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Flasche abgewöhnen

11. Juni 2002 um 21:04 Letzte Antwort: 14. Juli 2007 um 15:58

Hallo,
wie habt Ihr es geschafft Eure Kinder von der Flasche loszubringen?? Mein Kleiner ist fast 2 1/2Jahre und kann nur mit seiner Teeflasche einschlafen. Daran ist nichts auszusetzen weil er nur ein bischen daran nuckelt und schnell einschläft. Wenn er aber in der Nacht aufwacht und sie nicht wiederfindet oder sie leer ist müssen wir raus. Das bedeutet kaum eine Nacht in der wir durchschlafen können. Ich habe es bereits mit Wasser versucht, einschlafen tut er damit aber in der Nacht will er den Teegeschmack. Am Morgen trinkt er dann noch eine Milchflasche, dafür Frühstückt er nicht (auch ok).
Tagsüber trinkt er ganz normal aus Glas oder Tasse, nur wenn es ihm nicht gut geht bekommt er tagsüber mal zum Beruhigen oder so die Teeflasche. Schnuller hat er auch keinen.
Vielleicht habt ihr ja ein paar brauchbare Tips.
Vielen Dank

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11. Juni 2002 um 23:43

So war das bei unserer kleinen Hexe
Hallo Dschnuppe,

Wir hatten ein ähnlilches Problem, als unserer Tochter 2,5 Jahre alt war.

Es hat mich geärgert, das sie nicht richtig gefrühstückt hat, aber das war ja auch kein Wunder. Wer hat schon Hunger, wenn sich bereits im Magen ein flasche Milch befindetet.

Allerdings hatte sie nachts durchgeschlafen und keine Flasche vermißt. Dafür hat sie ein Schnuffeltuch und einen Schnuller.

Die Flasche haben wir ihr mit Hilfe meiner Eltern in etwa 3 Tagen abgewöhnt. Eines Morgens haben wir ihr die Flasche nicht mehr gegeben. Sie hat geweint, getobt und gejammert. Doch wir sind einfach hart geblieben.
Nein, es gibt keine Flasche mehr, die sind kaputt und mußten weggeschmissen werden. Nur ganz kleine Babys brauchen eine Flasche.

Wir haben alles was mit den Flaschen zu tun hatte, entsorgt, es durft nichts mehr auch nur darauf hin deuten, das sie noch mal auf die Idee käme, eine Flasche zu verlangen.

Wie gesagt, es dauerte etwa drei Tage, dannach kam nur noch eine halbherzige Frage nach einer Flasche.
Wir haben ihr einen Becher mit Wasser ans Bett gestellt, den sie haben kann, wenn sie Durst hatte, aber das war es auch.

Den Schnuller haben wir dann gut 3 Monate später abgewöhnt. Den hatte sie nämlich im Spielkreis vergessen, und da ich nicht einsehe, das ich einen neuen kaufe, mußte sie eben ohne Schnuller ins Bett. Es war an einem Wochenende, und der nächste Spielkreistag war erst wieder in fünf Tagen.
Sie hat es geschafft, ohne Schnuller einzuschlafen. Sie hat auch immer verstanden, das die Flasche und der Schnuller nicht mehr da waren.

Es erfordert Konsequenz und Geduld, das stimmt. Aber es ist möglich, wenn ihr Eurem Kind erklärt, das es eben nun nicht mehr so weiter gehen kann, sondern das es auch anders geht.

Viel Glück und alles Liebe von Romara

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12. Juni 2002 um 8:39
In Antwort auf alexus_12900916

So war das bei unserer kleinen Hexe
Hallo Dschnuppe,

Wir hatten ein ähnlilches Problem, als unserer Tochter 2,5 Jahre alt war.

Es hat mich geärgert, das sie nicht richtig gefrühstückt hat, aber das war ja auch kein Wunder. Wer hat schon Hunger, wenn sich bereits im Magen ein flasche Milch befindetet.

Allerdings hatte sie nachts durchgeschlafen und keine Flasche vermißt. Dafür hat sie ein Schnuffeltuch und einen Schnuller.

Die Flasche haben wir ihr mit Hilfe meiner Eltern in etwa 3 Tagen abgewöhnt. Eines Morgens haben wir ihr die Flasche nicht mehr gegeben. Sie hat geweint, getobt und gejammert. Doch wir sind einfach hart geblieben.
Nein, es gibt keine Flasche mehr, die sind kaputt und mußten weggeschmissen werden. Nur ganz kleine Babys brauchen eine Flasche.

Wir haben alles was mit den Flaschen zu tun hatte, entsorgt, es durft nichts mehr auch nur darauf hin deuten, das sie noch mal auf die Idee käme, eine Flasche zu verlangen.

Wie gesagt, es dauerte etwa drei Tage, dannach kam nur noch eine halbherzige Frage nach einer Flasche.
Wir haben ihr einen Becher mit Wasser ans Bett gestellt, den sie haben kann, wenn sie Durst hatte, aber das war es auch.

Den Schnuller haben wir dann gut 3 Monate später abgewöhnt. Den hatte sie nämlich im Spielkreis vergessen, und da ich nicht einsehe, das ich einen neuen kaufe, mußte sie eben ohne Schnuller ins Bett. Es war an einem Wochenende, und der nächste Spielkreistag war erst wieder in fünf Tagen.
Sie hat es geschafft, ohne Schnuller einzuschlafen. Sie hat auch immer verstanden, das die Flasche und der Schnuller nicht mehr da waren.

Es erfordert Konsequenz und Geduld, das stimmt. Aber es ist möglich, wenn ihr Eurem Kind erklärt, das es eben nun nicht mehr so weiter gehen kann, sondern das es auch anders geht.

Viel Glück und alles Liebe von Romara

Naja...
... ich werde wohl das mit dem Wasser nochmals starten müssen. In dieser Zeit hat es eigentlich ganz gut geklappt. Und die Milchflasche am Morgen...naja die ist ja meist so gegen 5 Uhr und ich habe ehrlich gesagt keine Lust um diese Uhrzeit große Diskussionen zu führen, geschweige denn schon aufzustehen. Denn ohne Milch schläft er nicht mehr weiter *seufz*
Aber danke... vielleicht hilft mir ja auch der Zufall so wie bei Dir mit dem Schnuller *hoff* (aber wie sollten plötzlich alle Flaschen auf einmal verschwinden?) *Stirnrunzel*
Schönen Tag allen!

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12. Juni 2002 um 8:49
In Antwort auf ingrid_12555833

Naja...
... ich werde wohl das mit dem Wasser nochmals starten müssen. In dieser Zeit hat es eigentlich ganz gut geklappt. Und die Milchflasche am Morgen...naja die ist ja meist so gegen 5 Uhr und ich habe ehrlich gesagt keine Lust um diese Uhrzeit große Diskussionen zu führen, geschweige denn schon aufzustehen. Denn ohne Milch schläft er nicht mehr weiter *seufz*
Aber danke... vielleicht hilft mir ja auch der Zufall so wie bei Dir mit dem Schnuller *hoff* (aber wie sollten plötzlich alle Flaschen auf einmal verschwinden?) *Stirnrunzel*
Schönen Tag allen!

Liebe DSchnuppe,
Romara hat schon vollkommen Recht.

Ohne eine "Zwngsmaßnahme" von außen geht es nicht!

Meine Tochter ist bis 1 1/2 sogar mitten in der Nacht wach geworden, um eine Milchflasche zu bekommen und irgendwann war uns klar, daß es sich nur um eine Gewohnheit handelte.

Sie hatte keinen Hunger, sondern wurde einfach gewohnheitsmäßig um eine bestimmte Zeit wach.

Wir haben die Fläschchen übrigens offizell weitergegeben an ein Baby in der Nachbarschaft.
Dadürch haben meine Töchter geglaubt und auch verstanden, daß sie keine Babies mehr sind und andere die Fläschchen mehr brauchen,weil sie wirklich noch zu klein sind, um aus dem Glas oder der Tasse zu trinken.
Das die Fläschchen dort in den Mülleimer gewandert sind, haben sie natürlich nicht mitbekommen...

Zwei Wochen danach hat meine Tochter damals durchgeschlafen und hatte sich die "Fläschchen-Uhrzeit" zum Aufwachen einfach abgewöhnt.

Ich habe lieber die zwei Wochen Streß, als noch ein Jahr später um 5 aufzustehen und ein Fläschchen zuzubereiten.

Die Schnuller haben wir übrigens an den Weihnachtsmann "verkauft", der für jeden, der abgegeben wurde, ein zusätzliches kleines Geschenk brachte!

Und unsere Nachbarn haben damals ein Abkommen mit einem Schuhgeschäft geschlossen.
Der Junge wollte unbedingt ein Paar Turnschuhe mit dem "König der Löwen" darauf haben und durfte das mit seinen Schnullern bezahlen!

Du siehst, mit etwas Kreativität läßt sich alles lösen.

Liebe Grüße, harter Kern

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12. Juni 2002 um 12:39

Hilfe, wenn ich noch daran denke....
gleich vorweg: ich habe es noch immer nicht ganz geschafft.

Ich "überlebte" die Nächte genau wie Du, gleiches Schema, gleiche Aufwachzeit, gleiche Gewohnheiten. Sicher ist es ein Fehler von uns, die Kinder an der Teeflasche einschlafen zu lassen.

Wir wollten auch einfach "nur mal schlafen". Die meisten kennen dieses Problem des chronischen Schlafmangels nicht. Die Kinder schlafen durch, nehmen weder Nuckel, noch brauchen sie ein Fläschen, trinken mit 12 Monaten bereits aus der Tasse etc....diese Mamas sind mir immer begegnet. Ich dachte immer, Gott was machst Du falsch? Warum brüllt sie nur und fordert immer Tee und Milch?

Genau zur gleichen Zeit wie Du, so um 2,5 Ja. war ich an dem Punkt, wo ich Abhilfe brauchte. Das Problem ist ja auch, dass Du das Kind nicht nachts trocken kriegst. Die pullern ja auch ein, wenn sie viel trinken.
Ich habe meiner Tochter versucht zu erklären, dass wir jetzt "nachts" nichts mehr trinken, es gibt nur noch 1 Flasche am Tag. Ich wollte nicht diesen Radikalentzug. Weder für Kind, noch für uns.

Also zum einschlafen habe ich es belassen (die nuckelte auch nur 2-3 kurz ran und schlief immer gleich ein, ist doch OK). In der Nacht ging es dann los: Tee, brüll...
Mama hat keine Flasche nur einen Becher (den mit Deckel, wo sie dran ziehen müssen). 2-3 Schluck, weil sie sonst gar nichts hatte und nach 2 Nächten hatte sie keine Lust mehr, an den blöden Becher zu ziehen. Sie hat seit Monaten keinen Nuckel genommen. Den kramte sie sich plötzlich vor und das war dann die Lösung. Nuckel statt Flasche (besser als umgekehrt, war mir egal).
So hatte sich das Problem Flasche nachts erledigt. Aber tagsüber? Vergiss es. Sie hängt daran wie ein Fisch an der Angel. Sie trinkt aus dem Becher und aus der Tasse. Aber nach dem Kindergarten muss es eine Flasche (Tee ohne Zucker) sein. Sie ist danach ganz glücklich, beruhigt und zufrieden, warum soll ich ihr das vorenthalten? Ja, wegen Karies (auch Milchzähne müssen perfekt sein) etc. ich weiß.

Und wenn ich jetzt sage, dass meine Tochter nächste Woche schon 4 Jahre alt wird, werden hier einige Mütter die Hände über den Kopf schlagen und sagen: wie kann man nur...
Ich bin sicher nicht glücklich darüber aber davon überzeugt, dass sich die Sache irgendwann von selbst erledigt. Zum 4. Geburtstag wollen wir versuchen, keine tägliche Flasche mehr zu trinken, weil ja Kinder mit 4 schon gaaaaaaaz groß sind. Vielleicht klappt es. Die Idee mit dem Bezahlen mit Flasche/Nuckel fand ich ganz niedlich. Aber das versteht doch ein 2,5 jähriges Kind noch nicht, jedenfalls hätte meine das nicht angehoben. Aber jetzt....das probiere ich als Notlösung.

Versuche es doch auch schrittweise. Becher mit Tee zur Nacht (aber etwas Konseqenz ist nötig), frühmorgens im Bett die Milch (die auch nach kurzer Zeit durch Becher/Tasse ersetzen)...
Du wirst sehen, das klappt. Kleine Schritte sind auch Schritte.

Aber es ist schon richtig: Flaschennuckeln ist eine schlechte Angewohnheit und Inkonsequenz der Eltern. Wir sind Schuld, ja!
Was aber tun, wenn wir unsere Kinder lieben und Ihnen einen Radikalentzug nicht antun können?

Eines Tages ist diese Flaschenphase vergessen und keiner fragt mehr danach, ob das Kind nun mit 2,5 oder mit 4 noch das Fläschen getrunken hat.

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12. Juni 2002 um 20:03
In Antwort auf Kati10

Hilfe, wenn ich noch daran denke....
gleich vorweg: ich habe es noch immer nicht ganz geschafft.

Ich "überlebte" die Nächte genau wie Du, gleiches Schema, gleiche Aufwachzeit, gleiche Gewohnheiten. Sicher ist es ein Fehler von uns, die Kinder an der Teeflasche einschlafen zu lassen.

Wir wollten auch einfach "nur mal schlafen". Die meisten kennen dieses Problem des chronischen Schlafmangels nicht. Die Kinder schlafen durch, nehmen weder Nuckel, noch brauchen sie ein Fläschen, trinken mit 12 Monaten bereits aus der Tasse etc....diese Mamas sind mir immer begegnet. Ich dachte immer, Gott was machst Du falsch? Warum brüllt sie nur und fordert immer Tee und Milch?

Genau zur gleichen Zeit wie Du, so um 2,5 Ja. war ich an dem Punkt, wo ich Abhilfe brauchte. Das Problem ist ja auch, dass Du das Kind nicht nachts trocken kriegst. Die pullern ja auch ein, wenn sie viel trinken.
Ich habe meiner Tochter versucht zu erklären, dass wir jetzt "nachts" nichts mehr trinken, es gibt nur noch 1 Flasche am Tag. Ich wollte nicht diesen Radikalentzug. Weder für Kind, noch für uns.

Also zum einschlafen habe ich es belassen (die nuckelte auch nur 2-3 kurz ran und schlief immer gleich ein, ist doch OK). In der Nacht ging es dann los: Tee, brüll...
Mama hat keine Flasche nur einen Becher (den mit Deckel, wo sie dran ziehen müssen). 2-3 Schluck, weil sie sonst gar nichts hatte und nach 2 Nächten hatte sie keine Lust mehr, an den blöden Becher zu ziehen. Sie hat seit Monaten keinen Nuckel genommen. Den kramte sie sich plötzlich vor und das war dann die Lösung. Nuckel statt Flasche (besser als umgekehrt, war mir egal).
So hatte sich das Problem Flasche nachts erledigt. Aber tagsüber? Vergiss es. Sie hängt daran wie ein Fisch an der Angel. Sie trinkt aus dem Becher und aus der Tasse. Aber nach dem Kindergarten muss es eine Flasche (Tee ohne Zucker) sein. Sie ist danach ganz glücklich, beruhigt und zufrieden, warum soll ich ihr das vorenthalten? Ja, wegen Karies (auch Milchzähne müssen perfekt sein) etc. ich weiß.

Und wenn ich jetzt sage, dass meine Tochter nächste Woche schon 4 Jahre alt wird, werden hier einige Mütter die Hände über den Kopf schlagen und sagen: wie kann man nur...
Ich bin sicher nicht glücklich darüber aber davon überzeugt, dass sich die Sache irgendwann von selbst erledigt. Zum 4. Geburtstag wollen wir versuchen, keine tägliche Flasche mehr zu trinken, weil ja Kinder mit 4 schon gaaaaaaaz groß sind. Vielleicht klappt es. Die Idee mit dem Bezahlen mit Flasche/Nuckel fand ich ganz niedlich. Aber das versteht doch ein 2,5 jähriges Kind noch nicht, jedenfalls hätte meine das nicht angehoben. Aber jetzt....das probiere ich als Notlösung.

Versuche es doch auch schrittweise. Becher mit Tee zur Nacht (aber etwas Konseqenz ist nötig), frühmorgens im Bett die Milch (die auch nach kurzer Zeit durch Becher/Tasse ersetzen)...
Du wirst sehen, das klappt. Kleine Schritte sind auch Schritte.

Aber es ist schon richtig: Flaschennuckeln ist eine schlechte Angewohnheit und Inkonsequenz der Eltern. Wir sind Schuld, ja!
Was aber tun, wenn wir unsere Kinder lieben und Ihnen einen Radikalentzug nicht antun können?

Eines Tages ist diese Flaschenphase vergessen und keiner fragt mehr danach, ob das Kind nun mit 2,5 oder mit 4 noch das Fläschen getrunken hat.

Danke...
... für Deinen langen Beitrag. Eine Bekannte von mir hatte auch dieses "Problem" mit der Flasche tagsüber. Dann mußte die Kleine ins Krankenhaus - Blinddarm. Im Krankenhaus gabs einfach keine Flasche. Das nutzen die Eltern um zu Hause sämtliche Flaschen verschwinden zu lassen. Hat funktioniert.
So heute habe ich wieder begonnen nur Wasser in die Flasche zu füllen, mal sehen wies klappt
Bis dann...

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12. Juni 2002 um 21:22

Also...
...meinem Jungen habe ich eher unfreiwillig meinerseits die Flasche abgewöhnt.

Angefangen hat das Ganze damit, das er 2 Wochen vor seinem ersten Geburtstag sehr erkältet war und kaum noch Luft durch die Nase bekommen hat. Jede Nacht mußte ich 8-10x den Schnuller suchen, bis ich dann so k.o. war, daß ich mein Mann vorgewarnt habe. Dann hab ich meinem Sohn den Schnuller nicht mehr gegeben. Das Theater ging insgesamt 4-5 Tage lang - und sein Verlangen nach dem Schnuller in den Tagen wurde immer weniger.

Allerdings kam das dicke Ende am Morgen des 6.Tages. Ich habe ihm seine Milchflasche (ich habe immer nur Glasflaschen genutzt und ihm sie gleich, wenn er mit dem trinken fertig war wieder weggenommen) wie jeden Morgen fertig gemacht und bin noch mal ins Bett gekrochen - als mit Schwung die Flasche aus dem Bett geflogen kam und mich am Kopf getroffen hat. Zuerst dachte ich, es schmecke ihm nicht und hab sie ihm nochmal gegeben, als sie wieder rausgeflogen kam. Diesmal hätte er beinahe meinen Mann erwischt.

Nun ja - seit dem Tag hat er nie wieder eine Flasche angerührt, sondern nur noch aus Bechern und Tassen getrunken.

Wie gesagt, die Entwöhnung der Flasche war eher unfreiwillig. Andernseits bin ich froh, das es mittsam Schnuller und trocken werden so fix ging.

Liebe Grüße
T.D.

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12. Juni 2002 um 22:16
In Antwort auf megan_12750002

Liebe DSchnuppe,
Romara hat schon vollkommen Recht.

Ohne eine "Zwngsmaßnahme" von außen geht es nicht!

Meine Tochter ist bis 1 1/2 sogar mitten in der Nacht wach geworden, um eine Milchflasche zu bekommen und irgendwann war uns klar, daß es sich nur um eine Gewohnheit handelte.

Sie hatte keinen Hunger, sondern wurde einfach gewohnheitsmäßig um eine bestimmte Zeit wach.

Wir haben die Fläschchen übrigens offizell weitergegeben an ein Baby in der Nachbarschaft.
Dadürch haben meine Töchter geglaubt und auch verstanden, daß sie keine Babies mehr sind und andere die Fläschchen mehr brauchen,weil sie wirklich noch zu klein sind, um aus dem Glas oder der Tasse zu trinken.
Das die Fläschchen dort in den Mülleimer gewandert sind, haben sie natürlich nicht mitbekommen...

Zwei Wochen danach hat meine Tochter damals durchgeschlafen und hatte sich die "Fläschchen-Uhrzeit" zum Aufwachen einfach abgewöhnt.

Ich habe lieber die zwei Wochen Streß, als noch ein Jahr später um 5 aufzustehen und ein Fläschchen zuzubereiten.

Die Schnuller haben wir übrigens an den Weihnachtsmann "verkauft", der für jeden, der abgegeben wurde, ein zusätzliches kleines Geschenk brachte!

Und unsere Nachbarn haben damals ein Abkommen mit einem Schuhgeschäft geschlossen.
Der Junge wollte unbedingt ein Paar Turnschuhe mit dem "König der Löwen" darauf haben und durfte das mit seinen Schnullern bezahlen!

Du siehst, mit etwas Kreativität läßt sich alles lösen.

Liebe Grüße, harter Kern

Gewohnheiten ändern
Das denke ich auch. Wer jeden Morgen um 5 eine Milchpulle bekommt, der wird natürlich immer um diese Zeit wach und dannach verlangen.

Das ist doch auch so, wenn man Urlaub hat, da wird man in den ersten Tagen trotzdem zur gewohnten Arbeitszeit wach.

Klar, wer hat schon Lust auf Geschreih und Weinen und diskutieren, wenn man doch alles einfach so mit einer Milchflasche abgewöhnen kann. Ich weiß, das ist hart, aber leider geht es oft nicht anders.

Übrigens, sicher wird die Milchflasche auch nur zum nuckeln "misbraucht". Das das schädlich für die Milchzähne ist, weißt Du sicher auch. ( Wer putzt seinem Kind schon nach der Milchflasche die Zähne, wenn es morgens um 5 ist )

Such Dir in den nächsten Tagen einen Morgen aus, an dem Du und Dein Mann gemeinsam die Milchflasche verweigert. Bereitet Euer Kind schon am Tag vorher auf die Veränderung vor. Sagt ihm, das es nun Zeit wäre, die Flsche zu entsorgen, wie auch immer. Eurer Kind wird es verstehen. Und es wird mit Sicherheit auch am nächsten Morgen weinen ud schreihen, denn die Verinbarung ist dann schon wieder vergessen, aber da müßt ihr dann durch.

Also, rafft Euren Mut und Eure Kraft zusammen und dann weg mit den Flaschen. Du wirst sehen, Nach einiger Zeit wird Eurer Kind morgens um 5 einfach verschlafen. Wie schön, dann richtig durchzuschlafen und nicht halbwach durch die Wohnung zu tapsen, nur um eine ilchflasche zu machen

Liebe Grüße von Romara

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13. Juni 2002 um 9:27
In Antwort auf Kati10

Hilfe, wenn ich noch daran denke....
gleich vorweg: ich habe es noch immer nicht ganz geschafft.

Ich "überlebte" die Nächte genau wie Du, gleiches Schema, gleiche Aufwachzeit, gleiche Gewohnheiten. Sicher ist es ein Fehler von uns, die Kinder an der Teeflasche einschlafen zu lassen.

Wir wollten auch einfach "nur mal schlafen". Die meisten kennen dieses Problem des chronischen Schlafmangels nicht. Die Kinder schlafen durch, nehmen weder Nuckel, noch brauchen sie ein Fläschen, trinken mit 12 Monaten bereits aus der Tasse etc....diese Mamas sind mir immer begegnet. Ich dachte immer, Gott was machst Du falsch? Warum brüllt sie nur und fordert immer Tee und Milch?

Genau zur gleichen Zeit wie Du, so um 2,5 Ja. war ich an dem Punkt, wo ich Abhilfe brauchte. Das Problem ist ja auch, dass Du das Kind nicht nachts trocken kriegst. Die pullern ja auch ein, wenn sie viel trinken.
Ich habe meiner Tochter versucht zu erklären, dass wir jetzt "nachts" nichts mehr trinken, es gibt nur noch 1 Flasche am Tag. Ich wollte nicht diesen Radikalentzug. Weder für Kind, noch für uns.

Also zum einschlafen habe ich es belassen (die nuckelte auch nur 2-3 kurz ran und schlief immer gleich ein, ist doch OK). In der Nacht ging es dann los: Tee, brüll...
Mama hat keine Flasche nur einen Becher (den mit Deckel, wo sie dran ziehen müssen). 2-3 Schluck, weil sie sonst gar nichts hatte und nach 2 Nächten hatte sie keine Lust mehr, an den blöden Becher zu ziehen. Sie hat seit Monaten keinen Nuckel genommen. Den kramte sie sich plötzlich vor und das war dann die Lösung. Nuckel statt Flasche (besser als umgekehrt, war mir egal).
So hatte sich das Problem Flasche nachts erledigt. Aber tagsüber? Vergiss es. Sie hängt daran wie ein Fisch an der Angel. Sie trinkt aus dem Becher und aus der Tasse. Aber nach dem Kindergarten muss es eine Flasche (Tee ohne Zucker) sein. Sie ist danach ganz glücklich, beruhigt und zufrieden, warum soll ich ihr das vorenthalten? Ja, wegen Karies (auch Milchzähne müssen perfekt sein) etc. ich weiß.

Und wenn ich jetzt sage, dass meine Tochter nächste Woche schon 4 Jahre alt wird, werden hier einige Mütter die Hände über den Kopf schlagen und sagen: wie kann man nur...
Ich bin sicher nicht glücklich darüber aber davon überzeugt, dass sich die Sache irgendwann von selbst erledigt. Zum 4. Geburtstag wollen wir versuchen, keine tägliche Flasche mehr zu trinken, weil ja Kinder mit 4 schon gaaaaaaaz groß sind. Vielleicht klappt es. Die Idee mit dem Bezahlen mit Flasche/Nuckel fand ich ganz niedlich. Aber das versteht doch ein 2,5 jähriges Kind noch nicht, jedenfalls hätte meine das nicht angehoben. Aber jetzt....das probiere ich als Notlösung.

Versuche es doch auch schrittweise. Becher mit Tee zur Nacht (aber etwas Konseqenz ist nötig), frühmorgens im Bett die Milch (die auch nach kurzer Zeit durch Becher/Tasse ersetzen)...
Du wirst sehen, das klappt. Kleine Schritte sind auch Schritte.

Aber es ist schon richtig: Flaschennuckeln ist eine schlechte Angewohnheit und Inkonsequenz der Eltern. Wir sind Schuld, ja!
Was aber tun, wenn wir unsere Kinder lieben und Ihnen einen Radikalentzug nicht antun können?

Eines Tages ist diese Flaschenphase vergessen und keiner fragt mehr danach, ob das Kind nun mit 2,5 oder mit 4 noch das Fläschen getrunken hat.

Ich nochmal...
Es geht bei der Sauger- und Schnullerfrage ab einem gewissen Alter, bzw. einem gewissen Entwicklungsstand leider nicht mehr nur um die Kariesgefahr, sondern auch um eine Deformation des Kiefers.
Meine ältere Tochter hat ihr Fläschchen auch ziemlich von alleine aufgegeben, hing aber bis 3 extrem an ihrem Schnuller.
Den hat sie geliebt und ohne den wollte sie keinen Meter mehr machen.

Da sich eben aber ihr Kiefer verformte (worauf uns auch erst der Kinderarzt hinweisen mußt),mußten wir den Schnuller abgewöhnen.
Das war dann aber zusammen mit List und Tücke und dem Eintritt in den Kindergarten gar nicht mehr so schlimm.

Jedenfalls sollte man auch die Entwicklung des Kiefers mit im Auge behalten...

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13. Juni 2002 um 9:45

Doch!
Meine Tochter hat den Becher genommen, weil man ja auch irgendwie dran nuckeln konnte. Sie dachte sich wohl; lieber den als gar nichts, weil Mama keine Flasche hat. Der Becher hat mir den Nächte gerettet und er hat geholfen und tut es noch.
Sie trinkt (passiert aber nur ganz selten) 2-3 Schlückchen und schmeißt ihn dann irgendwo hin (kann ja nicht auslaufen, huch...bloß gut). Auch Erwachsene wachen nachts auf und haben Durst.

Flasche nachts ist für uns kein Thema mehr. Nur noch die eine nach dem Kindergarten.

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13. Juni 2002 um 10:16

Kommt Zeit, kommt Rat....
Ich denke auch, das jedes Kind für bestimmte Dinge seinen Zeitpunkt der "Abschaffung" wählt. In der heutigen Zeit wird alles verallgemeinert. Ob es die Flasche, der Nuckel, das Sauberwerden etc. angeht. Jedes Kind hat ein eigenes Tempo und man sollte die Kleinen nicht schon so zeitig stressen. Stress haben sie ihr ganzes Leben noch zu ertragen.

Der Vergleich mit den Tieren ist gar nicht so abwegig, sicher hinkt er etwas... weil man Kind und Hund nicht vergleichen kann. Aber darum geht es ja gar nicht. Die Tatsachen sprechen für sich; auch ich kenne solche Begebenheiten.

Die meisten Mütter halten sich an Tabellen und stellen Vergleiche an. Gott, wie ich das hasse.
Meine Tochter war erst mit 2,5 Jahren trocken (sauber mit 1,5 Ja.), weil sie "an der Flasche hing". Ja, das habe ich gar nicht gewagt, irgendwo zu erzählen, schon gar nicht beim Kinderarzt. Ich wäre ja völlig außer Norm und hätte mir Belehrungen anhören müssen statt Rat zu bekommen. Mit einem Jahr sollte das Kind ja sauber sein und alle Hilfsbedürfnisse (Nuckeln) vergessen ebenfalls keine Thema mehr sein.

Ich denke auch, dass die Kinder bestimmte Sachen von ganz allein ablegen, wir können nachhelfen aber wir sollten sie nicht zu radikal mit äußerster Strenge (Disziplin ist nicht gemeint) zwingen. Das Nuckeln ist ein Grundbedürfnis, sehe ich auch so. Ich will mir meine Grundbedürfnisse auch nicht einfach von heut auf morgen wegnehmen lassen, würde ich glatt ne Kriese kriegen.

Der Einwand wegen Karies und Kieferverformung ist völlig korrekt. Das geht schneller als man denkt.

Ich habe, da ich regelmäßig mit unserer "Kurzen" zum Zahndoc renne, die Ärztin auf die Problematik angesprochen. Sie sagte, die eine Flasche ungesüsster Tee am Tag überhaupt kein Problem ist. Echt, sie sagte, ihre Tochter hat bis 5 Ja. genuckelt und Fläschen getrunken...sie ist da sehr offen und ehrlich. Und die 5 Minuten Nuckel zum Einschlafen ist auch nicht gleich ein Auslöser von Kiefernverformung.
Diese argen Verformungen entstehen bei ständigem Nuckeln, d.h. wenn das Kind den Nuckel ständig im Mund hat aber sicher nicht als "5 Minuten Einschlafhilfe". Ich brauche mir darüber keine Gedanken machen. Sie hat Kinder in Behandlung, die nie genuckelt haben, keine Flasche getrunken haben aber Karies haben (manche, weil sie den Nuckel nicht nehmen dürfen und als Ausweich den Daumen wählen und das ist viel schlimmer). Viele Kinder suchen sich Ersatzdrogen: Süssigkeiten.

Ich habe mich wohl wieder ganz unbewußt festgeredet.

LG von Kati; die nach 3 Jahren wieder schlafen kann (Dank und Gruß an ´tress, Du sprichst mir wiedereinmal aus der Seele)

P.S. Ob nun Wasser oder Tee in der Flasche ist, ich denke, dem Kleinen geht es um das Nuckeln. Er hat auch sicher nicht so einen extreme Durst. Er würde Dir alles abnehmen, Hauptsache die Pulle.
Ich hoffe, dass Du bald eine "humane" Lösung für Dich und das Kind findest.

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13. Juni 2002 um 10:19
In Antwort auf ingrid_12555833

Danke...
... für Deinen langen Beitrag. Eine Bekannte von mir hatte auch dieses "Problem" mit der Flasche tagsüber. Dann mußte die Kleine ins Krankenhaus - Blinddarm. Im Krankenhaus gabs einfach keine Flasche. Das nutzen die Eltern um zu Hause sämtliche Flaschen verschwinden zu lassen. Hat funktioniert.
So heute habe ich wieder begonnen nur Wasser in die Flasche zu füllen, mal sehen wies klappt
Bis dann...

Wasser!!!!
Ich höre ihn schon schreien (lach)....gib mir Wasser. War ein Witz.

Lass uns wissen, wie es funktioniert. Gibt ihm Zeit. Nicht ewig, natürlich nicht.

Ich wünsche Dir viel Glück und "Wasser marsch".

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13. Juni 2002 um 11:15
In Antwort auf Kati10

Kommt Zeit, kommt Rat....
Ich denke auch, das jedes Kind für bestimmte Dinge seinen Zeitpunkt der "Abschaffung" wählt. In der heutigen Zeit wird alles verallgemeinert. Ob es die Flasche, der Nuckel, das Sauberwerden etc. angeht. Jedes Kind hat ein eigenes Tempo und man sollte die Kleinen nicht schon so zeitig stressen. Stress haben sie ihr ganzes Leben noch zu ertragen.

Der Vergleich mit den Tieren ist gar nicht so abwegig, sicher hinkt er etwas... weil man Kind und Hund nicht vergleichen kann. Aber darum geht es ja gar nicht. Die Tatsachen sprechen für sich; auch ich kenne solche Begebenheiten.

Die meisten Mütter halten sich an Tabellen und stellen Vergleiche an. Gott, wie ich das hasse.
Meine Tochter war erst mit 2,5 Jahren trocken (sauber mit 1,5 Ja.), weil sie "an der Flasche hing". Ja, das habe ich gar nicht gewagt, irgendwo zu erzählen, schon gar nicht beim Kinderarzt. Ich wäre ja völlig außer Norm und hätte mir Belehrungen anhören müssen statt Rat zu bekommen. Mit einem Jahr sollte das Kind ja sauber sein und alle Hilfsbedürfnisse (Nuckeln) vergessen ebenfalls keine Thema mehr sein.

Ich denke auch, dass die Kinder bestimmte Sachen von ganz allein ablegen, wir können nachhelfen aber wir sollten sie nicht zu radikal mit äußerster Strenge (Disziplin ist nicht gemeint) zwingen. Das Nuckeln ist ein Grundbedürfnis, sehe ich auch so. Ich will mir meine Grundbedürfnisse auch nicht einfach von heut auf morgen wegnehmen lassen, würde ich glatt ne Kriese kriegen.

Der Einwand wegen Karies und Kieferverformung ist völlig korrekt. Das geht schneller als man denkt.

Ich habe, da ich regelmäßig mit unserer "Kurzen" zum Zahndoc renne, die Ärztin auf die Problematik angesprochen. Sie sagte, die eine Flasche ungesüsster Tee am Tag überhaupt kein Problem ist. Echt, sie sagte, ihre Tochter hat bis 5 Ja. genuckelt und Fläschen getrunken...sie ist da sehr offen und ehrlich. Und die 5 Minuten Nuckel zum Einschlafen ist auch nicht gleich ein Auslöser von Kiefernverformung.
Diese argen Verformungen entstehen bei ständigem Nuckeln, d.h. wenn das Kind den Nuckel ständig im Mund hat aber sicher nicht als "5 Minuten Einschlafhilfe". Ich brauche mir darüber keine Gedanken machen. Sie hat Kinder in Behandlung, die nie genuckelt haben, keine Flasche getrunken haben aber Karies haben (manche, weil sie den Nuckel nicht nehmen dürfen und als Ausweich den Daumen wählen und das ist viel schlimmer). Viele Kinder suchen sich Ersatzdrogen: Süssigkeiten.

Ich habe mich wohl wieder ganz unbewußt festgeredet.

LG von Kati; die nach 3 Jahren wieder schlafen kann (Dank und Gruß an ´tress, Du sprichst mir wiedereinmal aus der Seele)

P.S. Ob nun Wasser oder Tee in der Flasche ist, ich denke, dem Kleinen geht es um das Nuckeln. Er hat auch sicher nicht so einen extreme Durst. Er würde Dir alles abnehmen, Hauptsache die Pulle.
Ich hoffe, dass Du bald eine "humane" Lösung für Dich und das Kind findest.

Hallo Kati & alle anderen!
Jawoll, Du hast überhaupt keinen Grund Dich zu schämen!

Mein Kinderarzt sagt immer zu mir, handeln Sie nach ihrem Gefühl. Alles andere ist unwichtig, erst recht die Meinung von anderen Müttern.

Meine Hexe ist schon weit über den 2ten Geburtstag gewesen, éhe sie sich von Flasche, Schnuller und Windel verabschiedete.

Aber es ist schon so, wie es in einem Dossier in der Brigitte stand: Die Mütterpolizei ist überall!!

Da war die Rede von Müttern, die andere "kontrollieren" und ungefragt oder auch gefragt ihre " Expertenmeinung" zum besten gaben.

In meinem Freundeskreis ist es sehr heftig momentan. Wir sind 4 Frauen und haben jetzt alle Kinder, die Mäuse sind 8, 5, 3, 3 ´jahre und das letzte Baby 6 Monate alt.

Jede von uns war unsicher und suchte immer wieder den Rat bei anderen. Und ich bin mir sicher, das der Rat gehört wurde. Aber ich bin auch sicher, das sobald der Ratgeber nicht mehr anwesend war, die anderen heftig über die Methoden derjenigen hergezogen sind. " Das würde ich aber anders machen!" - "Wie kann sie nur..." - " Das Arme Kind" usw.

Sicher machen wir alle Fehler, und ganz sicher ist die Unsicherheit immer zu gegen.
Ebenso wie die Mütterpolizei.

Keine Ahnung woran das liegt, aber wir müssen sowieso unseren WEg fast immer alleine machen.

Und das gild sicher auch für Kinder. Die haben ihren eigenen Rhythmus, manche lernen mit 10 Monaten laufen, andere lassen sich mit fast 2 noch tragen. Manche Kinder werden nach 6 Monaten abgestillt, andere dürfen auch mit 3 oder 4 noch an die Brust.

Bei manchen Dingen entscheidet das Kind selbst, bei anderen müssen wir Hilfestellung geben. Und bei wieder anderen stossen 2 Dickköpfe aneinander, und der Große siegt.

Ich möchte hier niemanden angreifen, jede von Euch hat ihre eigenen Erfahrungen und Methoden. Und das ist gut so. Nur so werden unsere Kinder zu den Individuen, die wir uns wünschen ( oder auch nicht)

Solange es niemanden stört, morgens um 5 flaschen zu machen, dann soll er es tun. Wer das nicht will, der muß andere Lösungen finden.
Hauptsache, alle fühlen sich wohl bei ihren Entscheidungen....


Ups - jetzt bin ich doch glatt abgeschweift! *ggg*
Sorry wollte Euch nicht vollbrabbeln.

Ich finde es schön, das hier die Meinungen so unterschiedlich sind! Das ist doch der Sinn diese Forums.

Liebe Grüsse an alle und einen schönen Tag wünscht Euch
Romara

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13. Juni 2002 um 12:20

Hui...
... vielen Dank für die vielen, langen Beiträge. Heute hat er doch glatt bis 6.14 Uhr durchgeschlafen!!! Aber ich freu mich noch nicht zu früh Wie gesagt die Milchflasche ist nicht mein Problem. Da er keine "geschüttelte" Milch trinkt kann ich die Flasche schon am Abend zuvor bereitstellen und praktisch nur noch nehmen und in sein Bett reichen. Und da er kein großer Esser ist bin ich um die Flasche Milch am Morgen ganz froh (Kalzium ect...)
Also vielen Dank für die ganzen gedanklichen Anregungen!
PS.: Sauber ist er auch noch nicht, was solls?! *lach*

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17. Juni 2002 um 9:06
In Antwort auf ingrid_12555833

Hui...
... vielen Dank für die vielen, langen Beiträge. Heute hat er doch glatt bis 6.14 Uhr durchgeschlafen!!! Aber ich freu mich noch nicht zu früh Wie gesagt die Milchflasche ist nicht mein Problem. Da er keine "geschüttelte" Milch trinkt kann ich die Flasche schon am Abend zuvor bereitstellen und praktisch nur noch nehmen und in sein Bett reichen. Und da er kein großer Esser ist bin ich um die Flasche Milch am Morgen ganz froh (Kalzium ect...)
Also vielen Dank für die ganzen gedanklichen Anregungen!
PS.: Sauber ist er auch noch nicht, was solls?! *lach*

Gerührt und nicht geschüttelt?
Ich würde die Milch auch weitergeben, gerade wenn er nicht viel vom Frühstück hält. Ich hatte für meine Tochter auch abends die Flasche schon bereitgestellt (kommt mir alles so bekannt vor...lach). Ich gab ihr Neslac (von Nestle war das jedenfalls, das ist mit natürlichem Bifidus).

Es freut mich für Dich, das er durchgeschlafen hat. Wollen wir hoffen, dass Du Dich nicht zu fürh gefreut hast. Ist doch schon ein Anfang.
Ich denke weiterhin, das gibt sich schneller als Du denkst.

Nur zufriedenen Kinder sind glückliche Kinder.
Daher sollte man ihnen ihre "kleine Freuden", die macher für nicht mehr altergemäß hält, langsam entwöhnen.

P.S. Was solls *lach*, genau; Rom wurde auch nicht in einem Jahr erbaut...auch sauber wird er werden, wenn nicht heute, dann morgen....

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27. Juni 2002 um 13:54
In Antwort auf ingrid_12555833

Hui...
... vielen Dank für die vielen, langen Beiträge. Heute hat er doch glatt bis 6.14 Uhr durchgeschlafen!!! Aber ich freu mich noch nicht zu früh Wie gesagt die Milchflasche ist nicht mein Problem. Da er keine "geschüttelte" Milch trinkt kann ich die Flasche schon am Abend zuvor bereitstellen und praktisch nur noch nehmen und in sein Bett reichen. Und da er kein großer Esser ist bin ich um die Flasche Milch am Morgen ganz froh (Kalzium ect...)
Also vielen Dank für die ganzen gedanklichen Anregungen!
PS.: Sauber ist er auch noch nicht, was solls?! *lach*

Unser Sohn auch
Wir hatten auch das gleiche Problem. Unser Sohn konnte auch nich ohne seine Flasche schlafen. Bei der U7 haben wir darüber mit dem Kinderarzt gesprochen. Er meinte es gäbe zwei Möglichkeiten.
1. man macht es Etappenweise
2. die radikale Weise
Wir haben uns für die 2. entschieden. Die Flasche blieb einfach weg. Die erste Nacht hat er geschrienen bis 3 Stunden . Das wurde von Nacht zu Nacht besser. 2 Wochen später schlief er dann durch. Er kommt jetz nur noch selten und dann gibt es die Tasse wenn er Durst hat .

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27. Juni 2002 um 20:46
In Antwort auf an0N_1196958299z

Unser Sohn auch
Wir hatten auch das gleiche Problem. Unser Sohn konnte auch nich ohne seine Flasche schlafen. Bei der U7 haben wir darüber mit dem Kinderarzt gesprochen. Er meinte es gäbe zwei Möglichkeiten.
1. man macht es Etappenweise
2. die radikale Weise
Wir haben uns für die 2. entschieden. Die Flasche blieb einfach weg. Die erste Nacht hat er geschrienen bis 3 Stunden . Das wurde von Nacht zu Nacht besser. 2 Wochen später schlief er dann durch. Er kommt jetz nur noch selten und dann gibt es die Tasse wenn er Durst hat .

Finde ich auch schrecklich!!!
3 Stunden durchschreien????? nein niemals!!!momentan klappt es in der Nacht ganz gut mit dem Schlafen - allerdings steht er nun um etwa 6.15 Uhr auf der Matte *Augenreib* und meint "Jan wach" Nur gut das Sommer ist und man´um 8 schon ausser Haus kann Aber das ist ja ein anderes Thema.

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1. Juli 2002 um 8:30
In Antwort auf Kati10

Hilfe, wenn ich noch daran denke....
gleich vorweg: ich habe es noch immer nicht ganz geschafft.

Ich "überlebte" die Nächte genau wie Du, gleiches Schema, gleiche Aufwachzeit, gleiche Gewohnheiten. Sicher ist es ein Fehler von uns, die Kinder an der Teeflasche einschlafen zu lassen.

Wir wollten auch einfach "nur mal schlafen". Die meisten kennen dieses Problem des chronischen Schlafmangels nicht. Die Kinder schlafen durch, nehmen weder Nuckel, noch brauchen sie ein Fläschen, trinken mit 12 Monaten bereits aus der Tasse etc....diese Mamas sind mir immer begegnet. Ich dachte immer, Gott was machst Du falsch? Warum brüllt sie nur und fordert immer Tee und Milch?

Genau zur gleichen Zeit wie Du, so um 2,5 Ja. war ich an dem Punkt, wo ich Abhilfe brauchte. Das Problem ist ja auch, dass Du das Kind nicht nachts trocken kriegst. Die pullern ja auch ein, wenn sie viel trinken.
Ich habe meiner Tochter versucht zu erklären, dass wir jetzt "nachts" nichts mehr trinken, es gibt nur noch 1 Flasche am Tag. Ich wollte nicht diesen Radikalentzug. Weder für Kind, noch für uns.

Also zum einschlafen habe ich es belassen (die nuckelte auch nur 2-3 kurz ran und schlief immer gleich ein, ist doch OK). In der Nacht ging es dann los: Tee, brüll...
Mama hat keine Flasche nur einen Becher (den mit Deckel, wo sie dran ziehen müssen). 2-3 Schluck, weil sie sonst gar nichts hatte und nach 2 Nächten hatte sie keine Lust mehr, an den blöden Becher zu ziehen. Sie hat seit Monaten keinen Nuckel genommen. Den kramte sie sich plötzlich vor und das war dann die Lösung. Nuckel statt Flasche (besser als umgekehrt, war mir egal).
So hatte sich das Problem Flasche nachts erledigt. Aber tagsüber? Vergiss es. Sie hängt daran wie ein Fisch an der Angel. Sie trinkt aus dem Becher und aus der Tasse. Aber nach dem Kindergarten muss es eine Flasche (Tee ohne Zucker) sein. Sie ist danach ganz glücklich, beruhigt und zufrieden, warum soll ich ihr das vorenthalten? Ja, wegen Karies (auch Milchzähne müssen perfekt sein) etc. ich weiß.

Und wenn ich jetzt sage, dass meine Tochter nächste Woche schon 4 Jahre alt wird, werden hier einige Mütter die Hände über den Kopf schlagen und sagen: wie kann man nur...
Ich bin sicher nicht glücklich darüber aber davon überzeugt, dass sich die Sache irgendwann von selbst erledigt. Zum 4. Geburtstag wollen wir versuchen, keine tägliche Flasche mehr zu trinken, weil ja Kinder mit 4 schon gaaaaaaaz groß sind. Vielleicht klappt es. Die Idee mit dem Bezahlen mit Flasche/Nuckel fand ich ganz niedlich. Aber das versteht doch ein 2,5 jähriges Kind noch nicht, jedenfalls hätte meine das nicht angehoben. Aber jetzt....das probiere ich als Notlösung.

Versuche es doch auch schrittweise. Becher mit Tee zur Nacht (aber etwas Konseqenz ist nötig), frühmorgens im Bett die Milch (die auch nach kurzer Zeit durch Becher/Tasse ersetzen)...
Du wirst sehen, das klappt. Kleine Schritte sind auch Schritte.

Aber es ist schon richtig: Flaschennuckeln ist eine schlechte Angewohnheit und Inkonsequenz der Eltern. Wir sind Schuld, ja!
Was aber tun, wenn wir unsere Kinder lieben und Ihnen einen Radikalentzug nicht antun können?

Eines Tages ist diese Flaschenphase vergessen und keiner fragt mehr danach, ob das Kind nun mit 2,5 oder mit 4 noch das Fläschen getrunken hat.

Es hat tatsächlich funktioniert!
Nur so nebenbei....ich muss mal meine Freude loswerden. Das Problem "Flasche" hat sich seit dem Geburtstag für uns tatsächlich erledigt. Das Schrittweise "wegnehme/reduzieren" hat funktioniert, ohne Dauergeschrei!

Am Geburtstag hat sie allein die Flaschen weggeschmissen und meinte: Nicht wahr, Mama jetzt bin ich erwachsen (lach) und ich trinke nicht mehr aus der Flasche.
Am nächsten Tag wahnte mir Schlimmes...blieb aus. Sie hat nur 1x gefragt und ich sagte ihr, der Müllmann hat die Flasche mitgenommen. Meint sie nur: ach so, habe ich vergessen.

Es ging besser, als ich es mir vorgestellt habe.
Hätte ich nochmal die Wahl, würde ich mich immer wieder gegen den Radikalentzug entscheiden.

Manche Sachen erledigen sich von allein. Es ist keine Frage des Zeitpunktes oder des Alters.
Jedes Kind wählt seinen Zeitpunkt.

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1. Juli 2002 um 12:15

Hallo, liebe Temptress
Danke für Deine Worte und ich schließe mich ganz und gar Deiner Meinung an.

"Durst ist schlimmer als Heimweh" und wenn das Kind trinken will, meine Güte, dann soll es trinken. Davon geht die Welt nicht unter. So sehe ich das auch. Mein Kind hat zwar 2 Milchzahnruinen (klar, ich bin reuig, mein Versagen) aber dafür hat sie keine wundgebrüllte Kinderseele, wie Du es so schön beschrieben hast. Gut, ich als Mama war in diesem Kampf der Verlierer aber trotzdem habe ich gewonnen: Erfahrung, Liebe und Vertrauen. Ich halte nichts von Machtkämpfen zwischen Eltern und Kinder. Was aber nicht heißt, dass es bei uns keine Grenzen gibt. Das ist schon ein Unterschied.

Was mich interessiert:
Du schreibst von Rhabarbertee. Kenne ich überhaupt nicht. Wir essen Rhabarber unheimlich gern aber gibts den als Tee zu kaufen (wo)? Oder machst Du den selber (Rezept)?

Meine Tochter trinkt gern Zitronenmelissentee. Habe ich im Garten, schön öko, kostet nichts, kann man für den Winter trocknen und das schönste daran: der schmeckt frisch und süss; OHNE ZUCKER!

LG und auch weiterhin toi, toi für Deinen Zwerg von Kati...irgendwo am A...der Welt an der Oder

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1. Juli 2002 um 14:47

Alles Teechen!!!
Danke von Herzen für die tollen Tips, ich kriege ja beim lesen schon "durscht".
Kein Wunder, dass ich diese Teesorten (Goldmännchen kenne ich aber) noch nicht entdeckt habe: Kaufland, na, klar! Mein Einkauf beschränkt sich auf Aldi und Penny und Kaufland haben wir zwar nicht am Ort, aber 20 km entfernt von uns. Kein Hit, wenn ich das nächste mal in der Gegend bin werde ich mich aufs Goldmännchen stürzen und ausprobieren.

Ich finde es super, dass Du mir das Angebot gemacht hast, auch den Tee zu schicken. DANKE! Echt, Du bist ne Perle.

Und die Zähne: Ich nehme die Wette an und hoffe sehr, dass unsere Kinder gute, zweite Zähne bekommen und vielleicht treffen wir und dann in ein paar Jahren beim Werbespot für Perlweiß wieder.

Ich hatte als Kind auch keine guten Zähne, obwohl ich nie eine Flasche zu sehen bekam oder gar Süssigkeiten. Und heute....kein Thema, alles super!

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23. März 2004 um 19:46
In Antwort auf alexus_12900916

So war das bei unserer kleinen Hexe
Hallo Dschnuppe,

Wir hatten ein ähnlilches Problem, als unserer Tochter 2,5 Jahre alt war.

Es hat mich geärgert, das sie nicht richtig gefrühstückt hat, aber das war ja auch kein Wunder. Wer hat schon Hunger, wenn sich bereits im Magen ein flasche Milch befindetet.

Allerdings hatte sie nachts durchgeschlafen und keine Flasche vermißt. Dafür hat sie ein Schnuffeltuch und einen Schnuller.

Die Flasche haben wir ihr mit Hilfe meiner Eltern in etwa 3 Tagen abgewöhnt. Eines Morgens haben wir ihr die Flasche nicht mehr gegeben. Sie hat geweint, getobt und gejammert. Doch wir sind einfach hart geblieben.
Nein, es gibt keine Flasche mehr, die sind kaputt und mußten weggeschmissen werden. Nur ganz kleine Babys brauchen eine Flasche.

Wir haben alles was mit den Flaschen zu tun hatte, entsorgt, es durft nichts mehr auch nur darauf hin deuten, das sie noch mal auf die Idee käme, eine Flasche zu verlangen.

Wie gesagt, es dauerte etwa drei Tage, dannach kam nur noch eine halbherzige Frage nach einer Flasche.
Wir haben ihr einen Becher mit Wasser ans Bett gestellt, den sie haben kann, wenn sie Durst hatte, aber das war es auch.

Den Schnuller haben wir dann gut 3 Monate später abgewöhnt. Den hatte sie nämlich im Spielkreis vergessen, und da ich nicht einsehe, das ich einen neuen kaufe, mußte sie eben ohne Schnuller ins Bett. Es war an einem Wochenende, und der nächste Spielkreistag war erst wieder in fünf Tagen.
Sie hat es geschafft, ohne Schnuller einzuschlafen. Sie hat auch immer verstanden, das die Flasche und der Schnuller nicht mehr da waren.

Es erfordert Konsequenz und Geduld, das stimmt. Aber es ist möglich, wenn ihr Eurem Kind erklärt, das es eben nun nicht mehr so weiter gehen kann, sondern das es auch anders geht.

Viel Glück und alles Liebe von Romara

Flasche wegschmeißen??
Ich hab das gleiche Problem mit meiner Tochter, die jetzt 22 Monate ist.
Seid ich im Fernsehen ein Beitrag gesehen habe,will ich ihr die auch gern abgewöhnen, is nur nich so einfach.
Soll ich die Flaschen einfach wegschmeißen und sagen das wars?

Sandra

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23. März 2004 um 21:28
In Antwort auf alenka_12724604

Flasche wegschmeißen??
Ich hab das gleiche Problem mit meiner Tochter, die jetzt 22 Monate ist.
Seid ich im Fernsehen ein Beitrag gesehen habe,will ich ihr die auch gern abgewöhnen, is nur nich so einfach.
Soll ich die Flaschen einfach wegschmeißen und sagen das wars?

Sandra

Ich habs so gemacht....
... natürlich mit "Tarnung". Ich hab meinen Kleinen vor Weihnachten dazu verleitet, dass er seine Flasche dem Christkind mitgibt. Er hat beim Baum schmücken geholfen und hat anschließend die Flasche neben die Krippe gestellt. Nach der Beschereung stand eine große Spielzeugwalze, die ihn im Geschäft so faszinierte hatte, an Stelle der Flasche. Diese hab ich natürlich erst mal versteckt, für den Fall, dass es nicht klappen würde. Vor dem Schlafengehen hab ich noch was zum Trinken aus der Tasse angeboten, im Bett gabs dann nichts mehr, mit dem Spruch: Deine Flasche hast du ja dem Christkind mit gegeben und dafür die Walze bekommen. Wenn er nachts aufgewacht ist, gabs Wasser aus der Tasse und ein Stofftier in den Arm gedrückt. Nach einer Woche hat er durchgeschlafen.

Auf meiner Suche nach einer "Durchschlaf-Lösung" bin ich auf folgende Seite gestoßen:

http://www.uni-marburg.de/sleep/dgsm/rat/kind.html-

Daraus hab ich Ausschnitte angehängt:

Schlafstörungen aufgrund falscher Einschlaf-Assoziationen
....
Wenn Sie sich in dieser Klage wiedererkennen, kann es sein, dass Ihr Kind das Einschlafen mit bestimmten Erwartungen in Verbindung bringt, wie z. B. geschaukelt, gestillt und/oder während des Einschlafens im Arm gehalten zu werden. Wenn mit dem Einschlafen assoziierte Handlungen, Personen oder Gegenstände fehlen, ist Ihr Kind dagegen nicht in der Lage, einzuschlafen.
....
Wenn Eltern merken, dass ihr Kind wach geworden ist, fühlen sie sich oft genötigt, das Kind wieder zum Einschlafen zu bringen, indem sie es füttern, schaukeln, im Arm halten oder sich mit ihm zusammen hinlegen. Kinder gewöhnen sich schnell an solche Einschlafhilfen und können ohne sie bald nicht mehr von alleine einschlafen. Sie werden von der Hilfe der Eltern abhängig anstatt zu lernen, das Einschlafen mit Dingen zu assoziieren, die immer erreichbar sind - wie z. B. eine Lieblingsdecke oder ein Plüschtier im Bett.

Bald kommt der Osterhase, eine gute Gelegenheit...
Viel Glück
Eisbaer


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14. Juli 2007 um 15:58
In Antwort auf Kati10

Hallo, liebe Temptress
Danke für Deine Worte und ich schließe mich ganz und gar Deiner Meinung an.

"Durst ist schlimmer als Heimweh" und wenn das Kind trinken will, meine Güte, dann soll es trinken. Davon geht die Welt nicht unter. So sehe ich das auch. Mein Kind hat zwar 2 Milchzahnruinen (klar, ich bin reuig, mein Versagen) aber dafür hat sie keine wundgebrüllte Kinderseele, wie Du es so schön beschrieben hast. Gut, ich als Mama war in diesem Kampf der Verlierer aber trotzdem habe ich gewonnen: Erfahrung, Liebe und Vertrauen. Ich halte nichts von Machtkämpfen zwischen Eltern und Kinder. Was aber nicht heißt, dass es bei uns keine Grenzen gibt. Das ist schon ein Unterschied.

Was mich interessiert:
Du schreibst von Rhabarbertee. Kenne ich überhaupt nicht. Wir essen Rhabarber unheimlich gern aber gibts den als Tee zu kaufen (wo)? Oder machst Du den selber (Rezept)?

Meine Tochter trinkt gern Zitronenmelissentee. Habe ich im Garten, schön öko, kostet nichts, kann man für den Winter trocknen und das schönste daran: der schmeckt frisch und süss; OHNE ZUCKER!

LG und auch weiterhin toi, toi für Deinen Zwerg von Kati...irgendwo am A...der Welt an der Oder

Hallo Kathi
Hallo, ich habe einen Sohn (2,2Jahre)der auch den ganzen Tag an seiner Falsche hängt. Das ist echt der Wahnsinn, was die dann in die Windel machen...Er trinkt immer Apfelschorle usw. Abends schläft er auch meist nur mit Flasche ein. Nur seit der in den Kige geht (6Wo.) trinkt er am Vormittag keine Flasche mehr, aber im Auto miss ich sie dann schon dabei haben. Zur Zeit schläft er auch manchmal nur auf meinem Arm ein. Das ist zwar nervig, doch er hat gerade totale Probleme mit der Trennung von mir. Liegt wohl auch am Kiga-Start. Sonst schläft er nur mit Flasche und nachts liegt immer noch eine im Bett. Zum Mittagsschlaf braucht er auch immer eine. Er akzeptiert einfach diese ganzen Becher nicht. Das muss man wohl zu fest "züllen". Das ist ja auch echt der Hammer! Dur schreibst was von ungesüßtem Tee und selbsthergestelltem Zitronenmelissentee. Kann ich mal das Rezept bekommen? Würde dies auch gerne mal versuchen. Laut Zahnarzt sind seine Zähne top, doch sie sagt auch immer wieder, dass er sich diese Flsche langsam abgewöhnen sollte. Das Kind kann nichts dafür, das ist wirklich alleine das Versagen der Eltern. Stimmt schon, doch Menschen machen Fehler und beim nächsten würde ich evtl. manches anders machen. Aber das ist doch auch normal, oder? Liebe Grüße farmandmore (Manu)

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