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Findet ihr es gut Angst als Erziehungsmethode zu benutzen?

8. August um 22:14

Ich finde das nicht gut.Das schon Mal vorweg.Ich würde meinem 2 jährigen sohn nie Angst machen wollen.Aber es sollte ja normal sein seine Kinder vor Fremden zu warnen oder das sie nachts nicht draußen rumrennen sollen vorallem alleine da es halt gefährlich ist.Aber meine Eltern haben es irgendwie nicht für nötig gehalten mir das normale Art zu erklären und haben sich einfach irgendwelche Geschichte ausgedacht um mich zum Gehorsam zu bringen.Meine Mutter hat mir damals Mal eine selbst ausgedachte Gute-Nacht-Geschichte erzählt und zwar:,,Es war einmal ein kleines Mädchen das hieß Emily.Dieses Mädchen lebte in einer Stadt und sie hat nie auf ihre Eltern gehört.Alles verwarnen hat nix gebracht.Eines Tages als sie einmal daheim gezündelt hatte und alle von der Feuerwehr aus dem Haus gerettet waren erschien auf einem Baum in der Nähe plötzlich eine Hexe welche garstig lachte und nun mit dem Besen vom Baum herrunterflog.Die Hexe belegte das Mädchen mit dem Fluch:,,kalimalmarum didum setz dich auf meinen Besen und flieg mit mir davon".das Mädchen ging zum Besen setzte sich drauf und war geistig total abwesend aber sich erlangte zu spät ihr Bewusstsein wieder und da flog die Hexe schon mit ihr davon zu ihrem Hexenhaus sperrte sie in einen Käfig wo viele andere ungezogene Kinder drin eingesperrt waren die sie entführt hatte.Sie mästete die Kinder bis sie dick genug zum Essen waren.Nach einigen Tagen waren alle Kinder auch emilly verspeist.Wenn du wieder umgezogen bist wird dich auch diese Hexe entführen und fressen aber wenn du brav bist passiert nix.gute Nacht".ich habe Mal mich dann geweigert für eine Arbeit zu üben und da hieß es dann:,,übe für die Arbeit sonst entführt dich die Hexe und frisst dich".mir wurde eben immer wenn ich ungehorsam war mit dieser Hexe gedroht.ich will solche Erziehungsmethoden niemals anwenden um das Kind durch Angst zum Gehorsam zu bringen.Das geht gar nicht.Was haltet ihr von solchen Erziehungsmethoden und vorallem den Kindern sowas zu erzählen?würde euch sowas erzählt?wenn ja was für Geschichten wurden euch da erzählt?

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9. August um 12:15

Als Mama von 8 Kindern kann ich sagen, dass ich diese Methode nie anwende. Leider kommt es vor, dass man Kinder auf reale Gefahren aufmerksam mache  muss. Das ist schon wichtig, es ist aber nicht nötig noch böse Gestalten dazu zu erfinden. Zusätzlich macht man sich unglaubwürdig sobald die Kinder hinterfragen und merken, dass es keine Hexen gibt. Wie sollen sie dann unterscheiden, wann eine Warnung real ist und wann Eltern Blödsinn androhen. In einem gewissen Alter neigen Kinder zu Ängsten, durch blühende Phantasie sind es oft auch nicht reale, also keine begründeten Ängste. Da würde ich meinen Kindern nicht noch zusätzliche Ängste einreden . Aber ich würde sie kindgerecht sensibilisieren vor wirklichen Gefahren.

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9. August um 17:31

Ja die gibt es..... und dumme Sprüche von Menschen die respektlos und intolerant sind

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9. August um 18:27

Da bist du jetzt mal wieder neidisch. Kann ich verstehen. 

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9. August um 19:21

Woher weißt du, wie sie sich finanzieren? Und wer bist du überhaupt, dass du dir anmaßt darüber zu urteilen? 

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9. August um 19:36

Ich werde mich hier nicht rechtfertigen, weil ich meinen Traum der Grossfamilie lebe.
Ja, wir erhalten Kindergeld. Das ist ein schöner Betrag, über den man sich freut, von dem man aber keine Kinder großziehen kann. Wir gehen beide arbeiten und benötigen keine weiteren staatlichen Zuwendungen. Ein Grossteil unserer Kinder in erwachsen, hat eine abgeschlossene Ausbildung oder befindet sich im Studium. Keins unserer Kinder liegt dem Staat auf der Tasche. Aber noch viel wichtiger ist mir, dass sie alle zu Toleranz erzogen wurden und auch dann respektvoll auf andere Menschen zugehen, wenn sie sich für eine Lebensform entschieden haben, die der eigenen nicht entspricht. Jedes meiner Kinder ist gewollt,  wird geliebt und auf jedes einzelne bin ich stolz.
Sie sind alle vom selben Vater, solange wir gemeinsam für unsere Familie sorgen, empfinde ich es als anmassend auf Verhütung hinzuweisen. Es gibt Verhütung und wir haben uns dagegen entschieden. Andere haben vielleicht Herz und Verstand und entscheiden sich dagegen es zu benutzen.

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9. August um 20:25

Was drückt dein Kommentar denn sonst aus? 
 

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9. August um 20:59

Das war ja früher fast normal, würde ich sagen. Ganz klassisch ist da ja auch der Struwwelpeter. Da läuft auch alles über Angstmache.

Ich finde man kann seine Kinder über Gefahren aufklären und sollte das auch. Aber nicht indem man ihnen Angst macht, sondern indem man ihnen den richtigen Umgang erklärt und zeigt. Bspw.: Wie gehe ich mit einem Feuerzeug richtig um? Wann darf ich ein Feuerzeug benutzen (nur wenn ein Erwachsener dabei ist...)?

Man muss auch nicht von bösen, fremden Menschen erzählen, die den Kindern irgendwas antun wollen, sie an jeder Straßenecke einfängen wollen etc., sondern man kann den Umgang mit Fremden einfach erklären. Da muss man nicht hinterschieben: Weil sonst tun die dir nämlich was ganz Schlimmes an!!!

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10. August um 7:53

Ich bin auch Mama von 2 Kindern und ich weiß das schon 2 Kinder anstrengend sein können, deswegen meine Hochachtung wenn du so viele Kinder groß ziehst.
Angst würde ich meinen Kindern auch nicht machen, Geschichten finde ich gut.
Für die Menschen die das nicht verstehen, sollten froh sein das ihre Eltern nicht so gedacht haben das Kinder eine Belastung sind, weil sie dann wahrscheinlich sonst im Kinderheim gelandet wären.
Aber geschätzt werden wir dafür nicht, aber ehrlich gesagt ist mir das egal.
 

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10. August um 9:35

wenigstens mal ein ehrliches Posting.

Allerdings unter uns: Noch ehrlicher, wer erhält dich denn jetzt ohne Mutterpflichten?

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10. August um 19:05

Da hast du Recht! Materiell haben wir vielleicht nicht so viel zu bieten wie manch ein anderer. Bei uns gibt es nur einen Urlaub pro Jahr und der findet meistens im nahen Ausland statt. Ansonsten war auch uns wichtig, dass unserer Kinder in der Grossfamilie Wünsche erfüllt bekommen. .... nicht immer sofort aber in einer überschaubaren Zeit. Ja.... und es kommt vor, dass die Kleinen Kleidung von den Grossen auftragen und auch ein Fahrrad wurde schon vererbt. Dennoch glaube ich nicht, dass unsere Kinder etwas entbehren. Aber sie haben ganz viel..... Eigenschaften, Fähigkeiten und Ressourcen,  die ich bei manchen Einzelkindern vermisse.
Es mag erstaunlich sein, für Menschen, die mit ein oder zwei Kindern leben, aber...... es gibt auch Grossfamilien, die ihre Familienplanung so gestalten, dass kein Kind 'hinten runter fällt'.
Es ist nicht immer der Reichtum, der wirklich glücklich macht. Auch teilen  kann Freude machen, wenn man es nicht immer muss. Keins meiner Kinder hätte dauerhaft auf eins der Geschwister verzichten wollen. Im Streit haben sie sich schon mal gegenseitig verwünscht. Ich hab mir sagen lassen, dass das auch in Durchschnittsfamilien vorkommt.
Ich glaube nicht, dass Grossfamilien traurig sind. Traurig ist eher, dass die Gesellschaft sich schwer damit tut, tolerant zu akzeptieren, dass es Grossfamilien gibt.

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