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Familien Drama was kein Ende finden will

6. September 2011 um 19:11

Hallo an alle,
die dies lesen werden....

Sooo wo fängt man an besten an, ich schreib einfach mal drauf los.

Ich bin momentan an einem Punkt wo ich eine schwere Entscheidung treffen muss!
Meine Mutter ist schon seit dem ich auf der Welt bin schwer erkrankt. Mein Vater ist 77 Jahre mitlerweile , ich bin 24 Jahre alt. Meine Kindheit war nicht leicht.
Wusste lange nicht mit der Situation umzugehen. Habe meine Mutter in meiner Kindheit zwar geliebt, doch fühlte ich mich immer zu meiner PartenTante gezogen. Doch unser verhälniss war nicht immer das beste. Sie selbst kam nicht damit zurecht das ihre Schwester krank ist, hat sich totzdem ihr Leben lang mit den Krankheiten auseinander gesetzt und hat mich dadurch immer mit zu Gesprächsgruppen ect ect ect mitgenommen. Habe lange Zeit auch nicht richtig mit meiner Mutter umgehen können, doch ich bin damit groß geworden, habe sie sehr lieb gewonnen, was wir uns eine lange Zeit nicht zeigen und sagen konnten.
Ich habe es aktzepiert. Dazu kommt aber , dass meine Tante mir immer und immer wieder seit meiner Kindheit , nahe liegt , das sich um meine Mutter gesorgt werden muss. Meine Oma, also von meiner Tante die Mama, hat ihr vor ihren tode nahe gelegt, das sie sich doch um meine Mutter und mich kümmern soll. Diese Sache ist so verflixt. Bis vor kurzem hatte ich mich mit dem Gedanken abgefunden und vertraut gemacht, es stand eigtlich für mich fest, das ich eines Tages die Pflegschaft meiner Mutter übernehmen werde. Nur jetzt ist es so, das mein Vater, zu dem ich ein gutes Verhälnis bis vor kurzem noch hatte, so sehr alt geworden, das ging wirklich enorm in kurzer Zeit, nicht mehr das ist was es einmal war.
Er hat mich so sehr verletzt.
Nicht körperlich sondern seelisch.
Er hat mich belogen, betrogen und hintergangen !!!!
Es ging nicht um kleinigkeiten sondern, er hat mich und meine Familie erpresst mit Selbstmord und diverse andere Dinge sind schon passiert !!!
Ich habe ihn geschützt, bei allem, aber wirklich bei allem. Aber das geht zu weit...
Nun bin ich an einem Punkt, wo ich selbst eigentlich eine Ausbildung machen wollte. Nur es ist mir aus finazillen Mitteln nun nicht mehr möglich. Ja, ich hätte vielleicht noch ein wenig kämpfen können, aber ich kann es nicht. Mir fehlt die Kraft. Die Kraft dafür wie es nun weiter geht.
Ich wohne noch zu Hause, mein Freund wohnt teilweise auch hier. Habe eine erst Ausbildung doch mir war damals nicht bewusst, das ich mit diesem Beruf nicht sehr weit kommen werde. Zeiten ändern sich ja.
Ich selbst bin nun arbeitssuchend , da ich vor knapp 2 Jahren mein Kind verloren habe und ich diese Zeit als erholung brauchte , aber zwischenzeitlich habe ich mich ständig um meine Mutter gekümmert.
Jetzt ist ein Zeitpunkt, von dem ich von jeder Seite Druck bekomme. Wie gehts jetzt weiter?? bla.. Was ist mit deiner Mutter ? bla.. Was ist denn mit deinem Vater ? bla..
Ich weiß selbst, das mein Vater hilfe brauch.
Aber das ist alles nicht so einfach.
Hätte nie gedacht, das das Blatt sich jemals so wenden wird, mit mir und meinem Vater.
Doch wer verdammt nochmal hat mich mal gefragt, ob ich es will, kann und möchte??
Ja , für meine Mutter wollte ich mich kümmern, aber doch nicht beide auf einmal!?!
Ich bleib einfach nur auf der Strecke..
Habe mich immer für meine Familie eingesetzt, aber habe soviele Enttäuschungen erlebt in letzter Zeit, das es mir schwer fällt zu sagen, NEIN , ich kümmer mich nicht um Euch in Sachen Pflegschaft ect pp.
Aber sie haben doch nur noch mich??!!??

Achjaaaa, weiß auch nicht. Vor kurzem war alles klar und jetzt ist alles anders.

Ist schon eine komische Situation für mich, weil ich meiner Mutter immer gesagt habe, das ich mich um sie Sorgen werde. Aber ich würde komplett mein Leben damit vernachlässigen, alleine schon dadurch das mein Vater nun auch hilfe benötigt.
Ist irgentwie ganzschön fest gefahren das ganze!

Vielleicht habt ihr ja paar Ratschläge.

Nun erstmal danke fürs lesen.

Liebe Grüße









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7. September 2011 um 15:02

Pflege der Eltern ist immer etwas Schwieriges
denn es kann nicht sein, dass du dein Leben nicht mehr leben kannst. Hol dir Unterstützung, geh zu einer Beratungsstelle von Diakonie oder Caritas. Auch Stadtverwaltungen und Landratsämter haben Beratungsstellen.Du hast Recht auf ein eigenes Leben, niemand kann von dir verlangen, dass du dich opferst.
Da wird manchmal was falsch verstanden.
Gruß melike

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