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Familiengericht

14. November 2016 um 22:37

Ich habe vor langer Zeit schonmal geschrieben bezüglich meines Sohnes. Der Kleine ist jetzt 2 Jahre alt und ich habe ihn nie gesehen. Der Kontakt zur Mutter ist leider alles andere als gut.
Nach langem überlegen habe ich für mein Recht eintreten und einen Umgang einklagen wollen mit dem Ergebnis das die Richterin der Kindesmutter und dem Jugendamt recht gab. Der Kontakt wurde mir nicht gestattet, da eine Kindeswohlgefährdung gesehen wird.

Die Richterin hat mir einiges auf den weiteren Lebensweg mitgegeben, was für sie vorerst gegeben sein muss um mir den Umgang zu gestatten. Soweit sogut nun kenne ich den Weg und bin bereit zum x-ten mal mich in irgendwelche dämlichen Therapiegruppen zu setzen.

Da ich mich im Familienrecht überhaupt nicht auskenne wollte ich mal wissen wie eure Erfahrungen sind. Wann kann man erneut einen Versuch wagen. Der Kontakt zum Jugendamt ist leider auch mehr schlecht als recht...
Gäbe es einen Weg dem man dem Amt evtl anbieten kann? Vielleicht die Punkte der Richterin teilweise (einige Punkte dauern noch Jahre) anzugehen und das Kind mit einem Vertreter des Jugendamtes kennen zu lernen? Gibt es solche "Einigungen"?

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15. November 2016 um 2:23

Hey,
nur Mut !!!!
Wenn Richter, Jugendamt und dann sicherlich ein Verfahrensbeistand ,  gegen die Umgänge sind, liegt ja etwas vor.
Du hast dich bereit erklärt an dir zu arbeiten. Lass Fakten folgen.
Nimm Beratungen und Therpien an und lass dir  das attestieren .
Wenn du etwas in der Hand hast, kannst du Vorschläge machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für begleitete Umgänge. Auch wenn das ein langer Weg ist,  lohnt es sich, ihn zu gehen.
Viel Erfolg

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15. November 2016 um 16:27

Ja es liegt etwas vor, keine Frage auch wenn ich in den letzten Jahren mich in diesem Bezug immer wieder einer Therapie unterzogen habe. Das ganze hat auch nichts mit dem Kind zu tun oder mit Drogen/ Alkohol. Damit habe ich schon Jahre nichts mehr am Hut. (Gewaltdelikt)
Es wird nur immer wieder auf den Tisch gezogen...

Naja meine Überlegung ist jetzt wie ich am geschicktesten Vorgehen sollte. Bis ich alles von der Richterin umgesetzt habe dauert es leider sicher noch 2-3 Jahre vielleicht auch mehr. Ich halte es nicht für Sinnvoll so lange zu warten. Noch ist er jung...
Das Jugendamt jedoch ist mir nur eine geringe Hilfe, dort wird immer wieder darauf verwiesen das ich Auflagen zu erfüllen habe. Was ich nur nicht verstehe... ich habe die Auflagen letztlich erfüllt. Habe Gewalttraining hinter mir, den Entzug, Sozialtherapie usw. Die akzeptieren sie nur nicht. Hab`s Gefühl das sie nur auf Zeit spielen in der Hoffnung das ich aufgebe. Finde es einfach nicht fair gegenüber dem Kind und mir.

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15. November 2016 um 17:18

An so einer Entscheidung sind immer mehrere Fachleute beteiligt.
Wenn du nachweisen kannst, dass du die Auflagen erfolgreich erfüllst, wird neu verhandelt.
Niemand sollte darauf bauen, dir dein Kind zu entfremden. Der Gesetzgeber ist daran interessiert , dass Kinder beide Eltern haben um sich gesund zu entwickeln . Wenn trotz deiner Therapie die Sorge besteht, dass du dem Kind nicht gut tust, kann der Umgang begleitet werden. Offiziell darf die Mutter das Kind auch nicht manipulieren um Kontakte zu verhindern.
Bleib am Ball, ruhig und besonnen. Du hast auch die Möglichkeit dir einen Fachanwalt für Familienrecht  zu nehmen . Aaaaaber SCHNELL wirst du es nicht erreichen deinen Sohn zu sehen.
Mach dir bitte Notizen zu allen Telefonaten mit Datum, hebe den Schriftverkehr auf, damit du alles gerichtlich belegen kannst. Auch für dein Kind wird es mal wichtig sein, dass er es dir wert war zu kämpfen.

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15. November 2016 um 18:09

Bisher habe ich die Sache mit meinem Anwalt angegngen, der ist jedoch nicht auf das Familienrecht spezialisiert. Er meinte schon das es nicht ideal ist und man für den weiteren Weg einen Spezialisten braucht.

Ob die Kinesmutter den Kleinen bereits beeinflusst hat oder es noch tun wird kann ich nicht nachvollziehen. Mir geht es darum das ich ihn endlich kennlernen will. Warte ja schon ne ganze Weile auf diesen Tag x. Für mich ist es halt einfach nicht nachvollziehbar, warum man es nicht wenigstens in Begleitung mit dem Jugendamt versucht. Die Therpieauflage habe ich wie gesagt eigentlich alle der Richterin vorlegen können und auch eine relativ vernünftige sozialprognose.

Aber gut, dann werde ich mal anfangen und einen Termin beim Jugendamt machen. Damit die nötigen Theraien wenigstens die richtigen sind und ich nicht wieder der dumme bin vor Gericht.

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