück kann ich mit meinem Partner über alles frei sprechen, ohne das er mir etwas übel nimmt. Er weiß, dass ich seinen ältesten zum kotzen finde und das ich das ja eigentlich gar nicht so möchte, aber allein nichts daran ändern kann. Er möchte das es mir gut geht und fand es super von mir, dass ich den Termin gemacht habe. Mal sehen was die uns dort raten
Aber ich kenne das, ich kapsel mich an den Wochenenden auch ab und habe schon eine negative Einstellung zu allem was die Kinder tun oder sagen. Ich finde natürlich auch, dass mein eigenes Kind viel toller ist ... Ich denke manchmal auch, dass ich unfair bin, kann mich aber allein nicht mehr dagegen wehren. Es ist wichtig mit dem Partner über alles zu sprechen, ohne das der eine oder andere etwas krumm nimmt und beleidigt ist! Wenigstens können wir das und das ist mehr als einige andere Paare haben, das tröstet!

Ganz liebe Grüße
Steffi

..
Immer wieder lese ich, dass die eigenen Kinder so toll sind, und die vom Partner ja sooo unerzogen, keien TIschmanieren, faul, etc- im Prinzip IMMER das gleiche.
Könnte es sein, dass das euer subjektiver Eindruck ist?
Vielleicht finden andere Leute eure Kinder auch nicht so toll wie ihr selbst?

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10. Dezember 2007 um 16:46

Bin so froh, dass ich nicht alleine bin!
Ich bin so froh, in diesem Forum ein paar Beiträge von Frauen zu finden, die mein "Schicksal" teilen. Ich weiß nicht weiter. Ich kann den 7-jährigen Sohn meines Freundes nicht akzeptieren. Ich will ihn nicht in meiner Nähe haben, empfinde ihn als Eindringling, wenn er am Wochenende zwei Tage lang bei uns ist. Aber ich weiß nicht wieso. Er ist wirklich lieb und für sein Alter ganz anständig, aber ich habe nur negative Gefühle ihm gegenüber. Dafür schäme ich mich sehr, denn es gibt doch eigentlich gar keinen Grund dafür. Was kann er dafür, dass er das Kind meines Freundes und dessen Ex-Frau ist?! Ich bin total eifersüchtig auf ihn, weil er an diesen beiden Tagen, an denen er seinen Papa nur sieht, natürlich im Mittelpunkt stehen will, und ich das Gefühl habe, mit ihm um die Liebe und Aufmerksamkeit meines Freundes konkurrieren zu müssen. Mein Freund schläft dann immer bei ihm im Bett, rennt sofort, wenn er ruft und lässt mich dann einfach stehen, aber die vollgekotzte Bettwäsche von dem Kleinen darf ich waschen, wenn er krank ist.

Es fällt mir unendlich schwer, dem Kleinen auch nur in die Augen zu schauen und mit ihm zu reden. Am liebsten ignoriere ich ihn einfach und hoffe, dass die Zeit, die er bei uns verbringt, schnell vergeht. Natürlich spürt er das und mag mich deswegen auch nicht. Er redet halt von selbst auch nicht viel, und ich kann mit Kindern grundsätzlich nichts anfangen, möchte auch selbst keine, deswegen tue ich mir umso schwerer.

Mein Freund wirft mir das natürlich vor. Er sagt "Was ist denn daran so schwer, sich ein paar Stunden in der Woche mit dem Kind zu beschäftigen und nett zu ihm zu sein." Klar, er kann das nicht nachvollziehen, eigentlich kann das niemand nachvollziehen, und das macht es ja für mich noch schlimmer. Er versteht auch nicht, dass es für mich die mega Umstellung ist, plötzlich ein Kind in meinem Leben zu haben, zumal ich selbst keine Kinder möchte und keinerlei Mutterinstikte in mir habe.

Ich frage mich auch oft, ob ich mich von meinem Freund trennen muss, weil ich ihm jedes WE das Leben zur Hölle mache mit meiner Scheißlaune, die ich nur habe, weil das Kind bei uns ist. Wir haben deswegen jedes WE Stress. Ansonsten ist unsere Beziehung absolut harmonisch, und wir lieben uns sehr. Es scheitert nur an dem Jungen.

Ich mache mir schon heute, am Montag, Gedanken darüber, wie ich das nächste WE wieder überstehen soll. Und das ist unglaublich belastend!

Schnegge_97

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6. April 2008 um 19:41

Verstehe Dich so gut!
Hallo Hexe,
habe schon länger nicht mehr in das Forum geschaut, weil keine neuen Beiträge mehr zum Thema kamen. Jetzt lese ich zufällig Deine Antwort auf meinen letzten Beitrag.
Ich dachte inzwischen, ich hätte die Situation einigermaßen im Griff. Nicht, dass ich jetzt glücklich darüber wäre, ein Wochenend-Stiefkind zu haben. Im Gegenteil. Ich hasse die Situaion nach wie vor, doch ich habe mir eine LmaA-Einstellung angeeignet, die mir hilft, die Wochenenden zu überbrücken. Das ist nicht ideal, aber der einzige Weg für mich. Doch immer, wenn ich denke, ich habs einigermaßen im Griff, kriege ich wieder einen Vorwurf von meinem Freund, der nach wie vor der Meinung ist, wir müssen hier auf glückliche, heile Familie machen, wenn sein Sohn da ist. Er kapiert einfach nicht, dass ich das weder WILL noch KANN. Er muss es so hinnehmen wie es ist, sonst kann das mit uns nicht länger funktionieren. Ich fühle mich dann wieder unter Druck gesetzt von ihm, und schon kriege ich bereits am Montag Magengeschwüre, weil ich weiß, dass der Kleine am Freitag wieder zu uns kommt.

Wie läuft das inzwischen bei Euch mit den getrennten Wohnungen und dem getrennten Leben, solange das Kind bei Deinem Freund ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer funktioniert. Fühlst Du Dich nicht total ausgeschlossen? Naja, manchmal wäre ich ehrlich gesagt auch froh, ich hätte noch meine eigene Wohnung und könnte mich aus dieser Vater-Sohn-Geschichte ganz einfach ausklinken. Aber das geht ja bei uns nicht mehr.

Ich finde es schrecklich, dass ich nicht darüber hinweg komme.

Viele Grüße.
Schnegge97

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9. April 2008 um 11:19

Auf solche Beiträge...
... können wir hier echt verzichten! Wir suchen hier Gleichgesinne, die Verständnis haben, und brauchen keine schlauen Ratschläge von Leuten, die anscheinend kein Ahnung haben, wie wir uns fühlen. Wieso bist Du auf dieser Seite? Hast Du sonst nix zu tun?

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24. September 2008 um 15:05

Du sprichst mir aus der seele...
du tönst ja schrecklich kindisch. ich, ich, ich und nochmals ich...mal ganz ehrlich, wäre ich dein freund würd ich mich gaaaanz schnell aus dem staub machen.seine tochter wird er immer lieben obs dir passt oder nicht. es wird auch immer diese andere frau in seinem leben geben mit der er diese tochter hat! du kamst als allerletzte dazu. bist du ein einzelkind? was soll denn dieser schei...seine tochter kann für deine probleme nichts! armes mädchen. wirklich. macht mich wütend diese krankhafte eifersucht auf ein unschuldiges kind. such dir einen therapeuten oder geh, aber hör mit diesem schwachsinn auf. du wirst alles verlieren, 100%

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24. September 2008 um 21:29
In Antwort auf lesly_11886408

Fortsetzung
"Glückwünsche von deinem Papa" draufgeschrieben. Ich habe mich darüber geärgert, sprach ihn darauf an. Er sagte, dass er doch mit uns beiden die meiste Zeit verbringen würde. Und er hätte sich über eine 1/2 Stunde überlegt, was er draufschreiben solle. Ich bin ständig für ihn der Kummerkasten, aber für mich hat er kaum Gehör. Im Gegenteil, er ärgert sich, wenn ich darüber anders denke, als er. Ignoriert mich dann für eine ganze Zeit oder schnappt ein. Von Verständnis ganz zu schweigen. Er nimmt vieles für selbstverständlich hin, wofür ich Verständnis aufbringe. Innerlich kämpfe ich mit mir. (Mein Magen ist mein Gehirn.) Es sind keine großen Dinge, aber die vielen kleinen sammeln sich und sammeln sich. Ich bin sehr oft durcheinander, weiß nicht mehr, was gut oder nicht so prickelnd für mich ist. Wo für mich die Grenze sein sollte. Ich ziehe mich sehr oft auf das stille örtchen und weine meinen Kummer aus. Versuche dann über alles darüber zu stehen und rede mir ein, dass ich wahrscheinlich zu kleinlich, zu zickig bin. "Es ist ja nur eine karte. Es ist ja nicht immer, dass wir aus dem Auto raus müssen. (Nämlich weil ich dann nicht mehr mitfahre. Aber von der Wegstrecke her, ist das manchmal nötig, um zum Garten weiterzufahren oder zusammen zurückzukommen.)Wir haben verschiedene Ansichten betreff der Erziehung. Ich bin tolerant. Er eher prinzipientreu Nur tanzen seine Kinder auf seiner Nase rum und meiner hört. Trotzdem hackt er auf meinen Sohn rum und seine dürfen alles. Er könnte ja nicht auch noch schimpfen, wenn er sie nur die kurze Zeit hat. Das ist dann wieder ein Aufhänger für eine Auseinandersetzung, die von mir kommt. Ohne Verständnis. Ich schaue zu. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich als Außenstehende...

Liebe Grüße
Zoe

Oh je...
ich dachte immer Frauen, die selbst ein Kind haben, kommen mit der Situation besser zurecht??
Ich habe kein Kind und bin mit meinem Freund, der eine 9 Jaährige Tochter hat zusammen.
Und zur Zeit total überfordert...
Dachte, es gäbe keine Probleme, ist doch toll dass er sich um ein Kind kümmert.
Aber nun komme ich mit total ausgeschlossen vor, vor allem weil wohl mittlerweile das Kind irgendwie eifersüchtig auf MICH ist und ich als Erwachsene Rücksicht auf die arme Kinderseele nehmen soll... ( Ich denk eher ich soll Rücksicht auf die EX nehmen....)..
Bin kurz davor aufzugeben...

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7. Oktober 2008 um 14:37

Ich verstehe dich auch!!!
Mein Freund hat eine jetzt7 Jährige Tochter. Ich habe auch einen Graus vor jedem Papa-Wochenende!
Es nervt mich einfach, das sie so unselbstständig ist! Sie kann sich den Hintern nicht richtig abputzen, Lutscht Daumen und kann weder schwimmen noch richtig fahrad fahren!
Ihre Mutter hällt sie klein und das bekommen wir alles zu spüren. Mein Freund ist ein sehr liebevoller Papa, ich finde schon das es zuviel ist! Sie genießt eine "Narrenfreiheit" in unserer Wohnung, es nervt einfach!
Wir werden im nächsten Jahr heiraten, da fing sie an zu heulen und sagte, ich will aber das du wieder zur Mama gehst! Die Eltern sind nun seit 3 Jahren geschieden und seit 4 Jahren getrennt! Sie kann sich an kein Familienleben erinnern! Sie weiß ja mittags nicht mehr was sie morgens gemacht hat! Sie macht solche heulanfälle immer wenn sie meint nicht genug beachtung zu bekommen. Wenn ich koche und mein Freund bei etwas hilft, sie nicht will und lieber fernseh schaut ruft sie ihn und hällt ihn so fest indem sie anfängt von der"guten alten Zeit" zu sprechen.
Das Kind merkt mittlerweile das sie mir auf den Geist geht und ich sie nicht sehen will. Die ersten zwei Jahre ging es noch, da hat sie mich nicht so genervt und ich habe auch gerne Zeit mit ihr verbracht.
Jetzt will ich das garnicht mehr! Sie nervt nur!

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7. Oktober 2008 um 16:10
In Antwort auf lore_11966679

Ich verstehe dich auch!!!
Mein Freund hat eine jetzt7 Jährige Tochter. Ich habe auch einen Graus vor jedem Papa-Wochenende!
Es nervt mich einfach, das sie so unselbstständig ist! Sie kann sich den Hintern nicht richtig abputzen, Lutscht Daumen und kann weder schwimmen noch richtig fahrad fahren!
Ihre Mutter hällt sie klein und das bekommen wir alles zu spüren. Mein Freund ist ein sehr liebevoller Papa, ich finde schon das es zuviel ist! Sie genießt eine "Narrenfreiheit" in unserer Wohnung, es nervt einfach!
Wir werden im nächsten Jahr heiraten, da fing sie an zu heulen und sagte, ich will aber das du wieder zur Mama gehst! Die Eltern sind nun seit 3 Jahren geschieden und seit 4 Jahren getrennt! Sie kann sich an kein Familienleben erinnern! Sie weiß ja mittags nicht mehr was sie morgens gemacht hat! Sie macht solche heulanfälle immer wenn sie meint nicht genug beachtung zu bekommen. Wenn ich koche und mein Freund bei etwas hilft, sie nicht will und lieber fernseh schaut ruft sie ihn und hällt ihn so fest indem sie anfängt von der"guten alten Zeit" zu sprechen.
Das Kind merkt mittlerweile das sie mir auf den Geist geht und ich sie nicht sehen will. Die ersten zwei Jahre ging es noch, da hat sie mich nicht so genervt und ich habe auch gerne Zeit mit ihr verbracht.
Jetzt will ich das garnicht mehr! Sie nervt nur!

Gefährliche Situation
Ich kann Dir dazu nur sagen, daß dies keine gute Situation ist und Du aus diesem negativ Denken rauskommen mußt!

Das Kind kann für viele Dinge nichts, sondern es sind die Erwachsenen die den Mist gemacht haben.

Spricht Dein Freund mit der Tochter über euch und versucht eine Art Verbindung mit ihr und Dir zu schaffen? Vielleicht solltest Du öfters mal etwas mit der Kleinen alleine machen um die Situation zu entschärfen.

Auch sollte der Vater öfters mal mit der Kleinen etwas unternehmen um Dich zu entlasten.

Du solltest auf alle Fälle das Feindbild gegenüber dem Kind versuchen loszuwerden. Ist schwierig, ich weiß.

Und ihr beide solltet Euch einig sein über den Umgang an den Wochenenden.

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16. November 2008 um 13:16
In Antwort auf isbel_12485070

Bin ich eifersüchtig auf das Kind??
Hallo alle zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe mich (ganz erleichtert) gewundert, dass es offensichtlich doch sehr vile gibt. die das gleiche Problem haben wie ich. Bisher hatte ich eigentlich immer angenommen, dass ich die einzige bin.
Mir geht es offenbar genauso wie euch...
...ich bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir sind ein paar Monate nach seiner Trennung (mit der ich nichts zu tun hatte) zusammen gekommen. 3 Monate später habe ich dann seine Tocher (damals 5) kennengelernt-mit der ich bis heute sehr gut klar komme. Ich wusste von anfang an, dass er eine Tochter hat und das sie uns alle 2 Wochen besuchen wird. Naiv war vielleicht von mir zu glauben, das es genau damit getan sei: ein besuch alle 2 wochen von Freitags bis Sonntags.
Aber es kam viel mehr dazu. Unstimmigkeiten bei der Erziehung (wer bestimmt was, was wir zusätzlich zum Unterhalt noch bezahlt...), beim Umgang mit seiner Ex-Frau (um Stress zu vermeiden hat er ihr meist nachgegeben, zum Nachteil für unsere beziehung), etc..

Zwei Dinge sind am aller schlimmsten. Die Nerverei der Ex-Frau und meine Eifersucht auf das Kind.
Anfangs dachte ich, dass es mich einfach nur stört, das schon mal von vornherein jedes 2. WE verplant ist und uns durch seine Vergangenheit Zeit geklaut wird. Aber es ist mehr. ich fühle mich mittlerweile so unsicher und zurück gesetzt gegenüber seiner Ex-Frau und seiner Tochter, dass ich of Angst habe ob wir weiter zusammenbleiben können. Seit etwa einem halben Jahr wird es immer schlimmer. ich glaube, dass ich eifersüchtig auf das Kind bin. Gegen eine Ex-Frau, oder Ex-Freundin, kann man kämpfen, aber nicht gegen ein Kind. Ein Kind wird immer da sein und auch immer gewinnen. Ich habe das gefühl, das wenn es mal hart auf hart käme, dass ich natürlich verliere - gegen Ex+Kind. Das ist doch nicht fair! Ich habe 2 Jahre lang alles getan - die WE's mit ihm verbracht, wenn die Tochter da war, bei der Erziehung geholfen. Aber wenn es Problemsituationen mit der Ex gab und sie meinte uns ausser der Reihe die Tochter aufs Auge zu drücken z.b. für eine Woche unter sehr fadenscheinigen gründen, dann hab immer ich verloren! Urlaube wurden abgesagt und zweisame Stunden verschoben / fielen aus. Ich bin ja schließlich erwachsen und kann ohne ende kompromisse eingehen. Aber das er sich mal seiner Ex-Frau entgegenstellt war zuviel verlangt.

Ich habe Angst, dass das alles immer so weitergeht. Wie lange dauert das, bis man ein fremdes Kind (was man sich meistens am liebsten weg wünschen würde!) akzeptieren kann. Wie kann man Eifersucht heilen?? Ich hatte mir für mein leben immer gewünscht einen Mann zuheiraten, der auch zum 1. Mal heiratet und zum 1. Mal Kinder bekommt - das wird mit ihm nicht gehen. Für ihn wird das alles das 2. Mal sein. hinzu kommt, dass man sich bei den UNterhaltsverpflictungen, die er hat auch noch nicht einmal den Wunsch erfüllen kann 2 oder 3 Kinder zu kriegen, wie man es ursprünglich mal wollte. wir werden uns höchstens 1 oder 2 leisten können.

Ist es möglich, wenn man jemanden liebt all dise dinge zu akzeptieren???

Wir gehen seit einer Woche auf Abstand, weil die probleme zu schlimm und belastend geworden sind und wollen uns in ein paar Tagen zusammensetzen und überlegen, ob wir eine Zukunft haben.
Wir lieben uns wirklich sehr, aber drohen an dem Ex-Familienproblem zu zerbrechen.

Hat irgendjemand einen Rat?? Oder aufmunternde Worte?

Mir geht es sehr genau so!!
Ich habe geglaubt meinen Traummann endlich gefunden z haben, wir sind zwar erst seit ca. 3 Monaten zusammen aber wir kennen uns schon seit 5 Jahren. In den Jahren hatte er eine Familie gegründet und daraus sind 2 Kinder entstanden. Vor kurzem hat er sich dann getrennt und wir haben uns gefunden. Ich habe in der Zeit in der wir zusammen sind versucht mich mit dem Gedanken anzufreunden dass er schon 2 Kinder hat, aber es ist verdammt schwer. Ich möchte so gerne auch mal selber Kinder und er weiss nicht ober er sich das noch mal traut. Nun stehen wir vor der Entscheidung: trennung oder sich noch die Zeit lassen und hoffen das es besser wird. Ich liebe ihn so sehr und es zerbricht mir das Herz wenn ich daran denke dass ich ihn gehen lassen muss!!Ich weiss nicht mehr weiter am liebsten würde ich mich verkriechen und erst wieder vorkommen wenn alles geregelt ist, es tut einfach so sehr weh.....Soll ich meine grosse liebe Aufgeben??

Was soll ich bloss tun!!??

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6. Mai 2009 um 13:34

Bitte erkläre es mir
Hallo thingamajig,
ich habe mir deinen Beitrag und die vielen zustimmenden Beiträge durchgelesen.
ich selber habe zwei Kinder und mein Lebensgefährte hat Probleme mit der Akzeptanz meines Sohnes. Ich habe gerade einen Beitrag dazu geschreiben, vielleicht willst du es dir ja mal durchlesen. Ich bin also sozusagen die "andere Seite". Alles was du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Die genervte Grundhaltung bei den ganz alltäglichen Dingen und die permanente Ablehnung. Wir merken das natürlich und das spannt die Situation zu Hause deutlich an.
Mich würde mal inbteressieren wie du oder die anderen die sich zustimmend dazu geäußert haben, wie ihr euch eine Leben mit dem Mann vorstellt, der ja nun mal Kinder hat. Wie sähe denn eure Idealvorstellung aus, ich meine nicht dass die Kinder sich in Luft auflösen sollen, sondern wirklich ein Leben indem die Kinder zwar da sind, ihr euch aber besser fühlt und nicht als 5. Rad am Wagen usw. Was müsste passieren damit die Eifersucht oder das Gefühl des nichtdazugehörens aufhört? Was könnte der Lebenspartner dazu tun, was die Kinder?
Kann mir dazu jemand etwas sagen? Ich würde es wirklich gerne verstehen udn freue mich auf Antworten

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6. Mai 2009 um 14:47
In Antwort auf glueckskind12

Bitte erkläre es mir
Hallo thingamajig,
ich habe mir deinen Beitrag und die vielen zustimmenden Beiträge durchgelesen.
ich selber habe zwei Kinder und mein Lebensgefährte hat Probleme mit der Akzeptanz meines Sohnes. Ich habe gerade einen Beitrag dazu geschreiben, vielleicht willst du es dir ja mal durchlesen. Ich bin also sozusagen die "andere Seite". Alles was du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Die genervte Grundhaltung bei den ganz alltäglichen Dingen und die permanente Ablehnung. Wir merken das natürlich und das spannt die Situation zu Hause deutlich an.
Mich würde mal inbteressieren wie du oder die anderen die sich zustimmend dazu geäußert haben, wie ihr euch eine Leben mit dem Mann vorstellt, der ja nun mal Kinder hat. Wie sähe denn eure Idealvorstellung aus, ich meine nicht dass die Kinder sich in Luft auflösen sollen, sondern wirklich ein Leben indem die Kinder zwar da sind, ihr euch aber besser fühlt und nicht als 5. Rad am Wagen usw. Was müsste passieren damit die Eifersucht oder das Gefühl des nichtdazugehörens aufhört? Was könnte der Lebenspartner dazu tun, was die Kinder?
Kann mir dazu jemand etwas sagen? Ich würde es wirklich gerne verstehen udn freue mich auf Antworten

Hi
Was aus meiner Sicht wichtig ist:
- Dem "neuen" Partner Freiräume geben, und zwar so viele er will. Auszeiten von der "Stieffamilie" etwa oder Tage für sich allein.
- Seinen Beitrag in der "Stieffamilie" als freiwillig ansehen und freudig annehmen. Ihn nicht in die Ersatzelternrolle drängen (ist aber sicher schwieriger, wenn der leibliche Vater nicht mehr vorhanden ist.) Nicht alles als selbstverständlich ansehen, was er für das Kind oder mit dem Kind tut.
- Dem Kind klarmachen, dass der Partner dazugehört, genauso wie es selbst auch. Auch erklären, dass es nicht eifersüchtig sein muss. Dass es genauso wichtig ist wie vorher, dass sich die Liebe aber jetzt eben verdoppelt hat. Dass es den "neuen" Partner auch gern haben kann, wenn es möchte.
- Dem Kind erklären, dass der Partner nicht in Konkurrenz zum leiblichen Vater/Mutter steht.
- Dem Partner klarmachen, dass er nicht an 2. Stelle steht. Auch öfters mal was zu zweit unternehmen. Paar sein.
- Und ganz wichtig: Dass beide Seiten abklären, wie viel vom "neuen" Partner erwartet wird bzw. wie viel er bereit ist, zu geben. Dann entsteht keine Unzufriedenheit.

Das Kind kann von sich aus wenig "besser" machen, denke ich. Man muss es schon lenken, wenn etwas in die falsche Richtung laufen sollte. Ich denke, Kinder reagieren meist wie ein Spiegel auf ihre Umgebung.

Ganz einfach und problemlos ist es wohl nie und wird es auch nicht. Aber man ist eben auch keine "normale" Familie (und wer sagt denn, dass es dann immer problemlos wäre).

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6. Mai 2009 um 15:48
In Antwort auf saramira81

Hi
Was aus meiner Sicht wichtig ist:
- Dem "neuen" Partner Freiräume geben, und zwar so viele er will. Auszeiten von der "Stieffamilie" etwa oder Tage für sich allein.
- Seinen Beitrag in der "Stieffamilie" als freiwillig ansehen und freudig annehmen. Ihn nicht in die Ersatzelternrolle drängen (ist aber sicher schwieriger, wenn der leibliche Vater nicht mehr vorhanden ist.) Nicht alles als selbstverständlich ansehen, was er für das Kind oder mit dem Kind tut.
- Dem Kind klarmachen, dass der Partner dazugehört, genauso wie es selbst auch. Auch erklären, dass es nicht eifersüchtig sein muss. Dass es genauso wichtig ist wie vorher, dass sich die Liebe aber jetzt eben verdoppelt hat. Dass es den "neuen" Partner auch gern haben kann, wenn es möchte.
- Dem Kind erklären, dass der Partner nicht in Konkurrenz zum leiblichen Vater/Mutter steht.
- Dem Partner klarmachen, dass er nicht an 2. Stelle steht. Auch öfters mal was zu zweit unternehmen. Paar sein.
- Und ganz wichtig: Dass beide Seiten abklären, wie viel vom "neuen" Partner erwartet wird bzw. wie viel er bereit ist, zu geben. Dann entsteht keine Unzufriedenheit.

Das Kind kann von sich aus wenig "besser" machen, denke ich. Man muss es schon lenken, wenn etwas in die falsche Richtung laufen sollte. Ich denke, Kinder reagieren meist wie ein Spiegel auf ihre Umgebung.

Ganz einfach und problemlos ist es wohl nie und wird es auch nicht. Aber man ist eben auch keine "normale" Familie (und wer sagt denn, dass es dann immer problemlos wäre).

Vielen dank
ich danke dir für deine Sicht der Dinge und gebe dir auch Recht in allem was du sagts. Freiräume sind wichtig, und es ist auf keinen Fall selbstverständlich das ein neuer Lebenspartner sich einbringt und auch etwas mit oder für die Kinder tut. In meinem Fall haben wir es eben auch immer genauso gehandhabt. Eigentlich bin ich immer noch alleinerziehend und allein für die Kinder und alles was damit zusammen hängt verantwortlich. Betrifft auch weitgehend Unternehmungen etc. Doch dadurch baut sich dann wiederum eine Distanz auf, die wiederum zur Eifersucht beim Partner führt. er fühlt sich ausgeschlossen und nicht dazu gehörig. Obwohl er es sich doch so ausgesucht hat. Und zusätzlich wird über die "Kinderfreie" Zeit bestimmt, weil der neue Partner einen Anspruch auf Zweisamkeit erhebt. Was ist denn dann mit der Zeit für den Partner der die Kinder hat? Auf der einen Seite soll dieser dem neuen Partner alle Freiräume geben die er braucht und auf der anderen Seite für den Partner dasein ohne die Kinder. Da bleibt doch dann wiederum einer auf der Strecke. Ich glaube wenn man sich dazu entscheidet eine Beziehung zu einem Menschen aufzunehmen der Kinder hat, dann sollte man sich auch auf die Kinder einlassen wollen, denn sie gehören dazu und eine Mutter oder ein Vater kann sich nicht zweiteilen. Sonst hat man immer das Gefühl einen Spagat machen zu müssen und am Ende selbst gar keine Zeit mehr für sich zu haben....Eifersucht und Konkurenzgerangel haben in einer Beziehung einfach nichst zu suchen. Die optimale Lösung scheint es hier aber nicht zu geben

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6. Mai 2009 um 18:37
In Antwort auf glueckskind12

Vielen dank
ich danke dir für deine Sicht der Dinge und gebe dir auch Recht in allem was du sagts. Freiräume sind wichtig, und es ist auf keinen Fall selbstverständlich das ein neuer Lebenspartner sich einbringt und auch etwas mit oder für die Kinder tut. In meinem Fall haben wir es eben auch immer genauso gehandhabt. Eigentlich bin ich immer noch alleinerziehend und allein für die Kinder und alles was damit zusammen hängt verantwortlich. Betrifft auch weitgehend Unternehmungen etc. Doch dadurch baut sich dann wiederum eine Distanz auf, die wiederum zur Eifersucht beim Partner führt. er fühlt sich ausgeschlossen und nicht dazu gehörig. Obwohl er es sich doch so ausgesucht hat. Und zusätzlich wird über die "Kinderfreie" Zeit bestimmt, weil der neue Partner einen Anspruch auf Zweisamkeit erhebt. Was ist denn dann mit der Zeit für den Partner der die Kinder hat? Auf der einen Seite soll dieser dem neuen Partner alle Freiräume geben die er braucht und auf der anderen Seite für den Partner dasein ohne die Kinder. Da bleibt doch dann wiederum einer auf der Strecke. Ich glaube wenn man sich dazu entscheidet eine Beziehung zu einem Menschen aufzunehmen der Kinder hat, dann sollte man sich auch auf die Kinder einlassen wollen, denn sie gehören dazu und eine Mutter oder ein Vater kann sich nicht zweiteilen. Sonst hat man immer das Gefühl einen Spagat machen zu müssen und am Ende selbst gar keine Zeit mehr für sich zu haben....Eifersucht und Konkurenzgerangel haben in einer Beziehung einfach nichst zu suchen. Die optimale Lösung scheint es hier aber nicht zu geben

Hi
Ja, das klingt ein wenig schwierig bei euch. Ich habe auch deine anderes Posting gelesen, aber das hier ist jetzt eher allgemein gemeint.

"Ich glaube wenn man sich dazu entscheidet eine Beziehung zu einem Menschen aufzunehmen der Kinder hat, dann sollte man sich auch auf die Kinder einlassen wollen, denn sie gehören dazu"
Das sehe ich auch so.

"und eine Mutter oder ein Vater kann sich nicht zweiteilen."
Muss man ja auch nicht. Man ist ja auch als leibliches Elternpaar trotzdem auch noch Paar und nicht nur Eltern. Das wollte ich damit ausdrücken. Natürlich ist so eine strikte Trennung nicht möglich. Vor allem, wenn man wie ihr zusammen wohnt. Nur gerade dann wäre es mir als Partner wichtig, auch manchmal das Paargefühl zu erleben. Das wäre es aber als Elternteil, der mit dem anderen Elternteil noch zusammenlebt, auch! Gerade aber aucb bei einem "Stiefkind". Bei euch wirkt das Ganze nach deiner Beschreibung irgendwie schief. Als ob keiner so ganz genau wüsste, wo sein Platz ist. Er scheint gar keine Verantwortung zu übernehmen, du erwartest vielleicht innerlich ein bisschen mehr. Schwierig, ob das auf Dauer gutgehen kann.

"Sonst hat man immer das Gefühl einen Spagat machen zu müssen und am Ende selbst gar keine Zeit mehr für sich zu haben...."
Das wäre nicht schön, ja. Es ist sicher immer ein gewisser Spagat, für beide Seiten, und wie man da seine Balance findet, ist sicher bei jedem Paar unterschiedlich. Wenn ihr völlig konträre, unvereinbare Ansichten dazu habt und keinen Kompromiss findet, ist das leider nicht machbar, fürchte ich. Aber auch wenn, ein Kompromiss ist es wohl leider immer in gewisser Weise. Man kann das aber auch gut handhaben, wenn beide es wollen.

"Eifersucht und Konkurenzgerangel haben in einer Beziehung einfach nichst zu suchen."
Wer frei von Eifersucht ist, werfe den ersten Stein Die gibt es ja immer in irgendeiner Form und bis zu einem gewissen Grad ist das auch gesund. Das kann auf andere Frauen/Männer, die Schwester, den besten Freund, das Kind oder was auch immer sein. Damit muss man als erwachsener Mensch aber doch umzugehen lernen. Und das nicht am Partner oder gar am "Stiefkind" auslassen. Außerdem sollte sich das nach einiger Zeit legen, wenn alle ihren Platz im Gefüge gefunden haben.

Willst du auch Kinder mit ihm haben?

Lieben Gruß

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6. Mai 2009 um 18:57
In Antwort auf saramira81

Hi
Ja, das klingt ein wenig schwierig bei euch. Ich habe auch deine anderes Posting gelesen, aber das hier ist jetzt eher allgemein gemeint.

"Ich glaube wenn man sich dazu entscheidet eine Beziehung zu einem Menschen aufzunehmen der Kinder hat, dann sollte man sich auch auf die Kinder einlassen wollen, denn sie gehören dazu"
Das sehe ich auch so.

"und eine Mutter oder ein Vater kann sich nicht zweiteilen."
Muss man ja auch nicht. Man ist ja auch als leibliches Elternpaar trotzdem auch noch Paar und nicht nur Eltern. Das wollte ich damit ausdrücken. Natürlich ist so eine strikte Trennung nicht möglich. Vor allem, wenn man wie ihr zusammen wohnt. Nur gerade dann wäre es mir als Partner wichtig, auch manchmal das Paargefühl zu erleben. Das wäre es aber als Elternteil, der mit dem anderen Elternteil noch zusammenlebt, auch! Gerade aber aucb bei einem "Stiefkind". Bei euch wirkt das Ganze nach deiner Beschreibung irgendwie schief. Als ob keiner so ganz genau wüsste, wo sein Platz ist. Er scheint gar keine Verantwortung zu übernehmen, du erwartest vielleicht innerlich ein bisschen mehr. Schwierig, ob das auf Dauer gutgehen kann.

"Sonst hat man immer das Gefühl einen Spagat machen zu müssen und am Ende selbst gar keine Zeit mehr für sich zu haben...."
Das wäre nicht schön, ja. Es ist sicher immer ein gewisser Spagat, für beide Seiten, und wie man da seine Balance findet, ist sicher bei jedem Paar unterschiedlich. Wenn ihr völlig konträre, unvereinbare Ansichten dazu habt und keinen Kompromiss findet, ist das leider nicht machbar, fürchte ich. Aber auch wenn, ein Kompromiss ist es wohl leider immer in gewisser Weise. Man kann das aber auch gut handhaben, wenn beide es wollen.

"Eifersucht und Konkurenzgerangel haben in einer Beziehung einfach nichst zu suchen."
Wer frei von Eifersucht ist, werfe den ersten Stein Die gibt es ja immer in irgendeiner Form und bis zu einem gewissen Grad ist das auch gesund. Das kann auf andere Frauen/Männer, die Schwester, den besten Freund, das Kind oder was auch immer sein. Damit muss man als erwachsener Mensch aber doch umzugehen lernen. Und das nicht am Partner oder gar am "Stiefkind" auslassen. Außerdem sollte sich das nach einiger Zeit legen, wenn alle ihren Platz im Gefüge gefunden haben.

Willst du auch Kinder mit ihm haben?

Lieben Gruß

Da hast du wohl Recht
ja ich denke es ist gerade bei uns eher schwierig und du hast Recht wenn du annimmst er fühle sich für gar nichts verantwortlich. Ich erwarte allerdings nicht mehr von ihm. Wir verbringen sogar sehr viel Zeit zu zweit, zunächst einmal jedes zweite Wochenende und dann noch jederzeit wenn wir Lust dazu haben. Meine Kinder sind ja bereits in einem Alter wo man schon mal um die Ecke einen Wein trinken gehen kann ohne sie mitnehmen zu müssen. Außerdem verbringen wir jedes Jahr einen Urlaub zu zweit, was ihm aber auch alles nicht zu reichen scheint. Der kommende Urlaub wird sogar eine Fernreise, zuder ich besonders viele Urlaubstage und Geld inverstieren muss, so dass ein weiterer Urlaub mit den Kindern schon schwierig wird, Und das reicht ihm immer noch nicht, weil er lieber statt drei Wochen vier Wochen wegfahren würde. Er bringt kein Verständnis dafür auf, dass ich wegen der Kinder nicht so lange weg sein kann und will. Er fühlt sich dadurch zurück gesetzt und behauptet ich würde die Kinder ihm vorziehen. Und das meine ich mit einem Spagat. Für mich ist es schon ein großer Kompromiss meine Kinder so lange bei ihrem Vater zu lassen und meinen Jahresurlaub ohne die beiden zu planen und er fühlt sich zurückgesetzt weil es immer noch zuwenig Zeit ist. Im Gegenzug dazu will er aber ständig dass ich Verständnis dafür aufbringe dass er eben Zeit ohne die Kinder braucht und seine Freiräume braucht. Da stellt sich mir schon die Frage wo bleibe ich dabei? Ich würde nämlich eigentlich am liebsten ganz allein mit einer Freundin verreisen aber daran ist gar nicht zu denken da ich die wenige Zeit die wir ohne Kinder haben doch bitteschön mit ihm verbringen soll.Ist eben alles sehr schwierig.
Und zum Thema Eifersucht kann ich nur sagen das ein gewissen Maß davon sicherlich dazu gehört, sofern man offen darüber sprechen kann und eine Chance hat etwas an dem negativen Gefühl zu ändern. Wenn Eifersucht aber im stillen ausgelebt wird und zu negativen Gefühlen den Kindern oder sonst wem gegenüber führt, so ist es meiner Meinung nach etwas was nicht in eine Beziehung gehört. Eigentlich sollte ein Beziehung doch Stabilität geben und.
man sollte sich gegenseitig Vertrauen Wenn das so wäre, dann könnten diese negativen Gefühle durch Gespräche und Verständnis sicherlich aus der Welt geschafft werden. Nein ich will keine Kinder mit ihm, er aber irgednwann mit mir. Ich kann mir das unter diesen Umständen einfach nicht vorstellen.

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6. Mai 2009 um 19:04
In Antwort auf saramira81

Hi
Ja, das klingt ein wenig schwierig bei euch. Ich habe auch deine anderes Posting gelesen, aber das hier ist jetzt eher allgemein gemeint.

"Ich glaube wenn man sich dazu entscheidet eine Beziehung zu einem Menschen aufzunehmen der Kinder hat, dann sollte man sich auch auf die Kinder einlassen wollen, denn sie gehören dazu"
Das sehe ich auch so.

"und eine Mutter oder ein Vater kann sich nicht zweiteilen."
Muss man ja auch nicht. Man ist ja auch als leibliches Elternpaar trotzdem auch noch Paar und nicht nur Eltern. Das wollte ich damit ausdrücken. Natürlich ist so eine strikte Trennung nicht möglich. Vor allem, wenn man wie ihr zusammen wohnt. Nur gerade dann wäre es mir als Partner wichtig, auch manchmal das Paargefühl zu erleben. Das wäre es aber als Elternteil, der mit dem anderen Elternteil noch zusammenlebt, auch! Gerade aber aucb bei einem "Stiefkind". Bei euch wirkt das Ganze nach deiner Beschreibung irgendwie schief. Als ob keiner so ganz genau wüsste, wo sein Platz ist. Er scheint gar keine Verantwortung zu übernehmen, du erwartest vielleicht innerlich ein bisschen mehr. Schwierig, ob das auf Dauer gutgehen kann.

"Sonst hat man immer das Gefühl einen Spagat machen zu müssen und am Ende selbst gar keine Zeit mehr für sich zu haben...."
Das wäre nicht schön, ja. Es ist sicher immer ein gewisser Spagat, für beide Seiten, und wie man da seine Balance findet, ist sicher bei jedem Paar unterschiedlich. Wenn ihr völlig konträre, unvereinbare Ansichten dazu habt und keinen Kompromiss findet, ist das leider nicht machbar, fürchte ich. Aber auch wenn, ein Kompromiss ist es wohl leider immer in gewisser Weise. Man kann das aber auch gut handhaben, wenn beide es wollen.

"Eifersucht und Konkurenzgerangel haben in einer Beziehung einfach nichst zu suchen."
Wer frei von Eifersucht ist, werfe den ersten Stein Die gibt es ja immer in irgendeiner Form und bis zu einem gewissen Grad ist das auch gesund. Das kann auf andere Frauen/Männer, die Schwester, den besten Freund, das Kind oder was auch immer sein. Damit muss man als erwachsener Mensch aber doch umzugehen lernen. Und das nicht am Partner oder gar am "Stiefkind" auslassen. Außerdem sollte sich das nach einiger Zeit legen, wenn alle ihren Platz im Gefüge gefunden haben.

Willst du auch Kinder mit ihm haben?

Lieben Gruß

...
sorry wenn ich jetzt etwas aufgebracht klinge, ich habe gefargt und du hast geantwortet und ich danke dir für deinen Beitrag, ich versuche ja wirklich zu verstehen was da schief läuft und wie man es besser machen kann. Nur leuchtet es mir nicht ein wie man damit fertig werden kann wenn der Partner Eifersucht oder Konkurrenzgedanken den Kindern gegenüber hat. Mit Verständnis kann man einiges erreichen aber das sollte doch für beide Seiten gelten. Denn es ist sehr schwer Kinder allein groß zu ziehen oder Kinder bei dem Ex-partner aufwachsen lassen zu müssen. Man hat nun mal eine tiefe Verbundenheit zu den Kindern und wünscht sich nichts mehr als eine gute neue Beziehung in der die Kinder nicht zum Thema der Beziehung gemacht werden. Liebe Grüße

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6. Mai 2009 um 19:44
In Antwort auf glueckskind12

Da hast du wohl Recht
ja ich denke es ist gerade bei uns eher schwierig und du hast Recht wenn du annimmst er fühle sich für gar nichts verantwortlich. Ich erwarte allerdings nicht mehr von ihm. Wir verbringen sogar sehr viel Zeit zu zweit, zunächst einmal jedes zweite Wochenende und dann noch jederzeit wenn wir Lust dazu haben. Meine Kinder sind ja bereits in einem Alter wo man schon mal um die Ecke einen Wein trinken gehen kann ohne sie mitnehmen zu müssen. Außerdem verbringen wir jedes Jahr einen Urlaub zu zweit, was ihm aber auch alles nicht zu reichen scheint. Der kommende Urlaub wird sogar eine Fernreise, zuder ich besonders viele Urlaubstage und Geld inverstieren muss, so dass ein weiterer Urlaub mit den Kindern schon schwierig wird, Und das reicht ihm immer noch nicht, weil er lieber statt drei Wochen vier Wochen wegfahren würde. Er bringt kein Verständnis dafür auf, dass ich wegen der Kinder nicht so lange weg sein kann und will. Er fühlt sich dadurch zurück gesetzt und behauptet ich würde die Kinder ihm vorziehen. Und das meine ich mit einem Spagat. Für mich ist es schon ein großer Kompromiss meine Kinder so lange bei ihrem Vater zu lassen und meinen Jahresurlaub ohne die beiden zu planen und er fühlt sich zurückgesetzt weil es immer noch zuwenig Zeit ist. Im Gegenzug dazu will er aber ständig dass ich Verständnis dafür aufbringe dass er eben Zeit ohne die Kinder braucht und seine Freiräume braucht. Da stellt sich mir schon die Frage wo bleibe ich dabei? Ich würde nämlich eigentlich am liebsten ganz allein mit einer Freundin verreisen aber daran ist gar nicht zu denken da ich die wenige Zeit die wir ohne Kinder haben doch bitteschön mit ihm verbringen soll.Ist eben alles sehr schwierig.
Und zum Thema Eifersucht kann ich nur sagen das ein gewissen Maß davon sicherlich dazu gehört, sofern man offen darüber sprechen kann und eine Chance hat etwas an dem negativen Gefühl zu ändern. Wenn Eifersucht aber im stillen ausgelebt wird und zu negativen Gefühlen den Kindern oder sonst wem gegenüber führt, so ist es meiner Meinung nach etwas was nicht in eine Beziehung gehört. Eigentlich sollte ein Beziehung doch Stabilität geben und.
man sollte sich gegenseitig Vertrauen Wenn das so wäre, dann könnten diese negativen Gefühle durch Gespräche und Verständnis sicherlich aus der Welt geschafft werden. Nein ich will keine Kinder mit ihm, er aber irgednwann mit mir. Ich kann mir das unter diesen Umständen einfach nicht vorstellen.

Verständnis füreinander
Ich sehe sehr verhärtete Positionen auf beiden Seiten. Jeder ist irgendwie in seiner Rolle gefangen und kann sich nicht in die Rolle des anderen hinein versetzen und verteidigt seine eigene Position. Es sind harte Fronten entstanden, wo man sich gegenseitig beschießt und bekämpft.
Ich finde dass ihm das Verständnis für Dich fehlt, weil er zu sehr auf sein Recht pocht und nicht sieht dass er sich auf eine Frau mit großen Verpflichtungen eingelassen hat. Und bei Dir sehe ich wiederum dass Du Dich nicht in ihn hinein finden kannst, und nicht genug sehen kannst wie er sich fühlt und warum er Grund zur Eifersucht hat und auch zu negativen Gefühlen.
Dadurch entsteht ein Gezerre und Geschiebe und eine unschöne bis unerträgliche Atmosphäre, in der es völlig richtig ist nicht an gemeinsame Kinder zu denken.

Es wäre jedoch auf beiden Seiten wichtig Verständnis füreinander aufzubringen. Versetz Dich doch einfach mal in die Rolle eines Menschen der selbst keine Kinder hat und mit einem Partner mit Kindern zusammen kommt. Versetze Dich in die Rolle Deines Freundes und versuche nach zu empfinden was er fühlt . Dasselbe sollte er auch tun.

LG

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6. Mai 2009 um 19:57
In Antwort auf glueckskind12

...
sorry wenn ich jetzt etwas aufgebracht klinge, ich habe gefargt und du hast geantwortet und ich danke dir für deinen Beitrag, ich versuche ja wirklich zu verstehen was da schief läuft und wie man es besser machen kann. Nur leuchtet es mir nicht ein wie man damit fertig werden kann wenn der Partner Eifersucht oder Konkurrenzgedanken den Kindern gegenüber hat. Mit Verständnis kann man einiges erreichen aber das sollte doch für beide Seiten gelten. Denn es ist sehr schwer Kinder allein groß zu ziehen oder Kinder bei dem Ex-partner aufwachsen lassen zu müssen. Man hat nun mal eine tiefe Verbundenheit zu den Kindern und wünscht sich nichts mehr als eine gute neue Beziehung in der die Kinder nicht zum Thema der Beziehung gemacht werden. Liebe Grüße

Hi
Also erstmal, ich weiß natürlich nicht, ob er eifersüchtig ist. Ich würd mich jetzt nicht in meine Gedankengänge hier reinsteigern, bevor du nicht weißt, was wirklich in ihm vorgeht. Meine Antworten waren auf deine allgemeinen Fragen bezogen.

Wie man damit fertig werden kann, dass der Partner eifersüchtig aufs Kind ist, da gibt es wohl kein Patentrezept. Manch einer kann es vielleicht gar nicht. Viele Gespräche braucht es sicher, und es muss sich wie gesagt auch irgendwann legen. Bzw. sollte derjenige das meiner Meinung nach primär mit sich selbst ausmachen, da die Eifersucht in dem Fall ein völlig irrationales Gefühl ist. Paar- und Kinderebene kann man ja nicht vergleichen.

Wenn Verständnis von seiner Seite aus nicht gegeben ist, und das auch noch nach Jahren nicht, ich weiß nicht... Ich wollte deinen anderen Beitrag hier eigentlich nicht reinbringen, aber sein Verhalten, das du dort beschreibst und seine Wortwahl gegenüber dem Sohn wäre für mich nicht akzeptabel. Und auch mit nichts entschuldigbar. Aber das hatte ja nichts mit deinen allgemeinen Fragen hier zu tun.

"und wünscht sich nichts mehr als eine gute neue Beziehung in der die Kinder nicht zum Thema der Beziehung gemacht werden."
Zum Thema werden sie ja automatisch. Sogar zu einem sehr viel Raum einnehmenden. Darüber muss sich der neue Partner schon klar werden. Nicht jeder kann damit umgehen, dass es schon Kinder gibt. Nur dann sollte der, der damit nicht klarkommt, eben auch die Konsequenzen ziehen.

Ich kann verstehen, dass es dich verletzt, wenn er dein Kind ablehnt. Damit lehnt er ja auch einen Teil von dir ab. Das gilt für den Fall, dass er deinen Sohn nicht mag. Da sehe ich dann nicht viele Möglichkeiten. Hat er hingegen allgemein Probleme mit der Situation, dass schon Kinder da sind, dann kann man daran arbeiten. Dann geht es ja nicht gegen die Kinder als Personen, sondern um die Situation. Einfach ist zweiteres aber auch nicht.

Vielleicht wäre es für euch wirklich gut, mal mit einer neutralen Person von außen (Paartherapeut oder so) zu sprechen.

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7. Mai 2009 um 9:41
In Antwort auf kleinermaulwurff

Verständnis füreinander
Ich sehe sehr verhärtete Positionen auf beiden Seiten. Jeder ist irgendwie in seiner Rolle gefangen und kann sich nicht in die Rolle des anderen hinein versetzen und verteidigt seine eigene Position. Es sind harte Fronten entstanden, wo man sich gegenseitig beschießt und bekämpft.
Ich finde dass ihm das Verständnis für Dich fehlt, weil er zu sehr auf sein Recht pocht und nicht sieht dass er sich auf eine Frau mit großen Verpflichtungen eingelassen hat. Und bei Dir sehe ich wiederum dass Du Dich nicht in ihn hinein finden kannst, und nicht genug sehen kannst wie er sich fühlt und warum er Grund zur Eifersucht hat und auch zu negativen Gefühlen.
Dadurch entsteht ein Gezerre und Geschiebe und eine unschöne bis unerträgliche Atmosphäre, in der es völlig richtig ist nicht an gemeinsame Kinder zu denken.

Es wäre jedoch auf beiden Seiten wichtig Verständnis füreinander aufzubringen. Versetz Dich doch einfach mal in die Rolle eines Menschen der selbst keine Kinder hat und mit einem Partner mit Kindern zusammen kommt. Versetze Dich in die Rolle Deines Freundes und versuche nach zu empfinden was er fühlt . Dasselbe sollte er auch tun.

LG

Stimmt genau
ich habe mir alle Beiträge sehr zu Herzen genommen und mir auch meine eigenen Gedanken gemacht. Die verhärteten Fronten sind sicher nicht zu leugnen. Allerdings denke ich, dass ich durchaus Verständnis für seine Situation aufbringe, wenn man bedenkt was der Ursprung meines Beitrages hier im Forum war. Ich wollte verstehen warum er sich meinen Kindern gegenüber so benimmt, anstatt ihn wie anfangs von einigen geraten, gleich vor die Tür zu setzen. Aber sicher fällt es mir schwer...Gestern abend haben wir nach einigen Tagen der Funkstille ein Gespräch geführt welches ich (aufgrund der vielen Anregungen aus diesem Forum) damit eingeleitet habe ihm zu erklären wie großartig ich es von ihm finde dass er sich auf das Projekt Familie eingelassen hat und das ich es nicht selbstverständlich finde wenn er sich in irgendeiner Form mit den Kindern beschäftigt oder etwas für uns tut, dass ich mir vorstellen kann wie schwer es sein muss plötzlich keine Zeit mehr allein zu haben ständig dem Kinderlärm ausgesetzt zu sein, und Rücksicht nehmen zu müssen. Auch das ich am Verhälnis zu meiner Tochet durchaus sehe, dass er in vielerei Hinsicht eine Bereicherung für unsere Famile ist.Ich glaube dass hat ihm gut getan und das hat er auch von mir gebraucht. Dennoch ist seine Haltung meinem Sohn gegenüber untragbar für mich. Im Laufe des Gesprächs gab er zu eifersüchtig zu sein und dass es ihm am liebsten wäre wenn mein Sohn nicht da wäre, auch wenn er weiß dass es falsch ist. Er macht meinen Sohn für Unruhe und Chaos verantwortlich und dafür dass ich weniger Zeit für meinen Freund habe und glaubt dass auch meine Tochter froh wäre wenn mein Sohn nicht mehr bei uns leben würde (wegen des üblichen Geschisterstreits). Er ist der Meinung dass ihm Zeit mit mir verloren geht wenn ich für meinen Sohn da bin. Er will mich exklusiv für sich haben weil er mich so sehr liebt und mich nicht teilen will. Er sieht sich gefangen in einer Situation immer an zweiter Stelle zu stehen und zu wissen dass ich mich im Zweifel immer für meine Kinder entscheiden würde. Ich habe versucht mit Verständis darauf zu reagieren und ihm zu erklären dass meine Liebe zu ihm nicht zu vergleichen sei mit der Liebe zu meinen Kindern und das es keine "zweite Stelle" gibt da es für mich kein Konkurrenzkampf zwischen beiden Parteien ist. Ich weiß nicht wie es weitergehen wird oder ob überhaupt, denn ich sehe leider kaum noch Handlungsmöglichkeiten auf meiner Seite. Er will nun versuchen meinen Sohn als Kind zu sehen und nicht als Eindringling, und auf ihn zu zu gehen, ob es ihm gelingt weiß ich nicht, ich weiß aber dass ich es für mich einen Zeitraum festgesetzt habe in dem Taten folgen müssen (und hierbei erwarte ich keine Wunder,) oder die Beziehung ist für mich tasächlich gescheitert. Vielen Dank für alle Anregungen und gedanken das hat mir alles sehr weiter geholfen und meinen Blickwinkel von mir auch auf ihn verschoben. Danke danke

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7. Mai 2009 um 11:09
In Antwort auf glueckskind12

Stimmt genau
ich habe mir alle Beiträge sehr zu Herzen genommen und mir auch meine eigenen Gedanken gemacht. Die verhärteten Fronten sind sicher nicht zu leugnen. Allerdings denke ich, dass ich durchaus Verständnis für seine Situation aufbringe, wenn man bedenkt was der Ursprung meines Beitrages hier im Forum war. Ich wollte verstehen warum er sich meinen Kindern gegenüber so benimmt, anstatt ihn wie anfangs von einigen geraten, gleich vor die Tür zu setzen. Aber sicher fällt es mir schwer...Gestern abend haben wir nach einigen Tagen der Funkstille ein Gespräch geführt welches ich (aufgrund der vielen Anregungen aus diesem Forum) damit eingeleitet habe ihm zu erklären wie großartig ich es von ihm finde dass er sich auf das Projekt Familie eingelassen hat und das ich es nicht selbstverständlich finde wenn er sich in irgendeiner Form mit den Kindern beschäftigt oder etwas für uns tut, dass ich mir vorstellen kann wie schwer es sein muss plötzlich keine Zeit mehr allein zu haben ständig dem Kinderlärm ausgesetzt zu sein, und Rücksicht nehmen zu müssen. Auch das ich am Verhälnis zu meiner Tochet durchaus sehe, dass er in vielerei Hinsicht eine Bereicherung für unsere Famile ist.Ich glaube dass hat ihm gut getan und das hat er auch von mir gebraucht. Dennoch ist seine Haltung meinem Sohn gegenüber untragbar für mich. Im Laufe des Gesprächs gab er zu eifersüchtig zu sein und dass es ihm am liebsten wäre wenn mein Sohn nicht da wäre, auch wenn er weiß dass es falsch ist. Er macht meinen Sohn für Unruhe und Chaos verantwortlich und dafür dass ich weniger Zeit für meinen Freund habe und glaubt dass auch meine Tochter froh wäre wenn mein Sohn nicht mehr bei uns leben würde (wegen des üblichen Geschisterstreits). Er ist der Meinung dass ihm Zeit mit mir verloren geht wenn ich für meinen Sohn da bin. Er will mich exklusiv für sich haben weil er mich so sehr liebt und mich nicht teilen will. Er sieht sich gefangen in einer Situation immer an zweiter Stelle zu stehen und zu wissen dass ich mich im Zweifel immer für meine Kinder entscheiden würde. Ich habe versucht mit Verständis darauf zu reagieren und ihm zu erklären dass meine Liebe zu ihm nicht zu vergleichen sei mit der Liebe zu meinen Kindern und das es keine "zweite Stelle" gibt da es für mich kein Konkurrenzkampf zwischen beiden Parteien ist. Ich weiß nicht wie es weitergehen wird oder ob überhaupt, denn ich sehe leider kaum noch Handlungsmöglichkeiten auf meiner Seite. Er will nun versuchen meinen Sohn als Kind zu sehen und nicht als Eindringling, und auf ihn zu zu gehen, ob es ihm gelingt weiß ich nicht, ich weiß aber dass ich es für mich einen Zeitraum festgesetzt habe in dem Taten folgen müssen (und hierbei erwarte ich keine Wunder,) oder die Beziehung ist für mich tasächlich gescheitert. Vielen Dank für alle Anregungen und gedanken das hat mir alles sehr weiter geholfen und meinen Blickwinkel von mir auch auf ihn verschoben. Danke danke

Status Quo
Es freut mich erst einmal dass Ihr einen Schritt weiter seid und dass Du ihm viele Dinge sagen konntest die vielleicht Eurer Beziehung auch gut tun und Hoffnung geben.
Ich wünsche Euch dass Ihr es dennoch irgendwie hin bekommt. Ich glaube daran dass Du je nach Situation die richtige Entscheidung treffen wirst. Ob nun für oder gegen ihn.

Aufgrund seiner Aussage, dass er die Zeit die Du mit Deinem Sohn verbringst als gestohlen ansieht, kann ich sagen dass er wirklich einfach mit der Tatsache dass er ein Junge ist ein Problem hat. Denn Du verbringst ja denke ich ebensoviel Zeit mit Deiner Tochter. Wie schon erwähnt kommt er mit den Gefühlen die ein Junge und damit Sohn in ihm erzeugt nicht klar, gar nicht so sehr mit der Tatsache dass das Kind exisitiert. Daher ist es ein psychologisches Problem.

Ich weiß nicht inwieweit es bei Dir so ist. Bei Saramiras Mann fand ich es schön dass er sagte dass er nicht sein Kind über sie stellt und dass er sie mindestens genausoviel liebst wie das Kind, soweit ich mich erinnere. Das fand ich schön. Die Floskel, dass man ja Kinder anders liebt als den Partner hilft nämlich nicht viel, da das nicht auf jeden zutrifft. Ich etwa liebe einfach und kann keine unterschiedliche Qualität meiner Liebe ausmachen und es gibt viele andere die so empfinden. Daher liebe ich Partner und Kind gleich. Es gibt für mich keine andere Art und Weise und Liebe ist Liebe. Wenn es für ihn auch so ist, dann kann er Deine Aussage nicht nachvollziehen. Erst recht wenn er keine Kinder hat.
Daher bringt es nicht viel zu sagen, dass man jeden auf seine Weise liebt. Es ist wichtig zu sagen dass Du ihn mindestens genauso liebst und nicht Deine Kinder über ihn stellst. Das kannst Du natürlich nur sagen wenn es wirklich so ist. Bei Euch habe ich jedoch das Gefühl dass da vielleicht auch nicht mehr die Gefühle so sind wie sie sein sollten, da Ihr solche Probleme habt.

Wie gesagt. In Patchworkfamilien wo unüberwindbare Probleme vorhanden sind, ist es vielleicht einfach das beste es so zu akzeptieren und die Beteiligten voneinander zu separieren, so dass jeder im selben Haushalt eine Art Eigenleben führt. Also eine Art Status Quo, mit dem man nicht glücklich ist, aber zufrieden sein kann. Er wird sein psychische Problem nicht überwinden können und daher wäre es gut sich damit zu arrangieren.
Ich wünsche Euch viel Glück.

LG

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7. Mai 2009 um 11:11
In Antwort auf glueckskind12

Stimmt genau
ich habe mir alle Beiträge sehr zu Herzen genommen und mir auch meine eigenen Gedanken gemacht. Die verhärteten Fronten sind sicher nicht zu leugnen. Allerdings denke ich, dass ich durchaus Verständnis für seine Situation aufbringe, wenn man bedenkt was der Ursprung meines Beitrages hier im Forum war. Ich wollte verstehen warum er sich meinen Kindern gegenüber so benimmt, anstatt ihn wie anfangs von einigen geraten, gleich vor die Tür zu setzen. Aber sicher fällt es mir schwer...Gestern abend haben wir nach einigen Tagen der Funkstille ein Gespräch geführt welches ich (aufgrund der vielen Anregungen aus diesem Forum) damit eingeleitet habe ihm zu erklären wie großartig ich es von ihm finde dass er sich auf das Projekt Familie eingelassen hat und das ich es nicht selbstverständlich finde wenn er sich in irgendeiner Form mit den Kindern beschäftigt oder etwas für uns tut, dass ich mir vorstellen kann wie schwer es sein muss plötzlich keine Zeit mehr allein zu haben ständig dem Kinderlärm ausgesetzt zu sein, und Rücksicht nehmen zu müssen. Auch das ich am Verhälnis zu meiner Tochet durchaus sehe, dass er in vielerei Hinsicht eine Bereicherung für unsere Famile ist.Ich glaube dass hat ihm gut getan und das hat er auch von mir gebraucht. Dennoch ist seine Haltung meinem Sohn gegenüber untragbar für mich. Im Laufe des Gesprächs gab er zu eifersüchtig zu sein und dass es ihm am liebsten wäre wenn mein Sohn nicht da wäre, auch wenn er weiß dass es falsch ist. Er macht meinen Sohn für Unruhe und Chaos verantwortlich und dafür dass ich weniger Zeit für meinen Freund habe und glaubt dass auch meine Tochter froh wäre wenn mein Sohn nicht mehr bei uns leben würde (wegen des üblichen Geschisterstreits). Er ist der Meinung dass ihm Zeit mit mir verloren geht wenn ich für meinen Sohn da bin. Er will mich exklusiv für sich haben weil er mich so sehr liebt und mich nicht teilen will. Er sieht sich gefangen in einer Situation immer an zweiter Stelle zu stehen und zu wissen dass ich mich im Zweifel immer für meine Kinder entscheiden würde. Ich habe versucht mit Verständis darauf zu reagieren und ihm zu erklären dass meine Liebe zu ihm nicht zu vergleichen sei mit der Liebe zu meinen Kindern und das es keine "zweite Stelle" gibt da es für mich kein Konkurrenzkampf zwischen beiden Parteien ist. Ich weiß nicht wie es weitergehen wird oder ob überhaupt, denn ich sehe leider kaum noch Handlungsmöglichkeiten auf meiner Seite. Er will nun versuchen meinen Sohn als Kind zu sehen und nicht als Eindringling, und auf ihn zu zu gehen, ob es ihm gelingt weiß ich nicht, ich weiß aber dass ich es für mich einen Zeitraum festgesetzt habe in dem Taten folgen müssen (und hierbei erwarte ich keine Wunder,) oder die Beziehung ist für mich tasächlich gescheitert. Vielen Dank für alle Anregungen und gedanken das hat mir alles sehr weiter geholfen und meinen Blickwinkel von mir auch auf ihn verschoben. Danke danke

Toll
Ich finde, du hast genau das Richtige gemacht. Vielleicht braucht er jetzt ein paar Tage, um sich Gedanken zu machen und kann sich ändern. Falls nicht, hast du dir wohl wirklich nichts vorzuwerfen. Du hast den Blickwinkel gewechselt und dich in deinen Freund einzufühlen versucht. Das war bestimmt alles andere als einfach für dich. Jetzt ist der Ball bei ihm.

Es ist schön, zu lesen, wie verständnisvoll Menschen sein können.

Ich wünsch dir alles Gute.

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11. Mai 2009 um 14:51
In Antwort auf glueckskind12

Bitte erkläre es mir
Hallo thingamajig,
ich habe mir deinen Beitrag und die vielen zustimmenden Beiträge durchgelesen.
ich selber habe zwei Kinder und mein Lebensgefährte hat Probleme mit der Akzeptanz meines Sohnes. Ich habe gerade einen Beitrag dazu geschreiben, vielleicht willst du es dir ja mal durchlesen. Ich bin also sozusagen die "andere Seite". Alles was du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Die genervte Grundhaltung bei den ganz alltäglichen Dingen und die permanente Ablehnung. Wir merken das natürlich und das spannt die Situation zu Hause deutlich an.
Mich würde mal inbteressieren wie du oder die anderen die sich zustimmend dazu geäußert haben, wie ihr euch eine Leben mit dem Mann vorstellt, der ja nun mal Kinder hat. Wie sähe denn eure Idealvorstellung aus, ich meine nicht dass die Kinder sich in Luft auflösen sollen, sondern wirklich ein Leben indem die Kinder zwar da sind, ihr euch aber besser fühlt und nicht als 5. Rad am Wagen usw. Was müsste passieren damit die Eifersucht oder das Gefühl des nichtdazugehörens aufhört? Was könnte der Lebenspartner dazu tun, was die Kinder?
Kann mir dazu jemand etwas sagen? Ich würde es wirklich gerne verstehen udn freue mich auf Antworten

Vielleicht um zu verstehen.....
Ich bin grade in der Situation, dass mein neuer (seit einem Jahr) Lebenspartner 2 Kinder hat (12 und 15) mit der großen verstehe ich mich auch prächtig, sie kann ganz klar sagen was sie beschäftigt, stört oder was ihr gefällt. Mit der kleinen habe ich große Schwierigkeiten, weil sie so sehr an meinem Partner klammert, dass für die große Tochter und erst recht für mich überhaupt keine Zeit bleibt. Vor allem ich fühle mich einfach ausgegrenzt und alleine. Mein Freund sagt immer ich soll mich mehr integrieren, aber nicht die Kinder sind das Problem, sondern das Problem besteht darin, wie er mit mir umgeht wenn die Kinder da sind. Mein Vorschlag währe dem Partner einfach ganz klar vor den Kindern zu zeigen das auch er oder sie eine wichtige Rolle in seinem Leben spielt und auch nach seinen Bedürfnissen gehandelt wird und nicht nur die Kinder wichtig sind. Also einfach mal klare Grenzen setzen. Nach dem Motto, jetzt möchte ich einfach mal dich an meiner Seite haben und die Kinder müssen auch mal für dich verzichten. Und nicht immer Kinder Nummer eins, deren Bedürfnisse an erster Stelle und alles andere kommt danach. Das der Partner sich da fehl am Platz fühlt ist doch klar. Ich bin selber auch ein Scheidungskind und weiß ganz genau wie Kinder denken wenn eine neue Partnerin kommt. Und sie können sehr wohl akzeptieren das der Papa oder die Mama jemanden anderes an der Seite hat. Wenn man die Kinder allerdings immer behätschelt und sie (vielleicht auch aus schlechtem Gewissen heraus) immer wieder in den Mittelpunkt stellt und den neuen Partner dafür zurücksetzt, kann das einfach nicht gut gehen.
Das war jetzt alles ziemlich hart und kurz ausgedrückt, aber im Grunde ist das meiner Meinung nach so...vielleicht sind ja ein paar Punkte dabei die den einen oder anderen mal zum nachdenken animieren.....
Liebe Grüße Meli

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2. Dezember 2016 um 9:26
In Antwort auf laryn_12938654

Oh je...
ich dachte immer Frauen, die selbst ein Kind haben, kommen mit der Situation besser zurecht??
Ich habe kein Kind und bin mit meinem Freund, der eine 9 Jaährige Tochter hat zusammen.
Und zur Zeit total überfordert...
Dachte, es gäbe keine Probleme, ist doch toll dass er sich um ein Kind kümmert.
Aber nun komme ich mit total ausgeschlossen vor, vor allem weil wohl mittlerweile das Kind irgendwie eifersüchtig auf MICH ist und ich als Erwachsene Rücksicht auf die arme Kinderseele nehmen soll... ( Ich denk eher ich soll Rücksicht auf die EX nehmen....)..
Bin kurz davor aufzugeben...

Wenn eine sehr unreife kinderlose Frau in eine solche Situation gerät, wird sie leider komplett überfordert mit der Situation und dem Kind. Wie soll sie auch die fehlenden Jahre an Persönlichkeitsentwicklung so schnell wett machen, die eine Mutter zwangsläufig durchläuft? Das geht einfach nicht: das Beste für alle Beteiligten wäre es, wenn solche unreifen Beziehungen beendet werden und sich Jeder geeignetere Partner sucht. Was sich hier als Liebe tarnt ist nur Abhängigkeit und Bedürftigkeit sowie Unreife. Als Mutter würde ich instinktiv verstehen, dass der neue Partner sein Kind sehr sehr liebt und auch verstehen, dass er es nicht zulassen wird, dass das Kind irgendwie Schaden nimmt. Das habe ich zu akzeptieren und entweder nehme ich das Kind liebevoll and oder ich lasse es einfach: mit dem Kind und dem Papa. Alles andere ist utopisch und nicht realisierbar und für alle Beteiligten nur eine Quälerei. Eifersucht ist hier komplett fehl am Platz und nur ein massives Zeichen von Unreife. Da sollte die betreffende Person erst einmal an sich selbst arbeiten bevor sie sich in eine Beziehung begibt.
 

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17. Mai 2017 um 14:12
In Antwort auf taegan_12838931

Seit fast zwei Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder (Zwillinge, 10) hat. Hatte bis dahin keine Erfahrung mit Kindern. Dass er Kinder hat, wußte ich von Anfang an und das war auch nie ein Problem, die beiden sind echt lieb und es gab noch nie etwas in Richtung "du hast uns gar nichts zu sagen". Aber in den letzten Wochen bin ich nur noch genervt wenn ich daran denke, dass die Kinder auch da sein werden.

Ich sehe meinen Partner nur am Wochenende, das auch nicht regelmäßig und wenn ich da bin sind es die Kinder auch. Es ist alles etwas unregelmäßig, geht aber momentan nicht anders wegen Arbeitszeiten, Fernbeziehung etc. Die Kids wollen wenn sie den Papa sehen halt auch was mit ihm machen und er auch mit ihnen. Ich werde immer in die Familienaktivitäten mit eingebunden, doch ich merke, dass ich der Begegnung mit den Kids bewusst aus dem Weg gehe. Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich eine Herausforderung, weil die beiden (für meine Begriffe) unglaublich schlechte Tischmanieren haben. Etwas zusammen Spielen nervt mich so gewaltig, dass ich nach wenigen Minuten das Spielbrett durch die Gegend werfen könnte (ich tu's nicht - aber ich würde gerne). Ich bin sonst sehr ruhig und gelassen und sehe die Dinge völlig entspannt. Aber die Situation geht mir immer mehr an die Substanz. Ich ziehe mich zurück, würde mich am liebsten im Schlafzimmer einschließen und erst wieder rauskommen, wenn die Kids im Bett oder wieder zu Hause sind. Mich nervt das Reden, die Lautstärke, die (ganz normalen) Streitereien unter Geschwistern, es nervt mich einfach alles.

Ich sitze heulend in der Ecke und überlege, ob diese Beziehung überhaupt einen Sinn hat. Ich kann meinen Freund nicht vor die Wahl stellen, wenn, dann bin ich diejenige die geht. Aber das möchte ich doch gar nicht. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn jeden Tag, den wir uns nicht sehen können. Bin ich vielleicht eifersüchtig auf die Kinder? Ich weiß es nicht... Am Anfang war doch alles gut. Und auch für die jetzigen Ferien habe ich mir ganz viele tolle Sachen für unser "privates Ferienprogramm" ausgedacht. Aber die Vorstellung, dass ich die beiden die nächsten 14 Tage um mich haben werde wecken das Gefühl in mir, dass ich ins Auto sitzen und in mein Zuhause fahren möchte.

Vielleicht geht's ja noch jemandem da draußen so wie mir? Ist noch jemand so hin und her gerissen oder war's zumindest? Ich bin gerade so traurig und verzweifelt, ich möchte diese Beziehung nicht aufgeben, weiß aber nicht wie ich das mit den Kindern in den Griff bekommen soll.
Ich danke Euch!

Hallo, wie geht es dir und bist du immernoch in dieser Beziehung? Ich würde mich gerne mit dir austauschen. Falls du Lust hast, melde dich, lg!

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23. August 2018 um 12:36
In Antwort auf taegan_12838931

Seit fast zwei Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder (Zwillinge, 10) hat. Hatte bis dahin keine Erfahrung mit Kindern. Dass er Kinder hat, wußte ich von Anfang an und das war auch nie ein Problem, die beiden sind echt lieb und es gab noch nie etwas in Richtung "du hast uns gar nichts zu sagen". Aber in den letzten Wochen bin ich nur noch genervt wenn ich daran denke, dass die Kinder auch da sein werden.

Ich sehe meinen Partner nur am Wochenende, das auch nicht regelmäßig und wenn ich da bin sind es die Kinder auch. Es ist alles etwas unregelmäßig, geht aber momentan nicht anders wegen Arbeitszeiten, Fernbeziehung etc. Die Kids wollen wenn sie den Papa sehen halt auch was mit ihm machen und er auch mit ihnen. Ich werde immer in die Familienaktivitäten mit eingebunden, doch ich merke, dass ich der Begegnung mit den Kids bewusst aus dem Weg gehe. Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich eine Herausforderung, weil die beiden (für meine Begriffe) unglaublich schlechte Tischmanieren haben. Etwas zusammen Spielen nervt mich so gewaltig, dass ich nach wenigen Minuten das Spielbrett durch die Gegend werfen könnte (ich tu's nicht - aber ich würde gerne). Ich bin sonst sehr ruhig und gelassen und sehe die Dinge völlig entspannt. Aber die Situation geht mir immer mehr an die Substanz. Ich ziehe mich zurück, würde mich am liebsten im Schlafzimmer einschließen und erst wieder rauskommen, wenn die Kids im Bett oder wieder zu Hause sind. Mich nervt das Reden, die Lautstärke, die (ganz normalen) Streitereien unter Geschwistern, es nervt mich einfach alles.

Ich sitze heulend in der Ecke und überlege, ob diese Beziehung überhaupt einen Sinn hat. Ich kann meinen Freund nicht vor die Wahl stellen, wenn, dann bin ich diejenige die geht. Aber das möchte ich doch gar nicht. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn jeden Tag, den wir uns nicht sehen können. Bin ich vielleicht eifersüchtig auf die Kinder? Ich weiß es nicht... Am Anfang war doch alles gut. Und auch für die jetzigen Ferien habe ich mir ganz viele tolle Sachen für unser "privates Ferienprogramm" ausgedacht. Aber die Vorstellung, dass ich die beiden die nächsten 14 Tage um mich haben werde wecken das Gefühl in mir, dass ich ins Auto sitzen und in mein Zuhause fahren möchte.

Vielleicht geht's ja noch jemandem da draußen so wie mir? Ist noch jemand so hin und her gerissen oder war's zumindest? Ich bin gerade so traurig und verzweifelt, ich möchte diese Beziehung nicht aufgeben, weiß aber nicht wie ich das mit den Kindern in den Griff bekommen soll.
Ich danke Euch!

Hallo Thinga 

Mir geht es genauso wie dir. Ich bin jetzt seit fast einem Jahr mit meinem Freund zusammen, er hat mir am Anfang schon gesagt er hat eine Tochter (2) erst beim ersten Treffen hab ich erfahren das er noch ein Kind hat (8) aber nicht leiblich. Wir sind Anfang August zusammen gezogen und sind auch Glücklich. Die Kinder sind alle 2 Wochen da jetzt in den Ferien ist der große 2 Wochen hier und es ist anstrengend, ich mag Kinder und werde mein Beruf mit Kindern haben. 

Ich sitze jedes 2te we im Schlafzimmer und warte die Zeit ab wenn ich nicht zu Unternehmungen mit geschleift werde. Ich bin diejenige die Kocht wäscht und aufräumt, hilfe Fehlanzeige. Kein danke kein bitte. Der große ist seit Montag da und ich wünsche mir das die Zeit schneller vorbei geht. Ich hab auch schon öfters dran gedacht das es besser wäre wenn der nicht mehr hier ist, bin ich deswegen eine schlechte Person? 

Abends ist noch für eine halbe Stunde erwachsenen Zeit wo mein Freund und ich zusammen Zeit verbringen können, gestern sagte er mir das er will das der junge eine Nacht bei uns im bett schläft, ich seh das irgendwo nicht ein. Er ist so ich bezogen hört nicht und auf mich hört der große schon garnicht. Ich wollte die 2 Wochen nicht mal hier sein in meinem zuhause wegen ihm. Mein Freund hat die 2 Wochen Urlaub also keine Zeit für uns. 

Ich war schon am überlegen ob ich es drauf an legen lassen soll schwanger zu werden nur damit mein Freund mir auch mal Aufmerksamkeit schenkt und vielleicht den jungen erstmal nicht mehr alle 2 Wochen hier haben will. 
Bin ich so eine schlechte Person? 

Mir hängt es echt zum hals raus. 
Was macht ihr gegen solche Gefühle?

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23. August 2018 um 22:16

Das er ich bezogen ist ist mir egal ich will nur nicht wie Dreck von ihm behandelt werde und geschlagen oder weggetreten werden weil ich gerade etwas kuscheln will mit meinem Freund. 

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28. August 2018 um 13:37
In Antwort auf taegan_12838931

Seit fast zwei Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder (Zwillinge, 10) hat. Hatte bis dahin keine Erfahrung mit Kindern. Dass er Kinder hat, wußte ich von Anfang an und das war auch nie ein Problem, die beiden sind echt lieb und es gab noch nie etwas in Richtung "du hast uns gar nichts zu sagen". Aber in den letzten Wochen bin ich nur noch genervt wenn ich daran denke, dass die Kinder auch da sein werden.

Ich sehe meinen Partner nur am Wochenende, das auch nicht regelmäßig und wenn ich da bin sind es die Kinder auch. Es ist alles etwas unregelmäßig, geht aber momentan nicht anders wegen Arbeitszeiten, Fernbeziehung etc. Die Kids wollen wenn sie den Papa sehen halt auch was mit ihm machen und er auch mit ihnen. Ich werde immer in die Familienaktivitäten mit eingebunden, doch ich merke, dass ich der Begegnung mit den Kids bewusst aus dem Weg gehe. Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich eine Herausforderung, weil die beiden (für meine Begriffe) unglaublich schlechte Tischmanieren haben. Etwas zusammen Spielen nervt mich so gewaltig, dass ich nach wenigen Minuten das Spielbrett durch die Gegend werfen könnte (ich tu's nicht - aber ich würde gerne). Ich bin sonst sehr ruhig und gelassen und sehe die Dinge völlig entspannt. Aber die Situation geht mir immer mehr an die Substanz. Ich ziehe mich zurück, würde mich am liebsten im Schlafzimmer einschließen und erst wieder rauskommen, wenn die Kids im Bett oder wieder zu Hause sind. Mich nervt das Reden, die Lautstärke, die (ganz normalen) Streitereien unter Geschwistern, es nervt mich einfach alles.

Ich sitze heulend in der Ecke und überlege, ob diese Beziehung überhaupt einen Sinn hat. Ich kann meinen Freund nicht vor die Wahl stellen, wenn, dann bin ich diejenige die geht. Aber das möchte ich doch gar nicht. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn jeden Tag, den wir uns nicht sehen können. Bin ich vielleicht eifersüchtig auf die Kinder? Ich weiß es nicht... Am Anfang war doch alles gut. Und auch für die jetzigen Ferien habe ich mir ganz viele tolle Sachen für unser "privates Ferienprogramm" ausgedacht. Aber die Vorstellung, dass ich die beiden die nächsten 14 Tage um mich haben werde wecken das Gefühl in mir, dass ich ins Auto sitzen und in mein Zuhause fahren möchte.

Vielleicht geht's ja noch jemandem da draußen so wie mir? Ist noch jemand so hin und her gerissen oder war's zumindest? Ich bin gerade so traurig und verzweifelt, ich möchte diese Beziehung nicht aufgeben, weiß aber nicht wie ich das mit den Kindern in den Griff bekommen soll.
Ich danke Euch!

Hallo HILFE!!!!
ich (24) bin seit ein paar Wochen mit meinem Freund (26) zusammen.
Er hat eine 3 jährige Tochter und er ist erst seit kurzem mit seiner Ex auseinander. Seine Kleine und ich, wir verstehen uns eigentlich echt gut und ich versuch natürlich eher eine Freundin als ein Elternteil zu sein. Aber das Problem liegt eher darin das er kaum Zeit hat. ich meine wenn man frisch verliebt ist dann will man viel Zeit verbringen und den anderen natürlich näher kennenlernen oder einfach Zweisamkeit genießen und natürlich auch körperliche Nähe spüren. Aber das geht kaum er ist von Montag bis Donnerstag im Fußball und dann am Wochenende kommt seine Tochter schon wieder. Klar bezieht er mich in viele Dinge ein. Aber wenn wir auf der Couch liegen da ist halt immer seine Tochter in seinen Armen und nicht ich, oder wenn sie ins Bett gebracht wird dann sitz ich auf der Couch und er mit ihr im Bett und kuschelt und ich komm mir vor wie das 5te Rad am Wagen. Manchmal schläft er sogar mit ein und ich sitz dann da und schau doof oder er kommt dann kurz zu mir und nach 5 min schläft er dann bei mir ein. Das kann ich doch nicht wirklich als Beziehung nennen. Oder?
Ich verstehe ja das es für ihn auch nicht einfach ist, weil er seine Tochter kaum sieht und er Sie sehr vermisst. Aber es tut ein Stück weh nur so ein Mitläufer zu sein wenn seine Tochter da ist.
Ich denke auch das er gar nicht weiß wie es mir dabei geht, weil er es nicht verstehen will oder kann. Ich meine ich habe noch kein Kind weiß also auch eigentlich nicht mal was ich da mache.
Ich versuche immer Ihn zu verstehen und mir einzureden, dass das alles gut und besser wird. Aber ich denke nur daran und könnte heulen.
Ich weiß auch nicht warum aber es stört mich so sehr das ich kein Kind mit Ihm habe. Ich bin einfach komplett überfordert mit der Kleine Tochter und der komplett neuen Situation.
 
 

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14. November 2018 um 9:41
In Antwort auf niicii

Hallo HILFE!!!!
ich (24) bin seit ein paar Wochen mit meinem Freund (26) zusammen.
Er hat eine 3 jährige Tochter und er ist erst seit kurzem mit seiner Ex auseinander. Seine Kleine und ich, wir verstehen uns eigentlich echt gut und ich versuch natürlich eher eine Freundin als ein Elternteil zu sein. Aber das Problem liegt eher darin das er kaum Zeit hat. ich meine wenn man frisch verliebt ist dann will man viel Zeit verbringen und den anderen natürlich näher kennenlernen oder einfach Zweisamkeit genießen und natürlich auch körperliche Nähe spüren. Aber das geht kaum er ist von Montag bis Donnerstag im Fußball und dann am Wochenende kommt seine Tochter schon wieder. Klar bezieht er mich in viele Dinge ein. Aber wenn wir auf der Couch liegen da ist halt immer seine Tochter in seinen Armen und nicht ich, oder wenn sie ins Bett gebracht wird dann sitz ich auf der Couch und er mit ihr im Bett und kuschelt und ich komm mir vor wie das 5te Rad am Wagen. Manchmal schläft er sogar mit ein und ich sitz dann da und schau doof oder er kommt dann kurz zu mir und nach 5 min schläft er dann bei mir ein. Das kann ich doch nicht wirklich als Beziehung nennen. Oder?
Ich verstehe ja das es für ihn auch nicht einfach ist, weil er seine Tochter kaum sieht und er Sie sehr vermisst. Aber es tut ein Stück weh nur so ein Mitläufer zu sein wenn seine Tochter da ist.
Ich denke auch das er gar nicht weiß wie es mir dabei geht, weil er es nicht verstehen will oder kann. Ich meine ich habe noch kein Kind weiß also auch eigentlich nicht mal was ich da mache.
Ich versuche immer Ihn zu verstehen und mir einzureden, dass das alles gut und besser wird. Aber ich denke nur daran und könnte heulen.
Ich weiß auch nicht warum aber es stört mich so sehr das ich kein Kind mit Ihm habe. Ich bin einfach komplett überfordert mit der Kleine Tochter und der komplett neuen Situation.
 
 

Hallo niccii,
mir ergeht es ähnlich wie dir. Ich bin 21,  seit 1 Jahr mit meinem Patner zusammen und eig super glücklich. Er hat einen 2 jährigem Sohn(ungewollt), mit dem ich mich eig sehr gut verstehe. Wir sind uns sehr vertraut und ich behandle ihn schon fast wie mein eigenes Kind, aber oft gibt es Momente in denen mir das ganze zu viel ist. Ich schäme mich ihm von meinen Bedenken und Problemen zu erzählen. Aber manchmal zerreist es mich, ich fühle mich oft wie das 3 Rad am Wagen. Und mich stört es auch, dass seine ex etwas mit ihm hat, dass ich nie mit ihm haben werde. Ich weiß einfach nicht was ich tuen soll

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18. November 2018 um 9:42

Anfang‘s war es ja kein Problem für mich. Ich liebe ihn auch wirklich über alles, aber es ist halt nicht einfach

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