Home / Forum / Meine Familie / Familie sieht nicht was ich tue

Familie sieht nicht was ich tue

15. Juli um 19:47

Hallo ihr Lieben.
Ich wollte euch mal um Rat bitten, da ich manchmal echt nicht weiß, ob ich immer alles so falsch mache. 
Erstmal zu meinem Alter, welches eventuell auch ne Rolle spielt. Ich bin 19 Jahre alt.
Ich habe vor ca einem Monat die Diagnose bekommen, dass ich schwarzen Hautkrebs habe. Ich wurde dann innerhalb von 3 Wochen 2 mal operiert. Am Bein und an der Leiste wurde mein Lymphknoten entfernt. Im Krankenhaus musste ich dann eine Woche bleiben. Als ich dann rausdurfte, konnte ich erstmal gar nicht laufen, der Arzt hat mir auch gesagt, ich solle mich erstmal weiterhin  schonen. Das habe ich so gut wie möglich gemacht, denn nur eine Woche nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ist meine Mutter gestürzt und hat sich ihr Schienbein gebrochen. Ich habe noch einen Zwillingsbruder, der aber schon berufstätig ist , meine ältere Schwester ebenfalls und mein Vater ist selbstständig und hat immer viel zu tun. Wir haben einen erst einjährigen Hund und es ist unmöglich für mich ihn immer auszuführen, da er noch nicht so gut an der Leine geht (er zieht wie verrückt, wenn er was sieht und wiegt um die 35kg, da ist klar, was er für eine kraft hat). Ich hab versucht so gut wie möglich mit ihm zu gehen, aber das ist echt nicht leicht. Zum Glück hatte mein Bruder ein paar Tage frei, sodass er genug Auslauf hatte. Ich habe nur immer das Gefühl, dass ich nie genug tue für meine Familie, da sie mir immer das Gefühl geben. Ich sauge jeden Tag die Küche und das Wohnzimmer. Wasche die Wäsche, wasche das Geschirr ab, trockne es. Am Wochenende putze ich die Badezimmer. Ich mache seitdem auch jeden Abend die Brote für meinen Vater. Auch wenn ich Schmerzen vom langen Stehen oder Laufen hatte, hab ich es trotzdem erledigt. Dazu muss ich sagen, dass wir ein riesiges Haus haben und man echt nicht schnell fertig ist, wenn man alles putzen möchte. Ich habe nur leider einfach eine ganz andere Einstellung als meine Eltern , denen geht es immer nur ums harte schuften, hauptsache alles erledigen, was man am Tag schaffen kann. Ich bin da einfach etwas anders, ich bin nicht faul und ich erledige auch gerne die Dinge, die erledigt werden müssen, aber ich bin nicht der Mensch, der alles sofort machen muss, bis man am Abend dann total erschöpft im Bett liegt. So bin ich einfach nicht. Besonders seitdem ich die Diagnose hatte, lege ich viel Wert darauf mich nicht zu stressen und das Leben zu genießen! Man arbeitet sein Leben lang und ich möchte am Ende nicht total erschöpft vom Leben sein. Das leben ist doch viel zu kurz, oder sehe ich das falsch? Naja, auf jeden Fall gibt meine Familie mir nie das Gefühl, dass ich mal was im Haushalt getan habe. Ich habe das Gefühl, dass sie das gar nicht sehen was ich mache. Es wird immer nur gemeckert. Oder vorhin zb. mein Vater ist um 19:00 Uhr nach Hause gekommen und ich hatte kein Abendessen gemacht, weil ich leider nicht gut im Kochen bin & meine Schwester immer ihre speziellen Sachen kocht, mein Bruder schläft bei seiner Freundin und ich hatte keinen Hunger, also wusste ich nicht was ich machen sollte. Dann dachte ich mir, wenn er kommt, mache ich ihn eine Pizza warm, in der Zeit habe ich dann seine Brote für morgen geschmiert und bin hoch gegangen, um mich Bett fertig zu machen. Als er dann nach hause kam, hat er nur gemeckert, dass ich nichts zu essen gemacht habe & nichtmal Brot rausgeholt habe und es geschmiert habe , obwohl es schon fertig in seiner Brotdose im Kühlschrank lag, aber er hat wieder nur geurteilt ohne vorher in den Kühlschrank zu gucken.. Sowas verletzt mich, ich bin sehr verletzlich, wenn es um meine Familie geht. oder wenn sie meckern oder nicht sehen, was ich hier tue.. Ich habe schon oft mit ihnen darüber gesprochen, aber es ändert sich nichts.. Kennt ihr das? hat jemand damit erfahrung gemacht ? Kann mir jemand vielleicht Tipps geben, denn ohne zu übertreiben, irgendwann macht es mich fertig immer nur die faule, blöde in der Familie zu sein 

Mehr lesen

16. Juli um 8:50

ein Problem ist dabei, wo ich echt eine Lösung weiß - der Hund:
mit einem Jahr mitten in der Pubertät und bestimmt ungestüm - und am Grenzen austesten. Kenne ich. Such mal nach "Halti" - hilft super bei Hunden, die zu stark ziehen und macht dabei gleich noch mit dem "Schnauzengriff", den das Ding simuliert, die Grenzen deutlich. Es geht ja nicht nur darum, dass man den halten können muss, es geht genauso darum, dass ein Hund an der Leine (und nicht nur da) lernen muss, dass er eben nicht immer da hin rennen kann, wo es gerade interessant aussieht. Wenn Du ihn nicht auslasten kannst, weil Du (oder wer auch immer sonst) nicht so weit laufen könnt - nutzt andere Methoden. Der Hund ist auch mit kürzerer Distanz ausgelastet, wenn es da mehr zu tun gibt. Indem er beispielsweise mit Tragetaschen läuft und etwas (!) an Gewicht trägt. Oder es eine Trainingseinheit ist, wo er aufpasst, lernt, fokussiert ist.

Was den Rest angeht: es ist wichtig, dass Du auf DEINE Grenzen und Deine Gesundheit achtest. Wenn Du nicht mehr kannst, dann hör auf. Davon, dass Dein Vater sich selbst die Brote schmieren muss, wird mit Verlaub das Universum nicht untergehen! Davon dass mal einen Tag lang nicht Staub gesagt wird, übrigens auch nicht! Ganz sicher nicht, noch nicht mal, wenn Wauwi gerade mitten im Fellwechsel ist! Wenn Du hingegen schon Schmerzen vom Stehen hast, sagt Dein Körper Dir, dass Du die Grenze überschritten hast!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Juli um 13:57
In Antwort auf laurab2000

Hallo ihr Lieben.
Ich wollte euch mal um Rat bitten, da ich manchmal echt nicht weiß, ob ich immer alles so falsch mache. 
Erstmal zu meinem Alter, welches eventuell auch ne Rolle spielt. Ich bin 19 Jahre alt.
Ich habe vor ca einem Monat die Diagnose bekommen, dass ich schwarzen Hautkrebs habe. Ich wurde dann innerhalb von 3 Wochen 2 mal operiert. Am Bein und an der Leiste wurde mein Lymphknoten entfernt. Im Krankenhaus musste ich dann eine Woche bleiben. Als ich dann rausdurfte, konnte ich erstmal gar nicht laufen, der Arzt hat mir auch gesagt, ich solle mich erstmal weiterhin  schonen. Das habe ich so gut wie möglich gemacht, denn nur eine Woche nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ist meine Mutter gestürzt und hat sich ihr Schienbein gebrochen. Ich habe noch einen Zwillingsbruder, der aber schon berufstätig ist , meine ältere Schwester ebenfalls und mein Vater ist selbstständig und hat immer viel zu tun. Wir haben einen erst einjährigen Hund und es ist unmöglich für mich ihn immer auszuführen, da er noch nicht so gut an der Leine geht (er zieht wie verrückt, wenn er was sieht und wiegt um die 35kg, da ist klar, was er für eine kraft hat). Ich hab versucht so gut wie möglich mit ihm zu gehen, aber das ist echt nicht leicht. Zum Glück hatte mein Bruder ein paar Tage frei, sodass er genug Auslauf hatte. Ich habe nur immer das Gefühl, dass ich nie genug tue für meine Familie, da sie mir immer das Gefühl geben. Ich sauge jeden Tag die Küche und das Wohnzimmer. Wasche die Wäsche, wasche das Geschirr ab, trockne es. Am Wochenende putze ich die Badezimmer. Ich mache seitdem auch jeden Abend die Brote für meinen Vater. Auch wenn ich Schmerzen vom langen Stehen oder Laufen hatte, hab ich es trotzdem erledigt. Dazu muss ich sagen, dass wir ein riesiges Haus haben und man echt nicht schnell fertig ist, wenn man alles putzen möchte. Ich habe nur leider einfach eine ganz andere Einstellung als meine Eltern , denen geht es immer nur ums harte schuften, hauptsache alles erledigen, was man am Tag schaffen kann. Ich bin da einfach etwas anders, ich bin nicht faul und ich erledige auch gerne die Dinge, die erledigt werden müssen, aber ich bin nicht der Mensch, der alles sofort machen muss, bis man am Abend dann total erschöpft im Bett liegt. So bin ich einfach nicht. Besonders seitdem ich die Diagnose hatte, lege ich viel Wert darauf mich nicht zu stressen und das Leben zu genießen! Man arbeitet sein Leben lang und ich möchte am Ende nicht total erschöpft vom Leben sein. Das leben ist doch viel zu kurz, oder sehe ich das falsch? Naja, auf jeden Fall gibt meine Familie mir nie das Gefühl, dass ich mal was im Haushalt getan habe. Ich habe das Gefühl, dass sie das gar nicht sehen was ich mache. Es wird immer nur gemeckert. Oder vorhin zb. mein Vater ist um 19:00 Uhr nach Hause gekommen und ich hatte kein Abendessen gemacht, weil ich leider nicht gut im Kochen bin & meine Schwester immer ihre speziellen Sachen kocht, mein Bruder schläft bei seiner Freundin und ich hatte keinen Hunger, also wusste ich nicht was ich machen sollte. Dann dachte ich mir, wenn er kommt, mache ich ihn eine Pizza warm, in der Zeit habe ich dann seine Brote für morgen geschmiert und bin hoch gegangen, um mich Bett fertig zu machen. Als er dann nach hause kam, hat er nur gemeckert, dass ich nichts zu essen gemacht habe & nichtmal Brot rausgeholt habe und es geschmiert habe , obwohl es schon fertig in seiner Brotdose im Kühlschrank lag, aber er hat wieder nur geurteilt ohne vorher in den Kühlschrank zu gucken.. Sowas verletzt mich, ich bin sehr verletzlich, wenn es um meine Familie geht. oder wenn sie meckern oder nicht sehen, was ich hier tue.. Ich habe schon oft mit ihnen darüber gesprochen, aber es ändert sich nichts.. Kennt ihr das? hat jemand damit erfahrung gemacht ? Kann mir jemand vielleicht Tipps geben, denn ohne zu übertreiben, irgendwann macht es mich fertig immer nur die faule, blöde in der Familie zu sein 

19...   ausziehen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Juli um 14:59
In Antwort auf laurab2000

Hallo ihr Lieben.
Ich wollte euch mal um Rat bitten, da ich manchmal echt nicht weiß, ob ich immer alles so falsch mache. 
Erstmal zu meinem Alter, welches eventuell auch ne Rolle spielt. Ich bin 19 Jahre alt.
Ich habe vor ca einem Monat die Diagnose bekommen, dass ich schwarzen Hautkrebs habe. Ich wurde dann innerhalb von 3 Wochen 2 mal operiert. Am Bein und an der Leiste wurde mein Lymphknoten entfernt. Im Krankenhaus musste ich dann eine Woche bleiben. Als ich dann rausdurfte, konnte ich erstmal gar nicht laufen, der Arzt hat mir auch gesagt, ich solle mich erstmal weiterhin  schonen. Das habe ich so gut wie möglich gemacht, denn nur eine Woche nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ist meine Mutter gestürzt und hat sich ihr Schienbein gebrochen. Ich habe noch einen Zwillingsbruder, der aber schon berufstätig ist , meine ältere Schwester ebenfalls und mein Vater ist selbstständig und hat immer viel zu tun. Wir haben einen erst einjährigen Hund und es ist unmöglich für mich ihn immer auszuführen, da er noch nicht so gut an der Leine geht (er zieht wie verrückt, wenn er was sieht und wiegt um die 35kg, da ist klar, was er für eine kraft hat). Ich hab versucht so gut wie möglich mit ihm zu gehen, aber das ist echt nicht leicht. Zum Glück hatte mein Bruder ein paar Tage frei, sodass er genug Auslauf hatte. Ich habe nur immer das Gefühl, dass ich nie genug tue für meine Familie, da sie mir immer das Gefühl geben. Ich sauge jeden Tag die Küche und das Wohnzimmer. Wasche die Wäsche, wasche das Geschirr ab, trockne es. Am Wochenende putze ich die Badezimmer. Ich mache seitdem auch jeden Abend die Brote für meinen Vater. Auch wenn ich Schmerzen vom langen Stehen oder Laufen hatte, hab ich es trotzdem erledigt. Dazu muss ich sagen, dass wir ein riesiges Haus haben und man echt nicht schnell fertig ist, wenn man alles putzen möchte. Ich habe nur leider einfach eine ganz andere Einstellung als meine Eltern , denen geht es immer nur ums harte schuften, hauptsache alles erledigen, was man am Tag schaffen kann. Ich bin da einfach etwas anders, ich bin nicht faul und ich erledige auch gerne die Dinge, die erledigt werden müssen, aber ich bin nicht der Mensch, der alles sofort machen muss, bis man am Abend dann total erschöpft im Bett liegt. So bin ich einfach nicht. Besonders seitdem ich die Diagnose hatte, lege ich viel Wert darauf mich nicht zu stressen und das Leben zu genießen! Man arbeitet sein Leben lang und ich möchte am Ende nicht total erschöpft vom Leben sein. Das leben ist doch viel zu kurz, oder sehe ich das falsch? Naja, auf jeden Fall gibt meine Familie mir nie das Gefühl, dass ich mal was im Haushalt getan habe. Ich habe das Gefühl, dass sie das gar nicht sehen was ich mache. Es wird immer nur gemeckert. Oder vorhin zb. mein Vater ist um 19:00 Uhr nach Hause gekommen und ich hatte kein Abendessen gemacht, weil ich leider nicht gut im Kochen bin & meine Schwester immer ihre speziellen Sachen kocht, mein Bruder schläft bei seiner Freundin und ich hatte keinen Hunger, also wusste ich nicht was ich machen sollte. Dann dachte ich mir, wenn er kommt, mache ich ihn eine Pizza warm, in der Zeit habe ich dann seine Brote für morgen geschmiert und bin hoch gegangen, um mich Bett fertig zu machen. Als er dann nach hause kam, hat er nur gemeckert, dass ich nichts zu essen gemacht habe & nichtmal Brot rausgeholt habe und es geschmiert habe , obwohl es schon fertig in seiner Brotdose im Kühlschrank lag, aber er hat wieder nur geurteilt ohne vorher in den Kühlschrank zu gucken.. Sowas verletzt mich, ich bin sehr verletzlich, wenn es um meine Familie geht. oder wenn sie meckern oder nicht sehen, was ich hier tue.. Ich habe schon oft mit ihnen darüber gesprochen, aber es ändert sich nichts.. Kennt ihr das? hat jemand damit erfahrung gemacht ? Kann mir jemand vielleicht Tipps geben, denn ohne zu übertreiben, irgendwann macht es mich fertig immer nur die faule, blöde in der Familie zu sein 

"ich möchte am Ende nicht total erschöpft vom Leben sein"
Ich schon, dann blickt man dem Ende gelassener entgegen. 

Normalerweise wäre es der richtige Zeitpunkt, flügge zu werden. Auf eigenen Füßen stehen, selbständiger werden. Daheim bei deinen Eltern ist es schwer, dich weiter zu entwickeln. 
Bist du noch Schülerin? 
Jedenfalls du musst erstmal gesund werden, klar. Du bist bestimmt nicht im Vollbesitz deiner Kräfte. 
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen