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Finanzielle Beteiligung einer Frau

27. Oktober 2017 um 11:08

Hallo liebe Gemeinde,

ich war mir unsicher, ob ich die Kategorie für mein Anliegen richtig ausgesucht habe.
Bevor ich meine Situation hier weiter beschreibe, stelle ich schon mal meine Frage:

Wie beteiligt ihr euch finanziell an allen gemeinsamen Ausgaben der Familie inkl. evtl. Schulden wie Tilgung der Darlehen, Kauf eines neuen Wagens? Ist es eine 50/50 Konstellation unabhängig davon, wie viel jeder Pertner verdient oder ist euer Anteil niedriger?
Insbesondere interessieren mich die Erfahrungen in den Zeiten, als es euren Ehemännern finanziell nicht so gut ging. Ich persönlich kenne keine verheiratete Frauen, die ihren Beitrag in der Höhe leistet wie ich gerade . Falls ihr euch zu meinem Beitrag meldet, wäre es schön zu wissen, ob Sie 18, 35 oder 50 sind.

In meiner 10-jährigen Beziehung mit meinem Ehemann (er ist Selbstständig) krieselt es etwas zur Zeit.
Vor 5 Jahren haben wir ein Darlehen aufgenommen und unser Haus gebaut. Gespart wo es nur möglich war, und Einiges an Eigenleistung erbracht. Geschuftet haben wir beide gleich.
Dann kam unser Kind zur Welt. Obwohl mein Mann damals noch recht gut verdiente, fing ich wieder an, in Teilzeit nach einem Jahr Elternzeit zu arbeiten. Mein eigenes Einkommen war mir schon immer wichtig.
Als Frau lege ich viel Wert auf:
- Harmonie in der Beziehung auch durch ausgefallenes Angebot der Liebesdienste im Bett für meinen Ehemann. Nehme viel gelassen und mit Humor und versuche ihn nicht zu stressen.
- Mein gutes Aussehen als Frau, Ordentliches Haushalt, warmes und gesundgekochtes Essen
- Eziehung des Kindes liegt hauptsächlich in meiner Verantwortung


Wir haben getrennte Konten und jeder überweist monatlich den gleichen Geldbetrag für die monatlichen Familienausgaben. Darunter auch monatliche Darlehensraten, die im Wesentlichen aus Zinsen bestehen. Am Ende des Monats bleibt mir, wenn nichts dazwischen kommt, 400-500€ übrig, die ich zur Seite legen versuche..Früher, als es lockerer mit dem Geld war, kaufte ich mir gerne schöne Kleidund, wie die mesiten Frauen halt..
Dieses Jahr ist das Einkommen meines Mannes stark gesunken und ich versuche alle meine finanzielle Kräfte zu mobilisieren, um die Sondertilgung in voller Höhe allein noch zu leisten.
Viele, insbesondere Männer, würden mich gerade vermutlich auslachen, aber zum ersten Mal stecke ich in der Haut eines "Hauptverdieners" und ich sage es euch..es ist nicht einfach.

Nun als ich gefragt habe, wie es wohl künftig finanziell aussehen wird bei ihm, kammen lauter plumpe Kommentare, wie: hätten wir das Geld früher nicht aus dem Fester hinausgeworfen, hätten wir jetzt noch genug Polster.. Unter Geld aus dem Fester werfen wurden die Ausgaben für einige Reparaturen gemeint, mein Auto sowie die Anschaffung seines Klaviers.

Also es waren wirklich beide an den Ausgaben beteilgt. Nur die Vorwürfe dazu sind extrem unangenehm. Aber so ist das, in den schlechten Zeiten.
Ich brauch einfach etwas Input von euch zum Thema um zu verstehen, ob ich schon auf dem Boden stehe oder weiterhin vor mich hin veträumt in den Wolken schwebe.
Ich würde mich über jede Rückmeldung dazu freuen: sowohl kritische als auch positive.
Danke.








 

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27. Oktober 2017 um 12:52

Naja, verständlich, dass jetzt, wo das Geld knapper ist, man über vergangene Ausgaben jammert, die z.T. vielleicht wirklich nicht nötig gewesen wären. Aber ändern lässt sich daran wohl kaum mehr was (außer, unnötige Luxusgüter zu verkaufen). 

Wir haben eine 50/50 Aufteilung. Wir sind beide Mitte 30, ich verdiene mehr als er. Jeder zahlt seinen eigenen Kram, nur das, was wirklich gemeinsam ist (Haus, Einkäufe, manche Versicherungen) zahlen wir gemeinsam. 

Zum Thema Sondertilgungen: klar, ist es gut, die regelmäßig in voller Höhe zu leisten, aber das muss man ja nicht. Ich zahle das für mein Eigentum (mit dem er nix zu tun hat), seitdem ich es mir gut leisten kann. Jetzt klingt es bei euch aber so, als dass ihr den Gürtel ganz schön eng schnallen müsst. Ich meine, Lebensqualität sollte ja schon auch noch da sein. 
Ist denn absehbar, wann sich seine finanzielle Lage wieder erholt? Habt ihr sonst Ausgaben, die man vielleicht mindern kann? 
Diese 400-500 Euro, von denen du schreibst, das ist reines Plus auf deinem Konto? Das ist ja eigentlich gar nicht mal so wenig. Warum so einen Stress dann?

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27. Oktober 2017 um 13:46
In Antwort auf orchideenblatt

Naja, verständlich, dass jetzt, wo das Geld knapper ist, man über vergangene Ausgaben jammert, die z.T. vielleicht wirklich nicht nötig gewesen wären. Aber ändern lässt sich daran wohl kaum mehr was (außer, unnötige Luxusgüter zu verkaufen). 

Wir haben eine 50/50 Aufteilung. Wir sind beide Mitte 30, ich verdiene mehr als er. Jeder zahlt seinen eigenen Kram, nur das, was wirklich gemeinsam ist (Haus, Einkäufe, manche Versicherungen) zahlen wir gemeinsam. 

Zum Thema Sondertilgungen: klar, ist es gut, die regelmäßig in voller Höhe zu leisten, aber das muss man ja nicht. Ich zahle das für mein Eigentum (mit dem er nix zu tun hat), seitdem ich es mir gut leisten kann. Jetzt klingt es bei euch aber so, als dass ihr den Gürtel ganz schön eng schnallen müsst. Ich meine, Lebensqualität sollte ja schon auch noch da sein. 
Ist denn absehbar, wann sich seine finanzielle Lage wieder erholt? Habt ihr sonst Ausgaben, die man vielleicht mindern kann? 
Diese 400-500 Euro, von denen du schreibst, das ist reines Plus auf deinem Konto? Das ist ja eigentlich gar nicht mal so wenig. Warum so einen Stress dann?

Natürlich muss man die Sondertilgung nicht leisten, aber wenn man überlegt, was man dann an Zinsen wieder zahlen muss, ohne getilgt zu haben, ist es Sinnvoller,  so schnell wie möglich zu tilgen. Zeit ist Geld eben.
Die zum Ende des Monats verbliebenen 400-500 Euro werden für die Sondertilgung zur Seite gelegt. Die leichte Verbesserung seiner finanziellen Lage sollte in einem Jahr kommen. Die Ausgaben sind bereits reduziert. (keine Urlaubsreisen, Restaurants, Konzerte oder teuere Kleidung)

Dennoch vielen Dank für dein Feedback. Es ist immer interessant zu wissen, wie die Anderen ihre Finanzen managen. Eine unabhängige Frau mit ihrem eigenen Eigentum wäre ich auch gerne, doch Mut und vor allem die Sicherheiten (Erbe oder Finanzanlagen) es eingenständig durchzuziehen fehlten mir.

Andererseits stelle ich fest, wie verwöhnt ich durch sein gutes Einkommen war.








 

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28. Oktober 2017 um 13:16
In Antwort auf mssmith99

Natürlich muss man die Sondertilgung nicht leisten, aber wenn man überlegt, was man dann an Zinsen wieder zahlen muss, ohne getilgt zu haben, ist es Sinnvoller,  so schnell wie möglich zu tilgen. Zeit ist Geld eben.
Die zum Ende des Monats verbliebenen 400-500 Euro werden für die Sondertilgung zur Seite gelegt. Die leichte Verbesserung seiner finanziellen Lage sollte in einem Jahr kommen. Die Ausgaben sind bereits reduziert. (keine Urlaubsreisen, Restaurants, Konzerte oder teuere Kleidung)

Dennoch vielen Dank für dein Feedback. Es ist immer interessant zu wissen, wie die Anderen ihre Finanzen managen. Eine unabhängige Frau mit ihrem eigenen Eigentum wäre ich auch gerne, doch Mut und vor allem die Sicherheiten (Erbe oder Finanzanlagen) es eingenständig durchzuziehen fehlten mir.

Andererseits stelle ich fest, wie verwöhnt ich durch sein gutes Einkommen war.








 

Zur Frage: wir hatten immer getrennte Konten, obwohl wir zusammen leben. Er hat ein Haus, das er erhält. Ich habe eine Wohnung, die ich erhalte. 
Wenn etwas Größeres anzuschaffen war, machten wir es entweder gemeinsam oder ich oder er. 
Was Deine Lage betrifft: Hut ab und Respekt für's Durchhalten! Ich wünsche Dir alles Gute! 

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29. Oktober 2017 um 6:46

Bei uns ist es so, dass wir vor ein paar Jahren unser Traumhaus gebaut haben, nun heiraten wir im Dezember und nächsten Mai erwarten wir den ersten Nachwuchs.

ER ist 33, ICH 25 - wirarbeiten vollzeit,  er verdient aber knapp das doppelte...
Das Grundstück war schon immer in seinem Familienbesitz, da mir somit "nichts" gehört, hat er beim Hausbau alles allein finanziert und zahlt auch alles alleine ab. Als zum Ende sein Geld doch etwas knapp wurde war es für mich aber kein Problem, ihm hier, bei fest verbauten Einrichtungsgegenständen (Küche, Ankleide) finanziell unter die Arme zu greifen - er zahlts mir monatlich zurück.

Andere, mobile Sachen, welche bei einer möglichen Trennung von mir mitgenommen werden können, habe ich alle gekauft (somit würde ich ihm wirklich das komplette Haus ausräumen ).

"Familiäre" Versicherungen werden von ihm getragen ebenso Strom, Wasser, Kommunalgebühren etc.
Die Angelegenheiten für jedermanns Auto trägt jeder für sich.
Ich bekomme monatlich 75€ Geld von ihm überwiesen, da der Haushalt ja komplett von mir übernommen wird.

Bei Außergewöhnlichen Sachen greifen wir uns natürlich gegenseitig unter die Arme.
So machen wirs und wir fahren sehr gut damit und so werden wir es auch Ehepaar bzw. Eltern weitermachen...

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30. Oktober 2017 um 10:57
In Antwort auf mssmith99

Hallo liebe Gemeinde,

ich war mir unsicher, ob ich die Kategorie für mein Anliegen richtig ausgesucht habe.
Bevor ich meine Situation hier weiter beschreibe, stelle ich schon mal meine Frage:

Wie beteiligt ihr euch finanziell an allen gemeinsamen Ausgaben der Familie inkl. evtl. Schulden wie Tilgung der Darlehen, Kauf eines neuen Wagens? Ist es eine 50/50 Konstellation unabhängig davon, wie viel jeder Pertner verdient oder ist euer Anteil niedriger?
Insbesondere interessieren mich die Erfahrungen in den Zeiten, als es euren Ehemännern finanziell nicht so gut ging. Ich persönlich kenne keine verheiratete Frauen, die ihren Beitrag in der Höhe leistet wie ich gerade . Falls ihr euch zu meinem Beitrag meldet, wäre es schön zu wissen, ob Sie 18, 35 oder 50 sind.

In meiner 10-jährigen Beziehung mit meinem Ehemann (er ist Selbstständig) krieselt es etwas zur Zeit.
Vor 5 Jahren haben wir ein Darlehen aufgenommen und unser Haus gebaut. Gespart wo es nur möglich war, und Einiges an Eigenleistung erbracht. Geschuftet haben wir beide gleich.
Dann kam unser Kind zur Welt. Obwohl mein Mann damals noch recht gut verdiente, fing ich wieder an, in Teilzeit nach einem Jahr Elternzeit zu arbeiten. Mein eigenes Einkommen war mir schon immer wichtig.
Als Frau lege ich viel Wert auf:
- Harmonie in der Beziehung auch durch ausgefallenes Angebot der Liebesdienste im Bett für meinen Ehemann. Nehme viel gelassen und mit Humor und versuche ihn nicht zu stressen.
- Mein gutes Aussehen als Frau, Ordentliches Haushalt, warmes und gesundgekochtes Essen
- Eziehung des Kindes liegt hauptsächlich in meiner Verantwortung


Wir haben getrennte Konten und jeder überweist monatlich den gleichen Geldbetrag für die monatlichen Familienausgaben. Darunter auch monatliche Darlehensraten, die im Wesentlichen aus Zinsen bestehen. Am Ende des Monats bleibt mir, wenn nichts dazwischen kommt, 400-500€ übrig, die ich zur Seite legen versuche..Früher, als es lockerer mit dem Geld war, kaufte ich mir gerne schöne Kleidund, wie die mesiten Frauen halt..
Dieses Jahr ist das Einkommen meines Mannes stark gesunken und ich versuche alle meine finanzielle Kräfte zu mobilisieren, um die Sondertilgung in voller Höhe allein noch zu leisten.
Viele, insbesondere Männer, würden mich gerade vermutlich auslachen, aber zum ersten Mal stecke ich in der Haut eines "Hauptverdieners" und ich sage es euch..es ist nicht einfach.

Nun als ich gefragt habe, wie es wohl künftig finanziell aussehen wird bei ihm, kammen lauter plumpe Kommentare, wie: hätten wir das Geld früher nicht aus dem Fester hinausgeworfen, hätten wir jetzt noch genug Polster.. Unter Geld aus dem Fester werfen wurden die Ausgaben für einige Reparaturen gemeint, mein Auto sowie die Anschaffung seines Klaviers.

Also es waren wirklich beide an den Ausgaben beteilgt. Nur die Vorwürfe dazu sind extrem unangenehm. Aber so ist das, in den schlechten Zeiten.
Ich brauch einfach etwas Input von euch zum Thema um zu verstehen, ob ich schon auf dem Boden stehe oder weiterhin vor mich hin veträumt in den Wolken schwebe.
Ich würde mich über jede Rückmeldung dazu freuen: sowohl kritische als auch positive.
Danke.








 

Bei uns wird so gut wie alles 50/50 geteilt (natürlich lädt man den anderen mal ein oder kauft gewisse Dinge selbs). Wir Arbeitern beide Vollzeit. Mein Mann ist nebenbei noch selbständiger Fotograf/Grafiker. Ich verdiene mehr aber das spielt bei uns keine Rolle. Wir haben getrennte Konten. 
Wir überlegen in 3-4 Jahren evtl etwas zu kaufen und auch da bringt jeder seinen Anteil.
Wenn wir uns was kaufen ist es für uns auch wichtig, dass jeder von uns so viel verdient, dass im Notfall einer alleine auch die Familie gut versorgen kann.

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1. November 2017 um 17:38

Wir hatten und haben schon immer gemeinsame Konten aber ich bin derzeit alleinverdiener  weil mein Mann eine schulische Ausbildung ohne Einkommen macht.

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1. November 2017 um 17:41
In Antwort auf villeneuve78

Wir hatten und haben schon immer gemeinsame Konten aber ich bin derzeit alleinverdiener  weil mein Mann eine schulische Ausbildung ohne Einkommen macht.

Ach so. Bin 39, er 36 und unsere Tochter 3.

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2. November 2017 um 16:49
In Antwort auf mssmith99

Hallo liebe Gemeinde,

ich war mir unsicher, ob ich die Kategorie für mein Anliegen richtig ausgesucht habe.
Bevor ich meine Situation hier weiter beschreibe, stelle ich schon mal meine Frage:

Wie beteiligt ihr euch finanziell an allen gemeinsamen Ausgaben der Familie inkl. evtl. Schulden wie Tilgung der Darlehen, Kauf eines neuen Wagens? Ist es eine 50/50 Konstellation unabhängig davon, wie viel jeder Pertner verdient oder ist euer Anteil niedriger?
Insbesondere interessieren mich die Erfahrungen in den Zeiten, als es euren Ehemännern finanziell nicht so gut ging. Ich persönlich kenne keine verheiratete Frauen, die ihren Beitrag in der Höhe leistet wie ich gerade . Falls ihr euch zu meinem Beitrag meldet, wäre es schön zu wissen, ob Sie 18, 35 oder 50 sind.

In meiner 10-jährigen Beziehung mit meinem Ehemann (er ist Selbstständig) krieselt es etwas zur Zeit.
Vor 5 Jahren haben wir ein Darlehen aufgenommen und unser Haus gebaut. Gespart wo es nur möglich war, und Einiges an Eigenleistung erbracht. Geschuftet haben wir beide gleich.
Dann kam unser Kind zur Welt. Obwohl mein Mann damals noch recht gut verdiente, fing ich wieder an, in Teilzeit nach einem Jahr Elternzeit zu arbeiten. Mein eigenes Einkommen war mir schon immer wichtig.
Als Frau lege ich viel Wert auf:
- Harmonie in der Beziehung auch durch ausgefallenes Angebot der Liebesdienste im Bett für meinen Ehemann. Nehme viel gelassen und mit Humor und versuche ihn nicht zu stressen.
- Mein gutes Aussehen als Frau, Ordentliches Haushalt, warmes und gesundgekochtes Essen
- Eziehung des Kindes liegt hauptsächlich in meiner Verantwortung


Wir haben getrennte Konten und jeder überweist monatlich den gleichen Geldbetrag für die monatlichen Familienausgaben. Darunter auch monatliche Darlehensraten, die im Wesentlichen aus Zinsen bestehen. Am Ende des Monats bleibt mir, wenn nichts dazwischen kommt, 400-500€ übrig, die ich zur Seite legen versuche..Früher, als es lockerer mit dem Geld war, kaufte ich mir gerne schöne Kleidund, wie die mesiten Frauen halt..
Dieses Jahr ist das Einkommen meines Mannes stark gesunken und ich versuche alle meine finanzielle Kräfte zu mobilisieren, um die Sondertilgung in voller Höhe allein noch zu leisten.
Viele, insbesondere Männer, würden mich gerade vermutlich auslachen, aber zum ersten Mal stecke ich in der Haut eines "Hauptverdieners" und ich sage es euch..es ist nicht einfach.

Nun als ich gefragt habe, wie es wohl künftig finanziell aussehen wird bei ihm, kammen lauter plumpe Kommentare, wie: hätten wir das Geld früher nicht aus dem Fester hinausgeworfen, hätten wir jetzt noch genug Polster.. Unter Geld aus dem Fester werfen wurden die Ausgaben für einige Reparaturen gemeint, mein Auto sowie die Anschaffung seines Klaviers.

Also es waren wirklich beide an den Ausgaben beteilgt. Nur die Vorwürfe dazu sind extrem unangenehm. Aber so ist das, in den schlechten Zeiten.
Ich brauch einfach etwas Input von euch zum Thema um zu verstehen, ob ich schon auf dem Boden stehe oder weiterhin vor mich hin veträumt in den Wolken schwebe.
Ich würde mich über jede Rückmeldung dazu freuen: sowohl kritische als auch positive.
Danke.








 

Hallo, 

so wie du Eure Situation schilderst, gehst du Vollzeit arbeiten, verdienst mehr als er, schmeißt den kompletten Haushalt UND kümmerst dich um euer Kind?! Ich finde es wirklich kein Problem, dass du als Frau mehr zahlst als er. Aber ich finde, dass er jetzt mal etwas mehr Engagement in der ganzen unbezahlten Arbeit zeigen sollte, die gerade nur auf deinen Schultern lastet. 

Ich glaube, wenn du das Gefühl bekommst, dass es wieder gerechter bei Euch zu Hause zugeht, dann fühlt sich das mit dem mehr Geld ausgeben als er, vielleicht gar nicht mehr so schlecht an. 

Nur ein Vorschlag. 

LG

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