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Freund mit 2 Kindern - fühle mich fehl am Platz

19. August 2007 um 14:49

Seit fast zwei Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder (Zwillinge, 10) hat. Hatte bis dahin keine Erfahrung mit Kindern. Dass er Kinder hat, wußte ich von Anfang an und das war auch nie ein Problem, die beiden sind echt lieb und es gab noch nie etwas in Richtung "du hast uns gar nichts zu sagen". Aber in den letzten Wochen bin ich nur noch genervt wenn ich daran denke, dass die Kinder auch da sein werden.

Ich sehe meinen Partner nur am Wochenende, das auch nicht regelmäßig und wenn ich da bin sind es die Kinder auch. Es ist alles etwas unregelmäßig, geht aber momentan nicht anders wegen Arbeitszeiten, Fernbeziehung etc. Die Kids wollen wenn sie den Papa sehen halt auch was mit ihm machen und er auch mit ihnen. Ich werde immer in die Familienaktivitäten mit eingebunden, doch ich merke, dass ich der Begegnung mit den Kids bewusst aus dem Weg gehe. Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich eine Herausforderung, weil die beiden (für meine Begriffe) unglaublich schlechte Tischmanieren haben. Etwas zusammen Spielen nervt mich so gewaltig, dass ich nach wenigen Minuten das Spielbrett durch die Gegend werfen könnte (ich tu's nicht - aber ich würde gerne). Ich bin sonst sehr ruhig und gelassen und sehe die Dinge völlig entspannt. Aber die Situation geht mir immer mehr an die Substanz. Ich ziehe mich zurück, würde mich am liebsten im Schlafzimmer einschließen und erst wieder rauskommen, wenn die Kids im Bett oder wieder zu Hause sind. Mich nervt das Reden, die Lautstärke, die (ganz normalen) Streitereien unter Geschwistern, es nervt mich einfach alles.

Ich sitze heulend in der Ecke und überlege, ob diese Beziehung überhaupt einen Sinn hat. Ich kann meinen Freund nicht vor die Wahl stellen, wenn, dann bin ich diejenige die geht. Aber das möchte ich doch gar nicht. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn jeden Tag, den wir uns nicht sehen können. Bin ich vielleicht eifersüchtig auf die Kinder? Ich weiß es nicht... Am Anfang war doch alles gut. Und auch für die jetzigen Ferien habe ich mir ganz viele tolle Sachen für unser "privates Ferienprogramm" ausgedacht. Aber die Vorstellung, dass ich die beiden die nächsten 14 Tage um mich haben werde wecken das Gefühl in mir, dass ich ins Auto sitzen und in mein Zuhause fahren möchte.

Vielleicht geht's ja noch jemandem da draußen so wie mir? Ist noch jemand so hin und her gerissen oder war's zumindest? Ich bin gerade so traurig und verzweifelt, ich möchte diese Beziehung nicht aufgeben, weiß aber nicht wie ich das mit den Kindern in den Griff bekommen soll.
Ich danke Euch!

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20. August 2007 um 19:29

Hallo Thinga


ich kann Dir leider auch keinen Rat geben. Ich weiß aber genau, wie Du Dich fühlst. Mir geht es nämlich genauso. Dabei sind seine bereits 13 und 17, was das alles aber nicht gerade einfacher macht. In Sachen Erziehung hab ich gar nichts mitzureden, wobei mir bei deren Erziehung so manches gegen den Strich geht.

Toll ist es auch, daß, wenn er zu ihnen sagt, sie seien zu dick und stinken, das ok ist. Wenn ich etwas sage, ist der Teufel los.

Müssen wir uns denn alles bieten lassen? Sind wir und deren Putzfrau und Köchin? Dürfen wir immer nur hinterherräumen und müssen kuschen???

Seine beiden und er dazu haben mich am Freitag sehr geärgert. Nun ist er sauer auf mich!!!! Frag mich nur warum!!!

Soll ich mich nun etwa entschuldigen, daß seine Kinder mich geärgert haben?? BITTE??????????

Ich warte nun mit Dir auf - hoffentlich - einige Antworten. Denn auch ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll.

Ich habe ja die Hoffnung, daß sie irgendwann nicht mehr kommen - zumindest nicht mehr alle 14 Tage. Aber bis dahin......

Mein Mann ist auch fast die ganze Woche weg, und wenn, dann kommt er erst spät, so daß ich ihn nur schnarchend im Bett sehe.

Verzweifelte Grüße
sabine

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20. August 2007 um 20:40
In Antwort auf sabine1607

Hallo Thinga


ich kann Dir leider auch keinen Rat geben. Ich weiß aber genau, wie Du Dich fühlst. Mir geht es nämlich genauso. Dabei sind seine bereits 13 und 17, was das alles aber nicht gerade einfacher macht. In Sachen Erziehung hab ich gar nichts mitzureden, wobei mir bei deren Erziehung so manches gegen den Strich geht.

Toll ist es auch, daß, wenn er zu ihnen sagt, sie seien zu dick und stinken, das ok ist. Wenn ich etwas sage, ist der Teufel los.

Müssen wir uns denn alles bieten lassen? Sind wir und deren Putzfrau und Köchin? Dürfen wir immer nur hinterherräumen und müssen kuschen???

Seine beiden und er dazu haben mich am Freitag sehr geärgert. Nun ist er sauer auf mich!!!! Frag mich nur warum!!!

Soll ich mich nun etwa entschuldigen, daß seine Kinder mich geärgert haben?? BITTE??????????

Ich warte nun mit Dir auf - hoffentlich - einige Antworten. Denn auch ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll.

Ich habe ja die Hoffnung, daß sie irgendwann nicht mehr kommen - zumindest nicht mehr alle 14 Tage. Aber bis dahin......

Mein Mann ist auch fast die ganze Woche weg, und wenn, dann kommt er erst spät, so daß ich ihn nur schnarchend im Bett sehe.

Verzweifelte Grüße
sabine

Weitere Aufmunterung
Hallo Sabine,

dachte schon ich bin die einzige, die so denkt und fühlt. Heute war wieder ganz schlimm, saß fast ne Stunde im Arbeitszimmer und habe geheult. Weil ich nicht weiß, warum mir die Kids so auf die Nerven gehen, weil ich nicht weiß ob ich diese Situation auf Dauer haben will und weil keiner was geschrieben hat. Aber dann, heute Abend - mein Lichtblick! Eine Antwort, kein Ratschlag aber dafür - umso wertvoller - die Aufmunterung. Es geht nicht nur mir so.

Bekommt man ein eigenes/leibliches Kind hat man Monate Zeit sich darauf vorzubereiten, man kann Bücher lesen und Ratgeber befragen, dann ist das Kind da und man lernt mit der Zeit. So wie ein Kind täglich Fortschritte macht lernen die Eltern auch jeden Tag dazu. Was war gut, was war weniger geschickt in Sachen Erziehung. Lernt man aber einen neuen Partner kennen, der Kinder mitbringt, haste von einem Tag auf den anderen (halb)fertige Persönlichkeiten vor dir und musst schauen, wie du damit klar kommst. Zu streng willste nicht sein, denn sonst biste "Papas blöde neue Freundin", zu lieb ist auch nix, sonst tanzen Dir die Zwerge auf der Nase rum. Dann haste noch den möglichen Krisenfaktor "Ex" im Nacken, die natürlich argwöhnisch die Neue des Ex-Gatten beäugt. Beäugt wird weniger wegen dem Mann, als wegen der Kinder. Die ja in der Trennungsphase und auch danach der Einzige Halt für die Frau waren (dieser Satz sprüht vor Ironie).

Wir werden in diese Situation katapultiert und müssen schauen, wie wir klar kommen. Mit dem neuen Partner drüber reden ist ein absolutes Muss. Er sollte über die Ängste/Befürchtungen Bescheid wissen. Aber das ist auch extrem schwer, man redet als "neuer Teil im Leben" über etwas, was dem Partner viel näher ist, als man selbst. Vielleicht äußert man Kritik an seinen Kindern, an seiner Erziehung, an seiner Ex - der Mutter der Kinder, mit der auch einmal ein sehr inniges Verhältnis bestanden hat.

Darf man an sich zweifeln? Ich tus momentan sehr oft und viel. Ist es da was ich will? Ich, die Karrierefrau, die klare Ansagen macht und dann läufts? Und wenn es nicht so klappt wie ich dachte, dann gut ... auf ein Neues. Alles wird analysiert, wieso - weshalb - warum? Was kann ich anders machen?

Ich schreibe und schreibe, aber ich habe das Gefühl es tut gut alles mal so loszuwerden. Ich bin sicher, dass es noch viele Frauen und Männer gibt, die zur Zeit leiden oder vielleicht auch schon damit fertig sind. Lernt man es, mit der Situation umzugehen? Was hat Euch geholfen, nicht zu sehr zu verzweifeln?

Liebe Grüße,
Thingamajig

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22. August 2007 um 12:23
In Antwort auf thingamajig

Weitere Aufmunterung
Hallo Sabine,

dachte schon ich bin die einzige, die so denkt und fühlt. Heute war wieder ganz schlimm, saß fast ne Stunde im Arbeitszimmer und habe geheult. Weil ich nicht weiß, warum mir die Kids so auf die Nerven gehen, weil ich nicht weiß ob ich diese Situation auf Dauer haben will und weil keiner was geschrieben hat. Aber dann, heute Abend - mein Lichtblick! Eine Antwort, kein Ratschlag aber dafür - umso wertvoller - die Aufmunterung. Es geht nicht nur mir so.

Bekommt man ein eigenes/leibliches Kind hat man Monate Zeit sich darauf vorzubereiten, man kann Bücher lesen und Ratgeber befragen, dann ist das Kind da und man lernt mit der Zeit. So wie ein Kind täglich Fortschritte macht lernen die Eltern auch jeden Tag dazu. Was war gut, was war weniger geschickt in Sachen Erziehung. Lernt man aber einen neuen Partner kennen, der Kinder mitbringt, haste von einem Tag auf den anderen (halb)fertige Persönlichkeiten vor dir und musst schauen, wie du damit klar kommst. Zu streng willste nicht sein, denn sonst biste "Papas blöde neue Freundin", zu lieb ist auch nix, sonst tanzen Dir die Zwerge auf der Nase rum. Dann haste noch den möglichen Krisenfaktor "Ex" im Nacken, die natürlich argwöhnisch die Neue des Ex-Gatten beäugt. Beäugt wird weniger wegen dem Mann, als wegen der Kinder. Die ja in der Trennungsphase und auch danach der Einzige Halt für die Frau waren (dieser Satz sprüht vor Ironie).

Wir werden in diese Situation katapultiert und müssen schauen, wie wir klar kommen. Mit dem neuen Partner drüber reden ist ein absolutes Muss. Er sollte über die Ängste/Befürchtungen Bescheid wissen. Aber das ist auch extrem schwer, man redet als "neuer Teil im Leben" über etwas, was dem Partner viel näher ist, als man selbst. Vielleicht äußert man Kritik an seinen Kindern, an seiner Erziehung, an seiner Ex - der Mutter der Kinder, mit der auch einmal ein sehr inniges Verhältnis bestanden hat.

Darf man an sich zweifeln? Ich tus momentan sehr oft und viel. Ist es da was ich will? Ich, die Karrierefrau, die klare Ansagen macht und dann läufts? Und wenn es nicht so klappt wie ich dachte, dann gut ... auf ein Neues. Alles wird analysiert, wieso - weshalb - warum? Was kann ich anders machen?

Ich schreibe und schreibe, aber ich habe das Gefühl es tut gut alles mal so loszuwerden. Ich bin sicher, dass es noch viele Frauen und Männer gibt, die zur Zeit leiden oder vielleicht auch schon damit fertig sind. Lernt man es, mit der Situation umzugehen? Was hat Euch geholfen, nicht zu sehr zu verzweifeln?

Liebe Grüße,
Thingamajig

Mir geht es ähnlich!
Hallo,

ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat sich wegen mir von seiner Frau getrennt, die Scheidung ist seit März durch und zwischen uns läuft es wunderbar.
Seine Ex-Frau hat auch einen neuen Partner, mit dem sie zusammen lebt. Also wirklichen Stress mit ihr gibt es Gott sei Dank nicht! Ich selbst habe eine Tochter (6 Jahre) und mein Freund hat "leider" gleich drei Kinder! 2 Jungs und ein Mädchen. 8,6 und 3 Jahre alt. Diese drei kommen ebenfalls seit 1 1/2 Jahren alle 14 Tage zu uns. Am Anfang klappte es irgendwie, aber mittlerweile nerven die drei mich und ich überlege alle 14 Tage wohin ich mit meiner Tochter hinfliehen könnte, um all dem zu entgehen. Am meisten nervt mich der älteste, da es auch ständig Konflikte zwischen ihm und meiner Tochter gibt! Besonders schlimm war es am vergangenen WE, so dass ich mit meiner Tochter den ganzen Samstagnachmittag über geflohnen bin...aber so kann es ja nicht auf Dauer gehen.
Haben mit der Ex-Frau meines Freundes über den Jungen gsprochen und da erzählte sie uns, dass selbst sie massive Probleme mit ihm hat und ihr neuer Partner ebenso.
Haben mit dem Jungen gesprochen, aber er ist total verschlossen, habe jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle gemacht. Möchte nicht, dass meine Tochter, ich oder meine Beziehung darunter leiden. Zum Glück kann ich mit meinem Partner über alles frei sprechen, ohne das er mir etwas übel nimmt. Er weiß, dass ich seinen ältesten zum kotzen finde und das ich das ja eigentlich gar nicht so möchte, aber allein nichts daran ändern kann. Er möchte das es mir gut geht und fand es super von mir, dass ich den Termin gemacht habe. Mal sehen was die uns dort raten
Aber ich kenne das, ich kapsel mich an den Wochenenden auch ab und habe schon eine negative Einstellung zu allem was die Kinder tun oder sagen. Ich finde natürlich auch, dass mein eigenes Kind viel toller ist ... Ich denke manchmal auch, dass ich unfair bin, kann mich aber allein nicht mehr dagegen wehren. Es ist wichtig mit dem Partner über alles zu sprechen, ohne das der eine oder andere etwas krumm nimmt und beleidigt ist! Wenigstens können wir das und das ist mehr als einige andere Paare haben, das tröstet!

Ganz liebe Grüße
Steffi

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22. August 2007 um 12:58
In Antwort auf thingamajig

Weitere Aufmunterung
Hallo Sabine,

dachte schon ich bin die einzige, die so denkt und fühlt. Heute war wieder ganz schlimm, saß fast ne Stunde im Arbeitszimmer und habe geheult. Weil ich nicht weiß, warum mir die Kids so auf die Nerven gehen, weil ich nicht weiß ob ich diese Situation auf Dauer haben will und weil keiner was geschrieben hat. Aber dann, heute Abend - mein Lichtblick! Eine Antwort, kein Ratschlag aber dafür - umso wertvoller - die Aufmunterung. Es geht nicht nur mir so.

Bekommt man ein eigenes/leibliches Kind hat man Monate Zeit sich darauf vorzubereiten, man kann Bücher lesen und Ratgeber befragen, dann ist das Kind da und man lernt mit der Zeit. So wie ein Kind täglich Fortschritte macht lernen die Eltern auch jeden Tag dazu. Was war gut, was war weniger geschickt in Sachen Erziehung. Lernt man aber einen neuen Partner kennen, der Kinder mitbringt, haste von einem Tag auf den anderen (halb)fertige Persönlichkeiten vor dir und musst schauen, wie du damit klar kommst. Zu streng willste nicht sein, denn sonst biste "Papas blöde neue Freundin", zu lieb ist auch nix, sonst tanzen Dir die Zwerge auf der Nase rum. Dann haste noch den möglichen Krisenfaktor "Ex" im Nacken, die natürlich argwöhnisch die Neue des Ex-Gatten beäugt. Beäugt wird weniger wegen dem Mann, als wegen der Kinder. Die ja in der Trennungsphase und auch danach der Einzige Halt für die Frau waren (dieser Satz sprüht vor Ironie).

Wir werden in diese Situation katapultiert und müssen schauen, wie wir klar kommen. Mit dem neuen Partner drüber reden ist ein absolutes Muss. Er sollte über die Ängste/Befürchtungen Bescheid wissen. Aber das ist auch extrem schwer, man redet als "neuer Teil im Leben" über etwas, was dem Partner viel näher ist, als man selbst. Vielleicht äußert man Kritik an seinen Kindern, an seiner Erziehung, an seiner Ex - der Mutter der Kinder, mit der auch einmal ein sehr inniges Verhältnis bestanden hat.

Darf man an sich zweifeln? Ich tus momentan sehr oft und viel. Ist es da was ich will? Ich, die Karrierefrau, die klare Ansagen macht und dann läufts? Und wenn es nicht so klappt wie ich dachte, dann gut ... auf ein Neues. Alles wird analysiert, wieso - weshalb - warum? Was kann ich anders machen?

Ich schreibe und schreibe, aber ich habe das Gefühl es tut gut alles mal so loszuwerden. Ich bin sicher, dass es noch viele Frauen und Männer gibt, die zur Zeit leiden oder vielleicht auch schon damit fertig sind. Lernt man es, mit der Situation umzugehen? Was hat Euch geholfen, nicht zu sehr zu verzweifeln?

Liebe Grüße,
Thingamajig

Take it easy...
Hallo ihr zwei,

bin in einer ähnlichen Situation Fernbeziehung er hat 3 Kinder (17, 19, 21) die mich fast wahnsinnig machen. Die Tochter ist mittlerweile mit einem riesen Tra-Ra ausgezogen, die Jungs leben bei ihm. Diese Kinder sind kein Stück erzogen. Ihre Arbeit das sind Spülmaschine ausräumen und samstags staubsaugen, und das ist das einzige, was die Kiddis auf einem kleinen Bauernhof tun müssen (!!!) machen sie nur nach mehrmaliger Aufforderung oder sie freuen sich, wenn bereits alles erledigt ist. Ich bin gewohnt, Samstag nach dem Mittag alles fertig zu haben, damit wir alle etwas Zeit miteinander haben, die Herrschaften kommen erst am Abend in die Gänge. Der Älteste hat eine gleichaltrige Freundin, die alle 14 Tage auch dort ist. Beide zusammen sind kaum zu ertragen, schon morgens laut und erst leise, wenn sie schlafen. Die Tischmanieren sind ... Mit Messer und Gabel essen ist denen völlig fremd, ich staune, dass sie nicht nur mit den Fingern essen. Da wird rumgemanscht und reingeschaufelt, ich kann gar nicht hingucken.

Irgendwer hat mir ein Strichmännchen in der Nachbarschaft an eine Wand gemalt, das lächelt mich immer an meist schau ich dann da hin und bleibe ruhig (äußerlich).

Ich hatte irgendwann das Gefühl, ich fahre mit meinen Kindern nur zum putzen, kochen, waschen hin und lasse mich auch wie die Magd behandeln. Irgendwann war dann Schluss damit. Wir zwei hatten jedes WE Streit miteinander nur wegen seiner Kinder.

Nun habe ich beschlossen, nur noch alle 14 Tage hinzufahren, wenn der Große bei seiner Freundin ist. Dann muss er zwar zu mir kommen, empfindet die Ruhe bei uns aber als recht angenehm. Ich habe jetzt auch wieder etwas mehr Zeit für mich und genieße die WE zu Hause. Wenn ich dann wieder bei ihm bin, bin ich wesentlich relaxter, plane den Samstag so wie bei mir zu Hause auch und bin nach dem Mittagessen fertig mit der Hausarbeit.

Ich bin mir auch sehr sicher, dass es eine gemeinsame Zukunft bei ihm nur geben wird, wenn seine Kinder aus dem Haus sind. Vor allem der Große. Er schnüffelt überall herum, lauscht, versucht mich auszuhorchen. Mittlerweile rede ich mit ihm bis auf Höflichkeiten nichts. Weil alles was ich mach und tu seiner Mutter total verdreht erzählt wird. (Bei mir zieht er dann wieder über seine böse Mama her!) Ich kann ihm auch nichts recht machen, ständig decke ich den Tisch falsch, es wird am Essen gemäkelt, bevor es gekocht ist etc. Ist mir inzwischen egal. Ich werde das nie ändern können. Mein Freund weiß, dass ich darunter leide, steht da auch zu mir. Sonst wäre schon längst Schluss.

Man kann es nicht allen recht machen. Mein Freund liebt seine Kinder der Große ist nicht einmal sein leiblicher Sohn weiß auch um die Fehler in der Erziehung. Er hat meine 3 kennen gelernt und kann Vergleiche ziehen. Er versteht mich auch, sagt, jede andere wäre bereits davongelaufen.

Also mit viel Verständnis füreinander und dem Versuch, den anderen zu verstehen kann man sich arrangieren. Es bleibt nicht aus, dass jeder ein Stückchen seines Lebens weiterlebt wie bisher. Ich fröne auch oder vor allem wenn ich bei meinem Freund bin mitten in dem ganzen Chaos meinen Hobbys tu etwas nur für mich irgendwo in einer ruhigen Ecke und bin so eigentlich viel relaxter. Auch achte ich drauf, dass ich mit den Großen nie alleine bin, sonst bin ich wieder dran, sie können es beide ganz gut.

Die Zeit wird es zeigen, wieviel wir bereit sind auszuhalten, uns aneinander zu gewöhnen oder auch nicht. Bis dahin genießen wir die paar Stunden (meist im Schlaf) die wir miteinander haben.

Euch viel Glück.
Werde das auch weiterhin verfolgen
MollyS

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24. August 2007 um 8:34

Kenn ich...
Hallo,

ich wohne mit meinem Freund und seinen 4 Kindern zusammen. Die beiden großen Mädels sind 15 und 13 und die kleinen Jungs sind 6 und 4. Es ist eine sau-schwere Situation.
Die Kinder akzeptieren mich und mögen mich sehr gerne. Ich mag sie, aber liebe sie nicht. Zudem kommt die Mutter vorbei wann es ihr passt, setzt sich ins Wohnzimmer, etc.

Anfangs war mein Problem, dass er überhaupt Kinder hat. Mittlerweile ist die Exfrau mehr das Problem. Ich MUSS akzeptieren, dass sie vorbeikommt, so seine Worte.
Ich binde mich ein, aber nicht vollständig. Manchmal unternehmen wir was gemeinsam zu 6., was auch sehr viel Spaß machen kann. Manchmal will ich meine Ruhe und gehe alleine raus. Manchmal unternehmen wir was zu 2 - ich habe ihm gesagt, dass ich das unbedingt brauche.

Es war ein langer Kampf, immer wieder reden, Vorschläge machen, etc. Mein Aufhänger ist, dass ich Zeit mit ihm alleine brauche, um dann auch mit allen gemeinsam was zu unternehmen. Umso mehr du dich um die Kinder bemühst, umso mehr kannst du dich integrieren und wohl fühlen. Und wenn du keine Nerven hast, dann sag klipp und klar, dass du jetzt deine Ruhe brauchst!

Viel Kraft!

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31. August 2007 um 8:55
In Antwort auf stefania763

Mir geht es ähnlich!
Hallo,

ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat sich wegen mir von seiner Frau getrennt, die Scheidung ist seit März durch und zwischen uns läuft es wunderbar.
Seine Ex-Frau hat auch einen neuen Partner, mit dem sie zusammen lebt. Also wirklichen Stress mit ihr gibt es Gott sei Dank nicht! Ich selbst habe eine Tochter (6 Jahre) und mein Freund hat "leider" gleich drei Kinder! 2 Jungs und ein Mädchen. 8,6 und 3 Jahre alt. Diese drei kommen ebenfalls seit 1 1/2 Jahren alle 14 Tage zu uns. Am Anfang klappte es irgendwie, aber mittlerweile nerven die drei mich und ich überlege alle 14 Tage wohin ich mit meiner Tochter hinfliehen könnte, um all dem zu entgehen. Am meisten nervt mich der älteste, da es auch ständig Konflikte zwischen ihm und meiner Tochter gibt! Besonders schlimm war es am vergangenen WE, so dass ich mit meiner Tochter den ganzen Samstagnachmittag über geflohnen bin...aber so kann es ja nicht auf Dauer gehen.
Haben mit der Ex-Frau meines Freundes über den Jungen gsprochen und da erzählte sie uns, dass selbst sie massive Probleme mit ihm hat und ihr neuer Partner ebenso.
Haben mit dem Jungen gesprochen, aber er ist total verschlossen, habe jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle gemacht. Möchte nicht, dass meine Tochter, ich oder meine Beziehung darunter leiden. Zum Glück kann ich mit meinem Partner über alles frei sprechen, ohne das er mir etwas übel nimmt. Er weiß, dass ich seinen ältesten zum kotzen finde und das ich das ja eigentlich gar nicht so möchte, aber allein nichts daran ändern kann. Er möchte das es mir gut geht und fand es super von mir, dass ich den Termin gemacht habe. Mal sehen was die uns dort raten
Aber ich kenne das, ich kapsel mich an den Wochenenden auch ab und habe schon eine negative Einstellung zu allem was die Kinder tun oder sagen. Ich finde natürlich auch, dass mein eigenes Kind viel toller ist ... Ich denke manchmal auch, dass ich unfair bin, kann mich aber allein nicht mehr dagegen wehren. Es ist wichtig mit dem Partner über alles zu sprechen, ohne das der eine oder andere etwas krumm nimmt und beleidigt ist! Wenigstens können wir das und das ist mehr als einige andere Paare haben, das tröstet!

Ganz liebe Grüße
Steffi

Ich kenne deine Gefühle....
Hallo!

Du bist auf jeden Fall nicht allein mit deinen Gedanken und Gefühlen. Auch ich dachte anfangs ich hätte "böse" Gefühle und ich bin bestimmt die Einzige der es so geht!

Auch ich lebe in einer Beziehung mit meinem Partner, der einen 6jährigen Sohn aus einer Affäre hat. Auch ich wusste von Anfang an bescheid und hätte mir nie gedacht das mir die Situation so schwer zu schaffen machen könnte.
Ich habe sehr eifersüchtige Gefühle, nicht speziell auf den Jungen, sonder eher auf die Gesamtsitution. D.h. das es da jemanden gibt der sehr sehr eng mit meinem Partner verbunden ist, und mit mir nichts zu tun hat. Er ist ein Teil aus seinem "alten" Leben.

Auch ich habe mir schon sehr viele Vorwürfe gemacht, daß ich so denke, denn was kann denn der Junge dafür??

Ich glaube, als Erstes ist es einmal wichtig sich nicht permanent für seine Gedanken und Gefühle zu schämen und zu verurteilen. Nimm sie so an wie sie sind. Ja und, dann bist du halt manchmal traurig und verzweifelt weil die Situation so ist wie sie ist. Du darfst manchmal sauer sein, weil dir die Kinder auf die Nerven gehen. Du bist auch nur ein Mensch und wenige kommen mit so einer Patchwork-Situation von anfang an gut zurecht.
Es ist ein langer Lernprozess.

Sprich auch mit deinem Partner über deine Gefühle, sag ihm wie es dir geht. Ich hatte immer total Hemmungen mit meinem Freund über meine Gefühle zu sprechen. Aber er hat natürlich gemerkt, daß ich mich jedesmal komisch verhalte wenn der Kleine da ist, auch wenn ich mich immer unheimlich zusammengerissen habe. Ich habe ihm dann einfach mal alles erzählt, was mir so durch den Kopf geht, auch wenn ich weiss, daß das zum Teil dumme Gedanken sind!!

Ich weiss auch noch nicht wie ich damit zurechtkommen werde, aber ich weiss daß ich es lernen kann und will, weil ich meinen Partner über alles liebe und mit ihm zusammen sein will!!

Ich wünsche dir alles Liebe

Maudi

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6. September 2007 um 20:23
In Antwort auf maudi00

Ich kenne deine Gefühle....
Hallo!

Du bist auf jeden Fall nicht allein mit deinen Gedanken und Gefühlen. Auch ich dachte anfangs ich hätte "böse" Gefühle und ich bin bestimmt die Einzige der es so geht!

Auch ich lebe in einer Beziehung mit meinem Partner, der einen 6jährigen Sohn aus einer Affäre hat. Auch ich wusste von Anfang an bescheid und hätte mir nie gedacht das mir die Situation so schwer zu schaffen machen könnte.
Ich habe sehr eifersüchtige Gefühle, nicht speziell auf den Jungen, sonder eher auf die Gesamtsitution. D.h. das es da jemanden gibt der sehr sehr eng mit meinem Partner verbunden ist, und mit mir nichts zu tun hat. Er ist ein Teil aus seinem "alten" Leben.

Auch ich habe mir schon sehr viele Vorwürfe gemacht, daß ich so denke, denn was kann denn der Junge dafür??

Ich glaube, als Erstes ist es einmal wichtig sich nicht permanent für seine Gedanken und Gefühle zu schämen und zu verurteilen. Nimm sie so an wie sie sind. Ja und, dann bist du halt manchmal traurig und verzweifelt weil die Situation so ist wie sie ist. Du darfst manchmal sauer sein, weil dir die Kinder auf die Nerven gehen. Du bist auch nur ein Mensch und wenige kommen mit so einer Patchwork-Situation von anfang an gut zurecht.
Es ist ein langer Lernprozess.

Sprich auch mit deinem Partner über deine Gefühle, sag ihm wie es dir geht. Ich hatte immer total Hemmungen mit meinem Freund über meine Gefühle zu sprechen. Aber er hat natürlich gemerkt, daß ich mich jedesmal komisch verhalte wenn der Kleine da ist, auch wenn ich mich immer unheimlich zusammengerissen habe. Ich habe ihm dann einfach mal alles erzählt, was mir so durch den Kopf geht, auch wenn ich weiss, daß das zum Teil dumme Gedanken sind!!

Ich weiss auch noch nicht wie ich damit zurechtkommen werde, aber ich weiss daß ich es lernen kann und will, weil ich meinen Partner über alles liebe und mit ihm zusammen sein will!!

Ich wünsche dir alles Liebe

Maudi

Mein "von der Seele schreiben"
Hallo alle zusammen!

Mir kommt alles Beschriebene sehr bekannt vor. Ich selbst habe einen Sohn 5 Jahre und bin seit Schwangerschaftsbeginn allein. Vor fast genau 1 Jahr lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. Er hat einen Sohn, 5 Jahre, und eine Tochter, 7 Jahre,. Wir führen eine Wochenendbeziehung. Seine Kinder sind alle 14 Tage ab Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag dabei. Dafür habe ich gesorgt, weil er sich seinen Rechten nicht bewußt war. Die Kinder verstanden sich von Anfang an prima. Auch ich kann eigentlich von einer guten Beziehung als Freundin für seine beiden sprechen. Doch mein Problem ist, dass ich mich sehr als Außenstehende fühle, wenn diese WE mit allen 3 Kids verlebt werden. Dass wir mehr der Besuch sind als die beiden Kids. Sozusagen, als Alleinerziehende plus Kind stoße auf Familie mit Ex. Ich gebe zu, dass ich noch Berührungsängste vor den 2 Kindern habe. Bin zu vorsichtig. Ich möchte sie nicht mit der Situation überfordern. Irgendwie Zeit geben. Betrachte mehr das Geschehen von außen, als das ich mich mit integriere. Ich fühle mich nicht dazugehörend. Eher störend. Ich habe darüber mit meinem Freund gesprochen. Er sagt, er könne nichts an der Situation ändern, reagierte traurig, daß ich so fühle. Ich weiß, dass er mich über alles liebt. Aber wenn es darum geht, dass er sich dafür bekennt, auch vor seiner Ex, dann handelt er anders. Zum Bsp. wenn er die Kinder abholt oder zurück bringt, müssen mein Sohn und ich unterwegs an einem Waldrand aus dem Auto aussteigen, damit wir nicht an dem Haus von seiner Ex dabei sind. 20 Minuten später werden wir wieder von dort abgeholt. Er spricht, er möchte seine Ex noch nicht mit uns persönlich konfrontieren. Wir fühlen uns wie ausgesetzte Hunde. Oder zum Schulanfang seiner Tochter durfte ich auch nicht dabei sein. Da ging er mit seiner Mutter hin. Das Geschenk, das wir gemeinsam ausgesucht haben, ich mich gekümmert habe, Preise vergleichen etc. ... auf der Geschenkkarte hat er nur

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6. September 2007 um 20:42
In Antwort auf zoe73w

Mein "von der Seele schreiben"
Hallo alle zusammen!

Mir kommt alles Beschriebene sehr bekannt vor. Ich selbst habe einen Sohn 5 Jahre und bin seit Schwangerschaftsbeginn allein. Vor fast genau 1 Jahr lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. Er hat einen Sohn, 5 Jahre, und eine Tochter, 7 Jahre,. Wir führen eine Wochenendbeziehung. Seine Kinder sind alle 14 Tage ab Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag dabei. Dafür habe ich gesorgt, weil er sich seinen Rechten nicht bewußt war. Die Kinder verstanden sich von Anfang an prima. Auch ich kann eigentlich von einer guten Beziehung als Freundin für seine beiden sprechen. Doch mein Problem ist, dass ich mich sehr als Außenstehende fühle, wenn diese WE mit allen 3 Kids verlebt werden. Dass wir mehr der Besuch sind als die beiden Kids. Sozusagen, als Alleinerziehende plus Kind stoße auf Familie mit Ex. Ich gebe zu, dass ich noch Berührungsängste vor den 2 Kindern habe. Bin zu vorsichtig. Ich möchte sie nicht mit der Situation überfordern. Irgendwie Zeit geben. Betrachte mehr das Geschehen von außen, als das ich mich mit integriere. Ich fühle mich nicht dazugehörend. Eher störend. Ich habe darüber mit meinem Freund gesprochen. Er sagt, er könne nichts an der Situation ändern, reagierte traurig, daß ich so fühle. Ich weiß, dass er mich über alles liebt. Aber wenn es darum geht, dass er sich dafür bekennt, auch vor seiner Ex, dann handelt er anders. Zum Bsp. wenn er die Kinder abholt oder zurück bringt, müssen mein Sohn und ich unterwegs an einem Waldrand aus dem Auto aussteigen, damit wir nicht an dem Haus von seiner Ex dabei sind. 20 Minuten später werden wir wieder von dort abgeholt. Er spricht, er möchte seine Ex noch nicht mit uns persönlich konfrontieren. Wir fühlen uns wie ausgesetzte Hunde. Oder zum Schulanfang seiner Tochter durfte ich auch nicht dabei sein. Da ging er mit seiner Mutter hin. Das Geschenk, das wir gemeinsam ausgesucht haben, ich mich gekümmert habe, Preise vergleichen etc. ... auf der Geschenkkarte hat er nur

Fortsetzung
"Glückwünsche von deinem Papa" draufgeschrieben. Ich habe mich darüber geärgert, sprach ihn darauf an. Er sagte, dass er doch mit uns beiden die meiste Zeit verbringen würde. Und er hätte sich über eine 1/2 Stunde überlegt, was er draufschreiben solle. Ich bin ständig für ihn der Kummerkasten, aber für mich hat er kaum Gehör. Im Gegenteil, er ärgert sich, wenn ich darüber anders denke, als er. Ignoriert mich dann für eine ganze Zeit oder schnappt ein. Von Verständnis ganz zu schweigen. Er nimmt vieles für selbstverständlich hin, wofür ich Verständnis aufbringe. Innerlich kämpfe ich mit mir. (Mein Magen ist mein Gehirn.) Es sind keine großen Dinge, aber die vielen kleinen sammeln sich und sammeln sich. Ich bin sehr oft durcheinander, weiß nicht mehr, was gut oder nicht so prickelnd für mich ist. Wo für mich die Grenze sein sollte. Ich ziehe mich sehr oft auf das stille örtchen und weine meinen Kummer aus. Versuche dann über alles darüber zu stehen und rede mir ein, dass ich wahrscheinlich zu kleinlich, zu zickig bin. "Es ist ja nur eine karte. Es ist ja nicht immer, dass wir aus dem Auto raus müssen. (Nämlich weil ich dann nicht mehr mitfahre. Aber von der Wegstrecke her, ist das manchmal nötig, um zum Garten weiterzufahren oder zusammen zurückzukommen.)Wir haben verschiedene Ansichten betreff der Erziehung. Ich bin tolerant. Er eher prinzipientreu Nur tanzen seine Kinder auf seiner Nase rum und meiner hört. Trotzdem hackt er auf meinen Sohn rum und seine dürfen alles. Er könnte ja nicht auch noch schimpfen, wenn er sie nur die kurze Zeit hat. Das ist dann wieder ein Aufhänger für eine Auseinandersetzung, die von mir kommt. Ohne Verständnis. Ich schaue zu. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich als Außenstehende...

Liebe Grüße
Zoe

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7. September 2007 um 15:54
In Antwort auf zoe73w

Fortsetzung
"Glückwünsche von deinem Papa" draufgeschrieben. Ich habe mich darüber geärgert, sprach ihn darauf an. Er sagte, dass er doch mit uns beiden die meiste Zeit verbringen würde. Und er hätte sich über eine 1/2 Stunde überlegt, was er draufschreiben solle. Ich bin ständig für ihn der Kummerkasten, aber für mich hat er kaum Gehör. Im Gegenteil, er ärgert sich, wenn ich darüber anders denke, als er. Ignoriert mich dann für eine ganze Zeit oder schnappt ein. Von Verständnis ganz zu schweigen. Er nimmt vieles für selbstverständlich hin, wofür ich Verständnis aufbringe. Innerlich kämpfe ich mit mir. (Mein Magen ist mein Gehirn.) Es sind keine großen Dinge, aber die vielen kleinen sammeln sich und sammeln sich. Ich bin sehr oft durcheinander, weiß nicht mehr, was gut oder nicht so prickelnd für mich ist. Wo für mich die Grenze sein sollte. Ich ziehe mich sehr oft auf das stille örtchen und weine meinen Kummer aus. Versuche dann über alles darüber zu stehen und rede mir ein, dass ich wahrscheinlich zu kleinlich, zu zickig bin. "Es ist ja nur eine karte. Es ist ja nicht immer, dass wir aus dem Auto raus müssen. (Nämlich weil ich dann nicht mehr mitfahre. Aber von der Wegstrecke her, ist das manchmal nötig, um zum Garten weiterzufahren oder zusammen zurückzukommen.)Wir haben verschiedene Ansichten betreff der Erziehung. Ich bin tolerant. Er eher prinzipientreu Nur tanzen seine Kinder auf seiner Nase rum und meiner hört. Trotzdem hackt er auf meinen Sohn rum und seine dürfen alles. Er könnte ja nicht auch noch schimpfen, wenn er sie nur die kurze Zeit hat. Das ist dann wieder ein Aufhänger für eine Auseinandersetzung, die von mir kommt. Ohne Verständnis. Ich schaue zu. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich als Außenstehende...

Liebe Grüße
Zoe

Gegenseitiges Verständis ist wichtig!
Hallo Zoe,

ich hatte bereits vorher zu diesem Beitrag geantwortet und ich habe selbst eine Tochter (6 Jahre und gerade zur Schule gekommen) und mein Freund hat drei Kinder. Zwei Jungs 8 und 6 Jahre alt und eine Tochter 3 Jahre alt. Seit mehr als 1 1/2 Jahren kommen seine drei jedes zweite WE zu uns. Würde es bei uns so ablaufen wie bei euch, hätte ich mich bereits von meinem Freund getrennt. Ich würde niemals mit meiner Tochter irgendwo aussteigen und 20 Minuten warten bis wir wieder abgeholt werden! Entweder er steht zu euch oder nicht. Ich finde das nicht in Ordnung seine EX oder seine Kinder zu schonen, was ist denn mit deinem Sohn. Was denkt und fühlt er denn wenn ihr dort warten müsst?
Das ist doch so kein Zustand. Das ihr euch in Erziehungsangelegenheiten nicht immer einig seid ist klar. Das ist bei uns auch so. Nur habe ich den Vorteil, dass mein Freund findet, dass ich alles besser mache als seine EX und meine Methoden auch für seine Kids einführt und übernimmt. Er nörgelt auch nie an meiner Tochter herum, im Gegenteil, er nimmt sie in Schutz wenn ich mal unzufrieden mit ihr bin. An seinen Kindern kritisiere ich schon manchmal was, aber wir sprechen ruhig darüber und dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung. Eingeschnappt ist er nie! Das mit der Karte finde ich wirklich schade, schliesslich kennt seine Tochter dich doch. Ich kann bei jedem Ereignis dabei sein, die die Kinder meines Partners betreffen. Er sollte mal versuchen für deine Situation Verständnis zu zeigen und ihr solltet wirklich mal in aller Ruhe über alle Punkte sprechen die dich ihn stören. Es ist nicht leicht, aber wenn ihr euch liebt, dann bekommt ihr das auch hin! Ich wünsche dir viel Kraft und Glück!

Steffi

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7. September 2007 um 15:55

Bin ich eifersüchtig auf das Kind??
Hallo alle zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe mich (ganz erleichtert) gewundert, dass es offensichtlich doch sehr vile gibt. die das gleiche Problem haben wie ich. Bisher hatte ich eigentlich immer angenommen, dass ich die einzige bin.
Mir geht es offenbar genauso wie euch...
...ich bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir sind ein paar Monate nach seiner Trennung (mit der ich nichts zu tun hatte) zusammen gekommen. 3 Monate später habe ich dann seine Tocher (damals 5) kennengelernt-mit der ich bis heute sehr gut klar komme. Ich wusste von anfang an, dass er eine Tochter hat und das sie uns alle 2 Wochen besuchen wird. Naiv war vielleicht von mir zu glauben, das es genau damit getan sei: ein besuch alle 2 wochen von Freitags bis Sonntags.
Aber es kam viel mehr dazu. Unstimmigkeiten bei der Erziehung (wer bestimmt was, was wir zusätzlich zum Unterhalt noch bezahlt...), beim Umgang mit seiner Ex-Frau (um Stress zu vermeiden hat er ihr meist nachgegeben, zum Nachteil für unsere beziehung), etc..

Zwei Dinge sind am aller schlimmsten. Die Nerverei der Ex-Frau und meine Eifersucht auf das Kind.
Anfangs dachte ich, dass es mich einfach nur stört, das schon mal von vornherein jedes 2. WE verplant ist und uns durch seine Vergangenheit Zeit geklaut wird. Aber es ist mehr. ich fühle mich mittlerweile so unsicher und zurück gesetzt gegenüber seiner Ex-Frau und seiner Tochter, dass ich of Angst habe ob wir weiter zusammenbleiben können. Seit etwa einem halben Jahr wird es immer schlimmer. ich glaube, dass ich eifersüchtig auf das Kind bin. Gegen eine Ex-Frau, oder Ex-Freundin, kann man kämpfen, aber nicht gegen ein Kind. Ein Kind wird immer da sein und auch immer gewinnen. Ich habe das gefühl, das wenn es mal hart auf hart käme, dass ich natürlich verliere - gegen Ex+Kind. Das ist doch nicht fair! Ich habe 2 Jahre lang alles getan - die WE's mit ihm verbracht, wenn die Tochter da war, bei der Erziehung geholfen. Aber wenn es Problemsituationen mit der Ex gab und sie meinte uns ausser der Reihe die Tochter aufs Auge zu drücken z.b. für eine Woche unter sehr fadenscheinigen gründen, dann hab immer ich verloren! Urlaube wurden abgesagt und zweisame Stunden verschoben / fielen aus. Ich bin ja schließlich erwachsen und kann ohne ende kompromisse eingehen. Aber das er sich mal seiner Ex-Frau entgegenstellt war zuviel verlangt.

Ich habe Angst, dass das alles immer so weitergeht. Wie lange dauert das, bis man ein fremdes Kind (was man sich meistens am liebsten weg wünschen würde!) akzeptieren kann. Wie kann man Eifersucht heilen?? Ich hatte mir für mein leben immer gewünscht einen Mann zuheiraten, der auch zum 1. Mal heiratet und zum 1. Mal Kinder bekommt - das wird mit ihm nicht gehen. Für ihn wird das alles das 2. Mal sein. hinzu kommt, dass man sich bei den UNterhaltsverpflictungen, die er hat auch noch nicht einmal den Wunsch erfüllen kann 2 oder 3 Kinder zu kriegen, wie man es ursprünglich mal wollte. wir werden uns höchstens 1 oder 2 leisten können.

Ist es möglich, wenn man jemanden liebt all dise dinge zu akzeptieren???

Wir gehen seit einer Woche auf Abstand, weil die probleme zu schlimm und belastend geworden sind und wollen uns in ein paar Tagen zusammensetzen und überlegen, ob wir eine Zukunft haben.
Wir lieben uns wirklich sehr, aber drohen an dem Ex-Familienproblem zu zerbrechen.

Hat irgendjemand einen Rat?? Oder aufmunternde Worte?

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7. September 2007 um 16:14

...mir geht es ganz genauso
...ich kann dich sehr gut verstehen. ich mache das gleiche seit über einem halben Jahr durch. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, das wir über Trennung nachdenken. Total bescheuert eigentlich, weil wir uns wahnsinnig lieben! Aber seine Ex-Familie mach mich wahnsinnig und das jedes 2. WE seine Tochter kommt wirft mich immer wieder aus der Bahn. Ich bin 5. Rad am Wagen ud bin einfach nur eifersüchtig und verzweifelt und sitze genauso wie Du heulend in einer Ecke und hintefrage alles.
Ich hoffe immer noch, dass ich akzeptieren kann, dass er ein Kind hat und die Eifersucht bekämpft kriegen. Aber es ist verdammt schwer!!!

Aber soll man seine große Liebe aufgeben??

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10. September 2007 um 20:14
In Antwort auf stefania763

Gegenseitiges Verständis ist wichtig!
Hallo Zoe,

ich hatte bereits vorher zu diesem Beitrag geantwortet und ich habe selbst eine Tochter (6 Jahre und gerade zur Schule gekommen) und mein Freund hat drei Kinder. Zwei Jungs 8 und 6 Jahre alt und eine Tochter 3 Jahre alt. Seit mehr als 1 1/2 Jahren kommen seine drei jedes zweite WE zu uns. Würde es bei uns so ablaufen wie bei euch, hätte ich mich bereits von meinem Freund getrennt. Ich würde niemals mit meiner Tochter irgendwo aussteigen und 20 Minuten warten bis wir wieder abgeholt werden! Entweder er steht zu euch oder nicht. Ich finde das nicht in Ordnung seine EX oder seine Kinder zu schonen, was ist denn mit deinem Sohn. Was denkt und fühlt er denn wenn ihr dort warten müsst?
Das ist doch so kein Zustand. Das ihr euch in Erziehungsangelegenheiten nicht immer einig seid ist klar. Das ist bei uns auch so. Nur habe ich den Vorteil, dass mein Freund findet, dass ich alles besser mache als seine EX und meine Methoden auch für seine Kids einführt und übernimmt. Er nörgelt auch nie an meiner Tochter herum, im Gegenteil, er nimmt sie in Schutz wenn ich mal unzufrieden mit ihr bin. An seinen Kindern kritisiere ich schon manchmal was, aber wir sprechen ruhig darüber und dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung. Eingeschnappt ist er nie! Das mit der Karte finde ich wirklich schade, schliesslich kennt seine Tochter dich doch. Ich kann bei jedem Ereignis dabei sein, die die Kinder meines Partners betreffen. Er sollte mal versuchen für deine Situation Verständnis zu zeigen und ihr solltet wirklich mal in aller Ruhe über alle Punkte sprechen die dich ihn stören. Es ist nicht leicht, aber wenn ihr euch liebt, dann bekommt ihr das auch hin! Ich wünsche dir viel Kraft und Glück!

Steffi

Reden ist kaum möglich
Hallo Steffi,
vielen Dank für Deine netten Zeilen.
Ich habe in vielerlei Dingen versucht, mit ihm zu reden. Ich wäge schon sehr definiert ab, was für mich wichtig ist zu klären, wo ich mich nicht gut dabei fühle. Ich gehe zu ihm, er hört sich alles an. Dann ist das Wochenende gelaufen. Denn ich würde ihn nur kritisieren, mich in sein Leben einmischen.Es wäre SEIN Leben, SEINE Kinder und nur er wäre es, der zu bestimmen hat, was läuft und was nicht. Vorschläge, Meinungen von mir, die ihm nur anregen oder helfen sollten, nimmt er als persönliche Kritik auf. Ich hätte es wohl auf seine Fehler abgesehen und nichts anderes zu tun, als ihm das ewig vorzuhalten. Ein Bsp.: letzten Freitag waren wir zu fünft in meiner 2-Raum-Wohnung. Die Kinder wollten alle bei mir übernachten. Also wandelten wir das ehemalige Schlafzimmer ins Kinderzimmer um. Nur hatten seine beiden Kids keine Zahnbürsten mit. Ich aber hatte vorgesorgt. Ich bot meinem Freund die Zahnbürsten an. Er sagte, das wäre nicht notwendig, die Kinder könnten auch mal eine Nacht ohne Zähneputzen ins Bett. Ich sagte, dass ich die Zahnbürsten gerne gäbe. Er meinte, dass er die Entscheidung zu treffen hätte. Ich mich nicht einzumischen habe. Er ging zu den Kindern, sagte, sie bräuchten die Zähne nicht putzen. Beide reagierten, sie hätten Angst vor den Zahnmännlein. Mein Freund sagte, so schnell käme keins und würden keine Löcher machen. (Und ich kennse sein "Gebiss".)Für was also die alltäglichen Regeln? Am nächsten Tag sah ich, dass im Auto doch die Zahnbürsten in dessen Reisetaschen waren. Sagte auch noch, dass ich sie auch holen gegangen wäre, wenn ich das gewußt hätte. Er reagierte mit einem bösen Blick und sagte, ich hätte wohl nichts anderes zu tun, als ihm ständig seine Entscheidungen in Frage zu stellen. Ich fühl mich zur Zeit so, als würde ich ihm wirklich das Leben noch schwerer machen. Bin am jeglichen "versauten WE" dran schuld. Und rede mir ein, nur wenn ich mich ändere, hätte unsere beziehung eine Chance. Mit seinen Worten: er würde sich ja auch nicht über mich und meinen Sohn beschweren. Ich glaub bald, tiefer kann ich nicht mehr sinken. Er sagt, er würde meine Meinung hoch schätzen. Aber ich hab das Gefühl, ich muß dafür teuer bezahlen. WE für WE.
Zoe

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14. September 2007 um 11:46
In Antwort auf zoe73w

Reden ist kaum möglich
Hallo Steffi,
vielen Dank für Deine netten Zeilen.
Ich habe in vielerlei Dingen versucht, mit ihm zu reden. Ich wäge schon sehr definiert ab, was für mich wichtig ist zu klären, wo ich mich nicht gut dabei fühle. Ich gehe zu ihm, er hört sich alles an. Dann ist das Wochenende gelaufen. Denn ich würde ihn nur kritisieren, mich in sein Leben einmischen.Es wäre SEIN Leben, SEINE Kinder und nur er wäre es, der zu bestimmen hat, was läuft und was nicht. Vorschläge, Meinungen von mir, die ihm nur anregen oder helfen sollten, nimmt er als persönliche Kritik auf. Ich hätte es wohl auf seine Fehler abgesehen und nichts anderes zu tun, als ihm das ewig vorzuhalten. Ein Bsp.: letzten Freitag waren wir zu fünft in meiner 2-Raum-Wohnung. Die Kinder wollten alle bei mir übernachten. Also wandelten wir das ehemalige Schlafzimmer ins Kinderzimmer um. Nur hatten seine beiden Kids keine Zahnbürsten mit. Ich aber hatte vorgesorgt. Ich bot meinem Freund die Zahnbürsten an. Er sagte, das wäre nicht notwendig, die Kinder könnten auch mal eine Nacht ohne Zähneputzen ins Bett. Ich sagte, dass ich die Zahnbürsten gerne gäbe. Er meinte, dass er die Entscheidung zu treffen hätte. Ich mich nicht einzumischen habe. Er ging zu den Kindern, sagte, sie bräuchten die Zähne nicht putzen. Beide reagierten, sie hätten Angst vor den Zahnmännlein. Mein Freund sagte, so schnell käme keins und würden keine Löcher machen. (Und ich kennse sein "Gebiss".)Für was also die alltäglichen Regeln? Am nächsten Tag sah ich, dass im Auto doch die Zahnbürsten in dessen Reisetaschen waren. Sagte auch noch, dass ich sie auch holen gegangen wäre, wenn ich das gewußt hätte. Er reagierte mit einem bösen Blick und sagte, ich hätte wohl nichts anderes zu tun, als ihm ständig seine Entscheidungen in Frage zu stellen. Ich fühl mich zur Zeit so, als würde ich ihm wirklich das Leben noch schwerer machen. Bin am jeglichen "versauten WE" dran schuld. Und rede mir ein, nur wenn ich mich ändere, hätte unsere beziehung eine Chance. Mit seinen Worten: er würde sich ja auch nicht über mich und meinen Sohn beschweren. Ich glaub bald, tiefer kann ich nicht mehr sinken. Er sagt, er würde meine Meinung hoch schätzen. Aber ich hab das Gefühl, ich muß dafür teuer bezahlen. WE für WE.
Zoe

Du bist nicht Schuld!
Hi Zoe,

das tut mir unendlich für dich leid, dass dein Freund so unfähig ist sich etwas sagen oder helfen zu lassen. Du meinst es doch wirklich nur gut, auch mit seinen Kindern!
Ich kann seine Reaktion überhaupt nicht verstehen. Mein Freund wäre froh gewesen wenn ich noch zwei Zahnbürsten gehabt hätte und er wäre stolz darauf gewesen eine so tolle Frau zu haben! Genauso sollte dein Freund auch denken! Wie ist er denn an den Wochenenden wenn seine Kinder nicht bei ihm sind? Nimmt er grundsätzlich keine Ratschläge an oder reagiert er nur so, wenn es um seine Kinder geht?
Weißt du, selbst ich frage mich manches Mal weshalb ich das alles mit mache, aber ich weiß das mein Freund mich liebt und er hat mich auch mit meiner Tochter genommen. Also muss ich halt auch dadurch wenn seine drei zu uns kommen (dieses WE sind wir wieder dran!). Wenn dein Freund nicht lernt mit Ratschlägen und Kritik anderer umzugehen und er nicht einmal merkt wie sehr er dich mit seinem Verhalten verletzt, dann tut es mir leid, doch dann ist er ein Idiot. Wie wäre es denn, wenn ihr euch für eine gewisse Zeit nur sehr, wenn er kinderfrei hat? Vielleicht hilft es euerer Beziehung. Wenn das so weiter geht wirst du dich sicherlich früher oder später trennen. Du hast es doch gar nicht nötig dir immer die Schuld für sein schlechtes Verhalten zu geben. Das kenne ich von meinem Ex-Mann! Er hat immer alles so gedreht und gewendet als sei alles meine Schuld. Es war fast so, dass ich mich bei ihm für sein Fremdgehen entschuldigen musste! Wäre ja alles meine Schuld...
Halt die Ohren steif und lass dir nicht alles bieten!
Ganz liebe Grüße

Steffi

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4. Oktober 2007 um 21:05
In Antwort auf stefania763

Mir geht es ähnlich!
Hallo,

ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat sich wegen mir von seiner Frau getrennt, die Scheidung ist seit März durch und zwischen uns läuft es wunderbar.
Seine Ex-Frau hat auch einen neuen Partner, mit dem sie zusammen lebt. Also wirklichen Stress mit ihr gibt es Gott sei Dank nicht! Ich selbst habe eine Tochter (6 Jahre) und mein Freund hat "leider" gleich drei Kinder! 2 Jungs und ein Mädchen. 8,6 und 3 Jahre alt. Diese drei kommen ebenfalls seit 1 1/2 Jahren alle 14 Tage zu uns. Am Anfang klappte es irgendwie, aber mittlerweile nerven die drei mich und ich überlege alle 14 Tage wohin ich mit meiner Tochter hinfliehen könnte, um all dem zu entgehen. Am meisten nervt mich der älteste, da es auch ständig Konflikte zwischen ihm und meiner Tochter gibt! Besonders schlimm war es am vergangenen WE, so dass ich mit meiner Tochter den ganzen Samstagnachmittag über geflohnen bin...aber so kann es ja nicht auf Dauer gehen.
Haben mit der Ex-Frau meines Freundes über den Jungen gsprochen und da erzählte sie uns, dass selbst sie massive Probleme mit ihm hat und ihr neuer Partner ebenso.
Haben mit dem Jungen gesprochen, aber er ist total verschlossen, habe jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle gemacht. Möchte nicht, dass meine Tochter, ich oder meine Beziehung darunter leiden. Zum Glück kann ich mit meinem Partner über alles frei sprechen, ohne das er mir etwas übel nimmt. Er weiß, dass ich seinen ältesten zum kotzen finde und das ich das ja eigentlich gar nicht so möchte, aber allein nichts daran ändern kann. Er möchte das es mir gut geht und fand es super von mir, dass ich den Termin gemacht habe. Mal sehen was die uns dort raten
Aber ich kenne das, ich kapsel mich an den Wochenenden auch ab und habe schon eine negative Einstellung zu allem was die Kinder tun oder sagen. Ich finde natürlich auch, dass mein eigenes Kind viel toller ist ... Ich denke manchmal auch, dass ich unfair bin, kann mich aber allein nicht mehr dagegen wehren. Es ist wichtig mit dem Partner über alles zu sprechen, ohne das der eine oder andere etwas krumm nimmt und beleidigt ist! Wenigstens können wir das und das ist mehr als einige andere Paare haben, das tröstet!

Ganz liebe Grüße
Steffi

..
Immer wieder lese ich, dass die eigenen Kinder so toll sind, und die vom Partner ja sooo unerzogen, keien TIschmanieren, faul, etc- im Prinzip IMMER das gleiche.
Könnte es sein, dass das euer subjektiver Eindruck ist?
Vielleicht finden andere Leute eure Kinder auch nicht so toll wie ihr selbst?

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10. Dezember 2007 um 16:46

Bin so froh, dass ich nicht alleine bin!
Ich bin so froh, in diesem Forum ein paar Beiträge von Frauen zu finden, die mein "Schicksal" teilen. Ich weiß nicht weiter. Ich kann den 7-jährigen Sohn meines Freundes nicht akzeptieren. Ich will ihn nicht in meiner Nähe haben, empfinde ihn als Eindringling, wenn er am Wochenende zwei Tage lang bei uns ist. Aber ich weiß nicht wieso. Er ist wirklich lieb und für sein Alter ganz anständig, aber ich habe nur negative Gefühle ihm gegenüber. Dafür schäme ich mich sehr, denn es gibt doch eigentlich gar keinen Grund dafür. Was kann er dafür, dass er das Kind meines Freundes und dessen Ex-Frau ist?! Ich bin total eifersüchtig auf ihn, weil er an diesen beiden Tagen, an denen er seinen Papa nur sieht, natürlich im Mittelpunkt stehen will, und ich das Gefühl habe, mit ihm um die Liebe und Aufmerksamkeit meines Freundes konkurrieren zu müssen. Mein Freund schläft dann immer bei ihm im Bett, rennt sofort, wenn er ruft und lässt mich dann einfach stehen, aber die vollgekotzte Bettwäsche von dem Kleinen darf ich waschen, wenn er krank ist.

Es fällt mir unendlich schwer, dem Kleinen auch nur in die Augen zu schauen und mit ihm zu reden. Am liebsten ignoriere ich ihn einfach und hoffe, dass die Zeit, die er bei uns verbringt, schnell vergeht. Natürlich spürt er das und mag mich deswegen auch nicht. Er redet halt von selbst auch nicht viel, und ich kann mit Kindern grundsätzlich nichts anfangen, möchte auch selbst keine, deswegen tue ich mir umso schwerer.

Mein Freund wirft mir das natürlich vor. Er sagt "Was ist denn daran so schwer, sich ein paar Stunden in der Woche mit dem Kind zu beschäftigen und nett zu ihm zu sein." Klar, er kann das nicht nachvollziehen, eigentlich kann das niemand nachvollziehen, und das macht es ja für mich noch schlimmer. Er versteht auch nicht, dass es für mich die mega Umstellung ist, plötzlich ein Kind in meinem Leben zu haben, zumal ich selbst keine Kinder möchte und keinerlei Mutterinstikte in mir habe.

Ich frage mich auch oft, ob ich mich von meinem Freund trennen muss, weil ich ihm jedes WE das Leben zur Hölle mache mit meiner Scheißlaune, die ich nur habe, weil das Kind bei uns ist. Wir haben deswegen jedes WE Stress. Ansonsten ist unsere Beziehung absolut harmonisch, und wir lieben uns sehr. Es scheitert nur an dem Jungen.

Ich mache mir schon heute, am Montag, Gedanken darüber, wie ich das nächste WE wieder überstehen soll. Und das ist unglaublich belastend!

Schnegge_97

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6. April 2008 um 19:41

Verstehe Dich so gut!
Hallo Hexe,
habe schon länger nicht mehr in das Forum geschaut, weil keine neuen Beiträge mehr zum Thema kamen. Jetzt lese ich zufällig Deine Antwort auf meinen letzten Beitrag.
Ich dachte inzwischen, ich hätte die Situation einigermaßen im Griff. Nicht, dass ich jetzt glücklich darüber wäre, ein Wochenend-Stiefkind zu haben. Im Gegenteil. Ich hasse die Situaion nach wie vor, doch ich habe mir eine LmaA-Einstellung angeeignet, die mir hilft, die Wochenenden zu überbrücken. Das ist nicht ideal, aber der einzige Weg für mich. Doch immer, wenn ich denke, ich habs einigermaßen im Griff, kriege ich wieder einen Vorwurf von meinem Freund, der nach wie vor der Meinung ist, wir müssen hier auf glückliche, heile Familie machen, wenn sein Sohn da ist. Er kapiert einfach nicht, dass ich das weder WILL noch KANN. Er muss es so hinnehmen wie es ist, sonst kann das mit uns nicht länger funktionieren. Ich fühle mich dann wieder unter Druck gesetzt von ihm, und schon kriege ich bereits am Montag Magengeschwüre, weil ich weiß, dass der Kleine am Freitag wieder zu uns kommt.

Wie läuft das inzwischen bei Euch mit den getrennten Wohnungen und dem getrennten Leben, solange das Kind bei Deinem Freund ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer funktioniert. Fühlst Du Dich nicht total ausgeschlossen? Naja, manchmal wäre ich ehrlich gesagt auch froh, ich hätte noch meine eigene Wohnung und könnte mich aus dieser Vater-Sohn-Geschichte ganz einfach ausklinken. Aber das geht ja bei uns nicht mehr.

Ich finde es schrecklich, dass ich nicht darüber hinweg komme.

Viele Grüße.
Schnegge97

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9. April 2008 um 11:19

Auf solche Beiträge...
... können wir hier echt verzichten! Wir suchen hier Gleichgesinne, die Verständnis haben, und brauchen keine schlauen Ratschläge von Leuten, die anscheinend kein Ahnung haben, wie wir uns fühlen. Wieso bist Du auf dieser Seite? Hast Du sonst nix zu tun?

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24. September 2008 um 15:05

Du sprichst mir aus der seele...
du tönst ja schrecklich kindisch. ich, ich, ich und nochmals ich...mal ganz ehrlich, wäre ich dein freund würd ich mich gaaaanz schnell aus dem staub machen.seine tochter wird er immer lieben obs dir passt oder nicht. es wird auch immer diese andere frau in seinem leben geben mit der er diese tochter hat! du kamst als allerletzte dazu. bist du ein einzelkind? was soll denn dieser schei...seine tochter kann für deine probleme nichts! armes mädchen. wirklich. macht mich wütend diese krankhafte eifersucht auf ein unschuldiges kind. such dir einen therapeuten oder geh, aber hör mit diesem schwachsinn auf. du wirst alles verlieren, 100%

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24. September 2008 um 21:29
In Antwort auf zoe73w

Fortsetzung
"Glückwünsche von deinem Papa" draufgeschrieben. Ich habe mich darüber geärgert, sprach ihn darauf an. Er sagte, dass er doch mit uns beiden die meiste Zeit verbringen würde. Und er hätte sich über eine 1/2 Stunde überlegt, was er draufschreiben solle. Ich bin ständig für ihn der Kummerkasten, aber für mich hat er kaum Gehör. Im Gegenteil, er ärgert sich, wenn ich darüber anders denke, als er. Ignoriert mich dann für eine ganze Zeit oder schnappt ein. Von Verständnis ganz zu schweigen. Er nimmt vieles für selbstverständlich hin, wofür ich Verständnis aufbringe. Innerlich kämpfe ich mit mir. (Mein Magen ist mein Gehirn.) Es sind keine großen Dinge, aber die vielen kleinen sammeln sich und sammeln sich. Ich bin sehr oft durcheinander, weiß nicht mehr, was gut oder nicht so prickelnd für mich ist. Wo für mich die Grenze sein sollte. Ich ziehe mich sehr oft auf das stille örtchen und weine meinen Kummer aus. Versuche dann über alles darüber zu stehen und rede mir ein, dass ich wahrscheinlich zu kleinlich, zu zickig bin. "Es ist ja nur eine karte. Es ist ja nicht immer, dass wir aus dem Auto raus müssen. (Nämlich weil ich dann nicht mehr mitfahre. Aber von der Wegstrecke her, ist das manchmal nötig, um zum Garten weiterzufahren oder zusammen zurückzukommen.)Wir haben verschiedene Ansichten betreff der Erziehung. Ich bin tolerant. Er eher prinzipientreu Nur tanzen seine Kinder auf seiner Nase rum und meiner hört. Trotzdem hackt er auf meinen Sohn rum und seine dürfen alles. Er könnte ja nicht auch noch schimpfen, wenn er sie nur die kurze Zeit hat. Das ist dann wieder ein Aufhänger für eine Auseinandersetzung, die von mir kommt. Ohne Verständnis. Ich schaue zu. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich als Außenstehende...

Liebe Grüße
Zoe

Oh je...
ich dachte immer Frauen, die selbst ein Kind haben, kommen mit der Situation besser zurecht??
Ich habe kein Kind und bin mit meinem Freund, der eine 9 Jaährige Tochter hat zusammen.
Und zur Zeit total überfordert...
Dachte, es gäbe keine Probleme, ist doch toll dass er sich um ein Kind kümmert.
Aber nun komme ich mit total ausgeschlossen vor, vor allem weil wohl mittlerweile das Kind irgendwie eifersüchtig auf MICH ist und ich als Erwachsene Rücksicht auf die arme Kinderseele nehmen soll... ( Ich denk eher ich soll Rücksicht auf die EX nehmen....)..
Bin kurz davor aufzugeben...

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