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Frauen gehören in die Küche

22. Januar um 11:22 Letzte Antwort: 31. Januar um 2:48

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

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22. Januar um 11:42

Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht. Kenne ich auch nicht von meinem Umfeld. Sehr altertümlich. 

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22. Januar um 11:59
In Antwort auf user995736583

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

hm?

Also dass ich von Kollegen / Vorgesetzen als Frau nicht ernst genommen wurde, ist mir tatsächlich NIE passiert.

Von Kunden kam es am Anfang immer mal vor, fand ich manchmal lustig, manchmal nervig, aber wirklich schlimm? Nein.

In einer Beziehung? Na ganz sicher nicht, mit einem Typen, der mich nicht auf Augenhöhe sieht, hätte ich doch keine Beziehung!?!

Ansonsten im Alltag... ja, in Einzelfällen schon - deren Pech, nicht mein Problem.

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22. Januar um 13:02
In Antwort auf avarrassterne1

hm?

Also dass ich von Kollegen / Vorgesetzen als Frau nicht ernst genommen wurde, ist mir tatsächlich NIE passiert.

Von Kunden kam es am Anfang immer mal vor, fand ich manchmal lustig, manchmal nervig, aber wirklich schlimm? Nein.

In einer Beziehung? Na ganz sicher nicht, mit einem Typen, der mich nicht auf Augenhöhe sieht, hätte ich doch keine Beziehung!?!

Ansonsten im Alltag... ja, in Einzelfällen schon - deren Pech, nicht mein Problem.

Sehr gute Einstellung! Ich zb. arbeite lieber mit Frauen zusammen weil die meisten einfach konstruktiver sind. 

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22. Januar um 13:27
In Antwort auf user995736583

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

also sowas kenne ich nicht!

wer sagt dir bitte dass du in die küche gehörst?

und meinst du konkret dass dein partner bzw. herablassend dir gegenüber ist?

dann solltest DU was ändern

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22. Januar um 13:36

Also ich habe mich in meinen 33 Lebensjahren wegen meines Geschlechts auch noch nie nie nie, weder im Alltag, noch auf der Arbeit oder in einer Beziehung diskriminiert oder benachteiligt oder nicht ernstgenommen gefühlt.

@TE, nenne doch mal konkrete Beispiele, wo dir das in deinem Umfeld schon aufgefallen ist?

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22. Januar um 13:50
In Antwort auf hast77

Sehr gute Einstellung! Ich zb. arbeite lieber mit Frauen zusammen weil die meisten einfach konstruktiver sind. 

ich lieber mit Männern.

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22. Januar um 13:51
In Antwort auf avarrassterne1

ich lieber mit Männern.

Egal das ändert ja nichts an deiner Einstellung

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22. Januar um 15:27
In Antwort auf user995736583

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

Gibt ja ne bestimmte Partei die das auch so sieht nennt sich dann konservativ. Gott bewahre. Ich war immer auch noch berufstätig und werde im Job auch ernst genommen. Und würde ich nur in der Küche gehen gäbe es hier lange schnuten weil mein Mann der bessere Koch ist auch von Beruf deshalb steht er mehr in der Küche. Für konservative dann wohl der arme unterdrückte Ehemann. Im Ernst dieses rollen Klischee ist so überholt !

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22. Januar um 15:31
In Antwort auf m`iri_11973943

Gibt ja ne bestimmte Partei die das auch so sieht nennt sich dann konservativ. Gott bewahre. Ich war immer auch noch berufstätig und werde im Job auch ernst genommen. Und würde ich nur in der Küche gehen gäbe es hier lange schnuten weil mein Mann der bessere Koch ist auch von Beruf deshalb steht er mehr in der Küche. Für konservative dann wohl der arme unterdrückte Ehemann. Im Ernst dieses rollen Klischee ist so überholt !

Ich arbeite übrigens lieber mit Männern zusammen ! Was ich schlimm finde ist ja die Aussage und dass sich das im Jahr 2020 immer noch durch den Unterschied im Lohn zwischen den Geschlechtern spiegelt. Fatal da Frauen meist von alters Armut betroffen sind !

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22. Januar um 17:56
In Antwort auf avarrassterne1

ich lieber mit Männern.

ich auch viel lieber mit Männern!  wesentlich entspannter

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22. Januar um 17:57
In Antwort auf m`iri_11973943

Ich arbeite übrigens lieber mit Männern zusammen ! Was ich schlimm finde ist ja die Aussage und dass sich das im Jahr 2020 immer noch durch den Unterschied im Lohn zwischen den Geschlechtern spiegelt. Fatal da Frauen meist von alters Armut betroffen sind !

ist das so das Frauen von altersArmut betroffen sind? 

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22. Januar um 17:58
In Antwort auf carina2019

ich auch viel lieber mit Männern!  wesentlich entspannter

Ich bin ein Mann Vlt. arbeite ich deswegen gerne mit Frauen

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22. Januar um 19:15
In Antwort auf carina2019

ist das so das Frauen von altersArmut betroffen sind? 

Was für eine Frage ! Selbstverständlich! Frauen haben durch Kindererziehung zb Einbußen, müssen je nachdem mit Minijobs wieder einsteigen, zahlen ergo nicht voll ein und sind Lohn technisch schlechter gestellt als Männer! Daneben gibt es Frauen die nie gearbeitet haben zb ja was denkst du was denen im Alter blüht 

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22. Januar um 21:41
In Antwort auf user995736583

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

Willkommen in der Realität! 
Wobri ich dazu ssgen muss, ganz so stimmt es nicht. Die Erwartungen und Vorurteile der anderen mal bei Seite geschoben, hast Du als Frau durchaus Möglichkeiten anders zu leben und handeln. Zumindest in der westlichen Welt. 
Als junge Frau oder Frau ohne Kinder, kann Dich kein Mensch, Mann etc. dazu verpflichten oder von Dir erwarten, dass Du als Frau die Hausarbeit selbstverständlich zu erledigen hast. Es liegt alleine an Dir, Dich entsprechend klar und unmissverständlich zu organisieren und äussern. 
Als Mutter hingegen kannst Du zwar eine Putzfrau oder Haushälterin haben und trotzdem wird die meiste Arbeit, die meisten Verpflichtungen und die grösste Versntwortung an Deinen Schultern liegen - egal wie Du Dich organisierst, mit wem Du lebst, wie die finanziellen Verhältnisse sind, ob Du berufstätig bist oder nicht, und wie toll und engagiert der Mann an Deiner Seite ist. Du bist Mutter, trägst das Kind in Dir und aus, bist (im Normalfall) viel enger emotional gebunden ans Kind und wirst Dir wahrscheinlich auch bei jeder beruflichen oder sonstigen Entscheidung, die Dich von Deinen Kindern trennt, mehr Schuldgefühle und Organisationsaufwand aufhalsen, als der Vater des Kindes. 
Mit einem Kind gibt jede Frau einen grossen Teil ihrer eigenen Persönlichkeit/Bedürfnisse ab und kümmert sich...um alles und jeden, weil dies zu einem Teil auch von der Natur so vorgesehen wurde. 
Ungerechtigkeit hin oder her. 
Das Leben ist für niemanden gerecht, auch für die Männer nicht.

ww

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23. Januar um 8:26
In Antwort auf m`iri_11973943

Was für eine Frage ! Selbstverständlich! Frauen haben durch Kindererziehung zb Einbußen, müssen je nachdem mit Minijobs wieder einsteigen, zahlen ergo nicht voll ein und sind Lohn technisch schlechter gestellt als Männer! Daneben gibt es Frauen die nie gearbeitet haben zb ja was denkst du was denen im Alter blüht 

tja, genau das ist das Problem an dem "Unterschied im Lohn zwischen den Geschlechtern" - er entsteht durch die ENTSCHEIDUNGEN der Frauen!

Es ist doch nicht so, dass frau die Möglichkeiten fehlen, es anders zu machen.
Elternzeit kann ganz der Papa nehmen, kann auch zwischen Mama und Papa 50:50 geteilt werden. Teilzeit, wenn die Kinder klein sind, dto. Die Frau kann Alleinverdiener sein und der Mann zu Hause. Alles möglich.
Aber wenn man ... ahm... frau das nicht MÖCHTE, sich dann hinterher über GenderPayGap & Co zu beschweren, ist sowas von armseelig und überhaupt nicht emanzipiert.

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23. Januar um 9:39
In Antwort auf avarrassterne1

tja, genau das ist das Problem an dem "Unterschied im Lohn zwischen den Geschlechtern" - er entsteht durch die ENTSCHEIDUNGEN der Frauen!

Es ist doch nicht so, dass frau die Möglichkeiten fehlen, es anders zu machen.
Elternzeit kann ganz der Papa nehmen, kann auch zwischen Mama und Papa 50:50 geteilt werden. Teilzeit, wenn die Kinder klein sind, dto. Die Frau kann Alleinverdiener sein und der Mann zu Hause. Alles möglich.
Aber wenn man ... ahm... frau das nicht MÖCHTE, sich dann hinterher über GenderPayGap & Co zu beschweren, ist sowas von armseelig und überhaupt nicht emanzipiert.

Hm in vielen Berufen bekommt der Mann nicht einfach so Elternzeit. Wir hatten das lange diskutiert. Der Chef meines Mannes war da strikt. Teilzeit schon mal gar nicht. Ich sehe im Job übrigens jeden Tag Mütter wo sich das was du schreibst nicht bewahrheitet. Frau zu Hause ist hier eher exotisch. Viele arbeiten sogar Vollzeit. Einige Teilzeit und das mit 2 Kindern aufwärts. Dennoch gibt es ne Generation aktuell die ganz arg von alterarmut betroffen ist. Man darf nicht vergessen dass als ich zb klein war das rollen Bild vorherrschte Mutter bleibt zu Hause. Noch in den 70gern brauchte Frau die Zustimmung des Mannes um arbeiten zu dürfen. Heute denke ich auch dass es zumindest in Deutschland dem Luxus geschuldet ist bis zu 3 Jahren zu Hause bleiben zu können. Ist ja okay aber im europäischen Vergleich nunja....siehe Schweiz, Frankreich oder gar Schweden, letztes ganz strikt da muss Frau mit Kindern zb arbeiten geht gar nicht anders. 

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23. Januar um 9:42
In Antwort auf m`iri_11973943

Hm in vielen Berufen bekommt der Mann nicht einfach so Elternzeit. Wir hatten das lange diskutiert. Der Chef meines Mannes war da strikt. Teilzeit schon mal gar nicht. Ich sehe im Job übrigens jeden Tag Mütter wo sich das was du schreibst nicht bewahrheitet. Frau zu Hause ist hier eher exotisch. Viele arbeiten sogar Vollzeit. Einige Teilzeit und das mit 2 Kindern aufwärts. Dennoch gibt es ne Generation aktuell die ganz arg von alterarmut betroffen ist. Man darf nicht vergessen dass als ich zb klein war das rollen Bild vorherrschte Mutter bleibt zu Hause. Noch in den 70gern brauchte Frau die Zustimmung des Mannes um arbeiten zu dürfen. Heute denke ich auch dass es zumindest in Deutschland dem Luxus geschuldet ist bis zu 3 Jahren zu Hause bleiben zu können. Ist ja okay aber im europäischen Vergleich nunja....siehe Schweiz, Frankreich oder gar Schweden, letztes ganz strikt da muss Frau mit Kindern zb arbeiten geht gar nicht anders. 

mit anderen Worten: Du plädierst dafür, den Frauen ihre Entscheidungsfreiheit zu ihrem Besten zu nehmen, weil sie selbst lieber nicht entscheiden sollten?

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23. Januar um 11:30
In Antwort auf avarrassterne1

mit anderen Worten: Du plädierst dafür, den Frauen ihre Entscheidungsfreiheit zu ihrem Besten zu nehmen, weil sie selbst lieber nicht entscheiden sollten?

Wo schreibe ich das? Bitte um Erklärung !

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23. Januar um 12:41
In Antwort auf m`iri_11973943

Wo schreibe ich das? Bitte um Erklärung !

wäre die Konsequenz aus dem letzten Teil... dem Luxus geschuldet, ... in anderen Ländern gar keine Frage, ...

Ich finde es gut, dass es die Wahlmöglichkeiten gibt.

Elternzeit für Vater und / oder Mutter ist sowieso ein gesetzlicher Anspruch, dass es dem Arbeitgeber nicht passt - weder bei Männern noch bei Frauen - ist logisch, aber verbieten können sie es nun einmal nicht.

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23. Januar um 12:49
In Antwort auf m`iri_11973943

Hm in vielen Berufen bekommt der Mann nicht einfach so Elternzeit. Wir hatten das lange diskutiert. Der Chef meines Mannes war da strikt. Teilzeit schon mal gar nicht. Ich sehe im Job übrigens jeden Tag Mütter wo sich das was du schreibst nicht bewahrheitet. Frau zu Hause ist hier eher exotisch. Viele arbeiten sogar Vollzeit. Einige Teilzeit und das mit 2 Kindern aufwärts. Dennoch gibt es ne Generation aktuell die ganz arg von alterarmut betroffen ist. Man darf nicht vergessen dass als ich zb klein war das rollen Bild vorherrschte Mutter bleibt zu Hause. Noch in den 70gern brauchte Frau die Zustimmung des Mannes um arbeiten zu dürfen. Heute denke ich auch dass es zumindest in Deutschland dem Luxus geschuldet ist bis zu 3 Jahren zu Hause bleiben zu können. Ist ja okay aber im europäischen Vergleich nunja....siehe Schweiz, Frankreich oder gar Schweden, letztes ganz strikt da muss Frau mit Kindern zb arbeiten geht gar nicht anders. 

Der Arbeitgeber kann Elternzeit doch gar nicht verwehren! Oder habe ich da was verpasst? Wenn man Pech hat, macht man sich damit natürlich nicht unbedingt beliebter.
Aber letztendlich ist ein höheres Risiko von Altersarmut bei Frauen doch auch der Tatsache geschuldet, dass viele Frauen auch lieber die Kinderversorgung selbst übernehmen. Der Mann könnte das ja genauso gut. Ein Mann ist ja nicht automatisch der schlechtere Elternteil. D.h. wie Avarrassterne1 schon sagte, es gibt vor allem heute so viele Möglichkeiten, sich die Kindererziehung aufzuteilen. Unsere Generation hat es vermutlich sie gut wie noch keine zuvor, was diesen Punkt angeht.
Die Generationen davor hatten diese Vorteile natürlich nicht. Da war man - wenn man arbeiten musste als Frau - sehr stark abhängig von der Familie. Ohne Unterstützung war es da vermutlich schwierig, eine Vollzeitbeschäftigung für beide Elternteile zu realisieren. Zumindest in den alten Bundesländern. Was wieder andere Probleme mit sich brachte. Auf der anderen Seite ist heute auch der Anspruch gestiegen. Und dieser Anspruch will natürlich auch bezahlt werden.

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23. Januar um 14:51
In Antwort auf avarrassterne1

wäre die Konsequenz aus dem letzten Teil... dem Luxus geschuldet, ... in anderen Ländern gar keine Frage, ...

Ich finde es gut, dass es die Wahlmöglichkeiten gibt.

Elternzeit für Vater und / oder Mutter ist sowieso ein gesetzlicher Anspruch, dass es dem Arbeitgeber nicht passt - weder bei Männern noch bei Frauen - ist logisch, aber verbieten können sie es nun einmal nicht.

N’a die Wahlmöglichkeit spreche ich doch niemand ab. Fakt ist aber dass durch mangelnde Betreuung in Deutschland es viele Frauen dann schwer haben zb im erlernten Job. Und zum Rest sehe ich tatsächlich eher Frauen die wieder schnell einsteigen und das sehr wohl selbst gewählt haben. Verbieten können es die Arbeitgeber nicht das stimmt. Habe aber selbst erlebt dass der Chef meines Mannes es nicht gewährt hat ! Tja nun da bringt das Gesetz nichts wenn der Chef es nicht genehmigt. Ich habe absolut nichts gegen die Wahlfreiheit sie ist aber nunmal ein Luxus zum einen im internationalen Vergleich sowohl als auch zu einer Generation deutscher Frauen die weder die Wahl hatten zu Hause zu bleiben oder arbeiten zu dürfen. Und diese Generation die die Wahl nicht hatte ist momentan sehr von alters Armut betroffen. 

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23. Januar um 15:05
In Antwort auf m`iri_11973943

N’a die Wahlmöglichkeit spreche ich doch niemand ab. Fakt ist aber dass durch mangelnde Betreuung in Deutschland es viele Frauen dann schwer haben zb im erlernten Job. Und zum Rest sehe ich tatsächlich eher Frauen die wieder schnell einsteigen und das sehr wohl selbst gewählt haben. Verbieten können es die Arbeitgeber nicht das stimmt. Habe aber selbst erlebt dass der Chef meines Mannes es nicht gewährt hat ! Tja nun da bringt das Gesetz nichts wenn der Chef es nicht genehmigt. Ich habe absolut nichts gegen die Wahlfreiheit sie ist aber nunmal ein Luxus zum einen im internationalen Vergleich sowohl als auch zu einer Generation deutscher Frauen die weder die Wahl hatten zu Hause zu bleiben oder arbeiten zu dürfen. Und diese Generation die die Wahl nicht hatte ist momentan sehr von alters Armut betroffen. 

ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll mit der abgelehnten Elternzeit, finde da auch mit google grad nichts passendes. Nur Seiten wie diese da:
https://www.widerspruch.org/elternzeit-ablehnung/
die den Rechtsanspruch eigentlich betonen.
Ablehnen kann der AG die VErlängerung der Elternzeit - in den ersten 12 Monaten nach der Geburt aber kann er quasi gar nichts.
Es gibt theoretisch die "dringenden betrieblichen Gründe", aber die gerichtlich dann auch durchzubekommen als AG wird kaum eine Chance haben.

Was das Gesetz bringt, wenn der Chef nein sagt?!? Na wie bei jedem anderen rechtswidrigen Verhalten eines Chefs auch: die Möglichkeit seine Rechte einzufordern!
Was bringt denn ein Arbeitsvertrag, wenn der Chef nicht zahlen will? Na man kann das Geld einfordern!
Was bringt denn ein Urlausanspruch, wenn der Chef keinen Urlaub genehmigt? Na man kan den Urlaub einfordern!
Was bringt denn das Arbeitszeitgesetz, wenn der Chef sich nicht daran hält? ...!

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23. Januar um 15:29

"Was das Gesetz bringt, wenn der Chef nein sagt?!? Na wie bei jedem anderen rechtswidrigen Verhalten eines Chefs auch: die Möglichkeit seine Rechte einzufordern!Was bringt denn ein Arbeitsvertrag, wenn der Chef nicht zahlen will? Na man kann das Geld einfordern!Was bringt denn ein Urlausanspruch, wenn der Chef keinen Urlaub genehmigt? Na man kan den Urlaub einfordern!Was bringt denn das Arbeitszeitgesetz, wenn der Chef sich nicht daran hält? ...!"

Wunderbare Fragen, die Du alle zu Recht stellst!! 
Ich habe auch eine: Was bringt das Arbeitsrecht, wenn der Arbeitnehmer aus Angst vor Folgen im Arbeitsalltag beim gleichen Arbeitgeber gegen den er erfolgreich vor Gericht gewonnen hat, oder aus Angst vor Kündigung aus Konsequenz für seinen Mut gegen Ungerechtigkeit vorgegangen zu sein, lieber auf all seine Rechte verzichtet und sich ausnutzen lässt. Denn, was macht ein Arbeitnehmer mit Familie und Kindern, ab ca. 40 oder älter, der bei heutiger Arbeitsmarktsituation zurecht davor Angst hat, langfristig arbeitslos zu bleiben?

Ich glaube, im Zusammenhang mit Deinen Fragen, muss man immer auch ganz sachlich auch meine Fragen mitdiskutieren und ebenfalls rechtlich durchleuchten. Sonst bleiben die besten Gesetze nichts weiter als wunderbare Zeilen und Paragraphe auf einem nutzlosen Stück Papier.

ww

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23. Januar um 15:47
In Antwort auf wonder_woman

"Was das Gesetz bringt, wenn der Chef nein sagt?!? Na wie bei jedem anderen rechtswidrigen Verhalten eines Chefs auch: die Möglichkeit seine Rechte einzufordern!Was bringt denn ein Arbeitsvertrag, wenn der Chef nicht zahlen will? Na man kann das Geld einfordern!Was bringt denn ein Urlausanspruch, wenn der Chef keinen Urlaub genehmigt? Na man kan den Urlaub einfordern!Was bringt denn das Arbeitszeitgesetz, wenn der Chef sich nicht daran hält? ...!"

Wunderbare Fragen, die Du alle zu Recht stellst!! 
Ich habe auch eine: Was bringt das Arbeitsrecht, wenn der Arbeitnehmer aus Angst vor Folgen im Arbeitsalltag beim gleichen Arbeitgeber gegen den er erfolgreich vor Gericht gewonnen hat, oder aus Angst vor Kündigung aus Konsequenz für seinen Mut gegen Ungerechtigkeit vorgegangen zu sein, lieber auf all seine Rechte verzichtet und sich ausnutzen lässt. Denn, was macht ein Arbeitnehmer mit Familie und Kindern, ab ca. 40 oder älter, der bei heutiger Arbeitsmarktsituation zurecht davor Angst hat, langfristig arbeitslos zu bleiben?

Ich glaube, im Zusammenhang mit Deinen Fragen, muss man immer auch ganz sachlich auch meine Fragen mitdiskutieren und ebenfalls rechtlich durchleuchten. Sonst bleiben die besten Gesetze nichts weiter als wunderbare Zeilen und Paragraphe auf einem nutzlosen Stück Papier.

ww

dann habe ich noch eine:
Wenn der Arbeitgeber den Urlaubsantrag einfach immer wieder ablehnen würde und man de facto seinen Urlaub nicht nehmen kann - wie viele würden da sagen: Ja, was solls, es soll halt nicht sein - statt ihr Recht einzufordern?
Und wie viele tun es bei der Elternzeit? Ist schon ein Unterschied, oder?

mal konkret @cathi - hättet ihr das auch einfach so akzeptiert? Ehrlich gesagt: ich glaube es nicht. Aber der Urlaub ist wohl nicht wichtiger als Euer Kind, oder? Warum also der Unterschied?

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23. Januar um 16:23
In Antwort auf carina2019

ich auch viel lieber mit Männern!  wesentlich entspannter

Und hier ist dein Ausgleich oder wie?
Oder bist du von uns so gestresst?

Echt Lana, der war gut

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23. Januar um 17:57
In Antwort auf m`iri_11973943

Hm in vielen Berufen bekommt der Mann nicht einfach so Elternzeit. Wir hatten das lange diskutiert. Der Chef meines Mannes war da strikt. Teilzeit schon mal gar nicht. Ich sehe im Job übrigens jeden Tag Mütter wo sich das was du schreibst nicht bewahrheitet. Frau zu Hause ist hier eher exotisch. Viele arbeiten sogar Vollzeit. Einige Teilzeit und das mit 2 Kindern aufwärts. Dennoch gibt es ne Generation aktuell die ganz arg von alterarmut betroffen ist. Man darf nicht vergessen dass als ich zb klein war das rollen Bild vorherrschte Mutter bleibt zu Hause. Noch in den 70gern brauchte Frau die Zustimmung des Mannes um arbeiten zu dürfen. Heute denke ich auch dass es zumindest in Deutschland dem Luxus geschuldet ist bis zu 3 Jahren zu Hause bleiben zu können. Ist ja okay aber im europäischen Vergleich nunja....siehe Schweiz, Frankreich oder gar Schweden, letztes ganz strikt da muss Frau mit Kindern zb arbeiten geht gar nicht anders. 

Elternzeit bekommt man immer!!  dein Mann hat dir wohl Blödsinn erzählt 

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23. Januar um 17:58
In Antwort auf m`iri_11973943

Was für eine Frage ! Selbstverständlich! Frauen haben durch Kindererziehung zb Einbußen, müssen je nachdem mit Minijobs wieder einsteigen, zahlen ergo nicht voll ein und sind Lohn technisch schlechter gestellt als Männer! Daneben gibt es Frauen die nie gearbeitet haben zb ja was denkst du was denen im Alter blüht 

während der Mann die gesamte Familie mit seinem Gehalt finanziert....

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23. Januar um 18:25
In Antwort auf avarrassterne1

dann habe ich noch eine:
Wenn der Arbeitgeber den Urlaubsantrag einfach immer wieder ablehnen würde und man de facto seinen Urlaub nicht nehmen kann - wie viele würden da sagen: Ja, was solls, es soll halt nicht sein - statt ihr Recht einzufordern?
Und wie viele tun es bei der Elternzeit? Ist schon ein Unterschied, oder?

mal konkret @cathi - hättet ihr das auch einfach so akzeptiert? Ehrlich gesagt: ich glaube es nicht. Aber der Urlaub ist wohl nicht wichtiger als Euer Kind, oder? Warum also der Unterschied?

Nun nochmal mein Mann bekam keine Elternzeit und da wir auf seinen Lohn angewiesen sind sind wir keine rechtlichen Schritte gegangen. In der Gastronomie halten sich die meisten Arbeitgeber nunmal nicht an recht und wie Wonder oben schreibt was bringt mir das Recht wenn der Job fort ist ?

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23. Januar um 18:31
In Antwort auf carina2019

Elternzeit bekommt man immer!!  dein Mann hat dir wohl Blödsinn erzählt 

Oha erst bezichtigst du mich des rufmordes und nun bezichtigst du meinen Mann der Lüge an deiner Stelle würde ich mal die Finger still halten....er bekam keine und gut ist. Nichts Blödsinn. 

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23. Januar um 18:37
In Antwort auf carina2019

während der Mann die gesamte Familie mit seinem Gehalt finanziert....

Blödsinn ! Die Frau finanziert die Familie zu gleichen Teilen mit ihrem Elterngeld und danach mit dem Job und wenn nicht dann haben normale Männer nichts dagegen für IHRE Familie aufzukommen !

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23. Januar um 18:40
In Antwort auf carina2019

Elternzeit bekommt man immer!!  dein Mann hat dir wohl Blödsinn erzählt 

Übrigens geschuldet einer Gewerkschaft in der Gastronomie die sich null um die Interessen der Arbeitnehmer kümmert ! Ist ja schön wenn JEDER Elternzeit bekommt ist aber keine Realität.....

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23. Januar um 18:48
In Antwort auf avarrassterne1

dann habe ich noch eine:
Wenn der Arbeitgeber den Urlaubsantrag einfach immer wieder ablehnen würde und man de facto seinen Urlaub nicht nehmen kann - wie viele würden da sagen: Ja, was solls, es soll halt nicht sein - statt ihr Recht einzufordern?
Und wie viele tun es bei der Elternzeit? Ist schon ein Unterschied, oder?

mal konkret @cathi - hättet ihr das auch einfach so akzeptiert? Ehrlich gesagt: ich glaube es nicht. Aber der Urlaub ist wohl nicht wichtiger als Euer Kind, oder? Warum also der Unterschied?

Nun zum Thema Urlaub : de facto sind es 6 Wochen. Davon sind meist 4 Wochen 2 mal im Jahr betrieb Ferien. De facto hat mein Mann im Sommer während der Schulferien letztes Jahr 8 Tage Urlaub gehabt. De facto wurde auch schon ein Urlaub Tag 2014 gecancelt obwohl wir Konzert Karten hatten. Selbst der jetzige Sommerurlaub kann noch verschoben werden wenn plötzlich lauter Reservierungen im Restaurant Buch stehen. Tatsächlich gehen wir dieses Jahr das erste mal seit 2 Jahren wieder in Urlaub da wir nicht mal in den Sommerferien genügend Urlaub zusammen haben um weg zu fahren. Ähm ja wir akzeptieren auch das im Hotel Gewerbe ist dann nunmal Saison wenn alle anderen Urlaub machen logisch. Ne was will man machen ? Kündigen?

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23. Januar um 19:08
In Antwort auf user995736583

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

Ich bin nun 37 und schon sehr lange berufstätig aber habe so ein Verhalten auch noch nie erlebt, nicht mal vor 15 oder 20 Jahren. Wo arbeitest du bitte, dass man da so behandelt wird?

Oder interpretierst du vielleicht zu viel rein? Komische Geschichte.

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23. Januar um 19:55
In Antwort auf m`iri_11973943

Nun zum Thema Urlaub : de facto sind es 6 Wochen. Davon sind meist 4 Wochen 2 mal im Jahr betrieb Ferien. De facto hat mein Mann im Sommer während der Schulferien letztes Jahr 8 Tage Urlaub gehabt. De facto wurde auch schon ein Urlaub Tag 2014 gecancelt obwohl wir Konzert Karten hatten. Selbst der jetzige Sommerurlaub kann noch verschoben werden wenn plötzlich lauter Reservierungen im Restaurant Buch stehen. Tatsächlich gehen wir dieses Jahr das erste mal seit 2 Jahren wieder in Urlaub da wir nicht mal in den Sommerferien genügend Urlaub zusammen haben um weg zu fahren. Ähm ja wir akzeptieren auch das im Hotel Gewerbe ist dann nunmal Saison wenn alle anderen Urlaub machen logisch. Ne was will man machen ? Kündigen?

nein, das hinkt.

Man hat einen Rechtsanspruch auf Urlaub mit x Tagen pro Jahr.
Man hat KEINEN Rechtsanspruch darauf, dass dieser in irgend einer gewünschten Woche ist.
Den zum Termin X geplanten Urlaub chanceln, weil in der Firma gerade die Welt untergeht - hatten sicher die meisten schon mal. Ich übrigens auch. Das passiert. Zeitraum mit Urlaubssperre -in meinem Falle um Ostern und November + Anfang Dezember (Online-Marketing, Black Week & Co) gibt es auch fast überall.

Also sorry, aber wenn man nicht in den Schulferien Urlaub bekommt, ist der Arbeitgeber völlig im Recht! Wenn man den Großteil des Urlaubes nur in den Betriebsferien bekommt, ist der Arbeitgeber im Recht!
Wenn Dein Mann am Jahresende gar keinen Urlaub gehabt hätte, wäre der Arbeitgeber nicht im Recht.
Hättet ihr das akzeptiert? Weil ihr ja eh nicht wegfahren könnt, kann er auch das Ganze Jahr durcharbeiten?

Was man tun soll?!? Sein Recht EINFORDERN NATÜRLICH! Und nein, das heißt nicht kündigen. Das heißt erst einmal: einer unrechtmässigen Handlung formal widersprechen - so wie es beispielsweise in dem Link, den ich oben hatte, gezeigt wird. Reicht das nicht: sich von Fachleuten beraten lassen. Muss nicht die Anwaltsstunde für teuer Geld sein, wenn man die Rechtsschutzversicherung, die auch Arbeitsrecht für Angestellte mit abdeckt, vergessen hat (was ich in unserer Zeit nicht raten würde), gibt auch Vereine, Ämter, andere Beratungsstellen. Und dann im Zweifelsfalle das Ding vor ein Arbeitsgericht bringen.

Ja, es ist möglich, dass man dafür gekündigt wird.
Nur überlege Dir mal folgendes:
Während der Elternzeit und noch lange Zeit danach ist man unkündbar. Oka, das gilt vermutlich (bin kein Anwalt) nicht, wenn man dabei erwischt wird, wie man 1000 Geld aus der Kasse klaut, aber sonst schon. Weiß nicht genau wie lange diese Sperre gilt, müsste ich auch nachschlagen. Aber wenn Dein Mann Beispielsweise 1 Jahr Elternzeit genommen hätte - hätte er lockere 1,5 Jahre Zeit gehabt, sich ungekündigt und mit Elterngeld und dann wieder Gehalt / Lohn abgesichert, entspannt nach etwas anderem umzusehen.
FALLS er wirklich gekündigt wurden wäre. Wofür der Chef auch erst mal hätte sich einen gerichtsfesten Weg überlegen müssen. Wenn der Chef nämlich bei der Elternzeit einen Brief vom Anwalt auf dem Tisch hat, denkt er darüber nach, ob er das bei der Kündigung danach wirklich noch mal möchte.
Wenn hingegen Dein Mann ein offensichtlich rechtswidriges Verhalten einfach so schluckt, ohne auszuzucken, klebt er sich ein großes "Bitte hier reintreten" - Schild auf den Po. Pardon.


"Die richtig angemeldete Elternzeit bedarf nicht der Zustimmung Ihres Arbeitgebers. Er kann sie nicht verweigern – egal aus welchem Grund."
https://www.ruperti-arbeitsrecht.de/elternzeit/
"Die Inanspruchnahme der Elternzeit liegt nicht im Ermessen Ihres Arbeitgebers. Das Gesetz verlangt von Ihnen lediglich die rechtzeitige Information, für welche Zeiten Sie Elternzeit nehmen wollen. "
https://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-08/arbeitsrecht-elternzeit-zeitpunkt

usw. usw. usw. - Der Chef von Deinem Mann hätte das ganze Unternehmen dicht machen müssen, damit er damit durchkommt!!! Und es war Euch Euer Kind, Eure Familie nicht wert, damit in Widerspruch zu gehen?!?
 

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24. Januar um 10:28
In Antwort auf m`iri_11973943

Oha erst bezichtigst du mich des rufmordes und nun bezichtigst du meinen Mann der Lüge an deiner Stelle würde ich mal die Finger still halten....er bekam keine und gut ist. Nichts Blödsinn. 

er hätte aber eine bekommen müssen!

wenn er sich mehr eingesetzt hätte, dann ....

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24. Januar um 10:29
In Antwort auf m`iri_11973943

Blödsinn ! Die Frau finanziert die Familie zu gleichen Teilen mit ihrem Elterngeld und danach mit dem Job und wenn nicht dann haben normale Männer nichts dagegen für IHRE Familie aufzukommen !

dann haben normale Männer nichts dagegen für IHRE Familie aufzukommen !

sehe ich doch auch so!

aber dann hat die Frau keinen finanziellen nachteil

(da du schon wieder vergessen hast worum es ging)

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24. Januar um 10:59
In Antwort auf avarrassterne1

tja, genau das ist das Problem an dem "Unterschied im Lohn zwischen den Geschlechtern" - er entsteht durch die ENTSCHEIDUNGEN der Frauen!

Es ist doch nicht so, dass frau die Möglichkeiten fehlen, es anders zu machen.
Elternzeit kann ganz der Papa nehmen, kann auch zwischen Mama und Papa 50:50 geteilt werden. Teilzeit, wenn die Kinder klein sind, dto. Die Frau kann Alleinverdiener sein und der Mann zu Hause. Alles möglich.
Aber wenn man ... ahm... frau das nicht MÖCHTE, sich dann hinterher über GenderPayGap & Co zu beschweren, ist sowas von armseelig und überhaupt nicht emanzipiert.

Entschuldigung, dass stimtm so nicht. Die meisten Paare entscheiden sich, dass derjenige lange in Elternzeit geht, der weniger verdient. Und das ist meistens die Frau. Und warum verdienen die oft weniger? Nun, weil es oft hießt, dass die wegen der Kinder auch länger ausfallen und weniger Leistung erbringen. Du erkennst das Problem?

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24. Januar um 11:06
In Antwort auf whitecookie

Entschuldigung, dass stimtm so nicht. Die meisten Paare entscheiden sich, dass derjenige lange in Elternzeit geht, der weniger verdient. Und das ist meistens die Frau. Und warum verdienen die oft weniger? Nun, weil es oft hießt, dass die wegen der Kinder auch länger ausfallen und weniger Leistung erbringen. Du erkennst das Problem?

nun, mal angenommen, sie würden sich einfach anders entscheiden.

3 Jahre später wäre es die Frau, die mehr verdient, sie könnte zudem auch in jedem Personalgespräch, wo es um die nächste Gehaltserhöhung geht, ohne Probleme und absolut plausibel argumentieren, dass ja nicht sie für die Kind/er ausgefallen ist und es auch in Zukunft so sein wird, weil ihr Mann das übernimmt.

Du erkennst das Problem?

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24. Januar um 11:21
In Antwort auf avarrassterne1

nun, mal angenommen, sie würden sich einfach anders entscheiden.

3 Jahre später wäre es die Frau, die mehr verdient, sie könnte zudem auch in jedem Personalgespräch, wo es um die nächste Gehaltserhöhung geht, ohne Probleme und absolut plausibel argumentieren, dass ja nicht sie für die Kind/er ausgefallen ist und es auch in Zukunft so sein wird, weil ihr Mann das übernimmt.

Du erkennst das Problem?

so lange die Mehrheit der Frauen, sich ENTSCHEIDET die Elternzeit bzw. den Löwenanteil der Elternzeit als Mutter zu nehmen, statt min. 50:50 mit dem Vater zu teilen,
so lange die Mehrheit der Frauen sich ENTSCHEIDET, eine darauffolgende Elternteilzeit als Mutter zu nehmen, statt min. 50:50 mit dem Vater zu teilen,
so lange die Mehrheit der Frauen sich ENTSCHEIDET, wenn das Kind krank ist, die Eltern-AU als Mutter zu nehmen, statt min. 50:50 mit dem Vater zu teilen,
...

so lange SCHAFFEN (!) sie (!) die Fakten (!), über die sie sich beschweren, ganz einfach.

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24. Januar um 11:23
In Antwort auf avarrassterne1

nein, das hinkt.

Man hat einen Rechtsanspruch auf Urlaub mit x Tagen pro Jahr.
Man hat KEINEN Rechtsanspruch darauf, dass dieser in irgend einer gewünschten Woche ist.
Den zum Termin X geplanten Urlaub chanceln, weil in der Firma gerade die Welt untergeht - hatten sicher die meisten schon mal. Ich übrigens auch. Das passiert. Zeitraum mit Urlaubssperre -in meinem Falle um Ostern und November + Anfang Dezember (Online-Marketing, Black Week & Co) gibt es auch fast überall.

Also sorry, aber wenn man nicht in den Schulferien Urlaub bekommt, ist der Arbeitgeber völlig im Recht! Wenn man den Großteil des Urlaubes nur in den Betriebsferien bekommt, ist der Arbeitgeber im Recht!
Wenn Dein Mann am Jahresende gar keinen Urlaub gehabt hätte, wäre der Arbeitgeber nicht im Recht.
Hättet ihr das akzeptiert? Weil ihr ja eh nicht wegfahren könnt, kann er auch das Ganze Jahr durcharbeiten?

Was man tun soll?!? Sein Recht EINFORDERN NATÜRLICH! Und nein, das heißt nicht kündigen. Das heißt erst einmal: einer unrechtmässigen Handlung formal widersprechen - so wie es beispielsweise in dem Link, den ich oben hatte, gezeigt wird. Reicht das nicht: sich von Fachleuten beraten lassen. Muss nicht die Anwaltsstunde für teuer Geld sein, wenn man die Rechtsschutzversicherung, die auch Arbeitsrecht für Angestellte mit abdeckt, vergessen hat (was ich in unserer Zeit nicht raten würde), gibt auch Vereine, Ämter, andere Beratungsstellen. Und dann im Zweifelsfalle das Ding vor ein Arbeitsgericht bringen.

Ja, es ist möglich, dass man dafür gekündigt wird.
Nur überlege Dir mal folgendes:
Während der Elternzeit und noch lange Zeit danach ist man unkündbar. Oka, das gilt vermutlich (bin kein Anwalt) nicht, wenn man dabei erwischt wird, wie man 1000 Geld aus der Kasse klaut, aber sonst schon. Weiß nicht genau wie lange diese Sperre gilt, müsste ich auch nachschlagen. Aber wenn Dein Mann Beispielsweise 1 Jahr Elternzeit genommen hätte - hätte er lockere 1,5 Jahre Zeit gehabt, sich ungekündigt und mit Elterngeld und dann wieder Gehalt / Lohn abgesichert, entspannt nach etwas anderem umzusehen.
FALLS er wirklich gekündigt wurden wäre. Wofür der Chef auch erst mal hätte sich einen gerichtsfesten Weg überlegen müssen. Wenn der Chef nämlich bei der Elternzeit einen Brief vom Anwalt auf dem Tisch hat, denkt er darüber nach, ob er das bei der Kündigung danach wirklich noch mal möchte.
Wenn hingegen Dein Mann ein offensichtlich rechtswidriges Verhalten einfach so schluckt, ohne auszuzucken, klebt er sich ein großes "Bitte hier reintreten" - Schild auf den Po. Pardon.


"Die richtig angemeldete Elternzeit bedarf nicht der Zustimmung Ihres Arbeitgebers. Er kann sie nicht verweigern – egal aus welchem Grund."
https://www.ruperti-arbeitsrecht.de/elternzeit/
"Die Inanspruchnahme der Elternzeit liegt nicht im Ermessen Ihres Arbeitgebers. Das Gesetz verlangt von Ihnen lediglich die rechtzeitige Information, für welche Zeiten Sie Elternzeit nehmen wollen. "
https://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-08/arbeitsrecht-elternzeit-zeitpunkt

usw. usw. usw. - Der Chef von Deinem Mann hätte das ganze Unternehmen dicht machen müssen, damit er damit durchkommt!!! Und es war Euch Euer Kind, Eure Familie nicht wert, damit in Widerspruch zu gehen?!?
 

Nun mag sein und doch hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf Ferien in den Schulferien. Zum Rest : mein Mann hatte danach andere Sorgen als zum Anwalt zu rennen. Ich lag dann ein 3/4 Jahr im Krankenhaus und da sein Kind ihm so unwichtig ist und er doof ist hat er sich beurlaubend lassen - nach großem Kampf. 1 Monat und nur an den Wochenenden gearbeitet. Woanders arbeiten kommt nicht in Frage. Er hat keine Lust jeden Tag geteilten Dienst zu arbeiten da kann er ja gleich im Restaurant übernachten je nach Entfernung der Arbeitsstelle. Lg

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24. Januar um 11:24
In Antwort auf carina2019

dann haben normale Männer nichts dagegen für IHRE Familie aufzukommen !

sehe ich doch auch so!

aber dann hat die Frau keinen finanziellen nachteil

(da du schon wieder vergessen hast worum es ging)

Doch hat sie nämlich in punkto Rente. Falls du vergessen haben solltest worum es ging !

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24. Januar um 11:36
In Antwort auf m`iri_11973943

Doch hat sie nämlich in punkto Rente. Falls du vergessen haben solltest worum es ging !

also bei meinem Mann und mir ist das so geregelt:
ER ist zu Hause geblieben für das Kind, ich bin für die Familie aufgekommen.
Dafür haben wir eine Vereinbarung im Ehevertrag, dass er nicht nur in dieser Zeit von gemeinsamen Einkommen profitiert, sondern auch später, inklusive Rente, auch wenn wir uns trennen sollten. Das gehört für mich nämlich zum "für die Familie aufkommen" dazu.
Meinst Du bei Frauen geht das nicht?

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24. Januar um 11:40
In Antwort auf m`iri_11973943

Nun mag sein und doch hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf Ferien in den Schulferien. Zum Rest : mein Mann hatte danach andere Sorgen als zum Anwalt zu rennen. Ich lag dann ein 3/4 Jahr im Krankenhaus und da sein Kind ihm so unwichtig ist und er doof ist hat er sich beurlaubend lassen - nach großem Kampf. 1 Monat und nur an den Wochenenden gearbeitet. Woanders arbeiten kommt nicht in Frage. Er hat keine Lust jeden Tag geteilten Dienst zu arbeiten da kann er ja gleich im Restaurant übernachten je nach Entfernung der Arbeitsstelle. Lg

Tja, hätte er das gemacht, hätte er Dich ohne Urlaub zu nehmen, auch an den Wochenenden, min. 1 Jahr lang unterstützen können. Wäre m.E. weniger stressig gewesen als der Monat Urlaub mit Arbeit am WE.

Da der Chef wissen müsste, dass er das Ding gar nicht gewinnen kann, hätte er mit mehr als riesiger Wahrscheinlichkeit eingelenkt, lange bevor es zu einem Gerichtstermin gekommen wäre.

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24. Januar um 12:55
In Antwort auf whitecookie

Entschuldigung, dass stimtm so nicht. Die meisten Paare entscheiden sich, dass derjenige lange in Elternzeit geht, der weniger verdient. Und das ist meistens die Frau. Und warum verdienen die oft weniger? Nun, weil es oft hießt, dass die wegen der Kinder auch länger ausfallen und weniger Leistung erbringen. Du erkennst das Problem?

Ich kann jetzt nur für mein persönliches Umfeld sprechen, aber da übernehmen immer die Frauen den Löwenanteil der Kinderversorgung/Elternzeit und zwar nicht aus dem Grund, weil sie weniger verdienen, sondern weil sie es so wollen. Jetzt ist mein Umfeld natürlich nicht repräsentativ, aber ich kann mir das auch ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen, dass der Grund für die Aufteilung wirklich die Höhe des Einkommens ist. Hast du denn da Zahlen zu?

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24. Januar um 13:23
In Antwort auf avarrassterne1

so lange die Mehrheit der Frauen, sich ENTSCHEIDET die Elternzeit bzw. den Löwenanteil der Elternzeit als Mutter zu nehmen, statt min. 50:50 mit dem Vater zu teilen,
so lange die Mehrheit der Frauen sich ENTSCHEIDET, eine darauffolgende Elternteilzeit als Mutter zu nehmen, statt min. 50:50 mit dem Vater zu teilen,
so lange die Mehrheit der Frauen sich ENTSCHEIDET, wenn das Kind krank ist, die Eltern-AU als Mutter zu nehmen, statt min. 50:50 mit dem Vater zu teilen,
...

so lange SCHAFFEN (!) sie (!) die Fakten (!), über die sie sich beschweren, ganz einfach.

Damit hast Du 100%ig recht! Jetzt brauchen wir (Frauen) nur noch 50% der (Ehe)Männer / Partner, die genauso bereitwillig umdenken und wesentlich aktiver, anwesender und verantwortungsbewusster zumindest zu 50% ihrer Rolle als Vater, Hausmann etc. nachkommen (inkl. Verzicht auf eigene Freiheiten, Befürfnissen oder Karriere). 
Und ich verzichte jetzt auf: "Du erkennst das Problem?". 
Denn auch ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass dies der einzige Weg ist, wie die Politik, Gesetzgebung, Arbeitgeber etc. wirklich umdenken, die Kinder tatsächlich zu Papa- und Mamazeit kommen, die Familien gestärkt, der Stressfaktor gesenkt und die Altersarmut (insbesondere bei Frauen) bekämpft, und die Zufriedenheit allgemein erhöht werden kann. 
Ich würde gerne glauben, dass dies möglich ist!

ww

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24. Januar um 13:30
In Antwort auf wonder_woman

Damit hast Du 100%ig recht! Jetzt brauchen wir (Frauen) nur noch 50% der (Ehe)Männer / Partner, die genauso bereitwillig umdenken und wesentlich aktiver, anwesender und verantwortungsbewusster zumindest zu 50% ihrer Rolle als Vater, Hausmann etc. nachkommen (inkl. Verzicht auf eigene Freiheiten, Befürfnissen oder Karriere). 
Und ich verzichte jetzt auf: "Du erkennst das Problem?". 
Denn auch ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass dies der einzige Weg ist, wie die Politik, Gesetzgebung, Arbeitgeber etc. wirklich umdenken, die Kinder tatsächlich zu Papa- und Mamazeit kommen, die Familien gestärkt, der Stressfaktor gesenkt und die Altersarmut (insbesondere bei Frauen) bekämpft, und die Zufriedenheit allgemein erhöht werden kann. 
Ich würde gerne glauben, dass dies möglich ist!

ww

ich bin mir nicht sicher, ob wir das brauchen.
Ich bin in vielem Liberalist durch und durch, mir geht idR die Freiheit zur Entscheidung über alles.
Fängt damit an, dass ich noch nicht mal glaube, dass die Mehrheit der Frauen den Männern da "das Feld überlassen" will - ob die Männer das jetzt wollen oder nicht.

Nur zur Entscheidung gehören immer auch die Konsequenzen der Entscheidung. Und da wäre "emanzipiert" definitiv nicht, die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen bei anderen abzuladen.

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24. Januar um 16:19
In Antwort auf wonder_woman

Damit hast Du 100%ig recht! Jetzt brauchen wir (Frauen) nur noch 50% der (Ehe)Männer / Partner, die genauso bereitwillig umdenken und wesentlich aktiver, anwesender und verantwortungsbewusster zumindest zu 50% ihrer Rolle als Vater, Hausmann etc. nachkommen (inkl. Verzicht auf eigene Freiheiten, Befürfnissen oder Karriere). 
Und ich verzichte jetzt auf: "Du erkennst das Problem?". 
Denn auch ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass dies der einzige Weg ist, wie die Politik, Gesetzgebung, Arbeitgeber etc. wirklich umdenken, die Kinder tatsächlich zu Papa- und Mamazeit kommen, die Familien gestärkt, der Stressfaktor gesenkt und die Altersarmut (insbesondere bei Frauen) bekämpft, und die Zufriedenheit allgemein erhöht werden kann. 
Ich würde gerne glauben, dass dies möglich ist!

ww

Aber auch diese Männer gibt es. Vor Jahrzehnten vermutlich noch undenkbar, dass ein Papa die Erziehungszeit für SEIN Kind übernimmt, ist es heute doch schon nicht mehr so unüblich. Ich habe den Eindruck, dass Väter mehr denn je in die Erziehung und Versorgung ihrer Sprösslinge eingebunden sind und dies auch gerne tun. Natürlich ist das noch weit entfernt von 50%, aber wir sind auf dem besten Weg, uns anzugleichen.
Auch bei Arbeitgebern kommt es damit langsam an, dass auch Väter Elternzeit nehmen. Und das nicht nur die Mindestmonate, sondern durchaus auch einen größeren Anteil.
Manchmal scheint es aber doch auch noch so zu sein, dass Frauen das Thema Kindererziehung/Entscheidungen/Verantwortung an sich nehmen oder dem Vater auch gar nicht einräumen, dass er das letztendlich genauso gut kann.
 

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24. Januar um 19:00
In Antwort auf avarrassterne1

also bei meinem Mann und mir ist das so geregelt:
ER ist zu Hause geblieben für das Kind, ich bin für die Familie aufgekommen.
Dafür haben wir eine Vereinbarung im Ehevertrag, dass er nicht nur in dieser Zeit von gemeinsamen Einkommen profitiert, sondern auch später, inklusive Rente, auch wenn wir uns trennen sollten. Das gehört für mich nämlich zum "für die Familie aufkommen" dazu.
Meinst Du bei Frauen geht das nicht?

Ich rede zb von der Generation meiner Oma und noch der Generation meiner Eltern. Meine Oma hätte ohne die Hälfte der Rente von meinem Opa nach dessen Tod nicht mal ihre Miete bezahlen können ! Die Generation meiner Eltern jetzt Mitte 60 gibt es viele Frauen die nicht diese Absicherung haben. Diese Generationen haben einen starken Anteil Armut im Alter bei Frauen. Heute macht man zb nen Ehevertrag hat Elternzeit die man splitten kann - das alles gab es früher nicht ! Ich rede nur von denen die jetzt in Rente sind 

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24. Januar um 20:08
In Antwort auf user995736583

Guten Tag ich bin 24 Jahre alt und lebe noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen.

 Ich wollte einfach nur die Frage loswerden, wieso immer Frauen nach gesagt wird, das Sie sich um den Haushalt kümmern müssen. Ich bekomme das so häufig mit das Frauen im Job nicht ernst genommen werden wenn sie was zu einem Thema beitragen möchten .
In vielen Punkten immer dieser unsterschwellige herablassende Beigeschmack. Auch im Alltag oder in einer Beziehung. Wie man merkt bin ich etwas aufgebracht.. ich möchte mich schonmal für meine Rechtschreibung entschuldigen. .   Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht und wie kann man am besten damit umgehen? Ich bin keine Feministin oder sonstiges aber in einigen Situationen fühle ich mich manchmal zu ungerecht behandelt.

Liebe Grüße 

ebenso könnte ich dich jetzt fragen, warum du denkst, dass Feministin zu sein etwas Negatives sei?

Man hat es dir gesellschaftlich indoktriniert bzw. hast du es auf andere Art und Weise so für dich aufgefasst, dass Feministinnen etwas negatives darstellen...oder zumindest etwas von dem du dich abgrenzen willst.

Genau so verhält es sich mit "Frau und Beruf"....ein gesellschaftliches & mediales Konstrukt, dass sich in den Köpfen vieler verankert hat. Es muss nicht mal ewas mit Diskriminierung zu tun haben, sondern ist einfach Teil des Charakters geworden, dass viele so denken: Männer SOWIE Frauen.

Grund dafür: Medien, Erziehung, Tradition, fehlende Reformen, Frauenfeindlichkeit, Frauenhass, Männerhass, etc....
 

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