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Frauen, die KEIN kind wollen

9. Februar 2006 um 17:44

könnt ihr auch frauen verstehen, die nie ein kind haben möchten?
es gibt ja sehr viele gründe für gewollte kinderlosigkeit, z.b.:
- man liebt seinen job, geht darin auf
- man kann babys/(kleine) kinder nicht ausstehen
- man will frei und unabhängig bleiben
- reisen, schöne klamotten, usw. bedeuten einem 1000-mal mehr
- man denkt nicht im traum daran, 9 monate schwangerschaft + geburt (evtl. dammschnitt, etc.) in kauf zu nehmen
- die figur bedeutet einem alles ---> gewichtszunahme / ein dicker bauch wären der weltuntergang
... ... ... ... ...

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9. Februar 2006 um 20:10

Ja,
kann ich verstehen. Eine sehr, sehr gute, langjährige Freundin von mir möchte auch keine Kinder haben. Und warum auch nicht? Es ist ihre Entscheidung. Es ist ihr Leben. Ich find es vollkommen o.k. Und man kann ja nicht von jemand erwarten, daß er genau den gleichen Lebensweg geht, den man selbst einschlägt.

So richtig ... blöd sind auch immer die Sprüche wie: "Warte mal, wenn Du erst älter bist und den passenden Mann hast... bla bla bla"
Die Beziehung zu einem Mann bedingt doch nicht, daß man unbedingt ein Kind haben muß.

Allerdings tut sie auch wirklich alles, damit sie nicht schwanger wird. Sie hätte sich sogar schon sterilisieren lassen, aber sie ist noch zu jung. Die Ärzte machen es nicht.

Pennywise

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9. Februar 2006 um 20:19

Jedem das Seine !
Wenn der Sinn des Lebens für einen in den aufgeführten Punkten besteht, dann ist es sicherlich besser kein Kind zu bekommen. Nicht jeder muss Kinder mögen und haben wollen. Natürlich hat jeder ein Recht darauf sein Leben so zu führen, wie er es möchte. Und wenn Kinder nicht dazugehören sollen und derjenige damit glücklich ist, dann ist das doch ok. Solange er andere nicht "verteufelt", weil er Kinder liebt, jedem das seine ! Verstehen kann ich es nicht weil zu meinem Leben meine drei Kinder gehören und ich sie über alles Liebe und immer Kinder wollte. Aber wenn jemand keine Kinder will, dann kann er das wahrscheinlich genausowenig nachvollziehen (muss er auch nicht!). Aber eine kleine Anmerkung möchte ich trotzdem machen. Die Figur muss man sich nicht zwangsweise durch Kinder versauen und schöne Klamotten kann man auch noch anziehen (warum sollte ich mich denn in Sack und Asche kleiden wenn ich Kinder habe???). Auch Reisen sind möglich (zugegeben vielleicht macht man nicht gerade eine Dschungeltour mit Kleinkind). Aber dennoch, natürlich steht es jedem frei zu entscheiden ob er Kinder möchte und muss sich dafür nicht rechtfertigen.

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10. Februar 2006 um 14:52
In Antwort auf belda_12670253

Ja,
kann ich verstehen. Eine sehr, sehr gute, langjährige Freundin von mir möchte auch keine Kinder haben. Und warum auch nicht? Es ist ihre Entscheidung. Es ist ihr Leben. Ich find es vollkommen o.k. Und man kann ja nicht von jemand erwarten, daß er genau den gleichen Lebensweg geht, den man selbst einschlägt.

So richtig ... blöd sind auch immer die Sprüche wie: "Warte mal, wenn Du erst älter bist und den passenden Mann hast... bla bla bla"
Die Beziehung zu einem Mann bedingt doch nicht, daß man unbedingt ein Kind haben muß.

Allerdings tut sie auch wirklich alles, damit sie nicht schwanger wird. Sie hätte sich sogar schon sterilisieren lassen, aber sie ist noch zu jung. Die Ärzte machen es nicht.

Pennywise

Hallo pennywise
Wie alt ist deine Freundin denn?

LG

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10. Februar 2006 um 19:03

Seufz....
kann es sein, dass es auch weniger oberflächliche Gründe dafür geben kann, kein Kind zu wollen??
Frausein muss nicht immer mit Muttersein gleichgesetzt werden.
Wer will schon um jeden Preis ein Kind, wenn der passende Partner dazu fehlt?
Oder wenn man älter wird, krampfhaft nach einem "Samenspender" suchen?
Ich war knapp zehn Jahre mit einem Mann zusammen, der wenig begeistert davon war, Vater zu werden.
Es gab immer Gründe zu warten (Ausbildung, Umzug etc.) und die Hoffnung nicht aufzugeben.
Nun, ich habe ihn auch nicht zum Vater gemacht. Im nachhinein war es auch wirklich gut so.
Eine gute Freundin von mir wurde mit 38 zum ersten Mal Mutter. Ich habe mich sehr für sie gefreut, mir aber auch einige Gedanken dazu gemacht. Irgendwann ist nicht nur die biologische Uhr abgelaufen, sondern frau merkt auch, dass es "zu spät" für sie ist. Eine sehr individuelle Entscheidung, die auf die Erkenntnis beruht, in der Vergangenheit eben nicht "dem Richtigen" begegnet zu sein.
Auch so kann ein Lebensweg aussehen o h n e dass es sich gleich um materiell-orientierte, selbstverliebte, oberflächliche Person handeln muss.

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10. Februar 2006 um 19:16
In Antwort auf inez_12562985

Seufz....
kann es sein, dass es auch weniger oberflächliche Gründe dafür geben kann, kein Kind zu wollen??
Frausein muss nicht immer mit Muttersein gleichgesetzt werden.
Wer will schon um jeden Preis ein Kind, wenn der passende Partner dazu fehlt?
Oder wenn man älter wird, krampfhaft nach einem "Samenspender" suchen?
Ich war knapp zehn Jahre mit einem Mann zusammen, der wenig begeistert davon war, Vater zu werden.
Es gab immer Gründe zu warten (Ausbildung, Umzug etc.) und die Hoffnung nicht aufzugeben.
Nun, ich habe ihn auch nicht zum Vater gemacht. Im nachhinein war es auch wirklich gut so.
Eine gute Freundin von mir wurde mit 38 zum ersten Mal Mutter. Ich habe mich sehr für sie gefreut, mir aber auch einige Gedanken dazu gemacht. Irgendwann ist nicht nur die biologische Uhr abgelaufen, sondern frau merkt auch, dass es "zu spät" für sie ist. Eine sehr individuelle Entscheidung, die auf die Erkenntnis beruht, in der Vergangenheit eben nicht "dem Richtigen" begegnet zu sein.
Auch so kann ein Lebensweg aussehen o h n e dass es sich gleich um materiell-orientierte, selbstverliebte, oberflächliche Person handeln muss.

"Seufz...(2)"
Und wer gibt schon gerne zu, dass es bei ihr in der Vergangenheit eben nicht so geklappt hat, wie man sich dass mal gewünscht hat? Für manche mag es deshalb reiner Selbstschutz sein, wenn sie behaupten, sie hätten n i e ein Kind gewollt.
Oder Paarbeziehungen die kinderlos bleiben. Glaubt ihr, die Leute stellen sich mit Stolz geschwellter Brust vor euch hin und sagen "ja klar, wegen meinem Mann/meiner Frau können wir keine Kinder bekommen"?
Es mag für manche nach aussen hin weit einfacher sein zu behaupten, nie Kinder gewollt zu haben.

So, macht was ihr wollt mit meinem Beitrag, mir waren die bisherigen Beiträge einfach zu klischeebeladen und zu wenig differenziert.

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10. Februar 2006 um 20:48
In Antwort auf inez_12562985

Seufz....
kann es sein, dass es auch weniger oberflächliche Gründe dafür geben kann, kein Kind zu wollen??
Frausein muss nicht immer mit Muttersein gleichgesetzt werden.
Wer will schon um jeden Preis ein Kind, wenn der passende Partner dazu fehlt?
Oder wenn man älter wird, krampfhaft nach einem "Samenspender" suchen?
Ich war knapp zehn Jahre mit einem Mann zusammen, der wenig begeistert davon war, Vater zu werden.
Es gab immer Gründe zu warten (Ausbildung, Umzug etc.) und die Hoffnung nicht aufzugeben.
Nun, ich habe ihn auch nicht zum Vater gemacht. Im nachhinein war es auch wirklich gut so.
Eine gute Freundin von mir wurde mit 38 zum ersten Mal Mutter. Ich habe mich sehr für sie gefreut, mir aber auch einige Gedanken dazu gemacht. Irgendwann ist nicht nur die biologische Uhr abgelaufen, sondern frau merkt auch, dass es "zu spät" für sie ist. Eine sehr individuelle Entscheidung, die auf die Erkenntnis beruht, in der Vergangenheit eben nicht "dem Richtigen" begegnet zu sein.
Auch so kann ein Lebensweg aussehen o h n e dass es sich gleich um materiell-orientierte, selbstverliebte, oberflächliche Person handeln muss.

Hallo redcorner
ich geb dir recht. So einfach ist das nicht.

Bei mir war es ähnich.Der Mann, den ich jahrelang liebte, wollte keine Kinder, und ich würde nie einen Mann überreden oder ihm ein Tropi unterschieben.

Ich finde das mit dem "Samenspender" trifft es gut. Ich möchte weder mich noch meinen zukünftigen Mann soweit entwürdigen, dass ich vor allem einen Vater für mein zukünftiges Kind suche.

Der andere Punkt ist:
Es wird heute jede zweite Ehe geschieden. Und in dem Fall braucht man als Frau entweder einen Beruf, mit dem man sich und das Kind ernhähren kann, oder man hat ganz andere Problem als schicke Klamotten und Urlaubsreisen.
Ich weiß nicht, ob ich ein Kind möchte, wenn es nur so klappt, dass der kleine Spatz von kleinauf ganztags in der Kinderkrippe ist.
Aber eine Halbtagsstelle: Naja, wenn man keinen direkten Frauenberuf hat, sind die nicht so üppig gesäht. Und von dem Geld können Mutter und Kinder auch kaum leben. Und ob der geschiedene Vater zahlt, das kommt dann wohl darauf an, wieviel Anstand der im Leib hat.

Also der Gedanke, mich so abhängig von der Liebe eines Mannes zu machen, schreckt mich schon. Und ich bin auch nicht mehr so naiv zu glauben, dass ausgerechnet meine Ehe ewig halten würde.

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12. Februar 2006 um 20:13

...
Das ist statistik
http://www.welt.de/data/2005/01/12/386947.html


Und meine eigene Meinung dazu ist vielleicht etwas deskriminierend ,allerdings spreche ich aus meiner eigenen Erfahrung.
Ich denke ich bin keine Übermutter aber ich wollte schon immer Kinder haben,die Frauen die ich kennengelernt habe,die keine Kinder haben WOLLTEN ( nicht konnten,da sieht es nämlich anders aus) die hatte alle irgendwie einen Dachschaden.Sie waren alle sehr oberflächlich,was ich als Charaktereigenschaft sehr verabscheue.Als Frau Mutter zu werden ist eine instinktive ,gar Hormonelle Sache und wenn dieser Wunsch nicht vorhanden ist ,dann kann da doch was nicht ganz richtig arbeiten?!

Nun,das ist wirklich nur meine Meinung.

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12. Februar 2006 um 20:32

Ich möchte auch keine kinder bekommen!
Erstens wegen meinem job und dan aus finanziellen und gesundheitlichen gründen.

Ich finde es auch verantwortungslos, dass manche frauen kinder in die welt setzen ohne dass von beiden partnern heutzutage die finanziellen mittel vorhanden sind.

Aber das muss schließlich jeder für sich entscheiden.

Gruss

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12. Februar 2006 um 20:53

Gibt
durchaus frauen die keine kinder bekommen sollten.

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12. Februar 2006 um 21:49
In Antwort auf nightflight3

Ich möchte auch keine kinder bekommen!
Erstens wegen meinem job und dan aus finanziellen und gesundheitlichen gründen.

Ich finde es auch verantwortungslos, dass manche frauen kinder in die welt setzen ohne dass von beiden partnern heutzutage die finanziellen mittel vorhanden sind.

Aber das muss schließlich jeder für sich entscheiden.

Gruss

Wenn wir doch
schon mal dieses Thema habe,dann erkläre mir doch bitte warum genau.Du arbeitest 40 jahre lang gehst in die Rente und dann?
Finazielle Gründe? Ja Kinder Kosten Geld ,aber wenn du doch schon so einen guten Job hast den du nicht aufgeben willst,dann musst du doch genug verdienen? Oder wie meist du das? Gesundheitliche Gründe? Wenn du nicht schwer krank bist ,dann klär mich bitte auf.

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12. Februar 2006 um 22:50
In Antwort auf roslyn_12102009

Wenn wir doch
schon mal dieses Thema habe,dann erkläre mir doch bitte warum genau.Du arbeitest 40 jahre lang gehst in die Rente und dann?
Finazielle Gründe? Ja Kinder Kosten Geld ,aber wenn du doch schon so einen guten Job hast den du nicht aufgeben willst,dann musst du doch genug verdienen? Oder wie meist du das? Gesundheitliche Gründe? Wenn du nicht schwer krank bist ,dann klär mich bitte auf.

Das ist doch jedem selbst überlassen!
Wenn du kinder bekommen willst, ist doch schön für dich.

Ich arbeite im reisebüro und mein freund hat ne eigene firma. Wir sind täglich 10 stunden am arbeiten. Na ja und in meinem job hat man es nunmal nicht so dicke, deshalb meine entscheidung und mein freund ist da gleicher meinung.Wer weiss, vielleicht ändert es sich irgendwann, aber ich glaub eher nicht.

So und gesundheitlich würde ich auch probleme bekommen, da ich so schmal bin und mein körper sehr auf hormonelle schwankungen reagiert. Das haben schon mehrere fa's bestätigt.

Und wer garnatiert dir denn,dass deine kinder sich später um dich sorgen? Ich kenne da echt andere fälle, also das bitte ist kein grund.

Ich bin so zufrieden mit dem was ich habe, vorallem mit meinem süssen hund, das genügt mit vorerst. Genieße auch vorallemmeine freiheiten und möchte mich jetzt auf keinen fall so fest binden sprich heiraten und eben kinder bekommen!

Gruss

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13. Februar 2006 um 13:21
In Antwort auf kimmy_11958102

Hallo pennywise
Wie alt ist deine Freundin denn?

LG

Sie ist 30
Ich vergaß übrigens noch zu erwähnen, daß es keiner der oben aufgeführten Gründe, aus denen sie kein Kind will. Also nicht wegen Reisen, guter Figur,... Sie möchte kein Kind, weil sie der Meinung ist, daß es sie überfordern würde. Kinder von Bekannten kann man wieder abgeben, wenn es einem zuviel wird. Aber das eigene Kind hat man quasi rund um die Uhr. Und dem fühlt sie sich nicht gewachsen. Und sie möchte sich auch nicht so sehr einschränken. Das ist ihr gutes Recht. Ich akzeptiere ihre Entscheidung.

Und noch was: Mit ihr ist alles vollkommen in Ordnung. In einem Beitrag hat jemand seine Meinung geäußert, daß mit solchen Frauen ja etwas nicht stimmen könne. Nur weil Frau keine Mutter sein möchte, heißt das doch nicht, daß sie nicht "normal" ist. Jeder hat seine eigenen Ziele. Früher wollte ich auch nie Kinder haben. Irgendwann hat sich meine Meinung eben geändert. Heißt das, daß ich da "normal" geworden bin?

Bei mir war es so, daß ich mit meinem Expartner nie ein Kind gewollt hätte. Ich war mit ihm zusammen, ich habe ihn auch geliebt. Aber mit ihm hätte ich nie ein Kind gehabt. Von daher denke ich auch, daß viele Frauen deswegen kinderlos sind, weil sie einfach noch nicht den richtigen Partner zum Kind gefunden haben (mal abgesehen von ungewollter Kinderlosigkeit, aber die steht ja hier auch nicht zum Thema). Selbstverständlich ist es nicht bei jeder kinderlosen Frau so, wie man an dem Beispiel meiner Freundin ganz deutlich sehen kann.

LG, Pennywise

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13. Februar 2006 um 13:37
In Antwort auf inez_12562985

"Seufz...(2)"
Und wer gibt schon gerne zu, dass es bei ihr in der Vergangenheit eben nicht so geklappt hat, wie man sich dass mal gewünscht hat? Für manche mag es deshalb reiner Selbstschutz sein, wenn sie behaupten, sie hätten n i e ein Kind gewollt.
Oder Paarbeziehungen die kinderlos bleiben. Glaubt ihr, die Leute stellen sich mit Stolz geschwellter Brust vor euch hin und sagen "ja klar, wegen meinem Mann/meiner Frau können wir keine Kinder bekommen"?
Es mag für manche nach aussen hin weit einfacher sein zu behaupten, nie Kinder gewollt zu haben.

So, macht was ihr wollt mit meinem Beitrag, mir waren die bisherigen Beiträge einfach zu klischeebeladen und zu wenig differenziert.

Ich mag gar nicht...
drüber nachdenken - aber jetzt gab es den Antsoß und ich muss sagen - mit fällt echt kein (nicht oberflächlicher) Grund ein WARUM ich mich FÜR Kinder entschieden habe. Oder andersherum gesagt mir fallen mehr Gründe (wie oberflächlich oder nicht die sind sei jetzt mal dahin gestellt) ein, keine Kinder zu bekommen. Vielleicht war es wirklich NUR der Innere Zwang zur Fortpflanzung

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13. Februar 2006 um 16:25

Narzissmus
Was das Thema hier soll, weis ich zwar nicht, aber im Abtreibungsforum hat eine Userin eine wirklich schöne, objektive Betrachtung angestellt: Du leidest evt. unter Narzissmus. Ich meinte zwar, Du kannst Dich selbst nicht leiden, aber die Idee mit der Persönlichkeitsstörung ist mir einleuchtender.

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13. Februar 2006 um 16:27
In Antwort auf troffelchen

Narzissmus
Was das Thema hier soll, weis ich zwar nicht, aber im Abtreibungsforum hat eine Userin eine wirklich schöne, objektive Betrachtung angestellt: Du leidest evt. unter Narzissmus. Ich meinte zwar, Du kannst Dich selbst nicht leiden, aber die Idee mit der Persönlichkeitsstörung ist mir einleuchtender.

Hab was vergessen
Grüss Deinen Sohn David schön von mir, oder hiess er Noah, wie in einem anderen Beitrag:

"Hallo ihr lieben "
Gesendet von wuermchen6 am 2 Februar um 17:21

ich bin auch eine herbstmami und würde gern bei euch "mitschreiben"
na ja, dann stelle ich mich am besten erstmal kurz vor: also, mein name ist christiane, ich bin 26 jahre alt und wohne in linz ( österreich ). sind hier noch andere österreicherinnen?
mein sohn david kam übrigens am 05.10.05 per kaiserschnitt zur welt.
lg aus österreich von christiane & david

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13. Februar 2006 um 16:59

Vielen Dank,
das ehrt mich!

Ich muß ehrlich gestehen, daß mich dieser Beitrag echt gestört hat. Und das Schlimme ist, daß viele Frauen so denken. Meine Freundin bekommt ganz oft zu hören: "Warte nur mal, bis der Richtige kommt..." oder "Ja ja, so sprichst Du jetzt, irgendwann kommt das bei Jedem!"

Was mich daran stört, alle wissen es mal wieder besser. Sogar eigentlich fremde Frauen maßen sich solche Aussagen an. Ihr wird ihre eigene Individualität gänzlich abgesprochen. Schließlich kann man doch nicht normal sein, wenn man als Frau keine Kinder haben möchte, nicht wahr? Und wo wir gerade beim Thema "Normal" sind: Was ist denn "Normal"? Und wer legt diese Normen fest? In Afrika ist es unter verschiedenen Stämmen z.B. normal, daß Mädchen beschnitten werden. Wir finden so ein Verhalten barbarisch.

Norm: 1. allgemein gültige Richtschnur, verbindliche Regel, Maßstab, 2. empirisch zu ermittelnde Regelmäßigkeit sozialen Verhaltens, Verhaltensmuster, 3. vorgeschriebene Arbeitsleistung, Leistungssoll

Man kann doch nicht für alle eine allgemeingültige Regel festsetzen.

Gruss, Pennywise

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13. Februar 2006 um 18:04
In Antwort auf roslyn_12102009

...
Das ist statistik
http://www.welt.de/data/2005/01/12/386947.html


Und meine eigene Meinung dazu ist vielleicht etwas deskriminierend ,allerdings spreche ich aus meiner eigenen Erfahrung.
Ich denke ich bin keine Übermutter aber ich wollte schon immer Kinder haben,die Frauen die ich kennengelernt habe,die keine Kinder haben WOLLTEN ( nicht konnten,da sieht es nämlich anders aus) die hatte alle irgendwie einen Dachschaden.Sie waren alle sehr oberflächlich,was ich als Charaktereigenschaft sehr verabscheue.Als Frau Mutter zu werden ist eine instinktive ,gar Hormonelle Sache und wenn dieser Wunsch nicht vorhanden ist ,dann kann da doch was nicht ganz richtig arbeiten?!

Nun,das ist wirklich nur meine Meinung.

Diskriminierung
Nun, mit einem hattest Du in Deinem Beitrag durchaus Recht: Er ist absolut diskriminierend.

Du sagst die Frauen seien alle oberflächlich gewesen, eine Eigenschaft die Du "verabscheust". Ich finde jedoch, daß Du mit Deinem Beitrag Deine eigene Oberflächlichkeit bewiesen hast.

Du gehst nur von Dir aus und überträgst Deine Normen und Werte auf andere. Jeder Mensch hat jedoch das Recht auf seine eigene, einzigartige Individualtiät.

Nun, das ist wirklich nur meine Meinung

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13. Februar 2006 um 18:45

Recht haben sie
man hat es echt viel schwerer als frau mit kindern.

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13. Februar 2006 um 19:59
In Antwort auf belda_12670253

Vielen Dank,
das ehrt mich!

Ich muß ehrlich gestehen, daß mich dieser Beitrag echt gestört hat. Und das Schlimme ist, daß viele Frauen so denken. Meine Freundin bekommt ganz oft zu hören: "Warte nur mal, bis der Richtige kommt..." oder "Ja ja, so sprichst Du jetzt, irgendwann kommt das bei Jedem!"

Was mich daran stört, alle wissen es mal wieder besser. Sogar eigentlich fremde Frauen maßen sich solche Aussagen an. Ihr wird ihre eigene Individualität gänzlich abgesprochen. Schließlich kann man doch nicht normal sein, wenn man als Frau keine Kinder haben möchte, nicht wahr? Und wo wir gerade beim Thema "Normal" sind: Was ist denn "Normal"? Und wer legt diese Normen fest? In Afrika ist es unter verschiedenen Stämmen z.B. normal, daß Mädchen beschnitten werden. Wir finden so ein Verhalten barbarisch.

Norm: 1. allgemein gültige Richtschnur, verbindliche Regel, Maßstab, 2. empirisch zu ermittelnde Regelmäßigkeit sozialen Verhaltens, Verhaltensmuster, 3. vorgeschriebene Arbeitsleistung, Leistungssoll

Man kann doch nicht für alle eine allgemeingültige Regel festsetzen.

Gruss, Pennywise

Dem Lob
schließe ich mich dann mal an, aber das hatte ich ja schon an anderer Stelle geschrieben.

Aber vielleicht noch was zu den Bemerkungen, die deine Freundin so zu hören bekommt. Ich kann verstehen, dass es sie nervt, aber ich habe in meinem Bekanntenkreis auch einige Frauen, die mal behauptet haben, dass sie definitiv keine Kinder möchten. Ich kenne aber keine Einzige, die diese Entscheidung wirklich durchgezogen hat, im Endeffekt haben sie sich alle für Kinder entschieden. Es hat m.E. somit nichts mit Besserwisserei zu tun, sondern einfach nur mit der eigenen Erfahrung die man selbst oder über andere mit diesem Thema gemacht hat.

Liebe Grüße
kratzamkopp

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13. Februar 2006 um 20:37
In Antwort auf runa_12850644

Dem Lob
schließe ich mich dann mal an, aber das hatte ich ja schon an anderer Stelle geschrieben.

Aber vielleicht noch was zu den Bemerkungen, die deine Freundin so zu hören bekommt. Ich kann verstehen, dass es sie nervt, aber ich habe in meinem Bekanntenkreis auch einige Frauen, die mal behauptet haben, dass sie definitiv keine Kinder möchten. Ich kenne aber keine Einzige, die diese Entscheidung wirklich durchgezogen hat, im Endeffekt haben sie sich alle für Kinder entschieden. Es hat m.E. somit nichts mit Besserwisserei zu tun, sondern einfach nur mit der eigenen Erfahrung die man selbst oder über andere mit diesem Thema gemacht hat.

Liebe Grüße
kratzamkopp

Vielen Dank für das Lob *freu*
mir geht es mit Deinen Beiträgen ähnlich. Ich find sie wirklich klasse und sie regen mich zum Nachdenken an. Weiterhin denkst Du oftmals an Dinge, die man gerne mal übersieht und bringst sie zur Sprache.

Zu den Bemerkungen: Klar, jeder kann seine Meinung einmal ändern. Jeder hat das Recht dazu. Ich selbst habe meine Meinung diesbezüglich auch geändert. Und ist es nicht an sich ein Zeichen für geistigen Wachstum, wenn man dazu fähig ist, eine Meinung zu ändern, sobald sie keine Gültigkeit mehr für einen selber besitzt oder man einfach merkt, daß die Meinung, die man sich gebildet hat so nicht bestehn kann bzw. nicht richtig ist?

Aber: die Einen wachsen in die eine Richtung und die Anderen in eine andere. Und nur weil 70% der Frauen eine Kinderwunsch haben und 30% nicht (sich also in eine andere Richtung entwickeln) kann man doch nicht versuchen, ihnen einen Stempel aufzudrücken.

Im Moment empfindet sie es so. Sie entwickelt sich gerade in einem anderen Bereich. Sie möchte keine Kinder haben. Und so lange sie es so empfindet und es so für sie richtig ist, hat niemand das Recht diese Meinung als Unsinn abzutun oder sogar besserwisserich zu reagieren. Jeder kann immer nur von sich selber ausgehen. Und jeder kann nur seine eigenen, ganz individuellen Erfahrungen, die oftmals sogar einen ganz anderen Hintergrund haben, einbringen. Und wenn man schon unbedingt etwas dazu sagen muß, weil man gerade das Bedürfnis dazu verspürt, wäre es angebracht zu sagen: "Bei mir war es damals so und so..." statt: "Ach, Du bist einfach noch nicht so weit..." Denn damit spricht man ihr das Recht eigene Entscheidungen zu treffen ab. Dieses Recht hat aber keiner.

Ich wünsch Dir noch einen schönen Abend,

herzliche Grüße, Pennywise

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14. Februar 2006 um 6:51
In Antwort auf troffelchen

Hab was vergessen
Grüss Deinen Sohn David schön von mir, oder hiess er Noah, wie in einem anderen Beitrag:

"Hallo ihr lieben "
Gesendet von wuermchen6 am 2 Februar um 17:21

ich bin auch eine herbstmami und würde gern bei euch "mitschreiben"
na ja, dann stelle ich mich am besten erstmal kurz vor: also, mein name ist christiane, ich bin 26 jahre alt und wohne in linz ( österreich ). sind hier noch andere österreicherinnen?
mein sohn david kam übrigens am 05.10.05 per kaiserschnitt zur welt.
lg aus österreich von christiane & david

Hat sie...
irgendwo geschrieben, dass SIE kein Kind möchte? Nö, konnte ich aus dem ersten Posting nicht entehmen - da stand nur so allgemein - es sei denn, es stand irgendwo in der langen Folge was, was ich nicht gelesen habe - dann würde es mich auch verwundern.

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14. Februar 2006 um 10:04
In Antwort auf flyingkat

Hat sie...
irgendwo geschrieben, dass SIE kein Kind möchte? Nö, konnte ich aus dem ersten Posting nicht entehmen - da stand nur so allgemein - es sei denn, es stand irgendwo in der langen Folge was, was ich nicht gelesen habe - dann würde es mich auch verwundern.

Das hab ich mich gestern auch gefragt
allerdings wohnt sie heute in linz und gestern in hamburg.

so ganz decken sich ihre aussagen nun wirklich nicht.

es ist allerdings auch merkwürdig, daß sie auf der einen seite die knallharte abtreibungsbefürworterin ist und auf der anderen die frischgebackene sensible mutter.

zum glück hab ich mich nicht in die diskussion reingehängt, würde mich jetzt nur ärgern

gruß

ulli

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14. Februar 2006 um 10:45

Irgendwann..
bereut man es sicher keine Kinder zu haben.
Wenn man 60 ist und alleine in seinem Haus oder in seiner Wohnung sitzt und dann darüber nachdekt,was das Leben einem gebracht hat,ist denke ich sicher der Job nicht das wichtigste.Jeder ist in seinem Job austauschbar!Mutter ist man ein ganzes Leben lang!!
Reisen kann man auch später noch,wenn die Kinder größer sind.
Und abnehmen kann man nach der Schwangerschaft wohl auch wieder!!
Jeder regt sich auf das wir zu wenig Kinder bekommen,denn irgendwann wird es soweit sein,das man keine Rente mehr bekommt,weil wir immer mehr Rentner als Kinder haben.
Ich sehe es auch als Dienst an dr Gesellschaft,wenn sich eine Frau dazu entschließt Kinder zu haben.
Stellt euch eine Welt ohne Kinder vor! Wär doch ziemlich langweilig!
LG Andrea

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14. Februar 2006 um 13:57
In Antwort auf ulli29

Das hab ich mich gestern auch gefragt
allerdings wohnt sie heute in linz und gestern in hamburg.

so ganz decken sich ihre aussagen nun wirklich nicht.

es ist allerdings auch merkwürdig, daß sie auf der einen seite die knallharte abtreibungsbefürworterin ist und auf der anderen die frischgebackene sensible mutter.

zum glück hab ich mich nicht in die diskussion reingehängt, würde mich jetzt nur ärgern

gruß

ulli

@Ulli29: Das brauchst Du nicht
In diesem Beitrag geht es meiner Meinung nach nicht um sie, sondern um die Frage an sich. Und die finde ich nicht schlecht. Vor allem weil die darauffolgende Diskussion sehr interessant geworden ist. Und dafür braucht man nicht die Ursprungsposterin.

Liebe Grüße, Pennywise

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14. Februar 2006 um 14:21

Es passt grad so herrlich
Liebe kleineente,

ich habe vor einige Monaten mal die ganzen alten Beiträge im SS-Forum durchgesehen, da ich auf der Suche nach ein paar interessanten Infos war.

Dort stieß ich dann auf einen Beitrag, ob der Partner bei der Entbindung mit dabei sein soll. In diesem Beitrag hattest du geschrieben, dass ihr noch (!) keine Kinder habt, aber wenn es denn soweit ist, dein Mann auf jeden Fall bei der Geburt dabei sein sollte...musste wirklich lachen, da ich dich ja schon als Kinderlos-Verfechterin kannte...

kratzamkopp
*die dich in ein paar Jahren auch fragen wird, wann es denn endlich soweit sein wird*

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14. Februar 2006 um 14:36
In Antwort auf tamar_12888716

Irgendwann..
bereut man es sicher keine Kinder zu haben.
Wenn man 60 ist und alleine in seinem Haus oder in seiner Wohnung sitzt und dann darüber nachdekt,was das Leben einem gebracht hat,ist denke ich sicher der Job nicht das wichtigste.Jeder ist in seinem Job austauschbar!Mutter ist man ein ganzes Leben lang!!
Reisen kann man auch später noch,wenn die Kinder größer sind.
Und abnehmen kann man nach der Schwangerschaft wohl auch wieder!!
Jeder regt sich auf das wir zu wenig Kinder bekommen,denn irgendwann wird es soweit sein,das man keine Rente mehr bekommt,weil wir immer mehr Rentner als Kinder haben.
Ich sehe es auch als Dienst an dr Gesellschaft,wenn sich eine Frau dazu entschließt Kinder zu haben.
Stellt euch eine Welt ohne Kinder vor! Wär doch ziemlich langweilig!
LG Andrea

Mit 60 allein zuhause sitzen...
Nun, auch wenn man Kinder hat, ist das noch lange keine Garantie dafür, daß man mit 60 nicht doch allein zuhause sitzt. Und außerdem gibt es ja auch noch Freunde, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Aber von seinen Kindern kann man nicht erwarten, daß sie dazu da sind, einem das Leben auszufüllen. Das hängt ganz allein von jedermann selbst ab, wie er den Rest seines Lebens zu gestalten denkt.

Weiterhin glaube ich, daß gerade das Thema "Beruf" bei vielen Frauen viel zu kurz kommt. Aber einem Beruf nachzugehen und zu arbeiten, hat auch etwas mit Erfüllung zu tun. Mir persönlich ist das sehr, sehr wichtig. Unter anderem auch, damit ich mal wieder aus dem Gewohnheits-Trott rauskomme und nicht zum Muttertier mutiere. Mutterschaft kann auch Erfüllung sein, aber warum sollen Frauen ihre Erfüllung ausschließlich darin finden? Nicht jede Frau ist zur Mutter bestimmt. Und ich bin auch noch Frau. Ich habe auch Bedürfnisse. Und ich habe auch Rechte.

Und zum Thema Dienst an der Gesellschaft: Nobel geht die Welt zu Grunde. Wie ehrenvoll, dieses Motiv, zum Wohle der Gesellschaft ein Kind zu bekommen. Für mich übrigens überhaupt kein Grund dafür, sondern eher schon ein Argument dagegen. Wenn ich ein Kind bekommen möchte, dann wegen mir und meinem Partner.

Natürlich wäre eine Welt ohne Kinder langweilig. Keine Frage! Aber jeder hat das Recht, frei darüber zu entscheiden.

Liebe Grüße, Pennywise

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14. Februar 2006 um 14:58
In Antwort auf belda_12670253

Diskriminierung
Nun, mit einem hattest Du in Deinem Beitrag durchaus Recht: Er ist absolut diskriminierend.

Du sagst die Frauen seien alle oberflächlich gewesen, eine Eigenschaft die Du "verabscheust". Ich finde jedoch, daß Du mit Deinem Beitrag Deine eigene Oberflächlichkeit bewiesen hast.

Du gehst nur von Dir aus und überträgst Deine Normen und Werte auf andere. Jeder Mensch hat jedoch das Recht auf seine eigene, einzigartige Individualtiät.

Nun, das ist wirklich nur meine Meinung

Nun recht viel netter ist dein Beitrag auch nicht....
sie schreibt ja eh schon, dass sie das selbst weiß und bezieht sich nur auf Frauen die sie kennt.
Und auf ihre Meinung und ihre Individualität hat sie doch wohl genauso ein Recht wie Du oder?

Nun, und das ist wirklich nur meine Meinung

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14. Februar 2006 um 15:02
In Antwort auf hajar_12342471

Nun recht viel netter ist dein Beitrag auch nicht....
sie schreibt ja eh schon, dass sie das selbst weiß und bezieht sich nur auf Frauen die sie kennt.
Und auf ihre Meinung und ihre Individualität hat sie doch wohl genauso ein Recht wie Du oder?

Nun, und das ist wirklich nur meine Meinung

Dieses Recht
habe ich ihr auch nicht abgesprochen.

Ich habe meine Meinung dazu geäußert.

Genauso wie Du es jetzt getan hast.

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14. Februar 2006 um 16:48
In Antwort auf belda_12670253

@Ulli29: Das brauchst Du nicht
In diesem Beitrag geht es meiner Meinung nach nicht um sie, sondern um die Frage an sich. Und die finde ich nicht schlecht. Vor allem weil die darauffolgende Diskussion sehr interessant geworden ist. Und dafür braucht man nicht die Ursprungsposterin.

Liebe Grüße, Pennywise

Sicher
ist die Frage an sich nicht schlecht / nicht verkehrt.
dadurch bin ich auch erst auf die anderen diskussionen gestossen.

Habe mich gestern mal durch einige beiträge gewühlt, da ich nicht verstehen konnte, weshalb würmchen teilweise so angegriffen wurde.

bin der meinung, daß die dame einen sehr großen knall hat.

dir ebenfalls liebe grüße

ulli

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14. Februar 2006 um 16:56
In Antwort auf ulli29

Sicher
ist die Frage an sich nicht schlecht / nicht verkehrt.
dadurch bin ich auch erst auf die anderen diskussionen gestossen.

Habe mich gestern mal durch einige beiträge gewühlt, da ich nicht verstehen konnte, weshalb würmchen teilweise so angegriffen wurde.

bin der meinung, daß die dame einen sehr großen knall hat.

dir ebenfalls liebe grüße

ulli

Das Thema ansich ...
... kann diskutiert werden.

Aber ich weis nicht ob gerade dieses Unterforum dafür gedacht war.

Schon die Überschrift hörte sich nach übelster "Gegen-Kinder-Propaganda" an. Und da steckt meiner Meinung nicht nur eine narzisstische Störung dahinter, die Frau hat echt ne riesengrosse Macke. Entschuldigt das ich mich vielleicht nicht so wohlbesonnen und sachlich wie Pennywise anhöhre Ich würde mich nicht wundern wenn sie sich unter mehreren Nicks hier tummelt.

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14. Februar 2006 um 17:13
In Antwort auf belda_12670253

Mit 60 allein zuhause sitzen...
Nun, auch wenn man Kinder hat, ist das noch lange keine Garantie dafür, daß man mit 60 nicht doch allein zuhause sitzt. Und außerdem gibt es ja auch noch Freunde, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Aber von seinen Kindern kann man nicht erwarten, daß sie dazu da sind, einem das Leben auszufüllen. Das hängt ganz allein von jedermann selbst ab, wie er den Rest seines Lebens zu gestalten denkt.

Weiterhin glaube ich, daß gerade das Thema "Beruf" bei vielen Frauen viel zu kurz kommt. Aber einem Beruf nachzugehen und zu arbeiten, hat auch etwas mit Erfüllung zu tun. Mir persönlich ist das sehr, sehr wichtig. Unter anderem auch, damit ich mal wieder aus dem Gewohnheits-Trott rauskomme und nicht zum Muttertier mutiere. Mutterschaft kann auch Erfüllung sein, aber warum sollen Frauen ihre Erfüllung ausschließlich darin finden? Nicht jede Frau ist zur Mutter bestimmt. Und ich bin auch noch Frau. Ich habe auch Bedürfnisse. Und ich habe auch Rechte.

Und zum Thema Dienst an der Gesellschaft: Nobel geht die Welt zu Grunde. Wie ehrenvoll, dieses Motiv, zum Wohle der Gesellschaft ein Kind zu bekommen. Für mich übrigens überhaupt kein Grund dafür, sondern eher schon ein Argument dagegen. Wenn ich ein Kind bekommen möchte, dann wegen mir und meinem Partner.

Natürlich wäre eine Welt ohne Kinder langweilig. Keine Frage! Aber jeder hat das Recht, frei darüber zu entscheiden.

Liebe Grüße, Pennywise

Ich habe natürlich...
meinen Sohn auch in erster Linie wegen mir und meinem Partner bekommen,sollte nur ein weiters Argument für ein Kind sein!

Und zum Thema Beruf,klar arbeite ich auch,geht ja heutzutage gar nicht mehr anders,aber du mußt doch zugeben,dass wirklich niemend fehlt,egal ob Putzfrau oder Top-Managerin,jeder ist austauschbar.

Und mit 60,das war so gemeint,das nicht meine Kinder jede Minute bei mir sein müssen,sondern irgendwann sitzt man halt da und denkt sich was hab ich mein Leben lang gemacht? Und wenn man eine Frau ist,denke ich ,das man es sicher ein mal bereut wenn man nie Kinder hatte!! Und ich denke so gute Gründe gegen Kinder kann man gar nicht finden!
Ich denke man muß erst einmal mit und ohne Kind gelebt haben,dass man überhaupt einen Vergleich hat!!Ich kann doch auch nicht sagen:Ich mag kein Vanilleeis,obwohl ich es noch nie probiert habe!
Beste Grüße

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14. Februar 2006 um 17:23

Ich denke einfach..
das man mit dem Alter vielleicht doch noch weiser wird!! Gilt natürlich auch für mich.
Und das mit dem Kind: Man kann sich doch übers Wochenende von Verwandten oder Bekannten mal eins leihen!! Aber das ist trotzdem kein Vergleich,denn beim eigenen Kind verhält man sich glaube ich doch anders!!
Die Liebe zu einem Kind ist halt schwer zu beschreiben!

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15. Februar 2006 um 6:32
In Antwort auf troffelchen

Das Thema ansich ...
... kann diskutiert werden.

Aber ich weis nicht ob gerade dieses Unterforum dafür gedacht war.

Schon die Überschrift hörte sich nach übelster "Gegen-Kinder-Propaganda" an. Und da steckt meiner Meinung nicht nur eine narzisstische Störung dahinter, die Frau hat echt ne riesengrosse Macke. Entschuldigt das ich mich vielleicht nicht so wohlbesonnen und sachlich wie Pennywise anhöhre Ich würde mich nicht wundern wenn sie sich unter mehreren Nicks hier tummelt.

Ich kann....
das noch immer nicht wirklich nachvollziehen - mag sein, dass sie sich widersprüchlich äußert - aber es gibt noch mehr Leute die nicht KATEGORISCH gegen Abtreibungen sind, bei sich selbst jedoch keine gemacht haben/machen wollen - und eben doch Kinder haben. Jedem seine Meinung. Und zu Propaganda gehört - finde ich - etwas mehr. Außerdem verstehe ich es immer nicht, das einige Leute scheinbar zu wissen glauben, dass jemand ein troll ist, dennoch öl ins Feuer gießen und auf die Postings antworten, das ist mir ein Rätsel.

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15. Februar 2006 um 12:15
In Antwort auf flyingkat

Ich kann....
das noch immer nicht wirklich nachvollziehen - mag sein, dass sie sich widersprüchlich äußert - aber es gibt noch mehr Leute die nicht KATEGORISCH gegen Abtreibungen sind, bei sich selbst jedoch keine gemacht haben/machen wollen - und eben doch Kinder haben. Jedem seine Meinung. Und zu Propaganda gehört - finde ich - etwas mehr. Außerdem verstehe ich es immer nicht, das einige Leute scheinbar zu wissen glauben, dass jemand ein troll ist, dennoch öl ins Feuer gießen und auf die Postings antworten, das ist mir ein Rätsel.

Bei mir z.B.
war es so, daß als ich hier zuerst auf ihre Frage antwortete, mir noch gar nicht bewußt war, daß sie im ganzen Forum verteilt so verschiedene Aussagen von sich gibt. Nachdem ich geantwortet hatte, ist mir der Name irgendwie bekannt vorgekommen und ich hab mich in nem anderen Forum umgeschaut, wo ich dann auf die Beiträge vom "Troffelchen" (vielen Dank übrigens für das Lob bezgl. der Sachlichkeit ) gestoßen bin.

Aber das ändert ja nichts an der Tatsache, daß die Frage an sich sehr interessant ist und so viele Diskussionsmöglichkeiten bietet. Zumindest ergeht es mir so. Trotzdem kommt ich mir schon ein wenig verdummbeutelt vor, wenn heute jemand so zu mir sagt und morgen dann ganz anders spricht. Frei nach dem Motto: "Was bedeutet mir mein dummes Geschwätz von gestern."

Und ihre Art, auf die Beiträge von Würmchen zu antworten beziehe ich darauf, daß sie die Leute einfach aufklären möchte. Das finde ich an sich nicht verkehrt. Wie die Anderen letztendlich darauf reagieren steht ja wieder auf einem ganz anderem Blatt.

Liebe Grüße, Pennywise

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15. Februar 2006 um 12:44
In Antwort auf tamar_12888716

Ich habe natürlich...
meinen Sohn auch in erster Linie wegen mir und meinem Partner bekommen,sollte nur ein weiters Argument für ein Kind sein!

Und zum Thema Beruf,klar arbeite ich auch,geht ja heutzutage gar nicht mehr anders,aber du mußt doch zugeben,dass wirklich niemend fehlt,egal ob Putzfrau oder Top-Managerin,jeder ist austauschbar.

Und mit 60,das war so gemeint,das nicht meine Kinder jede Minute bei mir sein müssen,sondern irgendwann sitzt man halt da und denkt sich was hab ich mein Leben lang gemacht? Und wenn man eine Frau ist,denke ich ,das man es sicher ein mal bereut wenn man nie Kinder hatte!! Und ich denke so gute Gründe gegen Kinder kann man gar nicht finden!
Ich denke man muß erst einmal mit und ohne Kind gelebt haben,dass man überhaupt einen Vergleich hat!!Ich kann doch auch nicht sagen:Ich mag kein Vanilleeis,obwohl ich es noch nie probiert habe!
Beste Grüße

Hmmmmm...
Klar ist jeder austauschbar. Aber das ändert doch nichts an der Tatsache, daß der Beruf einen wirklich ausfüllen kann. Daß man seine ganze schöpferische Kraft, die einem innewohnt, in den Beruf lenkt oder in eine zutiefst erfüllende Partnerschaft.

Und daher kann ich, auch ich keine Kinder bekommen habe, mit 60 zurückblicken und sagen: "Du hast wirklich etwas geleistet in Deinem Leben." Ich möchte bald auf Berater-Ebene mit Menschen arbeiten. Und davon verspreche ich mir Erfüllung. Ich bin mir sicher, daß diese Arbeit mich zutiefst ausfüllen und mich sehr zufriedenstellen wird. Und daher kann ich auch mit 60 auf mein Leben zurückblicken und mir sagen: "Ich habe etwas geleistet."

Wieso kannst Du Dir nicht vorstellen, daß es Frauen gibt, die keine Kinder haben, auf ihr Leben zurückblicken und denken: "Mir hat nichts gefehlt?" So wie Du es beschreibst, kann es nämlich auch einer Mutter ergehen. Irgendwann mit 60 sitzt sie da und denkt: "Was hab ich mein Leben lang nur gemacht? Ich hab es an meine Kinder verloren. Ich habe nie das gemacht, was ich wirklich wollte. Was wäre gewesen, wenn ich keine Kinder bekommen hätte?" Diese Verunsicherung hat mit Kinder haben oder nicht nichts zu tun. Man wird es nie wissen.

Und zum Thema Vanilleeis: Recht hast Du, wenn Du sagst, man kann nichts vermissen, was man nicht kennt. Man muß es aber auch kennenlernen wollen.

Selbst wenn man sich die Kinder der Freundin oder sonst jemand "ausleiht", kann man trotzdem noch lange nicht nachvollziehen wie es ist, ein eigenes Kind zu haben. Und wenn Du selber Kinder hast, dann mußt Du das zugeben. Ich habe auch einen Sohn. Mir war vor der Schwangerschaft klar, daß sich mein Leben verändern würde. Aber daß die Veränderung so enorm ist, war mir nicht bewußt. Und wir haben auch öfter fremde Kinder bei uns gehabt.

Überlege mal, welcher Zeitraum des "Ausleihens" angemessen wäre um a) die Situation so natürlich wie möglich wiederzugeben und b) auch die Alltagsprobleme zum Vorschein zu bringen. Man wird immer nur ein schwaches Abbild hervorbringen bzw. dem "Ausleihenden" nur eine Ahnung davon vermitteln können.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, Pennywise

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15. Februar 2006 um 13:17
In Antwort auf tamar_12888716

Ich habe natürlich...
meinen Sohn auch in erster Linie wegen mir und meinem Partner bekommen,sollte nur ein weiters Argument für ein Kind sein!

Und zum Thema Beruf,klar arbeite ich auch,geht ja heutzutage gar nicht mehr anders,aber du mußt doch zugeben,dass wirklich niemend fehlt,egal ob Putzfrau oder Top-Managerin,jeder ist austauschbar.

Und mit 60,das war so gemeint,das nicht meine Kinder jede Minute bei mir sein müssen,sondern irgendwann sitzt man halt da und denkt sich was hab ich mein Leben lang gemacht? Und wenn man eine Frau ist,denke ich ,das man es sicher ein mal bereut wenn man nie Kinder hatte!! Und ich denke so gute Gründe gegen Kinder kann man gar nicht finden!
Ich denke man muß erst einmal mit und ohne Kind gelebt haben,dass man überhaupt einen Vergleich hat!!Ich kann doch auch nicht sagen:Ich mag kein Vanilleeis,obwohl ich es noch nie probiert habe!
Beste Grüße

Ich gebe..
dir vollkommen Recht.
Meine Mutter sagte mal (als ich noch kein Kind hatte) willst du wahre Liebe erfahren ,dann musst du ein Kind bekommen.Und es ist wirklich so.Jede ist austauschbar nicht nur im job auch im Leben,jede 2 Ehe wird geschieden ,also sind die Parnter austauschbar ,Job ist nicht auf dauer.Freunde,Kollegen ,Essen,Urlaub alles kann man ersetzen aber nicht die Kinder und die Eltern.ich finde die Menschen die keine Kinder haben ,sind um diese Erfahrung einfach ärmer.Wahre Liebe- danach strebt doch jeder Mensch und das findet man nur wenn man eine Familie hat.

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15. Februar 2006 um 14:40

Das sehe ich auch ähnlich...
es stimmt zwar irgendwie, dass man eiegntlich alles austauschen bzw. ersetzen kann, außer Kindern und Eltern - ja auch einen Ehemann aber dennoch sehe ich gerade DARIN auch die Schwierigkeit - weil man ja auch umgekehrt sagen kann: Eltern bzw. kinder kann man sich nicht aussuchen. Und genau DA sehe ich auch den Knackpunkt. Was ist, wenn sich die eigenen Kinder mal gegen einen stellen? Warum auch immer - in meinem Bekanntenkreis gleich mehrmals aufgetreten. Wobei die Eltern sich früher auch liebevoll um die Kinder gekümmert haben. Ich persönlich erwarte Nichts von meinenKindern - weder dass sie mich pflegen, noch dass sie meine Rente bezahlen. Ich bin allerdings froh, wenn sie es täten - aber warum sollte ich mit großen Vorstellungen an die Sache rangehen? Um dann enttäuscht zu werden? Nee, nicht mit mir. Mein Mutter hatte wahrscheinlich auch NUR mich als Lebensmittelpunkt. Das war für mich als Kind wunderbar, wie im Schlaraffenland. Aber zu dem Zeitpunkt, als ich ausziehen wollte, war's echt ne Qual. Meine Mutter redete mir dann wirklich eine schlechtes Gewissen ein, so nach dem Motto: "Du kannst mich doch nicht allein lassen!" und das war eine harte Zeit. Deshalb gebe ich dir da völlig recht.
Aber eines zum Abschluss: wir machen auch ab und an mal Kinderfrei - dann dürfen sich die Großeltern mit den Kiddies rumplagen!!

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15. Februar 2006 um 18:59

Noch ein Gedanke wegen Reisen
natürlich kann man auch mit Kindern reisen oder aber, wenn diese "aus dem Haus sind"....man muß aber auch bedenken, daß viele Leute einfach mit höherem Alter nicht mehr in der Lage sind, "extreme" Touren zu machen....meine Eltern sind knapp 60, ich bin aus dem Haus, und die könnten nicht auf eine Sanddüne in Afrika steigen, das macht die Gesundheit einfach nicht mit. Ihnen macht es nicht soviel aus, aber ich würde es vermissen.
Die u.g. Gründe, keine Kinder zu kriegen, treffen auch auf mich zu, und ich fühle mich trotzdem nicht weniger als "Frau". Jeder definiert sich wohl selbst, und das ist auch gut so.

Avyan

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15. Februar 2006 um 20:25

Warum...
muss man denn alles so extrem auffassen!Ich erdrücke mein Kind nicht mit meiner Liebe,ich gebe ihm seine eigene Freiräume ,so wie ich welche für mich schaffe.Ich habe auch einen Job ,der ist für mich aber ersetzbar.Mein Mann liebe ich auch und hoffe natürlich ,wie jeder andere,das es für immer ist.Mit Wahre Liebe sehe ich nicht nur die Liebe ,die von mir aus kommt ,sondern die Liebe ,die mein Kind mir gibt.Mag ja sein ,daß es nicht immer gut läuft.

Du kennst mich nicht und kanns es daher gar nicht definieren,wie ich meine Liebe ausdrücke.Ich bin nicht so stupiede,dass ich es nicht zulasse, dass mein Kind erwachsen wird und eigene Wege geht.Und wenn mein Kind nichts mehr von mir wissen will,werde ich natürlich sehr traurig sein,doch du kannst es nicht vestehen,weil du selber keine eigene Kinder hast.



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15. Februar 2006 um 20:30

Genau das!
Ja ,genau das definiere ich als Oberflächlichkeit ,Menschen ,die nichts anderes im Kopf haben als sich selbst.Auch wenn es nicht gerade um Kinder geht ,finde ich Nächstenliebe sehr wichtig!

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15. Februar 2006 um 20:57
In Antwort auf belda_12670253

Hmmmmm...
Klar ist jeder austauschbar. Aber das ändert doch nichts an der Tatsache, daß der Beruf einen wirklich ausfüllen kann. Daß man seine ganze schöpferische Kraft, die einem innewohnt, in den Beruf lenkt oder in eine zutiefst erfüllende Partnerschaft.

Und daher kann ich, auch ich keine Kinder bekommen habe, mit 60 zurückblicken und sagen: "Du hast wirklich etwas geleistet in Deinem Leben." Ich möchte bald auf Berater-Ebene mit Menschen arbeiten. Und davon verspreche ich mir Erfüllung. Ich bin mir sicher, daß diese Arbeit mich zutiefst ausfüllen und mich sehr zufriedenstellen wird. Und daher kann ich auch mit 60 auf mein Leben zurückblicken und mir sagen: "Ich habe etwas geleistet."

Wieso kannst Du Dir nicht vorstellen, daß es Frauen gibt, die keine Kinder haben, auf ihr Leben zurückblicken und denken: "Mir hat nichts gefehlt?" So wie Du es beschreibst, kann es nämlich auch einer Mutter ergehen. Irgendwann mit 60 sitzt sie da und denkt: "Was hab ich mein Leben lang nur gemacht? Ich hab es an meine Kinder verloren. Ich habe nie das gemacht, was ich wirklich wollte. Was wäre gewesen, wenn ich keine Kinder bekommen hätte?" Diese Verunsicherung hat mit Kinder haben oder nicht nichts zu tun. Man wird es nie wissen.

Und zum Thema Vanilleeis: Recht hast Du, wenn Du sagst, man kann nichts vermissen, was man nicht kennt. Man muß es aber auch kennenlernen wollen.

Selbst wenn man sich die Kinder der Freundin oder sonst jemand "ausleiht", kann man trotzdem noch lange nicht nachvollziehen wie es ist, ein eigenes Kind zu haben. Und wenn Du selber Kinder hast, dann mußt Du das zugeben. Ich habe auch einen Sohn. Mir war vor der Schwangerschaft klar, daß sich mein Leben verändern würde. Aber daß die Veränderung so enorm ist, war mir nicht bewußt. Und wir haben auch öfter fremde Kinder bei uns gehabt.

Überlege mal, welcher Zeitraum des "Ausleihens" angemessen wäre um a) die Situation so natürlich wie möglich wiederzugeben und b) auch die Alltagsprobleme zum Vorschein zu bringen. Man wird immer nur ein schwaches Abbild hervorbringen bzw. dem "Ausleihenden" nur eine Ahnung davon vermitteln können.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, Pennywise

Dein Sohn tut mir leid...
denn so eine Mutter,die sich hier im Forum so gegen Kinder ausspricht,möchte ich auch nicht haben!!!
Ich denke vielleicht übersehen manche Frauen auch einfach den Zeitpunkt um Kinder zu bekommen.Ja,vielleicht fühlen sich manche mit 30 auch schon zu alt!
Und so stressig und arg ist es mit Kindern nun wirklich nicht,wie es oft dargestellt wird!
Ich habe es sicher auch nicht einfach gehabt,mit 16 schwanger,mit 17 entbunden,1,5Jahre Karenz,danach meine Lehre beendet (mit Auszeichnung!),meine Mutter hat mir auch nicht geholfen,was ich auch richtig finde,bin aber mit dem Vater meines Sohnes verheiratet,der zum Glück seinen Sohn auch über alles liebt! Ich finde man muß nur wollen,dann schafft man auch mit einem Kind alles!!!
Bin jetzt 22 und wir wollen unbedingt Baby Nr.2! Ich denke ich bin auch nachher noch jung genug um zu tun was ich will.
Finde es ist eine spannende Diskussion,auf die es sicher keine richtige oder falsche Antwort gibt!!
Mit besten Grüßen Andrea

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15. Februar 2006 um 21:45
In Antwort auf tamar_12888716

Dein Sohn tut mir leid...
denn so eine Mutter,die sich hier im Forum so gegen Kinder ausspricht,möchte ich auch nicht haben!!!
Ich denke vielleicht übersehen manche Frauen auch einfach den Zeitpunkt um Kinder zu bekommen.Ja,vielleicht fühlen sich manche mit 30 auch schon zu alt!
Und so stressig und arg ist es mit Kindern nun wirklich nicht,wie es oft dargestellt wird!
Ich habe es sicher auch nicht einfach gehabt,mit 16 schwanger,mit 17 entbunden,1,5Jahre Karenz,danach meine Lehre beendet (mit Auszeichnung!),meine Mutter hat mir auch nicht geholfen,was ich auch richtig finde,bin aber mit dem Vater meines Sohnes verheiratet,der zum Glück seinen Sohn auch über alles liebt! Ich finde man muß nur wollen,dann schafft man auch mit einem Kind alles!!!
Bin jetzt 22 und wir wollen unbedingt Baby Nr.2! Ich denke ich bin auch nachher noch jung genug um zu tun was ich will.
Finde es ist eine spannende Diskussion,auf die es sicher keine richtige oder falsche Antwort gibt!!
Mit besten Grüßen Andrea

Mein Sohn tut Dir leid?
Warum? Weil ich versuche Dir begreiflich zu machen, daß Menschen nun einmal unterschiedlich empfinden? Weil ich Dir zu erklären versuche, daß man nicht unbedingt ein Kind braucht um glücklich zu sein? Weil ich mich in Frauen hineinversetzen kann, die einen anderen Weg gehen als ich oder auch Du?

Ich habe mich für ein Kind entschieden, weil ich ein Kind wollte. Ganz bewußt. Von Herzen. Und ich habe viel für mein Kind aufgegeben. Aus Liebe. Ich liebe mein Kind. Ich widme mich ganz bewußt seiner Erziehung und ich genieße (meistens jedenfalls) die Zeit, die wir miteinander verbringen. Aber nur weil dieser Weg der richtige für mich ist, heißt es nicht, daß es auch der richtige Weg für meine Freundin sein muß oder eben für die Frauen, die einfach kein Kind wollen. Und nur weil ich nicht Deiner Meinung bin, heißt das nicht automatisch, daß ich gegen Kinder bin. Und das versuche ich Dir verständlich zu machen. Nicht mehr und nicht weniger. Den Rest überlasse ich Dir. Vielleicht hab ich Dich ja ein wenig zum nachdenken angeregt.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall noch einen schönen Abend, liebe Grüße, Pennywise

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15. Februar 2006 um 21:59

Nicht für jeden sind Kinder ein segen, aber für mich
Hallo,

ich möchte gerne auf deine Frage sehr konkret antworten. Ja ich kann Frauen verstehen die keine Kinder wollen. Denn Mutter zu sein bedeutet nicht, andere Lebensweisen nicht akzeptieren zu können. Ich finde es sogar sehr vernünftig, dass jemand der keine Kinder will auch dazu steht und sein leben so lebt, wie es denjenigen glücklich macht. Jeder Mensch besitzt Prioritäten und wenn man solche hat, sollte man auch danach leben und dazu stehen!

Ich für meinen Teil liebe das Leben mit Kindern und könnte es mir ohne auch nicht vorstellen! Aber ich bin der Meinung jeder sollte so leben, wie er es mit sich vereinbaren kann!

LG, Christa

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16. Februar 2006 um 9:41
In Antwort auf tamar_12888716

Ich habe natürlich...
meinen Sohn auch in erster Linie wegen mir und meinem Partner bekommen,sollte nur ein weiters Argument für ein Kind sein!

Und zum Thema Beruf,klar arbeite ich auch,geht ja heutzutage gar nicht mehr anders,aber du mußt doch zugeben,dass wirklich niemend fehlt,egal ob Putzfrau oder Top-Managerin,jeder ist austauschbar.

Und mit 60,das war so gemeint,das nicht meine Kinder jede Minute bei mir sein müssen,sondern irgendwann sitzt man halt da und denkt sich was hab ich mein Leben lang gemacht? Und wenn man eine Frau ist,denke ich ,das man es sicher ein mal bereut wenn man nie Kinder hatte!! Und ich denke so gute Gründe gegen Kinder kann man gar nicht finden!
Ich denke man muß erst einmal mit und ohne Kind gelebt haben,dass man überhaupt einen Vergleich hat!!Ich kann doch auch nicht sagen:Ich mag kein Vanilleeis,obwohl ich es noch nie probiert habe!
Beste Grüße

Der Vergleich hinkt!
Wenn ich Vanilleeis nicht mag, dann werfe ich es weg. Bei einem Kind ist aber Umtausch ausgeschlossen, da kann man sich nicht mehr umentscheiden!!!

LG,
Jane

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16. Februar 2006 um 17:13

Was willst du hören?
Deine Frage , tut mir leid, hört sich nicht so an, als wärst du daran interessiert, wirklich zu hören, warum "angeblich Frauen keine Kinder wollen". Man hört diese Argumente dagegen gerne in den Medien; dort wird gesagt, dass Frauen karrieregeil seien, allerdings verschweigt man, dass Frauen gefragt wurden, die höchstens gerade mal 30 Jahre alt waren. Und soll ich dir was sagen: zu dem Zeitpunkt hätte ich auch nix mit einem Kind anfangen können.
Mich ärgert vielmehr die Verbreitung von solchen Argumente, die gegen Kinderwunsch sprechen, die aber nur von einer abgezählten Handvoll von Frauen existiert.
Ich kann dir noch etwas sagen: es gibt viel viel mehr Frauen, die sich unbedingt ein Kind wünschen, die aber körperlich es nicht schaffen, keinen Partner haben und gerade solche, die zwar einen Partner haben, aber wo es nicht funktioniert!
Ich finde der Fokus und auch das Interesse von Frauen/Medien/Gesellschaft für Frauen/Paare, sollte sich eher mit diesem (für viele sehr schwerwiegend) Problem beschäftigen, als mit denen, denen ihre Karriere wichtiger ist. Vor allen Dingen: wWenn ich keine Kinder kriegen könnte, würde ich auch meine Karriere mehr in den Vordergrund stellen - das ist doch logisch, oder?
Damit will ich nur sagen, dass die Statistiken und allg. sogenannte Meinungsforschungsinstitue, aber vor allem populäre Massenmedien mit Vorsicht zu werten sind! Man kann jede Statistik , wenn sie unsauber gemacht wurde, ins Gegenteil drehen!

Übrigens kenne ich keine einzige Frau, die sich nicht mal ein Kind in ihrem Leben gewünscht hat (und die jetzt wirklich jenseits der 45 Jahre alt ist).

In diesem Sinne kann ich auch deinen "angeblichen Gründen gegen Kinderwunsch" nicht viel wissenswertes abgewinnen. Ist keine Kritik , aber man liest und hört sehr viel Unfug über solch ein sensibles Thema.

Viele Grüsse

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17. Februar 2006 um 13:36
In Antwort auf belda_12670253

Bei mir z.B.
war es so, daß als ich hier zuerst auf ihre Frage antwortete, mir noch gar nicht bewußt war, daß sie im ganzen Forum verteilt so verschiedene Aussagen von sich gibt. Nachdem ich geantwortet hatte, ist mir der Name irgendwie bekannt vorgekommen und ich hab mich in nem anderen Forum umgeschaut, wo ich dann auf die Beiträge vom "Troffelchen" (vielen Dank übrigens für das Lob bezgl. der Sachlichkeit ) gestoßen bin.

Aber das ändert ja nichts an der Tatsache, daß die Frage an sich sehr interessant ist und so viele Diskussionsmöglichkeiten bietet. Zumindest ergeht es mir so. Trotzdem kommt ich mir schon ein wenig verdummbeutelt vor, wenn heute jemand so zu mir sagt und morgen dann ganz anders spricht. Frei nach dem Motto: "Was bedeutet mir mein dummes Geschwätz von gestern."

Und ihre Art, auf die Beiträge von Würmchen zu antworten beziehe ich darauf, daß sie die Leute einfach aufklären möchte. Das finde ich an sich nicht verkehrt. Wie die Anderen letztendlich darauf reagieren steht ja wieder auf einem ganz anderem Blatt.

Liebe Grüße, Pennywise

Trolle ...
... sollte man nicht beachten, sie bekommen sonst Futter und machen immer weiter, eins der ungeschriebenen Gesetze des Internets. Das ist mir auch klar.

Es geht mir nur granatenmässig gegen den Strich, wenn sich die User hier ihretwegen gegenseitig zerfleischen und man aufgrund ihrer teilweise sinnlosen Beiträge vielleicht was schreibt, was man gar nicht so meinte, oder es einem hinter her leid tut. So eine Verschaukelung muss nicht sein und ich finde es ist ganz gut, wenn die User wissen, wie gross der Sprung in Würmchens Schüssel ist.

@ Pennywise: Bitte Immer wieder gerne

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18. Februar 2006 um 15:44

Meine Freundin...
...wollte unbedingt ein Kind und hat auch vor zwei Monaten ihre Tochter zur Welt gebracht. Jetzt ist sie todunglücklich. Sie ist traurig, weil das Stillen nicht klappt, weil die Geburt unheimlich schmerzhaft war, weil das Kind ständig schreit und sie um den Verstand bringt, und ihr Mann arbeitet den ganzen Tag und will am Abend seine Ruhe haben. Eigentlich wollte er das Kind schon, ist jetzt aber innerlich total distanziert von ihr und seiner Tochter. Ich versuche, sie aufzubauen, aber sie ist irgendwie gar nicht mehr sie selbst. Dabei hat sie sich so auf das Kind gefreut - und funktioniert jetzt bloß noch wie ein Roboter. Sowas schreckt mich zu meinem eh nicht vorhandenen Kinderwunsch noch dreimal zusätzlich ab.

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18. Februar 2006 um 20:03
In Antwort auf theres_12703993

Meine Freundin...
...wollte unbedingt ein Kind und hat auch vor zwei Monaten ihre Tochter zur Welt gebracht. Jetzt ist sie todunglücklich. Sie ist traurig, weil das Stillen nicht klappt, weil die Geburt unheimlich schmerzhaft war, weil das Kind ständig schreit und sie um den Verstand bringt, und ihr Mann arbeitet den ganzen Tag und will am Abend seine Ruhe haben. Eigentlich wollte er das Kind schon, ist jetzt aber innerlich total distanziert von ihr und seiner Tochter. Ich versuche, sie aufzubauen, aber sie ist irgendwie gar nicht mehr sie selbst. Dabei hat sie sich so auf das Kind gefreut - und funktioniert jetzt bloß noch wie ein Roboter. Sowas schreckt mich zu meinem eh nicht vorhandenen Kinderwunsch noch dreimal zusätzlich ab.

Man nennt..
sowas Babyblues und es ist normal ,dass sich manche Mütter in den ersten 6 Wochen so fühlen,das geht aber wieder vorbei.
Aber wie hat sie sich denn sonst das Leben mit einem baby vorgestellt,natürlich ist das nicht schön, wenn sich die Männer auf einmal überfordert fühlen,doch Kinder sind keine Puppen,die man einfach im Bettchen ablegen kann.Die erste zeit ist immer sehr stressig ,alleine die gewaltige Umstellung.Das Stillen klappt nicht bei jeder Frau ,da muss man doch nicht gleich verzweifelt sein und die Geburt ist immer unheimlich schmerzhaft,für jede Frau.

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18. Februar 2006 um 20:53
In Antwort auf roslyn_12102009

Man nennt..
sowas Babyblues und es ist normal ,dass sich manche Mütter in den ersten 6 Wochen so fühlen,das geht aber wieder vorbei.
Aber wie hat sie sich denn sonst das Leben mit einem baby vorgestellt,natürlich ist das nicht schön, wenn sich die Männer auf einmal überfordert fühlen,doch Kinder sind keine Puppen,die man einfach im Bettchen ablegen kann.Die erste zeit ist immer sehr stressig ,alleine die gewaltige Umstellung.Das Stillen klappt nicht bei jeder Frau ,da muss man doch nicht gleich verzweifelt sein und die Geburt ist immer unheimlich schmerzhaft,für jede Frau.

...
Ich weiß, was Babyblues ist. Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich das Kind zu Verwandten abgeben und die Flucht ergreifen. Daß es ihr soo schlecht geht, ist nicht bloß Babyblues - ihr Mann ist einfach ein dummer Sack. Und nun sitzt sie da mit dem Kind in der Falle. Ich kenne übrigens Frauen, die auch nach 20 Jahren nicht aus dem Babyblues rausgekommen sind. Daran waren auch die unheimlich rücksichtsvollen Männer beteiligt.

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