Forum / Meine Familie

Fantasiefreund: Ist das normal?

Letzte Nachricht: 9. März um 10:56
06.03.21 um 22:43

Hallo ihr Lieben!

Ich habe ein Problem mit meinem 7-jährigen Sohn. Ich bin seit seiner Geburt eine Hausfrau gewesen, ergo ich habe meinen Job aufs Eis gelegt, um für ihn da zu sein. In der Zwischenzeit hat mein Mann gearbeitet und somit waren die Rollen schön aufgeteilt.
Mein Partner hat mittlerweile seinen Job gekündigt, da er auf der Suche nach was Neuem ist und somit habe ich mit meiner Arbeit weitergemacht. Ich bin vollzeitbeschäftigt und mein Sohn wird nun jeden Tag bis am späten Abend von meinem Mann betreut.

In den letzten Tagen haben wir bemerkt, dass er anscheinend einen imaginären Freund hat, der mit ihm alles zusammen macht. Beim Esstisch hat der Freund auch einen Platz neben ihn. Am Anfang habe ich mir nichts dabei gedacht und einfach mitgespielt, aber mittleiweile mach ich mir Gedanken. Mein Sohn sieht und behandelt den imaginären Freund wie eine echte Person: Ich muss immer eine Portion mehr zubereiten, wenn wir zusammen essen und beim Schlafengehen will er, dass ich auch seinen Freund zudecke und ihm einen Gute-Nacht-Kuss gebe. Ich mache mir Sorgen!

Ich habe eins und eins zusammengezählt und denke nun, dass der imaginäre Freund von meinem „Verschwinden“ in die Arbeitswelt ausgelöst wurde. Er hat sieben Jahre lang nichts anderes gekannt und auf einmal wurde schlagartig alles geändert. Vielleicht hat ihn das verwirrt und als Bewältigungsmechanismus hat er sich einen Freund ausgedacht, damit er die Lücke füllt. Vielleicht muss er sich noch an die ständige Präsenz seines Vaters gewöhnen und verwendet in der Zwischenzeit seinen imaginären Freund, damit er sich nicht alleine fühlt. Das sind aber nur meine Spekulationen. Ich bin euch für jede Anmerkung, Mittteilung oder Tipp dankbar!

Mehr lesen

07.03.21 um 6:54
In Antwort auf

Hallo ihr Lieben!

Ich habe ein Problem mit meinem 7-jährigen Sohn. Ich bin seit seiner Geburt eine Hausfrau gewesen, ergo ich habe meinen Job aufs Eis gelegt, um für ihn da zu sein. In der Zwischenzeit hat mein Mann gearbeitet und somit waren die Rollen schön aufgeteilt.
Mein Partner hat mittlerweile seinen Job gekündigt, da er auf der Suche nach was Neuem ist und somit habe ich mit meiner Arbeit weitergemacht. Ich bin vollzeitbeschäftigt und mein Sohn wird nun jeden Tag bis am späten Abend von meinem Mann betreut.

In den letzten Tagen haben wir bemerkt, dass er anscheinend einen imaginären Freund hat, der mit ihm alles zusammen macht. Beim Esstisch hat der Freund auch einen Platz neben ihn. Am Anfang habe ich mir nichts dabei gedacht und einfach mitgespielt, aber mittleiweile mach ich mir Gedanken. Mein Sohn sieht und behandelt den imaginären Freund wie eine echte Person: Ich muss immer eine Portion mehr zubereiten, wenn wir zusammen essen und beim Schlafengehen will er, dass ich auch seinen Freund zudecke und ihm einen Gute-Nacht-Kuss gebe. Ich mache mir Sorgen!

Ich habe eins und eins zusammengezählt und denke nun, dass der imaginäre Freund von meinem „Verschwinden“ in die Arbeitswelt ausgelöst wurde. Er hat sieben Jahre lang nichts anderes gekannt und auf einmal wurde schlagartig alles geändert. Vielleicht hat ihn das verwirrt und als Bewältigungsmechanismus hat er sich einen Freund ausgedacht, damit er die Lücke füllt. Vielleicht muss er sich noch an die ständige Präsenz seines Vaters gewöhnen und verwendet in der Zwischenzeit seinen imaginären Freund, damit er sich nicht alleine fühlt. Das sind aber nur meine Spekulationen. Ich bin euch für jede Anmerkung, Mittteilung oder Tipp dankbar!

Ich hatte laut Erzählung meiner Mama auch einen aner da war ich jünger. Meiner hieß damals Ewald und wohnte hinten im Moor in einem Wäldchen. 

Hat dein Sohn soziale Kontakte zu anderen Kindern (auch nach der Schule)? Oder fühlt er sich anderweitig einsam? Macht dein Mann weniger mit ihm als du? 
Möglich, dass es an der Veränderung liegt aber auch an den fehlenden sozialen Kontakten von Kindern untereinander. Kinder brauchen Kinder.

Gefällt mir

08.03.21 um 10:34

Lies mal das Buch "Früher als ich groß war- Reinkarnationserinnerungen..."
Es könnte so etwas sein.
Es könnte einfach die Wahrnehmung von "Anwesenden" sein, die wir Erwachsenen nicht mehr wahrnehmen. Du brauchst dir deswegen keine Sorgen zu machen.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

08.03.21 um 11:38
In Antwort auf

Hallo ihr Lieben!

Ich habe ein Problem mit meinem 7-jährigen Sohn. Ich bin seit seiner Geburt eine Hausfrau gewesen, ergo ich habe meinen Job aufs Eis gelegt, um für ihn da zu sein. In der Zwischenzeit hat mein Mann gearbeitet und somit waren die Rollen schön aufgeteilt.
Mein Partner hat mittlerweile seinen Job gekündigt, da er auf der Suche nach was Neuem ist und somit habe ich mit meiner Arbeit weitergemacht. Ich bin vollzeitbeschäftigt und mein Sohn wird nun jeden Tag bis am späten Abend von meinem Mann betreut.

In den letzten Tagen haben wir bemerkt, dass er anscheinend einen imaginären Freund hat, der mit ihm alles zusammen macht. Beim Esstisch hat der Freund auch einen Platz neben ihn. Am Anfang habe ich mir nichts dabei gedacht und einfach mitgespielt, aber mittleiweile mach ich mir Gedanken. Mein Sohn sieht und behandelt den imaginären Freund wie eine echte Person: Ich muss immer eine Portion mehr zubereiten, wenn wir zusammen essen und beim Schlafengehen will er, dass ich auch seinen Freund zudecke und ihm einen Gute-Nacht-Kuss gebe. Ich mache mir Sorgen!

Ich habe eins und eins zusammengezählt und denke nun, dass der imaginäre Freund von meinem „Verschwinden“ in die Arbeitswelt ausgelöst wurde. Er hat sieben Jahre lang nichts anderes gekannt und auf einmal wurde schlagartig alles geändert. Vielleicht hat ihn das verwirrt und als Bewältigungsmechanismus hat er sich einen Freund ausgedacht, damit er die Lücke füllt. Vielleicht muss er sich noch an die ständige Präsenz seines Vaters gewöhnen und verwendet in der Zwischenzeit seinen imaginären Freund, damit er sich nicht alleine fühlt. Das sind aber nur meine Spekulationen. Ich bin euch für jede Anmerkung, Mittteilung oder Tipp dankbar!

Du meinst echt, dass dein Wiedereintritt ins Arbeitsleben einen Siebenjährigen traumatisiert hat?

Gefällt mir

09.03.21 um 10:56

Wie hat denn deine 6 jährige Tochter das weggesteckt? Oder meinst du das Trotzverhalten, dass du in deinem anderen Thread bei deiner Tochter beschreibst, könnte auch mit eurem Betreuungswechsel zusammenhängen? 

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers