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Freund ist mit meiner Erziehung unzufrieden

11. Oktober 2016 um 20:38

Hallo an alle, ich bin neu hier und vielleicht habt Ihr eine Idee oder ein paar Gedanken zu meinem Problem. Ich bin seit anderthalb Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich habe eine fünfjährige Tochter, mit der ich von Anfang an allein war. Sie ist ein Mal pro Woche bei ihrem Papa.
Die Tochter meines Freundes ist acht Jahre alt und lebt jede zweite Woche bei ihm (Wechselmodell). Wir leben nicht zusammen, haben mehrere Urlaube zusammen verbracht.

Mein Freund sagt, er "hält" meinen Erziehungsstil nicht aus. Irgendwie gehe ich aus seiner Sicht nicht richtig mit meiner Tochter um und würde damit verhindern, dass wir zu viert zusammenwachsen. Sein Ziel ist, dass alle gleich behandelt werden, also, dass man am Ende nicht merkt, dass es eine Patchworkfamilie ist. Er reagiert sehr genervt, wenn ich meine Tochter "besonders" behandele, wobei ich sagen muss, dass ich seine Tochter genauso behandeln würde. Nur dass die eine eben 5 und die andere 8 ist.

Ich finde, dass ich alles ganz gut mache. Ich stehe gut im Beruf, mein Kind entwickelt sich gut, ich habe - außer von ihm - keine negativen Rückmeldungen über sie. Er sagt, sie würde uns ausspielen und ich würde das nicht merken. Das kann manchmal schon sein, aber ich finde, dass er gerne mal auch etwas schroff oder sarkastisch mit ihr umgeht. Das macht er zum Teil auch mit seiner Tochter. Von mir aus soll er das so machen, aber ich schaffe es nicht, es in seinen Augen "richtig" zu machen. Ständig gibt es Stress.

Meine Tochter sagte mir jetzt, sie habe genug von ihm und ich solle mir endlich mal einen neuen Freund suchen. Sie mag nicht, wie er redet und auf die Urlaube könne sie verzichten. Ich sitze also zwischen Baum und Borke.

Was sagt Ihr? Klar muss man sich anpassen, aber muss es wegen "Verfehlungen" immer gleich Stress geben? Es ist doch mal so, mal so. Warum ist er so genervt?

Ich denke, jedes Kind hat zu "seinem" Elternteil eine besondere Beziehung. Diese würde ich respektieren ... Ich bin mir auch nicht sicher, ob es realistisch ist, dass alle "gleich" behandelt werden. Ist das denn in einer "normalen" Familie möglich?

Ich halte den Stress kaum noch aus und habe Angst vor der nächsten Begegnung zu viert. Zu zweit geht es, aber dadurch sehen wir uns nur noch selten und das hat ja auch so keine Zukunft ...

Ich würde das gerne klären und nicht mehr in dieser Anspannung leben! Könnt Ihr mir weiterhelfen? Was denkt Ihr dazu? Hab ich irgendwie was nicht verstanden?

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11. Oktober 2016 um 20:38

Hallo an alle, ich bin neu hier und vielleicht habt Ihr eine Idee oder ein paar Gedanken zu meinem Problem. Ich bin seit anderthalb Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich habe eine fünfjährige Tochter, mit der ich von Anfang an allein war. Sie ist ein Mal pro Woche bei ihrem Papa.
Die Tochter meines Freundes ist acht Jahre alt und lebt jede zweite Woche bei ihm (Wechselmodell). Wir leben nicht zusammen, haben mehrere Urlaube zusammen verbracht.

Mein Freund sagt, er "hält" meinen Erziehungsstil nicht aus. Irgendwie gehe ich aus seiner Sicht nicht richtig mit meiner Tochter um und würde damit verhindern, dass wir zu viert zusammenwachsen. Sein Ziel ist, dass alle gleich behandelt werden, also, dass man am Ende nicht merkt, dass es eine Patchworkfamilie ist. Er reagiert sehr genervt, wenn ich meine Tochter "besonders" behandele, wobei ich sagen muss, dass ich seine Tochter genauso behandeln würde. Nur dass die eine eben 5 und die andere 8 ist.

Ich finde, dass ich alles ganz gut mache. Ich stehe gut im Beruf, mein Kind entwickelt sich gut, ich habe - außer von ihm - keine negativen Rückmeldungen über sie. Er sagt, sie würde uns ausspielen und ich würde das nicht merken. Das kann manchmal schon sein, aber ich finde, dass er gerne mal auch etwas schroff oder sarkastisch mit ihr umgeht. Das macht er zum Teil auch mit seiner Tochter. Von mir aus soll er das so machen, aber ich schaffe es nicht, es in seinen Augen "richtig" zu machen. Ständig gibt es Stress.

Meine Tochter sagte mir jetzt, sie habe genug von ihm und ich solle mir endlich mal einen neuen Freund suchen. Sie mag nicht, wie er redet und auf die Urlaube könne sie verzichten. Ich sitze also zwischen Baum und Borke.

Was sagt Ihr? Klar muss man sich anpassen, aber muss es wegen "Verfehlungen" immer gleich Stress geben? Es ist doch mal so, mal so. Warum ist er so genervt?

Ich denke, jedes Kind hat zu "seinem" Elternteil eine besondere Beziehung. Diese würde ich respektieren ... Ich bin mir auch nicht sicher, ob es realistisch ist, dass alle "gleich" behandelt werden. Ist das denn in einer "normalen" Familie möglich?

Ich halte den Stress kaum noch aus und habe Angst vor der nächsten Begegnung zu viert. Zu zweit geht es, aber dadurch sehen wir uns nur noch selten und das hat ja auch so keine Zukunft ...

Ich würde das gerne klären und nicht mehr in dieser Anspannung leben! Könnt Ihr mir weiterhelfen? Was denkt Ihr dazu? Hab ich irgendwie was nicht verstanden?

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