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Familie schämt sich für unser Kind

Letzte Nachricht: 20. August um 22:24
16.08.21 um 17:27

Es ist ganz schwierig für unsere Familie unser Kind wegen seiner Erkrankung zu akzeptieren. 

Unser Sohn ist fast 9 frühkindlicher Autist, kann leider noch nicht sprechen und hat zusätzlich ADHS und eine Intiligenzminderung. Obwohl ich die Intiligenzminderung und ADHS die uns von den Ärzten oft angedichtet wird immer noch abstreite. Uns wurde sogar angeboten ihn medikamentös einzustellen, wir sind allerdings dagegen. Außenstehende wissen nur vom Autismus und auch nur die nahstehendsten Familienmitglieder. 

Nur wie wenigsten Familienmitglieder akzeptieren ihn so wie er ist, komischerweise gerade die die nichts von seiner Erkrankung wissen, da wir uns nicht so oft sehen. 

Wir werden schon seit Jahren nirgends mehr eingeladen oder es kamen sogar schon Aussagen dass wir bitte zu zweit kommen sollen. In der Freizeit werden wir auch extrem eingeschränkt. Spielplatz ist für uns seit Jahren unmöglich, den unser Kind wird angegafft für sein "altersuntypisches" Verhalten und es haben sogar schon einige uns fremde Kinder diesbezüglich Fragen gestellt. Ich weiß dass die Kinder es nicht böse meinen, sondern nur aus Interesse fragen aber es tut trotzdem weh. 

Von Inklusion habe ich auch bis jetzt nichts mitbekommen. In der Kita wurde M. schon mit 3 versucht rauszuwerfen, wir haben uns so lange es geht dagegen gewehrt, letztendlich wurden wir vor die Wahl gestellt entweder SVE einer Schule für geistige Entwicklung oder wir müssen ihn bis zur Einschulung Zuhause betreuen. Was natürlich war nicht möglich wäre, weil wir beide arbeiten. Somit wurde er leider auf eine GE Schule eingeschult werden, Inklusion wurde uns sozusagen von Anfang an verwehrt, dementsprechend kann er bis heute nicht lesen, schreiben oder rechnen, weil dort nur Kindergarten Niveau herrscht wie malen und spielen. Unterricht gibt es dort nicht, da die Schule ja für geistig behinderte gedacht ist. 

Von der Familie wird er auch nicht akzeptiert, es kamen blöde Frage bezüglich seines "können uns nicht könnens", teilweise sogar im Alter eines Babys warum er den nicht in die Augen schaut oder zurück lächelt, die Frage kam von meiner Schwester. Später warum er nicht sprechen kann und ganz viele andere Fragen. Die Fragen haben jetzt seit 4-5 Jahren nachgelassen, aber jetzt wird M. einfach verschwiegen. Es wird so getan als ob er nie geboren wäre. Die einzigen die M. zum Geburtstag, Ostern, Weihnachten gratulieren sind meine Eltern und die Eltern meines Mannes. Weder meine Schwester + ihr Freund oder die Schwester meines Mannes + ihr Mann intessieten sich. Von ihnen kamen auch in den ersten 3-4 Jahren die meisten Fragen bezüglich M's Entwicklung. Keine Interessen wie es ihm in der Schule geht, was er mag, sondern er wird lediglich als "der geistig behinderte" angesehen, der Begriff kam auch schon sogar von meiner Schwester, obwohl sie nicht von der von den Ärzten angedichteten Intilligenzminderung weiß. Meine Schwester deren Tochter einige Jahre jünger ist hat schon einige male zu ihrem Geburtstag alle Cousins und Cousinen + einige Kindergarten Freunde eingeladen, wir wurden nicht mal gefragt ob M. nicht auch mitkommen mag. M. wird auch nie von ihr erwähnt und auch meine Nichte spielt nicht mit M. wahrscheinlich weil meine Schwester die kleine gegen M. richtet. Er wird von denen einfach nicht beachtet, es ist so als ob er das Tabu Thema unserer Familie ist, nur durch sein anders sein. Der Neffe aus der Familie ihres Freundes wird hingegen immer eingeladen, beschenkt und meine Nichte spielt gerne mit ihm. Warum ist ihr Umgang so ungerecht? Die Schwester meines Mannes ist nicht besser. Leider. 

Ich möchte so sehr dass M. eine tolle Familie hat die ihn so akzeptiert wie er ist, die einzigen die ihn so akzeptieren sind nur die Großeltern, dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar. 
 

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17.08.21 um 22:48
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Es ist ganz schwierig für unsere Familie unser Kind wegen seiner Erkrankung zu akzeptieren. 

Unser Sohn ist fast 9 frühkindlicher Autist, kann leider noch nicht sprechen und hat zusätzlich ADHS und eine Intiligenzminderung. Obwohl ich die Intiligenzminderung und ADHS die uns von den Ärzten oft angedichtet wird immer noch abstreite. Uns wurde sogar angeboten ihn medikamentös einzustellen, wir sind allerdings dagegen. Außenstehende wissen nur vom Autismus und auch nur die nahstehendsten Familienmitglieder. 

Nur wie wenigsten Familienmitglieder akzeptieren ihn so wie er ist, komischerweise gerade die die nichts von seiner Erkrankung wissen, da wir uns nicht so oft sehen. 

Wir werden schon seit Jahren nirgends mehr eingeladen oder es kamen sogar schon Aussagen dass wir bitte zu zweit kommen sollen. In der Freizeit werden wir auch extrem eingeschränkt. Spielplatz ist für uns seit Jahren unmöglich, den unser Kind wird angegafft für sein "altersuntypisches" Verhalten und es haben sogar schon einige uns fremde Kinder diesbezüglich Fragen gestellt. Ich weiß dass die Kinder es nicht böse meinen, sondern nur aus Interesse fragen aber es tut trotzdem weh. 

Von Inklusion habe ich auch bis jetzt nichts mitbekommen. In der Kita wurde M. schon mit 3 versucht rauszuwerfen, wir haben uns so lange es geht dagegen gewehrt, letztendlich wurden wir vor die Wahl gestellt entweder SVE einer Schule für geistige Entwicklung oder wir müssen ihn bis zur Einschulung Zuhause betreuen. Was natürlich war nicht möglich wäre, weil wir beide arbeiten. Somit wurde er leider auf eine GE Schule eingeschult werden, Inklusion wurde uns sozusagen von Anfang an verwehrt, dementsprechend kann er bis heute nicht lesen, schreiben oder rechnen, weil dort nur Kindergarten Niveau herrscht wie malen und spielen. Unterricht gibt es dort nicht, da die Schule ja für geistig behinderte gedacht ist. 

Von der Familie wird er auch nicht akzeptiert, es kamen blöde Frage bezüglich seines "können uns nicht könnens", teilweise sogar im Alter eines Babys warum er den nicht in die Augen schaut oder zurück lächelt, die Frage kam von meiner Schwester. Später warum er nicht sprechen kann und ganz viele andere Fragen. Die Fragen haben jetzt seit 4-5 Jahren nachgelassen, aber jetzt wird M. einfach verschwiegen. Es wird so getan als ob er nie geboren wäre. Die einzigen die M. zum Geburtstag, Ostern, Weihnachten gratulieren sind meine Eltern und die Eltern meines Mannes. Weder meine Schwester + ihr Freund oder die Schwester meines Mannes + ihr Mann intessieten sich. Von ihnen kamen auch in den ersten 3-4 Jahren die meisten Fragen bezüglich M's Entwicklung. Keine Interessen wie es ihm in der Schule geht, was er mag, sondern er wird lediglich als "der geistig behinderte" angesehen, der Begriff kam auch schon sogar von meiner Schwester, obwohl sie nicht von der von den Ärzten angedichteten Intilligenzminderung weiß. Meine Schwester deren Tochter einige Jahre jünger ist hat schon einige male zu ihrem Geburtstag alle Cousins und Cousinen + einige Kindergarten Freunde eingeladen, wir wurden nicht mal gefragt ob M. nicht auch mitkommen mag. M. wird auch nie von ihr erwähnt und auch meine Nichte spielt nicht mit M. wahrscheinlich weil meine Schwester die kleine gegen M. richtet. Er wird von denen einfach nicht beachtet, es ist so als ob er das Tabu Thema unserer Familie ist, nur durch sein anders sein. Der Neffe aus der Familie ihres Freundes wird hingegen immer eingeladen, beschenkt und meine Nichte spielt gerne mit ihm. Warum ist ihr Umgang so ungerecht? Die Schwester meines Mannes ist nicht besser. Leider. 

Ich möchte so sehr dass M. eine tolle Familie hat die ihn so akzeptiert wie er ist, die einzigen die ihn so akzeptieren sind nur die Großeltern, dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar. 
 

Ich denke nicht dass es wo ist. Sie fragen nicht, weil sie keinen Kontakt zu ihm haben. Es findet keinerlei Interaktionen statt. Das verbindet nicht, daher fehlt die Nähe. Sie fragen vielleicht auch nicht, um nicht in ein unangenehmes Gespräch mit dir verwickelt zu werden. Sie haben keine Bindung zu dem Kind. 

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17.08.21 um 22:48
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Es ist ganz schwierig für unsere Familie unser Kind wegen seiner Erkrankung zu akzeptieren. 

Unser Sohn ist fast 9 frühkindlicher Autist, kann leider noch nicht sprechen und hat zusätzlich ADHS und eine Intiligenzminderung. Obwohl ich die Intiligenzminderung und ADHS die uns von den Ärzten oft angedichtet wird immer noch abstreite. Uns wurde sogar angeboten ihn medikamentös einzustellen, wir sind allerdings dagegen. Außenstehende wissen nur vom Autismus und auch nur die nahstehendsten Familienmitglieder. 

Nur wie wenigsten Familienmitglieder akzeptieren ihn so wie er ist, komischerweise gerade die die nichts von seiner Erkrankung wissen, da wir uns nicht so oft sehen. 

Wir werden schon seit Jahren nirgends mehr eingeladen oder es kamen sogar schon Aussagen dass wir bitte zu zweit kommen sollen. In der Freizeit werden wir auch extrem eingeschränkt. Spielplatz ist für uns seit Jahren unmöglich, den unser Kind wird angegafft für sein "altersuntypisches" Verhalten und es haben sogar schon einige uns fremde Kinder diesbezüglich Fragen gestellt. Ich weiß dass die Kinder es nicht böse meinen, sondern nur aus Interesse fragen aber es tut trotzdem weh. 

Von Inklusion habe ich auch bis jetzt nichts mitbekommen. In der Kita wurde M. schon mit 3 versucht rauszuwerfen, wir haben uns so lange es geht dagegen gewehrt, letztendlich wurden wir vor die Wahl gestellt entweder SVE einer Schule für geistige Entwicklung oder wir müssen ihn bis zur Einschulung Zuhause betreuen. Was natürlich war nicht möglich wäre, weil wir beide arbeiten. Somit wurde er leider auf eine GE Schule eingeschult werden, Inklusion wurde uns sozusagen von Anfang an verwehrt, dementsprechend kann er bis heute nicht lesen, schreiben oder rechnen, weil dort nur Kindergarten Niveau herrscht wie malen und spielen. Unterricht gibt es dort nicht, da die Schule ja für geistig behinderte gedacht ist. 

Von der Familie wird er auch nicht akzeptiert, es kamen blöde Frage bezüglich seines "können uns nicht könnens", teilweise sogar im Alter eines Babys warum er den nicht in die Augen schaut oder zurück lächelt, die Frage kam von meiner Schwester. Später warum er nicht sprechen kann und ganz viele andere Fragen. Die Fragen haben jetzt seit 4-5 Jahren nachgelassen, aber jetzt wird M. einfach verschwiegen. Es wird so getan als ob er nie geboren wäre. Die einzigen die M. zum Geburtstag, Ostern, Weihnachten gratulieren sind meine Eltern und die Eltern meines Mannes. Weder meine Schwester + ihr Freund oder die Schwester meines Mannes + ihr Mann intessieten sich. Von ihnen kamen auch in den ersten 3-4 Jahren die meisten Fragen bezüglich M's Entwicklung. Keine Interessen wie es ihm in der Schule geht, was er mag, sondern er wird lediglich als "der geistig behinderte" angesehen, der Begriff kam auch schon sogar von meiner Schwester, obwohl sie nicht von der von den Ärzten angedichteten Intilligenzminderung weiß. Meine Schwester deren Tochter einige Jahre jünger ist hat schon einige male zu ihrem Geburtstag alle Cousins und Cousinen + einige Kindergarten Freunde eingeladen, wir wurden nicht mal gefragt ob M. nicht auch mitkommen mag. M. wird auch nie von ihr erwähnt und auch meine Nichte spielt nicht mit M. wahrscheinlich weil meine Schwester die kleine gegen M. richtet. Er wird von denen einfach nicht beachtet, es ist so als ob er das Tabu Thema unserer Familie ist, nur durch sein anders sein. Der Neffe aus der Familie ihres Freundes wird hingegen immer eingeladen, beschenkt und meine Nichte spielt gerne mit ihm. Warum ist ihr Umgang so ungerecht? Die Schwester meines Mannes ist nicht besser. Leider. 

Ich möchte so sehr dass M. eine tolle Familie hat die ihn so akzeptiert wie er ist, die einzigen die ihn so akzeptieren sind nur die Großeltern, dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar. 
 

Ich denke nicht dass es wo ist. Sie fragen nicht, weil sie keinen Kontakt zu ihm haben. Es findet keinerlei Interaktionen statt. Das verbindet nicht, daher fehlt die Nähe. Sie fragen vielleicht auch nicht, um nicht in ein unangenehmes Gespräch mit dir verwickelt zu werden. Sie haben keine Bindung zu dem Kind. 

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19.08.21 um 12:37

Ich versteh Dich , jedoch obliegt es auch an Dir , offen an die Anderen heranzugehen 
Oft sind es nur Missverständnisse , fehlende Informationen und Sorge , etwas unangebrachtes zu sagen 
Ruf einen Familienrat  ein , erzähle von Deinem Sohn und von Deinen Ängsten , erzähle,
was Er kann und wobei Er Unterstützung benötigt ....und dann lade Deine Familie ein , zu Euch ,
damit sie Deinen Sohn kennenlernen 
Alles Liebe für Euch 🥰

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20.08.21 um 15:30

Hallo. 
Was du beschreibst, haben wir bereits hinter uns.  
Meine Schwiegermutter hat unsere Tochter am Ende ignoriert und den Raum verlassen sobald sie dem Raum betrat, in dem schon meine Schwiegermutter saß.
Richtig reden wollte sie nicht,  sie wollte es nicht verstehen.
Wir haben am Ende den Kontakt abgebrochen.
Sucht das Gespräch mit den betreffenden Personen,  versucht denen zu erklären, wie ihr euch fühlt,  wie ihr das ganze wahrnehmt usw. Sollte das alles nichts bringen,  würde ich immer wieder den Kontaktbruch wählen.  Das ist aber unser Weg gewesen, ob es bei euch funktioniert kann ich nicht sagen. 

Ansonsten bleibt nur, jeden zu akzeptieren wie er ist.

LG

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20.08.21 um 22:24

Kinder sind neugierig, stellen Fragen die sich Erwachsene vielleicht auch nicht trauen. Was der Mensch nicht kennt, verunsichert ihn und macht Angst. Informationen und Erklärungen abgeben mag vielleicht manchmal lästig sein, aber es kann auch helfen das Kinder bzw Erwachsene Autismus verstehen. Es gibt soviele Formen davon. Dann weiß man eher wie man damit umgehen kann. Und da euer Kind nicht selbst für sich einstehen kann, werdet ihr ein starkes Rückgrat brauchen. 

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