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Fast 5 jährige super frech...bin am verzweifeln

17. Juli um 14:25

Hallo, ich habe 2 Kinder. Meine fast 5 Jährige bringt mich wirklich zur Weißglut. Ich versuche es kurz zu fassen.
Sie hat null Respekt vor mir, Papa, Oma...also enge Familie. Bei anderen ist sie nicht so. Sie schreit wutentbrannt los, wenn ihr was nicht passt. Sie guckt total agressiv und ihr Tonfall ist es auch. Sie haut auch manchmal und fängt mit Schimpfwörtern an. Du Arsch, du bist Scheiße...

Beispiel von heute. Ich will meiner jüngeren Tochter, 17 Monate eine Trinkflasche geben. Diese gehörte mal meiner Großen. Die Große reisst mir die Flasche aus der Hand und will sie mir nicht geben. Ich erkläre ihr, dass sie die Flasche längst nicht mehr benötigt und diese seit Monaten im Schrank steht. Sie möchte die bitte wieder geben. Nö, mache ich nicht. Alles klar, nehme ich ihr die Flasche weg. Sie haut mich und fängt sofort wieder an zu schreien.
SOBALD sie mich haut, sage ich ihr streng, dass sie das lassen soll und trage sie nach oben. Dort soll sie dann erstmal bleiben.

Ich könnte soooo viele Dinge aufschreiben...ich weiss nicht mehr wie ich auf diese aggressive Art reagieren soll. Ruhig kann ich nicht mehr bleiben. Ich schimpfe dann auch los wenn sie mich haut oder beschimpft.
Sie sagt dann auch einfach...sei ruhig jetzt, oder es reicht jetzt...also als ob sie die Mutter wäre...auch wenn ich ihr x Mal sage, sie soll nicht so mit uns reden, lässt sie es nicht.

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17. Juli um 18:18

Keine Konsequenzen für ihr Verhalten?

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17. Juli um 19:33
In Antwort auf immernochich

Keine Konsequenzen für ihr Verhalten?

Doch, kommt auf die Situation drauf an...
Eigentlich sollten die Konsequenzen ja mit der Situation zusammenhängen...Spielzeug zum Beispiel wegnehmen, wenn sie es nicht mal der Schwester überlässt.

Wir sind aber auch bei TV verbot, oder NNaschi Verbot.

Heute hat sie uns zum Beispiel mit Sand auf dem Spielplatz beworfen. Habe ihr gesagt, wenn sie noch einmal so ein Mist macht, gehen wir nach Hause...ja und wieder Sch... gemacht. Also nach Hause mit mega Geschrei.

Also klar gibt es Konsequenzen 

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17. Juli um 21:16

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

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17. Juli um 21:33
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

Sorry, ich will dir nicht zu Nahe treten, aber deine Antwort ist wirklich sehr, sehr weit hergeholt. 
du weißt überhaupt nicht, wie viel Liebe meine Tochter bekommt. Das war ein Beispiel mit der Flasche...ihr ist die Flasche völlig egal. Sie will es aus Trotz nicht hergeben. Sie nimmt sich auch das Spielzeug von ihrer Schwester und will es nicht hergeben. Also bitte....
hast du noch nie zu deinem Kind gesagt, wenn es losschreit, dass es jetzt bitte ruhig sein soll? Hat das nicht Jeder hier..ne, sorry...
kannst dich bitte woanders wichtig machen...braucht hier keiner 

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17. Juli um 21:40
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

Und nein, ich habe mit der Großen gespielt und die Oma mit der Kleinen.
Und bei dir gibt es also keine Konsequenzen? Keine Schaufel wegnehmen, wenn damit gehauen wird? Nicht aus dem Zimmer schicken, wenn sie ständig ihre Schwester ärgert?
Und Liebe und Aufmerksamkeit bekommt sie genug...daran liegt es nicht 

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17. Juli um 22:12
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

Ach und sie muss ihr Spielzeug nicht abgeben. Habe mich da vielleicht falsch ausgedrückt. Aber ich kann doch zu meinem Kind sagen, dass sie dann bitte auch ihr Spielzeug teilen sollte, wenn sie sich auch am Spielzeug von der Kleinen bedient und es auch mit ihr Zimmer nimmt. 

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18. Juli um 0:01
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

Das hast du ganz toll geschrieben 😍

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18. Juli um 8:44

5jährige wissen sehr gut, beim wem sie es machen können und beim wem nicht. Wenn sie also nur bei dir extrem frech ist und bei den anderen nicht...............dann liegt es leider und ausschließlich an dir und deiner Erziehung. 

Meine Frau z. B. ist in der Erziehung deutlich konsequenter als ich. Wenn unser 6jähriger also was möchte, weiß er sehr genau, dass meine Frau in diesem Fall vermutlich nein sagen wird und er bei mir eine 50:50 Chance hat, das gewünschte zu erreichen. Also..........kommt er zu mir.

Er weiß auch, dass ich für jede Blödelei zu haben bin, es aber absolut nicht mag, wenn er frech ist. Und oh Wunder..........in meiner Gegenwart ist er - Ausnahmen bestätigen die Regel - nicht frech. 

Alles natürlich leicht gesagt...........aber Kinder sind viel, viel schlauer und "durchtriebener" als man glaubt. 

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18. Juli um 13:52
In Antwort auf kati838

Sorry, ich will dir nicht zu Nahe treten, aber deine Antwort ist wirklich sehr, sehr weit hergeholt. 
du weißt überhaupt nicht, wie viel Liebe meine Tochter bekommt. Das war ein Beispiel mit der Flasche...ihr ist die Flasche völlig egal. Sie will es aus Trotz nicht hergeben. Sie nimmt sich auch das Spielzeug von ihrer Schwester und will es nicht hergeben. Also bitte....
hast du noch nie zu deinem Kind gesagt, wenn es losschreit, dass es jetzt bitte ruhig sein soll? Hat das nicht Jeder hier..ne, sorry...
kannst dich bitte woanders wichtig machen...braucht hier keiner 

gib nix drauf!

manche mütter glauben dass so ein verhalten bei einem kind immer ausnahmslos das verschuldgen der eltern ist (zu wenig liebe bla bla)

kommt auch vor ....   aber manche kinder sind einfach so!!!

 

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18. Juli um 13:54
In Antwort auf elterngruppe

5jährige wissen sehr gut, beim wem sie es machen können und beim wem nicht. Wenn sie also nur bei dir extrem frech ist und bei den anderen nicht...............dann liegt es leider und ausschließlich an dir und deiner Erziehung. 

Meine Frau z. B. ist in der Erziehung deutlich konsequenter als ich. Wenn unser 6jähriger also was möchte, weiß er sehr genau, dass meine Frau in diesem Fall vermutlich nein sagen wird und er bei mir eine 50:50 Chance hat, das gewünschte zu erreichen. Also..........kommt er zu mir.

Er weiß auch, dass ich für jede Blödelei zu haben bin, es aber absolut nicht mag, wenn er frech ist. Und oh Wunder..........in meiner Gegenwart ist er - Ausnahmen bestätigen die Regel - nicht frech. 

Alles natürlich leicht gesagt...........aber Kinder sind viel, viel schlauer und "durchtriebener" als man glaubt. 

konsequent sein und sich nicht auf der nase rumtanzen lassen!

und beim papa verhält sie sich echt genauso?

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18. Juli um 19:40
In Antwort auf elterngruppe

5jährige wissen sehr gut, beim wem sie es machen können und beim wem nicht. Wenn sie also nur bei dir extrem frech ist und bei den anderen nicht...............dann liegt es leider und ausschließlich an dir und deiner Erziehung. 

Meine Frau z. B. ist in der Erziehung deutlich konsequenter als ich. Wenn unser 6jähriger also was möchte, weiß er sehr genau, dass meine Frau in diesem Fall vermutlich nein sagen wird und er bei mir eine 50:50 Chance hat, das gewünschte zu erreichen. Also..........kommt er zu mir.

Er weiß auch, dass ich für jede Blödelei zu haben bin, es aber absolut nicht mag, wenn er frech ist. Und oh Wunder..........in meiner Gegenwart ist er - Ausnahmen bestätigen die Regel - nicht frech. 

Alles natürlich leicht gesagt...........aber Kinder sind viel, viel schlauer und "durchtriebener" als man glaubt. 

Wenn es generell an der Erziehung liegen würde, dann wäre sie bei anderen Leuten auch so. Sie weiss sich durchaus zu benehmen. 

Naja, wirkliche Hilfe scheint man hier nicht zu bekommen...
ich höre hier nur, dass man selbst Schuld sein soll.

Frage mich, wie man bei einem Beispiel so urteilen kann 

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18. Juli um 20:12
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

So einen Blödsinn hab ich selten gelesen. Du tust ja grad so, als ob ihre Tochter ne kleine Erwachsene wäre 

Sie ist immer noch ein Kind. Und ein Kind muss lernen, Frust auch mal auszuhalten. Das Leben ist keine Ponyhof.

Und mit 5 kann man Rücksicht erwarten. Das geht auch in die andere Richtung. Wenn sie sich wie die Axt im Walde aufführt, sind eben Annehmlichkeiten gestrichen. Nur weil sie rotzfrech ist, soll die Familie zurück stecken, damit Madam keinen Frust erleiden muss? 

Liebe TE
es geht irgendwann vorbei. Ich würde bei deinem Stil bleiben. Irgendwann wirds ihr schon zu blöd 

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19. Juli um 5:53

Meine Freundin hat das gleiche Problem.  Sie hat jetzt täglich 1. Kind Mama Kuschelzeit eingeführt und es ist schon besser geworden. 

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19. Juli um 7:00
In Antwort auf nadu2.0

Meine Freundin hat das gleiche Problem.  Sie hat jetzt täglich 1. Kind Mama Kuschelzeit eingeführt und es ist schon besser geworden. 

Ich bringe meine Große Tochter JEDEN Abend ins Bett. Wir haben dort bestimmt 1,5 St nur für uns. Der Papa bringt die Kleine ins Bett.

Sie ist nur bis 14:00 Uhr in der Kita.

Wie gehen Dienstags nur zu zweit zum Tanzen...alle 14 Tage zu zweit zum Reiten..

 

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19. Juli um 7:55
In Antwort auf kati838

Ich bringe meine Große Tochter JEDEN Abend ins Bett. Wir haben dort bestimmt 1,5 St nur für uns. Der Papa bringt die Kleine ins Bett.

Sie ist nur bis 14:00 Uhr in der Kita.

Wie gehen Dienstags nur zu zweit zum Tanzen...alle 14 Tage zu zweit zum Reiten..

 

Dann ist das abgedeckt. Bei der Freundin war halt das 2. Kind zu sehr im Mittelpunkt.  

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19. Juli um 10:48
In Antwort auf kati838

Wenn es generell an der Erziehung liegen würde, dann wäre sie bei anderen Leuten auch so. Sie weiss sich durchaus zu benehmen. 

Naja, wirkliche Hilfe scheint man hier nicht zu bekommen...
ich höre hier nur, dass man selbst Schuld sein soll.

Frage mich, wie man bei einem Beispiel so urteilen kann 

nimm dir das doch nicht zu herzen!

du kannst nichts für ihr verhalten

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19. Juli um 10:49
In Antwort auf nadu2.0

Meine Freundin hat das gleiche Problem.  Sie hat jetzt täglich 1. Kind Mama Kuschelzeit eingeführt und es ist schon besser geworden. 

wie oft muss die TE eigentlich noch sagen dass die kleine genug zuneigung bekommt???

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19. Juli um 10:50
In Antwort auf immernochich

wie oft muss die TE eigentlich noch sagen dass die kleine genug zuneigung bekommt???

Ich sagte nur was bei der Freundin geholfen hat...  Und was ist dein Problem? 

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19. Juli um 15:46

das verhalten der kinder spiegelt nur die erziehung wieder! du solltest dir an deine eigene nase fassen und die schuld nicht bei deiner tochter suchen. sie ist noch ein kind!

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19. Juli um 19:21

Sag ich doch. Die anderen Familienmitglieder machen anscheinend einiges besser und deshalb ist sie bei denen auch nicht frech. 

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19. Juli um 22:04
In Antwort auf hasi2004

das verhalten der kinder spiegelt nur die erziehung wieder! du solltest dir an deine eigene nase fassen und die schuld nicht bei deiner tochter suchen. sie ist noch ein kind!

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...es geht hier nicht um Schuld. 

Das sind die Leute, die im "echten" Leben nichts zu melden haben und sich hier anonym austoben. Hau rein

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19. Juli um 22:05
In Antwort auf elterngruppe

Sag ich doch. Die anderen Familienmitglieder machen anscheinend einiges besser und deshalb ist sie bei denen auch nicht frech. 

Auch hier...lesen will gelernt sein...sie macht es nicht nur bei mir 

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20. Juli um 9:34
In Antwort auf kati838

Hallo, ich habe 2 Kinder. Meine fast 5 Jährige bringt mich wirklich zur Weißglut. Ich versuche es kurz zu fassen.
Sie hat null Respekt vor mir, Papa, Oma...also enge Familie. Bei anderen ist sie nicht so. Sie schreit wutentbrannt los, wenn ihr was nicht passt. Sie guckt total agressiv und ihr Tonfall ist es auch. Sie haut auch manchmal und fängt mit Schimpfwörtern an. Du Arsch, du bist Scheiße...

Beispiel von heute. Ich will meiner jüngeren Tochter, 17 Monate eine Trinkflasche geben. Diese gehörte mal meiner Großen. Die Große reisst mir die Flasche aus der Hand und will sie mir nicht geben. Ich erkläre ihr, dass sie die Flasche längst nicht mehr benötigt und diese seit Monaten im Schrank steht. Sie möchte die bitte wieder geben. Nö, mache ich nicht. Alles klar, nehme ich ihr die Flasche weg. Sie haut mich und fängt sofort wieder an zu schreien.
SOBALD sie mich haut, sage ich ihr streng, dass sie das lassen soll und trage sie nach oben. Dort soll sie dann erstmal bleiben.

Ich könnte soooo viele Dinge aufschreiben...ich weiss nicht mehr wie ich auf diese aggressive Art reagieren soll. Ruhig kann ich nicht mehr bleiben. Ich schimpfe dann auch los wenn sie mich haut oder beschimpft.
Sie sagt dann auch einfach...sei ruhig jetzt, oder es reicht jetzt...also als ob sie die Mutter wäre...auch wenn ich ihr x Mal sage, sie soll nicht so mit uns reden, lässt sie es nicht.

Nun, wegen der Flasche. So etwas versuche ich bei meinen Kindern ernst zu nehmen.
Für dein Kind ist es eben ungerecht, wenn du seine Flasche der Schwester gibst.
Ich persönlich vermeide so etwas, weil es den Konkurrenzkampf unter Geschwistern, der nun naturgegeben ist, unnötig anheizt.
Überlege dir, was solche Situationen sind, wo du eventuell umdenken kannst und sollst.
Oder umgekehrt: Wie würde es dir gefallen, wenn deine Tochter über deine Sachen verfügen würde? Und das erziehst du gerade an, wenn du ihr Eigentum nicht ernst nimmst.


Ansonsten: Dein Kind ist völlig normal. Natürlich verhält es sich bei nahestehenden Personen anders, als bei nicht so nahestehenden.
Dass es sich "benehmen" kann, ist ein gutes Zeichen.
Jetzt Geduld und an dem Verhalten arbeiten. Es nervt, aber so geht es allen Eltern.

Dass sie dich imitiert nervt, aber ist auch normal. Sie lernt ihre Strategien nun mal von dir. Ja, Kinder sind Spiegel. Und uns gefällt nicht immer, was wir da sehen.
Aber ja, meinem Sohn sage ich auch zwischendurch: "Ich bin die Mama und ich entscheide. Du kannst mal entscheiden, wenn du selber Kinder hast." Oder ähnliches.

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20. Juli um 9:41
In Antwort auf kreuzunge

Nun, wegen der Flasche. So etwas versuche ich bei meinen Kindern ernst zu nehmen.
Für dein Kind ist es eben ungerecht, wenn du seine Flasche der Schwester gibst.
Ich persönlich vermeide so etwas, weil es den Konkurrenzkampf unter Geschwistern, der nun naturgegeben ist, unnötig anheizt.
Überlege dir, was solche Situationen sind, wo du eventuell umdenken kannst und sollst.
Oder umgekehrt: Wie würde es dir gefallen, wenn deine Tochter über deine Sachen verfügen würde? Und das erziehst du gerade an, wenn du ihr Eigentum nicht ernst nimmst.


Ansonsten: Dein Kind ist völlig normal. Natürlich verhält es sich bei nahestehenden Personen anders, als bei nicht so nahestehenden.
Dass es sich "benehmen" kann, ist ein gutes Zeichen.
Jetzt Geduld und an dem Verhalten arbeiten. Es nervt, aber so geht es allen Eltern.

Dass sie dich imitiert nervt, aber ist auch normal. Sie lernt ihre Strategien nun mal von dir. Ja, Kinder sind Spiegel. Und uns gefällt nicht immer, was wir da sehen.
Aber ja, meinem Sohn sage ich auch zwischendurch: "Ich bin die Mama und ich entscheide. Du kannst mal entscheiden, wenn du selber Kinder hast." Oder ähnliches.

P.S.: Mein Großer ist Ende 5 und wir haben auch Auf und Ab.


Manchmal trotzt er wieder wie zu seinen besten Zeiten. Man braucht echt gute Nerven.

Er liebt übrigens auch Schimpfworte. Da ich damit viel Erfahrung habe: Ignorieren! So schwer es fällt. Diese Worte sind umso verlockender je mehr Reaktion kommt.

2 Wochen wirklich ignorieren und das Thema ist gegessen. Mehrfach probiert.
Ich weiß noch, wie die - selbst kinderlose - Erzieherin das mal extra zum Thema machte im Kiga. Ich meinte dann: Bitte einfach nichts mehr sagen.
Nach 2 Wochen Spuk wieder vorbei.

So sagen es mir rundum auch alle Eltern.
Und ja, ich weiß, wie hart es ist, wenn jedes zweite Wort &§%§ ist, dass man nichts sagt. Aber wirklich das funktioniert. Versprochen.

Ich erkläre nur bei neuen Worten, dass die nicht schön sind, frage was das überhaupt heißt (meiner weiß das meistens nicht - ziemlich witzig) ober ähnliches. Einmal(!) und dann Ohren auf Durchzug.

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20. Juli um 13:37
In Antwort auf kreuzunge

P.S.: Mein Großer ist Ende 5 und wir haben auch Auf und Ab.


Manchmal trotzt er wieder wie zu seinen besten Zeiten. Man braucht echt gute Nerven.

Er liebt übrigens auch Schimpfworte. Da ich damit viel Erfahrung habe: Ignorieren! So schwer es fällt. Diese Worte sind umso verlockender je mehr Reaktion kommt.

2 Wochen wirklich ignorieren und das Thema ist gegessen. Mehrfach probiert.
Ich weiß noch, wie die - selbst kinderlose - Erzieherin das mal extra zum Thema machte im Kiga. Ich meinte dann: Bitte einfach nichts mehr sagen.
Nach 2 Wochen Spuk wieder vorbei.

So sagen es mir rundum auch alle Eltern.
Und ja, ich weiß, wie hart es ist, wenn jedes zweite Wort &§%§ ist, dass man nichts sagt. Aber wirklich das funktioniert. Versprochen.

Ich erkläre nur bei neuen Worten, dass die nicht schön sind, frage was das überhaupt heißt (meiner weiß das meistens nicht - ziemlich witzig) ober ähnliches. Einmal(!) und dann Ohren auf Durchzug.

Danke, für die erste normale Antwort
Eigentlich eskaliert es immer dann, wenn sie nicht aufhört die Kleine zu ärgern. Spielzeug wegnehmen ( weil sie es kann), hat die Kleine was, muss die Große das plötzlich auch haben, es wird so lange gedrückt, bis die Kleine weint, auf die Kleine raufrollen, beim Krabbeln stören, Beine in den Weg stellen usw.
ich sage ihr ein Mal im ruhigen Ton, dass sie es bitte lassen soll, weil die Kleine es nicht mag, gleich weint etc.

dann macht sie trotzdem weiter...dann sage ich es strenger und lauter...

Wenn ich Glück habe, klappt es da..meistens macht sie weiter.

Bis ich sie dann am Arm festhalte, sie woanders einsetzte und dann schimpfen muss  weil sie gar nicht reagiert.

Erst dann kommt mal du bis blöd( finde ich jetzt nicht so schlimm) 
scheiße

Dann soll ich nichts dazu sagen?
Mmmhhh...

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20. Juli um 13:38

Hinsetze und nicht einsetze 

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20. Juli um 14:56
In Antwort auf kati838

Danke, für die erste normale Antwort
Eigentlich eskaliert es immer dann, wenn sie nicht aufhört die Kleine zu ärgern. Spielzeug wegnehmen ( weil sie es kann), hat die Kleine was, muss die Große das plötzlich auch haben, es wird so lange gedrückt, bis die Kleine weint, auf die Kleine raufrollen, beim Krabbeln stören, Beine in den Weg stellen usw.
ich sage ihr ein Mal im ruhigen Ton, dass sie es bitte lassen soll, weil die Kleine es nicht mag, gleich weint etc.

dann macht sie trotzdem weiter...dann sage ich es strenger und lauter...

Wenn ich Glück habe, klappt es da..meistens macht sie weiter.

Bis ich sie dann am Arm festhalte, sie woanders einsetzte und dann schimpfen muss  weil sie gar nicht reagiert.

Erst dann kommt mal du bis blöd( finde ich jetzt nicht so schlimm) 
scheiße

Dann soll ich nichts dazu sagen?
Mmmhhh...

Nein, nichts mehr sagen. Sobald sie die Kleine ärgert, sofort am Arm packen und raus mit ihr. Oder was du da halt machst. Ohne Vorwarnung das Angenehme beenden. 


Das wird ihr schnell zu blöd, wenn sie keine Bühne mehr kriegt

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20. Juli um 15:12
In Antwort auf kati838

Danke, für die erste normale Antwort
Eigentlich eskaliert es immer dann, wenn sie nicht aufhört die Kleine zu ärgern. Spielzeug wegnehmen ( weil sie es kann), hat die Kleine was, muss die Große das plötzlich auch haben, es wird so lange gedrückt, bis die Kleine weint, auf die Kleine raufrollen, beim Krabbeln stören, Beine in den Weg stellen usw.
ich sage ihr ein Mal im ruhigen Ton, dass sie es bitte lassen soll, weil die Kleine es nicht mag, gleich weint etc.

dann macht sie trotzdem weiter...dann sage ich es strenger und lauter...

Wenn ich Glück habe, klappt es da..meistens macht sie weiter.

Bis ich sie dann am Arm festhalte, sie woanders einsetzte und dann schimpfen muss  weil sie gar nicht reagiert.

Erst dann kommt mal du bis blöd( finde ich jetzt nicht so schlimm) 
scheiße

Dann soll ich nichts dazu sagen?
Mmmhhh...

Ach, "Du Blöder" sagt inzwischen hier auch schon der Kleine bei uns.

Standard. Damit leben ich und mein Mann.


Mache dir nicht so einen Kopf. Dein Kind ist schon ganz "normal" und auch nicht "schlecht erzogen".

Wäre alles so einfach, müsste man sein Kind nicht bis zur Volljährigkeit begleiten.

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20. Juli um 15:13
In Antwort auf kati838

Danke, für die erste normale Antwort
Eigentlich eskaliert es immer dann, wenn sie nicht aufhört die Kleine zu ärgern. Spielzeug wegnehmen ( weil sie es kann), hat die Kleine was, muss die Große das plötzlich auch haben, es wird so lange gedrückt, bis die Kleine weint, auf die Kleine raufrollen, beim Krabbeln stören, Beine in den Weg stellen usw.
ich sage ihr ein Mal im ruhigen Ton, dass sie es bitte lassen soll, weil die Kleine es nicht mag, gleich weint etc.

dann macht sie trotzdem weiter...dann sage ich es strenger und lauter...

Wenn ich Glück habe, klappt es da..meistens macht sie weiter.

Bis ich sie dann am Arm festhalte, sie woanders einsetzte und dann schimpfen muss  weil sie gar nicht reagiert.

Erst dann kommt mal du bis blöd( finde ich jetzt nicht so schlimm) 
scheiße

Dann soll ich nichts dazu sagen?
Mmmhhh...

Wegen dem "nichts sagen" das hast du falsch verstanden. Du sollst nur die Fäkalsprache nicht groß kommentieren. Natürlich heißt das nicht, dass du nichts sagen sollst!

Aber nicht dauernd: XY sagt man nicht... lass diese Ausdrücke und so etwas.

Die Fäkalausdrücke einfach nicht kommentieren.

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20. Juli um 16:42
In Antwort auf elterngruppe

Sag ich doch. Die anderen Familienmitglieder machen anscheinend einiges besser und deshalb ist sie bei denen auch nicht frech. 

Ach Schätzchen  lesen solltest du können ....dann erst Antworten geben, okay?? 

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20. Juli um 16:43
In Antwort auf thermofix

Nein, nichts mehr sagen. Sobald sie die Kleine ärgert, sofort am Arm packen und raus mit ihr. Oder was du da halt machst. Ohne Vorwarnung das Angenehme beenden. 


Das wird ihr schnell zu blöd, wenn sie keine Bühne mehr kriegt

ja gar nicht so lange reden sondern schneller handeln

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23. Juli um 10:43

Ich habe meinen Beitrag nochmal gelesen und kam zu dem Ergebnis, dass er aggressiver klingt, als er gemeint war. In Wirklichkeit war er nett gemeint.
Vielleicht kannst du ihn nochmal als gut gemeinten Ratschlag durchlesen (ich habe grob nichts anderes geschrieben als kreuzunge) und dir gar das Buch zu Herzen nehmen.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass du leider gar nicht deinem Kind, sondern dir selbst helfen willst.
Da ist es schon leichter sich an die Beträge zu halten, die dir zusprechen, auch wenn sie von kinderlosen kommen.

@termofix:
Ich erwarte einem Kind gegenüber den selben Respekt, den man auch Erwachsenen gegenüber an den Tag legt. Das haben sie nicht verdient? Weil sie Kinder sind?
Aber sie sollen sich wie Erwachsene verhalten, obwohl sie Kinder sind.
Im Gegensatz dazu erwarte ich von einem Kind nicht das Verhalten eines Erwachsenen.
Ich geb das zurück: Du tust so, als ob Kinder kleine Erwachsene wären.

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23. Juli um 10:49
In Antwort auf thermofix

So einen Blödsinn hab ich selten gelesen. Du tust ja grad so, als ob ihre Tochter ne kleine Erwachsene wäre 

Sie ist immer noch ein Kind. Und ein Kind muss lernen, Frust auch mal auszuhalten. Das Leben ist keine Ponyhof.

Und mit 5 kann man Rücksicht erwarten. Das geht auch in die andere Richtung. Wenn sie sich wie die Axt im Walde aufführt, sind eben Annehmlichkeiten gestrichen. Nur weil sie rotzfrech ist, soll die Familie zurück stecken, damit Madam keinen Frust erleiden muss? 

Liebe TE
es geht irgendwann vorbei. Ich würde bei deinem Stil bleiben. Irgendwann wirds ihr schon zu blöd 

Und wann hält Mutti Frust aus? Und wie? Indem sie das Kind am Arm packt und ins Zimemr zerrt. Lass das mal das furstaushaltende Kind machen.

Und wann nimmt Mutti Rücksicht? Schau dir doch das Verhalten mancher Eltern mal an und frag dich dann, ob sie sich rücksichtsvoll aufführen. Dem galt auch mein Beispiel: Stell dir mal vor, alles was Eltern so mit Kindern tun, würde der Mann mit seiner Frau machen. Und dann sprich nochmal von Rücksicht, und Frustrationstoleranz.

Eltenr leben ihren Kinder zu gerne vor, dass man respektlos mit anderen spricht, dass man übergriffig seine körperliche Überlegenheit und seine Macht ausnutzt. Dass man andere Menschen bestraft, nur weil man es kann. Dass man "Annehmlichkeiten" streicht, weil das Gegenüber einem nicht willfährig ist.

Stell dir doch vor wie dein Mann dir deinen Ausflug mit deiner Freundin streicht, nur wiel du auf seine unfreundliche Aufforderung ihm sofort sein Lieblingsessen zu kochen nicht reagiert hast und dir gedacht hast "Blas mich doch im Schuh!"
Nur wiel er es kann. Nur weil er dich am Arm packen und in ein seperates Zimmer zerren und dich dort einschließen kann.

Du darfst aber gerne nochmal drüber nachdenken, ob man davon sprechen kann, dass die Familie zurückstecken muss, weil man zwei neue Flaschen kauft.
Ich glaube ja, in einer solch armen Familie haben die Kinder schon alleine deswegen teilen gelernt, weil dort für niemanden genug abfällt.

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23. Juli um 11:57
In Antwort auf kati838

Hallo, ich habe 2 Kinder. Meine fast 5 Jährige bringt mich wirklich zur Weißglut. Ich versuche es kurz zu fassen.
Sie hat null Respekt vor mir, Papa, Oma...also enge Familie. Bei anderen ist sie nicht so. Sie schreit wutentbrannt los, wenn ihr was nicht passt. Sie guckt total agressiv und ihr Tonfall ist es auch. Sie haut auch manchmal und fängt mit Schimpfwörtern an. Du Arsch, du bist Scheiße...

Beispiel von heute. Ich will meiner jüngeren Tochter, 17 Monate eine Trinkflasche geben. Diese gehörte mal meiner Großen. Die Große reisst mir die Flasche aus der Hand und will sie mir nicht geben. Ich erkläre ihr, dass sie die Flasche längst nicht mehr benötigt und diese seit Monaten im Schrank steht. Sie möchte die bitte wieder geben. Nö, mache ich nicht. Alles klar, nehme ich ihr die Flasche weg. Sie haut mich und fängt sofort wieder an zu schreien.
SOBALD sie mich haut, sage ich ihr streng, dass sie das lassen soll und trage sie nach oben. Dort soll sie dann erstmal bleiben.

Ich könnte soooo viele Dinge aufschreiben...ich weiss nicht mehr wie ich auf diese aggressive Art reagieren soll. Ruhig kann ich nicht mehr bleiben. Ich schimpfe dann auch los wenn sie mich haut oder beschimpft.
Sie sagt dann auch einfach...sei ruhig jetzt, oder es reicht jetzt...also als ob sie die Mutter wäre...auch wenn ich ihr x Mal sage, sie soll nicht so mit uns reden, lässt sie es nicht.

Schwer zu sagen, aber grundsätzlich solltest du deine eigenen Gefühle, auch die Wut, nicht zu verstecken versuchen. Ich sehe oft Eltern, die dann betont ruhig auf das ausrastende Kind einreden, während es ganz offensichtlich in ihnen brodelt. 
Man kann von einem Kind nicht die Kontrolle eines Erwachsenen erwarten. Man muss andererseits ehrlich zu sich selbst sein, ob man trotzdem innerlich solche Erwartungen hat. Diese Widersprüche in einem selbst gibt es, und Kinder haben Antennen für Unstimmigkeiten. Dann testen sie das solange, bis sie das aufgebrochen haben. 

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23. Juli um 12:39
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich glaube, deine Tochter fühlt sich sehr, sehr ungeliebt.

Denk doch mal darüber nach, wie du dich in ihrer Situation fühlen würdest.
Stell dir vor, die Vielehe wäre erlaubt und dein Mann hätte sich jetzt eine neue Frau zugelegt (Und ganz Patriachat, bist du von ihm Abhängig und eri st der Entscheidungsträger). EIne wirklich reizende, die von allen angehimmelt wird, während man dich fragt: Ist die neue Frau nicht wunderbar?

Zum einen: klar spricht sie mit dir, wie eine Mutter. Wo hat sie denn das sprechen gelernt? Wo hat sie gelernt, mit anderen zu sprechen, wenn man mit demjenigen und seinem VErhalten unzufrieden ist? Das hat sie doch von dir gelernt. Hör mal Kindern zu: Die sprechen alle, wie ihre Eltern. Deine Tochter wird erst dann mti dir respektvoll sprechen, wenn du mit ihr respektvoll sprichst.
Wenn wir uns über die Wortwahl unserer Kinder ärgern, dann sollten wir wirklich in uns gehen, ob wir unsere Nachkommen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.
Aus Generationen langer Tradition ist das leider in wenigen Fällen so.

Auch dein Verhalten deiner Großen gegenüber finde ich schlimm für sie und kann ihren Frust verstehen. Sie ist gerade mal 5 Jahre alt und du erwartest ein Verhalten, das eine eifersüchtige erwachsene Frau auch nicht an den Tag legen würde.
Die Flasche, ihr Spielzeug: Das ist IHRES. Das kannst du nicht einfach wegnehmen und dem nächsten geben.
Stell dir auch das vor: Die neue Frau deines Mannes trägt plötzlich eine deiner Handtaschen oder Schuhe. Als du dich darüber aufregst und es ihr verbieten willst sagt dein Mann bloß: Was willst du eigentlich? DIe brauchst du doch jetzt nicht mehr und die lag(en) sowieso die letzten Monate im Schrank! Die bekommt jetzt die Moni! Und du gehst jetzt auf dein Zimmer und darfst heute Abend nicht mit ins Kino!
Genauso das Spielzeug: Moni will dien Auto auch benutzen! Du gibst es ihr jetzt sofort oder fährst sie dahin, wo sie hinwill, oder ich nehme dir das Auto weg!!

Es ist total demütigend, so behandelt zu werden. Und es ist hochgradig frustrierend. Ich bin sicher du hättest oft Lust, deinen Mann und seine - so offensichtlich bevorzugte - neue zu schlagen und zu beschimpfen. Und vermutlich hättest du auch Lust sie mit etwas zu bewerfen, wenn er sie mit ins Schlafzimmer nimmt und dich sitzen lässt (ich nehme mal an du hast mit deinem kleinen Kind im Sandkasten gespielt und dein Großes sollte sich alleine beschäftigen oder lief nur so am Rande mit).

Versetz dich einfach mal in dein Kind, anstatt seine schlechte Position noch weiter zu verschlechtern. Du bringst euch in einen Teufelkreis. Dein Kind kann nicht anders reagieren, als es tut, wiel es menschlich ist, so auf Frust zu reagieren. Und es ist positiv: Die Alternative wäre Resignation. Das wäre zwar für dich sehr angenehm, aber für ihr Seelchen gar nicht gut.

Gibt ihr, was sie braucht: Liebe, (ungeteilte) Aufmerksamkeit. Nötige und zwinge sie nicht, ihre Sachen zu teilen, nur weil sonst das kleine Kind schreit. Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr vermittelbarer Wert: Dass Eigentum nunmal gewahrt sein sollte und dass es die Entscheidung des Besitzers ist, ob dieser sein Eigentum teilt, leiht, verschenkt.

Ein erster Schritt wäre zu deiner Großen zu gehen und zu sagen: Schatz, es tut mir leid. Ich habe nun verstanden, dass du es ungerecht findest, wenn ihr dir deine Flasche einfach wegnehme, und sie dem kleinen geben. Es ist deine. Ich werde ihm seine eigene geben. Möchtest du auch eine Flasche Milch? Möchtest du sie in meinem Arm trinken?

Für ein großes Geschwisterchen ist es meist einfach wichtig, in seinem Frust ernstgenommen zu werden. Kleine Geschwister sind eben nicht (nur) toll. Meist ist es mit ihnen sehr anstrengend und du musst ind er Hinsicht schon ein sehr besonderes Kind haben, wenn es den "Eindringling" durchgehend oder zumindest überwiegend liebevoll aufnimmt.
Im Gegenteil muss ein großes EGschwisterchen ausdrücken dürfen: Die Schwester/der Bruder nervt mich! Ständig schreit er/sie! Ich kann nicht in Ruhe spielen! Alles fasst er/sie an! Alles macht er/sie kaputt! Mama und Papa haben nicht mehr so viel Zeit und ständig soll ich Rücksicht nehmen. usw.
Dieses Kind war nicht Entscheidung deiner Tochter. Es war deine. Trag die Verantwortung. Kauf ein paar neue Flaschen und lenk das kleine ab, wenn es die Sachen deines Großen nimmt.
Das Leben mit 2 Kindern ist eben anstrengend. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würden einfach "friedlich spielen".

Ein wunderbares Buch, das ich gut empfehlen kann: "Hilfe, meine Kinder streiten!" von Faber und Mazlish.

 

Ganz schlimmer Beitrag.

Also natürlich haben die erstgeborenen es erst sehr schön, ungeteilte Aufmerksamkeit und und und. Aber dann müssen sie eben lernen zu teile, Rücksicht zu nehmen, Respekt zu haben, vorsichtig zu sein. Das lernen die Kinder durch das zweite Geschwisterkind. Das ist so wertvoll, denn genau das braucht man im Leben. Das Leben ist kein Ponyhof und wenn ich einfach alles doppelt kaufe weil mein Kind 1 nicht abgeben will bzw. mein Kind 2 der Meinung ist sich alles zu nehmen, gehe ich den bequemen Weg. Aber man muss lernen zu teilen, sich aber auch mal behaupten und und und.

So wie du es handhabst, werden aus den Kindern kleine Egoisten, die es nicht gewohnt sind, mal zu teilen oder auch mal sich zubehaupten, denn sie kennen das ja gar nicht. Sie bekommen alles recht gemacht und sobald sie sich daneben benehmen, werden sie noch belohnt.

Für mich ist das ein falscher Ansatz. Ich vermute ja auch, dass die älteste neidisch / eifersüchtig (oder einfach eine trotzige Phase hat) ist, aber ich finde ihr nun alles recht zu machen und zu sagen "lenk den kleinen ab, wenn er mal wieder an die Sachen der Großen will" ist leicht gesagt und auch gemacht. Ist ein bequemer Weg, aber ich muss doch meinen Kindern die Möglichkeit geben, selbst zu lernen Nein zu sagen oder "teile doch bitte mit mir". Man kann das doch gerne begleiten und sollte beide unterstützen. Aber deine Art ist für mich nicht realitätsnah und es sind meistens die Kinder die unter dieser Art leiden, weil sie dann in eine Welt kommen, wo auf einmal jemand ist, der nicht alles abgibt oder auch mal anderer Meinung ist.

Es ist für mich befremdlich so zu handeln und finde wenn man sich für Kinder entscheidet, sollte man nicht zu bequem sein um auch mal Konfrontationen und Erziehung durchzuführen. Liebevoll, mit Resprekt geprägt, aber klare Rollenverteilung.

 

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23. Juli um 12:40
In Antwort auf kati838

Ich bringe meine Große Tochter JEDEN Abend ins Bett. Wir haben dort bestimmt 1,5 St nur für uns. Der Papa bringt die Kleine ins Bett.

Sie ist nur bis 14:00 Uhr in der Kita.

Wie gehen Dienstags nur zu zweit zum Tanzen...alle 14 Tage zu zweit zum Reiten..

 

Du machst das genau richtig. Ich finde es toll, dass du dir so viel extra Zeit nimmst für die Große.

War sie denn schon immer so vom Tyo her? Seit wann geht das denn so? Ist es vielleicht nur eine Phase?

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23. Juli um 12:43
In Antwort auf kati838

Danke, für die erste normale Antwort
Eigentlich eskaliert es immer dann, wenn sie nicht aufhört die Kleine zu ärgern. Spielzeug wegnehmen ( weil sie es kann), hat die Kleine was, muss die Große das plötzlich auch haben, es wird so lange gedrückt, bis die Kleine weint, auf die Kleine raufrollen, beim Krabbeln stören, Beine in den Weg stellen usw.
ich sage ihr ein Mal im ruhigen Ton, dass sie es bitte lassen soll, weil die Kleine es nicht mag, gleich weint etc.

dann macht sie trotzdem weiter...dann sage ich es strenger und lauter...

Wenn ich Glück habe, klappt es da..meistens macht sie weiter.

Bis ich sie dann am Arm festhalte, sie woanders einsetzte und dann schimpfen muss  weil sie gar nicht reagiert.

Erst dann kommt mal du bis blöd( finde ich jetzt nicht so schlimm) 
scheiße

Dann soll ich nichts dazu sagen?
Mmmhhh...

Ich glaube das ist ein ganz normales Verhalten und ich finde du reagierst richtig.
Also ich habe das bei meiner Nichte selbst gesehen. Die war manchmal echt unausstehlich zu ihrer Mama. Das hat sich mit der Zeit aber gelegt.

Ich glaube das dauert einfach und ich finde es absolut richtig, dass du ihr sagst, dass es so nicht geht und wenn sie zu frech ist, die Konsequenzen ziehst. Das muss sie lernen.

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23. Juli um 12:59
In Antwort auf kati838

Hallo, ich habe 2 Kinder. Meine fast 5 Jährige bringt mich wirklich zur Weißglut. Ich versuche es kurz zu fassen.
Sie hat null Respekt vor mir, Papa, Oma...also enge Familie. Bei anderen ist sie nicht so. Sie schreit wutentbrannt los, wenn ihr was nicht passt. Sie guckt total agressiv und ihr Tonfall ist es auch. Sie haut auch manchmal und fängt mit Schimpfwörtern an. Du Arsch, du bist Scheiße...

Beispiel von heute. Ich will meiner jüngeren Tochter, 17 Monate eine Trinkflasche geben. Diese gehörte mal meiner Großen. Die Große reisst mir die Flasche aus der Hand und will sie mir nicht geben. Ich erkläre ihr, dass sie die Flasche längst nicht mehr benötigt und diese seit Monaten im Schrank steht. Sie möchte die bitte wieder geben. Nö, mache ich nicht. Alles klar, nehme ich ihr die Flasche weg. Sie haut mich und fängt sofort wieder an zu schreien.
SOBALD sie mich haut, sage ich ihr streng, dass sie das lassen soll und trage sie nach oben. Dort soll sie dann erstmal bleiben.

Ich könnte soooo viele Dinge aufschreiben...ich weiss nicht mehr wie ich auf diese aggressive Art reagieren soll. Ruhig kann ich nicht mehr bleiben. Ich schimpfe dann auch los wenn sie mich haut oder beschimpft.
Sie sagt dann auch einfach...sei ruhig jetzt, oder es reicht jetzt...also als ob sie die Mutter wäre...auch wenn ich ihr x Mal sage, sie soll nicht so mit uns reden, lässt sie es nicht.

Ein bisschen kann ich dich verstehen, ich habe auch einen fast sechsjährigen Vulkan zuhause. Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass mein Kind sehr starke Gefühle hat, und dass diese Gefühle irgendwohin müssen. Meine große Tochter lässt ihren Gefühlen aber auch nur zuhause ihren Lauf, bei anderen reißt sie sich mehr zusammen. Wenn sie sich etwas ausgetobt hat, kann man auch wieder eher mit ihr reden. Beschimpfen und schlagen lasse ich mich nicht, dann gehe ich erst mal weg und erkläre dann ganz klar dass sie, meine Kinder, das umgekehrt ja auch nicht möchten. Und dass mir das weh tut und ich dann eben auch nicht mehr wirklich Lust habe, das Buch mit ihnen zu lesen/Eis essen zu gehen/auf den Spielplatz zu gehen...
Ansonsten kann ich auch nur sagen: durchhalten, irgendwann lernen die Kinder anders mit ihren Gefühlen umzugehen.

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23. Juli um 18:40
In Antwort auf juppiduh

Ein bisschen kann ich dich verstehen, ich habe auch einen fast sechsjährigen Vulkan zuhause. Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass mein Kind sehr starke Gefühle hat, und dass diese Gefühle irgendwohin müssen. Meine große Tochter lässt ihren Gefühlen aber auch nur zuhause ihren Lauf, bei anderen reißt sie sich mehr zusammen. Wenn sie sich etwas ausgetobt hat, kann man auch wieder eher mit ihr reden. Beschimpfen und schlagen lasse ich mich nicht, dann gehe ich erst mal weg und erkläre dann ganz klar dass sie, meine Kinder, das umgekehrt ja auch nicht möchten. Und dass mir das weh tut und ich dann eben auch nicht mehr wirklich Lust habe, das Buch mit ihnen zu lesen/Eis essen zu gehen/auf den Spielplatz zu gehen...
Ansonsten kann ich auch nur sagen: durchhalten, irgendwann lernen die Kinder anders mit ihren Gefühlen umzugehen.

Keine Konsequenzen? kein etwas härteres zurechtweisen für Beschimpfungen und Schläge? Und da wundert man sich dass sie es immer wieder machen

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23. Juli um 18:41
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Und wann hält Mutti Frust aus? Und wie? Indem sie das Kind am Arm packt und ins Zimemr zerrt. Lass das mal das furstaushaltende Kind machen.

Und wann nimmt Mutti Rücksicht? Schau dir doch das Verhalten mancher Eltern mal an und frag dich dann, ob sie sich rücksichtsvoll aufführen. Dem galt auch mein Beispiel: Stell dir mal vor, alles was Eltern so mit Kindern tun, würde der Mann mit seiner Frau machen. Und dann sprich nochmal von Rücksicht, und Frustrationstoleranz.

Eltenr leben ihren Kinder zu gerne vor, dass man respektlos mit anderen spricht, dass man übergriffig seine körperliche Überlegenheit und seine Macht ausnutzt. Dass man andere Menschen bestraft, nur weil man es kann. Dass man "Annehmlichkeiten" streicht, weil das Gegenüber einem nicht willfährig ist.

Stell dir doch vor wie dein Mann dir deinen Ausflug mit deiner Freundin streicht, nur wiel du auf seine unfreundliche Aufforderung ihm sofort sein Lieblingsessen zu kochen nicht reagiert hast und dir gedacht hast "Blas mich doch im Schuh!"
Nur wiel er es kann. Nur weil er dich am Arm packen und in ein seperates Zimmer zerren und dich dort einschließen kann.

Du darfst aber gerne nochmal drüber nachdenken, ob man davon sprechen kann, dass die Familie zurückstecken muss, weil man zwei neue Flaschen kauft.
Ich glaube ja, in einer solch armen Familie haben die Kinder schon alleine deswegen teilen gelernt, weil dort für niemanden genug abfällt.

also kurz gesagt:  den Kindern alles durchgehen lassen ohne Konsequenzen.  guter plan

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23. Juli um 19:24
In Antwort auf immernochich

also kurz gesagt:  den Kindern alles durchgehen lassen ohne Konsequenzen.  guter plan

Du weißt nicht mal, was Konsequenz heißt... bringst das extrem gerne als Schlagwort, aber was das ist, weißt du nicht mal ansatzweise.

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23. Juli um 19:31
In Antwort auf fraeulein1234

Ganz schlimmer Beitrag.

Also natürlich haben die erstgeborenen es erst sehr schön, ungeteilte Aufmerksamkeit und und und. Aber dann müssen sie eben lernen zu teile, Rücksicht zu nehmen, Respekt zu haben, vorsichtig zu sein. Das lernen die Kinder durch das zweite Geschwisterkind. Das ist so wertvoll, denn genau das braucht man im Leben. Das Leben ist kein Ponyhof und wenn ich einfach alles doppelt kaufe weil mein Kind 1 nicht abgeben will bzw. mein Kind 2 der Meinung ist sich alles zu nehmen, gehe ich den bequemen Weg. Aber man muss lernen zu teilen, sich aber auch mal behaupten und und und.

So wie du es handhabst, werden aus den Kindern kleine Egoisten, die es nicht gewohnt sind, mal zu teilen oder auch mal sich zubehaupten, denn sie kennen das ja gar nicht. Sie bekommen alles recht gemacht und sobald sie sich daneben benehmen, werden sie noch belohnt.

Für mich ist das ein falscher Ansatz. Ich vermute ja auch, dass die älteste neidisch / eifersüchtig (oder einfach eine trotzige Phase hat) ist, aber ich finde ihr nun alles recht zu machen und zu sagen "lenk den kleinen ab, wenn er mal wieder an die Sachen der Großen will" ist leicht gesagt und auch gemacht. Ist ein bequemer Weg, aber ich muss doch meinen Kindern die Möglichkeit geben, selbst zu lernen Nein zu sagen oder "teile doch bitte mit mir". Man kann das doch gerne begleiten und sollte beide unterstützen. Aber deine Art ist für mich nicht realitätsnah und es sind meistens die Kinder die unter dieser Art leiden, weil sie dann in eine Welt kommen, wo auf einmal jemand ist, der nicht alles abgibt oder auch mal anderer Meinung ist.

Es ist für mich befremdlich so zu handeln und finde wenn man sich für Kinder entscheidet, sollte man nicht zu bequem sein um auch mal Konfrontationen und Erziehung durchzuführen. Liebevoll, mit Resprekt geprägt, aber klare Rollenverteilung.

 

Ich denke, da muss auch jede Mutter ihren Weg finden.

Hier mache ich es so, wie ich es für richtig halte. Wird z.B. über ein Spielzeug gestritten, bekommt es derjenige, dem es gehört. Denn ich achte Eigentum und das lebe ich auch. Ich will auch nicht, dass meine Kinder meine Sachen immer nehmen.

Ich ermutige zum Teilen. Aber wenn ein Kind sein Spielzeug mal nicht hergeben mag, ist das auch ok. Es ist seins. Und die Regel ist ganz einfach und vor allem fair. Ich kenne Eltern, die nehmen beiden das Spielzeug dann weg. Das empfinde ich persönlich als extrem unfair für das Kind, dem das Spielzeug gehört.


Und ja zu den Anlässen bekommen sie hier manchmal das gleiche oder ähnliches. Wenn ich schon vermute, dass sie streiten werden um das eine Teil. Es gibt genug, wo die beiden dennoch streiten können deswegen. Alles gleich bekommen sie dennoch nicht. Aber einen gewissen Alltagspragmatismus habe ich dann doch.

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23. Juli um 20:18
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Und wann hält Mutti Frust aus? Und wie? Indem sie das Kind am Arm packt und ins Zimemr zerrt. Lass das mal das furstaushaltende Kind machen.

Und wann nimmt Mutti Rücksicht? Schau dir doch das Verhalten mancher Eltern mal an und frag dich dann, ob sie sich rücksichtsvoll aufführen. Dem galt auch mein Beispiel: Stell dir mal vor, alles was Eltern so mit Kindern tun, würde der Mann mit seiner Frau machen. Und dann sprich nochmal von Rücksicht, und Frustrationstoleranz.

Eltenr leben ihren Kinder zu gerne vor, dass man respektlos mit anderen spricht, dass man übergriffig seine körperliche Überlegenheit und seine Macht ausnutzt. Dass man andere Menschen bestraft, nur weil man es kann. Dass man "Annehmlichkeiten" streicht, weil das Gegenüber einem nicht willfährig ist.

Stell dir doch vor wie dein Mann dir deinen Ausflug mit deiner Freundin streicht, nur wiel du auf seine unfreundliche Aufforderung ihm sofort sein Lieblingsessen zu kochen nicht reagiert hast und dir gedacht hast "Blas mich doch im Schuh!"
Nur wiel er es kann. Nur weil er dich am Arm packen und in ein seperates Zimmer zerren und dich dort einschließen kann.

Du darfst aber gerne nochmal drüber nachdenken, ob man davon sprechen kann, dass die Familie zurückstecken muss, weil man zwei neue Flaschen kauft.
Ich glaube ja, in einer solch armen Familie haben die Kinder schon alleine deswegen teilen gelernt, weil dort für niemanden genug abfällt.

Wie du dein Kind erziehst....das würde mich mal interessieren. Keine Strafen, nicht aus dem Zimmer nehmen....sie dürfen wahrscheinlich alles..so kann man sich das Leben mit Kindern natürlich auch einfach machen 

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23. Juli um 20:20
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Und wann hält Mutti Frust aus? Und wie? Indem sie das Kind am Arm packt und ins Zimemr zerrt. Lass das mal das furstaushaltende Kind machen.

Und wann nimmt Mutti Rücksicht? Schau dir doch das Verhalten mancher Eltern mal an und frag dich dann, ob sie sich rücksichtsvoll aufführen. Dem galt auch mein Beispiel: Stell dir mal vor, alles was Eltern so mit Kindern tun, würde der Mann mit seiner Frau machen. Und dann sprich nochmal von Rücksicht, und Frustrationstoleranz.

Eltenr leben ihren Kinder zu gerne vor, dass man respektlos mit anderen spricht, dass man übergriffig seine körperliche Überlegenheit und seine Macht ausnutzt. Dass man andere Menschen bestraft, nur weil man es kann. Dass man "Annehmlichkeiten" streicht, weil das Gegenüber einem nicht willfährig ist.

Stell dir doch vor wie dein Mann dir deinen Ausflug mit deiner Freundin streicht, nur wiel du auf seine unfreundliche Aufforderung ihm sofort sein Lieblingsessen zu kochen nicht reagiert hast und dir gedacht hast "Blas mich doch im Schuh!"
Nur wiel er es kann. Nur weil er dich am Arm packen und in ein seperates Zimmer zerren und dich dort einschließen kann.

Du darfst aber gerne nochmal drüber nachdenken, ob man davon sprechen kann, dass die Familie zurückstecken muss, weil man zwei neue Flaschen kauft.
Ich glaube ja, in einer solch armen Familie haben die Kinder schon alleine deswegen teilen gelernt, weil dort für niemanden genug abfällt.

 ne du kapierst es nicht 

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23. Juli um 20:22
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Und wann hält Mutti Frust aus? Und wie? Indem sie das Kind am Arm packt und ins Zimemr zerrt. Lass das mal das furstaushaltende Kind machen.

Und wann nimmt Mutti Rücksicht? Schau dir doch das Verhalten mancher Eltern mal an und frag dich dann, ob sie sich rücksichtsvoll aufführen. Dem galt auch mein Beispiel: Stell dir mal vor, alles was Eltern so mit Kindern tun, würde der Mann mit seiner Frau machen. Und dann sprich nochmal von Rücksicht, und Frustrationstoleranz.

Eltenr leben ihren Kinder zu gerne vor, dass man respektlos mit anderen spricht, dass man übergriffig seine körperliche Überlegenheit und seine Macht ausnutzt. Dass man andere Menschen bestraft, nur weil man es kann. Dass man "Annehmlichkeiten" streicht, weil das Gegenüber einem nicht willfährig ist.

Stell dir doch vor wie dein Mann dir deinen Ausflug mit deiner Freundin streicht, nur wiel du auf seine unfreundliche Aufforderung ihm sofort sein Lieblingsessen zu kochen nicht reagiert hast und dir gedacht hast "Blas mich doch im Schuh!"
Nur wiel er es kann. Nur weil er dich am Arm packen und in ein seperates Zimmer zerren und dich dort einschließen kann.

Du darfst aber gerne nochmal drüber nachdenken, ob man davon sprechen kann, dass die Familie zurückstecken muss, weil man zwei neue Flaschen kauft.
Ich glaube ja, in einer solch armen Familie haben die Kinder schon alleine deswegen teilen gelernt, weil dort für niemanden genug abfällt.

Arme Familie? Was du hier wagst zu schreiben ist echt der Hammer...schreibe bitte gar nichts mehr. Es ist zu lächerlich 

Ich sage ja...Plattform für Leute, die sonst nichts zu melden haben 

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23. Juli um 20:38
In Antwort auf kati838

Arme Familie? Was du hier wagst zu schreiben ist echt der Hammer...schreibe bitte gar nichts mehr. Es ist zu lächerlich 

Ich sage ja...Plattform für Leute, die sonst nichts zu melden haben 

Häh?  Was geht mit dir? 

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23. Juli um 22:17
In Antwort auf immernochich

Keine Konsequenzen? kein etwas härteres zurechtweisen für Beschimpfungen und Schläge? Und da wundert man sich dass sie es immer wieder machen

Sie schlägt nicht nach mir, sondern wirft sich auf den Boden und strampelt und wedelt mit den Armen. Und beschimpfen tut sie mich auch nicht, sonden brüllt laut ihren Frust heraus. Je mehr man dann lautstärkemäßig mitmischt, desto schlimmer wird es. Also: deeskalieren

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24. Juli um 7:34
In Antwort auf kati838

Hallo, ich habe 2 Kinder. Meine fast 5 Jährige bringt mich wirklich zur Weißglut. Ich versuche es kurz zu fassen.
Sie hat null Respekt vor mir, Papa, Oma...also enge Familie. Bei anderen ist sie nicht so. Sie schreit wutentbrannt los, wenn ihr was nicht passt. Sie guckt total agressiv und ihr Tonfall ist es auch. Sie haut auch manchmal und fängt mit Schimpfwörtern an. Du Arsch, du bist Scheiße...

Beispiel von heute. Ich will meiner jüngeren Tochter, 17 Monate eine Trinkflasche geben. Diese gehörte mal meiner Großen. Die Große reisst mir die Flasche aus der Hand und will sie mir nicht geben. Ich erkläre ihr, dass sie die Flasche längst nicht mehr benötigt und diese seit Monaten im Schrank steht. Sie möchte die bitte wieder geben. Nö, mache ich nicht. Alles klar, nehme ich ihr die Flasche weg. Sie haut mich und fängt sofort wieder an zu schreien.
SOBALD sie mich haut, sage ich ihr streng, dass sie das lassen soll und trage sie nach oben. Dort soll sie dann erstmal bleiben.

Ich könnte soooo viele Dinge aufschreiben...ich weiss nicht mehr wie ich auf diese aggressive Art reagieren soll. Ruhig kann ich nicht mehr bleiben. Ich schimpfe dann auch los wenn sie mich haut oder beschimpft.
Sie sagt dann auch einfach...sei ruhig jetzt, oder es reicht jetzt...also als ob sie die Mutter wäre...auch wenn ich ihr x Mal sage, sie soll nicht so mit uns reden, lässt sie es nicht.

Zu nächst einmal, deine Tochter ist normal und in einem Alter wo kognitiv extrem viel passiert. 
Es trifft gerade beides aufeinander, sie wird unabhängiger und hat aber die Kleine als Konkurrenz.
Da darf man sich nix vormachen, es ist völlig egal wie viel Exklusivzeit man widmet, ein Stück Konkurrenzgefühl und Eifersucht wird bleiben, ist normal. 
Wir haben gerade eine ähnliche Situation. Baby 4 Monate und der Große 5,5 Jahre alt. 
Die Anfangszeit war hart, jetzt geht es.
Klar, es ist ganz nett wenn sie teilen lernen, aber man sollte es nicht erwarten.
Ich frage meinen Großen, was er davon hält, dass er dann Dieses oder Jenes irgendwann seiner Schwester überlässt.
Meist kommt dann, dass er es teilt, wenn er nicht mag und ich sage ok, nicht schlimm, dann kommt er von allein und sagt "ich möchte es ihr doch geben"
Zum Thema aus dem Raum schicken, würde ich nicht machen, kommt nur an als "du bist hier gerade nicht erwünscht", macht mein Sohn Quatsch sage ich es erst freundlich, hört er dann nicht, sage ich es schon etwas strenger. Hört er immer noch nicht sage ich ihm klipp und klar, dass ich das nicht in Ordnung finde, wenn er auf Durchzug stellt (er hört mich ja so isses ja nicht, ne :lol) und wir das gern ausprobieren können, wenn er mal was von mir möchte. Wenn die Situation sich gelegt hat spreche ich nochmal mit ihm. Er darf aber da bleiben.
Hast du sie denn schon mal konkret gefragt ob es sie ärgert, dass die Kleine da ist? Und darf sie dann sagen, dass sie es blöd findet? Manchmal hilft da schon ein "ja, ich weiß, dass es für dich oft blöd ist, weil ich weniger Zeit habe, kann ich verstehen, dass du das blöd findest". Oft geht es eher um das "ist ok, dass du so fühlst".
Auch wenn du es nicht gern hörst und du ihr versuchst so viel Zeit wie möglich zu geben, sie wird sich weniger geliebt fühlen. Das ist leider erstmal unumgänglich und wenn man das versteht und annehmen kann und ganz besonders versteht, dass es nicht an einem als Eltern liegt (du gibst dir ja Mühe Zeit einzuteilen) sondern einfach am Umstand liegt, dass da einfach Konkurrenz ist, fällt es leichter nicht genervt und sauer zu werden. 
Mit dem Verständnis klappt es meist besser und man kann besser auf einander zu gehen. 
Mit den Sachen der Kinder würde ich schlicht bleiben, das sind ihre, das sind deine. Keiner muss teilen, nett wäre es, ist aber kein Muss. 
Natürlich geht es ihr nicht konkret um die Flasche, eher verhält es sich so, dass es sie stört, dass sie einfach etwas überlassen soll ohne gefragt zu werden.
Sie möchte mitentscheiden können.
Ich bin mir sicher, dass du dir Mühe gibst, aber du solltest auch die kritischen Beiträge durchdenken, nicht gleich beleidigt reagieren .
Da machst du es übrigens nicht anders als deine Tochter, sie blockt auch erstmal.
Versuch es mal so zu sehen, jedes Schimpfen, am Arm packen und wegzerren, weg schicken ist in ihren Augen ein "du störst und bist nicht willkommen", auch wenn du es nicht so meinst.
Ich nehme an, dass du bei der Kleinen nicht exakt gleich reagierst mit dem Wegschicken, am Arm packen wenn sie was nimmt was sie nicht soll? 
Diese kleinen aber feinen Unterschiede nimmt die Große wahr und ja, das fühlt sich dann wie bevorzugen an, da ist es ihr auch egal, dass sie 17 Monate ist.
Ich kann dir nur ans Herz legen in der nächsten Zeit flexibler mit Konsequenzen zu sein, man muss sie nicht unbedingt immer durchdrücken gerade wenn die Umstände besonders sind. Ihr kommt ja gerade nicht vom Fleck trotz Konsequenzen, Schimpfen usw. 
Ich will nicht sagen "ihr braucht", ich sage mal "versuch mal", wage doch mal den Versuch nicht allzu konsequent zu sein in Form von Wegschicken, nach oben bringen. 
Kurzes und knappes "finde ich nicht in Ordnung von dir, wir können gern wieder sprechen wenn du zuhörst". 
Es ist schwierig ruhig zu bleiben, aber gerade braucht ihr keine sturen Konsequenzen sondern Nähe und trotzdem willkommen sein auch wenn man sich blöd verhält.
Du reagierst hier ja auch sehr aufbrausend und orientierst dich an den netten Beiträgen, gestehe deiner Tochter selbiges zu, dass sie sich dort hinwendet wo es "netter" ist. 
Sie prüft gerade ihre Rolle, eure Liebe und befindet sich rein entwicklungsmäßig in einem schwierigen Alter. 

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24. Juli um 8:21
In Antwort auf laluux3

Zu nächst einmal, deine Tochter ist normal und in einem Alter wo kognitiv extrem viel passiert. 
Es trifft gerade beides aufeinander, sie wird unabhängiger und hat aber die Kleine als Konkurrenz.
Da darf man sich nix vormachen, es ist völlig egal wie viel Exklusivzeit man widmet, ein Stück Konkurrenzgefühl und Eifersucht wird bleiben, ist normal. 
Wir haben gerade eine ähnliche Situation. Baby 4 Monate und der Große 5,5 Jahre alt. 
Die Anfangszeit war hart, jetzt geht es.
Klar, es ist ganz nett wenn sie teilen lernen, aber man sollte es nicht erwarten.
Ich frage meinen Großen, was er davon hält, dass er dann Dieses oder Jenes irgendwann seiner Schwester überlässt.
Meist kommt dann, dass er es teilt, wenn er nicht mag und ich sage ok, nicht schlimm, dann kommt er von allein und sagt "ich möchte es ihr doch geben"
Zum Thema aus dem Raum schicken, würde ich nicht machen, kommt nur an als "du bist hier gerade nicht erwünscht", macht mein Sohn Quatsch sage ich es erst freundlich, hört er dann nicht, sage ich es schon etwas strenger. Hört er immer noch nicht sage ich ihm klipp und klar, dass ich das nicht in Ordnung finde, wenn er auf Durchzug stellt (er hört mich ja so isses ja nicht, ne :lol) und wir das gern ausprobieren können, wenn er mal was von mir möchte. Wenn die Situation sich gelegt hat spreche ich nochmal mit ihm. Er darf aber da bleiben.
Hast du sie denn schon mal konkret gefragt ob es sie ärgert, dass die Kleine da ist? Und darf sie dann sagen, dass sie es blöd findet? Manchmal hilft da schon ein "ja, ich weiß, dass es für dich oft blöd ist, weil ich weniger Zeit habe, kann ich verstehen, dass du das blöd findest". Oft geht es eher um das "ist ok, dass du so fühlst".
Auch wenn du es nicht gern hörst und du ihr versuchst so viel Zeit wie möglich zu geben, sie wird sich weniger geliebt fühlen. Das ist leider erstmal unumgänglich und wenn man das versteht und annehmen kann und ganz besonders versteht, dass es nicht an einem als Eltern liegt (du gibst dir ja Mühe Zeit einzuteilen) sondern einfach am Umstand liegt, dass da einfach Konkurrenz ist, fällt es leichter nicht genervt und sauer zu werden. 
Mit dem Verständnis klappt es meist besser und man kann besser auf einander zu gehen. 
Mit den Sachen der Kinder würde ich schlicht bleiben, das sind ihre, das sind deine. Keiner muss teilen, nett wäre es, ist aber kein Muss. 
Natürlich geht es ihr nicht konkret um die Flasche, eher verhält es sich so, dass es sie stört, dass sie einfach etwas überlassen soll ohne gefragt zu werden.
Sie möchte mitentscheiden können.
Ich bin mir sicher, dass du dir Mühe gibst, aber du solltest auch die kritischen Beiträge durchdenken, nicht gleich beleidigt reagieren .
Da machst du es übrigens nicht anders als deine Tochter, sie blockt auch erstmal.
Versuch es mal so zu sehen, jedes Schimpfen, am Arm packen und wegzerren, weg schicken ist in ihren Augen ein "du störst und bist nicht willkommen", auch wenn du es nicht so meinst.
Ich nehme an, dass du bei der Kleinen nicht exakt gleich reagierst mit dem Wegschicken, am Arm packen wenn sie was nimmt was sie nicht soll? 
Diese kleinen aber feinen Unterschiede nimmt die Große wahr und ja, das fühlt sich dann wie bevorzugen an, da ist es ihr auch egal, dass sie 17 Monate ist.
Ich kann dir nur ans Herz legen in der nächsten Zeit flexibler mit Konsequenzen zu sein, man muss sie nicht unbedingt immer durchdrücken gerade wenn die Umstände besonders sind. Ihr kommt ja gerade nicht vom Fleck trotz Konsequenzen, Schimpfen usw. 
Ich will nicht sagen "ihr braucht", ich sage mal "versuch mal", wage doch mal den Versuch nicht allzu konsequent zu sein in Form von Wegschicken, nach oben bringen. 
Kurzes und knappes "finde ich nicht in Ordnung von dir, wir können gern wieder sprechen wenn du zuhörst". 
Es ist schwierig ruhig zu bleiben, aber gerade braucht ihr keine sturen Konsequenzen sondern Nähe und trotzdem willkommen sein auch wenn man sich blöd verhält.
Du reagierst hier ja auch sehr aufbrausend und orientierst dich an den netten Beiträgen, gestehe deiner Tochter selbiges zu, dass sie sich dort hinwendet wo es "netter" ist. 
Sie prüft gerade ihre Rolle, eure Liebe und befindet sich rein entwicklungsmäßig in einem schwierigen Alter. 

Du hast etwas wichtiges beschrieben:
Wenn man fragt, ob man etwas vom Großen für das Kleine nehmen darf, kommt fast immer ein ja, wenn das nicht mehr in Verwendung ist.
Nimmt man es einfach -> Drama!

Und jetzt mal ehrlich, wenn ihr an der Stelle des großen Kindes seid: Es macht schon einen Unterschied, ob jemand etwas, das wir augenscheinlich nicht mehr brauchen, einfach weg nimmt und jemanden anderen gibt oder ob man gefragt wird.


Kinder sind nicht Aliens und ticken nicht 100% anders als wir Erwachsene in vielen Dingen.


@zweigestreifte_Quelljungfrau
Was habt ihr euch jetzt eingeschossen? Z_Q schreibt sehr vernünftigt. Sie hat nur in ihrem ersten Post mal etwas schleißig zu Beginn formuliert - passiert uns allen doch mal.
Ich finde sie schreibt schon recht gut. Ich bin auch sicher, dass sie konsequent genug ist und ihre Kinder ihr nicht auf der Nase rumhüpfen.
Man kann versuchen sich in's Kind zu versetzen und dennoch gibt's klare Regeln. Mache ich auch so. Hier spielt es nicht nur "Mama gegen Kinder - wer setzt sich durch" schon mal, aber nicht dauernd.
Und ich denke auch mal nach, wenn hier etwas total eskaliert ist. Denn meistens hat man doch selber einen gewissen Anteil und kann es besser machen. Auch wenn man nicht die Wunderwuzzi-Mama ist - also ich zumindest bin's leider nicht und hier geht's oft zu... nunja.

Und Z_Q hat auch recht: Wir sollen unseren Kindern auch selber vorleben, was wir verlangen. Wenn ich z.B. gerne mal lauter werde, wenn ich wütend bin, dann spiegeln mich meine Kinder eben... tja, natürlich kann ich jetzt auf meine Kinder schimpfen, warum sie nicht gelassen und vernünftig ihre Argumente vorbringen, oder ich denke mal über mich und meine Vorbildwirkung nach.

Im übrigens so Sachen, wie das Eigentum des Kindes ernst nehmen ist da vergleichsweise einfach vorzuleben, finde ich.

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